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am 22. August 2015
Meiner Ansicht liegt die Stärke des Buches beim Aufzeigen der Probleme. Hörhan entlarvt sehr schön die typischen Fehlannahmen des Bürgertums, die wir um uns herum überall beobachten können.

Problematisch wird es jedoch bei den Lösungsvorschlägen:
- Hörhans Investmentkonzept "Mietwohnung" trifft derzeit spätestens beim unterschätzten Renditefresser "Hausgeld" auf kaum lösbare Probleme.
- Unternehmer brauchen Ideen, aber wir leben in einer Gesellschaft, die keinen offensichtlichen Mangel aufweist. Das heißt, was gebraucht wird gibt es schon, und die absolut brilliante Idee, die einen weltberühmt macht, die entwickelt ein Durchschnittsleser doch eher selten.

Dennoch vergebe ich 4 von 5 Punkten, weil der Erkenntnisgewinn letztlich die Nachteile massiv überwiegt.
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am 30. April 2011
Hallo,
Krise, HRE und Roubini, haben wir alles irgendwie gehört. Ich dachte, was soll da Neues kommen. Und es kam nichts Neues. Musste auch nicht. Aber: Hörhan mahnt zu recht und zeigt in seinem Büchlein (ich habe es unverschwenderisch als Taschenbuch für 8,99 gekauft und für den Preis ist es völlig okay) einige wichtige, wenn auch banale Dinge auf, die für viele Menschen im Land real Gefahren mit harten Folgen darstellen. Hierzu 3 Dinge:
1. Für einen gesunden Haushalt muss man mehr einnehmen als ausgeben. Zugegeben, banal. Nur warum wird ein solch banaler Fakt nicht einfach befolgt? Weil viele Menschen in einem "Hamsterrad" aus schlecht analysierter Karrieregier, Statuszwang und Herdentrieb funktionieren und ihre Freiheit langsam aber sicher "verpfänden" (in Form von Schulden). Ein Blick in die Schuldenstatistiken des Landes inkl. Privatinsolvenzen zeigen wie Recht Hörhan hat.
2. Viele spekulieren an der Börse, gehen zu ihrem Banker und hören sich tolle Geschichten an. Vor allem aber lassen sie sich von den Erfolgsgeschichten blenden, die nämlich eintreten können, es aber einige Zeit später in der Regel nicht tun. Hörhan macht ein System der Finanz- und Werbeindustrie aus, das dies mit Absicht provoziert. Sehr erhellend und in der Begründung simpel nachvollziehbar. Die Botschaft: Investiere nur in die Dinge, die du auch verstehst und vor allem antizyklisch (entgegen dem Boulevarderkenntnissen und Kursverläufen).
3. Die falsch-bescheidene Einstellung von vielen Menschen zur Arbeit und die Verantwortung des Bildungssystems für eine Kultur des Angestelltseins indentifiziert Hörhan sehr klar. Diese Indentifizierung ist in meinen Augen der genialste Punkt des Buches. Schule und Bildung zwingen zur Funktion im Hamsterrad, nicht zum Unternehmertum mit Kreativität. Wer an unseren Schulen mit den "Vorbildern" Lehrer (kann schon kaum ein kreatives Vorbild sein, da Beamter oder Angestellter) nebst Kuschelpädagogenversorgungssystem (Schulsozialarbeiter, etc., ebenfalls staatlich alimentiert) schaut, der sieht und erlebt, was Hörhan meint.
Okay, die Schreibe ist überheblich und die Angeberei nervt ein wenig. Weshalb ich aber klare 5 Sterne vergebe: Banale Wahrheiten sind meist die besten. Sie tun im Erkennen weh, aber können recht heilbar sein. Ich fand das Buch erfrischend, vor allem deshalb, weil Hörhan der Lamentiererei der Mittelständler über Banker, Boni, etc. die Selbstverantwortung des Einzelnen gegenüberstellt.
Viele Grüße
Dr. Stephan Peters
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am 23. März 2013
Das Buch beginnt ab der ersten Seite mit der Kernspaltung der Gesellschaft. Die lokale wie globale Verschuldungsproblematik aufzuzeigen ist die primäre Botschaft des Autors - und man hasst ihn dafür.

Trotzdem wird schonungslos das Komsumverhalten der breiten Masse unter die Lupe und in die Zange genommen.
Wer sich von dem bewusst egomanischen Schreibstil nicht abschrecken lässt, erhält ein sehr lehrreiches, angenehm lesbares und bisweilen auch sehr lustiges Buch, das auch beim 2. Lesen nichts von seiner Strahlkraft einbüßt.

Angesichts des Preises ist jedoch zur Taschenbuchausgabe zu raten oder der Kindleversion.
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am 7. März 2013
Alles in allem sehr nett zu lesen und informativ. Zwischen der Niedermachung der gemeinen Mittelschicht und dem "sieh mal was ich alles habe" ein sehr gelungenes Buch. Besonders gelungen finde ich die Wahl wie etwas verdeutlicht wird, was Herrn Hörhan ganz gut durch selbst erlebte Situationen gelungen ist. Man sollte nur nicht den Fehler machen und durch dieses Buch angeleitet versuchen Geld zu verdienen, davon rät Herr Hörhan aber glaube ich sogar ab.

Motivierend, Informativ und direkt...

Ich habe es gerne gelesen und werde es sicher noch einmal lesen.
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am 6. Februar 2014
Nicht, dass ich mit allen Ansichten und Lebensweisen von Herrn Hörhan übereinstimme, aber das Buch ist ein Muss für jeden, der sich mit Geldthemen beschäftigt. Insbesondere der Satz "Wer für Konsum einen Kredit aufnimmt, ist ein Vollidiot!" sollte sich jeder Verbraucher zu Herzen nehmen. Der innere Widerspruch, der sich beim Leser von Hörhans Gedanken zuweilen auftut, ist gerade zu gewinnbringend, um seine eigenen Glaubenssätze in Gelddingen auf den Prüfstand zu stellen. Hörhans Ehrlichkeit ist erfrischend anders, als die gängige Literatur zu Gelddingen.
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am 24. Februar 2014
Gerald Hörhan tritt seinen Lesern vors Schienbein - und zwar kräftig und mit Ansage. Manchmal geht es einfach nicht anders, nämlich dann, wenn "Heile Gänschen" nicht mehr funktioniert.

Das Buch lag zwei Jahre in meiner Wunschliste, bevor ich es auf Drängen eines Freundes kaufte. Damit es schneller ging, bestellte ich das eBook und las schon nach ein paar Minuten darin. Am gleichen Nachmittag bestellte ich die Taschenbuchausgabe für meine Frau.

Für mich und meine Frau ist es ein klarer und wichtiger Impulsgeber.
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am 3. März 2010
Eines vorweg: Das Buch ist nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Gerald Hörhan rechnet hier mit der Mittelschicht ab, führt sie vor, will aber auch Auswege zeigen. Inhaltlich bleibt er dabei jedoch oft recht oberflächlich - als Beispiel, wie man der Konsumfalle entkommen kann: Gebrauchtwagen statt Neuwagen. Aha!

Sprachlich wirken die Vergleiche der Mittelschicht mit rennenden Ratten oder (weitaus öfter) strampelnden Hamstern teils amüsant, teils wie zu platt inszenierte Provokationsversuche.

Warum nur 3 Sterne? - Hörhan verwendet viel Kraft auf Selbstdarstellung. Dies gelingt ihm nicht immer gut. Köstlich: Da wird bei der Szene im Luxushotel aus der Côte d'Azur auch schnell mal die (oder vielleicht der?) CODE D'AZUR. Dafür ist die Seite der Problemlösung zu knapp geraten.

Aber: Das Buch ist ein notwendiger Beitrag zur Antwort auf die Krise. Zu einfach, können unwissende Schreihälse ihren Frust aus 30 / 40 / 50 Jahren "Hamsterrad" auf die Investmentbanker schieben. Hörhan spielt diesen Ball zurück an den Durchschnittsbürger, mit dem Ziel Auswege aufzuzeigen.

Würde ich dieses Buch empfehlen? - Ja.
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am 19. Januar 2014
Kann ich jedem nur empfehlen.. Wenn ich diese Einsichten schon mit 20 gehabt hätte bzw zu lesen bekommen hätte... Aber ok besser spät als zuuuu spät. :-)
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am 10. Juni 2010
Das Buch von Herrn Hörhan ist recht amüsant. Allerdings als Evangelium kann man es nicht betrachten.
"Die Lösung um reicht zu werden ist einfach: Nicht mehr ausgeben als man hat.
Schulden nur für Investitionen, die einen entsprechenden Ertrag bringen.
Ehrlich sein, Handschlagqualität haben, aber gscheit sein.
Neue Autos sind schlechte Kapitalanlagen."

Es sind lauter Empfehlungen, die ich selbst auch befolge, doch irgendwie werde ich nicht reich. Wahrscheinlich bin ich zu mildtätig.
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am 6. April 2015
Lektoren sagen immer, man solle den Leser nicht anbrüllen oder gar den Eindruck erwecken, man würde ihn für dumm verkaufen. Wenn man dies schon nicht darf, um die Eitelkeiten der Leser nicht zu verletzen, dann passt dieses Buch nicht in das Regal von Mimöschen. Denn dieses Buch brüllt Sie nicht an. Es ist auch nicht einfach nur schnöde provokativ. Es ist schlicht eine Schlägerei. Aber eine sehr Gepflegte. Man muss sich auf ein solches Buch einlassen. Anfänglich mag es befremdlich wirken. Aber das ist immer der Fall, wenn man insgeheim zugeben muss, das der Autor Recht hat. Ich habe nicht in Harvard studiert (so wie der Autor). Ich habe nicht mal ein Abitur (so wie der Autor). Und ich habe die aufgezählten Fehler alle selbst gemacht! Obwohl ich zeitlebens in der Versicherungs- und Finanzbranche tätig war. Bevor ich dieses Buch las, hatte ich schon bemerkt, was da draußen los ist. Bin selbst Autor. Habe mein Berufsbild verändert und bin - mit etwas Glück - nach dem völligen Kollaps heute wieder im Geschäft. Es wird Ihnen oftmals nicht gefallen was im Buch steht, und man mag sich manches mal am Autor reiben. Aber die Wahrheit ist selten bequem und sie nimmt keine Rücksicht auf eingefahrene Denkmuster und schon gar nicht auf Selbstbetrug. Auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole: Der Autor hat so was von Recht, das man eigentlich ein neues Wort dafür erfinden müsste.
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