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68 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielschichtig, unbequem und überzeugend.
Der Franzose Pascal Laugier ist ja vor allem für eines bekannt: für seinen kompromisslosen, eigenständigen und mittlerweile von zahlreichen Fans als Kult verehrten Horrorfilm "Martyrs" aus dem Jahre 2008. Wer nun aber in seinem US-Debut einen Film erwartet, der in eine ähnliche Richtung geht, der wird wohl eher von der Vielseitigkeit von Laugier...
Vor 13 Monaten von Daniel Fischer veröffentlicht

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nette Story, nette Darsteller, lahme Schockeffekte, wenig Spannung & wenig Sinn
"Martyrs". Dieser Titel schießt einem sofort ins Gedächtnis, wenn man an überragende Horrorfilme der letzten 10 Jahre, wen nicht sogar aller Zeiten denkt. Der Film hat mich sogar derartig beeindruckt, dass ich jedesmal, wenn ich mit zwei Bekannten rede, die Pascal heißen, an den Film denken muss, da der Regisseur Pascal Laugier heißt. Irgendwie...
Vor 10 Monaten von rePLAY veröffentlicht


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68 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielschichtig, unbequem und überzeugend., 19. März 2013
Von 
Daniel Fischer "Spideragent" (Linz, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Tall Man (DVD)
Der Franzose Pascal Laugier ist ja vor allem für eines bekannt: für seinen kompromisslosen, eigenständigen und mittlerweile von zahlreichen Fans als Kult verehrten Horrorfilm "Martyrs" aus dem Jahre 2008. Wer nun aber in seinem US-Debut einen Film erwartet, der in eine ähnliche Richtung geht, der wird wohl eher von der Vielseitigkeit von Laugier irritiert werden. Wie schon bei "Martyrs" zuvor bedient er sich zwar einiger klassischer Horrorelemente, macht dann aber am Ende einen Film daraus, der vielschichtig ist und nicht mehr klar einzuordnen ist in eine bestimmte Kategorie.

"The Tall Man" beginnt als klassischer Gruselfilm mit mehreren Erklrärungsmöglichkeiten. Ist der Tall Man eine übernatürliche Kreatur oder ein verrückter menschlicher Killer oder doch nur ein Symbol für die Angst die in der kleinen Stadt vorherrscht? Vor allem die trostlose Stimmung und die unterschwellige Spannung erzeugen hier ein zwiespältiges Gefühl beim Zusehen, einerseits will man irgendwie weg von hier, andererseits muss man aber auch wissen, wie die Sache weitergeht.

Ungefähr zur Halbzeit des Filmes kommt dann ein Twist und man weiß kurz nicht mehr, was nun eigentlich gespielt wird. Kurz danach die Erklärung die den Zuschauer dazu veranlasst, das zuvor gesehene noch mal unter dem Gesichtspunkt der neuen Erkenntnisse Revue passieren zu lassen. Am Ende glaubt man dann zu wissen was hier los ist und dann waren die Hintergründe bzw. Beweggründe des Entführers doch ganz andere. Ohne gespoilert zu haben sind das ungefähr die Ereignisse, die euch erwarten werden. Alles klar? Nein? Gut so!

Wer an der Schauspielkunst von Jessica Biel bis jetzt gezweifelt hat, der sollte sich "Powder Blue" ansehen. Wer sich dabei aber nicht sicher war, ob er von den wenig bekleideten Szenen der Hauptdarstellerin abgelenkt wurde, der sollte "The Tall Man" als Referenzfilm für ihr Können hernehmen. Biel ist wirklich großartig in dieser Rolle und darf von der liebevollen Mutter bis hin zur völlig verzweifelten und schließlich gebrochenen Frau alles zeigen, was das menschliche Gefühlschaos so hergibt. Dabei ist ihr Spiel ungemein intensiv, genau so ungeschminkt und direkt wie ihr Gesicht in diesem Film, sie trägt die Schwere des Filmes sozusagen mit Leichtigkeit auf ihren Schultern.

Neben Biel überzeugt wie immer Jungstar Jodelle Ferland (Silent Hill) als gepeinigtes Kind aus schwierigem Elternhaus. Stephen McHattie (Red: Werewolf Hunter) als abgebrühter Lieutenant, William B. Davis (The Shortcut) als überforderter Sheriff und Samantha Ferris (Icarus) als problembeladene Mutter runden das starke Ensamble ab. Wie gesagt ist es neben dem schlauen Drehbuch und dem Gespür des Regisseurs vor allem die Performance von Biel die dafür sorgt, dass dieses Erlebnis ein derart intensives geworden ist.

