Kundenrezensionen


115 Rezensionen
5 Sterne:
 (49)
4 Sterne:
 (18)
3 Sterne:
 (15)
2 Sterne:
 (14)
1 Sterne:
 (19)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen §??
Es ist ja nicht das erste Mal, dass John Grisham seinen Lesern unmißverständlich klar macht: ich bin auf wohlfeilen Applaus nicht mehr angewiesen. Deshalb erlaube ich mir ab und zu etwas anderes als den "typischen Grisham". Wer will ihm das ernsthaft verwehren?
Natürlich ist "Der Gefangene" in mancherlei Hinsicht eine Zumutung. Grisham bringt den...
Veröffentlicht am 25. Februar 2008 von thocool

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gutes thema, geht aber besser
Als ich das Buch aus dem Karton genommen habe, war ich sehr erfreut, da John Grisham zu meinen Lieblingsautoren zählt. Eine wahre Begebenheit, die von ihm umgesetzt wird, muss einfach ein Bestseller sein.

Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit der Ermordung von Debbie. Ihre letzen Schritte werden rekonstruiert. Der Stil ist hierbei wie bei einem...
Veröffentlicht am 22. Juni 2010 von Sarah F.


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen §??, 25. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Taschenbuch)
Es ist ja nicht das erste Mal, dass John Grisham seinen Lesern unmißverständlich klar macht: ich bin auf wohlfeilen Applaus nicht mehr angewiesen. Deshalb erlaube ich mir ab und zu etwas anderes als den "typischen Grisham". Wer will ihm das ernsthaft verwehren?
Natürlich ist "Der Gefangene" in mancherlei Hinsicht eine Zumutung. Grisham bringt den Leser mit dem nüchternen Polizeiberichtstil des nicht enden wollenden Anfangsteils schon an die Grenzen des Erträglichen (und manche drüber hinaus, wie man lesen kann). Ich mußte das Buch nach diesem Einstieg auch erstmal ein paar Tage zur Seite legen, weil ich befürchtete, depressiv zu werden. Aber die Wirklichkeit ist eben viel erschütternder als der haarsträubendste Roman es sein kann.
Ich habs mir also bis zum bitteren Ende angetan, mit wachsender Begeisterung. Um am Ende zu sagen: so ungewöhnlich dieses Buch ist, so tief beeindruckend ist es, wenn man sich auf diese Reise einläßt. Danach muß man allerdings noch mit seinen eigenen Gefühlen fertig werden. Soll ich nun an der Menschheit verzweifeln oder Kämpfer gegen Justizirrtümer werden oder über derart verpfuschte Menschenleben weinen oder einfach nur froh sein, dass mir solches nicht widerfahren ist? Was lernt man aus dem Leben eines Mannes, der kurz vor seinem Tod sagt: "Wenn ich noch einmal von vorn anfangen könnte, würde ich lieber gar nicht erst geboren werden"?
Wer nur spannende Unterhaltung sucht, sollte es sich zweimal überlegen mit diesem Buch. Wer sich berühren lassen mag, solls riskieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gutes thema, geht aber besser, 22. Juni 2010
Von 
Sarah F. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Gebundene Ausgabe)
Als ich das Buch aus dem Karton genommen habe, war ich sehr erfreut, da John Grisham zu meinen Lieblingsautoren zählt. Eine wahre Begebenheit, die von ihm umgesetzt wird, muss einfach ein Bestseller sein.

Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit der Ermordung von Debbie. Ihre letzen Schritte werden rekonstruiert. Der Stil ist hierbei wie bei einem Zeitungsbericht oder einer Polzeiakte sehr sachlich. Dies passt zu dem Einstieg in meinen Augen sehr gut. Danach lernte ich Ron kennen. Seine gesamte Lebensgeschichte. Sie ist wichtig, aber durch den Berichtstil wirkte sie zu sachlich, als das ich eine Bindung zu ihm aufbauen konnte. Schnell wird deutlich, dass mich hier kein üblicher Thriller oder Roman erwartete, sondern ein Sachbuch. John Grisham hat lediglich alle Fakten zu dem kompletten Fall gesammelt und diese sachlich und erschütternd vermittelt.
Die Geschichte geht sehr ans Herz, zumindest als ich angefangen habe, mir den sachlichen Stil besser vor Augen zu führen.( Dies hätte John Grisham aber von sich aus, ebenfalls umsetzen können.) Dadurch gelang es mir den labilen und depressiven Ron näher kennenzulernen. Es ist nicht nur tragisch, dass Debbies Mörder so lange frei herumgelaufen ist, sondern auch wie sie gestorben ist. Für Ron bedeutete es viele Qualen und ich habe, ab seiner Verurteilung richtig mit ihm gelitten. Am Anfang hielt ich ihn für einen verzogenen Bengel, der sich einfach alles erlauben konnte, aber nichts im Leben auf die Reihe bekommen hat. Das liegt aber an der Erziehung, machte ihn mir aber nicht sympathischer. Trotzdem hat niemand ein solches Leben verdient. Daran würde so mancher, auch sehr starker, Mensch zerbrechen.
Aus diesem Grund bin ich der Ansicht, dass John Grisham ein wichtiges Thema ausgewählt hat und dieses ganz gut umgesetzt hat. Eine richtige Anklage an die Justiz von Amerika.
Trotzdem konnte ich mich während des gesamten Lesens nicht an den berichtartigen Stil gewöhnen. Außerdem hat der Autor viele Fakten sehr häufig wiederholt und dies nervte manchmal schon. Gerade wenn es um die vermasselte Karriere ging.
Durch den Kampf mit dem Stil, brauchte ich drei Tage zum Lesen. Wäre ein romanähnlicher Stil verwendet worden, hätte ich sicherlich nur zwei Tage benötigt. Hier wäre aber das Ausmaß der Situation gar nicht so gut vermittelt worden.

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der gerne Tatsachen-Romane liest. Gerade da jedem so etwas passieren kann.

===Bewertung===
Von mir erhält das Buch wegen der vielen Wiederholungen und des Stils lediglich drei Sterne. Sonst hat der Autor einen sehr bildhaften Stil, der hier einfach in den Fakten untergegangen ist.

Pro: Thema
Contra: Stilwahl
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch nie war die Wahrheit so spannend..., 26. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte mir Grisham's Gefangenen schon kurz nach seiner Veröffentlichung gekauft.

Ich lies mir sehr viel Zeit bis ich eines Tages dann mit der Lektüre dieses Buchs begann.

Ich muss zwar den Kritikern Recht geben, die behaupten dass der Anfang und die seitenlangen Analysen rund um Ron Williamson's sportliche Leistungen auf den Baseball und Basketballstadien von ganz Oklahoma, ziemlich langatmig ist.

Es aber garnicht erst fertig zu lesen und gleich ein Urteil darüber zu verkünden ist gegenüber so einem tollen Sachbuch etwas zu sehr gewagt.

Wenn man nähmlich erst einmal die ganze Einführung des Buchs durch hat, begreift man dass J.Grisham damit nur erreichen wollte dass man so viel wie möglich über den Aufstieg (Versuch eine Profi-Sportlerkariere zu beginnen), und den Niedergang (Anschuldigung, Verurteilung, Alkohol, Drogen usw.) des Hauptcharakters erfährt.

So bald man dann ins Buch-Innenleben gelangt, beginnt dann das ewige Kopfschütteln, sowie Entrüstung, Wut und Trauer zugleich, über das von Wegen so toll funktionierende amerikanische Justizwesen.

Ein Unschuldiger Mensch, mit einem wasserfesten Alibi gelangt in die Fänge der Justiz und wird in einem nahezu verbrecherischeren Verfahren zum Tode verurteilt, nur weil die grossen Justiz-Mächte so schnell wie möglich einen Sündenbock für einen Mord haben wollen.

Der Mann entkommt der Giftspritze nur mit viel Glück.

Und während dessen spukt einem der Gedanke im Kopf dass all dies tatsächlich passiert ist!

Unglaublich!!!

Ich habe noch nie bei einer Lektüre, so oft meinen Kopf geschüttelt...

Ich kann dieses Buch einfach nur weiter empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, emotional, mitreißend - und leider wahr, 17. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Gebundene Ausgabe)
Das neuste Werk von einem meiner Lieblingsautoren, und soweit ichh das zu beurteilen vermag - sein Bestes. Eine wahre Geschichte (sowas zieht bei mir ja immer) über einen der größten Justizskandale ever. Zwei Männer werden nach einer Reihe von Denunziationen, schlampigster (und oft absichtlich falscher) Polizeiarbeit und ein paar kleinen, allerdings mit dem verhandelten Mord nicht zusammenhöngenden Missgeschicken in den Todestrakt gesperrt und kämpfen nun um Gerechtigkeit, wobei das Hauptaugenmerk auf Ron liegt, der mit einer sowieso tragischen Lebensgeschichte an dem Urteil "Tod" zerbricht.

