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Kundenrezensionen

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am 23. August 1999
Sam Cayhall, ein Mitglied des Ku Klux Klan, wurde 1979 zum Tode verurteilt, weil er für schuldig befunden wurde, die Kanzlei eines jüdischen Bürgerrechtlers in die Luft gejagt zu haben, wobei dessen kleine Zwillingssöhne ums Leben gekommen sind. Seitdem wartet er im Todestrakt des Staatsgefängnisses auf seine Hinrichtung. Elf Jahre später will ein junger Anwalt Cayhalls Fall, dessen Hinrichtungstermin inzwischen festliegt, wieder neu aufrollen, um dessen Leben zu retten. Obwohl der junge Mann Cayhall in seinem Leben noch nie gesehen hat, hat er einen Grund, dem alten Mann sein Leben zu retten: Er ist dessen Enkel. Man merkt dem Roman deutlich an, daß sich John Grisham im amerikanischen Gerichtswesen auskennt. Beim Lesen wird man unwillkürlich in die Handlung hineingezogen und man beginnt früher oder später sich Gedanken über den Sinn der Todesstrafe zu machen. Aber nicht nur deswegen ist das Buch lesenswert: Es ist einfach faszinierend, wie sich zwischen Cayhall und seinem Enkel langsam eine Beziehung aufbaut und welche Tricks der Enkel im und außerhalb des Gerichts anwendet, um seinen Großvater vor der Gaskammer zu retten. Gleichsam ist es auch makaber mitzubekommen, wie genau so eine Hinrichtung geplant ist, man wird dabei erinnert, daß es ein bis in das kleinste Detail geplanter Mord ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 27. Februar 2001
"Die Kammer" war das zweite Buch, welches ich von John Grisham gelesen habe. Ich habe mich sofort festgelesen und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Inzwischen habe ich alle Bücher von John Grisham gelesen, und obwohl ich sie alle absolut spitze fand, ist "Die Kammer" immer noch mein absolutes Lieblingsbuch. Es ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben und gut zu lesen. John Grisham stellt die Geschichte des Todeskandidaten Sam Cayhall so überzeugend und tief ergreifend dar, dass man das Gefühl hat, man hält das Buch nicht in der Hand, sondern, als würde man selbst sich innerhalb des Geschehens befinden. Obwohl ich der Todesstrafe immer positiv gegenüberstand, wurde ich, nachdem ich das Buch gelesen habe zum absoluten Gegner der Todesstrafe. Ich habe dieses Buch jetzt bereits zweimal auf deutsch und einmal auf englisch gelesen, und immer wieder packt mich die Spannung und ich erlebe die Story auf ein Neues. Auch meine Lebensgefährtin, meine Mutter und einige gute Freundinnen haben durch mich von diesem Buch gehört und lieben es alle inzwischen heiß und innig. Mein Tipp: Schnappen Sie Sich dieses Buch und lassen sie sich sich von der spannenden Story um Sam Cayhall fesseln und von den tiefgreifenden Bemühungen seines Enkels, der um das Leben seines Großvaters kämpft mitreissen.
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... oder Gut und Böse....

In dem Buch "Die Kammer" erzählt John Grisham die Geschichte des gewalttätigen Ku Klux Klan-Mitgliedes Sam Cayhall, der wegen einer Tat, für die er (ausnahmsweise) nicht verantwortlich ist, in der Todeskammer auf seine Hinrichtung wartet und nicht bereit ist, die Drahtzieher der betreffenden Tat zu benennen..

Sein Enkel, Adam Hall, ein "frisch studierter" Rechtsanwalt, der ohne Wissen und Bezug zu seiner Familie aufgewachsen ist, versucht, seinen Großvater, dem er sich zu erkennen gibt, im letzten Moment vor der Hinrichtung zu retten.

Im Laufe der Handlung entsteht aus Verachtung und Ablehnung eine Beziehung zwischen Enkel und Großvater und letztlich eine Art von Zuneigung. Auch dem Leser erschließen sich positive Seiten eines Gewalttäters und das langsame Verständnis dafür, dass man die Welt (und seine Mitmenschen) niemals ausschließlich als Gut oder Böse klassifizieren kann und auch der schlechteste Mensch Wesenszüge aufweist, die ihn sympathisch auf Andere wirken lässt. Zumindest mir, ging es beim Lesen dieses Buches so, dass ich zum Ende hin mit gefiebert habe und gewünscht habe, dass die Hinrichtung doch noch abgewendet werden kann...

Ein faszinierendes und hinreißendes Buch und - so zumindest meine Meinung - eine eindeutige Aussage g e g e n die Todesstrafe!
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am 22. November 2001
John Grisham zeigt mit "Die Kammer" wieder einmal sein Können und berichtet über den Sinn und Unsinn der Todesstrafe. Er zeigt auf, wie Menschen, welche in früheren Jahren eiskalte Mörder waren, sich in der Täglichen Einsamkeit einer Todeszelle besinnen und ihre Taten zum Teil auch bereuen. Der Leser wird mit Sam Cayhall und seinem Enkel Adam Hall den traurigen Weg des Wartens auf den Hinrichtungstermin und die mit Hoffnung erfüllten Juristischen Verfahren durchleben. Man wird mit Sam und Adam leiden, aber auch lachen können...
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am 13. September 1999
Mit "Die Kammer" ist es John Grisham noch einmal gelungen, sich etwas von seinen üblichen, untereinander relativ ähnlichen und eher lieblos auf Bestseller getrimmten Büchern abzusetzen; daher ist "Die Kammer" nach "Die Jury" wohl der zweitbeste Roman dieses sehr erfolgreichen Bestseller-Autors. Der wesentliche Unterschied, der dieses Buch aus der Masse der regelmäßig erscheinenden Romane von Grisham heraushebt, ist die Tatsache, daß es sich zum einzigen mal außerhalb von "Die Jury" um ein kontrovers betrachtetes (oder zumindest betrachtbares) Thema dreht, nämlich in diesem Fall Sinn und Unsinn, Gerechtigkeit und Ungerechitgkeit, Fairneß und Zufall der Todesstrafe. Dieses Thema kleidet Grisham in einen wie immer spannenden und unterhaltsam zu lesenden Justizroman; dabei bewegt er sich natürich auf seinem gewohnten Terrain, und das auf seine gewohnte Art und Weise, aber die Tatsache, daß das interessante und mit Sicherheit wichtige Thema den Leser zum Denken bringt, macht dieses Buch durchaus lesenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 27. Februar 2015
Wie jeder Grisham-Leser weiß ist das ein ganz eigener Stil. Mehrere Bücher hintereinander sollte man eher nicht lesen. Nach einer gewissen Pause sind seine Bücher aber immer gut.
Auch hier - selbst für den zum Tode verurteilten Superrassisten bringt man langsam Mitleid auf. Dass es in Amerika die Todesstrafe gibt will ich hier aber nicht werten. Das ist wohl eine völlig andere Gesellschaftsform, in der ich nicht leben möchte.
Ob es eine Anklage gegen die Todesstrafe ist glaube ich eher nicht. Eher eine Beschreibung was alles abläuft bis es zu einer Hinrichtung kommt.
Es wird also eher erklärt als gewertet.
Wer aber ein spannendes Buch haben will ist hier gut aufgehoben, auch wenn er den zugehörigen Film bereits gesehen hat.
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am 20. Februar 1999
Ich habe die Kammer zuerst als Film gesehen und war so fasziniert, das ich mir sofort das Buch kaufte und noch 2 mal las. Ein fesselndes Buch. Sehr spannend und interessant.
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am 15. September 1999
Adam Hall ist ein junger und erfolgreicher Anwalt in einer angesehen Anwaltsfirma. Aus scheinbar unerfindlichen Gründen übernimmt er freiwillig einen aussichtslosen Fall: Die Verteidigung eines zum Tode verurteilten Rassisten, der zwei jüdische Kinder vor über 30 Jahren umgebracht hatte. Der Fall war schon mehrere Male vor Gericht - wurde abgewiesen, jedoch von der Familie der Kinder immer wieder aufgenommen, was die lange Verzögerung erklärt. Nun rückt der Termin für die Hinrichtung in der Gaskammer immer näher. Und da erfährt der Leser auch den Grund für Adams Eifer, diesen Fall zu übernehmen: der Verurteilte ist sein Großvater. Adam versucht nun, die Umstände herauszufinden, die seinen Großvater damals dazu brachten, diese schreckliche Tat zu begehen. Dieses Buch ist ein Appell gegen die Todesstrafe im allgemeinen und so grausame, menschenunwürdige Hinrichtungen wie in der Gaskammer im speziellen. Obwohl das Buch nicht besonders spannend ist, schafft es Grisham doch, einen bewegenden Roman zu schreiben, der den Leser zum Nachdenken anregt. Die Kammer unterscheidet sich somit deutlich von Grishams anderen actiongeladenen Romanen, wie z.B. Die Firma oder Die Akte; die Story dieses Buches ist viel tiefgehender und kritischer. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. November 2003
Ich mag nicht sagen, daß "Die Kammer" Grishams bestes Buch ist. Dafür hat er zu viele gute Bücher geschrieben. Aber es ist mit eines seiner besten.
Obwohl fast 700 Seiten dick, ist dieses Buch nie langatmig, sondern von der ersten bis zur letzten Seite absolut dicht. Inhaltlich geht es um den alternden ehemaligen Ku-Klux-Klan-Anhänger Sam, der, zum Tode verurteilt, bereits seit neuneinhalb Jahren auf seine Hinrichtung wartet. Als es soweit ist und Sam nur noch wenige Wochen zu leben hat, tritt sein Enkel Adam in sein Leben. Dieser hat sein Anwaltsexamen erst seit kurzem in der Tasche, macht sich aber mit viel Ehrgeiz an die Aufgabe ran, einen Aufschub für seinen Großvater zu erreichen, ihn vielleicht sogar vor der Hinrichtung zu retten.
Die ganze Geschichte hat Grisham in bewährter Art und Weise zu Papier gebracht. Die juristichen Einzelheiten sind verständlich erklärt und sicherlich vollständig recherchiert.
Was aber das Besondere ausmacht, ist die Stimmnung, die im ganzen Buch heraufbeschworen wird. Das unmenschliche System der Todesstrafe in den USA und wie der Todeskandidat seinem Ende immer näher rückt. Wie der Anwalt um das Leben kämpft. Das wirkt schon auf eine spannende und fesselnde Art sehr deprimierend. Ich gebe zu, daß ich besonders zum Schluß das eine oder andere Mal mit meiner Fassung kämpfen mußte. Das zeigt, mit welcher Intensität Grisham ans Werk gegangen ist.
Nach sieben oder acht Grishams maße ich mir auch das Urteil an, das alle sogenannten Kritiker, die andere Autoren mit Grisham vergleichen und auch gerne auf eine höhere Stufe stellen, irren. Auf dem Gebiet der Justizthriller ist Grisham der Meister!
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am 31. Juli 2013
2 hauptpersonen, viel geschieht nicht, das wenige aber wird von g. auf eine unglaublich gute art verpackt. das ende ist klar, aber der weg dahin ist wirklich gut zu lesen. zahlreiche nebenplätze, empfehlenswert
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