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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unkonventionelles RPG mit Sucht-Faktor
Das wird etwas länger fürchte ich, ich möchte allerdings DD(:DA) ein wenig beleuchten.

Vorab:
Habe mir das originale DD erst im Februar als (so gedacht) blanken Lückenfüller gekauft. Nach Test der Demo natürlich.
Und genau hier lag meiner Meinung das Problem bei DD, die Demo und dass es ca. mit Dark Souls herauskam (was...
Vor 20 Monaten von S.Wolf veröffentlicht

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Grunde ganz Okay
Das Spiel ist gar nicht mal so übel wie ich zuerst gedacht habe. Habs mir gekauft da die Bewertungen nicht schlecht waren.
Ich stelle pro und contra kurz gegenüber:

Pro
- sehr viel Waffen und Rüstungsauswahl im Vergleich zu anderen Rollengames
- sehr viele Objekte sammelbar ( nötig zum Waffen verbessern )
- viele coole...
Vor 17 Monaten von Spartan 117 veröffentlicht


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unkonventionelles RPG mit Sucht-Faktor, 29. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
Das wird etwas länger fürchte ich, ich möchte allerdings DD(:DA) ein wenig beleuchten.

Vorab:
Habe mir das originale DD erst im Februar als (so gedacht) blanken Lückenfüller gekauft. Nach Test der Demo natürlich.
Und genau hier lag meiner Meinung das Problem bei DD, die Demo und dass es ca. mit Dark Souls herauskam (was mich erst stark an einen Versuch auf den DS-Stil aufzuspringen erinnerte, aber dazu später mehr)
Man spielt den Prolog, den man im eigentlichen Spiel ebenfalls als erstes nach dem "Neues Spiel" Button zu Gesicht bekommt.
Ein spielbarer Charakter ohne Hintergrundgeschichte mit ein paar Mitstreitertn in einem Dungeon, weder warum noch wo wurde erklärt. Nur der Weg (recht linear) gerade aus, ein paar Gegner, einen auf den ersten Blick unfairen Bosskampf und eine Begegnung mit einem Drachen (Ich hoffe ihr verzeiht mir hier diesen trivialen Spoiler). Bei dem ersten Bosskampf kann man aber schon einen Blick, sofern man aufpasst, auf die Mechaniken für große Gegner werfen.
Nach diesem Prolog (man muss nicht gewinnen) bekommt man die Möglichkeit, seinen Charakter zu erstellen(relativ detailliert, allerdings kein ElderScrolls Editor) und in einem kurzen Intro mitzubekommen, warum der Charakter überhaupt in die Welt hinausläuft um stärker zu werden etc, erst dann erfolgt die Klassenauswahl und die erste Einleitung in das Spiel durch diverse Anfangsquests.
Den Marsch zwischen dem Anfangsdorf und der ersten anderen betretbaren "Safe-Zone" später erfährt man über das Großgegner-System und das Vasallensystem.

Großgegner:
Wer kennt dies nicht aus Dark Souls, oder anderen Spielen. Ein riesiger Feind und alles was man tun muss is dem guten Wesen in die Füße zu hacken und dem HP-Balken beim sinken zuzuschauen. Das läuft hier ein wenig anders.
Natürlich kommt man mit der ebengenannten Taktik auch irgendwann ans Ziel, allerdings in einem unverhältnismässigen Zeitraum bei dem der Feind dem Charakter das Lebenslicht mehr als einmal auspusten kann (und wird, gerade am Anfang).
Feinde, große wie kleine haben spezielle Schwachstellen und müssen, wenn man diese nicht per Bogen oder Magie erreichen kann, anderweitig getroffen werden.
Wie? Draufklettern!
Was sich albern anhört macht durchaus Sinn. Wo hat ein Zyklop seine Schwachstelle? Im Auge. Und genau da wollen wir hin. Also den Rücken hochklettern, auf seinem Kopf hängen und ihm ins Auge hacken. Aber Vorsicht, davon ist der Gute nicht sonderlich begeistert und kann den Helden schonmal packen und wegschleudern, auch Abhänge herunter, was schnell den frühen Tod bedeutet.
Das war nur ein Beispiel, weils so offensichtlich ist. Aber alle Großgegner habe solche Punkte, die ich jetzt aber mal dem Entdeckersinn überlasse ;)

Hier und bei normalen Gegnern haben sich die Entwickler ein paar Gedanken gemacht. So sind gefiederte Gegner nicht sonderlich glücklich, wenn ihr Gefieder brennt, aber wegen der fehlenden Erdung relativ unbeeindruckt von Blitzen. Gefrorene Gegner zersplittern und nasse Gegner sind empfindlicher gegen Eis und Donner usw. Also ein sehr ausgeklügeltes System.
Von diesen Effekten ist der Spieler aber ebenfalls betroffen. Sogar die Lampe für dunkle Dungeons geht aus, wenn diese nass wird.

