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4,1 von 5 Sternen
Parker [Blu-ray]
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juli 2013
Der Film fängt in typischer Jason Staham-Manier an, gönnt sich dann nach dem ersten Filmdrittel ein paar kleinere Ruhepausen was die Actionszenen betrifft, ohne allerdings langweilig oder langatmig zu werden. Der Part mit Jennifer Lopez ist für meinen Geschmack zu ausführlich dargestellt, auf die Büroszenen und die Szenen mit ihrer Mutter hätte man auch gut verzichten können. Ansonsten ist ihre Rolle okay, vor allem weil man daraus nicht noch eine Liebesgeschichte zu dem Actionhelden gestrickt hat.

Statham macht das, was er am Besten kann: Mit grimmigem (und oft auch blutverschmiertem) Gesicht "seinen Prinzipien folgen". Dabei geht es mitunter auch schon mal recht blutig zur Sache, so dass die FSK-16-Einstufung schon ein wenig verwundert. Habe da schon weit harmlosere Filme gesehen, die FSK-18 waren.

Die Story ist von Anfang an relativ überschaubar, man könnte auch vorhersehbar sagen. Die Logikfehler halten sich verglichen mit vergleichbaren anderen Actionfilmen erfreulicherweise in Grenzen. Die Actionszenen sind erstklassig, so wie man es von Statham-Filmen gewohnt ist. Die Rollen sind durch die Bank gut und überzeugend besetzt, wobei man bei Miss Lopez sicher über ihre Schauspielkünste diskutieren kann.

Insgesamt ist Parker für mich ein erstklassiger Action-Krimi, der gute Unterhaltung garantiert. Wegen der unnötigen Längen durch die Lopez-Rolle ziehe ich einen Stern ab. 15-20 Minuten kürzer wäre der Film perfekt gewesen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. August 2013
Beim Lesen von Bewertungen sollte man sich immer klar machen, es sind stets die Empfindungen des Schreibenden. Sie müssen niemals Allgemeingültigkeit haben. So habe ich denn auch oft Filme gesehen, die vorwiegend positiv beurteilt wurden, die ich aber als negativ empfand, umgekehrt war es natürlich auch so.
So ist nun auch hier wieder alles vertreten, von einem Stern bis zu fünf Sternen. Da soll nun der Unbedarfte zurechtkommen.
Was erwarte ich von einem Film mit Jason Statham eigentlich(?):
Nachvollziehbare Story über die ich nicht grossartig nachdenken muss, jede Menge Übertreibungen in den Actionszenen, einfache Dialoge, Ballereien. Die Erwartungshaltung wurde belohnt.
Genau das richtige für einen spannend entspannten Abend. Unnötige Bettszenen oder Schmuddeldialoge fehlen hier endlich mal wieder, wollte ich das sehen hätte ich mir einen anderen Film angeschaut...
Ein einfach gestrickter „Hau-Drauf-Männerfilm“, Klasse. Wer skeptisch ist, kann sich den Film ja auch in den zahlreichen Verleihgeschäften ausleihen.
Für mich gibt es nichts zu meckern, alles andere bezüglich der Story haben ja schon meine Vorrezensenten geschrieben, also – klare 5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 22. April 2014
Wer ist Parker? Parker ist ein Dieb und Räuber. Und er ist das fleischgewordene Ideal des Profitums. Ein Profi zu sein heißt hier: Umsichtigkeit in der Planung, Präzision in der Durchführung, Verlässlichkeit in den Arbeitsbeziehungen und Abwehr aller sentimentalen Neigungen. Dazu kommt das strikteste Selbstmanagement seit Erfindung der protestantischen Ethik.

