Kundenrezensionen


23 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (7)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rhapsody auf dem Höhepunkt ihres Schaffens
Das neue Rhapsody-Album ist zweifellos das bisher stärkste. Mit der Entwicklung zum ernsten, epischen, dramatischen und erwachsenen barockhaltigen, opernlastigen Film Score Metal ist Rhapsody endgültig die erste Wahl für diejenigen, denen reiner Metal zu dumpf und reine Klassik zu langweilig ist. Der Stil der Band ist unvergleichlich; die angeblich...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2004 von Marc Bieber, Autor von 'Skat: ...

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Westen nichts Neues aber trotzdem...
Man kann dieses neue Machwerk der Italo-Symphonie-Metaller drehen und wenden wie man will, es ist vom rein kompositorischen her einfach bombastisch! Turilli und Co. haben auf diesem Album ein technisch sehr hohes Niveau erreicht und mit einem großen Chor, einem Orchester und Gaststar Christopher Lee viel Aufwand betrieben. Mit dieser CD muss man einfach sagen, dass...
Veröffentlicht am 16. November 2004 von oliverpak


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rhapsody auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, 4. Oktober 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das neue Rhapsody-Album ist zweifellos das bisher stärkste. Mit der Entwicklung zum ernsten, epischen, dramatischen und erwachsenen barockhaltigen, opernlastigen Film Score Metal ist Rhapsody endgültig die erste Wahl für diejenigen, denen reiner Metal zu dumpf und reine Klassik zu langweilig ist. Der Stil der Band ist unvergleichlich; die angeblich zahlreichen „Kopien" existieren nicht. Gäbe es sie, müssten sie sich alle an dieser neuen Referenz im Bereich des klassisch angehauchten Metals messen lassen. Die über 70 Minuten mit Orchester, Chor und einem gesanglich stark verbesserten Fabio Leone sind extrem kurzweilig und anspruchsvoll und vergehen wie im Flug. Erfreulich ist auch, dass „Synthis" nur sehr spärlich und vor allem passend eingesetzt wurden. Zu den Songs im Einzelnen (in Klammern die ungefähre Länge):
„The Dark Secret/Ira Divina" (4:12): Sprechintro mit Christopher Lee (hat eine tolle Stimme, aber ich wünsche mir stellenweise eine klarere Aussprache), der abgelöst wird von sensationellen Chören, die von Bläsern und Streichern begleitet werden. Noch besser als die Einleitungen „In Tenebris" und „Lux Triumphans" auf den Vorgängeralben.
„Unholy Warcry" (5:53): Längere Version mit einer (wie bei allen bereits auf „The Dark Secret" erschienenen Songs) noch klareren Produktion. Typische singleauskopplungsfähige Rhapsody-Mid-Tempo-Hymne mit Chor und Streichern im Hintergrund. Neu an dieser Version ist das Weglassen des ersten Teils der Sprecheinleitung im Vergleich zur „The Dark Secret" - Version; der zweite Teil wird in den ausgedehnten Mittelteil integriert, der mit viel (leider zum Teil unpassendem) E-Gitarrengefrickel aufwartet. Gutes Lied, aber die kürzere („The Dark Secret" -) Version gefällt mir besser, da sie eingängiger ist.
„Never Forgotten Heroes" (5:32): Einleitung mit Glockengeläut, mysteriösen Chören und Pianoklängen, nimmt dann Tempo auf und wird zu einer tollen Rhapsody-Hymne mit einem der besten Refrains auf der CD.
„Elgard's Green Valleys" (2:19): Kurzes, harmonisches Flöten- und Solo-Streicher-Instrumental mit Vögelgezwitscher und kurzer Sprechpassage. Ganz nett, hätte aber nicht unbedingt sein müssen.
„The Magic Of The Wizard's Dream" (4:29): Beste Rhapsody-Ballade überhaupt! Mischung aus „Wings Of Destiny" und „Lamento Eroico" mit Flöte, Piano, Streichern, einem mitreißenden (im Background mehrstimmigen) Refrain und einer tollen Gesangsleistung.