Am Ende bekommt man einen Film geliefert, der wie schon bei "Martyrs" ab der Mitte vom Grundgefühl her in eine andere Richtung weiter geht und man zwischendurch immer wieder mal daran zweifelt, dass man nun endlich kapiert hat, was hier nun eigentlich wirklich Sache ist. Toll gespielt, vielschichtig was die Moral betrifft und atmosphärisch dicht bis zum Schluss, so müssen Horror/Thriller/Dramen sein. Wer aber Gewalteskapaden erwartet auf Grund des Erstlingshits von Laugier, der wird bitter enttäuscht werden und das ist gut so.

The Tall Man bekommt von mir 5/5 auf unterschiedlichen Ebenen überzeugende Empfehlungspunkte.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Oder?", 13. August 2013
Rezension bezieht sich auf: The Tall Man (DVD)
Dieses letzte Wort im Film sorgt noch einmal dafür, sich mit dem Inhalt von -The Tall Man- zu beschäftigen. Pascal Laugier hat es geschafft, seine Produktion wie die Verfilmung eines Stephen King Romans(da hätte man aus Cold Rock nur Castle Rock machen müssen) beginnen zu lassen, um später eine radikale Kehrtwendung vom feinen Horror zum Kriminalthriller zu vollführen. Das ist alles andere als 08/15 und verdient Anerkennung. Ich bin der Meinung, dass -The Tall Man- bei den professionellen Kritkern viel zu schlecht weggekommen ist. Der Film ist spannend, unterhaltsam, hat ein starkes Drehbuch und mit Jessica Biel eine überzeugende Hauptdarstellerin.

Cold Rock ist am Ende. Die Stadt hat ihre besten Jahre hinter sich. Seit dem Schließen der Mine ging es bergab. Was jedoch viel schlimmer ist: Seit dem Niederfall der Stadt passieren dort schreckliche Dinge. Kinder verschwinden. Schnell wird ein "Bösewicht" von den Einheimischen für die Entführungen verantwortlich gemacht. Der "Große Mann" soll die Kinder holen. Die Krankenschwester Julia(Jessica Biel) hält das Gerede für Schwachsinn. Doch eins Nachts erscheint dieser "Große Mann" in ihrem Haus und entführt den kleinen David(Jakob Davies). Julia verfolgt den Mann und verliert dabei fast ihr Leben. Doch David bleibt verschwunden. Lieutenant Dodd(Stephen McHattie) stochert in dem Fall komplett im Dunklen. Aber dann gibt es urplötzlich eine Spur in eine vollkommen neue Richtung...

-The Tall Man- ist einfach gut gemacht. Die Erzählstimme der kleinen Jenny sorgt für das richtige Gruselfeeling und die Stunts, wenn z.B. Julia den Großen Mann verfolgt sind auch nicht ohne. Am besten hat mir jedoch die Storyentwicklung gefallen. Das war mal wirklich etwas anderes. Ein Drehbuch, dass nicht im Vorhinein verrät, wohin der Weg geht, sondern mit allen Tricks und Kniffen genau das verheimlicht. Alles in allem macht das -The Tall Man- nicht gleich zum Oscaranwärter, aber auf jeden Fall zu einem unterhaltsamen, spannenden Thriller für einen gelungenen Abend vor dem Bildschirm.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer Story-Twists mag, wird Genre-Twists lieben, 16. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Tall Man [Blu-ray] (Blu-ray)
*kann kleine Spoiler enthalten*

Dieser Film hat ein Problem. Er ist nicht das, was er zu sein scheint. Dies erklärt auch Rezensionen mit niedriger Sternenzahl. Verständlich. Schließlich möchte man auch die bestellte Cola und keinen Multivitaminsaft.

Ich persönlich liebe unerwartete Wendungen - sogenannte Story-Twists - in Filmen und/oder Serien. Sie sind für mich das Salz in der Suppe von Geschichten und bieten so wunderbare Momente vor dem Fernseher, bei denen man mit einem riesengroßen Fragezeichen über dem Kopf die Hände zusammenschlägt. Als Beispiel seien hier die M. Night Shayamalan-Filme (Sixth Sense, The Village) oder die Serie "Lost" genannt.

