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TOP 1000 REZENSENTam 17. September 2013
Als ich "City of Fallen Angels", den 4. Band der Chroniken der Unterwelt, beendet hatte, dachte ich, dass das Jahr bis zum Erscheinen von "City of Lost Souls" kaum auszuhalten sei. Natürlich wurde das Buch vorbestellt, ich hielt es am Erscheinungstag in meinen Händen und habe es erst jetzt - genau sechs Monate später - gelesen? Warum? Hatten mich eventuell einige kritische Stimmen verunsichert, dass dies der schwächste Band der Reihe wäre? Jedenfalls war es jetzt dran. Es war lang und gut! Ich war nach dem Lesen abermals hin und weg. "City of Lost Souls" fügt sich perfekt in die Reihe ein. Mit viel Düsternis, Liebe, Beziehungsdramen und Herzschmerz. Und so wollen wir das ja alle.

Band 5 startet beinahe übergangslos nach den Ereignissen auf der Dachterrasse im Vorgängerband. Jace und Sebastian sind verschwunden und Clary ist nahe am Verzweifeln. Der Rat lässt nach den beiden suchen, stuft aber nach diversen anderen Vorfällen die Dringlichkeit der Suche zurück. Clary und ihre Freunde wollen sich selbst auf die Suche nach Jace machen und Hilfe für sein "Problem" mit Sebastian finden. Die Odyssee von "City of Lost Souls" beginnt.

Für Fans der Chroniken der Unterwelt sind Clary & Jace ganz klar der interessanteste Gesichtspunkt der Reihe. Im Laufe der Serie, hat Cassandra Clare aber noch viele weitere hochinteressante Charaktere erschaffen und in diesem fünften Band legt sie enorm viel Wert darauf diesen auch viel Zeit zu widmen. Der personale Erzählstil wechselt kapitel- oder abschnittsweise zwischen den diversen Protagonisten und man erfährt hauptsächlich, wie sich die Paarbeziehungen der Nebencharaktere entwickeln. So haben in diesem Buch Simon & Isabelle, Alec & Magnus, sowie Jordan & Maia viel mehr beachtete Rollen als zuvor. "City of Lost Souls" strotzt nur vor kleineren und größeren Liebesdramen. Interessant sind sie zwar alle, aber ganz ehrlich, man wünscht sich schon ab und an, Cassandra Clare würde jetzt endlich wieder auf Jace und Clary schwenken.

**
"Diese Jacke ist fast wie ich - angenehm und trendy", fügte Jace hinzu. - S. 78
**

"City of Lost Souls" ist gewohnt spannend und oftmals dämonisch düster. Einige Ereignisse sind gruselig-strange und man fragt sich nicht nur einmal, wie das ganze Drama wohl ausgehen mag. Bemerkenswert ist, wie Jace in diesem Buch dargestellt wird. Nach den Ereignissen des Vorgängerbandes ist er nicht mehr er selbst. Das merkt man als Leser durch und durch. Zwar ist er nach wie vor witzig, schlagfertig-arrogant und verdammt sexy, aber eben auch .... anders - kälter, berechnender, nicht mehr so eigensinnig, wie noch zuvor. Da kann Clary einem richtig leid tun.
Besonders genial ist, dass hier Alec und Magnus viel Beachtung geschenkt wird. Auch für diese beiden hat sich die Autorin einiges an konfliktreichem Drama überlegt.

Und ja, das Buch hat auch kleine Längen. Mich persönlich haben diese aber nicht, null, zero gestört. Zu gebannt war ich wieder in der Welt der Schattenjäger unterwegs. Die Lösung für Jace' Problem ist dann gar nicht so kompliziert, der Weg dahin jedoch lang. Und natürlich hat die Autorin am Ende schon wieder eine neue Komplikation eingebaut. Amüsant und doch zum Verzweifeln. Hier macht am Ende der Name des Abschlussbandes "City of Heavenly Fire" schon richtig Sinn. Kaum auszuhalten, diese Wartezeit!