Das Vasallensystem:
Jeder Spieler erstellt sich neben seinem Charakter nach ca 20 minuten einen Hauptvasallen. Dieser begleitet den Spieler überall hin und gibt hilfreiche und auch nicht hilfreiche Kommentare zum aktuellen Geschehen ab und lernen auch aus diesem.
So lernen sie, wie im Beispiel oben, dass ein Zyklop das Auge als Schwachstelle hat, versuchen verstärkt darauf zu zielen und rufen dem Spieler dies auch zu. Dies gilt für alle Gegnertypen, nicht nur für Großgegner.
Vasallen sind über ein Vasallen-Netzwerk auf dem Capcom-Server verbunden. Dort kann der Spieler sich 2 weitere Hilfsvasallen von anderen Spielern (oder Computergeneriert, wenn offline) für eine eigene Ingame-Währung anheuern und so sein Team mit insgesamt 4 (Spieler+Hauptvasall+2 HiVas) Charakteren vervollständigen.
Hilfsvasallen erlangen Gegnerwissen und sammeln bei ihrer Anwesenheit die spezielle Vasallenwährung (aus dünner Luft, keine Kosten für den Spieler) und bringen diese bei Entlassung ihrem Meister mit. Sie leveln allerdings nicht mit, nur der Spieler und der Hauptvasall leveln aktiv.
Es gibt also immer einen regen Austausch der Vasallen über das gesamte Spielgeschehen.

KORREKTUR: Wie ich eben erfahren habe(Danke Bratapfel), ist kein Xbox-Live-Gold nötig, um das Vasallensystem zu benutzen. Die kostenlose Xbox-Live-Silber Mitgliedschaft ist dafür also ausreichend. Ich bitte diesen Fehler zu entschuldigen.

Klassen + Level:
Es gibt insgesamt 9 Klassen(3 Grund, 3 Erweiterte, 3 Kombinierte(Vasallen können nur die Grund und Erweiterten lernen)) und 200 erreichbare Level. Dies klingt erstmal normal, ist es aber nicht ganz.
Jede Klasse, Laufbahn genannt, hat 9 Ränge, die separat zum Spielerlevel stehen. Jeder Rang schaltet neue erlernbare Fertigkeiten frei.
Die Fertigkeiten werden mit Disziplinpunkten erlernt, die während des Kämpfens gesammelt werden.
Die Klassen bestimmen hier die passiven Stats des Charakters. So bringt die Kämpferlaufbahn beim Levelup viel Stärke und physische Abwehr, aber wenig Magie und kaum magische Abwehr, der Magier genau andersherum.
Auf dieser Basis kann oder muss sogar ein Charakter aufgebaut werde, der sich in der Welt behaupten kann. Denn ein reiner Kämpfer wird spätestens bei magischen Gegnern keine Sonne sehen.

Die Story:
Das Wichtigste an einem RPG. Diese entfaltet sich nach und nach mit fortlaufendem Questforschritt. Anfangs hat man das Gefühl, sinnlos in der Welt herumzulaufen, allerdings zieht das mit zunehmendem Questfortschritt an und führt zu einem wirklich grandiosen Abschluss, Spoiler spare ich mir an dieser Stelle einfach mal ;)

Die Welt:
Ist riesig und beinhaltet u.A. Tag/Nachtwechsel, was sich auf Gegnervorkommen, Rohstoffvorkommen (bestimmte Blumen nur bei Nacht etc.) und Quests auswirkt. Schön gestaltet und offen begehbar. Lvl 1 Charaktere können in Gegenden, in die sie eigentlich nicht sollten und merken dies auch.
Wirkt selten leer, allerdings ist die Musikuntermalung nicht ganz perfekt.
Was sehr schön ist: Dunkelheit heisst auch Dunkelheit. Kein Gamma-Spielen hilft, aber eine Laterne mitnehmen und genug Öl für diese.

Die Quests:
Es gibt in diesem RPG 3 Arten von Quests
Die Hauptquests, die Sidequests und die Notice Board Quests.
Die Hauptquests entwickeln sich nach und nach weiter und man weiss eigentlich immer, wo man die Folgequests bekommt.
Die Nebenquests sind da nicht so einfach. Diese werden generell von NPCs vergeben und für diese müssen schonmal alte Gebiete nach so und soviel vergangenen Ingame-Tagen wieder besucht werden um zu schauen ob nicht doch ein NPC eine Sorge mehr im Leben hat die man lösen muss. Sie müssen wirklich gefunden werden, werden nicht auf der Karte angezeigt.
Die Notice Board Quests sind typische "Töte X, Hole Y"-Quests. Diese dienen einerseits dazu, den Spieler in andere Gegenden der Welt zu schicken und kämpfen zu lassen (um stärker zu werden), andererseits um den Geldbeutel aufzubessern, denn es gibt keine automatische Belohnung beim Töten von Monstern in Form von Geld. Banditen lassen evtl. Geldbeutel fallen, aber Goblins beispielsweise eher Nüsse.

Audio:
Synchronisation ist nur in Englisch (und mit DA auch in Japanisch) vorhanden, keine deutsche Sprachausgabe, nur Bildschirmtexte und Untertitel.
Qualitativ ist die Englische Sprachausgabe aber sehr gut gelungen, zur japanischen kann ich bisher nichts sagen.
Die Lippensynchronisation ist allerdings ein Graus, so gut wie nicht vorhanden, aber das ist nur ein kleiner Minuspunkt.

Boni für alte DD-Spieler:
Übernahme des gerade aktuellen Speicherstandes des alten Spiels ins Neue, 100.000 Riftkristalle geschenkt, ein unendlicher Reisestein und 6 Rüstungsteile.

Manko: Auf der zweiten DVD sind vermeintliche HD-Texturen mitgeliefert. Diese sind nich sonderlich HD, eher wurden die Texturen im Hauptspiel der Größe des Addons wegen heruntergerechnet und die richtigen Texturen als HD beigelegt. Vergleiche dazu bitte ergoogeln.

Inhalt insgesamt:
Das komplette Dragon's Dogma + alle DLC + Addon Dark Arisen. (+ Detailverbesserungen)

Das Spiel bietet insgesamt einen einfacheren Einstieg als das originale Spiel. So sind an 2 Punkten Teleportkristalle vorgegeben und Preise für Teleportsteine reduziert, während im originalen Spiel bis ins späte Spiel jeder Weg gelaufen werden musste.

Fazit: Nachdem ich im originalen Dragons Dogma schon an die 130 Stunden für den ersten Playthrough zugebracht habe und gerade im Zweiten stecke, nach dem ich den DA-Content angehe (aktuell zusammen 170 Stunden), bin ich über die Detailverbesserungen begeistert und finde es dahingehend auch nicht schlimm, das ganze quasi ein zweites Mal gekauft zu haben.
Wer lust auf ein unkonventionelles, aber fesselndes RPG hat, das einige Dinge anders macht, sollte nicht an DD:DA vorbeigehen. Der Demo zum Trotz. Es ist nicht mit Dark Souls, Skyrim, KoA:R usw. vergleichbar. Diese sind natürlich auch gute Spiele, aber haben andere Schwerpunkte.

So, ich hoffe ihr verzeiht mir diese Wall of Text ;)

Gruß und viel Spaß
Der Wolf

EDIT: Ein paar Rechtschreibfehler korrigiert und den Absatz über Quests eingefügt, hatte ich doch glatt vergessen zu erwähnen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Spiel, 28. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
Dragons Dogma bisitzt meiner Meinung nach ein grandioses Kampfsystem. Hinzu kommen die richtig geil designten Bosskämpfe. Das Hauptspiel ist schon riesen gr0ß. Das Add-on, welches auf der Disk enthalten ist, bietet nochmal ca 20h Inhalt. Zudem ist der neue Content richtig fordernd. Man sollte das Hauptspiel 1, besser 2 mal durchgespielt haben bis man sich an die neue Insel Finstergrim wargt. Kurzum für mich ist das Spiel wie ein Open World Monster Hunter für ordentliche Konsolen. Super Preis-Leistungsverhältnis, deshalb klare Kaufempfehlung.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitte einmal umwerfend! ..., 8. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
... Wie gesagt, so getan. Mein Vasall schmiss soeben den Zyklopen per Feuerattacke und Blitzschleuder um und ich konnte dem Riesen einen zügigen, schmerzhaft schnellen Todesstoß verpassen. Und der Kampf war nicht leicht. Viele, viele Tode liegen zwischen dieser Erfahrung und dem ersten "Oh, die Vorsicht!".
Aber das Spiel ist nicht ansatzweise so böse wie Dark Souls, es fühlt sich weit flowiger an, es flutscht im wahrsten Sinne des Wortes dahin, begeistert mit atemberaubendem Ambiente, hier ein kleines Kämpfchen, da ein großer Kampf, hier mal ein Tod, da mal ein Wunder.