Parker (Jason Statham) betrachtet die Welt absolut unsentimental: Ihm zufolge beruht jeglicher Reichtum auf Diebstahl und Raub, so dass seine eigene Diebestätigkeit sich im Wesentlichen nicht von dem unterscheidet, was alle anderen Leute tun. Anders als andere Leute verzichtet Parker allerdings darauf, die schmutzige Herkunft seines Eigentums durch Moralfassaden zu kaschieren. Parker ist in erster Linie Pragmatiker: Als er von der Immobilienmaklerin Lesley (Jennifer Lopez) mit Bezug auf sein Gewissen gefragt wird, wie er denn nachts überhaupt schlafen könne, antwortet er: »Indem ich es vermeide, nach sieben noch Kaffee zu trinken.«

Ist Parkers souveräner Pragmatismus also Ausdruck einer amoralischen Haltung? Keineswegs. Parker besitzt ein strenges vertragstheoretisches Moralverständnis: Man schließt zum gegenseitigen Vorteil Vereinbarungen, die als moralisch bindend zu betrachten sind. Anderenfalls würde jegliche Ordnung unter den Menschen zusammenbrechen, und das dadurch entstehende Chaos sei unbedingt zu vermeiden. Deshalb reagiert Parker auch überaus unnachsichtig, sobald Vereinbarungen nicht eingehalten werden (es ist, als bezöge Parker manche seiner Ansichten direkt aus Thomas Hobbes’ »Leviathan«). Vom Nichteinhalten von Abmachungen und dessen unnachgiebiger Ahndung handelt die Geschichte, die dieser Film erzählt.

Für Taylor Hackfords Verfilmung ist der Plot von Richard Starks Roman »Flashfire / Irgendwann gibt jeder auf« (2000; dt. 2010) an einigen Stellen gerafft worden. Die Kürzungen können aber als gelungen gelten. Bedauerlich ist dagegen, dass Starks sarkastischer Blick auf den in Palm Beach ansässigen amerikanischen Geldadel im Film verloren gegangen ist. Die Bilder geraten ein wenig zu schwelgerisch. Für den knochentrockenen Stil des Autors findet Hackford kein filmisches Äquivalent.

Jason Statham als Parker zu besetzen ist eine glückliche Idee. Stathams limitierte schauspielerische Möglichkeiten erweisen sich als Vorteil: Parkers stoische Professionalität wird von Statham glaubwürdig verkörpert. Dazu kommt die latente Brutalität, die Statham geradezu physisch zum Ausdruck bringt. Jennifer Lopez’ Spiel ist nuancierter. Die sorgengeplagte Fastvierzigjährige nimmt man ihr ebenso ab wie die eigenwillige Mischung aus Naivität und Draufgängertum. Nick Nolte hat als Parkers Partner und Quasi-Schwiegervater zu wenig Raum, um sich nachdrücklich in Erinnerung zu bringen.

Parker ist einerseits die Verkörperung typisch amerikanischer Tugenden. Andererseits ist er aber auch ein Held, der perfekt in die globale Gegenwartskultur passt. Selbst diejenigen, die das von Parker verkörperte Tugendideal skeptisch betrachten, dürften sich der Faszination, die von dieser Figur ausgeht, nicht ganz entziehen können. Um ihre Sympathiewerte zu steigern, wäre die momentan dahinschwächelnde F.D.P. eventuell gut beraten, Parker zu ihrem Ehrenvorsitzenden zu machen.

Fazit: Ein geradliniger und intelligenter Gangsterfilm mit dem Charme alter B-Filme. Auch wenn bei der Übersetzung vom Roman in den Film einiges verloren ging, sind doch der kraftvolle Plot und die Figur des Parker unbeschädigt geblieben. Das Hauptdarstellerduo kann ebenso überzeugen wie die Besetzung der Nebenrollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als der Ganove Parker nach einem Überfall nicht umgehend seinen abgemachten Anteil der Beute bekommen, sondern dieser in ein weit größeres Verbrechen investiert werden soll, schaltet er auf stur. Er beharrt auf der Auszahlung und wird von seinen Komplizen schwer verletzt und mutmaßlich tot auf einer einsamen Landstraße zurück gelassen. Doch Parker kämpft sich zurück ins Leben und heftet sich an die Fersen seiner einstigen Kollegen, um ihnen den neuen Clou kräftig zu versalzen.