Fazit
"City of Lost Souls" war für mich wieder großes Kino mit Gänsehautgarantie. Dass dieser Band der schwächste der Reihe sein soll, kann ich nicht bestätigen. Viele schöne "Hach-und-Schmacht-Momente" versüßten mir die Lesezeit, eventuelle Längen wurden so vollständig ausgeglichen. Der Humor war wieder göttlich! Ich hätte ewig weiterlesen können und es fiel mir schwer, mich am Ende vom Buch zu lösen. Und abermals bestätigt sich, dass diese Reihe zu den besten und einprägsamsten im YA-Genre zählt. Unbedingt lesen!!
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Sie hatte sich immer einen Bruder gewünscht. Jetzt hatte sie einen: Sebastian. Es schien, als hätte sie sich einen Welpen zu Weihnachten erhofft und wäre stattdessen mit einem Höllenhund überrascht worden." (S. 32)

Inhalt:

Sebastian lebt! Doch von ihm und Jace fehlt jede Spur. Als sich herausstellt, dass die beiden durch Liliths Magie miteinander verbunden sind und den einen das selbe Schicksal wie den anderen ereilt (wenn der eine verletzt wird, wird es der andere auch - wenn der eine stirbt, wird der andere auch sterben...), setzt Clary alles auf eine Karte und riskiert ihr Leben, um ihren Jace wieder zurück zu bekommen!

Die Buch-Abrechnung:

+ Clare-typisch: Das Buch ist wieder toll geschrieben. Cassandra Clare hat einfach einen tollen, bezaubernden Schreibstil, der mich bisher noch bei jedem ihrer Bücher begeistern konnte. Dies ist auch im 5. Band der "Chroniken der Unterwelt" unverändert.

+ Magnus: Definitiv einer meiner Lieblingscharaktere in den beiden Buchreihen. So schillernd! Jedes Mal eine Bereicherung. Und dieses Mal auch sehr berührend.

+ Anspielungen auf Chroniken der Schattenjäger: Sehr nett fand ich die kleinen Anspielungen auf Ereignisse aus den Chroniken der Schattenjäger. Man kann die Chroniken der Unterwelt natürlich auch lesen ohne die andere Reihe zu kennen - aber es ist einfach nett diese "Zusammenhänge" zu entdecken. Sehr schön und dennoch unaufdringlich miteinander verwebt.

+ Einblick in andere Liebesgeschichten: Neben Clary und Jace, stehen auch in diesem Band die Beziehungen zwischen Magnus und Alec, Maja und Jordan sowie Izzy und Simon im Rampenlicht. Das fand ich eine schöne Abwechslung und es war definitiv eine Bereicherung für "City of Lost Souls".

+ Erster und dritter Abschnitt (das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt): Ich war recht schnell im Buch drin, obwohl es einige Zeit her ist, dass ich den 4. Band gelesen habe und die Erinnerung daran auch eher schwach waren... Die Geschichte packt einen doch ziemlich schnell. Und auch der Showdown im 3. Teil ist vielversprechend und reisst mit.

- Zweiter Abschnitt: Tja, hiermit hatte ich leider etwas zu kämpfen. Zeitweilig wurde die Story etwas zäh und zog sich dahin. Hier wird die etwas andere Beziehung zwischen Clary und dem "neuen" Jace zu breit getreten. Da die Bücher doch nicht gerade dünn sind, finde ich, dass es von diesem Stoff eindeutig ein paar Seiten weniger auch getan hätten.

- Alec: Aaaaaah, das war zum Haare raufen. Was macht der Junge da?! Am liebsten hätte ich ihn manchmal durchgeschüttelt und wachgerüttelt! Leider kann ich hier nicht ins Detail gehen, da ich von der Story ansich nicht zu viel verraten will.

- Die Beziehung zwischen Jace und Clary: Hach je, alles dreht sich um Zweifel und sollen sie Sex haben oder nicht. Ich wünsche mir für die beiden etwas mehr Unbeschwertheit und nicht eine gekünstelte Herbeiführung von Problemen. Seufz! Muß man denn immer neue Probleme in der Beziehung herbeischaffen statt einmal die beiden glücklich gemeinsam gegen das Böse kämpfen zu lassen?

- Jace: Ja, richtig gesehen. Jace hat von mir ein Minus erhalten! Also wirklich, das war nicht schön... Denn der neue, veränderte Jace war einfach nicht DER Jace. Ja, das sollte wohl Sinn und Zweck der Sache sein. Dennoch hat das für mich etwas von dem Charme der Bücher genommen - denn die Reihe hat bisher eben u.a. durch den Charakter Jace ihren Reiz gehabt. Der ging in diesem Band leider etwas verloren.

