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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begnadete Tragikomiker
Nichts für ungut, aber Vampire Weekend sind eine komische Band. Sie waren es, als sie 2006 mit ihrem Debüt den altbackenen Indierock in ein völlig neues Kostüm steckten – „Mansard Roof“, „A-Punk“, „Oxford Comma“, das war Paul Simon auf 45 RPM, Punk mit Funk, Spaß und Stil. Stil, jawohl, eigenartigem wohl...
Vor 19 Monaten von Mapambulo veröffentlicht

versus
6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gepflegte Enttäuschung
Nachdem die beiden ersten Alben bei mir jeweils einige Wochen auf Endlosschleife liefen waren Vorfreude und Erwartung entsprechend groß. Leider wurden sie nicht erfüllt. Die heitere, entspannt-aufgekratzte Lebensfreude mit reichlich Referenzen auf einen von materiellen Beengungen unbeeinträchtigten Lebensstil ist viel zu gewollter Tiefsinnigkeit gewichen...
Vor 19 Monaten von Mathias Wolzogen veröffentlicht


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begnadete Tragikomiker, 10. Mai 2013
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Modern Vampires of the City (Audio CD)
Nichts für ungut, aber Vampire Weekend sind eine komische Band. Sie waren es, als sie 2006 mit ihrem Debüt den altbackenen Indierock in ein völlig neues Kostüm steckten – „Mansard Roof“, „A-Punk“, „Oxford Comma“, das war Paul Simon auf 45 RPM, Punk mit Funk, Spaß und Stil. Stil, jawohl, eigenartigem wohl gemerkt, schließlich sahen sie aus wie schnöselige rich kids mit ihren Button-Down-Hemden, Strickjacken und quietschbunten Sommershorts. Putziger Klassensprecherpop, aber eben auch verdammt catchy, wem das nicht in die Beine ging, der durfte sich schon einige Grobheiten anhören. Sie blieben komisch, als „Contra“ kam, zu den gewohnten Klängen kamen nun die klassischen, barocken hinzu, virtuos, verspielt, klug und keine Spur von lächerlich. Und immer noch Ezra Koenigs quengelige Stimme, die selbst die traurigsten Erfahrungen mit einer unverschämten Lässigkeit besingen konnte – „Cousins“, „Horchata“, „Giving Up The Gun“, wieder jede Menge Killer.

Wen überrascht es also, dass die New Yorker auch mit ihrem neuen, dritten Album eine komische Band geblieben sind, viel zu clever, als dass sie alles über den Haufen werfen würden, was bisher so gut geklappt hat, ehrgeizig genug, um ihrem Sound doch wieder ein paar neue und überraschende Facetten hinzuzufügen. Es gibt die Nummern mit unverwechselbaren Sound der ersten Tage - „Unbelievers“, der vielleicht bestgelaunteste Song zum Fegefeuer überhaupt, der quirlig schräge Bigbeat von „Diane Young“, ein Stück, das sich die Fans der Automarke Saab wohl auf ewig zum Feind gemacht hat, „Finger Back“ dazu, nicht weniger skurril und flott, Teufelstänze allesamt. Auf der anderen Seite die entspannten Lieder, die so laid back, so einängig geraten, dass einem vor Bewunderung nicht selten der Mund offen stehen bleibt: Der Sonnenaufgang in „Obvious Bicycle“ zu metallisch klackenden Drums, das gewitzte „Step“ mit seinen verfremdeten Stimmen und honigsüßen Melodien – „…and punks who would laugh when they saw us together, well, they didn't know how to dress for the weather“, haha, und dann – ganz bitter – „Hannah Hunt“. Koenig trägt seine Liebe zu Grabe, doch selbst wenn er gegen Ende etwas wehleidig zetert („If I can't trust you then damn it Hannah, there's no future, there's no answer, though we live on the US dollar, you and me, we got our own sense of time“), selbst dann hat das noch Charme, bleibt er sympathisch.