Der typische "Statham"-Mix aus Prügeleien, vorhandener aber marginaler Story und trockenen Sprüchen ist Fans des Genres sicher mehr als bekannt. Klar schlägt auch "Parker" in die gleiche Kerbe und erzählt sogar eine etwas umfassendere Geschichte, wenngleich dies leider auf Kosten der Actionszenen geht, die zahlenmäßig überraschend gering ausfallen. Bessere Nebendarsteller hatte der prügelnde Brite auch schon, denn Jennifer Lopez besticht maximal durch ihre nervtötende Art, aber zeigt sich immerhin mal kurz in Unterwäsche, wobei das von der Bildqualität her fast nach einem eingefügten Bodydouble aussah (zumindest in der DVD-Version). Wesentlich erfreulicher scheint dem gegenüber fast die Feststellung zu sein, dass Nick Nolte, als Parkers Schwiegervater-in-spe, ein wenig frischer wirkte, als noch in anderen Gastauftritten der letzten Jahre. Die knapp zwei Stunden Laufzeit bringen leider auch einige Längen mit sich, die man von einem Statham-Film so einfach kaum gewohnt ist.

Dennoch bleibt unterm Strich ein unterhaltsamer Actionstreifen mit zwar etwas zu viel gewolltem Inhalt, einer nervigen "La Lopez", aber mit genug Substanz, um einen kurzweiligen Abend aus dem Hut zu zaubern.
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52 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 11. Februar 2013
Parker (Jason Statham) ist ein harter Hund. Ein Mann mit Prinzipien. Einer der zu seinem Wort steht. Von Hurley (Nick Nolte), dem Vater seiner Freundin (Emma Booth), bekommt er den Job vermittelt gemeinsam mit vier anderen Typen (u.a. Michael Chiklis) bei einem Volksfest die ganz große Kasse zu machen. Einer, Hardwicke (Michah Hauptman), schlägt aus der Reihe, hält sich nicht an den Plan. Das findet Parker gar nicht gut, lässt es jedoch durchgehen. Nach getaner Arbeit will er seinen Anteil und die Typen hinter sich lassen. Das gelingt ihm nur mit einer Kugel im Rücken und von der Beute hat er auch nichts. Doch ein Mann geht seinen Weg. Von jetzt an setzt er alles daran, seinen Anteil zu bekommen und mit den Kerlen abzurechnen. Das wird nicht einfach, stellt sich doch heraus das Hardwicke der Neffe eines Chicagoer Mafia-Bosses ist. Davon lässt sich einer wie Parker nicht beeindrucken. Im sonnigen Palm Beach, wo die Bande bereits ihren nächsten Coup plant, kommt er ihnen auf die Schliche und bereitet seine Rache vor. Von Leslie Rodgers (Jennifer Lopez), einer attraktiven Immobilien-Maklerin erhält er unerwartete, wenn auch nicht ganz uneigennützige Unterstützung. Der Killer (Daniel Bernhardt) den die Mafia auf ihn angesetzt hat ist bald Parkers geringstes Problem. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Schließlich geht es ums Prinzip.

Nach dem größten Triumph seiner Karriere mit RAY (2004) und dem verhältnismässig kleinen Film LOVE RANCH (2010), der Zusammenarbeit mit seiner Frau Helen Mirren, meldet sich der Oscar-Prämierte Regisseur Taylor Hackford nun mit einem knallharten Thriller zurück, der auf den ersten Blick nicht so recht in sein Oeuvre passen will. Zwischen seinen Regie-Arbeiten liegen oft mehrere Jahre und normalerweise beschäftigt er sich durchaus mit "größeren" Themen. Nun ein Star-Vehikel für Jason Statham? Der Eindruck täuscht. Fern ab von den immer gleichen Rollen-Modellen passt Statham perfekt durch seine Physis und sein Image zum Charakter Parker, einer Figur die seit den Sechziger Jahren von Donald E. Westlake unter dem Pseudonym Richard Stark in nunmehr über zwanzig Romanen etabliert wurde. Verfilmt wurden ebenfalls einige davon, wobei die bekanntesen POINT BLANK (John Boorman, 1967) und PAYBACK (Brian Helgeland, 1999) sein dürften, in denen Lee Marvin bzw. Mel Gibson in die berühmte Rolle schlüpften.