Es gibt unendlich viel zu entdecken und trotzdem fühlt sich kaum ein Quest so wahllos an wie für mich in Oblivion. Das liegt an der interessanten Themenstellung und der inneren Logik: Man möchte seine Kämpfer verbessern und ähnlich der Dark Souls-Spielmechanik die Welt Schritt für Schritt erkunden, in der tatsächlich - je tiefer man dringt - immer gefährlichere Orte warten oder man mal überrascht ist, wie leicht ein Kampf fiel, der eigentlich viel schwerer hätte sein können - die richtige Planung entscheidet über Leben und Tod, viel eher aber über den Genuss. Man lernt hier willig und schnell, die Lernkurve ist weit motivierender als ich es in anderen Rollenspielen dieser Generation erlebt habe. Man könnte hier am ehesten den Vergleich mit The Whitcher 2 ziehen. Die Quests wirken durch die gebündelte Motivationskuchen immer konzentrierter als in einem Skyrim. Das finde ich persönlich weit interessanter, denn es fühlt sich - um es mal ein wenig zu überspitzen, trotz so immenser Freiheit - nicht wie Open-World-Spiel an (die bekanntlich kaum über den späteren Gähneffekt hinwegtäuschen können), sondern ist wirklich jede Sekunde durch die eigene Spielrhythmik und -Dynamik, durch die Natur des Spiels sozusagen, durchkomponiert.

Auf den ersten Blick scheint dennoch Dragons Dogma ein Wanderspiel zu sein wie wir es aus Skyrim kennen, ist es aber wirklich nicht. Der eben angesprochene außergewöhnliche Rhythmus spannt sich nämlich zwischen dem Staunen über die fantastische Dichte der Nacht und dem Grinden, dem Sammeln, dem Schmunzeln und der schönen Musik auf. So etwas gab es in so Form tatsächlich noch nie. Interessant ist vor allem, dass kleine Atmo-Elemente aus anderen Capcom-Spielen Einzug erhalten haben. Natürlich nur nuanciert, aber stellenweise fühlt man sich in den Dungeons angenehm an die Gruselstimmung aus den Resi-Teilen erinnert, oder Onimusha, das ja eine sehr schöne, homogene Spielwelt suggerieren konnte. Die Kampfsteuerung ist in jedem Fall bravourös gelungen und motiviert ungemein! Die Mechanik hat mich sogar noch mehr mitgerissen als die aus The Whitcher 2, und das soll etwas heißen.

Was ansonsten positiv hervorzuheben ist: Die Grafik. Entgegen einiger Meinungen ist sie meines Erachtens eine der schönsten, die es derzeit zu bestaunen gibt. Das liegt weniger an der Texturschärfe oder dem Detailgrad der Pixel, sondern am großen Ganzen: Wenn man die Spielwelt mal auf sich wirken lässt, dann findet man Orte, an denen man gerne mal weilt und nachdenkt. Zum Beispiel bin ich nach längerer Reise auf eine Lichtung gekommen, die von drei riesigen Eichen gerahmt war: ein malerischer, eigentlich poetischer Moment. Ich blieb also da, die Nacht kam ... und mit ihr dann leider auch eine weniger erfreuliche Erscheinung. Dennoch blieb mir dieser Augenblick und das Danach des Kampfes, der da in der Nacht folgte (auch der Sternenbekränzte Himmel) sehr im Gedächtnis.

Das ging mir nicht mal in Oblivion oder Skyrim so, dagegen wirken die beiden Titel sogar recht statisch. In Dragons Dogma fühlt sich alles unglaublich bewegt und lebendig an und ich kann Ihnen sagen: das hat seinen ganz besonderen Reiz, das macht Spaß und weiß sogar zu faszinieren.

Nicht zu vergessen die unterschiedlichen Klassen, die man ausprobieren kann und auch angehalten ist, ein wenig zu experimentieren, denn es gibt nur einen Speicherstand. Da fangen einige jetzt sicherlich an zu zetern, allerdings hat das nicht nur Nachteile: Man überlegt deutlicher, was man wann wie tut. Die Entscheidungskonsequenz, die in anderen Spielen etwas aufgesetzt versuchen moralisch-emotionale Züge beim Spieler zu wecken, spürt man hier wie natürlich als Konsequenz im Verlauf der Hürden, die auf die Abenteurer zukommen.Wer intelligent vorgeht, hat schlicht weniger Probleme. Man kann nicht einfach ausweichen wenn man mal einen Fehler gemacht hat (wenn man z.B. zu tief in die Nacht getaucht ist, ... ohne Heilkraut?), man konfrontiert sich immer mit der eigenen Spielweise und WO MAN HINGEHT, beziehungsweise WANN man auf die Reise geht. Denn ich kann Ihnen versprechen, dass die Nacht ihre Ungeheuer für Sie bereithalten wird und wenn man unüberlegt gespeichert hat, dann heißt es über viele Versuche verstreut, den konzentrierten Rückzug zu üben.

Aufgefallen ist mir außerdem, dass das Spiel im Ablauf runder wirkt als die Urversion. Ich kann es nicht genau beim Namen nennen, aber die Verbesserungen im Detail zeigen sich z.B. nuanciert in der Rüstungs- und allgemeinen Gegenstandsvielfalt. Es scheinen auch ein paar wirklich sinnvolle neue Skills dazugekommen zu sein, die viel bewegen.
Die Level aus der Erweiterung Dark Arisen habe ich offengestanden noch gar nicht angepackt, zwar habe ich es probiert, aber ich bin kläglich gescheitert (mit lvl 83), umso glücklicher bin ich, dass die Welt aus Dragons Dogma an sich so einladend, so verspielt wirkt. Da levele ich mich durch und habe ja auch noch einige interessante Quests nicht gemacht...
EInfach ein Traum von einem Spiel.

Weit besser als die PS3-Version gefällt mir die Tatsache, dass es grundsätzlich bei 30fps läuft und es nur zarte Einbrüche gibt, die im Spielverlauf gar nicht wirklich auffallen. Bei meiner alten PS3-Version habe ich 95% der Zeit bei 28fps und weniger gespielt. Mich nervt so etwas tierisch. Für alle, denen das genauso geht, sei also die Box-Version ans Herz gelegt.

Wahnsinns Spiel! Einfach mal ausprobieren und sich auf diese ganz neue Art einlassen ...
Das ist das Fazit: Mit dem Unerwarteten rechnen und die Wege genießen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Na also Capcom, geht doch!, 1. Juni 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
Was qualifiziert den Verfasser zu dieser Rezension?
Er hat unfassbar viele Stunden mit diesem Spiel verbracht.
Er hat die gesamte Welt gesehen, alle Nebenmissionen erledigt, kennt Bitterblack Isle in und auswendig und hat die meisten Waffen und Ausrüstungen auf Gold Status verbessert.
Er hat das Spiel auf englisch gespielt, deshalb sind die nicht-deutschen Bezeichnung zu verzeihen.

Dragon's Dogma Dark Arisen ist ein Action-RPG. Und noch nie war eine Genre-Bezeichnung treffender.
Das Kampfsystem ist actionreich, unterhaltsam und abwechslungsreich. Kurzum: purer Spaß.
Auf einer Skala von Skyrim(Aquarium-Simulator) bis Dark Souls(fast perfektes Spiel) siedelt sich dieses Spiel sehr weit auf der rechten Seite an.
In Dark Souls dominieren Atmosphäre und taktische Kämpfe. In Dragon's Dogma geht es um Looten, Leveln und effektvolle Kämpfe.

Story-technisch wird man nicht sonderlich von den Socken gehauen. Man bekommt das typisch japanisch verklärte Schloss-Neuschwanstein-Flair präsentiert.
Aber das ist völlig OK, denn die Story steht nicht im Mittelpunkt.