Beim stöbern durch das weltweite Datennetz bin ich eines Abends auf "Tall Man" gestoßen. Dessen Geschichte - ein vermummter Mann entführt anscheinend grundlos Kinder aus einer abgeschiedenen amerikanischen Kleinstadt - klang alles andere als aufregend und überraschend. Durch diverse User-Kommentare wurde allerdings deutlich, dass hier doch mehr zu sein schien, als anfangs vermutet. Somit wurde mein Interesse geweckt und der Film gekauft.

Und so wurde ich zum begeisterten Zuschauer eines Films, der sich vom vermeintlich klassischen Back-wood-Slasher, in eine wachrüttelnde Gesellschaftskritik mit philosophischem Unterbau verwandelt. Selten habe ich nach einem Film noch so darüber nachgedacht, was denn da nun genau passiert war. Selten habe ich nach Filmen das Bedürfniss anderen Menschen mitzuteilen: Schaut diesen Film! Und noch seltener schreibe ich Rezensionen, um möglichst zu versuchen die Bewertung nach oben zu treiben.

So bleibt abschließend zu sagen: Dieser Film ist vielseitig, vermischt, schmeckt ausgezeichnet, belebt Geist und Körper und macht immer mal wieder Lust darauf. Multivitaminsaft eben.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erwartet keinen Gruselfilm, 24. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Tall Man (DVD)
Nun, das Cover und der DVD Text lassen sehr stark auf einen Grussel/Horrorfilm schliessen. Dies jedoch ist er einfach nicht. Und das ist das Problem des Films, was seine Bewertungen angeht. Wer grusel erwartet wird hier weitestgehend entäuscht. Das wird aber nicht sofort klar, denn Anfangs scheint der Film durchaus diese Richtung aufzunehmen. Dass dem nicht so ist wird aber recht schnell klar. Und das ist der erste von vielen Richtungswechseln, die diesen Film so gut machen. Ich war lange nicht mehr so verwirrt während des gucken eines Films wie bei diesem. Man fällt ab einem gewissen Punkt kontinuierlich von "Hä?" in "Was?" zu "Wie jetzt?", und wenn man "Ach so!" denkt. ist es letztendlich doch wieder anders. Jessica Biel(jedem ein Begriff) spielt ihre Rolle gut, William B. Davis (Akte X - Der Raucher)den alten, müden Sheriff geradezu grandios, Stephen Mc Hattie spielt routiniert was er eigentlich immer spielt, und Jodelle Ferland, die in der Truppe eigentlich und das trotz ihres jungen Alters, die Gruselespertin schlechthin ist, überzeugt einfach durch den ihr eigenen speziellen Ausdruck. Auch wenn sie inzwischen eben auch nicht mehr das kleine Mädchen ist. Ich bin neugierig was von ihr künftig noch kommen mag. Insgesamt ein empfehlenswerter Film, wenn man keinen Horror/Gruselstreifen erwartet. Über das Ende des Films mag man geteilter Meinung sein, dennoch ist es ein gut gemachtes, kurzweiliges, spannendes Thriller/Drama/Moral-Ding, welches man sich wirklich gut angucken kann.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tiefgründig, abartig und verschachtelt, 20. April 2013
Rezension bezieht sich auf: The Tall Man (DVD)
Da legt man sich so einen unscheinbaren Film namens "The Tall Man" (was ja ins Deutsche als "großer Mann" interpretiert werden könnte) in den Home-Entertainment-Player hinein und erwartet, dass ein bösartiger Irrer, oder ein Michael Myers-Verschnitt oder vielleicht doch eine Dämonengestalt die Kinder verschleppt - und dann kommt dennoch alles ganz anders als man denkt. Ja, "The Tall Man" kann man durchaus als verschachtelten Film bezeichnen, der die Hirnzellen ordentlich durchbrezelt.

Das abgelegene und verarmte Provinzdörfchen Cold Creek ist schon sechs Jahren tot. Zuerst dachten die Einwohner, dass die Schließung der Miene für die Verarmung verantwortlich war, jedoch ist etwas Unheilvolles in die Stadt gekommen, das die Kinder der verarmten Familien nach und nach verschleppte. Die Bewohner vermuteten, es sei eine Kreatur der Dunkelheit und nannten das Wesen den "Tall Man". Krankenschwester Julia (Jessica Biel) führt so gut es geht mit ihrem kleinen Sohn David (Jakob Davis) ein ruhiges und bescheidenes Leben. Doch als eines Nachts auch David verschwindet, nimmt Julia die Verfolgung auf und entdeckt die grausame Wahrheit, die hinter dem Tall Man dahintersteckt...