Die richtig guten Nummern haben sich die vier für den Schluß aufgehoben, die also, die ihrem Sound wieder den speziellen Extradreh geben. „Worship You“ ist ein überhitzter Squaredance, nervöse Drums, Saxophon, Bonanza Baby! Die zwei Stücke danach sind mit „großartig“ noch zurückhaltend bezeichnet – „Ya Hey“ (ist das etwa Koenigs „Banana Boat Song“?), lautmalerisch, verquerer Text, das Piano auf Fuge komponiert und dazu diese dramatischen Chöre, unglaublich. Ebenso – „Hudson“. Auch hier eine ähnliche Dramatik, jetzt aber eher Morricone, Gewehrsalven, Marschmusik, staatstragende Historie – „All you who changed your stripes can wrap me in the flag“, man sollte es trotzdem nicht zu ernst nehmen. Diese drei letzten Stücke außen vor, haben Vampire Weekend so viel nicht verändert – ein anderes Licht, eine differente Stimmung, und dennoch ist das Album nicht kleiner als die vorangegangenen. Es bleibt ihr Geheimnis, wie sie zu all den fabelhaften Ideen kommen, wie sie ihrer Lebendigkeit und Freakness immer noch eins draufzusetzen vermögen. Wochenendvampire, die sie nun mal sind, werden sie schon ihre geschützten Quellen haben, um auch für die nächsten Jahre bei Kräften zu bleiben. mapambulo:blog
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit einer musikalischen Fülle, aus der andere Bands drei Alben machen, 15. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Modern Vampires of the City (Audio CD)
Eher zufällig bekam ich mit, dass Vampire Weekend ein neues Album veröffentlicht. Kennen tue ich die Musik der Jungs noch gar nicht so lange, seit einem Jahr vielleicht.
Aber was ihnen mit diesem Album gelungen ist, das ist einfach phänomenal. Die Musik kommt mit solch einer musikalischen Fülle, dass es einen einfach einnimmt und nicht mehr loslässt. Was hier musikalisch und instrumentalisch in ein Lied gepackt wird, daraus basteln andere Künstler übertrieben formuliert schon ein komplettes Album. Aber nicht, dass die Lieder überladen wirken - alles passt musikalisch zu 100% ineinander, das ist einfach nur große Kunst.
Zugegeben, das Album unterscheidet sich teilweise schon deutlich von seinen Vorgängern. Während das bei anderen Künstlern oft nichts gutes bedeutet, gelingt es Vampire Weekend aber, es einfach noch besser zu machen als bisher. Natürlich entfernen sie sich dabei nicht völlig vom Klang der Vorgängeralben, am besten trifft es folgender Satz eines anderen Rezensenten, den ich zitieren möchte: "Wen überrascht es also, dass die New Yorker auch mit ihrem neuen, dritten Album eine komische Band geblieben sind, viel zu clever, als dass sie alles über den Haufen werfen würden, was bisher so gut geklappt hat, ehrgeizig genug, um ihrem Sound doch wieder ein paar neue und überraschende Facetten hinzuzufügen".
Persönliche Highlights auf dem Album sind für mich die Songs "Worship you" und "Finger back".