Habe das Buch gestern in einem Zug weggelesen, war wirklich dankbar dafür, krank zu sein, um wirklich den gesamten Tag Zeit zu haben. EIne Geschichte, die einen echt wahnsinnig wütend macht, das ganze Justizsystem anzweifelt und nicht wirklich Symptahien für die Polizei in Oklahoma weckt. Großartig, großartig, großartig, sollte JEDER lesen, spätestens, wenn es irgendwann als Taschenbuch erscheint.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mir fehlte der Pepp ..., 29. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Taschenbuch)
Gute Story, aber viel zu langatmig und verdrießlich. Viele Randgeschichten waren mir zu sehr ausgeschmückt und ... zu lange und zu unwichtig für die Kerngeschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein wahres Meisterstück!, 26. November 2006
Von 
Ronald Pisuth (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Gebundene Ausgabe)
Ich habe von John Grisham alle Bücher gelesen und bin somit so etwas wie ein Fan. Sein Schreibstil, seine Geschichten, sie haben mich immer gefesselt und ich erwarte immer mit Begeisterung seine neuen Bücher. Leider waren die letzten Erscheinungen nicht DIE großen Klassiker seiner Anfangszeit wie "Die Jury" oder "Die Firma", trotzdem suchen sie Werke ihresgleichen.

"Der Gefangene", den ich vor fünf Minuten zu Ende gelesen habe, ist genauso wie "Die Farm", mal etwas Anderes. Die große Faszination kommt daher, dass die Geschichte Realität ist! Ein zum Tode Verurteilter in den USA, der, im Nachhinein für jedermann eindeutig, unschuldig ist! Die Geschichte ist vielleicht nicht seine Spannendste, aber eine seiner Mitreissendsten. Unglaublich, dass so etwas wirklich passiert! Du hast nichts getan, eigentlich bist du nicht mal in der Nähe des Tatortes gewesen, hattest mit dem Opfer noch nie etwas zu tun, dennoch sitzt du in der Todeszelle, weil du jemanden ermordet haben sollst! Keine zwei Wochen oder drei Monate, bis einem Menschen das offensichtliche Fehlurteil auffällt, nein! 11 Jahre! Und nur durch Glück, dass in letzter Minute ein gescheiter Mensch sich die Zeit genommen hat, eine Akte zu lesen, ist die bereits angesetzte Tötung durch die Giftspritze verhindert worden!

Ich war am Ende sehr gerührt und mitgerissen. Eine furchtbare Geschichte, die sich niemals in einem Rechtsstaat in der Form wiederholen dürfte. Ich finde alle Grisham-Bücher gut, obwohl die letzten Erscheinungen nicht mit den großen Klassikern seiner ersten Jahre konkurrieren können. "Der Gefangene" ist aufgrund der Tatsache, dass es kein Roman, sondern ein Sachbuch, eine Nacherzählung einer wahren Begebenheit ist, eines seiner besten Bücher!

Meine Empfehlung: UNBEDINGT LESEN!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todesstrafe und krude Rechtssprechung in den USA, 23. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Gebundene Ausgabe)
Grishams Buch soll nicht nur gegen die Todesstrafe sprechen, es geht sich auch um voreingenommene, parteiische Rechtssprechung, die dazu führt, dass ein Unschuldiger dran glauben muss.
Das Buch basiert auf Tatsachen!

Worum geht’s:
Ein gestörter Baseballspieler – Ronnie - wird verdächtigt, einen Sexualmord begangen zu haben.
Seine sportliche Karriere hat er vermurkst, nun lebt er exzessiv, trinkt zuviel, fällt af in der amerikanischen Kleinstadt. Der ideale Verdächtige also!
Der voreingenommene Sherriff hält ihn von Anfang an für schuldig, seinen Kumpel Dennis gleich mit und sorgt mit Vehemenz, mit falschen Indizien und falschen Zeugenaussagen für die Verurteilung von Ronnie – der es gar nicht getan hat.

Ronnie wird zum Tode verurteilt. Da die Vollstreckung solcher Urteile in den USA viele Jahre dauern kann, befindet sich Ronnie derweilen in der Todeszelle, lebt unter menschenunwürdigen Bedingungen, bis eine DNA-Analyse Jahre später und kurz vor seiner Hinrichtung seine Unschuld bewiest.
Wie leicht kann also ein Verdächtiger in den USA von 12 leichtgläubigen und leicht zu beeinflussenden Geschworenen in einem Mordprozess verurteilt werden!

Ein ungewöhnlicher Thriller!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Untypischer Grisham - Sachbuch gegen Todesstrafe, 24. September 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Gebundene Ausgabe)
Als Anklage gegen das bestehende Rechtssystem in den USA sowie gegen die Verhängung der Todesstrafe liest sich John Grishams jüngstes Buch »Der Gefangene«.

In seinem ersten Sachbuch beschreibt der gelernte Jurist und bekannte Bestsellerautor den Fall eines unschuldig zum Tode verurteilten weißen Amerikaners. Elf Jahre saß Ron Williamson in der Todeszelle, weil ihn gewissenlose Polizisten, die unbedingt einen spektakulären Mordfall abschließen wollten, trotz eines Alibis und offenkundiger Beweise seiner Unschuld zu einem »Traumgeständnis« nötigten.

Danach gingen die Beamten in gnadenlosen Verhören unter Androhung von Gewalt soweit, von dem psychisch labilen Mann eine Geschichte zu erpressen, wonach er geträumt habe, wie der Mord abgelaufen sein könnte. Gemeinsam mit »verdächtigen« Lügendetektorkurven und Berichten von Gefängnisspitzeln, die behaupteten, Williamson habe die Tat gestanden, reichte das aus, ihn anzuklagen und zum Tod durch die Giftspritze zu verurteilen.

Die Polizei des kleinen Städtchens Ada im »Bibelgürtel« von Oklahoma hatte zuvor schon zwei Männer, Tommy Ward und Karl Fontenot, auf diese Weise lebenslang ins Gefängnis befördert. Deren Fälle war wegen ihrer offensichtlichen Absurdität von dem Schriftsteller Robert Mayer aufgegriffen und in seinem Buch »The dreams of Ada« veröffentlicht worden. Beide Fehlurteile sind bis heute nicht aufgehoben.

Grishams Buch beschreibt das Leben eines depressiven Baseballprofis, der aufgrund von Krankheit und mangelnder finanzieller Mittel einem Fehlurteil zum Opfer fiel. Der Zufall wollte es, dass sich Mitarbeiter eines unabhängigen Bürgerrechtskomitees des Falles annahmen und in letzter Sekunde einen Freispruch erkämpften. Minutiös arbeitet Grisham schlechte Polizeiarbeit, pseudowissenschaftliche Methoden, irrtümliche Identifizierungen, schlechte Verteidiger, faule oder arrogante Staatsanwälte und parteiische Richter auf. Streckenweise liest sich sein Buch wie ein Krimi, wobei ellenlange Ausführungen über Baseball eher den amerikanischen Leser interessieren mögen.

Dennoch ist bei diesem Buch alles andere: Grisham, dessen bisherige Bücher packende Thriller sind, tritt mit diesem Werk unspektakulär auf. Obwohl die Bedeutung des geschilderten Falles ungleich dramatischer als jede Romanhandlung ist, fehlen die üblichen Grishamschen Fluchten und Verfolgungsjagden. Wer einen typischen Grisham erwartet, sollte dies vorher wissen, bevor er zu dem Buch greift.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant und doch langatmig, 26. Mai 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Taschenbuch)
Interessant am "Gefangenen" ist, dass das Buch sehr kritisch mit dem Justizwesen umgeht. Egal ob in den USA oder sonstwo auf der Welt, regt das Buch doch zum nachdenken an. Wo geschieht Unrecht, nur damit ein Sündenbock vorgewiesen werden kann.

Langatmig ist das Buch, weil viele Informationen gegeben werden, die für die Nacherzählung einer wahren Begebenheit nicht zwingend sind. Ebenfalls gibt es sehr viele Wiederholungen solcher Sequenzen, was mich gelangweilt hat.

Für das erste Non-Fiction-Buch mache ich Grisham ein Kompliment, sehe aber auch, dass die Spannung nie so recht aufkommt. Hier kann der Autor noch einiges verbessern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Roman statt Sachbuch liegt Grisham wohl doch eher ..., 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Taschenbuch)
Kein gewohnter Grisham, sondern eben sachlicher/dokumentarisch, teilweise langatmig aber trotzdem interessant, wenn auch nicht die gewöhnliche "man-kann-das-Buch-nicht-mehr-aus-der-Hand-legen" - Stimmung auftaucht - zumindest nicht bei mir.

Trotzdem lesenswert und - wie gesagt - interessant, aber nicht die übliche "Hochspannung" - deshalb nur drei Sterne, da man "besseres" oder "anderes" von Grisham gewohnt ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Gefangene
Der Gefangene von John Grisham
EUR 8,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen