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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Rettung des Trash-Genres
Mit den Worten eines John Waters Films zu beginnen: "It's a dirty shame!"
Diese Perle des Trash-Genres ist das Beste, was ich seit Jahren gesehen habe. Sie ist widerlich, pervers und einfach nur brilliant. Zombies mit blauem Leuchtblut, Spermzilla, schwule Wärbären im Teenie-Singfilm-Stil, Hitler und der Golem und vorallem der Scheiße-Film...
Vor 10 Monaten von D.T. veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen in den top3 der schlechtesten filmen die ich je gesehen habe
als ich "der mann der über autos sprang" gesehen habe, dachte ich, dass kann nicht mehr getoppt werden.
dieser ?film? kommt ihm aber verdächtig nahe.

damit kann man sich echt den abend versauen.
Vor 5 Tagen von Sportsfreund veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Fuckin' Freakshow, 12. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chillerama (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
(Kinoversion)

Eingebettet in die Rahmenhandlung "Zom-B-Movie" von Joe Lynch ("Wrong Turn 2") finden sich in "Chillerama" drei knapp halbstündige Episoden, die von Adam Green ("Hatchet", "Frozen"), Adam Rifkin ("Homo Erectus", "Detroit Rock City") und Tim Sullivan ("2001 Manicas") inszeniert wurden. Jeder der vier Regisseure hat seiner durchgeknallten Vorstellung eines B-Movies nachgegeben und herzerfrischend blutigen und humorigen Trash inszeniert, mal mehr, meist weniger subtil. In insgesamt 115 Minuten hauen uns diese vier Horrorfilmliebhaber die Ausgeburten ihrer so kranken wie witzigen Phantasie um die Ohren und treffen dabei sicherlich nicht immer ins Schwarze und schon gar nicht jedermanns Geschmack, sorgen aber dennoch für ein überwiegend kurzweiliges und teilweise brüllkomisches Filmvergnügen. Die Storys im Einzelnen:

"Zom-B-Movie" von Joe Lynch: In der Rahmenhandlung von "Chillerama" geht es um den letzten Abend in einem danach schließenden Autokino. Cecil Kaufman (Richard Riehle, "Keine Gnade für Dad"), der Filmvorführer, hat sich dafür ein paar besonders schräge Kurzfilme ausgesucht, die er seinem geneigten (oder auch mit anderen Dingen beschäftigten) Publikum zeigen möchte. Blöd nur, dass einer seiner Angestellten nachts auf dem Friedhof von seiner zum Zombie mutierten Ex-Frau gebissen wurde und mit der aus ihm herauströpfelnden blauen Flüssigkeit nach und nach Publikum und Angestellte infiziert. Die Infizierten bekommen daraufhin zwar nicht unbedingt Lust auf Menschenfleisch, dafür aber auf Sex. Vögelnde Zombies, darauf muss man auch erstmal kommen. Das passt natürlich herrlich zu den trashigen Filmen, die Mr. Kaufman auf die Leinwand wirft. Als da wären:

"Wadzilla" von Adam Rifkin: Miles Munsons (Adam Rifkin höchstselbst) Spermienproduktion tendiert gen null, genauer gesagt verfügt er über lediglich eine einzelne Spermie. Um die Produktion etwas anzukurbeln, verschreibt Doc Weems (Ray Wise, "Dead End", "Reaper") ihm eine Pille, die ihm helfen soll. Und das tut sie auch, allerdings auf ungeahnte Weise… denn die Spermien vermehren sich nicht etwa, nein, Miles' einzige Spermie wird nur immer größer. Als sie ihm versehentlich entweicht und, durch das Verspeisen einiger überraschter Opfer, größer und größer wird und sich godzillamäßig auf die Freiheitsstatue zubewegt (um diese zu "begatten" natürlich), kann weder der Doc noch ein General (Eric Roberts, "The Expendables") dagegen etwas ausrichten und New York droht in einer riesigen Spermawelle zu versinken.

