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188 von 206 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psychogramm eines zutiefst verunsicherten Amerikas
Als amerikanische Serie könnte "Homeland" nicht untypischer sein. Schon der Vorspann mit seiner eigenwillig schrägen Jazzmontage und seinen verstörenden Bilderpuzzles verrät, dass es sich hierbei nicht um eine 08/15 USA-Krimiserie handelt, sondern um den Versuch, eine in Israel entwickelte und dort sehr erfolgreich im TV Programm gelaufene...
Veröffentlicht am 3. November 2012 von OldboY

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Homeland oder Hatufim
Wer das Original aus Israel kennt, so wie ich, der mag anfangs irritiert sein und sich ob der dargestellten Unproffessionalität des CIA-Personals wundern. Im Verlauf der Staffel wird der Eindruck besser, Claire Danes Schauspielleistung gegen Ende der Staffel so gut, wie durch die Preise impliziert, die die Serie bekommen hat. Dennoch würde ich jedem eher zum...
Vor 10 Monaten von Markus Gebhard veröffentlicht


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188 von 206 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psychogramm eines zutiefst verunsicherten Amerikas, 3. November 2012
Von 
OldboY - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Als amerikanische Serie könnte "Homeland" nicht untypischer sein. Schon der Vorspann mit seiner eigenwillig schrägen Jazzmontage und seinen verstörenden Bilderpuzzles verrät, dass es sich hierbei nicht um eine 08/15 USA-Krimiserie handelt, sondern um den Versuch, eine in Israel entwickelte und dort sehr erfolgreich im TV Programm gelaufene Dramenhandlung ins Amerika anno 2012 zu verpflanzen. Soviel sei verraten: das Experiment ist gelungen. "Homeland" setzt dabei erfrischenderweise nicht auf Spannung sondern auf gute Schauspieler und ein ausgeknobelt-intelligentes Skript.

Sgt. Nicholas Brodie ist seit dem Irak-Feldzug 2003 verschollen und hinterlässt Frau und Kinder, die im aufgekratzten Amerika nach 09/11 allein klarkommen müssen. Carrie Mathison (grandios: Claire Danes) ist eine CIA Agentin, die in Irak einen Tip bekommen hat, dass ein US-Marine von alQuaida "umgedreht" worden, d.h. zum Islam bekehrt und als "Schläfer" in die USA entsandt werden soll. Wenig später wird Brodie vom US-Militär aus seiner Gefangenschaft befreit und kehrt als Kriegsheld nach 8 Jahren Verschollensein in die Heimat und zu seiner Familie zurück. Carrie hält Brodie für den "Schläfer" und so beginnt ein Verwirrspiel um Gut und Böse, Macht und Einfluss, Realität und Wahn, welches, angereichert durch die Darstellung der typischen sozialen und psychologischen Probleme eines Kriegsheimkehrers, einen (für US-Verhältnisse) unerwarteten Tiefgang bereithält.

Die Serie erlaubt Einblicke in ein traumatisiertes, hypersensibles und zuweilen paranoides Amerika. Gekonnt wird mit den Stereotypen des wachsamen und starken Staates (verkörpert durch polizeiliche, nachrichtendienstliche und militärische Institutionen: FBI, CIA, Secret Service und Homeland Security) gespielt. Ist stete Wachsamkeit und Misstrauen nun richtig und erforderlich oder doch nur eine latent psychotische Überreaktion? Reflektiert wird dieses widersprüchliche Geschwisterpaar von Freiheit und Sicherheit in dem Innenleben der beiden Hauptfiguren Brodie und Carrie, die, selbst psycho-soziale Wracks, im Laufe der Serie auch persönlich zusammenfinden und doch, das wird sich zeigen, höchst unterschiedliche Interessen verfolgen.

Bis zum Schluss bleibt "Homeland" sehenswert, wenn auch erst ganz am Ende klassische Spannung aufkommt. Auch wenn es das Verdienst der Macher von "Homeland" ist, Inhalt und Anspruch vor Spannung zu setzen und auf jeglichen Cliffhanger zu verzichten, hätte ich mir im Ergebnis doch an der ein oder anderen Stelle etwas mehr emotionalen Tiefgang gewünscht. Und so manches Handlungselement erweist sich als stark konstruiert, etwa den kometenhaften politischen Aufstieg des Kriegsheimkehrers Brodie zum Parteikandidaten der Republikaner für den Kongress.

Alles in allem ist "Homeland" jedoch eine erfrischend tiefgängige und intellektuell fordernde Serie, die auf seichten Kitsch und übertriebene Spannungsbögen verzichtet. Das ist in jedem Fall sehenswert und sei dem Freund anspruchsvoller US-Serien á la "The Wire" wärmstens ans Herz gelegt.

Update zu Homeland -Staffel 2:

Nachdem nun auch die zweite Staffel im US-Fernsehen gelaufen ist, erlaube ich mir ein kleines (spoilerfreies) update:

- Homeland 2 wird spannender als Staffel 1, büßt dafür jedoch eine gehörige Portion Realismus ein.
- Das Ende der 2. Staffel enthält einen geradezu grandiosen Cliffhanger, der einen förmlich zwingt, Staffel 3 auch noch zu sehen.
- Der Kauf von Staffel 1 lohnt sich, da sich auch das Anschauen von Staffel 2 wieder lohnt. Man macht daher mit dem "Einstieg" in die Serie im Ergebnis nichts falsch.

Update zum Spiegel-Artikel vom 28.1.2013:

Die Spiegel-Redakteure Georg Diez und Thomas Hüetlin haben sich im Heft vom 28.1.2013 sehr treffend zur deutschen "Staatsfunkerlandschaft" anno 2012 geäußert und insbesondere "Homeland" als Gegenbeispiel angeführt, wie man richtig gutes Fernsehen macht.

Zitat: "Bis sich also ARD und ZDF aus den fünfziger Jahren in die Gegenwart vorgearbeitet haben, schauen wir weiter Homeland, auf DVD, gern zwei, drei, vier Folgen hintereinander, weil wir danach süchtig sind - und nicht um 23:15 Uhr, wie es uns die Programmmacher von Sat 1 vorschlagen, die auch noch tief im 20. Jahrhundert stecken. Wir werden staunen, weil wir nicht glauben können, was wir sehen. Und wir werden uns fragen, in was für einem Land wir eigentlich leben."

Update zum Spiegel-Artikel vom 4.11.2013:

Dirk Kurbjuweit vergleicht "Homeland" mit dem NSA-Skandal. Für ihn könnte "Homeland" nicht aktueller sein.

Zitat: "Die Gestalt unserer Zeit ist die Agentin Carrie Mathison, die Hauptfigur der amerikanischen Serie Homeland, gespielt von der wundervollen Claire Danes. Die Szenen unserer Zeit finden sich in den ersten Folgen von Homeland, wenn Mathison nervös zu Hause sitzt und das Leben eines Terrorverdächtigen beobachtet und abhört [...] Die Lieblingsserie von Barack Obama ist Homeland. Es ist eine befremdliche Vorstellung, dass er im Sessel sitzt, sich von Carrie Mathison unterhalten lässt und dabei für einen Staat verantwortlich ist, der so paranoid handelt wie diese Frau."
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57 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... does that star-spangled banner yet wave, o'er the land of the free and the home of the brave?, 1. März 2013
Von 
JohnSpartan (Scottsdale, AZ) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Homeland - Die komplette Season 1 [4 DVDs] (DVD)
Ja, das Sternenbanner weht noch über den USA, aber weht es auch über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen? Die letzte Zeile der ersten Strophe der Nationalhymne ist für mich wie ein Untertitel dieser sehr guten US-Serie.

Kurz zum Inhalt: Die sehr engagierte CIA-Agentin Carrie Mathison bekommt aus durchaus zweifelhafter Quelle einen nicht verifizierbaren Hinweis darauf, dass ein US-Soldat in Gefangenschaft "umgedreht" wurde und ist davon überzeugt, dass der kurze Zeit später nach acht Jahren Geiselhaft befreite US-Marine Nicholas Brody diese Person ist und wittert in ihm einen "Schläfer", der nun die Interessen der al-qaidaTerroristen in den USA verfolgen könnte.

Es gibt Indizien für diese Annahme, aber was davon ist nur das (unbewußte) Verhalten eines über Jahre Gefangenen und Gefolterten? Spätestens als Brody sich heimlich regelmäßig zurückzieht, den Gebetsteppich ausrollt und zu Allah betet, wird auch dem letzten Zuschauer klar, dass er nicht mit offenen Karten spielt und wirklich etwas verheimlicht. Aber was?

Mit fortlaufenden Folgen nimmt Brody immer mehr die Möglichkeiten an, die ihm sein Heldenstatus bietet und Mathison erscheint immer klarer als einsame und tablettenabhängige Frau mit psychischen Auffälligkeiten, die geradezu versessen an ihre "Entdeckung" glaubt und sich zum Beweis ihrer "Wahrheit" sehr fragwürdiger und illegaler Methoden bedient. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten - aber es beginnt und bleibt spannend; auch in der 2.Staffel, die bereits 2012 ausgestrahlt wurde.

Nun zur eigentlichen Rezension des Inhalts: Diese Serie "Homeland" ist für mich ganz eindeutig dokumentierte Geschichte im Sinne von Historie. Ich weiß natürlich nicht, welche Intentionen die Macher und Entwickler antreiben und angetrieben haben. Auf jeden Fall dokumentieren sie einen Zustand, der am vorläufigen Ende einer Entwicklung steht und bieten dem nicht nur konsumierenden Zuschauer eine Vielzahl von Denkanstößen, sich mit seiner Zeit zu beschäftigen.

Wie frei ist die amerikanische Gesellschaft (noch)? Wie haben sich die Lebensverhältnisse seit 9/11 verändert? Homeland Security ist erforderlich, um auf die geänderten Bedrohungen durch den internationalen Terrorismus (re)agieren zu können; aber wie weit darf man dabei gehen? Ganz aktuell zum Beginn von Obamas zweiter Amtszeit wurde erörtert, welche "Beweise" vorliegen müssen, um einen US-Bürger ohne Gerichtsverfahren durch Drohneneinsatz zu töten.

Hat die psychisch gestörte Carrie Mathison den "Helden" nur deshalb auf dem Kieker, weil sie gestört ist oder bietet ihr diese Störung eine bessere Möglichkeit, die Indizien zu sehen und zu erkennen, was die Anderen nicht erkennen?

Haben die Verantwortlichen von FBI, CIA usw. wirklich das Wohl des amerikanischen Volkes im Auge oder nur ihre eigene Karriere? Scheuen sie vor Erforderlichem zurück, weil es die Karriere gefährden könnte oder machen sie aus einer Mücke einen Elefanten, falls es ihrer Karriere zuträglich sein könnte? Kommt ihnen der Terrorismus etwa gerade recht, um die Gesellschaft in ihrem höchst eigenen Interesse umzuwandeln?

Wie sehr hat 9/11 das amerikanische Volk (Regierende und Regierte) verändert und in welchem Umfang ist ihnen das bewußt?

In welchem Maße würde ein gleichartiges Geschehen eine andere (westliche) Gesellschaft verändern? So hat ja auch der mit 9/11 nicht vergleichbare RAF-Terror der 1970er Jahre die Bundesrepublik und ihre Gesetzgebung beeinflußt.

Diese Auflistung von Fragen und aktuellen Themen ließe sich noch über Seiten so fortsetzen. Die Serie schafft es, all diese Fragen dem Zuschauer präsent zu machen, wobei die Darsteller dies außerordentlich gut unterstützen.

Damian Lewis (Band of Brothers, Life) ist kein Robert de Niro, der eine schier unerschöpfliche Bandbreite von Charakteren darzustellen vermag. Aber hier ist er für mich eine Idealbesetzung: die wenig veränderliche Physiognomie macht es dem Zuschauer besonders schwer, ihn unabhängig vom Handeln bei den "Bösen" oder bei den "Guten" einzusortieren.

Claire Danes ist einfach eine schauspielerische Offenbarung als gnadenlos einsame und durchaus verstörte Agentin, die den Fall Nicholas Brody zu ihrem Lebensinhalt macht und als einer der wenigen Mitarbeiter beim CIA erscheint, dem es wirklich "um die Sache" geht. Spätestens in "Homeland" wird klar, warum sie bereits mehrere Golden Globes, Emmys usw. bekommen hat.

Auch die Darstellung der anderen Charaktere ist durchweg überdurchschnittlich. Es gelingt der Serie sehr gut, ein großes Netz von Treibenden und Getriebenen, Idealisten und Karrieristen, Tätern und Opfern usw. zu spinnen, in dem aber auch die Täter Opfer und die Treibenden getrieben sind. Man erkennt, dass es in einem solchen Kampf keine Sieger gibt und geben kann. Selbst falls die Gesellschaft den Kampf in dieser Art und Weise "gewinnen" würde, hätte sie viel an Freiheit, Vertrauen und Lebensgefühl verloren und trotz eines Sieges wäre nichts mehr so wie früher.

Gerade zu amerikanischen Traumata wie Vietnam, Geiselnahme Botschaft Teheran, 9/11 usw. wurde eine Vielzahl patriotischer, unkritischer Filme produziert. Diese Serie ist ein für mich erstaunlicher Ansatz, einen anderen, kritischen Blick auf das Jetzt zu richten und das Handeln der eigenen Führung in Frage zu stellen.

Die Serie ist ein absolutes "MUSS" für Jeden, der mit dem Betrachten eines Films nicht nur die Zeit totschlagen will. Man sollte meines Erachtens jedoch die einzelnen Staffeln kaufen, um nach eigener Entscheidung mehrere Folgen hintereinander sehen zu können. Bei einer Folge (mit mehrminütigen Werbeunterbrechungen) pro Woche überträgt sich nicht die Spannung, welche die Serie aufbaut; verbunden mit durchaus wechselnder Parteinahme für insbesondere die beiden Hauptfiguren.
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72 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Thriller, aber beeindruckend authentisch, 22. Oktober 2012
Von 
Caliban (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Jeder potenzielle Käufer dieser Serie sollte vielleicht vorab gewarnt sein: Sie funktioniert als Thriller eher mäßig, gewährt aber authentische Einblicke in den Behördenapparat und die amerikanische Gesellschaft. Während in Breaking Bad beide Seiten - die spannende Unterhaltung und der entlarvende Blick hinter die Kulissen - gleichermaßen gut funktionieren, treten hier die klassischen Spannungselemente außer in der ersten und letzten Episode deutlich zurück. Dafür aber wird dem Zuschauer ein sehr ehrlicher Blick in das Funktionieren der Homeland Security Agency (HSA, in den USA gelegentlich auch mit "Hundreds stand around" übersetzt) und die amerikanische Gesellschaft. Da gibt es einerseits die Mitarbeiter auf den unteren Hierarchieebenen, die mit selbstzerstörerischer Leidenschaft für die Sache kämpfen. Die Protagonistin Carrie (Claire Danes) gehört dazu und dann den Vizepräsident und den Behördenleiter, die stets und vor allem ans eigene Fortkommen denken und denen die Aufgaben der HSA im Grunde eher gleichgültig sind. Man muss den Mut der Produzenten bewundern, wenn sie beim Zuschauer nach und nach Sympahtie für die Gegner aus den Reihen von al-Qaeda wecken und die hässlichen Züge auf der eigenen, US-amerikanischen Seite zeigen. Ein Blick in die Fratze des Vizepräsidenten genügt bereits. Dabei geben die Schauspieler wirklich alles, was diese Serie ebenfalls aus dem Gros des Belanglosen heraushebt. Vor allem Claire Danes scheut keinen Einsatz, um ein medikamentensüchtiges, vereinsamtes Wrack zu geben. Schon in der ersten Episode (ich sage nur "Badezimmmerszene") räumt sie mit dem Klischee des adretten Businessgirls gewaltig auf. In den letzten Episoden zeigt sie einen seltenen Mut zur Hässlichkeit. Man erkennt, was die vielen völlig vereinsamten Singles in der HSA wie in einer Pseudo-Familie antreibt und wie sie dabei sind, ihr Leben zu zerstören. Dies mag ein Teil der Zuschauer vielleicht als nervtötend und wenig spannend empfinden, der andere, an etwas Authentizität interessierte Teil folgt der Serie dabei umso gebannter. Fazit: Die Serie ist nicht für jeden etwas! Wer gelegentlich etwas schwerere Kost vertragen kann, wird hier allerdings hervorragend bedient.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gute Drama-Krimiserie mit sehr guten Schauspielern, 13. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Homeland - Staffel 1 (Amazon Instant Video)
Diese Serie ist eine der besten Serien, die ich je gesehen habe. Es zeigt die USA von seiner verletzlichen Seite, wenn die Gefahr aus den eigenen Reihen kommt.
Claire Daines spielt Carrie Mathiesson, eine CIA-Nachrichtenoffizierin, die von einem Informanten aus dem Irak erfuhr, dass ein befreiter US-Kriegsgefangener möglicherweise zu den Terroristen übergelaufen ist. Der US-Marine, Nick Brody, gespielt von Damien Lewis, wurde nach 8 Jahren al-Qaida-Gefangenschaft von US-Soldaten befreit und in den USA wie ein Held empfangen. Niemand, außer der bi-polargestörten Carrie ahnt, dass Brody ein zum Islam konvertierter Schäfer bzw. Selbstmordattentäter ist.
In der Zeit der Gefangenschaft hat sich in der Familie von Nick etliches getan. Seine Frau Jessica begann eine Affäre mit Brodys bestem Freund Michael Faber (gute Szene, wie Nick bei einem Barbecue davon erfuhr), sein Sohn Chris versucht den Vater, den er nie kannte, besser kennen zu lernen; seine Tochter Dana benimmt sich anfangs wie ein "normaler" Teenager (Bier trinken, mit Freunden feiern), sie sieht die Rückkehr ihres Vaters etwas skeptisch.
Carrie versucht anfangs, ohne offizielle Zustimmung ihrer Vorgesetzten, Brody zu überwachen. Sie baut Kameras und Mikros in Brodys Haus (NSA lässt grüßen). Ihr Mentor Saul Berenson hilft ihr, soweit er kann. Doch dann lässt sich Carrie auf eine Beziehung mit Brody ein, beide versuchen sie geheim zu halten. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden, als sich langsam herauskristallisiert, dass Brody für den Topterroristen Nazir arbeitet.

Eine sehr gute Serie, die Amerikas Verletzlichkeit durch konvertierte Bürger aufzeigt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Homeland, 11. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Homeland - Die komplette Season 1 [4 DVDs] (DVD)
e i n f a c h n u r s u p e r s p a n n e n d m i t S u c h t f k t o r
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4.0 von 5 Sternen Politdrama mit bipolarem Liebeschaos, 29. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Homeland - Staffel 1 (Amazon Instant Video)
Zu Anfang fand ich die Serie sehr spannend und auch die Stimmung und Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Allerdings muss ich wirklich zugeben, dass mich die Hauptdarstellerin Carrie total nervt. Sie ist so eine anstrengende Person und ständig im extremsten Gefühlschaos.

