Kundenrezensionen

109
4,0 von 5 Sternen
Die Braut des Herzogs
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:1,99 €
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2013
Alles in allem eine tolle Liebesgeschichte mit netten Verstrickungen in historischem Gewand. Ich habe den Roman verschlungen, einzig ein Wehrmutstropfen bleibt. Wer hat den Text für die Kindel-Ausgabe korrektur gelesen? Oder besser gefragt: wurde hierauf verzichtet?? Im Schnitt ein Rechtschreibfehler pro Seite, teilweise so heftig, dass ich für den Zusammenhang einen Satz zweimal lesen musste, weil die Autokorrketur, so scheint es, einfach ein anderes Wort eingesetzt hat. Mitunter werden auch Namen verwechselt, was den Lesefluss arg einschränkt und einfach ärgerlich ist. Schade!! Der Inhalt ist aber top, wenn man auf historische Liebesromane steht!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Julian Romsey, Herzog von Wellbrooks ist ein sehr attraktiver und wohlhabender Junggeselle. Man sollte meinen, dass er seinen Status liebt, aber das Gegenteil ist der Fall. Romsey ist zunehmend genervt über heiratswütende junge Damen und deren Mütter...
Seine Großmutter ist es, die ihn davon überzeugen kann, dass alle Nachstellungen endlich aufhören, wenn er heiraten würde und schlägt ihm gleich noch Miss Olivia Redbrige vor. Julian Romsey kennt sie zwar nicht, aber er möchte schließlich auch keine Liebesheirat. Und da Miss Olivia Redbrige bisher den Haushalt ihres verwitweten Vaters geführt hat, scheint sie vielleicht sogar die Richtige für eine Vernunftehe zu sein.

Olivia Redbrige kann es kaum glauben, als sie einen förmlichen Antrag von Julian Romsey, dem Herzog von Wellbrooks bekommt. Sie hat bisher den Haushalt ihres Vaters geführt und sich auch um ihre jüngeren Geschwister gekümmert. Da sie schon seit Jahren nicht mehr aus dem Haus kam und ihre erste Saison schrecklich verlief, machte sie sich kaum noch Hoffnung auf eine gute Partie. Da ihr Vater vor kurzem wieder geheiratet hat und sie sich mittlerweile doch recht überflüssig vorkommt, ist der Gedanke an ein eigenes Heim recht verlockend. Zumal sich ihre Stiefmutter, mit der sie ein gutes Verhältnis hat, sehr positiv über den Herzog äußert. Sie ermutigt Olivia zuzusagen und bittet sie gleichzeitig, Nachforschungen zu tätigen, die ihren verschwundenen ältesten Sohn betroffen. Er war mit dem Herzog gut befreundet und sie hofft auf diesem Wege etwas über ihn zu erfahren.

Aber Olivia möchte Julian Romsey erst kennenlernen, bevor sie eine Entscheidung trifft, was diesen jedoch wieder überrascht, ging er doch davon aus, dass Olivia sich glücklich schätzen könnte, wenn sie seine Ehefrau werden könnte.

Das erste Zusammentreffen verläuft nicht so, wie es sich Beide vorstellten... Die Verlobung wird vorerst auf Eis gelegt.
Doch sie treffen sich bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten und schließlich müssen sich beide eingestehen, dass sie einander anziehend finden.
Ein Missverständnis führt nochmals zum Gefühlschaos und es wird spannend...

Mehr möchte ich nicht verraten. Aber der Roman ist sehr kurzweilig und bringt einige interessante Wendungen.
Für mich wird dies nicht der letzte Roman von dieser Autorin sein.
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2004
Ich habe die Bücher von Georgette Heyer verschlungen! Manche davon so oft, dass die Bücher völlig zerlesen sind:-). Und ich war immer traurig, dass es keine andere Schriftstellerin gab, die ihr auch nur annähernd das Wasser reichen konnte. Gab - wohlgemerkt - denn durch Amazon und die praktischen Lieblingslisten, bin ich auf Sophia Farago gestossen. Ich habe die vier Bücher mit großem Vergnügen gelesen. Und ich kann mich nicht entscheiden: mag ich das hier am liebsten oder die Maskerade in Rampstade? Man merkt, dass die Schriftstellerin alle Details genau studiert hat. Sie entführt einen in die Welt des beginnenden 19 Jhdts, so dass man wirklich meint einen Blick in diese Zeit zu bekommen. Dabei sind ihre Figuren so lebendig und die Geschichten niveauvoll. Und äußerst amüsant! Man merkt, ich bin begeistert, nicht wahr:-). Sehr zu empfehlen.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2004
Julian Romsey, der Herzog von Wellbrooks ist ein gutaussehender, verwöhnter Mann Anfand dreißig. Er hat es satt, dass ihm alle jungen Damen Londons (und vor allem deren Mütter!) nachstellen um sich seine Hand, seinen Titel und sein Vermögen zu sichern. Darum geht er auf den überraschenden Vorschlag seiner Großmutter ein, die Frau zu heiraten, die diese für ihn ausgesucht hat. Durch die Vernunftehe mit einem Mädchen vom Land würden sich all seine Probleme lösen: er könnte in London in Ruhe und ohne alle derartigen Nachstellungen leben, während seine Frau auf dem Lande seine Kinder großzieht. Er schickt seinen Sekretär um Miss Olivia Redbridge einen Antrag zu machen.
Olivia Redbridge, Anfang zwanzig, hatte sich nach dem Tod ihrer Mutter um ihre Geschwister gekümmert. Nach der Wiederverheiratung ihres Vaters beschließt sie nach London zu gehen um unter der Ägide ihrer Tante das gesellschaftliche Leben zu genießen. Der Heiratsantrag des unbekannten Herzogs überrascht sie und sie beschließt sich den Herrn einmal anzusehen, bevor sie eine Entscheidung treffen wollte. Ihre Stiefmutter bittet sie in London den Verbleib ihres Sohnes auszukundschaften, der nach einem Streit mit seinem inzwischen verstorbenen Vater, das Haus verlassen hatte. Dieser war ein enger Freund des Herzogs von Wellbrooks.
Als sich Olivia und Wellbrooks gegenüberstehen, sind sie fasziniert von einander. Hatten sie sich den jeweils anderen doch ganz anders vorgestellt. Doch beide sind weit entfernt dies zuzugeben und sind bald mitten in einem, mit geschliffenen Worten geführten Streit...
Ich liebe die Dialoge zwischen Olivia und dem Herzog! Ein wahrer Genuß - endlich eine selbstbewußte Heldin in einem Roman über die Regencyzeit! Wärmstens zu empfehlen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 21. März 2013
Sophia Faragos "Braut des Herzogs" hat mich gut unterhalten.
Zur Abwechslung ist der Schreibstil und die Ausdrucksweise hier nämlich recht historisch, viele moderne Historicals sind auch in einer sehr modernen Schreibweise verfasst, die sie so nicht von zeitgenössischen Romanen unterscheidet.

Mir gefällt dieser "altmodische" Schreibstil, er erinnert mich an Heyer oder manchmal sogar ein wenig an die wirklich alten Romane aus dieser Zeit.
Doch ich kann mir durchaus vorstellen, dass manche Leser eben dieser Schreibstil stört und sie ein wenig langweilt.

So ist auch der Humor, den ich hier sehr köstlich finde - sicher nicht jedermanns Geschmack.

Mich haben die beiden Protagonisten überzeugt, sie sind sympathisch, herrlich authentisch und nicht zu übertrieben dargestellt.

Ihre Liebesgeschichte finde ich sehr süß, jedoch hätte ich mir hier manchmal etwas mehr Situationskomik gewünscht.
Die Handlung ist in sich logisch und hat durchaus ihre Höhepunkte, ein bisschen vorhersehbar fand ich den Schluss - trotzdem hat er mir gut gefallen.

Ich habe schon historische Bücher mit mehr Esprit gelesen, aber auch sehr viel schlechtere. Ich mochte diese Story, sie ist auf jeden Fall eine der Besseren.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2013
Ich liebe historische Romane. Und eine historische Liebesgeschichte darf frau auch mal lesen, ohne dass man gleich ein schlechtes Gewissen haben muss. Ein bisschen Kitsch gehört zum Leben. Und Kitsch ist hier eigentlich auch nicht so viel drin.

Allerdings... grundsätzlich... schon wieder eine rothaarige Heldin!! Das ist das erste, was mir schon sauer aufgestoßen ist. Warum nur müssen bei einer Palette von weißblond bis blauschwarz alle, verdammt nochmal, alle Heldinnen in Liebesromanen ROTE Haare haben? Haarneid der Autorinnen?