Mehr gibt es da für mich eigentlich nicht zu sagen, um wirklich einen Eindruck zu bekommen, sollte man sich das Album anhören, bestenfalls sogar mehrfach. Ich möchte nur sagen: es lohnt sich wirklich.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohlklang und CrashBoomBang, 10. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Vampires of the City (Audio CD)
Ach ja, was hieß es nicht alles von diesem Album: Vampire Weekend goes Americana. Aber wer jetzt dumpfes Oktoberfest-Banjo-Geschrummel a la Mumford & Sons erwartete, kann aufatmen. Ich frage mich, wie die Songschreiber und Multi-Instrumentalisten Ezra und Rostam auf ihre Rhythmusfraktion Chris Baio und Chris Tomson (Drums & Bass) zugehen und ihnen beichten müssen, sie haben da wieder einen Song auf Lager, aber er ist zu kompliziert. Und Chris und Chris hören sich das an und sagen: Kein Problem. Keine andere Band hat zur Zeit ein komplexeres Drumwork als diese Band, wem das schon auf Contra" aufgefallen ist, wird hier mit den Ohren schlackern.
Das Album fängt harmlos mit einer traumhaften Slacker-Hymne an, dessen Titel "Obvious Bicycle" sich mir bei besten Willen nicht erschließt. "Unbelievers" hat in der zweiten Hälfte eine brass section, die man aber erst beim zweiten Hören enttarnt, "Step" hat genau die Melodie, für die man diese Band so liebt. "Diane Young" (Achtung, der Titel entbehrt nicht einer gewissen Komik, Freunde der Homophonie aufgemerkt) macht sich im Mittelteil nicht unwitzig lustig über Justin Bieber (Baby!). "Hannah Hunt" ist so ein schöner "Taxi Cab" Moment, wo man merkt, dass die Vampires mehr drauf haben als diese unbeschwerte Prä-Party-Musik, zu der man so schön vorglühen kann. "Everlasting Arms" ist elegant, "Finger Back" wird live interessant sein (wird Ezra den Text ablesen müssen ?) und wer bei "Worship you" mitsingen kann, gewinnt den REM "It's the end of the world"-award, hört es Euch an und Ihr werdet wissen, was ich meine.
Tja, und dann ist da noch "Ya Hey" - Spitzenwortspiel mit dem Outcast-Hit. Manchmal ist mir die Band dann doch ein Rätsel. "Diplomat's son" von Contra könnte einer der perfektesten Songs aller Zeiten sein, wenn er sich nicht am Ende so in den ganzen Breaks und Loops und Tempiwechseln vergallopieren würde. So ähnlich geht es mir mit "Ya hey". Wie kann man den Song jemals mögen, wenn im Refrain Duffy Duck (oder ist es Axl Rose?) dauernd Ya hey" dazwischen quakt ??? "Hudson" ist ein Beispiel, was passiert, wenn die Band mal älter und tiefsinniger wird, nicht gerade mein Fall. "Young Lion" ist eine Premiere, denn hier übernimmt Rostam den Leadgesang, hihi.
Jaja, das Album ist weniger afrikanisch und wird von Puristen erst einmal benörgelt, wächst aber wie alle Vampires-Album bei jedem Hören...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Modern Vampires auf amerikanischeren Weltmusikpfaden, 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Vampires of the City (Audio CD)
Album Nummer drei der Band ist absolut groß und absolut kaufenswert! Und nicht nur für Vampire-Fans...
Hier reihen sich wunderschöne, toll gesungene und perfektionistisch arrangierte und instrumentierte Songs aneinander, die sich zu einem Album zusammenschließen, das sich super eignet, in Ruhe bei einem Glas Wein (Step, Hannah Hunt) zu genießen oder auch im Auto bei Sonnenschein aufzudrehen (Finger back, Unbelievers, Diane Young)

Zur CD:
Sie klingt, wie auch alle Rezensenten schreiben amerikanischer. Für mich überzeugt es auch mehr als CONTRA, vielleicht weil es erwachsener klingt. Insgesamt wirkt es auch opulenter und dadurch etwas weniger quirlig als die letzten Platten. Erstaunlich ist auch, dass es direkt beim ersten Hören zündet und einfach nicht aufhört zu brennen. Hier steckt unglaublich viel Arbeit, Leidenschaft und Intelligenz drin.

Zu den Songs:
1. Obvioues Bicycle ist ein langsam-melodischer Song, der langsam in das Album einführt. Schön. 8/10

2. Unbelievers ist dann ein richtiger Opener mit Bassdrum, Orgel und 20er Stimmung. Toll! 9/10

3. STEP ist für mich das absolute Highlight des Albums. Eine wunderschöne Melodie im Intro, tolle Strophe und der Refrain ist dann auch noch Zucker. Höchstwertung! Und dann noch dieser emotionale Gesang. 10/10

4. Diane Young ist wohl der geplante Hit auf dem Album und so fängt er auch an. Er rockt los. Dann kommt die Baby, Baby, Baby - Stelle und das wirkt auch noch ziemlich cool. Und dann kommen irgendwelche, seltsamen Sounds. Ich weiß nicht, ob man irgendwann bewusst gegen zu großes Hitpotenzial steuert, wenn man als Band wächst. Naja die Sounds sind ja zum Glück nicht so lange, von daher ist es immer noch ein gutes Lied, aber ein NichtganzHit. Hätte ein neues A-Punk sein können. 9/10

5. Don't lie setzt die Maßstäbe dann wieder etwas runter, aber nett. 7/10

6. Hannah Hunt ist ein sehr langsam beginnendes, wunderbar gesungenes Liedgut unterlegt mit jaulender Gitarre und Klavier. Hätten die Beatles auch so gemacht und dann kommt da noch so ein Zwischenspiel daher, stark und fesselnd. 9/10

7. Everlasting Arms kommt mit einem spannenden Basslauf daher, Ezra springt ein. Ein guter Song, der im gesamten Album aber gar nicht so stark zur Geltung kommt. 8/10

8. FINGER BACK ist ein Hammer-Song, kommt mit U2-Sunday Bloody Sunday-like in den Drums daher. Tolle Melodie, geil gesungen, positive Stimmung, super, ist der bessere Hit als Diane Young. 10/10.

9. Worship You ist nicht ganz mein Geschmack, sehr treibend, nicht so melodiös. 7/10

10. Ya Hey wird immer wieder als beliebtes Lied in den Rezensionen beschrieben, was sich für mich leider weniger erschließt. Ich find es eher schräg, aber ist wohl lustig gemeint. Warum nicht. 7/10

11. Hudson finde ich dann wieder sehr cool. Der Song schleicht sich geheimnisvoll an, wechselnde Instrumente. 8/10

12. Young Lion ist ein kurzer, verwinkelter Outro mit wenig Text, klingt auch 20er Jahre mäßig, schön. 8/10

Das hohe Niveau der Songs wird immer beibehalten, das ist ganz große Musik. Und alles klingt organisch, aufeinander abgestimmt, nie überfrachtet. Ich glaube, man kann sich nie daran satt hören. Als kleine Kritik auf hohem Niveau: Mir fehlen die quirligen, schnellen, eingängigen Hits wie A-Punk oder Holiday, aber dafür gibt es so viel andere neue schöne Ideen

Zu den drei Platten als Zwischenfazit:
Die erste Platte steht natürlich für sich und besteht ja eigentlich nur aus Hits (A-Punk, M79, The Kids don't stand a Chance...). Ich habe selten eine so große Dichte von tollen Songs gehört, das schafft man glaube ich nur einmal. CONTRA musste dann zumindest für mich etwas enttäuschen, weil ich vorher überdimensional begeistert war. Alles in allem war es ja eine solide Platte mit ein paar schönen Songs (Diplomat's Song, Holiday, I think Ur a Contra). Nummer drei steht da schon wesentlich besser da. Da ist eindeutig eine Steigerung zu sehen. Die Band entwickelt sich weiter und wächst. Ich hoffe nur, dass das auch jemand mitbekommt, denn der Hype ist ja nicht mehr da.
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5.0 von 5 Sternen Kaum keine Schwachpunkte!, 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Vampires of the City (Audio CD)
Die Lieder auswahl ist gut und wiederholt sich nicht sehr. Allerdings recycledte Elemente von alten Liedern. Zum Beispiel Unbelievers und A-Punk
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5.0 von 5 Sternen Kann man immer hören, 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Vampires of the City (Audio CD)
Läuft bei mir im Auto rauf und runter.
Hab das bekommen, was ich mir bestellt habe, keine Überraschungen, wie erwartet eben.
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4.0 von 5 Sternen Spaß, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Vampires of the City (Audio CD)
Für mich macht Vampire Weekend einfach Musik die Spaß macht. Mehr jedenfalls als die Produktbeschreibung erwarten läßt. "Größe und Romantik" von New York habe ich nicht entdeckt, Romantik verbinde aber auch nicht mit New York. Und mögen die Texte noch so feinsinnig sein, es macht eben auch Spaß diese Platte zu hören wenn man die Texte nicht versteht. Stattdessen ist das für mich eine Platte, die man laut aufdreht, zu der man sich bewegt, Schlagzeug und Bass sollte man allerdings mögen.
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5.0 von 5 Sternen Einfach eine tolle Band und eine tolle Platte, 16. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Modern Vampires of the City (Audio CD)
Vampire Weekend schaffen es irgendwie, dass die CDs eindeutig als ihre identifiziert werden können aber keine langweilige Wiederholung stattfindet.
Die aktuelle Platte zeigt wieder einmal das Talent der Band schnelles und melancholisches Perfekt vereinzubaren.

