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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen routinierte Statham-Action mit ein paar Längen
Der Film fängt in typischer Jason Staham-Manier an, gönnt sich dann nach dem ersten Filmdrittel ein paar kleinere Ruhepausen was die Actionszenen betrifft, ohne allerdings langweilig oder langatmig zu werden. Der Part mit Jennifer Lopez ist für meinen Geschmack zu ausführlich dargestellt, auf die Büroszenen und die Szenen mit ihrer Mutter...
Vor 17 Monaten von Riesebehl veröffentlicht

versus
19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsener Action-Krimi, den man sich einmal einschauen kann
Parker (Jason Statham) hält immer Wort und tut genau das, was er sagt. Ein Abweichen vom Plan kommt nicht in Frage. Und genau das macht ihn zu einem der besten Diebe der USA. Eines Tages bekommt er von seinem Quasi-Schwiegervater einen Job vorgestellt, der so weit glatt geht, bis ihn seine Komplizen erst versuchen, zu einem anderen Bruch zu bewegen und ihn am Ende...
Vor 18 Monaten von Sebastian Weber veröffentlicht


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen routinierte Statham-Action mit ein paar Längen, 15. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Parker [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film fängt in typischer Jason Staham-Manier an, gönnt sich dann nach dem ersten Filmdrittel ein paar kleinere Ruhepausen was die Actionszenen betrifft, ohne allerdings langweilig oder langatmig zu werden. Der Part mit Jennifer Lopez ist für meinen Geschmack zu ausführlich dargestellt, auf die Büroszenen und die Szenen mit ihrer Mutter hätte man auch gut verzichten können. Ansonsten ist ihre Rolle okay, vor allem weil man daraus nicht noch eine Liebesgeschichte zu dem Actionhelden gestrickt hat.

Statham macht das, was er am Besten kann: Mit grimmigem (und oft auch blutverschmiertem) Gesicht "seinen Prinzipien folgen". Dabei geht es mitunter auch schon mal recht blutig zur Sache, so dass die FSK-16-Einstufung schon ein wenig verwundert. Habe da schon weit harmlosere Filme gesehen, die FSK-18 waren.

Die Story ist von Anfang an relativ überschaubar, man könnte auch vorhersehbar sagen. Die Logikfehler halten sich verglichen mit vergleichbaren anderen Actionfilmen erfreulicherweise in Grenzen. Die Actionszenen sind erstklassig, so wie man es von Statham-Filmen gewohnt ist. Die Rollen sind durch die Bank gut und überzeugend besetzt, wobei man bei Miss Lopez sicher über ihre Schauspielkünste diskutieren kann.