Zweitens ist der Schreibstil eher unspektakulär, seichtes Geplätscher. Die Personen bleiben ohne sonderliche Tiefe und so manche innere Wendung ist einfach nicht nachzuvollziehen und zu plötzlich. Wenn die Kehrtwende nicht in einem einzigen Moment eingetreten wäre - vielleicht innerhalb von einer Woche. Aber doch nicht innerhalb von 2 Minuten nachdenken, nachdem man sich gestritten hat.

- Die Geschichte hätte auch auf 20 Seiten gekürzt werden können, wenn nicht ständig "Missverständnis hier, Missverständnis" da gespielt würde.
- Das Ende mit der Nebengeschichte mit dem Stiefbruder ist derartig an den Haaren herbeigezogen, dass mir meine eigenen Haarwurzeln wehtun.
- Eine bis dahin taffe, freche Frau, die sich nichts gefallen lässt und einen gesamten Haushalt geführt hat, sinkt mir nichts, dir nichts in die Arme ihrer bisherigen Persona non Grata, nur weil die sich ein einziges Mal anständig benimmt? Ich bitte euch. Das ist nicht nur unrealistisch, sondern geradezu lächerlich.

historisches Flair, wie in einer anderen Rezension erwähnt, kann ich wirklich nicht erkennen. (Eigentlich überhaupt kein Flair) Das ist kein Jane Austen oder Georgette Heyer, wo man die Stimmung in der Szene beinahe mit Händen greifen könnte. Die Beschreibungen bleiben genauso platt wie die Figuren.

Dazu noch die ständigen Rechtschreibfehler im eBook, die durch mangelnde Korrekturlesung enthalten waren... nein, mir reicht's. Wenns kein eBook wäre, wäre das das zweite Buch in meinem Leben, das ich in den Papierkorb tue. Jede gedruckte Version ist pure Papierverschwendung.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2013
Für einen Romantikfan, leider etwas enttäuschender Roman. Mal abgesehen davon, dass die beiden Hauptcharaktere sich bis zur Hälfte der Geschichte nicht mal begegnen und jegliche Leidenschaft fehlt ... sind geschichtliche Fakten solide recherchiert. Der Stil ist angenehm, die Story mit kaum wahrnehmbaren Höhepunkte.

Leider den Preis nicht wert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2013
Das ist mein erstes Buch von dieser Autorin. Es hat mir besonders gut gefallen, dass man so richtig in eine längst vergangene Welt eintauchen kann. Ich habe mir sehr schön vorstellen können, wie Olivia, die Protagonistin, Bälle besucht und sich ein Feuerwerk ansieht, oder mit dem Herzog einen Ausritt in den Richmond Garden macht, was damals wohl der Gipfel der Unschicklichkeit gewesen sein musste. Die Liebesgeschichte fand ich nachvollziehbar und gerade mit der richtigen Dosis Romantik. Am besten haben mir die Dialoge gefallen. Die sind wirklich witzig und spritzig und machen das Buch zu einem gelungenen Leseerlebnis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2013
Normalerweise bin ich ja eine Krimi- und Thriller-Tante. Wenn ich aber zu viele blutige Bücher lese merke ich, dass ich nervös und unruhig werde. Dann ist es wieder Zeit etwas fürs Herz zu lesen. Meine letzten Romane waren dabei die bekannte Winter-/Teerosentrilogie und durch Zufall bin ich kürzlich bei der Braut des Herzogs gelandet. Ich muss sagen, ich war richtig begeistert von der Geschichte. Leicht zu lesen, kurzweilig und trotzdem spannend. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen und mir direkt das nächste der Schriftstellerin runter geladen. Sehr empfehlenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2013
Habe das Buch zufällig am Kindle meiner Frau entdeckt und ohne große Erwartungen angelesen. Zu meiner Überraschung zog mich die Geschichte schnell in ihren Bann. Wer, bitte, ist so bescheuert, einer wildfremden Frau einen Heiratsantrag zu machen, nur damit er in Ruhe seinem Vergnügen nachgehen kann?! Ich fand es spannend mitzuerleben, wie aus dieser Idee nichts wird, nein, wie, ganz im Gegenteil, die Unbekannte sein Leben auf den Kopf stellt. Es war meine erste Erfahrung mit London vor 200 Jahren, aber eine sehr positive.
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