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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen25
4,2 von 5 Sternen
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am 5. März 2013
Das Buch beschreibt eine turbulente Reise vom östlichsten zum westlichsten Punkt Afrikas. Gleich am Anfang passiert schon das erste Malheur, weil der Autor sich auf eine Landkarte verlässt, die am vermeintlich östlichsten Punkt eine Halbinsel anzeigt. Als er hinfährt, liegt dort jedoch auf einmal eine Insel, die gar nicht der östlichste Punkt
sein kann. Und so geht es weiter: Durch Somalia mit Ärzten auf Speed, Nigeria mit einem traditionellen Herrscher, vor dem alle auf den Knien herumrutschen und Mali mit den Tuareg, für die Leute mit dunkler Hautfarbe immer noch Sklaven sind.
Angenehm ist, dass der Autor sich nicht auf das Heruntererzählen seiner Reise beschränkt, sondern vor allem die Leute beschreibt, die er getroffen hat. Irgendwie ist es mehr ein Reisebuch, wie ich sie in Englisch kenne, von Theroux oder von Naipaul, und nicht aus Deutschland von dem Motorradhippie aus Recklinghausen, der die Wüste durchquert, oder einem der ungezählten Fernsehjournalisten. Spannend und mit viel trockenem Humor gespickt, den man anscheinend in Afrika auch des öfteren braucht. Der Autor ist so ehrlich, auch seine schlechte Laune nicht zu verbergen, wenn ihm alles zu viel wird, und im Gegensatz zu vielen Büchern, die neutral bis wohlwollend sein wollen, übt er ab und an auch seine Kritik an den Afrikanern. Vielleicht manchmal hart, aber ehrlich.
Interessant!! Ich hätte mir nur noch ein paar Illustrationen gewünscht, ansonsten: sehr empfehlenswert.
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am 18. März 2013
Als Autorin von Boerewors und Chardonnay: Ein Jahr in Südafrika kenne ich mich schon ein wenig damit aus, dass in Afrika alles ein wenig anders läuft als wir erwarten, und hatte sehr viel Vergnügen bei der Lektüre dieses Buches.
Sehr gefallen hat mir zum Beispiel seine Beschreibung des „Durchwurstelns“ in Afrika, das ich auch aus meinem Alltag in Südafrika kenne - hier heisst es „wir machen einen Plan“.
Peter Böhm gibt sich grosse Mühe, seinen Lesern ein Afrika abseits der Hilfsorganisations-Broschüren und des Reise-Kitschs zu zeigen, ein ungeschminktes und daher umso interessanteres Afrika. Er zeichnet ein authentisches Bild der Länder, die er durchreist, und geizt auch nicht mit negativer Kritik.
Durch die Porträts der Menschen, die er auf seiner Reise trifft, bringt der Autor immer erstaunliche Seiten des jeweiligen Landes zu Tage. Dadurch werden auch wichtige Fragen angesprochen, wie zum Beispiel diese: Ist es wirklich möglich, und machte es überhaupt Sinn, der stark von Traditionen geprägten afrikanischen Welt die moderne Entwicklung aufpfropfen zu wollen?
Der Autor nimmt er sich auch die Zeit zu erklären, wie das Leben im Ausland einen Menschen verändern kann. Nur schon dafür lohnt sich die Lektüre.
Jedem der Afrika ein bisschen besser verstehen möchte, sei dieses Buch ans Herz gelegt.
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am 27. April 2013
Eine Idee, die Gefahren, Abenteuer und ungewöhnliche Begegnungen verspricht: eine Reise mit örtlichen Verkehrsmitteln vom östlichsten zum westlichsten Punkt Afrikas. Der Text ist oft spannend, so beim Besuch in den hintersten Winkelns Somalias oder bei den Islamisten Nigerias. Der Mut des Autors und sein Bericht wären mir 5 Punkte wert, würde ihn der Autor nicht mit eher uninteressanten Erinnerungen an frühere Aufenthalte und zum Teil langatmigen Abschweifungen zum französischen Dichter Rimbaud und zu Karl May unterbrechen. Daher gebe ich nur 3 Punkte.
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am 19. Mai 2013
Sehr spannend geschrieben. Der Autor beschreibt subjektiv seine Erlebnisse während einer Reise
quer durch Afrika, vielleicht nicht immer polititsch korrekt, aber immer ehrlich.
Für alle, die sich für Afrika interessieren eine unverzichtbare Lektüre.
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am 26. August 2013
Wie bei den meisten Reisebüchern steht und fällt die Bewertung mit zwei Dingen: Die Tour selbst und die redaktionelle Darstellung. Ersteres spricht für sich: Der Autor hat eine einmalige Tour unternommen (die zudem heute nicht mehr möglich wäre, es sei denn man möchte, dass für einen ein paar Millionen Dollar Lösegeld bezahlt werden). Es ging also quer von Somalia aus (genau genommen war der Ursprungsstart in Nairobi/ Kenia) bis in den Senegal.

Man bemerkt den soliden journalistischen Hintergrund Peter Boehms: Nahezu alle Etappen werden unter anderem anhand von detaillierten Personenporträts nacherzählt.

Boehm ist Afrikakenner, insofern stellt er zwangsläufig die problematischen Seiten des schwarzen Kontinents realistisch und fundiert dar. Herrlich ist seine Ideen- und Wortschöpfung, die gleichzeitig auch den roten Faden darstellt, vom "Endzustand" - immer dann, wenn es um Infrastruktur, Autos, Züge und die Lage der Länder im Allgemeinen geht, und dieser Zustand nimmt auch im ganzen Buch kein Ende.

Gewöhnungsbedürftig allerdings sind die sehr langen Exkurse zu feuilletonistischen Themen, die an der Strecke lagen und sicher nur Feinschmecker interessieren. Ein Beinbruch ist dies aber nicht, schließlich kann man blättern.

Alles in allem ist das Buch sehr empfehlenswert vor allem auch wegen des ungewöhnlichen Routenverlaufs. Boehm hat Länder und Gegenden durchstreift, durch die selbst Reiseautoren selten kommen.
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Als Auslandskorrespondent hat Peter Boehm insgesamt vier Jahre in Afrika verbracht und ist mit der Geschichte der auf seiner Tour von Ost nach West bereisten Staaten vertraut. Sein Reisebericht setzt sich überraschend ernsthaft mit den tiefergehenden Problemen des Kontinents auseinander. Was ein Aufwachsen im Bürgerkrieg aus der Jugend Somalias machte ist ebenso Thema des Buches wie das Erstarken des Islam oder Gründe, warum Kinder noch immer nicht zur Schule gehen. Boehm hat Jugendliche und Funktionsträger interviewt und sich selten mit oberflächlichen Erklärungen abspeisen lassen. Selbst als Afrikakenner geht einige Male die europäische Ungeduld mit ihm durch, wenn er sich fragt, wann sich endlich an dem ewigen afrikanischen Durchwursteln, den forschen Forderungen nach ausländischer Hilfe oder der Situation afrikanischer Frauen etwas ändern wird. Von den Leiden des Reisenden an klapprigen Fahrzeugen und "Zuschüssen" zu Polizistengehältern wendet sich der Bericht in der zweiten Hälfte zu äußerst interessanten persönlichen Begegnungen.
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am 23. Juli 2013
Mir hat dieses Buch deshalb so gefallen, weil der Autor, ohne jede falsche Sentimentalität, eine gute Beschreibung von Land und Leuten, den Problemen als Weißer in Afrika und den widrigen Lebensumständen geliefert hat.
Besonders betroffen hat mich die Bemerkung, dass jeder über Hunger und Aids in Afrika spricht, aber niemand über die unzähligen Träume und Wünsche der jungen Afrikaner die niemals in Erfüllung gehen können, weil ihr Leben zu hundert Prozent von den "Alten" bestimmt wird und somit keine Veränderungen greifen können. Dieses starre Festhalten an der Tradition hemmt dieses Land an allen Ecken und Enden.
Ich habe mir gleich auch die anderen beiden Bücher von Herrn Böhm die es als Kindle E_book gibt gekauft!
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am 3. Februar 2014
Hier gibt es mal nicht den üblichen “Blick vom hohen Ross“ oder die verklärte Folkloristische Sinnsuche sondern eine einfühlsame Beschreibung einer abenteuerlichen Reise durch den täglichen Wahnsinn Afrikas. Alles mit sowohl lachendem als auch weinenden Auge...
Peter Böhm gelingt es wunderbar, die Ambivalenz dieses Kontinents dem Leser näherzubringen.
Sowohl für den Afrikaliebhaber (ich habe dort selber 6 Jahre verbracht) als auch für den “Novizen“ bestens geeignet.
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am 1. April 2013
ein kurzweiliger reisebericht der sich nicht scheut das eurozentische weltbild darzulegen und die plattituedeen der afikaner daneben stellt. das versoehnliche fazit erfreut denjenigen, der mehr als eine kurze urlaubsreise auf diesem kontinent verlebt hat.
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am 23. Mai 2013
Die waagerechte Querung Afrikas ist eine bisher unbekannte und interessante Sichtweise. Leider sind die sozialen Unterschiede in den einzelnen Ländern zu groß, um solche Reisen ohne Gefährtung jederzeit durchführen zu können.
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