Insgesamt ist Parker für mich ein erstklassiger Action-Krimi, der gute Unterhaltung garantiert. Wegen der unnötigen Längen durch die Lopez-Rolle ziehe ich einen Stern ab. 15-20 Minuten kürzer wäre der Film perfekt gewesen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Actionfilm, ganz klar 5 Sterne, 7. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Parker (DVD)
Beim Lesen von Bewertungen sollte man sich immer klar machen, es sind stets die Empfindungen des Schreibenden. Sie müssen niemals Allgemeingültigkeit haben. So habe ich denn auch oft Filme gesehen, die vorwiegend positiv beurteilt wurden, die ich aber als negativ empfand, umgekehrt war es natürlich auch so.
So ist nun auch hier wieder alles vertreten, von einem Stern bis zu fünf Sternen. Da soll nun der Unbedarfte zurechtkommen.
Was erwarte ich von einem Film mit Jason Statham eigentlich(?):
Nachvollziehbare Story über die ich nicht grossartig nachdenken muss, jede Menge Übertreibungen in den Actionszenen, einfache Dialoge, Ballereien. Die Erwartungshaltung wurde belohnt.
Genau das richtige für einen spannend entspannten Abend. Unnötige Bettszenen oder Schmuddeldialoge fehlen hier endlich mal wieder, wollte ich das sehen hätte ich mir einen anderen Film angeschaut...
Ein einfach gestrickter „Hau-Drauf-Männerfilm“, Klasse. Wer skeptisch ist, kann sich den Film ja auch in den zahlreichen Verleihgeschäften ausleihen.
Für mich gibt es nichts zu meckern, alles andere bezüglich der Story haben ja schon meine Vorrezensenten geschrieben, also – klare 5 Sterne!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Actionfilm wo es auch mal eine Handlung gibt!, 21. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Parker (DVD)
Der Film fängt grandios an mit Spannung und Action in alter Manier. Soll heißen, es geht anfänglich nicht nur um Szenen wo etliche Leute sterben müssen und das Blut nur so spritzt und das alles in Detailaufnahme. Warum heutzutage Actionfilme sich nur noch so als "sehenswert" verkaufen lassen ist mir unverständlich. Vielmehr verkörpert hier Statham den guten Bösewicht. Die Szenen mit J.Lo. geben dem Film dann noch ein wenig ruhigere Handlung, was meiner Meinung aber einen guten Film ausmacht und nicht nur 2 Stunden stumpfsinniges Geballer. Zum Ende hin konnte man sich dann leider einige brutale Detailaufnahmen doch nicht sparen, was eigentlich ein guter Actionfilm mit Handlung nicht braucht. Und ich meine hiermit nicht die Kampfszenen an sich, sondern lediglich die Detailaufnahmen von diversen Wunden. Das haben gute Actionfilme in der Vergangenheit auch nie gebraucht, wird aber heutzutage leider fast nur noch angeboten. Kurz gesagt, weil der Film doch nahe an die guten alten Klassiker der Actionfilme rankommt, gepaart mit heutigem Zeitgeist macht es den Film doch echt sehenswert und verdient damit dann doch knapp 5 Sterne.
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48 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irgendwann gibt jeder auf, 11. Februar 2013
Von 
Eddie Lomax - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Parker (DVD)
Parker (Jason Statham) ist ein harter Hund. Ein Mann mit Prinzipien. Einer der zu seinem Wort steht. Von Hurley (Nick Nolte), dem Vater seiner Freundin (Emma Booth), bekommt er den Job vermittelt gemeinsam mit vier anderen Typen (u.a. Michael Chiklis) bei einem Volksfest die ganz große Kasse zu machen. Einer, Hardwicke (Michah Hauptman), schlägt aus der Reihe, hält sich nicht an den Plan. Das findet Parker gar nicht gut, lässt es jedoch durchgehen. Nach getaner Arbeit will er seinen Anteil und die Typen hinter sich lassen. Das gelingt ihm nur mit einer Kugel im Rücken und von der Beute hat er auch nichts. Doch ein Mann geht seinen Weg. Von jetzt an setzt er alles daran, seinen Anteil zu bekommen und mit den Kerlen abzurechnen. Das wird nicht einfach, stellt sich doch heraus das Hardwicke der Neffe eines Chicagoer Mafia-Bosses ist. Davon lässt sich einer wie Parker nicht beeindrucken. Im sonnigen Palm Beach, wo die Bande bereits ihren nächsten Coup plant, kommt er ihnen auf die Schliche und bereitet seine Rache vor. Von Leslie Rodgers (Jennifer Lopez), einer attraktiven Immobilien-Maklerin erhält er unerwartete, wenn auch nicht ganz uneigennützige Unterstützung. Der Killer (Daniel Bernhardt) den die Mafia auf ihn angesetzt hat ist bald Parkers geringstes Problem. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Schließlich geht es ums Prinzip.

Nach dem größten Triumph seiner Karriere mit RAY (2004) und dem verhältnismässig kleinen Film LOVE RANCH (2010), der Zusammenarbeit mit seiner Frau Helen Mirren, meldet sich der Oscar-Prämierte Regisseur Taylor Hackford nun mit einem knallharten Thriller zurück, der auf den ersten Blick nicht so recht in sein Oeuvre passen will. Zwischen seinen Regie-Arbeiten liegen oft mehrere Jahre und normalerweise beschäftigt er sich durchaus mit "größeren" Themen. Nun ein Star-Vehikel für Jason Statham? Der Eindruck täuscht. Fern ab von den immer gleichen Rollen-Modellen passt Statham perfekt durch seine Physis und sein Image zum Charakter Parker, einer Figur die seit den Sechziger Jahren von Donald E. Westlake unter dem Pseudonym Richard Stark in nunmehr über zwanzig Romanen etabliert wurde. Verfilmt wurden ebenfalls einige davon, wobei die bekanntesen POINT BLANK (John Boorman, 1967) und PAYBACK (Brian Helgeland, 1999) sein dürften, in denen Lee Marvin bzw. Mel Gibson in die berühmte Rolle schlüpften.

Jason Statham zeigt unter Hackfords versierter Regie eine seiner stärksten Vorstellungen . Sein Parker ist ein analoger Anti-Held in einer digitalen Welt, der sein Ding bis zum Ende durchzieht und dabei ordentlich Federn lässt. Er ist nicht der Über-Gangster, der cleverer ist als die Anderen, aber durch seine verbissene Zielstrebigkeit erreicht er seine Ziele und ist dafür bereit alles zu opfern, sogar sein Leben. Denn so ein Leben, wie er es führt kann nur funktionieren wenn man sich treu bleibt. Deshalb sind ihm seine Prinzipien so wichtig. Nur wer sich an die eigenen, sich selbst gesetzten Maßstäbe hält, kann in einer Welt wie der seinen überleben. Dabei ist Statham nicht so stoisch wie Lee Marvin und weniger humorvoll als Mel Gibson, wenn er sich auch hin und wieder ein Lächeln abringen kann. Er verkörpert die Figur würdig und ich kann mir gut vorstellen weitere Abenteuer mit ihm zu erleben. Schließlich ist Statham der erste Darsteller, der auf Wunsch Westlakes gleich für mehrere Auftritte unterschrieben hat, weshalb die Figur auch erstmals so heißen darf wie in den Romanen, nämlich Parker.

Der Look des Filmes ist wirklich atemberaubend. Florida erstrahlt in hellstem Glanz, die Aufnahmen der Digital-Kamera J. Michael Muro's sind wirklich großartig. Man bekommt ein Gefühl für den Schauplatz, man „sieht“ Palm Beach großflächig, spürt das dortige Lebensgefühl regelrecht. Das ist ungemein wohltuend wenn man weiß das kaum noch Filme an Original-Schauplätzen gedreht werden und der Zuschauer zumeist mit kurzen Postkarten-Aufnahmen abgespeist wird. Zudem ist die Kamera immer ganz nah an den Personen, so das vor allem in den mit äußerster Brutalität ausgeführten Zweikämpfen, es sind einige, jedes Geräusch spürbar wird. Wenn es weh tut, dann richtig. Das ist hart, zynisch und brutal und erscheint stellenweise etwas sadistisch, ist aber tatsächlich von einer rohen Direktheit, die einem die zwingende Rücksichtslosigkeit der handelnden Verbrecher, und das sind sie alle, absolut realistisch vor Augen führt.

Der Film ist ganz auf Statham zugeschnitten, in den Nebenrollen perfekt gecastet und gespielt. Nick Nolte als alter, verlebter Gauner ist ganz in seinem Element. Jennifer Lopez als alternde Latina gewohnt sympatisch, wobei anzumerken ist, das Hackford uns eine aufgesetzt wirkende Liebesbeziehung zwischen Parker und Leslie dankenswerterweise erspart. Die „böseren“ Gangster werden von einem charismatischen Michael Chiklis (The Shield) angeführt und durch weitere Genre-Erfahrene Darsteller wie Clifton Collins jr. (Crank 2) und Wendell Pierce (The Wire) ergänzt. Der Schweizer Daniel Bernhardt (Matrix Reloaded) hat einen schlagkräftigen Auftritt als Killer und die loyale Freundin Parkers wird von der Australierin Emma Booth (The Boys Are Back) gespielt.

Taylor Hackford geht mit seinem geradlinigen klassischen Gangsterfilm keineswegs den Weg des geringsten Widerstandes. Unterschwellig gibt es eine Menge Kapitalismus-Kritik, Gedanken die ein im Untergrund lebender Protagonist geradezu herausfordert. So durchorganisiert Parkers Alltag abläuft, so oft ist er auch auf die Hilfe von ganz normalen Menschen angewiesen. Und die helfen ihm weil sie erkennen das er einer von ihnen sein könnte und sich zwar gegen das System, nicht aber gegen die Gesellschaft stellt. Insgeheim macht er das was viele gerne würden, indem er sich nur da bedient wo es auch etwas zu holen gibt. Solche sind meistens versichert und haben selten eine weiße Weste. So empfindet man am Ende fast so etwas wie Sympathie für diesen Outlaw.

Man kann den Film aber auch einfach als harten Action-Krimi genießen und kommt trotzdem voll auf seine Kosten. Oscar-Preisträger Taylor Hackfords kompromissloses Thriller-Comeback nach einem Roman von Richard Stark bietet düstere Charaktere im sonnigen Florida und macht keine Gefangenen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Statham-Action wie man sie kennt - von der besseren Art!, 29. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Parker (DVD)
STORY:
Parker (Statham) ist ein Profi-Dieb und wird bei einem Coup nicht nur von seinen Kollegen um seinen Anteil an der Beute gebracht, sondernd fast umgebracht. Auf Rache aus, verfolgt er sie bis nach Palm Beach - ins Mekka der Reichen - wo der nächste Coup stattfinden soll. Er gint sich als reicher Texaner aus und mit Hilfe der hoch verschuldeten Immobilienmaklerin Leslie (Lopez) knobelt er einen Plan aus, wie er seine Feinden die Beute anjagt und sie zur Rechenschaft ziehen kann....

MEINUNG:
Typischer Statham. Absolut. Coole Sprüche und knüppeldicke Action. Hin und wieder auch sehr brutal.
Aber der Streifen hier ist meiner Meinung nach mal wieder einer, der es mit den Transporter-Filmen vom Niveau her wieder aufnehmen kann. Lediglich Jennifer Lopez wirkt hier manchmal ein wenig fehlbesetzt.... da reicht es nicht, gut auszusehen. :)

TON & BILD:
Das Bild der DVD ist gut, keine Schwächen.
Tonspur gibt es auf deutsch ( DTS 5.1./ DD 5.1 und DD 2.0) und englisch in DD 5.1....... und wirkt satt!

EXTRAS:
Sind schon ein paar kleine dabei, u.a.ein Blick hinter die Kulissen, ein kleines Making of, Darstellerinfos, etc.
Insgesamt so ca 25 Minuten

FAZIT:
Ein guter Actionstreifen. Und man muss nicht mal das Hirn ausschalten, um sich unterhalten zu fühlen. Statham-Fans werden diesen Film ohnehin sehen wollen. Und wer sich einfach mal wieder mit einer Tüte Popcorn hinsetzen und gute Action sehen will, dann ist man hier richtig. Preis-Film-Leistung wäre bei unter 10 Euro okay (falls man doch lieber die BluRay will)...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Film!!, 13. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parker (DVD)
Wer es spannend und derb mag, schaut sich diesen Film an. Die Freigabe ab 16 ist durchaus gerechtfertigt. Für "Zartbesaitete" ist er nix.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Held unserer Zeit, 22. April 2014
Von 
Estragon - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Parker (DVD)
Wer ist Parker? Parker ist ein Dieb und Räuber. Und er ist das fleischgewordene Ideal des Profitums. Ein Profi zu sein heißt hier: Umsichtigkeit in der Planung, Präzision in der Durchführung, Verlässlichkeit in den Arbeitsbeziehungen und Abwehr aller sentimentalen Neigungen. Dazu kommt das strikteste Selbstmanagement seit Erfindung der protestantischen Ethik.

Parker (Jason Statham) betrachtet die Welt absolut unsentimental: Ihm zufolge beruht jeglicher Reichtum auf Diebstahl und Raub, so dass seine eigene Diebestätigkeit sich im Wesentlichen nicht von dem unterscheidet, was alle anderen Leute tun. Anders als andere Leute verzichtet Parker allerdings darauf, die schmutzige Herkunft seines Eigentums durch Moralfassaden zu kaschieren. Parker ist in erster Linie Pragmatiker: Als er von der Immobilienmaklerin Lesley (Jennifer Lopez) mit Bezug auf sein Gewissen gefragt wird, wie er denn nachts überhaupt schlafen könne, antwortet er: »Indem ich es vermeide, nach sieben noch Kaffee zu trinken.«

Ist Parkers souveräner Pragmatismus also Ausdruck einer amoralischen Haltung? Keineswegs. Parker besitzt ein strenges vertragstheoretisches Moralverständnis: Man schließt zum gegenseitigen Vorteil Vereinbarungen, die als moralisch bindend zu betrachten sind. Anderenfalls würde jegliche Ordnung unter den Menschen zusammenbrechen, und das dadurch entstehende Chaos sei unbedingt zu vermeiden. Deshalb reagiert Parker auch überaus unnachsichtig, sobald Vereinbarungen nicht eingehalten werden (es ist, als bezöge Parker manche seiner Ansichten direkt aus Thomas Hobbes’ »Leviathan«). Vom Nichteinhalten von Abmachungen und dessen unnachgiebiger Ahndung handelt die Geschichte, die dieser Film erzählt.

Für Taylor Hackfords Verfilmung ist der Plot von Richard Starks Roman »Flashfire / Irgendwann gibt jeder auf« (2000; dt. 2010) an einigen Stellen gerafft worden. Die Kürzungen können aber als gelungen gelten. Bedauerlich ist dagegen, dass Starks sarkastischer Blick auf den in Palm Beach ansässigen amerikanischen Geldadel im Film verloren gegangen ist. Die Bilder geraten ein wenig zu schwelgerisch. Für den knochentrockenen Stil des Autors findet Hackford kein filmisches Äquivalent.

Jason Statham als Parker zu besetzen ist eine glückliche Idee. Stathams limitierte schauspielerische Möglichkeiten erweisen sich als Vorteil: Parkers stoische Professionalität wird von Statham glaubwürdig verkörpert. Dazu kommt die latente Brutalität, die Statham geradezu physisch zum Ausdruck bringt. Jennifer Lopez’ Spiel ist nuancierter. Die sorgengeplagte Fastvierzigjährige nimmt man ihr ebenso ab wie die eigenwillige Mischung aus Naivität und Draufgängertum. Nick Nolte hat als Parkers Partner und Quasi-Schwiegervater zu wenig Raum, um sich nachdrücklich in Erinnerung zu bringen.

Parker ist einerseits die Verkörperung typisch amerikanischer Tugenden. Andererseits ist er aber auch ein Held, der perfekt in die globale Gegenwartskultur passt. Selbst diejenigen, die das von Parker verkörperte Tugendideal skeptisch betrachten, dürften sich der Faszination, die von dieser Figur ausgeht, nicht ganz entziehen können. Um ihre Sympathiewerte zu steigern, wäre die momentan dahinschwächelnde F.D.P. eventuell gut beraten, Parker zu ihrem Ehrenvorsitzenden zu machen.

Fazit: Ein geradliniger und intelligenter Gangsterfilm mit dem Charme alter B-Filme. Auch wenn bei der Übersetzung vom Roman in den Film einiges verloren ging, sind doch der kraftvolle Plot und die Figur des Parker unbeschädigt geblieben. Das Hauptdarstellerduo kann ebenso überzeugen wie die Besetzung der Nebenrollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knallharte Action mit Jason Statham, 10. März 2014
Von 
Baltor - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parker (DVD)
Die Story: Der Räuber Parker (Jason Statham), wird von eine neuen Gang angeheuert, die einen Coup plant. Nachdem der Überfall mit leichten Schwierigkeiten überstanden ist, wird er von seinen Partnern um seinen Anteil betrogen und mehr tot als lebendig zurück gelassen. Das ist die auch schon vorher für etliche andere Action-Filme (sehr große Ähnlichkeiten z.B. mit Payback mit Mel Gibson) genutzte Basis für einen knallharten Action-Film. Parker versucht seinen Anteil zurück zu bekommen. Dabei kommt es zu etlichen brutalen Szenen, für die m.E. auch ein 18er FSK passend gewesen wäre.

Der Film ist handwerklich gut gemacht, hat kaum nervige Längen und hält einen fast dauernd in Atem. Jason Statham geht wie gehabt seinem Metier mit dem üblichen, routinierten Engagement nach und vergießt oft reichlich Blut (seines und das anderer). Meiner Meinung nach ist der Film zwar kein epochales Meisterwerk der Filmkunst, aber durchaus gute und kurzweilige Action-Kost, die einen Fan dieses Genres sehr gut unterhält. Allerdings ist der Film ganz sicher nichts für zartbesaitete Menschen.

Wenn Ihnen meine Rezension gefallen hat oder hilfreich war, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen. Denn nur auf diese Art erfährt der Rezensent, ob sich die Mühe dies zu schreiben überhaupt gelohnt hat. Im voraus vielen Dank! ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eben Statham., 26. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parker (DVD)
Lee Marvin war als "Walker" in Point Blank vielleicht noch ein bisschen cooler, aber Statham macht es sehr ordentlich. Man sollte ihm die Chance geben, eine Serie daraus zu machen, Richard Stark hatte noch einige 5-Sterne Parker-Thriller geschrieben.
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsener Action-Krimi, den man sich einmal einschauen kann, 18. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Parker [Blu-ray] (Blu-ray)
Parker (Jason Statham) hält immer Wort und tut genau das, was er sagt. Ein Abweichen vom Plan kommt nicht in Frage. Und genau das macht ihn zu einem der besten Diebe der USA. Eines Tages bekommt er von seinem Quasi-Schwiegervater einen Job vorgestellt, der so weit glatt geht, bis ihn seine Komplizen erst versuchen, zu einem anderen Bruch zu bewegen und ihn am Ende töten wollen. Als Parker kurz darauf wieder auf den Beinen ist, schwört er natürlich Rache und macht sich auf, den Verrätern das Leben zur Hölle zu machen. Dabei trifft er auf die sich in Geldnöten befindende Immobilienmaklerin Leslie (Jennifer Lopez), die ihm für ein wenig Kohle behilflich sein will, einen raffinierten Plan in die Tat umzusetzen.

Jason Stathams Filme schwanken in Sachen Qualität. Der Brite wurde sicherlich durch die Transporter-Filme den meisten Zuschauern bekannt, die zwar nicht gerade realistische Geschichten erzählen, aber mit ihrer Überdrehtheit zumindest durchweg unterhalten. Dann gibt es aber auch die Ausrutscher wie Schwerter des Königs – Dungeon Siege. In welche dieser Schubladen Parker zu stecken ist? Vermutlich in eine dritte, irgendwo dazwischen: Parkers Story startet mit einer ähnlichen Grundsituation und könnte mit der wenig innovativen „Gangster will Rache“-Handlung und seinem Action-erprobten Darsteller sicherlich ebenso wie Transporter ein Feuerwerk der anspruchslosen Unterhaltung abfeuern.

Stattdessen liefert Regisseur Hackford aber einen unentschlossen wirkenden Film ab, der weder Action, noch Krimi, noch Thriller ist, sondern alle Genres ankratzt, dabei aber nicht konsequent bleibt. Statham spielt seinen für ihn typischen Charakter dabei souverän. Man kauft dem wortkargen Muskelmann die teils recht drastischen Actionszenen durchweg ab. Dadurch sticht die fehlbesetzt wirkende Jennifer Lopez aber umso stärker heraus, wie sie sich durch das Skript quält. Am Ende bleibt ein Film, der über die Länge eines Heimkinoabends unterhalten kann, aber leider zu viel Potenzial verschenkt, denn Logik, überraschende Wendungen oder ähnliches, das sucht man hier vergebens. Stattdessen wirkt alles leider schon sehr bekannt, als hätte man den Film bereits mehrfach anderswo gesehen.
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