Jason Statham zeigt unter Hackfords versierter Regie eine seiner stärksten Vorstellungen . Sein Parker ist ein analoger Anti-Held in einer digitalen Welt, der sein Ding bis zum Ende durchzieht und dabei ordentlich Federn lässt. Er ist nicht der Über-Gangster, der cleverer ist als die Anderen, aber durch seine verbissene Zielstrebigkeit erreicht er seine Ziele und ist dafür bereit alles zu opfern, sogar sein Leben. Denn so ein Leben, wie er es führt kann nur funktionieren wenn man sich treu bleibt. Deshalb sind ihm seine Prinzipien so wichtig. Nur wer sich an die eigenen, sich selbst gesetzten Maßstäbe hält, kann in einer Welt wie der seinen überleben. Dabei ist Statham nicht so stoisch wie Lee Marvin und weniger humorvoll als Mel Gibson, wenn er sich auch hin und wieder ein Lächeln abringen kann. Er verkörpert die Figur würdig und ich kann mir gut vorstellen weitere Abenteuer mit ihm zu erleben. Schließlich ist Statham der erste Darsteller, der auf Wunsch Westlakes gleich für mehrere Auftritte unterschrieben hat, weshalb die Figur auch erstmals so heißen darf wie in den Romanen, nämlich Parker.

Der Look des Filmes ist wirklich atemberaubend. Florida erstrahlt in hellstem Glanz, die Aufnahmen der Digital-Kamera J. Michael Muro's sind wirklich großartig. Man bekommt ein Gefühl für den Schauplatz, man „sieht“ Palm Beach großflächig, spürt das dortige Lebensgefühl regelrecht. Das ist ungemein wohltuend wenn man weiß das kaum noch Filme an Original-Schauplätzen gedreht werden und der Zuschauer zumeist mit kurzen Postkarten-Aufnahmen abgespeist wird. Zudem ist die Kamera immer ganz nah an den Personen, so das vor allem in den mit äußerster Brutalität ausgeführten Zweikämpfen, es sind einige, jedes Geräusch spürbar wird. Wenn es weh tut, dann richtig. Das ist hart, zynisch und brutal und erscheint stellenweise etwas sadistisch, ist aber tatsächlich von einer rohen Direktheit, die einem die zwingende Rücksichtslosigkeit der handelnden Verbrecher, und das sind sie alle, absolut realistisch vor Augen führt.

Der Film ist ganz auf Statham zugeschnitten, in den Nebenrollen perfekt gecastet und gespielt. Nick Nolte als alter, verlebter Gauner ist ganz in seinem Element. Jennifer Lopez als alternde Latina gewohnt sympatisch, wobei anzumerken ist, das Hackford uns eine aufgesetzt wirkende Liebesbeziehung zwischen Parker und Leslie dankenswerterweise erspart. Die „böseren“ Gangster werden von einem charismatischen Michael Chiklis (The Shield) angeführt und durch weitere Genre-Erfahrene Darsteller wie Clifton Collins jr. (Crank 2) und Wendell Pierce (The Wire) ergänzt. Der Schweizer Daniel Bernhardt (Matrix Reloaded) hat einen schlagkräftigen Auftritt als Killer und die loyale Freundin Parkers wird von der Australierin Emma Booth (The Boys Are Back) gespielt.

Taylor Hackford geht mit seinem geradlinigen klassischen Gangsterfilm keineswegs den Weg des geringsten Widerstandes. Unterschwellig gibt es eine Menge Kapitalismus-Kritik, Gedanken die ein im Untergrund lebender Protagonist geradezu herausfordert. So durchorganisiert Parkers Alltag abläuft, so oft ist er auch auf die Hilfe von ganz normalen Menschen angewiesen. Und die helfen ihm weil sie erkennen das er einer von ihnen sein könnte und sich zwar gegen das System, nicht aber gegen die Gesellschaft stellt. Insgeheim macht er das was viele gerne würden, indem er sich nur da bedient wo es auch etwas zu holen gibt. Solche sind meistens versichert und haben selten eine weiße Weste. So empfindet man am Ende fast so etwas wie Sympathie für diesen Outlaw.