„Erian's Mystical Rhymes" (10:31): Dreiminütiges Mörder-Intro mit Wolfsgeheul, Wind, Monsterstimme, Chören, Streichern, Bläsern, Drums; entwickelt sich zum getragenen Stampfer. Exzellente Soli, zwei Minuten vor Schluss fröstelnder Sprechpart mit Bläsern im Hintergrund, wird immer verstörender und geht in ein Gänsehaut-Outro mit Flöte und Klavier über. Starker Song.
„The Last Angels' Call" (4:36): Flotte Rhapsody-Hymne mit dem eingängigsten (mehrstimmigen) Refrain auf der CD; interessant: Die instrumentalen Veränderungen im Hintergrund. Der Song erinnert an „Power Of The Dragonflame" und wäre am ehesten als Single-Auskopplung geeignet.
„Dragonland's Rivers" (3:44): Beginn mit Wassergeplätscher, kurzer Sprechpassage und schnaufenden Drachen (knapp eine Minute), dann setzt die Flöte ein. Balladeske Entwicklung hin zum erwachsenen „Forest Of Unicorns". Erneut mehrstimmiger Refrain, dann Ausklang mit Gitarrengezupfe, Wassergeplätscher und Vögelgezwitscher. Hörenswert und beruhigend, aber sicher kein Höhepunkt.
„Sacred Power Of Raging Winds" (10:05): Einer der stärksten Songs: Anfängliche Sprechpassage (erneut Christopher Lee), der Wind weht, treibende Drums und E-Gitarre setzen ein, wobei das Tempo jedoch immer wieder durch kleine Beruhigungspassagen gedrosselt wird. Im Refrain wird der Chor hervorragend eingesetzt. Anschließend kommen die beiden Höhepunkte des Songs: Zum einen ein mitreißendes Sing-Sprech-Duell zwischen Fabio Leone und einer monsterartigen Stimme, begleitet vom Chor, der weiblichen Stimme und vom gesamten Orchester; zum anderen ein 4-Minuten-Solo, das wirklich alles hat und aus dem die Streicher am Anfang, die wahnsinnig schnell gespielte Barock-Flöte im Mittelteil und das Duell zwischen Streichern und E-Gitarre am Ende hervorstechen. Nach dem Solo wird mit einer genialen Abwandlung des Refrains (die sogar besser ist als dieser) erneut zu jenem übergeleitet, ehe der Rest dem Chor vorbehalten ist.
„Guardiani Del Destino" (5:50): Italienischsprachige Version von „Guardians Of Destiny" („The Dark Secret"). Mit Flöte und Streichern im Hintergrund ist der Song sehr getragen, steigert sich aber immer wieder zeitweise ins Dramatische mit einem exzellenten Chor. Und das Solo mit Piano und Akustikgitarre passt wunderbar. Unterschiede zur englischsprachigen Version: Ausgedehntes Intro mit wehendem Wind und sich zu Wort meldenden Krähen (wenn ich mich nicht irre), Verstärkung des Frauenanteils im Chor und minimale zusätzliche bzw. abgewandelte Chorpassagen. Die englischsprachige Version klingt zwar besser auf ihren Text abgestimmt als die italienischsprachige Version, dafür gewinnen die italienischen Lyrics zusammen mit dem ansprechenden Gesang von Fabio Leone dem Song ganz neue Facetten ab. Sicher einer der ausdrucksstärksten Songs auf der CD.
„Shadows Of Death" (8:12): Filmreifer Beginn mit dem Einsatz von mehreren Bläsern, die dann von E-Gitarre und Drums unterstützt bzw. abgelöst werden (eine Minute lang); entwickelt sich dann zu einem getragenen, aber auch vertrackten Song mit sehr anspruchsvollen Soli. Fabio Leone und der Chor wechseln sich hinsichtlich des Gesangs größtenteils ab, während die Stimmung allmählich düsterer wird („Perhaps never to return alive"). Schön: Das Outro von „Erian's Mystical Rhymes" wird wieder aufgegriffen. „Shadows Of Death" zündet von allen Songs am spätesten und ist gerade deswegen eine Perle.