"I was a Teenage Werebear" von Tim Sullivan: Ricky (Sean Paul Lockhart, "Milk") steckt mitten in einer Identitätskrise. Die sexuellen Avancen seiner Freundin Peggy Lou (Gabby West, "SAW - Vollendung") verschrecken ihn, er fühlt sich eher zum coolen Talon (Anton Troy) hingezogen, der sowohl schwul als auch ein Werebear (also kein Werwolf, sondern ein Werbär) ist. In zahlreichen Tanz- und Gesangseinlagen à la "Grease" betreibt Ricky sein Outing und die Werebears ihre Forderungen für mehr Gerechtigkeit, auch für schwule Werbären. So ganz unblutig geht das Ganze aber nicht ab, im Gegenteil. Da kann auch Nurse Maleva (Lin Shaye, "Insidious") nichts mehr ausrichten…

"Diary of Anne Frankenstein" von Adam Green: Hitler (Joel David Moore, "Hatchet, "Julia X") findet heraus, dass Anne Frank(enstein) in ihrem Tagebuch festgehalten hat, wie man künstlich menschliches Leben erschaffen kann. Kurzerhand klaut er Anne das Buch, lässt es durch eines mit "dem üblichen dramatischen Mädchenkram" ersetzen und macht sich daran, sich seinen eigenen Frankenstein zu basteln. Heraus kommt "Meshugannah" (Kane Hodder, "Freitag der 13."), der aber partout nicht Hitlers Vorgaben erfüllen will, Juden umzubringen. Er killt lieber die Nazis, so dass der notgeilen Eva Braun, die permanent mit irgendwelchen SS-Schergen flirtet und Hitler nichts anderes übrig bleibt als Flucht. Und dabei hätte Hitler doch so gerne sein Hundebabys-Puzzle fertig gestellt und singt im Abspann der Episode, dass er ja eigentlich nur Liebe und Zärtlichkeit gesucht hat und nie Krieg wollte.

"Diary of Anne Frankenstein" ist eindeutig das komödiantische Highlight von "Chillerama". Und die Einzelheiten zum Dreh, die Adam Green dem Publikum anschließend erzählte, lassen die Episode in einem noch amüsanteren Licht erscheinen. So hat Green den kompletten Film in Deutsch gedreht, wobei die deutsche Darstellerin der Eva Braun (Kristina Klebe, "Halloween") als Übersetzerin tätig war. Einzig Hauptdarsteller Joel David Moore durfte als Hitler kein Deutsch lernen. Er sollte sich eine eigene Sprache ausdenken, von der er annahm, sie klinge wie Deutsch. Somit haben die Akteure nicht verstanden, was Moore gesagt hat und Moore hatte keinen blassen Schimmer, was die anderen Darsteller gerade redeten, was dem Film noch eine Extraportion Originalität verleiht. Aber auch so ist diese Episode so böse wie brüllend komisch. Es ist sozusagen eine blutige Hommage an Charlie Chaplins "Der große Diktator", wobei Moores Phantasie-Deutsch noch witziger klingt als Chaplins. Und dass der von Hitler erschaffene "Meshugannah" ausgerechnet ein Jude ist, der nun Nazis umbringt, ist eine so logische wie geniale Idee. Die in schwarz-weiß gedrehte Episode strotzt vor Anspielungen, Gemeinheiten und Seitenhieben und gerade wir Deutschen sollten besonders herzlich darüber lachen und sie als das sehen, was sie ist: eine wunderbare Satire, die aus einer Ecke kommt, aus der man sie nie erwartet und wie man sie Green vielleicht auch nie zugetraut hätte. Ein Horrorfilmregisseur, der eine so beißende, witzige und intelligente Satire hinlegt…fantastisch!