Es gibt 9 Klassen:
Fighter - Schild und Schwert
Strider - Kurzbogen und Dolche
Mage - Zauberstab (Einzige Klasse die andere heilen kann)
Warrior - Zweihandschwert/Zweihandhammer
Ranger - Langbogen und Dolche
Sorcerer - Kampfzauberstab
Mystic Knight - Magischer Schild und Schwert/Keule oder Zauberstab
Assassin - Schild oder Bogen und Dolche oder Schwert
Magick Archer - Magiescher Bogen und Dolche oder Zauberstab

Bis auf den Mage und Warrior lassen sich alle Klassen sehr gut spielen. Diese fallen hier etwas aus dem Rahmen.
Der Mage kann nur "einfache" Zaubersprüche, kann dafür aber heilen und ist dadurch unerlässlich in der Gruppe. Deshalb ist entweder der eigene Vasalle ein Mage, oder man mietet sich einen dazu. Selber spielen ist aber extrem langweilig. Wer hat schon Lust die KI gesteuerten Vasallen zu heilen?!
Der Warrior dagegen hat nur mickrige 3 Angriffs-slots zur Verfügung. Auch das wird sehr schnell sehr langweilig. Die Angriffe selbst machen aber spaß. Hier haben die Entwickler was verschenkt.

Grundsätzlich hat man pro Hand 3 Angriffs-slots zur Verfügung die man frei bestücken kann mit Fähigkeiten, die man sich freischaltet.
Das Ausrüsten der Fähigkeiten kann man aber nur bei bestimmten Personen im Spiel machen und nicht während man unterwegs ist. Das ist auf den ersten Blick schon etwas limitiert. Deshalb ist der Warrior mit nur Maximal 3 ausrüstbaren Fähigkeiten nicht für längere Zeit genießbar.

Gegner bringen Erfahrung und lassen Materialien liegen mit denen man Waffen und Rüstung aufwerten kann. Capcom hat hier also etwas Monster Hunter eingebaut.
Die Levelgrenze liegt bei 200. Bei jedem Levelaufstieg bekommst man, je nach aktueller Klasse, verschieden hohe Werte auf sein Konto, also z.B. Lebensenergie, Ausdauer, physischer Schaden, magischer Schaden etc. Ein Warrior bekommt z.B. also pro Levelaufstieg viel Lebensenergie und physischen Angriff, dafür aber sehr wenig Ausdauer. Ausdauer ist jedoch sehr wichtig, man braucht sie zum Laufen (sehr wichtig in diesem Spiel) und natürlich für die Fähigkeiten. Selbst die Magier brauchen Ausdauer, da es KEINE eigene Mana-Leiste gibt. Magier zaubern mit Ausdauer! Deshalb sollte man schön oft die Klasse wechseln, damit man nicht zum Fachidiot wird.
Capcom ermuntert einen gerade zu dazu öfter die Klasse zu wechseln, da man in jeder Klasse spezielle "Augments" freischalten kann. Und diese kann man bei seinen Klassenwechseln mitnehmen. So pickt man sich nach und nach die Rosinen aus dem Kuchen.

EIN GROßER PLUSPUNKT DES SPIELS:
Man kann sich nicht verskillen.
Selbst wer ständig nur eine der Magierklassen gespielt hat und deshalb kaum physischen Schaden verursacht, kann später ohne weiteres zu einer anderen Klasse wechseln solange er verzauberte Waffen verwendet, also z.B. Feuerdolch, Blitzschwert, Eisbogen usw.
Durch meine ständigen Wechsel habe ich am ende einen ausbalancierten Charakter erhalten. Selbst damit konnte ich den schwersten Gegner auf Bitterblack Isle unter 1 Minute besiegen. Es ist also nicht notwendig einen absoluten Spezialisten heranzuzüchten. Im Gegenteil, man verliert dadurch an Vielseitigkeit.

Die Erweiterung des Spiels (Bitterblack Isle) ist sehr gut gelungen.
Hier kann man zeigen, was man vorher alles gelernt hat ;-) Man bekommt sehr viele neue Gegnertypen präsentiert, wo ich sagen muss "WOW" hier hat man sich echt Mühe gegeben. Die "Insel" sollte man als Kirsche auf der Sahnetorte betrachten. Wer hier hingeht bevor er die Hauptwelt abgeschlossen hat, verdirbt sich meiner Meinung nach etwas das Spielgefühl. Wenn man dort war, möchte man eigentlich nicht zurük. Die Gegener dort sind dort natürlich auch um ein vielfaches stärker, dafür gibt es sehr viel bessere Gegenstände zu ergattern. Ausrüstung von Bitterblack Isle ist immer stärker wie alles was man im Hauptspiel findet, und nur auf der Insel kann man seine Ausrüstung um zwei weitere Stufen verbessern. Wer also sofort die Insel stürmt, wird von den Belohnung des Hauptspiels sehr enttäuscht sein.

Ich gehe immer sehr gerne und sehr ausführlich auf die negativen Punkte ein, denn diese sind oft am interessantesten.

