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Kundenrezensionen

88
3,8 von 5 Sternen
The Tall Man
Format: DVDÄndern
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses letzte Wort im Film sorgt noch einmal dafür, sich mit dem Inhalt von -The Tall Man- zu beschäftigen. Pascal Laugier hat es geschafft, seine Produktion wie die Verfilmung eines Stephen King Romans(da hätte man aus Cold Rock nur Castle Rock machen müssen) beginnen zu lassen, um später eine radikale Kehrtwendung vom feinen Horror zum Kriminalthriller zu vollführen. Das ist alles andere als 08/15 und verdient Anerkennung. Ich bin der Meinung, dass -The Tall Man- bei den professionellen Kritkern viel zu schlecht weggekommen ist. Der Film ist spannend, unterhaltsam, hat ein starkes Drehbuch und mit Jessica Biel eine überzeugende Hauptdarstellerin.

Cold Rock ist am Ende. Die Stadt hat ihre besten Jahre hinter sich. Seit dem Schließen der Mine ging es bergab. Was jedoch viel schlimmer ist: Seit dem Niederfall der Stadt passieren dort schreckliche Dinge. Kinder verschwinden. Schnell wird ein "Bösewicht" von den Einheimischen für die Entführungen verantwortlich gemacht. Der "Große Mann" soll die Kinder holen. Die Krankenschwester Julia(Jessica Biel) hält das Gerede für Schwachsinn. Doch eins Nachts erscheint dieser "Große Mann" in ihrem Haus und entführt den kleinen David(Jakob Davies). Julia verfolgt den Mann und verliert dabei fast ihr Leben. Doch David bleibt verschwunden. Lieutenant Dodd(Stephen McHattie) stochert in dem Fall komplett im Dunklen. Aber dann gibt es urplötzlich eine Spur in eine vollkommen neue Richtung...

-The Tall Man- ist einfach gut gemacht. Die Erzählstimme der kleinen Jenny sorgt für das richtige Gruselfeeling und die Stunts, wenn z.B. Julia den Großen Mann verfolgt sind auch nicht ohne. Am besten hat mir jedoch die Storyentwicklung gefallen. Das war mal wirklich etwas anderes. Ein Drehbuch, dass nicht im Vorhinein verrät, wohin der Weg geht, sondern mit allen Tricks und Kniffen genau das verheimlicht. Alles in allem macht das -The Tall Man- nicht gleich zum Oscaranwärter, aber auf jeden Fall zu einem unterhaltsamen, spannenden Thriller für einen gelungenen Abend vor dem Bildschirm.
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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2013
*kann kleine Spoiler enthalten*

Dieser Film hat ein Problem. Er ist nicht das, was er zu sein scheint. Dies erklärt auch Rezensionen mit niedriger Sternenzahl. Verständlich. Schließlich möchte man auch die bestellte Cola und keinen Multivitaminsaft.

Ich persönlich liebe unerwartete Wendungen - sogenannte Story-Twists - in Filmen und/oder Serien. Sie sind für mich das Salz in der Suppe von Geschichten und bieten so wunderbare Momente vor dem Fernseher, bei denen man mit einem riesengroßen Fragezeichen über dem Kopf die Hände zusammenschlägt. Als Beispiel seien hier die M. Night Shayamalan-Filme (Sixth Sense, The Village) oder die Serie "Lost" genannt.

Beim stöbern durch das weltweite Datennetz bin ich eines Abends auf "Tall Man" gestoßen. Dessen Geschichte - ein vermummter Mann entführt anscheinend grundlos Kinder aus einer abgeschiedenen amerikanischen Kleinstadt - klang alles andere als aufregend und überraschend. Durch diverse User-Kommentare wurde allerdings deutlich, dass hier doch mehr zu sein schien, als anfangs vermutet. Somit wurde mein Interesse geweckt und der Film gekauft.

Und so wurde ich zum begeisterten Zuschauer eines Films, der sich vom vermeintlich klassischen Back-wood-Slasher, in eine wachrüttelnde Gesellschaftskritik mit philosophischem Unterbau verwandelt. Selten habe ich nach einem Film noch so darüber nachgedacht, was denn da nun genau passiert war. Selten habe ich nach Filmen das Bedürfniss anderen Menschen mitzuteilen: Schaut diesen Film! Und noch seltener schreibe ich Rezensionen, um möglichst zu versuchen die Bewertung nach oben zu treiben.

So bleibt abschließend zu sagen: Dieser Film ist vielseitig, vermischt, schmeckt ausgezeichnet, belebt Geist und Körper und macht immer mal wieder Lust darauf. Multivitaminsaft eben.
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76 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2013
Der Franzose Pascal Laugier ist ja vor allem für eines bekannt: für seinen kompromisslosen, eigenständigen und mittlerweile von zahlreichen Fans als Kult verehrten Horrorfilm "Martyrs" aus dem Jahre 2008. Wer nun aber in seinem US-Debut einen Film erwartet, der in eine ähnliche Richtung geht, der wird wohl eher von der Vielseitigkeit von Laugier irritiert werden. Wie schon bei "Martyrs" zuvor bedient er sich zwar einiger klassischer Horrorelemente, macht dann aber am Ende einen Film daraus, der vielschichtig ist und nicht mehr klar einzuordnen ist in eine bestimmte Kategorie.

"The Tall Man" beginnt als klassischer Gruselfilm mit mehreren Erklrärungsmöglichkeiten. Ist der Tall Man eine übernatürliche Kreatur oder ein verrückter menschlicher Killer oder doch nur ein Symbol für die Angst die in der kleinen Stadt vorherrscht? Vor allem die trostlose Stimmung und die unterschwellige Spannung erzeugen hier ein zwiespältiges Gefühl beim Zusehen, einerseits will man irgendwie weg von hier, andererseits muss man aber auch wissen, wie die Sache weitergeht.

Ungefähr zur Halbzeit des Filmes kommt dann ein Twist und man weiß kurz nicht mehr, was nun eigentlich gespielt wird. Kurz danach die Erklärung die den Zuschauer dazu veranlasst, das zuvor gesehene noch mal unter dem Gesichtspunkt der neuen Erkenntnisse Revue passieren zu lassen. Am Ende glaubt man dann zu wissen was hier los ist und dann waren die Hintergründe bzw. Beweggründe des Entführers doch ganz andere. Ohne gespoilert zu haben sind das ungefähr die Ereignisse, die euch erwarten werden. Alles klar? Nein? Gut so!

Wer an der Schauspielkunst von Jessica Biel bis jetzt gezweifelt hat, der sollte sich "Powder Blue" ansehen. Wer sich dabei aber nicht sicher war, ob er von den wenig bekleideten Szenen der Hauptdarstellerin abgelenkt wurde, der sollte "The Tall Man" als Referenzfilm für ihr Können hernehmen. Biel ist wirklich großartig in dieser Rolle und darf von der liebevollen Mutter bis hin zur völlig verzweifelten und schließlich gebrochenen Frau alles zeigen, was das menschliche Gefühlschaos so hergibt. Dabei ist ihr Spiel ungemein intensiv, genau so ungeschminkt und direkt wie ihr Gesicht in diesem Film, sie trägt die Schwere des Filmes sozusagen mit Leichtigkeit auf ihren Schultern.

Neben Biel überzeugt wie immer Jungstar Jodelle Ferland (Silent Hill) als gepeinigtes Kind aus schwierigem Elternhaus. Stephen McHattie (Red: Werewolf Hunter) als abgebrühter Lieutenant, William B. Davis (The Shortcut) als überforderter Sheriff und Samantha Ferris (Icarus) als problembeladene Mutter runden das starke Ensamble ab. Wie gesagt ist es neben dem schlauen Drehbuch und dem Gespür des Regisseurs vor allem die Performance von Biel die dafür sorgt, dass dieses Erlebnis ein derart intensives geworden ist.

Am Ende bekommt man einen Film geliefert, der wie schon bei "Martyrs" ab der Mitte vom Grundgefühl her in eine andere Richtung weiter geht und man zwischendurch immer wieder mal daran zweifelt, dass man nun endlich kapiert hat, was hier nun eigentlich wirklich Sache ist. Toll gespielt, vielschichtig was die Moral betrifft und atmosphärisch dicht bis zum Schluss, so müssen Horror/Thriller/Dramen sein. Wer aber Gewalteskapaden erwartet auf Grund des Erstlingshits von Laugier, der wird bitter enttäuscht werden und das ist gut so.

The Tall Man bekommt von mir 5/5 auf unterschiedlichen Ebenen überzeugende Empfehlungspunkte.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Mai 2013
Nun, das Cover und der DVD Text lassen sehr stark auf einen Grussel/Horrorfilm schliessen. Dies jedoch ist er einfach nicht. Und das ist das Problem des Films, was seine Bewertungen angeht. Wer grusel erwartet wird hier weitestgehend entäuscht. Das wird aber nicht sofort klar, denn Anfangs scheint der Film durchaus diese Richtung aufzunehmen. Dass dem nicht so ist wird aber recht schnell klar. Und das ist der erste von vielen Richtungswechseln, die diesen Film so gut machen. Ich war lange nicht mehr so verwirrt während des gucken eines Films wie bei diesem. Man fällt ab einem gewissen Punkt kontinuierlich von "Hä?" in "Was?" zu "Wie jetzt?", und wenn man "Ach so!" denkt. ist es letztendlich doch wieder anders. Jessica Biel(jedem ein Begriff) spielt ihre Rolle gut, William B. Davis (Akte X - Der Raucher)den alten, müden Sheriff geradezu grandios, Stephen Mc Hattie spielt routiniert was er eigentlich immer spielt, und Jodelle Ferland, die in der Truppe eigentlich und das trotz ihres jungen Alters, die Gruselespertin schlechthin ist, überzeugt einfach durch den ihr eigenen speziellen Ausdruck. Auch wenn sie inzwischen eben auch nicht mehr das kleine Mädchen ist. Ich bin neugierig was von ihr künftig noch kommen mag. Insgesamt ein empfehlenswerter Film, wenn man keinen Horror/Gruselstreifen erwartet. Über das Ende des Films mag man geteilter Meinung sein, dennoch ist es ein gut gemachtes, kurzweiliges, spannendes Thriller/Drama/Moral-Ding, welches man sich wirklich gut angucken kann.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2013
Da legt man sich so einen unscheinbaren Film namens "The Tall Man" (was ja ins Deutsche als "großer Mann" interpretiert werden könnte) in den Home-Entertainment-Player hinein und erwartet, dass ein bösartiger Irrer, oder ein Michael Myers-Verschnitt oder vielleicht doch eine Dämonengestalt die Kinder verschleppt - und dann kommt dennoch alles ganz anders als man denkt. Ja, "The Tall Man" kann man durchaus als verschachtelten Film bezeichnen, der die Hirnzellen ordentlich durchbrezelt.

Das abgelegene und verarmte Provinzdörfchen Cold Creek ist schon sechs Jahren tot. Zuerst dachten die Einwohner, dass die Schließung der Miene für die Verarmung verantwortlich war, jedoch ist etwas Unheilvolles in die Stadt gekommen, das die Kinder der verarmten Familien nach und nach verschleppte. Die Bewohner vermuteten, es sei eine Kreatur der Dunkelheit und nannten das Wesen den "Tall Man". Krankenschwester Julia (Jessica Biel) führt so gut es geht mit ihrem kleinen Sohn David (Jakob Davis) ein ruhiges und bescheidenes Leben. Doch als eines Nachts auch David verschwindet, nimmt Julia die Verfolgung auf und entdeckt die grausame Wahrheit, die hinter dem Tall Man dahintersteckt...

Regisseur Pascal Laugier hat sich 2008 mit dem harten Streifen "Martyrs" eine Medaille auf dem "Walk of Pain" verdient und versucht, mit dem in erster Linie bieder wirkenden Thriller, ein weiteres goldenes Werk nachzulegen. So beginnt "The Tall Man" zunächst mit einer Rückblende, in der Lt. Dodd (Stephen McHattie) vor einem Eingang der Höhle seinen Männern befiehlt, diesen Durchgang dicht zu machen. Danach begibt er sich ins Krankenhaus und fragt die sichtlich mitgenommene Julia, wie es ihr geht, um ihr danach mitzuteilen, dass man weder David noch die anderen Kinder gefunden hat.
*Boing*, *Zack*, die Fronten sind (scheinbar...) geklärt. Der Film setzt nach dem Intro ca. 36 Stunden vor diesem Ereignis wieder ein.

Und genau hier liegt die eigentliche Stärke des Films. Ich hasse Intros, die schon die Zukunft des Storyverlaufs prophezeien (obwohl natürlich jeder weiß, dass es immer etwas anders verläuft, wie man selber spekuliert). Aber das der Twist dann so ein großes Erdbeben verursacht - ich gebe ehrlich zu: Nicht mal annährend wäre ich in die Richtung dieser Auflösung gekommen.

Mit einer guten Kameraführung vergnügen wir uns also mit der Vorgeschichte zu diesem ehemaligen Bergwerkdorf. Der kalte und düstere Mysterythriller mit all seinen depremierenden Randcharakteren kommt zunächst langsam und unspektakulär rüber. Hier und da wird mal der Tall Man gesichtet, bis die erste rasante Verfolgungstour auf einer Landstraße stattfindet, die es in sich hat. Dies soll auch action- bzw. spannungsmäßig der Höhepunkt bleiben, denn was danach folgt, ist genau die Hirnbombe, die der "Martyrs"-Regisseur geplant hat und den Zuschauer mit seiner ganzen Geschichte komplett in die Irre treiben bzw. zum Nachdenken anregen will.
Die erste überraschende Wendung erinnert mich irgendwie an den bizarren Tanz aus dem noch übleren "Calvaire - Tortur des Wahnsinns" und macht mich dementsprechend völlig baff. Mit dieser Wendung geht es jedoch gemächlich weiter und auch im weiteren Verlauf wird nicht auf's Gaspedal getreten, sondern der Film überrascht immer wieder mit weiteren, jedoch kleineren Wendungen.

Ohne großartig zu spoilern, da die Leute, die meinen Text jetzt lesen und den Film noch nicht gesehen haben, eh nur Bahnhof verstehen werden, muss man sich mit der Frage nach dem Guten und dem Bösen auseinandersetzen. Beziehungsweise sich den Fragen stellen: Wie gut gemeint ist das Gute - und, ist das Böse wirklich so schlecht?

Das Problem, dass ich auf viele Zuschauer zukommen sehe, sind in erster Linie die Erwartungshaltungen und natürlich auch die Schlenker, die den Film in eine andere Richtung drücken. Ich muss zugeben, dass ich auch meine Probleme damit hatte, diesem groben "Unfug" überhaupt was positives abzugewinnen. Aber - und vielleicht geht es nicht nur mir so: Wenn die Zeit nach dem Abspann vergeht (vielleicht auch eine Nacht drüber schlafen), kann man einige Stunden damit verbringen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Bei mir war es eher unfreiwillig, aber genau dieser Punkt hievt den Film bei meiner Bewertung in absolut hohe Sphären. Wenn ein Streifen mich nicht mehr so schnell los lässt und meine Hirnzellen stimuliert, hat er in meinen Augen sein Ziel erreicht - auch wenn einige Schwächen vorhanden sind.

"The Tall Man" ist verschachtelt, punktet mit Wendungen und ist vorallem eins: Sehr tiefgründig, abartig und auf eine gewisse Weise auch traurig. Der Film wird nicht jedermanns Geschmack treffen (Das tat "Martyrs" ja auch nicht), aber wer einen Film sucht, der definitiv nichts für zwischendurch ist und unbedingt zum Mitdenken anregt, könnte bei "Tall Man" richtig sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2015
Daß "The Tall Man" ein ungewöhnlicher Horrorthriller ist, läßt sich bereits an der Bandbreite der Wertungen meiner Vorrezensenten erkennen. Ja, dies spiegelt sogar meine Gedanken nach dem Sehen dieses mehr als ungewöhnlichen Films wieder.
Atmosphärisch stark ist das Intro des Filmes, das tatsächlich Gedanken an Stephen Kings Klassiker und Meisterwerk "Es" hervorruft. Auch ein Rücksprung in der Geschichte läßt die Spannung steigen und voller Entsetzen fiebert man der Krankenschwester Julia (Jessica Biels), als auch Ihr Sohn entführt wird und sie sich aufmacht den Entführer zu verfolgen, denn es gibt keinen größeren Horror für Eltern als sein Kind zu verlieren. Bei der Jagd nach dem Entführer entpuppt sich die Story als äußerst fintenreich und das Ende läßt wohl viele überrascht und verwirrt zurück, als der reale Horror härter und bösartiger ist als jedes übernatürliche Böse.
So ungewöhnlich wie dieser Film, so außergewöhnlich finde ich die Leistung von Jessica Biels, die den kompletten Film mit Ihrer Performance trägt. Auch wer das Ende, oder den Film nicht ausstehen kann, sollte nochmal über diese schauspielerische Leistung nachdenken, denn Jessica Biel gehören nahezu alle wesentlichen Szenen diese Films. Für mich ist The Tall Man ein großartiger Horrorthriller, der komplett ohne jeden Splatter auskommt und das Grauen kommt von Innen und spielt sich vor dem geistigen Auge des Zuschauers ab. Ein echtes Meisterwerk!
Das Bild der Blu-Ray ist exzellent und läßt keine Wünsche offen. Der Ton ist sowohl in Deutsch, als auch in Englisch in DTS-HD 5.1 aufgespielt, dazu gibt es noch Untertitel in Deutsch. Wer mag kann sich noch ein paar Interviews in Englisch angucken. Alles in allem eine sehr gute Veröffentlichung und sicherlich eine Kaufempfehlung für Leute, die auf intelligente Filme stehen, die einen nocheinmal über das Gesehene nachdenken lassen und definitiv nicht geeignet für die Horrorfans, die gerne gut gemachten Splatter und Gore sehen wollten. Diesen gibt es hier nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
In Cold Rock, einer kleinen Bergarbeiterstadt, verschwinden etwa alle zwei Monate Kinder spurlos. Keiner sieht sie jemals wieder. Die Einwohner sprechen von einem großen Mann, dem “Tall Man”, der die Kinder entführt. Die Krankenschwester Julia lebt mit ihrem Sohn David in Cold Rock, der eines Tages vom “Tall Man” geholt wird. Doch Julia gibt nicht so schnell auf und macht sich auf die Suche nach dem Jungen …

*

Der Text auf der Rückseite der Blu Ray spricht von einem Horror-Thriller. Wenn die “Schlümpfe” Science Fiction sind, dann könnte diese Aussage sogar zutreffen. :) Im Ernst: “The Tall Man” ist ein Thriller, und zwar ein richtig guter, hat aber mit Horror so gar nichts zu tun. Wer also einen Horrofilm erwartet, sieht sich schon nach einer halben Stunde mit einem völlig anderen Genre konfrontiert.

“The Tall Man” ist ein intelligenter Thriller, der Köpfchen vom Zuschauer verlangt. Allzu schnell könnte es passieren, dass man die Zusammenhänge nicht mehr begreift, wenn man sich in erster Linie auf seine Chipstüte konzentriert und nur hin und wieder ein Auge und ein Ohr auf den Film richtet. Jessica Biel spielt ihre Rolle sehr überzeugend und hat mich an manchen Stellen geradezu begeistert. Sie ist eindeutig die “Trägerin” dieses Thrillers, der einem oft aufgrund der Handlung (es geht um Kindesentführungen) eine unwohle Gänsehaut verschafft.

Die zahlreichen, und vor allem geschickten, Wendungen machen den Film zu etwas Besonderem, den man wird von einer falschen Spur zur nächsten geführt und ist zeitweilig richtig verwirrt, was einem da vorgesetzt wird. Alles in allem ist “The Tall Man” ein zwar unheimlich spannender und mitreissender, aber auch sehr ruhiger und atmosphärischer Film. Auch wenn in vielen Beschreibungen das Wort “Horror” oder “Mystery” erscheint, so ist Laugiers intelligenter Film einfach nur ein Thriller, der manchmal schockt, aber im Endeffekt dann doch eine gute Botschaft verkündet.

*

Fazit: Kein Film für nebenbei. Aufpassen und selbst kombinieren ist hier das Stichwort, um einen sehr durchdachten Thriller zu genießen, der sowohl spannend unterhält, als auch nachdenklich macht. Mir hat “The Tall Man” trotz irreführender Beschreibung auf der Blu Ray-Rückseite enorm gut gefallen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. August 2013
mit einer guten Schauer-Atmosphäre, bietet " MARTYRS " Regiesseur Pascal Laugier für einen netten Abend.
Aber Vorsicht. Wer einen 2. MARTYRS erwartet liegt falsch.
Wo es in seinem Erstlings-Werk mit schonungsloser Brutalität und härte zur Sache ging, ist TALL MAN eher ein Mystery- Thriller - Drama.
Die Idylle erinnert an einen Stephen king Roman.
Die Story nimmt in der 2. Hälfte des Films Fahrt an, und man wird wirklich überrascht. Es geht um den Sinn und Zweck des ganzen. Verraten möchte ich hier nix.
Jessica Biel legt in ihrer Rolle eine gute Performance ab.
Wie gesagt...der Film zeigt keine Brutalität, und hat auch sonst nichts mit dem Übernatürlichen zu tun. Aber spannend ist jener auf jedem Fall.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. September 2014
Nein, das ist kein Horrorfilm, mit dieser Erwartung bin ich auch ran gegangen, aber es ist keiner. Ich fand ihn sogar besser, so wie er ist. Man muss auch nicht, wie es hier hingestellt wird, irgendein Super-Genie sein um den Twist bzw die Handlung zu verstehen (die ist überhaupt nicht "unlogisch" !!) also mehr als hier kann man es eigentlich nicht vorgekaut bekommen.

Also jetzt nachdem ich den Film gesehen habe und darüber nachdenke, so von wegen "Kinder sind die Zukunft" und so weiter....wenn ich mir hier anschaue, wie viele den Film nicht verstanden haben, da kriegt man ja wirklich Angst eh
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am 17. August 2014
Gewagte filmische Idee und sicher keine Punktlandung (wegen der vielen Logikfehler), aber trotzdem gute Unterhaltung. Die Mischung zwischen einem leichtem Gruselfilm, einem Thriller und einem Sozialdrama hat man selten. Drei Dinge auf einmal? Dies geht nur wirklich nicht! Doch - in diesem Fall schon. Die schlechten Kritiken in diesem Forum beziehen sich zu einem großen Teil auf eine falsche Erwartungshaltung. Wer Horror erwartet und sich plötzlich aber in einem sozialen Dilemma befindet, der sollte dafür gerüstet sein. Die finale Frage des Film ist auf jeden Fall interessant und hätte auch eine Fortsetzung verdient.
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