Die anderen Episoden weisen einen deutlich anderen Stil auf, sie sind witziger Horror-Trash mit starker Anlehnung an die Horrorfilme der 50er bis 70er Jahre. Die albernste und überflüssigste Episode dürfte die erste, "Wadzilla", sein. Ein meuchelmordendes Riesenspermium, welches literweise "Saft" absondert, der wie Tapetenkleister aussieht, ist weder besonders witzig noch besonders beeindruckend. Der Humor liegt geplättet am Boden, die Darsteller chargieren so vor sich hin, die Story ist alberner Blödsinn und ziemlich eklig umgesetzt. Die Teenie-Werbären in "I was a Teenage Werebear" sind eine ganz witzige Idee, wobei das ganze Gesinge und Getanze eher nervt als amüsant ist. Allerdings punktet Tim Sullivan mit einigen deftigen Splattereinlagen, die einen mit der albernen Werbären-Geschichte im Stil von Musicalfilmen wie "Grease" etwas versöhnen. Und auch die Zombie-Rahmenhandlung im Autokino ist nicht wirklich neu, bekommt aber durch die sexgeilen Zombies einen ganz witzigen Touch. Einzig die kurz vor dem Ende eingeschobene Mini-Episode, in der es ausschließlich um Exkremente geht, war mir zu extrem und eklig, auch wenn das alles natürlich Schokolade und Ähnliches war…

Dennoch, "Chillerama" ist ein herrlich albern-überdrehter Horrorspaß, der ein wahres Fest für die Trash-Fans des Genres sein dürfte. Man muss sich auf Einiges an albernen Ekelhaftigkeiten oder ekligen Albernheiten gefasst machen, sollte ein Faible für die guten, alten Monster- und Zombiefilme von vor 60 Jahren haben und einen halbwegs stabilen Magen, da "Chillerama" wirklich aus allen Körperöffnungen schießt, und das nicht zu knapp. Aber allein schon für "Diary of Anne Frankenstein" lohnt sich der Film, diese Episode sticht aus dem Trash-Meer eindrucksvoll heraus und ist wirklich herrlich böse und wirklich witzig. Insofern gerne sehr trashige vier von fünf "Meshugannahs", einfach, weil ich den Namen so klasse finde.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trash in Reinkultur - sehenswert, 3. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Chillerama (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein knallbuntes trashiges Splatter-B-Movie wie wir es von früher gewohnt waren. Dieser Film belebt endlich wieder die Filmlandschaft in Zeiten von Twilight und Co.
Schade, dass der Film den Weg in die Kinos nicht gefunden hat wo er doch in einem der guten alten Autokinos spielt. Vier Regisseure haben hier ihr bestes gegeben. Hier finden sich Killerspermien die Menschen jagen, Zombies, Werwölfe und sogar ein Frankenstein- Monster.
Ein herrlicher Spass den man sich nicht entgehen lassen sollte.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchgeknallter Anti - Film für "Freaks", 16. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Chillerama (Uncut) (DVD)
Chillerama hat sehr gute Bewertungen auf Amazon und so hab ich mir den Film kurzerhand ausgeliehen und ihn mit mit einem Kumpel angesehen.
Der Film hat mich nicht enttäuscht.

Der Film fängt schon schräg an (guckt es euch am besten selber an). In der nächsten Szene fahren ein paar Leute ins Autokino, dass heute seinen letzten Öffnungstag hat. Es werden noch mal die besten Horrorfilme gezeigt.
Der erste gezeigte Film handelt von mutiertem Sperma, dass NYC heimsucht. Während dies kleinen Films werden lauter andere Filme parodiert. Eine Kinoanzeigetafel im Hintergrund zeigt "The Glob" und der Hauptmann von der Army heißt General Bukkake. Diese Episode ist im Stil der 50 gehalten.

Die zweite Episode spielt in den 60 und handelt von schwulen Wehrbären (hier wird Grease parodiert. Einer der Protagonisten hier heißt Butch (Zwei Banditen von 1969). Fand ich die schwächste Episode, da hier in amerikanischer Manier recht viel Musicaleinlagen sind.

Episode 3 handelt von Hitler und dem Tagebuch der Anne Frank. Fand ich super genial parodiert. Hitler spricht wie Charlie Chaplin aus "Der große Dikatator". Eva Braun auch sehr gut dargestellt, die es hin und wieder mal mit den Leuten von der SS treibt. Am Ende des Films erschafft Hitler ein Frankensteinmonster, welches jüdische Kleidung trägt und ... .

Die letzte Episode wird gott sei dank, nicht komplett gezeigt. Denn es geht um menschliche Exkrimente. Sehr wiederlich. Aber auch hier werden einige Filme auf die Schippe genommen.
Unterbrochen wir die Episode von der Zombieapokalypse, welche im Autokino ausbricht und alle Zombies entfesseln ihren Trieb zur Fortpflanzung es ist ist eine riesen Orgie. Die restlichen Überlebenden, zwei Teenager und ein alter, alkoholkranker Mann, leisten noch wiederstand... .

Die doch sehr große Darstellung von Sex und Gewalt im Film lassen mich doch stützig zurück, ob die FSK gepennt hat, den Film ab 16 freizugeben. Das ganze ist der Art lächerlich präsentiert und in teilweise bewusst billigen Effekten, dass man es nicht ernst nehmen kann. Die Witze sind alle weit unterhalb der Gürtellinie. Zwischendurch werden immer wieder Zitate aus anderen Filmen gebracht, Stirb Langsam, Space Balls, Zombie Night, u. a.
Die teilweise Schwarz-weiß und mit grisiligen Filtern präsentierten Filme machen aber auch den Charm aus.

Fazit: Mir hat der Film gut gefallen und erinnert an Filme aus dem Hause "Troma Entertainment" (Toxic Avenger, Surf Nazis must die, Hexenhaus). Die Darstellung von Gewalt und Sex kann man nicht ernst nehmen und ringt einem zu jeder Zeit ein Lachen ab. Ich empfehle den Film allen Freunden von abgedrehten Grindhous Komödien, die sich einfach nur von "Schwachsinn" berieseln lassen wollen.

Chillerama darf sich wohl in meinem Gedächtnis mit dem Platz des "ekelhaftesten, abgedrehtesten und krankesten Films" brüsten ;)
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1.0 von 5 Sternen in den top3 der schlechtesten filmen die ich je gesehen habe, 22. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Chillerama (Amazon Instant Video)
als ich "der mann der über autos sprang" gesehen habe, dachte ich, dass kann nicht mehr getoppt werden.
dieser ?film? kommt ihm aber verdächtig nahe.

damit kann man sich echt den abend versauen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, ... (Spoiler), 23. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Chillerama (Uncut) (DVD)
... von Kult oder gar einem Meisterwerk zu schreiben, geht meines Erachtens zu weit - deutlich.
Zwar vereinten sich hier vier Regisseure, denen das Genre am Herzen liegt, aber Trash kann nun
wirklich nicht jeder respektabel umsetzen. Entweder man kennt die Gesetzmäßigkeiten, oder man
ist schlicht zu professionell. Letzteres ist in diesem Falle leider allzu offensichtlich. Das
Kokettieren mit sattsam bekannten Klischees wird derart penetrant vorgeführt, dass jedes
Schmunzeln stockt - obwohl das Timing stimmig ist. Sonderbar.

Echte Tabubrüche sind zudem nicht existent. Zwar werden Köpfe und Penisse abgerissen und gebissen,
aber in all der Flut von Garstigkeiten kommt kaum Laune auf. "Der Partyfilm des Jahres" verfehlt
sein Ziel nicht völlig, aber er steckt nicht an und wird eher Einsteiger zu begeistern wissen,
denn um echten Troma-Charme zu erreichen und sich mit "Poultrygeist: Night of the Chicken Dead"
oder "Terror Firmer" messen zu können, warten wir lieber, bis Toxies Gelächter abgeklungen ist.

Nichtsdestotrotz verbleibt ein leidlich amüsantes Vehikel mit gut aufgelegten Darstellern, dass
für seine Laufzeit von beinahe zwei Stunden recht gut und kurzweilig unterhält. Mehr aber auch nicht.
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1.0 von 5 Sternen Schwachsinn pur!!!!, 24. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Chillerama (Amazon Instant Video)
Nach einer halben Stunde präsentiertem Schwachsinn, musste ich zu einem anderen Film wechseln....

Wer solch einen Film dreht, ist jenseits jedes klaren Gedankens.....
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5.0 von 5 Sternen Perle der Filmgeschichte, 12. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Chillerama (Amazon Instant Video)
Ich habeTränen gelacht! Eine echte Perle der Filmgeschichte habe ich da gefunden. Diesen Film kam ich jedem wärmstens empfehlen, der auf Trash steht
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was für ein skurriler KackFilm!!! :D, 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Chillerama (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich wollte vor einigen Tagen mal ein neues Genre betreten und dachte mit ich schau mir mal Horror-Komödien an, da die Horror-Industrie so gut wie nicht mehr vorhanden ist!

Ganz ehrlich, ich wollte zwischendrin mehrmalig den Film ausschalten, weil ich den kompletten Film einfach nicht verstanden habe :D

Skurriler, bekloppter Film mit viel schwulem Hintergrund.

Wer mal was anderes sehen will, ist hier auf jedenfall an der richtigen Stelle!!!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen unfassbar!!!, 13. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chillerama (Uncut) (DVD)
trash as trash can be!!!!!So Grottenschlecht,das es wieder gut ist!
In diesem C-Picture werden alle B-Pictures gnadenlos schlecht durch den Kakao gezogen!
Einzig die Episode mit den schwulen Werwölfen dürfte vom hiesigen Betrachter nicht so ganz nach zu vollziehen sein,da die Teeny-Beach-Movies in unseren Landen nicht ganz so populär waren.
Generell ist CHILLERAMA eine Messe,für den der's mag.
Für mich war's etwas zu viel des Guten....
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hat Höhe- und Tiefpunkte, 20. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Chillerama (Uncut) (DVD)
Tja es gibt eigentlich zwei Arten von Trash oder B-Movie Liebhabern, bzw. man kann fast schon zwischen Trash und B-Movie Fans unterscheiden. Denn wie man hier einigen Rezensionen entnehmen kann, suchen viele nur den absoluten Schwachsinn und es ist ihnen egal wie dieser präsentiert wird und ob er einen künstlerischen Wert hat. Tja diese Fraktion ist hier genau richtig, sie braucht aber eigentlich auch keine Rezension des Films ,sondern ausschließlich Tipps, in welchen Filmen man den krassesten Scheiß findet. Zu dieser Fraktion gehöre ich aber nicht, obwohl ich zugeben muss, dass Spaß am Absurden schon irgendwie zum Trasherlebnis dazugehört. Aber das ist eben nicht alles. Sachen wie Flair, Stil und Humor jenseits der Darstellung der vorher angekündigten Absurdität. Und in diesem Punkt ist der Film eben durchwachsen. Wem das egal ist, soll mir hier bitte kein dislike verpassen, denn ich richte mich eben an die, denen es nicht egal ist. Sodelle, kommen wir zum Film selbst. Ich werde zunächst die einzelnen Episoden und erst dann die Rahmenhandlung behandeln. Ich werde versuchen möglichst nichts vom Inhalt zu verraten, damit der Überraschungseffekt vorhanden bleibt. Aber ab und an werde ich schon auf bestimmte Dinge eingehen müssen. Ende oder Witze werde ich aber nicht verraten.
Wadzilla:
Tja hiermit geht es los. Natürlich absolut lustige und skurrile Idee, aber ein wenig Witz während der Handlung wäre auch nicht schlecht gewesen. Auffällig ist auch, dass hier veruscht wurde, billige analoge Effekte zu imitieren, manche aber einfach zu digital aussehen. die Illusion eines alten Trashfilmes bleibt somit nur zur Hälfte erhalten.
Was a Teenage Werebear:
eindeutig der Tiefpunkt des Films. vor allem weil hier keinerlei trashatsmosphäre aufkommt. das ganze scheint eine Art Parodie auf die twilight saga sein zu sollen und da fragt man sich, was das in dieser Trashreihe zu suchen hat. auch das ständige Gesinge die konfuse Handlung und die unechte Atmosphäre, die aber nicht an eine B-Movie Atmosphäre rankommt, gehen einem tierisch auf die Nerven. Und es zeigte sich, dass ich mit der Vermutung richtig lag, dass diese Episode von Tim Sullivan stammt, der auch schon 2001 Maniacs verbrochen hat. Der Mann sollte Rinder züchten, aber keine Filme drehen.
Tagebuch der Anne Frankenstein:
zum Glück gibt es diese Episode. sie trägt unter anderem zur Rettung des Filmes bei. herrlich atmosphärisch, geschmacklos und das wichtigste voller Gags. schade ist eigentlich nur, die Tatsache, dass es sich beidem Steifen fast um ein Kammerspiel handelt. sprich das ganze ist etwas zu klein geraten. Trashfilme waren ja meist keine Studentenproduktionen. aber hier hat man auf jeden Fall seinen Spaß.
Namen vergessen:
ähm tja, hatte glaube ich einen unanständigen Namen. interessant ist hier dass es eine Vorabinformation gibt die sehr spaßig ist. den eigentlichen Film gibt es aus handlungstechnischen Gründen nur sehr kurz zu sehen. Worum es geht? verrat ich nicht. aber hier werden wirklich alle Trashregister gezogen, so dass es richtig abartig und geschmacklos wird. das macht natürlich in gewisser Weise richtig Laune und führt das Ganze auf die benötigte Spitze.
Rahmenhandlung:
diese ist im Gegensatz zu den Episoden etwas solider inszeniert, vermutlich um sich vom heftigen Trash auf der Leinwand abzuheben. und ehrlich gesagt die macht richtig Laune, weshalb es einen freut, dass sie zum Schluss noch ne knappe halbe Stunde zur Verfügung gestellt bekommt. Hier ist wirklich alles vorhanden. ein wenig Splatter, schwarzer Humor, viele Anspielungen und Zitate (teils auf echte Klassiker) und was hier echt schön ist, ist die Schwärmerei über das Genre und das Kino im allgemeinen. denn sowas sieht man fast nie auf der Leinwand. hier kommen wahre Kinogefühle auf.
Fazit: durch eineinhalb gute Schussepisoden und der ziemlich guten Rahmenhandlung hat man recht gute Laune wenn der Abspann erscheint. allerdings muss man sich auch durch so manches Stimmungstief quälen bis man dahin kommt und das wirkt etwas nach. Normalerweise würde der Film von mir eher nur 3 Sterne bekommen, aber da sich in dem genre so viel Mist tummelt, hebt er sich wirklich vom Rest ab, wofür es dann Sterne gibt. Wer aber echtes 70er Trashfeeling haben möchte, sollt zu Planet Terror greifen, der ist in seiner Atmosphäre wesentlich solider. Aber für alle Fans und Kenner ist der Film so oder so ein Muss.

HINWEIS!: was mir leider zu spät aufgefallen ist: hitler wurde tatsächlich untertitelt nur wie das bei DVD-Playern so sit, manchmal funzt der Untertitel automatisch und manchmal nicht. man sollte also von Anfang an den Untertitel für "Araber, Russen und andere Verbrecher"(aus welchem Film ist das nochmal?) aktivieren. sprich, wenn der Untertitel aktiviert ist, aber kein Untertitel kommt, ist es genau richtig. denn wenn man später im verlauf des Films anfängt Untertitel zu suchen, nimmt das echt die Atmosphäre. also schon vorher dran denken. dass das ganze dennoch furchtbar lustig war, ohne dass ich ein wort verstanden habe, spricht auf jeden Fall für die Episode
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Chillerama (Uncut) [Blu-ray]
Chillerama (Uncut) [Blu-ray] von Tim Sullivan (Blu-ray - 2013)
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