Regisseur Pascal Laugier hat sich 2008 mit dem harten Streifen "Martyrs" eine Medaille auf dem "Walk of Pain" verdient und versucht, mit dem in erster Linie bieder wirkenden Thriller, ein weiteres goldenes Werk nachzulegen. So beginnt "The Tall Man" zunächst mit einer Rückblende, in der Lt. Dodd (Stephen McHattie) vor einem Eingang der Höhle seinen Männern befiehlt, diesen Durchgang dicht zu machen. Danach begibt er sich ins Krankenhaus und fragt die sichtlich mitgenommene Julia, wie es ihr geht, um ihr danach mitzuteilen, dass man weder David noch die anderen Kinder gefunden hat.
*Boing*, *Zack*, die Fronten sind (scheinbar...) geklärt. Der Film setzt nach dem Intro ca. 36 Stunden vor diesem Ereignis wieder ein.

Und genau hier liegt die eigentliche Stärke des Films. Ich hasse Intros, die schon die Zukunft des Storyverlaufs prophezeien (obwohl natürlich jeder weiß, dass es immer etwas anders verläuft, wie man selber spekuliert). Aber das der Twist dann so ein großes Erdbeben verursacht - ich gebe ehrlich zu: Nicht mal annährend wäre ich in die Richtung dieser Auflösung gekommen.

Mit einer guten Kameraführung vergnügen wir uns also mit der Vorgeschichte zu diesem ehemaligen Bergwerkdorf. Der kalte und düstere Mysterythriller mit all seinen depremierenden Randcharakteren kommt zunächst langsam und unspektakulär rüber. Hier und da wird mal der Tall Man gesichtet, bis die erste rasante Verfolgungstour auf einer Landstraße stattfindet, die es in sich hat. Dies soll auch action- bzw. spannungsmäßig der Höhepunkt bleiben, denn was danach folgt, ist genau die Hirnbombe, die der "Martyrs"-Regisseur geplant hat und den Zuschauer mit seiner ganzen Geschichte komplett in die Irre treiben bzw. zum Nachdenken anregen will.
Die erste überraschende Wendung erinnert mich irgendwie an den bizarren Tanz aus dem noch übleren "Calvaire - Tortur des Wahnsinns" und macht mich dementsprechend völlig baff. Mit dieser Wendung geht es jedoch gemächlich weiter und auch im weiteren Verlauf wird nicht auf's Gaspedal getreten, sondern der Film überrascht immer wieder mit weiteren, jedoch kleineren Wendungen.

Ohne großartig zu spoilern, da die Leute, die meinen Text jetzt lesen und den Film noch nicht gesehen haben, eh nur Bahnhof verstehen werden, muss man sich mit der Frage nach dem Guten und dem Bösen auseinandersetzen. Beziehungsweise sich den Fragen stellen: Wie gut gemeint ist das Gute - und, ist das Böse wirklich so schlecht?

Das Problem, dass ich auf viele Zuschauer zukommen sehe, sind in erster Linie die Erwartungshaltungen und natürlich auch die Schlenker, die den Film in eine andere Richtung drücken. Ich muss zugeben, dass ich auch meine Probleme damit hatte, diesem groben "Unfug" überhaupt was positives abzugewinnen. Aber - und vielleicht geht es nicht nur mir so: Wenn die Zeit nach dem Abspann vergeht (vielleicht auch eine Nacht drüber schlafen), kann man einige Stunden damit verbringen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Bei mir war es eher unfreiwillig, aber genau dieser Punkt hievt den Film bei meiner Bewertung in absolut hohe Sphären. Wenn ein Streifen mich nicht mehr so schnell los lässt und meine Hirnzellen stimuliert, hat er in meinen Augen sein Ziel erreicht - auch wenn einige Schwächen vorhanden sind.

"The Tall Man" ist verschachtelt, punktet mit Wendungen und ist vorallem eins: Sehr tiefgründig, abartig und auf eine gewisse Weise auch traurig. Der Film wird nicht jedermanns Geschmack treffen (Das tat "Martyrs" ja auch nicht), aber wer einen Film sucht, der definitiv nichts für zwischendurch ist und unbedingt zum Mitdenken anregt, könnte bei "Tall Man" richtig sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht das was es zu sein scheint, 7. November 2013
Rezension bezieht sich auf: The Tall Man [Blu-ray] (Blu-ray)
Mein Freund und ich lieben es abends den Tag mit einem Film ausklingen zu lassen - und sind, was die Genres angeht, allem sehr offen. Wir kennen viele Filme, in der Richtung "Horror" "Thriller" "Mystik" und und und. Und natürlich dachten wir, hier einen Film serviert zu bekommen, den es schon mehrfach gibt. Wir sollten jedoch eines besseren belehrt werden! Dieser Film vereint drei Genres zu einer sinnigen Gesamthandlung, dessen Ende zum nachdenken anregt.

*kann kleine Spoiler enthalten*
Zunächst glaubt man doch eine ganze Zeit lang auf einen Horror-Film gestoßen zu sein. Man fragt sich ob es die schwarze Gestalt wirklich gibt, ob der Ort verflucht sei oder auch ob aus Rache jemand von den Toten erwacht ist. Es kreist einem halt das durch den Kopf, was man aus anderen Horrorfilmen schon kennt/gewohnt ist.
Doch dann ändert sich das bis dahin aufgebaute Gedankengut, denn nun stellt sich die Frage: Was ist mit der Dorfgemeinschaft los, haben sie den schwarzen Mann angeheuert? Aber warum? Und dann hat der eigene Sohn plötzlich Angst vor der eigenen Mutter!? Ist Julia wahnsinnig geworden? Eines kommt zum anderen und man glaubt den Film verstanden zu haben. Weit gefehlt, denn hier kommen wir zum letzten Genre "Politdrama". Und die letzten Filmminuten lassen den gesamten Film in einem anderen Licht erscheinen ohne jedoch als ein einzelner Teil für sich zu stehen. Alles wird ein großes Ganzes und man versteht, denkt nach ...

Leider nur in der Nebenrolle, ist auch Jodelle Ferland vertreten, bekannt aus Filmen wie Tideland. Jedoch sollte die Nebenrolle in keinem Fall vom Zuschauer minder betrachtet werden - sie führt zur (Er)Klärung des Ganzen!

Wer einen Trash-Film oder einen stumpfen Horror erwartet ist hier falsch, für all die, die sich gerne von Filmen wie Dogville (wobei zu beachten ist, das die beiden Filme nicht miteinander zu vergleichen sind!) gedanklich weiter treiben lassen wollen, sind mit "The Tall Man" sehr gut bedient!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Überraschungs-Thriller..., 19. August 2013
Rezension bezieht sich auf: The Tall Man (DVD)
mit einer guten Schauer-Atmosphäre, bietet " MARTYRS " Regiesseur Pascal Laugier für einen netten Abend.
Aber Vorsicht. Wer einen 2. MARTYRS erwartet liegt falsch.
Wo es in seinem Erstlings-Werk mit schonungsloser Brutalität und härte zur Sache ging, ist TALL MAN eher ein Mystery- Thriller - Drama.
Die Idylle erinnert an einen Stephen king Roman.
Die Story nimmt in der 2. Hälfte des Films Fahrt an, und man wird wirklich überrascht. Es geht um den Sinn und Zweck des ganzen. Verraten möchte ich hier nix.
Jessica Biel legt in ihrer Rolle eine gute Performance ab.
Wie gesagt...der Film zeigt keine Brutalität, und hat auch sonst nichts mit dem Übernatürlichen zu tun. Aber spannend ist jener auf jedem Fall.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Glück nicht für jeden geeignet, 25. Mai 2013
Von 
C. Schulze "Firecash" (LK Görlitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Tall Man (DVD)
#Bild/Tonqualität#

Solide Bild- und Tonqualität in der DVD-Variante. Ich konnte keine absichtliche Qualitätsverschlechterung feststellen.

Die Kameraführung ist sehr gut gelungen. Man ist allseits orientiert und verpasst nichts relevantes.

#Leistung der Schauspieler#

Alle Schauspieler, vorallem Jessica Biel (weil Hauptcharaktere) trägt die Handlung von Anfang bis zum Ende absolut glaubwürdig. Hier wurde die passende Besetzung gewählt.