„Nightfall On The Grey Mountains" (7:19): Beginn mit Wind, Wolfsgeheul, mysteriösen Stimmen und anschließend einsetzenden, wieder sehr gelungenen Chören (zwei Minuten lang). Erneut ein sehr getragener Song, der jedoch exzellent zur Gesamtstimmung passt. Rhapsody macht also nicht den Fehler, unbedingt den längsten Song am Ende aufzubieten oder gar die „obligatorische Abschlussballade". Der Refrain ist wieder einmal mehrstimmig und dabei verträumt und entschlossen zugleich. Alle hervorzuhebenden Elemente auf dieser CD vereinen sich noch einmal in diesem Abschlusstrack. Mit einem neuerlichen „Perhaps never to return alive" beginnt der Chorausklang. Am Ende sind wieder (ähnlich auch wie bei „Gargoyles, Angels Of Darkness") Wind, Wolfsgeheul und mysteriöse Stimmen zu hören, und man selbst ist in sich gekehrt und wird ehrfürchtig und mitgenommen zurückgelassen.
Worte sind zu schwach zum Beschreiben (und 1000 sind vor allem zu wenig), also lasst euch einfach von diesem Meisterwerk bezaubern. Für diejenigen, die auch auf das Drumherum stehen, gibt es übrigens auch eine Limited Edition mit DVD (mit diversen Videoclips zu „Unholy Warcry" und dergleichen).
Diese CD könnte der Beginn einer neuen Ära von Rhapsody und des klassisch inspirierten melodischen Metals allgemein sein. So möge sie es dann auch sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Apokalyptische Metal-Saga mit Christopher Lee, 23. November 2004
„Film Score Metal" bezeichnet die italienische Band Rhapsody ihr Album „Symphony of Enchanted Lands II - The Dark Secret". Der Titel klingt ob seiner Länge etwas sperrig - und einen Film zur CD gibt es leider auch nicht. Dennoch ist die Idee eines fiktiven Soundtracks von der Grundkonzeption innovativ und könnte das Metal-Genre als solches auf neue Wege führen. Melodischer, heroischer Schwermetall-Sound mit Kinoqualität? Wen wundert's. Schließlich hat Joey DeMaio, der als Bombastrocker von Manowar erste musikalische Sporen verdiente, als Produzent seine Finger im Spiel. Masterminds von Rhapsody sind aber einmal mehr Alex Staropoli, verantwortlich fürs symphonische Arrangement, sowie Luca Turilli, der die mythischen Lyrics beisteuerte.
Die der Musik zugrunde liegende Saga ist in ihrer Komplexität und Grundausrichtung stark an Tolkiens „Der Herr der Ringe" angelehnt: Über fünf Jahrtausende hatte der Krieg zwischen den Mächten des Lichtes und den Mächten des Chaos getobt. Insgesamt 7 Primordial Wars wurden ausgefochten, 7 Dämonenfürsten galt es zu besiegen. Am Ende der letzten Auseinandersetzung wird Nekron, der erste aller Dämonen, von den Engeln besiegt. Doch bevor er stirbt, schreibt er mit Engelsblut 7 unheilige Bücher. Über diese Black Books verstreut findet sich eine Prophezeiung („Dark Secret"), die davon spricht, dass die Herren der Finsternis einst auferstehen und die Welt vernichten werden.
Die Geschichte auf der CD beginnt 5026 Jahre nach Nekrons Tod. Erzählt wird sie vom Zaubererkönig, dem niemand Geringerer als Christopher „Saruman" Lee seine Stimme lieh. Mit eindrucksvollem Timbre breitet er das Epos aus: Iras Algor, einige andere Regenten, sowie Elben und Drachen (Richtig gelesen, die Feuerspeier sind hier mal die Guten) haben sich zum White Dragon's Order zusammengeschlossen. Denn obwohl die Enchanted Lands (eine Art „Mittelerde") Frieden und Prosperität genießen, sind Magier des Schwarzen Ordens in den Darklands (eine Art „Mordor") drauf und dran, die finstersten Rituale des 7. Black Book Stück für Stück auszuführen, um so jene Dimensionspforte zu öffnen, die es der verfluchten Seele Nekrons ermöglicht, in die Welt zurückzukehren. Geschieht dies, öffnet der Dämonenfürst (eine Art „Sauron") alle Portale zur Hölle, um die Heerscharen des Chaos freizusetzen. Der Orden des Weißen Drachen (eine Art „Fellowship of the Ring") ist die streng geheime und letzte Allianz der Anhänger des Lichtes. Ihm obliegt es, Dargor ausfindig zu machen. Dieser - einst selbst hochrangiger Schwarzmagier - hatte den Armeen des Lichts in einer entscheidenden Schlacht zum Sieg über den Darklands-Herrscher Akron verholfen. Nun muss Dargor eine neue Mission zugeteilt werden: Er soll das Weiße Buch den Händen des Feindes entreißen. In diesem unzerstörbaren Werk hat der Engel Erian mit seinem eigenen Blut verzeichnet, wie Nekrons Prophezeiung zu verhindern ist. Dargor hat keine Wahl als ins Zentrum der Darklands, in die Höhlen von Dar-Kunor, aufzubrechen ... Ihm, dem unberechenbaren Abtrünnigen, obliegt es, die Apokalypse zu verhindern.
Unterstrichen wird die Endzeitsaga á la Rhapsody durch einen gelungenen musikalischen Mix aus Metal, Orchestersound, keltischen und mittelalterlichen Arrangements bzw. opernhafter Dramatik. Orchester und Chor kommen nicht aus der Retorte, sondern stammen aus Tschechien, wo vor einer mystisch wirkenden Burgruine auch das Video zum Song „Unholy Warcry" abgedreht worden war. Über all das informiert eine beigelegte CD-Rom. Für jeden Fantasy-Fan absolut ansprechend wirken Cover und Booklet.
Einziger Kritikpunkt: Weniger schmetternde Bombastik und mehr subtile Mystik hätte dem Gesamtkunstwerk noch mehr zur Ehre gereicht ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebe auf den zweiten Blick, 1. Januar 2005
Die neue Scheibe ist mal wieder eine Mischung aus symphonischen Meisterwerken und epischem Metall der Extraklasse.Wobei diesmal das Hauptaugenmerk der Italiener auf der orchstralen Seite liegt.Genau aus diesem Grund hatte ich meine Zweifel ob "Symphony Of Enchanted Lands II - The Dark Secret" auf dem gleichen Niveau fortschreitet wie seine Vorgänger.Beim ersten Durchhören wurde genau dieser Eindruck bestätigt.Ich wollte die CD am liebsten gleich wieder weglegen, aber eine innere Stimme sagte mir:"Hör's dir doch noch mal an."
Genau das hab ich getan, zum Glück, denn erst beim zweiten Hören offenbarte sich mir die ganze Pracht dieses Werkes.
Wunderschöne Orchester-Parts mit Chören neben epischen Klängen von Stromgitarre, dazu die unvergleichliche Stimme von Fabio Leone und nicht zu vergessen die hervorrangende Sschlagzueg-Arbeit. Das alles gespickt mit Kleinigkeiten, wie den Naturgeräuschen, was dem ganzen noch eine besondere epische Würze gibt.
Meine Lieblingsstücke dieser Scheibe; eigentliche alle schnelleren, jedoch tragen dies langsameren akustischen Titel auch einen wichtigen Teil der Gesamtatmosphäre bei. Besonders hervorzuheben sind jedoch "Unholy Warcry" als grandiose Eröffung des epischen Reigns und "Erians Mystical Rhymes", wo in einzigartig das Zusammenspiel von Chor und Schlagzeug demostriert wird. Überwältigend!
Einziger kleiner Kritikpunkt ist der neue Sprecher. Nichts gegen Christopher Lee, nur passt der frühere Sprecher einfach besser zur Musik. Aber fällt nicht kaum ins Gewicht.
"Symphony Of Enchanted Lands II - The Dark Secret" war eigentlich als Empfehlung der Italiener an Hollywood gedacht, um einmal den Soundtrack zu einem Film schreiben zu dürfen. Ich kann da bloß sagen: Warum eigentlich? Hollywood sollte lieber die Alben von Rhapsody verfilmen. Die Geschichten hinter der Werken und die Stücke selbst bieten mehr als genug Stoff für eine Verfilmung die selbst die "Herr der Ringe"-Trilogie in Nichts nachstehen muss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Synthese aus Klassik und Metal, 23. November 2004
Von 
Dirk Westerheide "dreamwest11" (Jávea (E), Schwerte (D)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Gelungene Arrangements, tolle Melodien, eingängige Refrains, eine unübertroffene Stimme von Sänger Fabio Leone, mittelalterliche Klänge gepaart mit Hollywoodsounds und hämmerndem Metal - kurz gesagt, dies ist ein Album der Superlative. Besser hätte man es kaum machen können: ein ganzes Orchester wurde aufgefahren, sowie ein 50-stimmiger Chor und nicht zu vergessen die solide musikalische Leistung der 4 Italiener und des einen Deutschen (letztgenannter bedient die Drums). Die letzten Alben von Rhapsody waren schon klasse und wurden kurz vor Veröffentlichung von 'The Dark Secret' in einem 'Best of' Sampler zusammengefasst, wissend, dass man noch ein paar Trümpfe im Ärmel hat.
Überflüssig für meinen persönlichen Geschmack sind einzig und allein die zahlreich vorhandenen 'Geräuschkulissen'; Pferdegetrappel, Wind- und Wellengeräusche und die Erzählparts (nichts gegen Christopher Lee), aber das gehört wohl dazu, genau wie die Fantasielandschaften und dem ganzen Filefanz drumherum. Mir ist die Musik wichtig und die ist 1A!
'Unholy Warcry' ist ein ohrwurmtauglicher Opener. Lässt einen nicht mehr los! Da an dieser Stelle die einzelnen Tracks schon fundiert analysiert wurden, möchte ich mich auf das Wesentliche beschränken: allein 'Guardini' hätte schon 6 Sterne verdient! In Italienisch noch besser als auf der zuvor veröffentlichten EP; es erinnert mich stellenweise an Angelo Branduardi in seinen besten Zeiten + Chorgesang. Einfach fantastisch!
An 'Sacred power of raging winds' hätte auch Yngwie Malmsteen seinen Spaß: ein atemberaubendes Duell zwischen E-Gitarre und Orchester ist wesentlicher Bestandteil dieses Songs.
Kitschig schön und eines meiner Lieblingssongs auf diesem Album ist 'The magic of the wizard's dream'. Carruso lässt grüßen.
Grande finale mit 'Nightfall on the grey mountains'. Meine Empfehlung: das Album von vorne bis hinten anhören und - genießen. Die Jungs von Rhapsodie bieten die gesamte Bandbreite zwischen Klassik und Metal. Mehr Abwechslung kann eine Band kaum bieten und die musikalische Leistung ist unübertroffen. Fazit: der immense Aufwand hat sich gelohnt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Synthese aus Klassik und Metal, 10. November 2004
Von 
Dirk Westerheide "dreamwest11" (Jávea (E), Schwerte (D)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Gelungene Arrangements, tolle Melodien, eingängige Refrains, eine unübertroffene Stimme von Sänger Fabio Leone, mittelalterliche Klänge gepaart mit Hollywoodsounds und hämmerndem Metal - kurz gesagt, dies ist ein Album der Superlative. Besser hätte man es kaum machen können: ein ganzes Orchester wurde aufgefahren, sowie ein 50-stimmiger Chor und nicht zu vergessen die solide musikalische Leistung der 4 Italiener und des einen Deutschen (letztgenannter bedient die Drums). Die letzten Alben von Rhapsody waren schon klasse und wurden kurz vor Veröffentlichung von 'The Dark Secret' in einem 'Best of' Sampler zusammengefasst, wissend, dass man noch ein paar Trümpfe im Ärmel hat.
Überflüssig für meinen persönlichen Geschmack sind einzig und allein die zahlreich vorhandenen 'Geräuschkulissen'; Pferdegetrappel, Wind- und Wellengeräusche und die Erzählparts (nichts gegen Christopher Lee), aber das gehört wohl dazu, genau wie die Fantasielandschaften und dem ganzen Filefanz drumherum. Mir ist die Musik wichtig und die ist 1A!
'Unholy Warcry' ist ein ohrwurmtauglicher Opener. Lässt einen nicht mehr los! Da an dieser Stelle die einzelnen Tracks schon fundiert analysiert wurden, möchte ich mich auf das Wesentliche beschränken: allein 'Guardini' hätte schon 6 Sterne verdient! In Italienisch noch besser als auf der zuvor veröffentlichten EP; es erinnert mich stellenweise an Angelo Branduardi in seinen besten Zeiten + Chorgesang. Einfach fantastisch!
An 'Sacred power of raging winds' hätte auch Yngwie Malmsteen seinen Spaß: ein atemberaubendes Duell zwischen E-Gitarre und Orchester ist wesentlicher Bestandteil dieses Songs.
Kitschig schön und eines meiner Lieblingssongs auf diesem Album ist 'The magic of the wizard's dream'. Carruso lässt grüßen.
Grande finale mit 'Nightfall on the grey mountains'. Meine Empfehlung: das Album von vorne bis hinten anhören und - genießen. Die Jungs von Rhapsodie bieten die gesamte Bandbreite zwischen Klasik und Metal. Mehr Abwechslung kann eine Band kaum bieten und die musikalische Leistung ist unübertroffen. Fazit: der immense Aufwand hat sich gelohnt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen etwas mehr wäre auch noch drin, 3. August 2005
Über Rhapsody selbst muss ich wohl kein Wort mehr verlieren, was mich an früheren Platten störte waren die Rednerpassagen, die sind zwar jetzt besser, weil Christopher Lee einfach eine optimale Erzählerstimme hat, aber trotzdem sind die Passagen zu lang. Wen das schon früher gestört hat, der mag sich hier auch langweilen.
Musikalisch hat man insofern noch einige Briketts nachgeschoben indem man einfach ein Bombast Keyboard ersetz hat durch ein Orchester und einen Chor. Jetzt sollte sich aber niemand denken der Keyboarder wäre arbeitslos geworden und hätte sein Klimperbrett eingeschmolzen. Man hört den guten Mann eben nicht mehr so heraus wie zu der Zeit als er noch allein den symphonischen Kunstteppich unterlegte. Logisch, dennoch bleibt auch die eine oder andere Solopassage für das Keyboard übrig. Alles in allem lassen es die Italiener, wie auf dem inhaltlichen Vorgänger (...Enchanted Lands 1), etwas ruhiger angehen, so kann man die gediegenen Orchesterklänge auch besser genießen. Trotz allem muss natürlich auch nicht auf die Flinkefingertechniken von Luca Turilli verzichtet werden, die berühmten Sweeping-Passagen sind noch da. Auch die Folk-Elemente sind wie auf den Vorängeralben hier und da eingestreut. Man siehe trotz der Neuerungen wurde nichts vergessen. Für mich persönlich hätte es etwas weniger Intro (und die damit verbundene Dramatik) sein dürfen, denn an Einleitungen hat man auch nicht gespart.
Insgesamt von dieser Seite aus nur 4 Sterne, weil ich eben kein Freund dieser Intro-Ansprachepassagen bin und auch weil ich es persönlich eine Spur härter mag. Wer Symphony Of Enchanted Lands Teil 1 mag, für den ist das sicher das richtige Album ohne gefaktes Orchester, wer lieber Dawn Of Victory hört, der mag am Ende sicher genauso denken wie ich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rhapsody sind plötzlich eine überragende Band.., 6. März 2005
Rhapsody sind neu geboren!
Ich traute meinen Ohren kaum als ich die Perfektion dieses Albums hörte. Erstmals keine dämlichen Sprecher, kein Über-Bombast. Nein, diesmal ist alles anders. Aus dem "Symphonic Epic Hollywood Metal" wurd sog. "Film Score Metal". Über diesen Begriff kann man streiten, aber er beschreibt das Geschehen ideal. Neben dem Stargast Christopher Lee, den die Italiener extra arrangierten ist noch ein weiterer großartiger Sprecher vorhanden, der seine Arbeit nicht minder exzellent macht. Wie in einem Film halt, den an einem fantasy Streifen wird man hier wirklich erinnert. Das das auch bei den alten Alben der Fall gewesen sein soll, wird ja immer gesagt, der Meinung bin ich nicht. Hier ist es schon was ganz anderes. SoEL:TDS ist ganz großes Kino.
Die Produktion selbst ist astrein. Liegt wohl, dass die Band von Joey DiMaio von Manowar gemanagt werden. Manowar hin oder her: Das Ergebnis spricht für sich.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Lyrics! Auf große Worte wurde verzichtet. Wurden auf vergangenen Alben, besonders "Dawn Of Victory" imposanter Begriff an imposanten Begriff aneiandergereit , um alles noch bombastischer wirken zu lassen, hat man hier glücklicherweise gekleckert statt geklotzt. Zwar kommen immer noch Sachen wie "Cosmic Chaos" und so vor, aber das hält sich glücklicherweise in Grenzen, sodann der Hörer das Album ohne einem Belächeln genießen kann.
Ein Genuss ist die Platte auf jeden Fall. Für Rhapsody ist eine ganz neue Zeit angebrochen. Vorbei ist die zeit von erzwungenen Bombast, vorbei die Zeit von Orchester ausm Keyboard. Orchester: endlich hat Luca Turilli ein eigenes arrangieren können und dieses hat eine sehr wichtige Rolle in jedem Lied. Es ist die treibende Kraft sozusagen. Überhaupt hat sich Turilli mit diesem Album selbst übertroffen. Keines der alten Alben, keines seiner Soloprojekte kann Symphony Of Enchanted Lands Part II: The Dark Secret auch nur ansatzweise das Wasser reichen.
Das Album ist der pure Zerstörer. Alles was es bis jetzt im Symphonic/Epic Metal oder im Fantasybeeinflußten Metal gab, wird sich mit diesem Meilenstein messen müssen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dickes Soundtrackepos, 27. Januar 2005
Da haben mir die Mannen von Rhapsody aber mal einen großen Gefallen getan. Ich besitze schon einige Rhapsody-Alben aber keines hat mir jemals eine dermaßen dichte Atmosphäre serviert.
Ich verstehe durchaus die Fans, die der ehemaligen Härte nachtrauern, denn Powerkracher ala "steelgords of the last apocalypse" sucht man tatsächlich vergebens (unholy warcry mal ausgenommen). Statt dessen bekommt man ein deutlich homogeneres Album geboten, als es bisher der Fall war.
Der obligatorische Opener zieht sich zwar etwas durch die Storyeinlagen von Christopher Lee, wirkt aber ebenso imposant wie auf den älteren Alben. Doch hier zieht sich der sehr gute Chor durch die komplette CD.
Insgesamt wirkt "Symphony of enchanted lands II" wie ein hervorragender Soundtrack und während ich mir schon früher Gedanken gemacht habe, ob Rhapsody nicht mal einen Filmsoundtrack aufnehmen sollten, bin ich davon mitlerweile absolut überzeugt.
Besonders gefallen haben mir übrigens die langsameren, getrageneren Stücke, die zwar nicht zum mitgröhlen gedacht sind, dafür aber einfach nur eine geniale Melodie besitzen und deutlich besser durchdacht sind als frühere Songs der Band.
Hinzu kommt, dass zum einen Fabio Lione deutlich reifer singt als früher und zum anderen die Begleitung direkt vom Orchester kommt.
Anspieltips sind: unholy warcry (power) oder nightfall of the grey mountains (Soundtrack), aber nicht hier auf Amazon, sondern im Geschäft, denn die Ausschnitte sind nicht sonderlich glücklich gewählt.
Kritikpunkte wären vielleicht die gesprochenen Stücke und die etwas platte Story, aber das fällt nicht ins Gewicht.
Insgesamt also eine Wahnsinns-CD, die ich sowohl Metalfans, als auch Soundtracklieblingen ans Herz legen kann (letztere sollten sich mal das Album "Merregnon II" anhören), zumal die Gesamtspielzeit mit über 70 Minuten auch nicht gerade knauserig ist und bis auf "elgards green valleys" kein Füller auf dem Album ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Business as usual, 13. Oktober 2004
Von 
Man kann dieses Album von zwei Seiten sehen. Auf der einen Seite ist das neue Werk der Italiener keine wirkliche Überraschung. Wer hier Rhapsody erwartet, der bekommt auch genau das geboten. Der Stil hat sich im Vergleich mit den anderen Alben der Band nicht verändert. Wer den Mix aus epischem (oft auch etwas kitschigem) Fantasy Metal, einigen Folk-Anleihen und hörspielartigen Sprechsequenzen bisher nicht leiden konnte, wird auch mit diesem Album nicht froh werden.
Auf der anderen Seite haben sich Rhapsody in ihren eng gesteckten Grenzen schon ein wenig weiter entwickelt. Die Verwendung von einem echten Orchester und einem Chor macht die ganze Sache insgesamt runder, als die synthetischen Orchestersounds, die auf allen anderen CDs verwendet wurden. Die Gewinnung von Christopher Lee als Sprecher wertet das Werk auch nur auf.
Zusammenfassend kann man also sagen: Alle, die Rhapsody auf Grund ihres Musikstils bisher gehasst haben, werden das auch weiterhin tun. Die jenigen, die alle bisherigen Alben mochten, werden "Symphony of Enchantet Lands II" auch in ihr Herz schließen. Da ich die Musik sehr mag, aber (ein klein wenig) von der fehlenden Weiterentwicklung der Band enttäuscht bin, gibt es "nur" 4 Sterne von mir.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus tolles Rhapsody Album..., 13. Januar 2005
allerdings auch nichts Neues von der westlichen... ääh südlichen Front. Die Italiener von Rhapsody präsentieren auf dieser Scheibe gewohnte Melodic Speed Metal Kost, aufgepeppt mit wuchtigen, dichten orchestralen Arrangements und mittelalterlichen und barocken Einflüssen. Das ist für Freunde dieser Stilrichtungen zwar ein gefundenes Fressen und mit Sicherheit ein Highlight des Album-Jahres... aber leider halt auch so gar nichts Neues mehr aus dem Hause Rhapsody.
Das mittlerweile 5. Studioalbum der Band (die "Sonder-CD" Rain of a Thousand Flames mal nicht mitgezählt) hat aber durchaus einige Stärken vorzuweisen: Da wäre einmal das doch vielleicht etwas subtilere Songwriting der Mannen um Luca Turilli, Alex Staropoli und Sänger Fabio Lione; nicht jeder Song prescht in gewohnter Emerald Sword/Power of the Dragonflam (udgl.) Manier daher, es fällt auf dass die Jungs diesmal wirklich noch mehr einen "Soundtrack-Metal" angestrebt haben, der durchaus die zu erzählende Hintergrund-Geschichte untermalen soll. Über diese kann noch nicht viel gesagt werden, außer dass sie zwar nicht unbedingt eine literarische Großtat an Originalität und Schriftstellerei darstellt (ein Erz-Bösewicht namens "Nekron" ist schon etwas... ähem... naja... ja.), aber das soll ja bitte sehr bei einer Band auch eher im Hintergrund stehen! Darum Hintergrund-Geschichte.
Weiters ist sehr nett, dass eben diese Hintergrund-Geschichte (zum Teil) von niemand geringerem als Christopher Lee erzählt wird. Ich will zwar gar nicht mal lange darüber nachsinnieren, was denn dieses Gastspiel der Band gekostet hat, aber eine nette Draufgabe ist es allemal.
Das größte Plus des Albums ist sicherlich das Orchster; denn zum ersten Mal konnten Rhapsody auf ein "echtes" Ensemble zurückgreifen und mussten sich nicht an zahllosen Keyboard- und Synthesizer-Samples bedienen. Das hört man natürlich sofort im Intro-Stück, wenn etwa Hörner oder Streicher einsetzen, und die Arrangements verleihen den Stücken zusätzliche Dramatik.
Song-technisch geht das Album auch durchaus in Ordnung, wenngleich man vielleicht Hymnen für die Ewigkeit á la Emerald Sword / Wisdom of the Kings oder Holy Thunderforce etwas schmerzlich vermisst, da eben die Auslegung des Albums auf ein Gesamtkonzept abzielt und nicht auf einzelne Songs, wie das in den Vorgänger-Alben, trotz deren Konzept-Lastigkeit, der Fall war.
Auch hat Fabio Lione deutlich an seiner Stimme gearbeitet, vom ersten Album "Legendary Tales" an bis heute kann man einen deutlich Fortschritt verzeichnen.
Unterm Strich bleibt ein instrumentalisch/musikalisch natürlich absolut hochwertiges Album, dass mit tollen Arrangements und Orchester punkten kann, einen Stern Abzug gibt's aber leider eben für die etwas mangelnde Originalität (sogar beim Album Titel gehen Rhapsody anscheinend langsam die neuen Ideen aus) und das fehlen von ein, zwei wirklichen Rhapsody-Mitgröl-Hymnen.
Jeder Freund von Melodic/Power/True Metal kann natürlich bedenkenlos zugreifen, und alle, die ihre Rhapsody-Sammlung vervollständigen wollen, werden das natürlich sowieso tun!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen