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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen [KEINE SPOILER!] Phänomenaler, Hochemotionaler Abschluss der Trilogie
****** !Keine Spoiler in dieser Rezension! ******

Die frühere, in Fraktionen gespaltene Gesellschaft existiert nicht mehr. Die alte Ardnung, die Tris ihr Leben lang kannte, ist einer neuen Machtverteilung gewichen: Die Fraktionslosen, unter der Führung Evelyn Johnsons, haben die Oberhand über die Stadt gewonnen, bereit, sich für ihre seit...
Vor 7 Monaten von Vampyress "Coffee and Book... veröffentlicht

versus
52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Liebe Veronica Roth, wieso?
Buchgestaltung

Das Symbol des Covers gehört dieses Mal zu keiner Fraktion, trotzdem hat das ganze einen Sinn, den man erst versteht, wenn man das Buch tatsächlich gelesen hat. Ich finde es super, dass die ganze Reihe so wunderschöne und geniale Cover hat und Allegiant ist dabei keine Ausnahme. Der Titel bedeutet so viel wie Loyalität und man...
Vor 8 Monaten von Tanjas Rezensionen veröffentlicht


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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Liebe Veronica Roth, wieso?, 12. November 2013
Von 
Tanjas Rezensionen (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allegiant (Divergent Series) (Taschenbuch)
Buchgestaltung

Das Symbol des Covers gehört dieses Mal zu keiner Fraktion, trotzdem hat das ganze einen Sinn, den man erst versteht, wenn man das Buch tatsächlich gelesen hat. Ich finde es super, dass die ganze Reihe so wunderschöne und geniale Cover hat und Allegiant ist dabei keine Ausnahme. Der Titel bedeutet so viel wie Loyalität und man kann zweifelsohne sagen, dass Veronica Roth diese Eigenschaft als Leitfaden für eine neue Gruppe im Buch im Buch genommen hat...

Meinung

ACHTUNG: Dies ist keine Rezension im herkömmlichen Sinne. Ab der Mitte folgen Spoiler, es kommt vorher eine Warnung und eine Zusammenfassung der Geschehnisse am Ende. Wenn ihr also auf der Suche nach Spoilern seid, lest weiter. Die Länge dieser „Rezension“ zeigt einfach, wie viele Gedanken ich mir über das Buch gemacht habe. Ich habe versucht gut zu begründen, warum ich einen Stern gebe, also, wenn ihr Allegiant geliebt hat, erspart euch und mir das Gejammer, dass meine Meinung ungerechtfertigt ist. Danke.

*****

Ich wiederhole mich wirklich selten, aber ich möchte noch einmal festhalten, dass Divergent ein absolut geniales Buch war und ich (obwohl das bei Teil zwei schon der Fall war) ungern das Werk der Autorin so hart kritisiere, aber wo die Erwartungen hoch sind, fällt man bekanntlich am tiefsten, nicht wahr? Ich bin aber der Meinung, dass Fans des zweiten Teils hier auf ihre Kosten kommen werden. Alle andere? Tja, schnallt euch an, denn Allegiant wird alles andere als ein Zuckerschlecken.

Ich weiß ehrlich gesagt mal wieder nicht, wo genau ich anfangen soll, in Worte zu fassen, was mich alles gestört hat. Vielleicht beim Ende? DAS Ende, welches Leser dazu bringt zu Spoiler- Monstern zu werden oder noch schlimmer: Gesittete Menschen dazu fiese Spoiler zu lesen, was bei mir in etwa mit Gift schlucken gleich kommt. Spoiler sind eigentlich ein absolutes No-Go und ich bin daher froh, zu den ersten Lesern zu gehören, die das Buch noch selber entdecken konnten, ohne im Internet auf ganze Zusammenfassungen zu stoßen, was denn mit dem Ende alles nicht stimmt. Die Autorin hat hier einen mutigen Schritt gewagt und man muss dazu sagen, dass so etwas nicht jedem im Blut liegt. Besonders nicht in welchem, dass schwarz wie Tinte ist. Ich finde es eigentlich äußerst amüsant, dass ich wirklich jedes andere Detail am Ende schrecklicher fand als dieses selbst.

Zehn Gründe, warum Allegiant für mich der Absacker der Reihe war.

Erstens: Der Schreibstil.

Ganz ohne Zweifel ist Veronica Roth eine junge Frau, die unglaubliches Talent hat. Sie hat in Divergent bewiesen wie wunderbar sie schreiben kann, dass man selbst in der Jugendbuchszene beweisen kann, es geht mit Herz und Verstand und mitreißenden Dialogen. Sogar in Band zwei habe ich davon noch einiges mitbekommen, aber hier? Das Buch ist aus der Sicht von Tris und Tobias geschrieben, was ja kein Geheimnis mehr ist. Clevere Leser könnten sich hier an erster Stelle zusammenreimen, dass dies schon etwas zu bedeuten hat. Und auch auf die Gefahr hin den anderen Rezensenten nachzuquasseln, sie haben alle Recht. Man konnte beim Lesen leider kaum unterscheiden, wer was beschreibt. Tris oder Tobias war immer wieder die große Frage, weil sich die Sichtweisen so verflucht ähnlich waren! Lediglich das Nennen der jeweils anderen Person erinnerte mich gelegentlich daran, dass ich gerade X folge und nicht Y. Sehr, sehr schade. Dadurch waren auch die Gefühle der Charaktere sehr ähnlich, was bei mir oft zu großem Unverständnis geführt hat. Allgemein hatte ich das Gefühl, die Autorin legte viel mehr Wert auf Beschreibungen als auf alles andere. Besonders Szenen, in denen z.B. Tobias mit Caleb gesprochen hat, also Szenen, die wirklich wichtig waren, ging der emotionale Teil echt bei mir unter, musste ich doch versuchen nachzuvollziehen, ob der Junge gerade mit seiner Schwester spricht oder doch mit ihrem Loverboy.

Zweitens: Die Einleitung.

In Insurgent ist ja nun gegen Ende doch einiges passiert. Ein tödlicher Cliffhänger, wie manche es bezeichnet haben und dann macht Veronica Roth hier einfach an einer Stelle weiter, die einen maßlos verwirrt: Tris hockt in einer Zelle. Keine drei Sekunden später wird sie da wieder raus geholt und dann geht es mit einer lustigen Wanderung durch die Flure weiter. Ich bin natürlich dafür, etwas Zeit verstreichen zu lassen und nahtlos kann eine Geschichte eigentlich selten weiter gehen, aber den Anfang so zäh und wirr zu gestalten, hat mir den Einstieg ins Buch direkt versaut, zumal die wechselnden Kapitel hier besonders kurz waren, weshalb ich mich wieder nachdem Sinn des ganzen gefragt habe. Für mich ist das eh so ein Punkt, an dem ich immer wieder persönlich gedacht habe, dass es hier viel mehr um Marketingzwecke ging (die Fans LIEBEN Four ja so dermaßen) anstatt um einen vernünftigen Beweggrund dafür, warum ein drittes Buch, nun zwei Erzähler braucht.

Drittens: Der Plot oder auch wo ist die Geschichte?

Nach dem langsamen Einstieg geht es noch langsamer weiter. Wer das Tempo in Insurgent schon zum schnarchen fand, der wird hier mehr als eine Tasse Kaffee brauchen, besonders da der Verstand schneller abschaltet als einem lieb ist. Ich hätte es kaum für möglich gehalten, aber Allegiant kann sich munter zu Crossed und Reached von Ally Condie gesellen, denn da wartete man auch vergebens auf etwas mehr Spannung. Wäre dieser Teil der Geschichte wenigstens dazu genutzt wurden, andere Dinge zu vertiefen, ok, wurde er aber nicht. Vielmehr hängen die Charaktere zusammen an unterschiedlichen Orten ab und versuchen das Rätsel zu klären, welches sich um die letzte Botschaft dreht: Was genau ist mit ihrer Welt passiert? Dabei wird am Rande mal mehr oder weniger knapp über ein paar der Randfiguren berichtet (von denen nebenbei bemerkt, manche einfach verschwinden und nie wieder eine Erwähnung finden) und das war es auch schon. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Tris und die anderen beschließen mal hinter den Zaun zu blicken, passierte gelinde gesagt kaum etwas. Innere Konflikte, Beziehungen...meines Erachtens nach kam das alles viel zu kurz. Die lieb gewonnen Charaktere, mit all ihren Facetten waren nur noch Schatten ihrer selbst, wo wir beim nächsten Punkt wären.

Vier: Die Charaktere.

Von den Charakteren treffen wir die üblichen Verdächtigen an, geführt von Tris und Tobias, die alles andere als sie selbst waren. Figuren wie Christina oder Peter werden nur noch namentlich erwähnt und sprechen mal eine Zeile, wenns hochkommt. Wichtig für den Plot sind sie in keiner Minute. Tris war mir ehrlich gesagt wieder etwas sympathischer als noch in Insurgent, aber auch das änderte nichts daran, dass sie mir im Vergleich zu Divergent einfach blass und nichtssagend vorkam. Tobias hat mich hier aber am meisten aufgeregt. Er war teilweise richtig weinerlich, wenn er mal wieder um Tris besorgt war und ständig waren beide damit beschäftigt daran zu denken, dass sie doch für das höhere Wohl arbeiten müssten. Es gab ein paar ganz gute Szene zwischen den beiden, die mich noch berühren konnten, aber die waren so sehr in der Unterzahl, dass sie mir kaum im Gedächtnis geblieben sind.

Wichtige Gegenspieler sterben übrigens nicht. Ja, BAM Spoiler. Aber ich finde es wirklich sehr unrealistisch, dass nur eine Seite Verluste einstecken muss, besonders, wenn wir doch aus guten Reihen wie Panem bereits gelernt haben, dass bei einem Krieg niemand gewinnen kann. Veronica Roth hat zwar hier nicht wirklich Anzeichen von schwarz-weiß-Malerei gezeigt, aber das harte Konflikte urplötzlich durch ein kleines Pläuschen gelöst werden konnten, war doch wirklich seltsam. Als Leser wartet und wartet man darauf, dass die Probleme eskalieren, aber das geschieht einfach nicht. Stattdessen tun sich neue Optionen auf, die etwas aus der Luft ergriffen erschienen. Neue Parteien, neue Motive...wieso? Es gab doch genug Handlungsstränge, die Bedarf hatten geklärt zu werden. So viele Hinweise und Seitenhiebe auf Dinge, die hier im Meer der Verwirrung einfach untergehen. Blubb!

Fünf: Das Info-Dumping.

Ich kann mir bestens vorstellen, was für eine Herausforderung eine komplexe und Flächen abdeckende Erklärung sein muss, aber die Autorin hat hier den größten Fehler überhaupt gemacht. Die neuen Erkenntnisse wurden nicht in die Handlung eingeflochten – nein, sie wurden dem Leser in einem ewig langen Monolog aufgezwungen. Nachdem Tris und ihre Freunde hinter dem Zaun auf die Wahrheit stoßen, gerät einiges ins Rollen. Die Gruppe trifft im Prinzip auf eine Person, die einfach sämtliche Antworten herunter leiert als würde man sich in irgendeiner Unterrichtsstunde befinden. Merkwürdig das Ganze.

Ich war so enttäuscht...die ganze Idee hinter dem Konzept durch ein paar laue Erklärungen zunichte gemacht. Der Oberhammer war für mich aber wirklich, dass etwas über Tris' Eltern herauskommt, dass einfach krass war und Tris diesen verzeiht als sei nichts gewesen. Tot schweigen nenne ich das. Danach konnte ich wirklich kaum an etwas anderes denken und habe an dem Verstand der Prota gezweifelt. Ich rege mich jetzt immer noch darüber auf.

Sechs: Die Liebesgeschichte.

Vielleicht habt ihr es euch nach Punkt vier schon gedacht, aber wo die Charaktere nur noch abgeschwächte Versionen ihres einstigen Selbst sind, konnte mich die Liebesgeschichte natürlich auch nicht mehr überzeugen. Wenn ich recht überlege war davon auch kaum etwas zu spüren. Tris und Tobias haben sich meiner Meinung nach nicht so verhalten als würden sie einander vertrauen oder einander loyal sein. Es gab ein paar Gespräche über die Lügen und Geheimnisse, die an der Beziehungen der beiden genagt hat, aber auch hier komme ich auf das „die Konflikte eskalierten einfach nicht“ liebend gerne zurück. Hier gab es nur Verständnis für alles. Im Angesicht der schwierigen Lage vielleicht nicht unbedingt etwas Schlechtes, aber nur, weil die Welt vielleicht untergeht seine Prinzipien über Bord werfen?

Sieben: Wie es dann weiter ging.

DIE FETTEN SPOILER KOMMEN JETZT!

Es gab tatsächlich einen Punkt in Allegiant, an dem ich dachte, dass Buch könne wieder was werden. Leider war die Wunschvorstellung schnell wieder weg geblasen und noch mehr Kritikpunkte türmten sich auf meiner Platte auf. Die könnt ihr euch gerne noch anhören, wenn ihr es bisher hier geschafft habt. Bravo!

Ich möchte noch einmal auf die ganze Logik des Buches zurückkommen. Veronica Roth erklärt nämlich folgendes: Die ganze Welt war so ein schrecklicher Ort, eine Ansammlung von Menschen mit den schlechtesten Eigenschaften, die es so gibt, weshalb die Regierung an verschiedenen Stellen beschlossen hat, dass es doch super wäre, diese bösen Gene aus den bösen Menschen herauszufiltern. Das Problem an dem Ganzen war aber, dass dieser Plan (der viel mit Genetik etc. zu tun hatte) irgendwie in die Hose gegangen ist und aus den bösen (das verwende ich jetzt als Synonym für alles) Menschen noch bösere Menschen geworden sind. Um dieses Problem wiederum zu lösen wurden die Fraktionen gegründet, die eine Art Experiment darstellen sollten. Die Menschen sollten dort angesiedelt werden, damit über Generationen hinweg die bösen Gene aka Eigenschaften aus der Zivilisation verschwinden konnten. Es wurden Freiwillige ausgewählt, die an diesen Experimenten teilnehmen sollten, darunter auch Tris' Vorfahren. Aber natürlich wird man nicht einfach so in die neue, bessere Welt gesteckt. Vorher wurden all diesen Menschen mit einem Serum die Erinnerungen genommen, damit man ideale Voraussetzungen schaffen konnte. Ach und bevor ich es vergesse, ja, auch bei diesen Menschen wurde an den Genen herum gepfuscht, damit sie wieder „rein“ wurden. Irgendwie wurde dann darauf gehofft, dass die Gesellschaft sich ausweitet, alle mit den bösen Genen irgendwann krepieren und man nur noch reine Menschen hat aka eine neue, reine Welt. Und um es noch zu sagen, diese „reinen“ Menschen sind alle, die man zuvor als Divergent bezeichnet hat.

Ich kann das alles nicht zu 100% wiedergeben, aber dies entspricht in etwa der Erklärung, die uns geliefert wird, welche ich ehrlich gesagt Null nachvollziehen konnte. Und jetzt soll mir mal jemand sagen, wo da die Logik drin steckt? Ich meine, wieso hat man nicht die fortgeschrittene Wissenschaft benutzt, um etwas anderes zu tun? Wieso abwarten und das Ganze beobachten, bis sich vielleicht über Generationen hinweg etwas tut? Wieso nicht eingreifen, wenn man sieht, was für eine schrecklich, gefährliche Sache man erschaffen hat, die aus dem Ruder läuft?

Besonders schlimm fand ich auch als Tris erkennt, dass sie bei allem gefilmt etc. wurde, in ihren schlimmsten Albträumen und hoffnungslosesten Momenten. Richtig Hardcore das Ganze O.o aber anstatt dann ENDLICH auszurasten, verziehen sie und ihre Freunde sich mit der Erklärung im Gepäck wieder.

Acht: The Allegiant.

Da haben wir dann noch diese neue Gruppe, die sich wie aus dem Nichts mal aktiv an ALLEM beteiligen will. Es heißt die fraktionslosen gegen the Allegiant (welche das Motiv verfolgen das ganze System neu zu etablieren). Wir fassen zusammen.

Tris aka Fraktion/Fraktionslosen VS. The Allegiant.

Letztes Gruppe will dann das bekannte Erinnerungs-Lösch-Serum benutzen, um ihre Gegenspieler auszuschalten, damit sie praktisch ihren Plan durchziehen können. Dann beschließt aber eine weitere Gruppe (zu denen die Wissenschaftler gehören, von denen Tris alle Infos hat) das es doch die beste Lösung wäre einfach ALLE damit zu „infizieren“ damit niemand mehr irgendwen töten oder bekämpfen will. Zur Erinnerung: Bis zu dieser Stelle sind vielleicht 5 Personen gestorben, aber OK.

Es wird aber noch besser, DENN Tris beschließt das Serum einfach gegen die Wissenschaftler selbst einzusetzen. Wie ihr sehen könnt ein kleiner Teufelskreis.

Neun: Die Lösung des Ganzen.

*Riesenseufzer* Alsooo....man erwartet IMMER NOCH die totale Eskalation von, ehm...ALLEM, aber die passiert immer noch nicht und wird es auch nicht geben. Es gibt eine Art Familientreffen, bei dem Tobias mit seinen Eltern ein Gespräch führt und plötzlich alle ihre Bedenken fallen lassen und sich wieder lieb haben. Einfach so. Das ist kein Scherz. Mehr als dieses Gespräch braucht es nicht und schwupps sind die Parteien ihre Motive los und die Probleme verpufft. Weiter geht es mit Tris und Caleb, die im Gegensatz zu Tobias nicht zu seinen Eltern gereist sind, um ein Teekränzchen zu feiern. Das Serum stellt schließlich noch immer eine Gefahr dar und deshalb soll Caleb zu einer Selbstmord-Mission geschickt werden, um es zu stehlen bzw. zu vernichten und so die Welt zu retten. Statt ihm geht aber Tris. Sie überlebt dann aber den Einbruch in das Labor (das mit einer Art Gift versetzt ist) und wird dann ein paar Seiten später einfach erschossen.

Zehn: Das Ende. Jup. Das Ende.