Man kann den Film aber auch einfach als harten Action-Krimi genießen und kommt trotzdem voll auf seine Kosten. Oscar-Preisträger Taylor Hackfords kompromissloses Thriller-Comeback nach einem Roman von Richard Stark bietet düstere Charaktere im sonnigen Florida und macht keine Gefangenen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2014
Wer es spannend und derb mag, schaut sich diesen Film an. Die Freigabe ab 16 ist durchaus gerechtfertigt. Für "Zartbesaitete" ist er nix.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2013
Der Film fängt grandios an mit Spannung und Action in alter Manier. Soll heißen, es geht anfänglich nicht nur um Szenen wo etliche Leute sterben müssen und das Blut nur so spritzt und das alles in Detailaufnahme. Warum heutzutage Actionfilme sich nur noch so als "sehenswert" verkaufen lassen ist mir unverständlich. Vielmehr verkörpert hier Statham den guten Bösewicht. Die Szenen mit J.Lo. geben dem Film dann noch ein wenig ruhigere Handlung, was meiner Meinung aber einen guten Film ausmacht und nicht nur 2 Stunden stumpfsinniges Geballer. Zum Ende hin konnte man sich dann leider einige brutale Detailaufnahmen doch nicht sparen, was eigentlich ein guter Actionfilm mit Handlung nicht braucht. Und ich meine hiermit nicht die Kampfszenen an sich, sondern lediglich die Detailaufnahmen von diversen Wunden. Das haben gute Actionfilme in der Vergangenheit auch nie gebraucht, wird aber heutzutage leider fast nur noch angeboten. Kurz gesagt, weil der Film doch nahe an die guten alten Klassiker der Actionfilme rankommt, gepaart mit heutigem Zeitgeist macht es den Film doch echt sehenswert und verdient damit dann doch knapp 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2015
Jason Stathams Rollen zeichnen sich im Grunde nicht gerade durch charakterliche Vielfalt aus, aber deshalb mag ich seine Filme: da weiß man, was man hat.

In "Parker" stellt man ihm als optisches Pendant noch Jennifer Lopez zur Seite, leider bei weitem nicht so aufreizend, wie man(n) es vielleicht gern hätte. Somit bleibt nur der Frauenwelt ein ergözender Blick auf den Jason, während Männer zuschauen, wie er gewohnt alles abräumt.
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am 29. Juli 2015
Bei Parker handelt es sich ja um eine Literaturverfilmung, deren Vorlage ja schon einige Jährchen auf dem Buckel hat. So wurde unter anderem der Stoff schon mit Lee Marvin in "Point Blank umgesetzt", der zwar wie für die Zeit üblich in Sachen Actionszenen praktisch nichts zu bieten hat, dafür aber stilistisch einzigartig und unglaublich cool ist. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen. Der hier vorliegende Film ist in Sachen Stil hingegen eher unauffällig, wenn auch handwerklich solide, aber ein Kunstwerk habe ich eh nicht erwartet. Erwartet habe ich einen harten Actionfilm, was ja auch mal was feinen ist. Doch diese Erwartungen wurden leider mal wieder enttäuscht. Gemessen an der Länge des Filmes ist der Actionanteil nämlich fast schon homöopathisch und fast alles ist im Trailer zu sehen. So haben wir am Anfang den Fight im Auto der noch recht knallig und hart daherkommt und lust auf mehr macht, worauf nach längerem warten noch ein Art mexican standoff folgt. An dieser Stelle wäre noch zu hoffen gewesen, dass uns da noch mehr erwartet, dann wechselt aber der Schauplatz, wir folgen unserem Helden nach Palm Beach und da ist erst recht nicht viel los. Es gibt noch einen kleinen Nahkampf mit einem fiesen Killer im Mittelteil des Films, bis schließlich am Ende die finale Konfrontation folgt, ebenfalls eher unspektakulär. Auffällig ist hier, dass das Drehbuch ja Gelegenheit gegeben hätte, eine Vielzahl an Gegner zu mobilisieren, um unserem Helden als Kanonenfutter zu dienen. So aht der Antagonist Kontakte zur Mafia, doch statt eines ganzen Heeres von Berufskillern, schickt die Mafia nur einen Mann, weshalb diese Nebenhandlung nur für eine einzige Actionszene gut ist. Auch die fiesen Nasen, die wir ja gleich schon am Anfang kennen lernen, hätten ja genug Zeit sich ein Heer an Bodyguards anzuwerben oder ins organisierte Verbrechen einzusteigen. Doch all das wird nicht aufgegriffen, so dass unser Held am ende genau der selben Konstellation an Gegner gegenübersteht, wie am Anfang des Films, weshalb man sich fragt, warum man den Film nicht einfach schon im Auto enden ließ. das wäre wenigstens schneller gegangen. Einziger Lichtblick ist tatsächlich, dass die wenigen Actionszenen relativ blutig sind, auch statham ungewohnt viel selbst einstecken muss und sogar eine handvolle erotische Akzente gesetzt werden. Zumindest müssen wir also keinen Kinderfilm anschauen.
Jetzt höre ich schon die Kritik, ich würde das ganze zu oberflächlich sehen, der Film wäre ja möglicherweise nicht darauf ausgelegt ein Actionfilm zu sein, sondern ziele viel eher auf eine spannende Thrillerhandlung ab. Dazu kann ich nur sagen, dass der Film weder spannend noch rätselhaft ist. Eigentlich ist fast alles immer klar und deutlich und die Handlung verläuft auch meist nach Plan. Große Überraschungen gibt es nicht und so wirkt das ganze, wie die Hülle für einen Actionfilm, die man vergessen hat mit Action zu füllen. Als würde man einen taco bestellen und nur eine Tortilla bekommen. Denn der Hauptbestandteil es Films sind endlose Autofahrten und Dialoge in Palm Beach. Es wird viel geplant und gegengeplant ohne das die Pläne sonderlich spektakulär wären.
Fazit: das ganze ist jenen zu empfehlen, die sich gerne das glamouröse Leben in Palm Beach anschauen wollen. Ein art sex and the City mit Jason Statham. In Anlehnung an Wolfgang M. Schmitt könnte man hier auch wieder attestieren, dass die Reichen uns dafür Geld abknüpfen, das wir ihren Reichtum bestaunen können, was wiederum den selbigen mehrt. Wer hier Kunst, Spannung oder eben die nahliegende Action sucht, wird sie hier nicht finden. Wer meine Argumente nicht nachvollziehen kann, sollte sich im Vergleich mal John Wick anschauen. Anschauen kann man diesen Film, kaufen sollte man ihn nicht. Langsam frage ich mich wirklich, wie lang es noch dauert, bis das Publikum merkt, dass eine Vielzahl er aktuell produzierten Actionfilme, fast keine Actionszenen enthalten. Wie kann es sein, das die Produzenten damit immer wieder durchkommen.
PS: wer meine Meinung nicht teilt, bitte in die Kommentare schreiben. gegensätzliche Meinungen interessieren mich hier nämlich brennend!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2013
...ist dieser Film mit Jason Statham, bei dem auch weitere prominente Namen wie Nick Nolte und Jennifer Lopez auftauchen.

Taylor Hackford war unter anderem Regisseur bei "Ein Offizier und Gentleman", "Im Auftrag des Teufels" und "Ray" und ist ein Könner seines Faches.

Doch keine Sorge, die typischen Ingredienzien eines Statham-Filmes sind enthalten: Action, Spannung, Brutalität und der smarte Charme des Hauptdarstellers.

Worum geht es?

Parker (J. Statham) wird von seinen Kumpanen bei einem Raub ausgebootet.
Natürlich kann er das nicht auf sich sitzen lassen und macht sich auf, seinen ehemaligen Kollegen mal zu zeigen, wo der Hammer hängt.
Unter der Sonne Floridas geht es bald hart zur Sache...

Früher wäre solch ein Film ab 18 freigegeben worden, aber die FSK hatte wohl einen gnädigen Tag, das freut den Online-Besteller...

Gutes Bild und guter Sound sind ebenfalls mit an Bord und so sollten eigentlich die meisten Statham-Fans an diesem Film ihre Freude haben, ich selbst hatte
einen kurzweiligen Action-Abend.
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