danke für diese Musik!!
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4.0 von 5 Sternen Fortschritt im Reifeprozess dank besserer Balance, 27. Juli 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Modern Vampires of the City (Audio CD)
Zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung wurde Modern Vampires of the City als "tiefergehendere" Veröffentlichung von Vampire Weekend beworben. Obwohl das bis zu gewissem Grad richtig ist, verharmlost das auch die gleichermaßen innigen, wie cleveren Songs auf ihren ersten zwei Alben. Es ist unbestreitbar, dass Modern Vampires um Einiges weniger offensichtlich protzig ist wie die vorherigen Werke der Band. Sie tauschen Contras intelligenten Eklektizismus gegen einen weniger kühnen Produktionsstil und einer kleineren instrumentalen Palette ein: Gitarre, Orgel, Cembalo und ein gelegentliches Sample schließen sich zu einem verfeinerten Sound zusammen, der eine engstirnigere Version ihres Debüts andeutet und die Band umrahmt das Album mit einigem von ihrem wortwörtlichsten und engstirnigsten Chamber Pop auf "Obvious Bicycle" und "Young Lion". Modern Vampires' ruhigere Herangehensweise zeigt auch auf, was Langanhaltendste an Vampire Weekends Musik sein könnte - einnehmende Melodien und sorgfältig gefertigte Texte. Das passt auch zu Ezra Koenigs beherrschenden Gedanken auf dieser Songliste, der Größte davon ist die Tatsache, dass wir alle einmal sterben werden. Die Band fasst das alles brilliant zusammen auf "Step", wo die Hip Hop-Beats der Musik und die Cembalos die Anspielungen auf Souls of Mischief und den wachsenden Schmerz in Koenigs Texten reflektieren. Andernorts mildern Vampire Weekend die Schrullen ab, die manche Hörer zuvor vielleicht polarisiert haben; Songs wie "Everlasting Arms" und "Unbelievers" befinden sich so gelungen auf dem schmalen Grat zwischen heiter und grell, dass sie selbst diejenigen für sich gewinnen könnten, die sie zuvor zu peppig und adrett gefunden haben. Auf ähnliche Weise sind auch Modern Vampires of the Citys politische Andeutungen subtiler als auf Contra, wo die Band mit ihnen fuchtelte wie College-Studenten, die zu sehr bemüht sind zu zeigen, dass sie sich mit gegenwärtigen Ereignissen beschäftigen: Koenig klingt kurz angebunden, wenn er in "Hannah Hunt" singt "though we live on the US dollar/We got our own sense of time" und selbst der am Offensichtlichsten politische Song des Albums, das dunkel wortreiche "Hudson", nimmt eine eher historische Haltung an, da es in seinen Überlegungen über Schicksal gegenüber freiem Willen alles beinhaltet von den Entdeckern des 17. Jahrhunderts, Vorkriegswohnungen und exklusiven Stadtteilen von New York. Natürlich können Vampire Weekend ihren Überschwang nicht vollständig unterdrücken und die lauten Stellen des Albums kommen sogar noch kraftvoller daher gegenüber den gedämpften. "Diane Youngs" kecke, lebhafte Mischung aus Doo-Wop, Surf Rock und Punk Rock fühlt sich als Wink zu Contra, ebenso wie Billy Joels "You May Be Right" an und Koenig singt in "Finger Back" "I don't wanna live like this, but I don't wanna die" mit so viel Freude, dass es genauso das Leben feiert, wie es die Sterblichkeit beklagt. Letztendlich ist Modern Vampires of the City eher nachdenklich als düster und balanciert seine ernsteren Stellen mit leichterem Ansatz und mehr Sicherheit aus, als sie das zuvor gezeigt haben. Selbst wenn sich Koenig & Co. fürchten alt zu werden, steht ihnen Reife ganz gut.
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5.0 von 5 Sternen Vampire Weekend sind in voller Blüte zurück, 3. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Modern Vampires of the City (Audio CD)
ich war in totaler Vorfreude auf das neue VW-Album, da Contra bei mir rauf und runter lief. Vom neuen Album war ich anfangs ein wenig enttäuscht, weil es nicht genauso eingängig war. aber nach nun einigen Malen Hören muss ich sagen, getäuscht. Es ist wirklich super. Langsamere Lieder, Ohrwürmer und Mischung aus langsam und schnell. Ich bewundere immer wieder wie schnell Ezra singt, da kommt man nicht mit, also Singstar mit VW ist bei manchen Liedern schier unmöglich. Aber solch eine tolle Stimme, die so hoch kommt, haben wenige Männer und dazu dieses Einfühlungsvermögen, toll!

Ya Hey ist ein Knaller, Unbelievers der totale Ohrwurm, Diane Young zwar kurz, aber reisst zum Tanzen mit und Step und Everlasting Arms bleiben auch gut hängen, der Rest ist natürlich auch nicht zu verachten und gefällt mir sehr gut. Durch und durch sehr gelungen, eingängig und macht gute Laune. Das ist wieder ein Meisterwerk. Zwar nicht ganz so gut wie Contra, aber das ist auch schwer, denn Contra ist wirklich eines der besten Alben überhaupt - meiner Meinung nach!
Danke Vampire Weekend, so macht Musik hören Spaß und ich freue mich auf Album Nummer 4, das hoffentlich nicht so lange auf sich warten lässt wie Nummer 3!
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Modern Vampires of the City
Modern Vampires of the City von Vampire Weekend (Audio CD - 2013)
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