FAZIT: Dieses Buch hatte seine Sonnen- und Schattenseiten. Insgesamt habe ich auch den neuen Band dieser Reihe sehr gerne gelesen. Ich mag die Bücher von Cassandra Clare einfach unheimlich gerne und es war auch noch nie ein wirklich schlechtes dabei. Dennoch war dieser Band einer der schwächeren von Cassandra Clare und ich frage mich immer noch, ob die Fortsetzung nach City of Glass wirklich hat sein müssen (es war doch alles so schön abgeschlossen!). Dennoch kann man als Fan gar nicht anders als die Reihe weiterzuverfolgen.
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38 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Februar 2013
Endlich nach über einem Jahr des Wartens geht es mit „City of Lost Souls“ in der New Yorker Unterwelt weiter. Der gigantische Cliffhanger aus dem vergangenen Band versprach wieder massig Zündstoff für diese Handlung:

Nach dem Lilith Sebastian und Jace auf magische Weise miteinander verbunden hatte, sind sie nun zu einer Person in zwei unterschiedlichen Körpern geworden. Was der eine fühlt, passiert auch dem anderen, was der eine will, muss auch der andere haben. Stirbt Sebastian, so stirbt auch Jace. Nachdem Jace zwei Wochen lang spurlos verschwunden war, kehrt er zu Clary zurück, doch diese erkennt schnell, dass Jace mit ihrem verhassten Bruder verbunden ist und setzt alles daran, ihn wieder in seinen normalen Zustand –sebastianfrei- zurückzubringen…

Eine Menge Zündstoff steckte also drin in der Handlung, doch irgendwie wollte er nicht immer in die Luft gehen.
Es fängt schon damit an, dass die Story etwas Zeit und Raum braucht, um in Fahrt zu kommen. Bei fast 700 Seiten ist dies auch nicht wirklich verwunderlich, aber zu Gunsten des Erzähltempos hätten es auch ruhig 100 weniger sein können.
Cassandra Clare nimmt sich auch die Seiten, um sämtlichen Liebenden der Geschichte noch einmal Raum zur vollen Körperentfaltung zu geben. Dies ist für die Fans der Reihe natürlich besonders schön zu lesen.
Ein großes Plus der Serie sind auch immer wieder die Ausflüge ins Reich der Schattenweltler, ob nun hier Vampirin Camille Alec und Magnus das Leben schwer macht oder die Feenkönigin Clary einen Handel vorschlägt und sie nicht ganz uneigennützig berät. Ich liebe einfach diese zwielichtigen Wesen!

In diesem Teil wird die Erzählperspektive öfter als gewohnt gewechselt, sodass sämtliche Schattenjäger, Jocelyn, Simon und sogar die Werwölfe Maia und Jordan zu Wort kommen. Einige mag dies auf eine harte Geduldsprobe stellen, wenn man doch eigentlich nur erfahren will, was nun zwischen Clary und Jace passiert. Dieser Handlungsstrang war für mich das größte Manko der Geschichte.
Leider, blieb das große Herzklopfen der letzten Bände zwischen unseren Protagonisten aus. Dadurch, dass Jace nur ein Schatten seiner selbst ist, fehlt ihm der witzige und liebenswerte Charme. Außer Küssen passiert zwischen den beiden nichts und der Hammer am Ende dürfte auch für einige Frustration sorgen und das nicht nur bei Clary… aber lest selbst!

Der nunmehr fünfte Band der Chroniken der Unterwelt ist trotz einiger Längen gewohnt spannend und weiß dank Cassandra Clares tollem Schreibstil zu fesseln. Doch es steckt auch einiges an Frustrationspotenzial in ihm, sodass meine ganzen Hoffnungen nun auf den letzten Teil der Reihe liegen.
„City of Lost Souls“ ist ein solider Mittelteil, wobei mich „the Clockwork Prince“ aus dem Prequel „Chronik der Schattenjäger“ mehr zu überraschen und beeindrucken wusste. ML
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2013
Das ich City of Lost Souls gelesen habe, ist zwar schon eine ganze Weile her, aber nachdem ich jetzt nun „City of Bones“ im Kino gesehen habe, wusste ich dass ich die Rezi nicht mehr so lange aufschieben kann.

Der Grund für den Aufschub ist leider ganz einfach: die Geschichte hat mich einfach nicht so packen können, wie bei den Bücher davor. So sehr ich Jace und Clary auch vergöttere, so sehr geht es mir doch etwas auf die Nerven, dass Frau Clare versucht aus der Geschichte immer noch mehr herauszuholen, wo man doch merkt, dass da nichts mehr zu holen ist. Von Band zu Band merke ich immer mehr, dass sie nach dem 3. Teil und einem schönen Ende einfach Schluss hätte machen sollen. Natürlich ist die Geschichte weiterhin spannend gehalten und interessant, aber dieses ewige hin und her mit Clary und Jace bringt mich um. Ich wünsche mir für die beiden einfach nur ein glückliches und vor allem (!!) gemeinsames Leben.

Es gibt leider Gottes viel zu viel negative Aspekte in diesem Buch für mich zu verzeichnen, als positive. Diese Tatsache stimmt mich verdammt traurig, aber soll ich lügen?! Definitiv nicht!
Also, die gesamte Geschichte ist (sorry) verdammt langatmig, dass ich ewig für das Lesen des Buches brauchte. Das ist mit bei den anderen Büchern nicht so gegangen. Die Beziehung zwischen Jace und Clary ist ja schon eine ganze Weile nicht mehr so rosig, aber muss es unbedingt sein, dass die beiden immer und immer mit neuen Problemen konfrontiert werden? Reicht es nicht, dass sie gegen das Böse kämpfen müssen? Das ist doch eigentlich genügend Belastung… UND Jace… diese Veränderung, die er durchmachen musste… WIESO?!? Er ist mit seiner witzigen, sympathischen Art einer meiner Lieblingscharaktere, doch der Charme ist dahin. Ich hoffe, dass er sich im nächsten Buch ändern wird und wieder mein alter Jace ist!

Im Großen und Ganzen bin ich überaus froh, dass es noch Magnus, Simon, Maya und Jordan gab. Die Geschichte rund um die 4 haben meine Stimmung etwas heben können. Sonst hätte ich wohl mit Sicherheit das Buch abgebrochen. Magnus und Alec sind sowieso ein niedliches Paar und es macht einfach Spaß die Dialoge zu verfolgen.

Das Cover ist natürlich, wie alle anderen auch, eine Augenweide. Mehr muss ich dazu glaub ich nicht sagen?!? ♥♥♥♥

Fazit:

Klar, für alle Liebhaber der Reihe ist dieses Buch ein Muss. Aber nichtsdestotrotz ist es für mich kein Knaller. Ich habe mir etwas mehr für Clary und Jace erhofft. Etwas mehr Ruhe in der Beziehung und Zeit für gemeinsame Stunden. Ich hoffe, dass sie das in der Zukunft haben werden…
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2013
Jace und auch Sebastians Leichnam sind aus unerklärlichen Gründen verschwunden und nicht zu orten. Zuerst setzt der Rat alles mögliche in Bewegung, die beiden zu finden, doch nachdem keine Erfolge verbucht werden können, wird entschieden, die Priorität der Suchaktion auf ein Minimum herunterzuschrauben. Doch damit kann und will Clary nicht leben und zusammen mit ihren Freunden versucht sie, ihren geliebten Jace zu finden. Wie wir schon einmal miterlebt haben, würde sie alles dafür tun, ihn zurückzubekommen - auch auf einen Deal mit der Feenkönigin würde sie eingehen, auch wenn jeder weiss, dass man lieber die Finger von Geschäften mit dem lichten Volk lassen sollte ...

Cassandra Clare lässt im fünften Band der Chroniken der Unterwelt viel mehr Personen zu Wort kommen. So begleiten wir natürlich altbekannte, aber auch neue Gesichter wie die Werwölfe Maya und Jordan. Dieser rasante Perspektivenwechsel hat es wirklich in sich. Auf der einen Seite habe ich mich regelmässig geärgert, da ich unbedingt wissen wollte, wie es beim einen Handlungsstrang weitergeht, auf der anderen Seite heizen diese kurzen Schnitte der Geschichte gehörig ein und ziehen das Tempo an.

Obwohl Jace in diesem Band grossen Anteil an der Handlung hat, fehlte er mir. Durch seine Verbundenheit mit Sebastian werden einige seiner Charakterzüge unterdrückt. Er ist zwar charmant und witzig, doch auch viel zu glatt. Es fehlt einfach das gewisse Etwas, das eben Jace ausmacht.

Clary ist hin- und hergerissen - zwischen ihrer Liebe zu Jace und dem Hass auf Sebastian - zwischen ihrer Wut auf ihren Bruder und dem innigen Wunsch, einen richtigen Bruder zu haben. Sie ist taff, aber auch verzweifelt und verletzlich. Sie hat mir auch in "City of Lost Souls" ausgezeichnet gefallen. Wir hoffen und bangen mit ihr und sind am Ende genauso entsetzt wie sie. Ein wirklich grossartiger, vielschichtiger Charakter, den Cassandra Clare da entworfen hat.

Cassandra Clare lässt und alle glauben, ja hoffen, Sebastian habe sich durch die Verbindung mit Jace zum Positiven verändert. Doch kann man ihm wirklich trauen? Clary zweifelt und hätte doch so gerne einen Bruder an ihrer Seite und auch wir als Leser, sind uns nicht ganz sicher, was wir von der Sache halten sollen.

Cassandra Clares Schreibstil ist wie immer rasant, fesselnd und mitreissend. Gekonnt spielt sie mit ihren Charaktere wie mit Marionetten im Puppentheater und gibt die Fäden dabei nie aus den Händen. Jeder durchlebt Höhen und Tiefen, ein Wechselbad der Gefühle und entwickelt sich weiter. Darin ist Cassandra Clare wirklich eine grosse Meisterin. Selten erlebt man so facettenreiche, authentische Protagonisten, die sich selber treu, aber doch nicht stehen bleiben.

Zwischenzeitlich geht es in "City of Lost Souls" etwas ruhiger zu und her. Die Autorin nimmt sich für alle Liebespaar nochmals Zeit. Wir erfahren mehr über die Liebe zwischen Maya und Jordan, werden Zeuge der sich anbahnenden Beziehung von Simon und Isabelle, und verfolgen angespannt die Anzeichen einer bevorstehenden Krise zwischen Alec und Magnus. Auch Clary und Jace kommen als Liebespaar nicht zu kurz, doch hier entwickelt sich das Ganze nicht nach meiner Zufriedenheit, was wohl von Cassandra Clare genau so geplant wurde, denn schliesslich ist dies 'nur' der vorletzte Band.

Das Ende naht und es bricht ein Feuerwerk an Emotionen aus. Der gewohnte Showdown steht an und da enttäuscht uns die Autorin nicht. Für einmal lässt sie uns nur mit einem kleinen Cliffhanger zurück, aber doch so, dass wir den sechsten und letzten Band "City of Heavenly Fire" so schnell wie möglich in den Händen halten wollen. Ich bin jetzt schon gespannt, was sich Cassandra Clare für das grosse Finale ausdenkt.

Fazit:
Tja, was bleibt mir abschliessend zu sagen? Ich bin von Cassandra Clares Schreibtalent vollkommen überzeugt und ihrer Reihe total verfallen. Mit seinen ruhigeren Szenen, in denen auf die verschiedenen Charaktere genauer eingegangen wird, hebt sich "City of Lost Souls" etwas von seinen vier Vorgängern ab, doch auch er ist mitreissend und spannend und endet in einem gigantischen Showdown.
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am 17. Juni 2015
Nachdem ich so viele begeisterte Kundenrezensionen gelesen habe, wage ich es auch endlich mich zu outen.
ICH LIEBE JACE !!!
Ich, ein gestandenes Frauenzimmer, bin verrückt nach einem 17jährigen, hormongeplagten, waffenverliebten Aktion-Junkie. Wie kann ein Typ gleichermaßen arrogant wie sympathisch sein? Oder so hart im Nehmen wie verletzlich? Gut dass Jace eine Fantasiefigur ist, sonst wäre ich wohl seine Stalkerin. Was sagt das über mich aus???

Aber Spaß beiseite ... Ich bin mehr durch Zufall zu meinem ersten Chroniken-Buch gekommen und bin von Cassandras Schreibstil echt begeistert. Sehr erfrischend, frech und spannend. Und Ihre Figuren sind alle sehr liebevoll aufgebaut. Anscheinend wurde sie sehr von Buffy (Vampirjägerin) inspiriert, figur- und szenentechnisch.
Bei allen 5 Bänden, die ich inzwischen gelesen habe, ist mir jedesmal die Hausarbeit liegen geblieben. Lesen bis in die frühen Morgenstunden ... ich glaub die Leser wissen was ich meine.

Und ich bin froh, dass ich erst Band 1 gelesen und dann später den Film gesehen habe, denn dieser hat mich nicht so begeistert. Da war ja alles neu zusammen gewurschtelt. Ich weiß ja, dass der ganze Buchinhalt nicht in einen Film passen kann, aber muss deshalb alles neu erfunden werden? Ich finde es gut, dass aus dem Stoff eine Serie gedreht wird und hoffe nur, dass nicht wieder so ein Fantasie-Einheitsbrei daraus wird, wie er jetzt täglich im Fernsehen kommt.

Nur ein paar Kleinigkeiten, die nicht so mein Geschmack sind:
- Die Szenen mit den Engeln sind mir etwas zu übersinnlich-göttlich. Ich mag lieber echte Figuren.
- Nervige Hochzeitsvorbereitungen: die Szenen erinnern mich an gewisse Doku-Soups und Romantik-Komödien, bei denen mir leider immer alles vergeht.
- Band 4-5: Mehr Beziehungsstress als Aktion, aber Liebe, Lust und Leidenschaft sind ja auch nicht verkehrt.

Mein Fazit: 5 von 5 Morgensterne !!! Ein Muss für alle, die noch Platz für Fantasie im Alltag haben.
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am 3. April 2015
Meine Meinung

Es war für mich sehr verwunderlich das mir der fünfte Band der Chroniken der Unterwelt im Großen und Ganzen gefallen hat.

Für mich persönlich hatten die ersten drei wirklich Film Charakter und haben so super gut zusammen gepasst, immer der passende schnitt zwischen den Büchern, immer den gleichen Feind und eine Gerade Linie der Ereignisse. Deshalb war der vierte Band " City of fallen Angel" wie eine kalte Dusche. Es ist als würden alle Rumstehen und wüssten nicht was sie tun sollen. Es versuchen alle wieder in einen normal Zustand zu kommen , es hat mich einfach nur angenervt.

Auch dieser Band hat bis kurz vor Schluss den Charakter einer TV-Serie, schnelle Szenenwechsel, Einzelschicksale und deutlich mehr Charakter deren Handlunge Bedeutung haben. Nur zum Schluss gibt es wieder diese Film Momente, wo sich die Handlung eher auf bestimmte Figuren Fokusirt. Aber so gefällt mir der Schreibstil und die Geschichte am besten.

Da jetzt auch wieder ein Ziel vorhanden ist freue ich mich darauf weiter zu lesen. Es gibt durch Sebastian endlich wieder Spannung die einen erwartungsvoll zum nächsten Buch schielen lest.

*** Spoiler ***

Neben der Clique rund um Jace und Clary, haben hier auch Maia und Jordan ihre Szenen und auch Jocelyn ist dabei, Luke fällt leider weg durch einen Angriff von Sebastian.

*** Spoiler Ende ***

Magnus Bane ist immer noch ein Mysterium und so wie er ist und wie sehr er Alec liebt ist er der einzig Erwachsene in dem ganzen Buch , neben Luke, der einem sympathisch ist. Alle andern sind entweder arrogant, engstirnig , verstockt oder unerträglich. Ganz besonders Jocelyn hat bei mir keinen guten stand, sie versucht Clary aus allem rauszuhalten ob wohl sie schon in den ersten vier Bänden immer im Mittelpunkt gestanden hat und außerdem ist sie Schuld das Clary am Anfang so unbeholfen in die Abenteuer gestolpert ist. Ich kann sie nicht ausstehen.

Das Cover passt sehr gut zu den andern, der Stil wird schön beibehalten. Das Orange bringt wieder etwas Pepp in den Bücherschrank.

Fazit

Es gibt von mir vier von fünf Punkten weil die Geschichte endlich wieder mit einem frischen Hauch belebt worden ist und ich endlich wieder richtig mit fiebern konnte, ganz besonders hat es mir gefallen wie eigenständig Clary doch geworden ist. Auch das man einen besseren Blick auf Sebastian bekommen hat ist mir nur recht.

Ich freue mich auf den nächsten Band.
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am 14. März 2015
Ich habe einige andere Kundenrezensionen überflogen und gemerkt, dass viele diesen Teil der Saga am schlechtesten fanden. Das fand ich überhaupt nicht: Nach dem dritten Teil ist dies für mich das beste Buch der Saga, nicht zuletzt, weil Sebastian eine so bedeutende Rolle spielt und dieser Charakter Lord Voldemort in nichts nachsteht- eigentlich ist Sebastian einer der schlimmsten Charaktere, weil er nicht nur furchtbar herrisch und bösartig ist, sondern seine Schwester sogar in sexueller Hinsicht besitzen will! Für mich ist dies ein gewagter Schritt der Autorin, ein wirklich mutiger und krasser Schritt, der der Saga zusätzliche..."Würze" verleiht, weil es einfach ein neuer und seltener Aspekt in (Fantasy-)Büchern ist.

Was man Cassandra Clare wirklich zugute halten muss und ich eigentlich von keinem anderen Autor kenne, ist, dass sie die Geschichte ständig spannend hält: Als beispielsweise Jace und Sebastian auftauchen, um Clary mitzunehmen, und ein Streit zwischen Sebastian, Jocelyn und Luke ausbricht, war ich völlig mitgerissen, weil ich eigentlich damit gerechnet hatte, dass jetzt erst einmal ein paar eintönige Seiten folgen würden, die erklären, wie man Jace wiederfinden möchte und dass Clary seinetwegen so traurig ist... Aber nichts da: Im Buch gibt es eine Menge spannender und teilweise grausiger Höhepunkte, z.B. auch, als Clary, Jace und Sebastian in dem Club in Prag sind und Clary schließlich tatsächlich sieht, was dort vor sich geht.

Es gibt soo viele gute Stellen, die spannend werden, die ich nach dem vierten Teil überhaupt nicht mehr erwartet hätte! Mit Clary als "guten" Hauptcharakter, der für seine Liebe alles tut, aber doch nicht so gut ist, wie es immer den Anschein gemacht hatte, und Sebastian als "das ultimativ Böse"...hach, ein tolles Buch!

Ich kann es nur weiterempfehlen!
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am 27. Februar 2015
Zuerst fang ich nicht an wie die anderen die erst mal seiten weise erklären was passiert ist und den klapptext und anderey zu schreiben sondern komme gleich zum punkt …

Meinung :

Ich persöhnlich fand das die bücher je neues buch trotz spannung , action und liebe ihren reiz verliert . ich glaube auch das , dass daran liegt das es immer hin und her geht .

am anfang war ich ganz in der welt ich saß rum und habe mich versucht abzulenken , das ich mich nicht gleich drauf schmeiße um es zu verschlingen . diese welt… schattenwesen, jäger… jace, clary und die anderen … ich musste immer daran denken . die geschichte hat mich in meinem realen leben verfolgt ... . aber dann war ich immer mehr verfrustet und genervt ...

1. die schattenjägerwelt und generell das andere stellt sich zwar nicht ein aber irgendwie ist es vorhersehbar was als nächstes passiert ...
2. simon fand ich gefiel mir immer besser obwohl ich den alten nerd vermisse
3. nun kommen wir zu dem was wohl mein einziger und großer kritik punkt ist ....

CLARY UND JACE !!???....
ich halt da nicht mehr aus und ihr vllt auch ! seit ich die reihe lese hatte ich schon immer gewusst jace und clary gehören zusammen !*-* ! ich liebe jace seine wilde art wo trotzdem noch was mit herz drin ist . und ich verstehe clary 100% warum sie ihn liebt . und manchmal lese ich extra die nicht so spannenden sachen scheller weil es immer so lange dauert bis der fokus wiede auf ihnen liegt . aber langsam nervt es mich …!

immer hin und her... mal sind sie zusammen dann wieder getrennt , dann will jace abstand von ihr obwohl er eigentlich am liebsten nicht von ihrer seite weichen will!

als riesen fan und leser ist das mega schwer... und anfangs im 1-3 band verstand ich es ja noch weil sie ja dachten sie wären bruder und schwester ..... manchal lag es an jace der denkt er wäre nicht gut für sie aber manchmal lag es auch an ihr oder wie jz an dem bündnis von sebastian … ich hatte gehoft es hätte jz endlich ein ende nach dem 3. teil und sie wären mal ne zeit lang ohne sorgen glückich… aberdas traf leider nicht zu und ich war schon leicht enttäuscht ....

