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136 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen uffff
ich glaube es war vorgestern, als ich bei amazon nach sachen von band-of-horses gestöbert habe. was mir bei amazon wirklich sehr gut gefällt sind die musikvorschläge, die zum angezeigten album gleichzeitig erscheinen. beim durchzappen stand da auf einmal mumford & sons - eine bis dato mir unbekannte band mit ziemlich vielen rezensionen. tja, dann habe ich...
Veröffentlicht am 4. August 2010 von pyramid

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aufnahemqualtität der Platte ist je nach Seite unterschiedlich und schlecht gepresst.
Diese Bewertung betrifft nur die Vinyl Ausgabe. Die CD's sind hervorragend. Auch geht es mir nicht um die Lieder, die ich allesamt hervorragend finde. Ich bekrittele nur die Qualtiät der Aufnahme!
Die Aufnahme der Seite 1 ist markant leiser und deutlich schlechter, als die der Seite 2. Ich habe Platten aus den 60iger Jahren, die deutlich besser klingen.
Vor 21 Monaten von Martin Exner veröffentlicht


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136 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen uffff, 4. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigh No More (New Version) (Audio CD)
ich glaube es war vorgestern, als ich bei amazon nach sachen von band-of-horses gestöbert habe. was mir bei amazon wirklich sehr gut gefällt sind die musikvorschläge, die zum angezeigten album gleichzeitig erscheinen. beim durchzappen stand da auf einmal mumford & sons - eine bis dato mir unbekannte band mit ziemlich vielen rezensionen. tja, dann habe ich mich entschlossen, mir die band genauer anzuschauen. meistens lese ich mir die produktbeschreibungen durch, um mir ein bild von dem künstler machen zu können. naja, da stand sowas wie: banjo, 60'er jahre, eine gute alternative zum brit-pop und das die jungs mittezwanziger sind. skepsis machte sich breit. und banjo ist überhaupt nicht mein ding. aber da waren noch die vielen rezensionen zu einem album von gerademal letztem jahr. ich habe mir die objektivsten durchgelesen und mich dann spontan entschieden es zu kaufen. wie gesagt - das war vorgestern. mittlerweile läuft das album, bis auf die 5 stunden schlaf die ich mir gönne, auf rotation.
um es kurz zu machen: ich möcht mir nicht anmaßen für eine solch talentierte band eine "schublade" zu finden oder jedes lied einzeln zu analysieren. für mich eine musikalische offenbarung und eine neue perle in meinem schrank. unglaublich!

ach noch was, seit vorgestern liebe ich banjo...
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Natürlich erfrischend, 29. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Sigh No More [Vinyl LP] (Vinyl)
~
Solche Musik wächst nicht in einem Studio. Ganz im Gegenteil, klingt diese Scheibe viel mehr so, als hätte man die vier Jungs nur mit allergrößter Mühe einfangen können und in ein Studio sperren müssen.
Aber es war nötig, diese herrliche erdige, immer Mal besinnliche, aber viel öfter stolz und temperamentvoll ausbrechende Musik irgendwie festzuhalten.
Markus Dravs der vorher beispielsweise mit Arcade Fire und Björk zusammengearbeitet hatte, war vom sprühenden Temperament und Talent der vier überzeugt und hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Er organisierte ihren Tagesablauf und steckte sie vier Wochen lang mit neuen ordentlichen Instrumenten in das legendäre Eastcote Studio, wo auch schon Brian Eno, die Arctic Monkeys oder die Tindersticks aufgenommen hatten. Jedoch sollten sie nicht geformt werden, sondern ihre eigene Identität nur noch stärker entwickeln. Sie sagten später selbst darüber, dass er sie so zu noch bewegenderen Momenten brachte.
Und so hört sich die Musik auch an. Jederzeit ist pure Begeisterung zu spüren. In den ruhigen Momenten, die häufiger in der ersten Hälfte der Songs zu finden sind und ebenso in den Momenten, in denen die Leidenschaft nur so aus ihnen herausbricht. Marcus Mumfords rauhe aber ursympathische Stimme, kommt aus vollem Hals, authentisch ohne Schnörkel und mitreißend. Dass er dazu noch souverän Gitarre Schlagzeug und Percussion bedient, konnte er schon eindrucksvoll als Begleiter von Laura Marling beweisen. Schon dort war offensichtlich, dass diese sehenswerte One Man Show, der jedoch irgendwie noch ein Rohdiamant war, aus dem Hintergrund hervortreten muss. Mit seinen Freunden Country Winston (Banjo, Dobro), Ben Lovett (Keyboard) und Ted Dwane (Bass) ist ihm dies mit zwölf schönen, oft sehr melodischen, teilweise fast hymnischen Stücken sehr gut gelungen.

Mumford & Sons sind also keine Familie auf dem Papier, aber Verbrüderte im Herzen und so ist dieser altmodische Name Programm. Ihre Musik klingt gleichzeitig altmodisch nach Country, Bluegrass und Folk sowie frisch und unverbraucht nach ... ja wonach. Jetzt wird es schwierig, das genauer zu beschreiben ... ja sie schaffen es, dass diese scheinbar wertkonservative Melange luftig, leicht und irgendwie modern klingt.
Auch der Geist wird so klassisch romantisch wie zeitlos bedient. Das Auftaktlied um ein Zitat aus Shakespeares "Viel Lärm um nichts" legt die inhaltliche Marschrichtung der vier feurigen Romantiker bereits anschaulich dar:
"Love it will not betray, dismay or enslave you / It will set you free / Be more like the man, you were made to be."

Die Aufnahme ist sehr direkt und klanglich neutral, könnte aber die einzelnen Instrumente transparenter zur Geltung bringen. Wenn alle zusammen ihr bestes geben, dann klingt das manchmal schon etwas massiv.
Schöne Scheibe, die aus dem Massenmarkt sehr deutlich und erfreulich heraussticht und vier absolute Enthusiasten bei ihrer Lieblingsbeschäftigung präsentiert. Songwriterisch mag noch Entwicklungspotential vorhanden sein, musikalisch ist "Sigh No More" bereits über alle Zweifel erhaben.
Als Vinylschallplatte ist das ganze nochmal so schön, eine saubere Pressung auf schwerer Scheibe und die Texte sind auf die Innenhülle gedruckt. Ich meine sie klingt besser als die CD, aber die habe ich nur im Laden mit immerhin guten Kopfhörern gehört, so dass der Vergleich täuschen mag.
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...das beste Folk-Album 2009, 21. November 2009
Von 
K. Ehrlich (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigh No More (Audio CD)
Sigh no more? Also es dauerte nur ein paar Minuten um dieser Musik zu lauschen, dann war klar dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Diese britische Band um Marcus Mumford ist eine der besten ,amerikanischen' Folkplatten der letzten Jahre. Schon im ersten Stück, dem Titelsong, wird mehrstimmig in bester Crosby, Stills und Nash Manier ein Fest von hymnischen Melodien eingeläutet. Besonders prägend in den Songs der Band ist das Banjo. Da wird geschrammelt bis zum Abwinken. Lieder wie das wunderbare ,the cave' beginnen immer sehr langsam und enden in immer wiederholten Refrains die man voll Begeisterung mitsingt. Auch Lieder wie ,winter winds' oder ,white blank page' sind geniale Folksongs die einem sofort im Ohr hängen bleiben. Trotzdem hört man sich nicht satt. Die Lieder sind neben der Stimme vom Marcus Mumford und dem fast immer in der Liedmitte, von Winston Marshall, gespielten Banjo durch Akustikgitarren und einen perfekt gezupften Kontrabass gekennzeichnet. Bei den fantastischen Balladen ,timshel' und ,after the storm' darf der Bassist dann mal in die Pause gehen. Es gibt durchweg nur musikalische Höhepunkte auf dieser CD, die Krönung dieser Höhepunkte ist dann allerdings ,little lion man'. Wenn der Refrain immer und immer wieder gesungen wird kann man einfach nicht mehr still sitzen. Dies könnte einer der Songs werden, der jede eingeschlafene Party wieder zum Leben erwecken könnte. Unmöglich diesen Song nicht zu lieben.
Bleibt festzuhalten, dass ,Sigh no more' das beste Folk-Album 2009 ist!

Sigh no more? Doch sicher, seufz, ach kann das Leben schön sein!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album des Jahres, 17. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigh No More (Audio CD)
Als ich vor einigen Wochen zufällig abends im Radio "Little Lion Man" hörte, war für mich klar: Davon muss ich mehr haben. Nachdem ich mir dann die Songs auf myspace angehört hatte, bestellte ich "Sigh No More". Seitdem bin ich vollauf begeistert von diesem Album und kann von den 4 Jungs nicht genug bekommen.
Vor allem "Little Lion Man" läuft bei mir rauf und runter, und auch "Roll Away Your Stone" und "The Cave" haben einfach genau die Power, die ein flotter Folk-Song haben muss. Aber auch die ruhigeren Stücke (allen voran "Timshel") entwickeln durch den Gesang eine unglaubliche Größe. Selten klang mehrstimmiger Gesang so gut wie bei Mumford & Sons. Die Stimmen dieser Vier passen perfekt zueinander, es klingt niemals überladen und zu keinem Moment schräg oder unpassend.
Zur Besetzung gibt's auch nicht viel zu sagen, die Instrumentierung ist zu beinahe jedem Zeitpunkt perfekt ausgewogen. Das Banjo hat in den meisten Songs genau die richtige Präsenz, damit die Musik nicht zu poppig wird. Der Bass klingt wunderbar klar und gibt - zusammen mit den Drums - mächtig Zunder untendrunter. Dazu die großartige Stimme von Marcus Mumford, die bei dieser Musik einfach passt wie die Faust aufs Auge...fertig ist eine Scheibe, die sich wunderbar von dem abhebt, was sonst in den letzten Jahren erschienen ist. "Sigh No More" ist einfach so herrlich anders und erfrischend und damit für mich das beste Album des Jahres 2009.

Ich hoffe einfach, dass die vier Londoner in den nächsten Jahren mindestens genauso viel Spaß haben wie offensichtlich in den ersten beiden Jahren ihrer Bandgeschichte. Wenn sie sich dann auch noch vom großen Medienrummel und den 08/15-Produzenten fernhalten, dann kann aus Mumford & Sons eine ganz große Band werden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Banjos bis zur Ekstase, 20. April 2010
Von 
Thomas Schmitz (Mechernich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sigh No More (New Version) (Audio CD)
Alle Welt lobte "Sigh No More" im Herbst vergangenen Jahres. Na gut, nicht alle Welt, pitchforkmedia.com gab zum Beispiel 2.1 von 10 Punkten. Aber die mögen ja auch nur abgefahrene Musik, so was handgemachtes ist denen ja zuwider. Aber die, die handgemachte Musik mögen, die fanden "Sigh No More" richtig gut. Also hätte das ja auch was für mich sein müssen. Aber beim Reinhören habe ich da gar keinen Zugang bekommen. Nichts. Nada. Niente.
Und dann? Platte des Jahres bei irgendeiner Internet-Musik-Seite (plattentests.de? helga-rockt.de? ich weiß nicht mehr). Blindkauf. Und stürmisch verliebt in die Platte. Ich bezweifle zwar ganz stark, dass die Band um Marcus Mumford die Lieder exakt so geschrieben hat oder ob diese Arrangements nicht doch eher auf das Konto von Produzent Markus Dravs gehen. Denn all die eingestreuten Celli, Trompeten, Flügelhörner, Posaunen, Geigen und Bratschen und was da sonst noch so zu hören ist, das kann man unmöglich auf einem Debütalbum erwarten und dann auch noch glauben, das stamme tatsächlich nur aus den Köpfen eines Quartetts.
Aber wie dem auch sei: Die Arrangements, von wem auch immer erdacht, sind einfach großartig und machen aus guten sehr gute Songs. Die Dynamik ist einmalig und so auf "modernen" Produktionen, wo alles einfach nur laut sein muss, kaum noch zu finden. Aber die können auch leise. Man nehme nur "The Cave": Ruhiger Song, nur im Refrain wird's deftig. Der Song steigert sich immer weiter. Und wenn da kurz vor Schluss aus dem ganzen Orchester plötzlich diese eine Trompeten-Melodie heraussticht, dann ist das so majestätisch, wie eine Trompete nur klingen kann. Und wenn in "Roll Away Your Stone" und besonders in "Little Lion Man" ein Banjo bis zur Ekstase gespielt wird, dann ist das ganz groß.
Gut, "Thistle & Weeds" ist dann vielleicht etwas beliebig und bei "Dust Bowl Dance" wollte die Band unbedingt rocken, was dann musikalisch eher geht so ist und das der Gesangspart von Michael Mumford sich auf mindestens drei Liedern beinahe gleich anhört: geschenkt. Mumford & Sons machen auf diesem perfekt produzierten Stück Folk-Pop so gut wie alles richtig, reißen richtig mit - und haben mindestens drei Songs für die Ewigkeit geschrieben.
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Where you invest your love. You invest your life.", 22. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Sigh No More (Audio CD)
Wer das Haldern Pop Festival kennt und wertschätzt, weiß das besondere Booking zu schätzen. Unteranderem durfte ich dieses Jahr die noch unbekannte Band aus England "Mumford & Sons" erleben. Ihre Livequalitäten sollten in dieser Rezension nicht wirklich großen Einfluss nehmen, doch wussten die vier Männer aus London zu gefallen. Nun, da das Album in den Startlöchern steht, werde ich zu jeder Sekunde hippeliger. Bei 3voor12.vpro.nl kann man seit einiger Zeit das komplette Album sich "probe" anhören. Durch verschiedene EP's sind die Songs: "The Cave, Little Lion Man, White Blank Page & Awake my Soul" bekannt gewesen.
Jeder dieser Titel ist für sich gesehen ein absoluter Ohrenschmaus. Little Lion Man überzeugt durch seine Eigendynamik. Die erste Albumhälfte wird geprägt durch das sensationelle The Cave. Die zweite Albumhälfte verliert ein wenig an Energie, wobei mit Dust Bowl Dance wieder alles aufgefangen wurde.
Mumford & Sons lassen sich nur schwer beschreiben, eventuell eine Folk oder gar Bluegrass Band aus London? Die Bezeichnung kann in diesem Falle egal sein. Ein tolles Erstlingswerk ist es dennoch und Parallelen zur aufsteigenden Band Fleet Foxes machen die Runde.
Ich würde mich nicht wundern wenn sie nicht von Mumford & Sons gar überrundet werden.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine bank für fans von fleet foxes, bonnie prince billy et al., 1. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigh No More (Audio CD)
wer sich auf diese seite verirrt hat, ist vmtl. schon von wo anders her auf mumford & sons aufmerksam (gemacht) worden. oder amazon hat bereits die daten kumulliert und links zu dieser platte von den o.g. interpreten aus eingerichtet. :-)

im klartext: wer den mann aus louisville und die band aus seattle mag oder sogar verehrt (wie ich!) macht eine der klügsten investitionen des laufenden fiskaljahres, wenn er in "sigh no more" investiert.

und zwar quantitativ wie qualitativ. nicht nur, dass man sich als "nu-folk"-fan (wenn man das so labeln mag) sofort ohrwaschelmäßig zuhause fühlt in dieser familie, es sind auch streng betrachtet "all killer no filler" auf der platte. jedes der zwölf lieder ist wirklich hörenswert. zwar ähneln sich viele der stücke vom aufbau her, d.h. ruhiger anfang mit einem crescendo gen schluss. außerdem wird hier m. e. etwas weniger souverän mehrstimmig gesungen als bei den fleet foxes, etwas weniger verspielt komponiert als bei arcade fire und etwas hektischer musiziert als bei will oldham. dem hörgenuss eines durch und durch gehaltvollen werkes tut das alles aber keinen abbruch. hervorgehoben seien an dieser stelle trotzdem die meiner ansicht nach besten titel des albums: "the cave", "white blank page" (das stück, das ich nur einmal auf m 94,5 gehört und nach dem ich mir sofort das album gekauft habe), "i gave you all", das dramatische "thistle & weeds" und nicht zuletzt das übergrandiose "dust bowl dance".

mumford & sons sind ziemlich catchy bzw. airplaytauglich, wie ich finde. außerdem haben die jungs schon vor der veröffentlichung ihres debüts auffällig viel mediales lob erhalten. wahrscheinlich dauert's deshalb nicht mehr lange, bis sich der ganz große erfolg auch in der breite einstellt. wenn ihr also nicht die letzten sein wollt, die im gespräch "kennst du schon..." sagen möchten dann greift jetzt zu "sigh no more". wie gesagt: bank.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Natürlich erfrischend, 14. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Sigh No More (Audio CD)
~
Solche Musik wächst nicht in einem Studio. Ganz im Gegenteil, klingt diese Scheibe viel mehr so, als hätte man die vier Jungs nur mit allergrößter Mühe einfangen können und in ein Studio sperren müssen.
Aber es war nötig, diese herrliche erdige, immer Mal besinnliche, aber viel öfter stolz und temperamentvoll ausbrechende Musik irgendwie festzuhalten.
Markus Dravs der vorher beispielsweise mit Arcade Fire und Björk zusammengearbeitet hatte, war vom sprühenden Temperament und Talent der vier überzeugt und hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Er organisierte ihren Tagesablauf und steckte sie vier Wochen lang mit neuen ordentlichen Instrumenten in das legendäre Eastcote Studio, wo auch schon Brian Eno, die Arctic Monkeys oder die Tindersticks aufgenommen hatten. Jedoch sollten sie nicht geformt werden, sondern ihre eigene Identität nur noch stärker entwickeln. Sie sagten später selbst darüber, dass er sie so zu noch bewegenderen Momenten brachte.
Und so hört sich die Musik auch an. Jederzeit ist pure Begeisterung zu spüren. In den ruhigen Momenten, die häufiger in der ersten Hälfte der Songs zu finden sind und ebenso in den Momenten, in denen die Leidenschaft nur so aus ihnen herausbricht. Marcus Mumfords rauhe aber ursympathische Stimme, kommt aus vollem Hals, authentisch ohne Schnörkel und mitreißend. Dass er dazu noch souverän Gitarre Schlagzeug und Percussion bedient, konnte er schon eindrucksvoll als Begleiter von Laura Marling beweisen. Schon dort war offensichtlich, dass diese sehenswerte One Man Show, der jedoch irgendwie noch ein Rohdiamant war, aus dem Hintergrund hervortreten muss. Mit seinen Freunden Country Winston (Banjo, Dobro), Ben Lovett (Keyboard) und Ted Dwane (Bass) ist ihm dies mit zwölf schönen, oft sehr melodischen, teilweise fast hymnischen Stücken sehr gut gelungen.

Mumford & Sons sind also keine Familie auf dem Papier, aber Verbrüderte im Herzen und so ist dieser altmodische Name Programm. Ihre Musik klingt gleichzeitig altmodisch nach Country, Bluegrass und Folk sowie frisch und unverbraucht nach ... ja wonach. Jetzt wird es schwierig, das genauer zu beschreiben ... ja sie schaffen es, dass diese scheinbar wertkonservative Melange luftig, leicht und irgendwie modern klingt.
Auch der Geist wird so klassisch romantisch wie zeitlos bedient. Das Auftaktlied um ein Zitat aus Shakespeares "Viel Lärm um nichts" legt die inhaltliche Marschrichtung der vier feurigen Romantiker bereits anschaulich dar:
"Love it will not betray, dismay or enslave you / It will set you free / Be more like the man, you were made to be."
Die Aufnahme ist sehr direkt und klanglich neutral, könnte aber die einzelnen Instrumente transparenter zur Geltung bringen. Wenn alle zusammen ihr bestes geben, dann klingt das manchmal schon etwas massiv.
Schöne Scheibe, die aus dem Massenmarkt sehr deutlich und erfreulich heraussticht und vier absolute Enthusiasten bei ihrer Lieblingsbeschäftigung präsentiert. Songwriterisch mag noch Entwicklungspotential vorhanden sein, musikalisch ist "Sigh No More" bereits über alle Zweifel erhaben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig..., 9. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigh No More (Audio CD)
Ich kann mich uneingeschränkt meinen Vorrednern anschließen. Dieses Album hat bis ins Letzte wundervolle Melodien, tolle Instrumentierungen und musikalischen Gänsehautmomente en masse.
"Sigh no more" als Overtüre ließ mich aufhören, bei "The Cave" war ich voll und ganz drin. Ein Hammersong! Und es soll nicht abbrechen, mit "Winter winds" und "I gave you all", sowie das bereits im Vorfeld bekannte "Little lion man" geht es hochprozentig weiter. Dieses Album trieft nur so vor großartigen Folk-Momenten mit Bluegrass-Einschlag...Ein wirklich, wirklich großes Album!

Favouriten:
"The Cave"
"I gave you all"
"Winter winds"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwer bei der Bewertung sachlich zu bleiben!, 26. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Sigh No More (New Version) (Audio CD)
Ich habe mir dieses Album auf Empfehlung des Amazon Top Rezensenten Thomas Knackstedt zugelegt.
Erste Frage: War die Investition lohnend?
Gegenfrage: Kann man Glück kaufen?
Antwort: Ja, man kann!
Und damit ist bereits der Titel meiner Rezension erklärt. Es ist wirklich schwer bei der Bewertung des Albums sachlich zu bleiben.
Nach dem ersten Durchhören war ich so begeistert, dass ich sofort eine Rezension hinterlassen wollte. Dann aber dachte ich mir, dabei kann eigentlich nur wertloses, von Begeisterung überquellendes Geschwalle herauskommen.
Nun habe ich das Album geschätzte 50 Mal in den verschiedensten Hörsituationen gespielt und die Voraussetzungen haben sich dadurch nicht verändert. Aber nach häufigem Hören ist die Tatsache derartiger Begeisterung schon eine Aussage für sich.
Von meiner vielleicht weniger interessanten Gefühlslage zur Musik.
Vergleiche werden von vielen Hörern, Kritikern und Musikern selten geliebt. Wenn man sie jedoch nicht fürchten muss und ohnehin kein Vergleich der Sache gerecht wird, dann können sie auch hilfreich sein. Beides trifft auf Mumford & Sons zu. Deshalb sei mir die Wiedergabe meines ersten Gedanke nach dem ersten Hören gestattet: Klingt irgendwie wie eine Jam Session von Dave Matthews als Sänger mit den Chieftains, die immer für ein Crossover zu haben sind und den Editors, die den zuweilen fetten Sound beisteuern. Bei dem einen oder anderen Titel gibt es dann noch eine Beilage von Calexico-Musik und Arcade Fire Orgel.
Das bringt meine Meinung zum Ausdruck, dass die Nennung eines Genres der Musik nicht gerecht werden kann. Denn ich habe den Eindruck, Mumford & Sons haben sich und ihre Musik von allem befruchten lassen, was ihnen gefällt und herausgekommen ist: Mumford & Sons Musik.
Zum Anfreunden mit dem Album empfehle ich zuerst "Little Lion Man" anzuspielen in dem unter anderen Titeln das Banjo auftaucht, das manchem wohl zu der Assoziation mit Country Musik veranlasst. Ebenfalls spontanes Gefallen fanden bei mir "Sigh no more" das nach eher ruhiger Hälfte nach hinten raus richtig abgeht und "The Cave" mit dem es sich ähnlich verhält.
Zu meinem persönlichen Favoriten nach häufigerem Anhören hat sich "Dust Bowl Dance" entwickelt. Ein song voll Schmerz, Trauer und Wut mit poetischem Text. Mir ist beim Lesen von Texten englischpsrachiger Songs aufgefallen, dass sie nicht selten recht platt wirken. Das würde ich von den Texten von Mumford & Sons nicht sagen. Also auch dafür: Daumen hoch.
Fazit: Noch bin ich verliebt in das Album, aber es besteht große Hoffnung, dass daraus Liebe wird. Soll heißen: mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich auch beim Anhören in ein paar Jahren die Begeisterung spüren, die ich heute spüre.
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Mumford & Sons - Sigh No More
Mumford & Sons - Sigh No More von Mumford & Sons (Audio CD - 2013)
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