***Achtung Spoiler!!!
Ich sehe die Serie als Politdrama mit sehr großer Liebesgeschichte. Am Ende hat mich tatsächlich mehr die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptdarstellern interessiert. Das politische Geschehen empfand ich teilweise weniger glaubwürdig und etwas zu sehr hollywoodmäßig. Die Liebesgeschichte fand ich aber extrem gut. Die Chemie zwischen den Darstellern stimmt. Das fand ich richtig gut. Ich frage mich allerdings, ob es wirklich den gleichen Erfolg hätte, wenn man die Liebesgeschichte nicht eingebaut hätte...***

Ich werde es auf jeden Fall weiter schauen!! Ich finde es auch gut, dass es filmisch nicht immer so extrem schnell von statten geht, wie beispielsweise bei 24. Gerade wenn man die Carrie nach einer Szene nochmal länger "beobachten" kann und sieht, was ihr durch den Kopf geht und was sie bewegt durch ihre Gesten. Das bringt auch wieder etwas Ruhe rein und macht es deshalb sehr menschlich. Das ist mir öfters aufgefallen, dass dann nicht direkt geschnitten wird. Trotz allem ist es sehr typisch amerikanisch....
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Homeland - Die komplette Season 1 [4 DVDs] (DVD)
Die Serie reisst einen sofort mit und ist an Spannung kaum zu überbieten. Staffel eins von Homeland zeigt die wichtigen Anfänge, um die gesamte Serie nachverfolgen zu können. Dramatische Entwicklungen, ein tiefer Einblick in die Arbeit der Geheimdienste und eine rasante Story mit vielen Nebensträngen machen Homeland nicht von ungefähr zu einer der besten Serien der Welt. Eine Hochgeschwindigkeits-Serie mit dauerhaften Adrenalinschüben. Der Zuschauer glaubt, es sein eine Lösung gefunden, schon wirft eine Wendung alle Spekulationen wieder über den Haufen. Wirklich klasse gemacht und keine Sekunden langweilig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Serie, 2. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Homeland - Die komplette Season 1 [4 DVDs] (DVD)
Die Story und die Hauptpersonen entwickeln sich über die Serie. Für den Zuschauer setzt sich Stück für Stück ein Puzzle zusammen, dessen Bild er aber noch nicht kennt. Sehr gut gemacht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best of..., 28. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Homeland - Staffel 1 (Amazon Instant Video)
Neben Breaking Bad, Walking Dead und Game of Thrones, eine der für mich besten Serien. In Spannung und Schauspielkunst liegt sie sogar vorne.
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27 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant gespielt, superspannende Story, 14. November 2012
Über die Handlung ist ja bereits alles in den anderen Rezensionen gesagt. Was mich nur wundert ist, dass diese Serie als eher weniger spannend und ohne Cliffhanger beschrieben wird. Ich konnte es jeweils gar nicht erwarten, die nächsten Folgen anzusehen, so fasziniert war ich von der dauernd wechselnden Handlung (mal ganz abgesehen von dem überraschenden Ende, das bereits auf die nächste Staffel hinweist). Selten habe ich so eine dichte Story mit so vielen Facetten und Überraschungen gesehen wie diese. Ja, manche Erzählstränge lassen sich ziemlich viel Zeit, aber das ist nur gut, denn dann kommt man zwischen den spannungsgeladenen Szenen auch mal wieder etwas zur Besinnung. Zu Claire Danes Darstellung muss man auch nicht mehr viel sagen: Der Golden Globe für die beste Hauptdarstellerin ist mehr als verdient, so sehr opfert sie sich für diese Rolle auf. Eine fantastischen Hauptdarstellerin, die mir vorher noch gar nicht so sehr aufgefallen war. Und Damian Lewis ist ihr perfekter Gegenspieler - man weiß eigentlich bei den beiden nie, woran man wirklich ist, verdächtigt zwischenzeitlich alle und dann wieder niemanden.

Grandiose Unterhaltung, meiner Meinung nach.

P.S.: Mein UK-Import ließ sich perfekt abspielen, keinerlei Macken.
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Homeland - Die komplette Season 1 [4 DVDs]
Homeland - Die komplette Season 1 [4 DVDs] von Claire Danes (DVD - 2013)
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