zwischen clary und jace gab es natürlich schon oft romantische szenen ... die aber immer mit irgergend welchen hintergedanken geprägt waren .
was ich sehr schade fande da ich ihrer liebe auch mal ner chance geben würde ...

fazit :

jedes buch bekommt von mir mindestens 4-5 sterne , da ich sie trotz manch mangel liebe .
suchtfaktor100%
ein bisschen mehr action kann nicht schaden aber ich bin mit dem buch sooo zufrieden . und ich spare schon auf das finale ......!!!!<<<<<3333

eure N *-*
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am 22. Dezember 2014
Lieblingszitat: Sie sind wie Kinder, die am Meeresrand mit Kieseln spielen, während der große Ozean der Wahrheit in seiner Unermesslichkeit unerforscht vor ihnen liegt. (Jace)

Meine Rezension: Clary hatte sich immer einen Bruder gewünscht. Nun hatte sie einen, einen richtigen. Sebastian. Nicht unbedingt das, was sie sich erhofft hatte. Im vierten Band tötete er Jace, doch Clary konnte ihre große Liebe wiederbeleben lassen und daraufhin entführte Sebastian Jace und hat ihn seitdem völlig in seinen Bann gezogen. Jace ist ihm hörig.

Der Rat versuchte anfangs noch Sebastian aufzuspüren, doch mit der Zeit setzten sie ihre Prioritäten neu, daher machen sich nun Clary & ihre Freunde auf die Suche nach Jace und müssen sich auf schwarze Magie einlassen.

Der fünfte Band knüpft nahtlos an die Geschehnisse des letzten Bands an und wir finden uns sofort ins Geschehen wieder ein, obwohl es einige Zeit her ist, dass ich den vierten Band gelesen habe und nur ganz kurz nochmal angeschnitten wird, was vorher passierte. Das wurde hier wirklich sehr gut gelöst, in einem fünften Band einer Buchreihe will ich keine ellenlangen Rückblenden lesen, ich habe ja schon 4 Bände lang miterlebt, was passierte.

Dadurch, dass Jace und Sebastian nun miteinander verbunden sind, kann Sebastian nicht einfach getötet werden, Jace würde auch sterben. Clary versucht also herauszufinden für welchen perfiden Plan er Jace braucht und begibt sich in große Gefahr, als sie die Sache mal wieder in die eigene Hand nimmt. Die Spannung kommt in diesem Band wirklich nicht zu kurz. Und was ich an dieser Reihe ganz besonders liebe sind die Nebendarsteller. Simon wächst in diesem Buch wirklich über sich hinaus und ist mutiger denn je, er würde alles dafür geben, Jace und vorallem Clary zu retten und nimmt einiges in Kauf, um eine Waffe gegen Sebastian zu erlangen.

Die Szenen zwischen Clary und dem "neuen" Jace hatten was richtig düsteres an sich, sie sah in seinen Augen nicht mehr ihren Jace, den sie von ganzem Herzen liebt. Teilweise waren ihre Dialoge oder Clary's Gedanken an ihn sehr herzzerreißend. An manchen Stellen kam sie mir aber ziemlich naiv, andererseits aber auch sehr egoistisch vor, da wurde ihr bester Freund Simon dann mehrmals einfach übergangen und links liegen gelassen von ihr.

Ich habe schon einmal miterlebt, wie er von einem Dämon besessen war und sich davon befreit hat. (Clary zu Jocelyn)

Sebastians Charakter ließ mit jeder Szene mein Herz schneller schlagen, er ist manipulierend, clever, aber auch sexy und hegt einen diabolischen Plan, damit lässt es den bisherigen Bösewicht Valentin ein wenig alt aussehen im nachhinein.

Cassandra Clare hat hier wirklich eine spannende Young Adult-Reihe geschaffen, die den Leser jetzt auf ein würdiges Ende mit viel Action, aber auch Aufklärung warten lässt. Vorallem bin ich gespannt darauf, ob vielleicht doch noch irgendwie Valentin wieder auftaucht.

Fazit: Band 4 schließt nahtlos an die Handlung an und steht den letzten Bänden in nichts nach. Spannungsaufbau für ein großes Finale. Darauf müssen wir aber noch bis mindestens März 2015 warten ;)
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