#Drehbuch (Spoilerfrei)#

"The Tall Man" ist kein Terrorfilm. Das sollte dem Zuschauer in erster Linie bewusst sein. Erneut zeigt Schöpfer Pascal Laugier in seinem zweiten (großen) Werk sein Können und ist dabei mal wieder kompromisslos.

Warum ist der Film dann so unterbewertet / lief nicht groß im Kino? Die Rahmenhandlung sieht nach Hollywoods Mainstream (gute Optik, einfache Handlung) aus, doch das ist hier nur ein Mittel zum Zweck. In Wirklichkeit ist dieser Film nicht für jeden Zuschauer geeignet. Was bei einem "Lars von Trier"-Werk längst logisch erscheint muss man hier erst verdeutlicht schreiben. Zusätzlich enttäuscht er GenreFans aus dem Bereich "Horror", die "Martyrs" nur wegen dem Horror/Terror gesehen haben statt wegen der Handlung und Aussage.

Wer sollte den Film denn nun sehen? Als Elternteil (in der Gegenwart oder Vergangenheit) kann man dieses Werk lieben. In jedem Fall ist es ein Film für Erwachsene. Der FSK-Stelle unterstelle ich keine Falschzuordnung - es würde keine/n Jugendliche/n im Alter von 16 Jahren schädigen, das Thema / die Auseinandersetzung damit ist einfach nur absolut nichts für Kinder/Jugendliche.

#Fazit#

Der Zuschauer sollte sich fragen, ob er bereit ist das Geschehen nach eigenen Maßstäben zu deuten. The Tall Man ist für den richtigen Personenkreis der richtige Film. Ein sehr hochwertiges und wertvolles Werk.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irgendwo da draußen..., 22. April 2013
Von 
Dude - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Tall Man (DVD)
...liegt Cold Rock.

Cold Rock liegt einsam und abgelegen.
Es gibt viel Wald, viel Natur - und irgendwo da draußen gibt es auch den Tall Man...

Mehr sollte man über den Inhalt des Filmes gar nicht wissen.

Hauptdarstellerin Jessica Biel hat hier selbst mitproduziert und Regisseur Pascal Laugier hat hier vier Jahre nach seinem herausragenden
Meisterwerk "Martyrs" seinen nächsten Film gedreht.

"The Tall Man" bietet eine düstere beklemmende Atmosphäre und führt den Zuschauer mehrfach in die Irre.

Gut gespielt und gut inszeniert, ist hier ein kleiner, feiner und düsterer Thriller entstanden, es handelt sich hier nicht um einen Horrorfilm,
wie man zunächst meinen könnte.

Für einen ungemütlichen Abend sehr zu empfehlen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "The Tall Man", 23. Mai 2013
Von 
billy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Tall Man [Blu-ray] (Blu-ray)
"The Tall Man" ist ein gelungenes Psycho-Thriller-Drama. Anders als erwartet wird einem hier von Pascal Laugier, welcher mit "Martyrs" die Messlatte für Terrorstreifen bislang unerreichbar hoch legte, kein erneuter Terror-Schocker oder Horrorfilm abgeliefert. Der Film startet zwar wie ein typischer Horrorfilm, wechselt dann aber das Genre und die augenscheinliche Schauergeschichte geht in eine ganz andere Richtung. Storytechnisch bekommt man ein wenig was geboten, die Geschichte schlägt ziemlich viele Hacken und es tauchen Fragen über Fragen auf, welche dann auch mit zunehmender Spieldauer beantwortet werden. Die Stimmung ist gut aufgebaut, es herrscht eine düstere Atmosphäre, es sind spannende und interessante Szenen vorhanden und nebenbei hat man auch vereinzelnde, ganz kleine Schreckmomente eingebaut. Die Kameraarbeit ist hier wirklich gelungen und es werden einem tolle Bilder geboten. Auf Gewalt und Terror wird hier fast vollständig verzichtet und Pascal Laugier konzentriert sich hier mehr auf die stillen Abgründe der Menschen. In darstellerischer Hinsicht verläuft das Ganze recht solide, Jessica Biel macht ihre Sache ordentlich, was auch für die Nebendarsteller gilt.

"The Tall Man" ist mit Sicherheit was anders, als das was man vom Macher von "Martyrs" erwartet hätte. Herausgekommen ist aber dennoch ein atmosphärischer, wendungsreicher und gut gefilmter Streifen, der sich sehen lassen kann.

7 von 10
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The Tall Man
The Tall Man von Jodelle Ferland (DVD - 2013)
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