Wie viele Leser bin ich nur bedingt Fan von Happy Ends. Muss nicht immer sein, ist aber ganz schön. Aber so etwas? Ich kann wirklich nachvollziehen, wieso so viele erschüttert über diesen Schritt waren. Aber nicht Tris' Tod macht das Buch so schlecht, sondern die Art wie er abgefertigt wird. Sie wird erschossen, stirbt auf einer halben Seite und das war es dann. Den Rest dürfen wir uns aus der Sicht von Four geben und der schwelgt in Erinnerungen an seine Liebe, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Das Besondere an der Liebesgeschichte war doch, dass Tris und Four sich eben NICHT kannten, aber hier impliziert die Autorin, dass Four sie öfter beobachtet hat, es so viele Momente gab, in denen er Tris ach so toll fand. Das fand ich furchtbar und hat mir meine Sichtweise auf den ersten Teil verdorben.

Furchtbar waren auch die weiteren 10 oder was auch immer Kapitel, die Four erzählt. Kurze Fetzen in Memory Of Tris in etwa. Das Traurige daran war, dass ich es nicht einmal traurig finden konnte. Mich konnte Tris' Tod und alles, was danach kam nicht berühren. Was ich persönlich noch mit am Schlimmsten fand, war der Epilog. Als Leser wird man in eine Art Abschluss geworfen, der einfach keiner ist. Es bleiben so viele Fragen. So viele ungelöste Ansätze und vieles mehr.

Fazit

Ich habe mich wirklich gefragt: Was zur Hölle hast du da gelesen? Nachdem ich meine Rezension geschrieben hatte, konnte ich nicht anders als mein Rating von den vorherigen 2 Sternen auf 1 zu senken. Ich weiß echt nicht, wie ich es geschafft habe, dass Buch überhaupt so schnell zu beenden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hmpf, und das soll es jetzt gewesen sein? [1,5 Sterne], 30. November 2013
Von 
Buchtastisch - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Allegiant (Divergent) (Kindle Edition)
"...the Dauntless, brave but cruel; the Erudite, intelligent but vain; the Amity, peaceful but passive; the Candor, honest but inconsiderate; the Abnegation, selfless but stifling." (S. 123, Kindle-Pos. 1360-1361)

Inhalt:

In Chicago spitzt sich die Situation immer mehr zu: Das Fraktionen-System bröckelt. Tris und Four machen sich mit einigen anderen deshalb auf die Suche nach Antworten außerhalb der Mauern. Doch draußen ist es auch nicht so wie erwartet - denn auch hier gibt es Geheimnisse und Lügen...

Die Buch-Abrechnung:

(Diese Rezension ist spoilerfrei, deshalb kann ich auf manche Details nicht so genau eingehen wie es nötig gewesen wäre, um das Buch auseinanderzunehmen).

+/- Das Ende ansich: Während sich die meisten wohl über das Ende ansich (bzw. ein bestimmtes Ereignis am Ende) aufregen, fand ich das gar nicht so schlimm. Es war konsequent und insofern schon i.O. - allerdings wurde es sehr knapp abgehandelt. Das fand ich wiederum etwas schlapp. Einem spektakulären Ende hätte man doch etwas mehr Seiten und Ausführlichkeit spendieren können?

- Plot-Entwicklung: Leider hat mir der Werdegang der Story ansich nicht nicht gefallen. Die Verlagerung außerhalb der Mauern hätte ja einigermaßen vernünftig eingebaut werden können und Veronica Roth versucht es auch zu erklären. Dies kam bei mir aber gar nicht an. Teilweise ist es unlogisch, manchmal sogar uninteressant. Als positives Fünkchen lässt sich anmerken, dass Veronica Roth zumindest versucht hat eine Lösung und Antworten zu bieten. Aber das "Wie" bleibt recht fragwürdig...

- Der Perspektivenwechsel: Normalerweise mag ich Perspektivenwechsel recht gerne. In Allegiant wird die Geschichte abwechselnd aus Tris und Fours Sicht geschildert. Dies ist der Autorin Veronica Roth aber leider wirklich schlecht gelungen, denn man merkt keinen Unterschied wer gerade an der Reihe ist. Wenn ich das Buch mal mitten in einem Kapitel beenden mußte, wußte ich beim Wiedereinstieg nicht direkt wer nun gerade dran ist. Schade, dass die beiden Persönlichkeiten so zusammengematscht wurden, dass ein Einheitsbrei entstand.

- Unrealistisch: Da wurden über mehrere Bände Feindschaften, etc. aufgebaut - aber hey, ein kleines Gespräch im dritten Band und alle (über Jahre) entwickelten Hassgefühle sind wie weggeblasen. Die Vernunft siegt und man hat sich gegenseitig plötzlich lieb - ja nee, ist klar ;) Also so ein Quatsch! Wozu das ganze Tamtam in den Vorgängerbänden, um es dann in 1-2 Seiten unspektakulär zu lösen? Schade, wirklich schade!

- Four / Tobias: Was ist nur mit dem anziehenden Kerl aus dem ersten Band passiert? Four ist im Abschlußband weinerlich - von sexy und anziehend kann hier definitiv nicht mehr die Rede sein. Er trifft einfach dumme Entscheidungen, verhält sich überhaupt nicht mehr verwegen und undurchschaubar. Der ganze Zauber ist verpufft. Schluß, aus, vorbei.

FAZIT: Was mal so großartig anfing, endet leider richtig schwach. Alles was diese Buchreihe ausgemacht hat, wird zerstört oder ist so nicht mehr vorhanden. Schade. Wirklich richtig schade. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass sich das ganze als Film evtl. besser darstellen lässt. Nichtsdestotrotz eine schwache Abschlußvorstellung.

Ich vergebe nur selten 5 Sterne (4 Sterne ist bei mir eine gute Bewertung!), deshalb zur Info mein Bewertungssystem:
1 Stern: Finger weg!
2 Sterne: Konnte mich nicht überzeugen.
3 Sterne: Ordentliches Buch. Nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut.
4 Sterne: Gutes Buch mit kleinen Schwächen – auf jedenfall lesenswert!
5 Sterne: Lieblingsbuch – muß man gelesen haben <3
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen (Achtung, Spoiler) Fabelhafte Autorin, Ausführung von Band 3 mehr als enttäuschend :(, 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allegiant (Divergent Series) (Taschenbuch)
Selten hat mich ein BUch so gefesselt wie BAnd 1 Divergent. Ich habe mich in die CHaraktere verliebt und war am Ende wirklich nicht gefasst darauf, welche Wendungen die STory nehmen würde. Band 2 war schon etwas schwächer, aber das sind zweite Teile des Öfteren, und ich konnte es gar nicht erwarten, Band 3 in die Finger zu bekommen.
Und dann die große Enttäuschung. In den anderen Rezensionen wurde ja schon darauf eingegangen, dass die Charaktere und die Story flach, der Erzählerwechsel schwierig nachzuvollziehen ist. Da stimme ich völlig zu. Und es ist sehr schade, denn ich liebe den Schreibstil der Autorin und hoffe eigentlich, noch viel mehr von ihr zu lesen zu bekommen.
Was mich völlig aus der Bahn geworfen hat, war der Tod von Tris. Ich brauche kein Happy End, um ein Buch gut zu finden. Oft muss ein wichtiger CHarakter sein Leben lassen, damit die Story rund ist. In diesem Fall hat mich das so unvorbereitet getroffen, dass ich mir eine halbe Stunde lang die Augen ausgeheult habe - und zwar nicht, weil Tris' Tod ja ach so tragisch war, sondern weil es völlig unpassend ist - das ganze wie und warum, die fadenscheinige Begründung, dass sie sich für ihren Bruder opfert...ich finde es nicht mal schlimm, dass ihr Tod nur eine halbe Seite lang abgehandelt wird, solche Szenen habe ihc in anderen Büchern schon kürzer gelesen, und das war vollkommen passend. Es ist einfach, als hätte jemand anderes diese Kapitel geschrieben, nicht VR. Ich habe mich schon sehr emotional an die Charaktere gebunden, was sehr stark für das Talent der Autorin spricht, ihre Leser zu fesseln. Wie das ganze nun im dritten Band ausgeführt wurde, hat mich gelinde gesagt enttäuscht und erschüttert. Momentan wünsche ich mir fast, ich hätte die beiden ersten Bände auch nicht gelesen - ich warte immer noch darauf, dass irgendwo jemand bloggt, das Buch wurde falsch gedruckt, es ist gar nicht Band 3 sondern nur ein FAke, das richtige Ende kommt noch. Da hoffe ich aber wohl vergeblich.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen [KEINE SPOILER!] Phänomenaler, Hochemotionaler Abschluss der Trilogie, 25. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Allegiant (Divergent Series) (Taschenbuch)
****** !Keine Spoiler in dieser Rezension! ******

Die frühere, in Fraktionen gespaltene Gesellschaft existiert nicht mehr. Die alte Ardnung, die Tris ihr Leben lang kannte, ist einer neuen Machtverteilung gewichen: Die Fraktionslosen, unter der Führung Evelyn Johnsons, haben die Oberhand über die Stadt gewonnen, bereit, sich für ihre seit Generationen anhaltende Unterdrückung zu rächen. Doch eine kleine Gruppe Widerständler, die das alte System zurückbringen wollen, machen sich zum Gegenschlag bereit: die Allegiant, denen sich auch Tris und Tobias anschließen – wenn auch aus anderen Motiven, als den Anführern der Gruppe bewusst ist. Mit ihrer Hilfe gelingt es den beiden in Begleitung von Christina, Uriah, Caleb, Peter und einigen anderen, die abgeschottete Stadt zu verlassen auf der Suche nach den Menschen, die sie zu ihrem “Experiment” gemacht haben.

Die Welt außerhalb der nunmehr im Krieg befindlichen Stadt ist anders, als Tris erwartet hat – und sie muss feststellen, dass diese neue Realität Erschreckendes bereithält. Antworten, die sie glaubte, endlich gefunden zu haben, stellen sich als bedeutungslos heraus, gerade entdeckte Wahrheiten entpuppen sich als Lügen – und bald stehen nicht nur sie und Tobias vor unmöglichen Entscheidungen, die alles von ihnen fordern werden.

Meine Meinung:

Hier ist er also, nach Divergent und Isurgent endlich der finale Teil von Veronica Roth’s neue Maßstäbe setzenden dystopischen Trilogie. Gerade einmal einunzwanzig war sie, als sie das erste Buch schrieb, mit vierundzwanzig beendete sie “Allegiant”. Eine unglaubliche Leistung, vor allem, was ihre reife, ausgefeilte Sprache angeht, die außerordentlich komplexen und durch und durch menschlichen Figuren und den intelligenten und bis ins Detail ausgetüftelten Plot, der sich breitgefächert, unvorhersehbar und dabei beeindruckend souverän durch alle drei Bände zieht. Ganz abgesehen von der philosophische Tiefe, die diese Bücher erreichen. Wenn diese Trilogie gerade erst den Beginn der Karriere der soeben 25 gewordenen Autorin ist, kann man mehr als gespannt sein, was da noch folgen mag. Chapeau, Ms. Roth!

Aber zurück zu “Allegiant”, über dessen Inhalt ich an dieser Stelle nichts, aber auch gar nichts weiter verraten werde, weil im Internet schon genug gespoilert wurde und es leider Gottes wohl kaum noch einen Leser (der englischen Titel) gibt, der sich die Vorfreude noch nicht verderben lassen hat von Leuten, die es einfach nicht lassen können zu verraten, wie die Serie endet. Weil wir offenbar in einer Zeit leben, wo es keinen Respekt mehr unter den Lesern gibt und man den anderen das “selber Entdecken” nicht mehr gönnen will. Wie auch immer; die Meinungen zu “Allegiant” sind zutiefst gespalten, was offenbar eher weniger mit der Qualität des Romans, als mit der Entwicklung der Geschichte zu tun hat. Viele Leser hätten sich einen anderen Handlungsverlauf gewünscht, also strafen sie das Buch mit einer miesen Bewertung ab, was natürlich unreif und uncool und absolut überflüssig ist.

Wenigstens habe ich hier die Möglichkeit, dieser Meinung voll und ganz zu widersprechen: “Allegiant” hat all meine Erwartungen an den Abschlussband dieser großartigen Reihe übertroffen, ich war erstaunt, wie geschickt Veronica Roth Geheimnisse enthüllt und alle losen Enden verknüpft. Vor allem war es die unglaubliche Emotionalität des Buches, die mich gepackt und mehr denn je in die Gefühlswelt der Figuren hat eintauchen lassen. Leser der ersten beiden Bände können erahnen, mit welch hartem Tobak sich die Charaktere in diesem finalen Teil auseinandersetzen müssen, und “Allegiant” toppt alles Vorangegangene um ein Vielfaches.

Neben jeder Menge actiongeladener Szenen sind es die politischen Überlegungen, Intrigen und Verhandlungen, die es besonders in sich haben. Die Probleme, denen sich die Menschen in “Allegiant” stellen müssen, sind hässlich und beinahe unmöglich auf “moralisch richtigem” Weg zu lösen, weil sich die Welt inzwischen in einen Ort verwandelt hat, der sich weit jenseits von Schwarz und Weiß befindet. Selbstlosigkeit und egoistisch getroffene Entscheidungen, Mut und Schwäche aus Feigheit liegen dicht beieiander. Eine Wahl, die getroffen wird, geht nicht selten ohne Opfer einher. Ebenso wie die Figuren fühlt sich der Leser gefangen in einem Labyrinth aus Anworten, von denen keine die richtige zu sein scheint. Wie trifft man die richtigen Entscheidungen? Wofür ist es wert, zu kämpfen? Wann muss man Opfer bringen? Roth’s Figuren müssen zum Erkennen dieser Wahrheiten – und ihrer eigenen Bestimmung – bis zum Äußersten gehen.

Fazit:

Das alles macht “Allegiant” für mich zu einem mitreißenden, zutiefst berührenden, zum erwachsensten Teil der Reihe. Ein phänomenaler Abschluss einer der besten Trilogien der letzten Jahre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Allegiant hat die Fehler des schwachen mittleren Teils wieder gutgemacht und ist ein würdiger Abschluss der Trilogie. Es gibt sehr viel mehr Handlung, die das Buch insgesamt wieder spannender macht. Ich war nicht unbedingt einverstanden damit, wie die Geschichte sich entwickelt, da das ganze "die Regierung experimentiert mit Menschen" für mich einige Lücken aufweist. Mir waren die Motive für dieses Experiment nicht ganz klar, und auch das Thema der Divergent hätte zufriedenstellender gelöst werden können. Divergent (im Sinne dieses Buches) zu sein bedeutet doch nicht zwangsläufig, gegen allerlei Seren oder Gase immun zu sein und somit das bestehende Gesellschaftssystem zu gefährden.
Zum Glück sind die Charaktere aber wieder auf dem richtigen Weg. Tris hat sich wieder gefangen und wird allmählich wieder zu der sympathischen Heldin, die ich in Divergent lieben gelernt habe. Tobias beginnt endlich, seine Freundin zu verstehen und einzusehen, dass auch sie einmal Unterstützung braucht. Peters Entscheidung hat mich schlichtweg beeindruckt.

Ein gelungener Schachzug war es, Teile des Buches aus der Sicht von Four zu schreiben, denn so bekommt der Leser einen viel besseren Einblick in seine Psyche. Mich hat es wieder mit ihm versöhnt und ich wünschte, Veronica Roth hätte das auch bei Insurgent so gemacht. Dann hätte ich vielleicht einen besseren Zugang zu dem mittleren Teil gefunden.

Viel haben wir über das Ende gehört, aber ich muss sagen, dass es in meinen Augen zwar traurig, aber durchaus logisch war und gut in die Storyline gepasst hat. Ich hätte mich auf ewig von Tris abgewandt, hätte sie ihren Bruder sterben lassen. Das hätte nicht zu ihr gepasst. Insofern war es gut durchdacht und umgesetzt, denn Tris hat endlich wieder die Chance zu beweisen, wer sie ist: eine starke, selbstlose Heldin, die das richtige tut, auch wenn es heißt, den schweren Weg zu gehen. Und mein Gott, Tobias! Die letzten Einblicke in seine Gefühlswelt waren so unglaublich intensiv, dass sie nur schwer zu verkraften waren. Warum nur zeigt unsere Autorin erst in den letzten Kapiteln, was wirklich in ihr steckt?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sehr enttäuschendes Ende...., 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allegiant (Divergent Series) (Taschenbuch)
mir haben die ersten beiden Bücher sehr gut gefallen und auch das dritte, bis eben auf das Ende, das mich sehr enttäuscht hat. Zahlreiche Gründe dafür wurden bereits in den anderen Rezensionen hier geschildert. Meiner Meinung nach macht das Ende die Trilogie kaputt, die ich ansonsten für wirklich spannend und lesenswert halt. Schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!, 21. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Allegiant (Divergent Series) (Taschenbuch)
Ich weiß gar nicht, was alle haben. Dieses Buch ist der hammer!
Hochemotional und total spannend. Der perfekte Abschluss dieser außergewöhnlichen Trilogie.
Klar kann man über das Ende streiten, aber nicht jedes Buch kann das perfekte Happy-End bieten.
Trotz allem ein gut gelungener Abschluss und für mich das beste Buch der Reihe!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mit DEM Schockmoment kann ich leben, aber..., 3. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allegiant (Divergent Series) (Taschenbuch)
...mit dem Buch an sich leider nicht.

Viele bemängeln hier ja das Ableben einer wichtigen Person des Buches. Damit kann ich durchaus leben, auch wenn ich die Entscheidung gewagt finde. Aber ungeachtet dieser Tatsache ist das Buch leider so oder so eine herbe Enttäuschung für mich.

Die Idee der zwei Ich-Erzähler (Tris und Tobias) fand ich anfangs sehr gut, aber die Umsetzung ist leider überhaupt nicht geglückt, denn zum einen lassen sich die Passagen von Tris und Tobias kaum unterscheiden, sodass man oft völlig irritiert ist und noch einmal nachschlagen muss, wer überhaupt gerade spricht, und zum Anderen wurde Tobias als Figur damit leider völlig ruiniert, der hier einfach nur nervt und nichts mehr von der Coolness und Anziehungskraft aus Band 1 hat.
Auch die Darstellung der Beziehung von Tris und Tobias finde ich leider für mich als Leserin überhaupt nicht ansprechend. Ich war schon im zweiten Band genervt von ihrem ständigen Auf und Ab, was leider auch in Band 3 nicht besser wird. Natürlich ist keine Beziehung nur Friede, Freude, Eierkuchen, aber mit diesem ständigen Hin und Her zwischen den beiden hat es die Autorin meiner Meinung nach deutlich übertrieben. Weniger Drama ist manchmal mehr.
Was an Drama zu viel ist, fehlt dem Buch dafür deutlich an Spannung. Während ich die ersten beiden Bände in Rekordzeit verschlungen habe, musste ich an Band drei über eine Woche kauen und war am Ende nur noch froh, als ich endlich durch war. Der Spannungsbogen ist sehr, sehr flach und stürzt regelmäßig in sich zusammen. In Band 1 ging es noch Schlag auf Schlag, aber in Band 3 plätschert die Geschichte vor sich hin und man wartet sehnsüchtig darauf, dass irgendwas passiert. Stattdessen wird gelabert, diskutiert, innerer Monolog gehalten - sind wird plötzlich bei den Amity gelandet oder was?
Ein weiterer riesiger Schwachpunkt ist das Ende und dabei meine ich nicht den Tod einer bestimmten Person, sondern die völlig unrealistische Darstellung anderer Personen. Drei Bände lang brennt quasi die Hütte und dann am Ende braucht es nur 5 Minuten Gespräch und alles ist wieder gut? Nein, tut mir Leid, das wirkt, als wollte jemand das Schreiben genau so sehnsüchtig endlich hinter sich bringen wie ich das Lesen.

Alles in allem habe ich schon schlimmere Bücher gelesen, aber Veronica Roth muss sich natürlich an ihren eigenen Maßstäben messen lassen und an denen ist sie mit diesem Band leider gescheitert. Schade. Ein grandioser Auftakt, eine solider zweiter Teil und ein sehr schwaches Ende machen unterm Strich eben nur eine mittelmäßige Trilogie.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Abschlussband mit einem Ende, das einfach passt!, 4. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Allegiant (Divergent Series) (Taschenbuch)
Divergent fand ich einfach klasse. Tolle Story, interessante Welt, schöne Romanze, Spannung.

Insurgent hingegen hat mich teilweise zum Haare raufen gebracht, was hauptsächlich an der nervtötenden Tris lag, die ich immer wieder gegen die nächste Wand klatsche wollte, um danach Tobias jemand anderen zu suchen.

Allegiant nun hat mich wieder (fast) komplett überzeugt. Ich habe Tris wieder lieb gewonnen und auch ihre Beziehung mit Tobias hat mir wieder gefallen. Und das Ende? Das fand ich mutig und einfach richtig passend.

Natürlich, es ist traurig. Natürlich gab es teilweise echt sinnlose Tode. Aber mal ehrlich... gibt es im wahren Leben wirklich "sinnvolle" Tode? Menschen sterben aus Unachtsamkeit oder weil sie im falschen Moment am falschen Ort waren. Manchmal ist es ein Unfall und manchmal die Grausamkeit anderer Menschen. Und genauso ist es in Allegiant. Charaktere überleben nicht, "weil es sich in einem Buch nun mal so gehört". Es gibt kein erzwungenes Happy End, "weil das in solchen Büchern einfach so sein muss". Stattdessen passieren Dinge, die traurig sind, die nicht hätten sein müssen und die dem Buch, meiner Meinung nach, eine viel größere Bedeutung geben, als jedes noch so schöne Happy End.
Außerdem... wieso ist es zwingend kein Happy End? Natürlich, der offensichtliche Punkt... aber da gibt es so viel mehr. Die Welt. Die Gesellschaft. Hier wurde etwas erreicht... ist das unwichtig?

Ich finde es wirklich mutig von Veronica Roth, dass sie diesen einen Schritt gegangen. Es ist ungewöhnlich und hebt das Buch, meiner Meinung nach, gegen viele andere Bücher ab. Ich bin froh, dass sie sich so entschieden hätte, denn wenn "alles gut ausgegangen wäre", hätte ich das Buch vielleicht mit einem kurzen Lächeln zur Seite gelegt - aber dann hätte ich es abgehakt. Auf diese Weise denke ich länger darüber nach, über die Bedeutung. Genau so muss es, zumindest für mich, sein!

Ich vergebe jedoch nur 4 von 5 Sternen, weil ich das Ende zwar gut fand, die Umsetzung mir aber ein wenig zu schnell ging. Die letzten Kapitel hätten gut und gerne 100 Seiten mehr umfassen dürfen, denn mancher Sinneswandel und manche Problemlösung kam mir einfach zu schnell. Ein paar mehr Erklärungen an der ein oder anderen Stelle wären gut gewesen, das ist eigentlich mein Haupt-Kritikpunkt an dem Buch.

Fazit: Ich bin froh, dass ich nach Band 2 nicht das Handtuch geworfen habe, obwohl mich die vielen 1-Stern-Bewertungen kurzzeitig darüber haben nachdenken lassen. Es wäre mir ein wirklich gutes letztes Buch einer guten Triologie entgangen.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grausam, 31. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ACHTUNG SPOILER!!! Ohne Spoiler kann man bei diesem Buch leider keine vernünftige Rezension schreiben. Deshalb: Wer nicht erfahren will, wie es ausgeht, bitte nicht weiterlesen.

Als großer Fan der beiden ersten Bücher habe ich dem letzten Band seit Wochen entgegengefiebert. Kaum war es erschienen, hab ich sofort angefangen zu lesen. Und was soll ich sagen, gleich zu Beginn wurde ich enttäuscht. Im Gegensatz zu den ersten Büchern, wird hier die Erzähl-Perspektive immer wieder gewechselt, einmal ist der Leser in Tris' Kopf, dann wieder in Tobias'. Das hat leider mein Bild von Tobias komplett zerstört. Ich habe es gehasst, in seinem Kopf zu sein. Aus dem geheimnisvollen Four wird ein von Selbstzweifeln geplagter Waschlappen, der naiv, dumm und einfältig auf die Machenschaften anderer hereinfällt. Es ist grässlich. Eine furchtbare Demontage dieser Figur.

Die wechselnde Ich-Perspektive ist zudem außerordendlich schlecht ausgearbeitet. Die Sprache der beiden ist viel zu ähnlich. Oft weiß man gar nicht, wer gerade dran ist. Wenn ich das Buch aus der Hand gelegt hatte, musste ich oft erst wieder zurückblättern, um nachzuschauen wer gerade erzählt.

Nach all den Problemen, die Tris und Tobias in Band 2 hatten, habe ich in Band 3 auf eine gemeinsame Linie der beiden gehofft, auf einen gemeinsamen Kampf gegen den Rest der Welt. Doch anstatt zusammenzuhalten, geht es gerade so weiter, dass sie sich ständig hintergehen und jeder sein eigenes Süppchen kocht, dass sie die falschen Entscheidungen treffen und sich gegeseiteig anschreien bis hin dass sie sich - mal wieder - trennen wollen. Das ganze Buch strotzt vor Wiederholungen und immer gleichen Erzählabläufen.

Zur Story: Am Anfang ist es noch ok. Eine Gruppe um Tris und Tobias verlässt die Stadt und erfährt, dass Chicago ein großes, langjähriges Experiment darstellt. Die Menschheit, die zum Teil genetisch degeneriert ist, soll durch Bildung der Fraktionen sozusagen "heilen". Die genetischen Defekte und die daraus resultierenden entarteten Verhaltensweisen werden in den Fraktionen sozusagen im Zaum gehalten, können nicht ausgelebt werden. Die Unbestimmten sind diejenigen, die wieder "genetisch rein", also geheilt sind. Die Menschen in der Stadt werden von Wissenschaftlern vom ehemaligen O'Hare-Flughafen aus beobachtet. Eine Art Truman-Show. Die Idee ist im Prinzip nicht schlecht, doch leider vergallopiert sich die Autorin dann aber komplett. Es wird eine vollkommen neue Story mit lauter neuen Charakteren aufgebaut, in der es um genetisch denerierte gegen genetisch reine Menschen geht. Die genetische Degenerierten sind Menschen zweiter Klasse und kämpfen gegen ihre Unterdrückung. Das Geschehen in Chicago gerät immer weiter in den Hintergrund, läuft auf Monitoren einfach nur nebenher weiter. Es wird angedeutet, dass ähnliche Experimente in anderen Städten der USA durchgeführt werden, genaueres erfährt der Leser aber nicht. Es werden lauter neue Handlungsstränge aufgenommen, die alten einfach fallen gelassen, nicht aufgelöst. Ein Beispiel: Ich dachte immer, das Tori noch eine entscheidende Rolle spielen wird, da in Band 2 immer wieder angedeutet wird, dass es doch gar nicht möglich sei, dass sie Tris' Eignungstest manipuliert hat. Tori stirbt gleich zu Beginn von Band 3, man erfährt nie, wie sie es gemacht hat. Es gibt noch ganze Reihe solcher Beispiele, die ich hier nicht alle aufzählen mag. Die Gruppe, bestehend aus Tris, Tobias, Christina, Uriah, Peter und Cara tappt die ganze Zeit auf der Stelle. Während die beiden Hauptfiguren sich in die Machenschaften der Wissenschaftler einmischen, tun die anderen gar nichts. Es ist völlig sinnlos. Figuren wie Marcus, Evelyn oder Johanna, ja sogar Peter, werden nicht weiterentwickelt. Stattdessen gibt es am Ende eine für mich nicht nachvollziehbare 180-Grad-Wende im Verhalten von Evelyn. Es werden wieder Figuren geopfert, die einen völlig sinnlosen Tod sterben.

Der negative Höhepunkt aber erfolgt am Ende von Kapitel 50. Tris stirbt in einem angeblichen Akt an höchster Selbstlosigkeit, in dem sie sich für ihren Bruder opfert - wie die Autorin nun in ihrem Blog zu erklären versucht. Ich muss zugeben, ich habe es nicht kommen sehen. Noch nie war ich beim Lesen eines Buches so entsetzt, dass ich tatsächlich meinen Kindle quer durch den Raum geschleudert habe. Der Tod der Hauptperson ist meiner Meinung nach kein Akt von Selbstlosigkleit, sondern ein Karriere-Selbstmord der Autorin. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie man seine Leser über fast drei Bände hinweg emotional eng an seine Hauptfiguren bindet (und nicht nur Tris selbst, sondern der Leser liebt ja das Paar Tris-Tobias) und dann einen Teil dieses Paares einfach opfert. Es ist als hätte Rowling Harry ermordet, oder Collins Katniss oder Mayer Bella... Das größte Problem ist, dass der Akt dieser angeblichen Selbstlosigkeit gleichtzeitig ein Akt eines grenzenlosen Egoismus' ist. Um sich für Caleb zu opfern, muss Tris Tobias allein zurücklassen. Es ist so grausam, dass ich eine Woche, nachdem ich das Buch fertiggelesen habe, immer noch wütend bin. Die Autorin versucht zu erklären, dass Tris nun das gleiche macht wie ihre Eltern für sie getan haben und dass ihr Opfer nun im Gegensatz zu Band 2 die richtige Motivation hat, weil es aus Liebe geschieht und nicht aus Selbsthass. Aber es stellt die Liebe zu ihrem Bruder über die Liebe zu Tobias. Warum? Womit hat Caleb das verdient? Er erklärt nicht einmal, warum er mit Jeanine zusammen gearbeitet hat!!! Zumal es noch nicht einmal sein müsste, dass sie dabei sirbt. Denn das Opfer, sich dem Todesserum auszusetzen und somit die Menschen in Chicago zu retten, überlebt sie mit Hilfe ihrer "Super-Divergentness". Und wird dann stupide erschossen. Es hätte an der Handlung NICHTS verändert, wenn sie nicht erschossen worden wäre. Die Folgen wären die gleichen gewesen.

Der Tod von Tris nimmt dem Buch jede Hoffnung auf Besserung, jede Hoffnung, darauf, dass sich all die Mühen und Schmerzen, die Tris und Four erlitten haben, gelohnt haben. Der Leser bleibt geschockt und traurig zurück, genauso wie Four. Sein Schmerz ist kaum zu ertragen, und auch im Epilog, zweieinhalb Jahre später, trauert er immer noch.

Dieser dritte Band hat die gesamte Serie für mich ruiniert. Ich werden nie mehr die Bücher lesen und ich werde auch nicht den Film anschauen. Ich wünschte ich hätte Memory-Serum.
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Allegiant (Divergent)
Allegiant (Divergent) von Veronica Roth
EUR 7,30
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