NEGATIV:
Das Spiel macht einen schlechten job essentielle Spielmechaniken zu erklären!
- Charaktergewicht
Man muss bereits am Anfang des Spiels entscheiden wie groß und schwer man sein möchte. Man wird aber NICHT informiert, dass dies enorme Auswirkungen auf das Spiel hat. Leichte personen sind agiler unterwegs, können aber nicht viel tragen. Leichtere Personen regenerieren Ausdauer schneller. Schwerere verbrauchen dafür weniger Ausdauer. Kleine Personen haben es schwer bestimmte Orte zu erreichen, größere haben beim erkunden also einen klaren Vorteil. Ich habe jede Menge 1,40 m große Warrior gesehen mit 2 m langen Schwertern. Klar sieht das lustig aus. Funktioniert aber nicht. Da Warrior-Ausrüstung sehr schwer ist wird eine leichte Person also schon Probleme haben sich anzuziehen. Ja, man kann sich später 'umformen', aber das ist garnicht mal billig und die Person, die einem dies verkauft, muss man erstmal finden. Die meisten werden also nach einiger Zeit nochmal anfangen, nachdem Sie sich im Internet informiert haben, oder spielen garnicht erst weiter.
- Disciple Points und die anderen Ingame-Währungen
Innerhalb einer Klasse gibt es 9 Stufen. Erst wenn man diese Stufen erreicht kann man bessere Fähigkeiten kaufen (mit disciple points)
Selbst Ich habe erst sehr spät rausgefunden, dass man disciple points durch besiegte Gegner erhält. Ich denke, jeder normale Spieler wird denken, je mehr Erfahrungspunkte ich bekomme, desto schneller steige ich im Klassenrang auf. Aber Nein, es ist genau das Gegenteil der Fall. Wer viele kleine Gegner erledigt steigt sehr schnell im Klassenrang auf, wer große Bosse erledigt bekommt zwar Erfahrung und steigt im Spielerlevel auf, tritt in seiner Klasse aber auf der Stelle.
GUT ZU WISSEN! Vielen dank für die nicht vorhandene Info.
Zusammenfassung:
Erfahrungspunkte ->Levelaufstieg; Gold ->Gegenstände kaufen und verbessern bis Stufe3; Disciple points ->Klassenaufstieg und Fähigkeiten kaufen
Rift Crystals -> Vasallen anheuern, Charakter-Editierfunktion kaufen, Gegenstände verbessern Stufe 5 und 6, verfluchte Gegenstände reinigen auf der Insel.
- Reisesystem
Das Reisesystem wird praktisch überhaupt nicht erklärt. Es gibt Port-Kristalle, die man aufheben und absetzen kann, diese dienen also als Beam-Stationen. Um zu reisen braucht man Ferrystones. Ist im Prinzip ja nicht wirklich kompliziert. Ja schade, dass das Spiel nicht im entferntesten daran denkt das zu vermitteln. Relativ früh im Spiel begegnet man dem ersten Port-Kristall im Spiel in der Hauptstadt in einem Keller. Wenn man aber nicht zufällig über eine Schwelle springt, um sich das Ding ganz in der Mitte genau anzusehen, wird man nicht mitbekommen, dass man diese aufsammeln kann. So war es bei mir, und ich habe es erst kapiert, als ich einen zweiten gefunden hatte, der ganz eindeutig als Belohnung gedacht war. Bis dahin war ich also immer zu Fuß unterwegs.
- Absichtlich erschwertes Looten
Ein toller Punkt :-) Gegner lassen bekanntlich Gegenstände fallen. Problem ist, sobald ein Gegner die eigene Körpergröße übersteigt, fällt dieser nach seinem Ableben eigentlich immer genau auf seine Gegenstände. Und man kann verdammt nochmal nicht an sie ran! Man muss also immer zusehen, wie die großen Kadaver verroten, bis man endlich an die Materialien kommt. Echt jetz! Muss das denn sein?! Wer lässt sich sowas einfallen..
- Tragegewicht
Das Thema Gewicht ist meiner Meinung nach nicht wirklich gut designt. Man findet viel, und man muss viel tragen, erreicht aber sehr schnell die schwelle, wo der Spielspaß flöten geht. Man muss also oft abladen, was aber gerade in diesem Spiel nicht einfach ist. Wie schon mal erwähnt, schwere Spieler können mehr tragen.
Die Souls-Reihe hat dies viel besser gelöst. Dort zählt nämlich nur das Gewicht was ich aktuell am Körper an Ausrüstung trage. Das restliche Gewicht spielt keine Rolle, dort gibt es nichtmal eine Item-Truhe. Und mir fällt auch kein Grund ein was eine Truhe spielerisch für Vorteile hat.
- Vasallen-Kommandos
Das Befehligen der Truppe ist nur ridimentär möglich, und selbst das hat Schwächen. Es gibt nur Geh/Komm/Hilfe. Der persönliche Vasalle hat eine Neigung, die man ihm beibringt, also z.B. "greif die kleinen Gegner zuerst an". Diese Neigungen ändern sich aber während des Spiels.
Beispiel: Mein persönlicher Vasalle ist Warrior und soll losstürmen und alles kleinhauen. Wenn ich nun aber Heilung brauche und um "Hilfe" rufe, damit mich die dazugemietete Magierin heilt, dann wird mein Krieger mit der Zeit zum "Beschützer", weil das "Hilfe" für alle in der Gruppe gilt. Das macht doch keinen Sinn!
WER DENKT SICH DENN SOWAS AUS?! Wenn diese Neigung erstmal "verhunzt" ist, ist diese dazu noch nur auf einen sehr umständlichen Weg wieder gerade zu biegen.
Es wäre viel besser wenn ich selbst eine Prioritätenliste für meinen Vasallen erstellen könnte, wie in vielen anderen Spielen auch möglich. z.B.
Priorität1: Falls Energie < 50% sofort heilen Priorität2: Magier anwesend? sofort angreifen Priorität3: Schwache Gegner zuerst angreifen
- Waffen wechseln umständlich
Das ich während meines Trips meine Fähigkeiten nicht ändern kann, damit kann ich noch leben. Aber, dass ich immer erst ins Menü muss, damit ich von meinem Feuerdolch auf Eisdolch zu wechseln, dass ist extrem nervig und stört den Spielfluss. Genau dafür hätte man die vier analog-stick Knöpfe verwenden können, die Momentan von den dämlichen Vasallen-Kommandas verschwendet werden. Im Endeffekt ist auch dies genau richtig in der Souls-Spielreihe gelöst.
- Abhängigkeit von Nebenmissionen
Ich behaupte jetzt einfach mal, niemand auf der Welt schafft es in diesem Spiel alle Nebenmissionen beim ersten durchspielen zu finden.
Bestimmte Missionen sind nur zu bestimmten Punkten der Hauptstory verfügbar und zusätzlich haben manche Missionen andere Missionen als Voraussetzung, die aber keinen erkennbaren Zusammenhang haben. Das ist für 98% der Spieler egal. Ich bin jedoch jemand, der ein Rollenspiel nur ein einziges mal durchspielen möchte, und trotzdem alles gesehen haben will.

Deshalb "nur" 4 Sterne.
Auch wenn es ein paar Design-Schwächen gibt, hatte ich schon lange nicht mehr so viel Spaß mit den Kämpfen in einem RPG.
Wer Spiele nicht so zerlegt wie ich, und immer und alles sofort verstehen will, der kann die negativen Punkte getrost ignorieren. Der Spielfluß ist extrem gut.
Dragon's Dogma hat es tatsächlich geschafft, dass ich in einem Videospiel nochmal einen Bogen in die Hand nehme und abfeier als wär Sylvester.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dark Arisen, 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
Als kurzer Zeitvertreib, bis ich in den Besitz von Skyrim-Legendary Edition oder The Last of Us komme, gedacht, hat mich die Spielewelt DDs voll und ganz eingenommen. Knapp 300 Std hab ich in Gransys und auf Bitterblack Isle verbracht, und ein Ende ist nicht in Sicht. Inzwischen liegen Skyrim und Last of us noch originalverpackt im Regal.
"Just being on your side fills this pawn with vigor, Arisen!"
Mehr gibt es nicht dazu zu sagen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselndes RPG, 20. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
Es ist wichtig, dass man als Käufer weiß, was man hier genau kauft. Das ist kein Skyrim, obwohl es auch hier eine große Welt mit Drachen gibt. Auch die Story ist alles andere als grandios. Das allerdings nur bis kurz vor dem Finale, danach legt das Spiel richtig an Fahrt zu. Insgesamt muss man das Spielstory wirklich auf der Makro-Ebene betrachten, da im Detail wirklich sehr viel nicht stimmt und es generell für mich unmöglich war überhaupt irgendwie einen Bezug zu auch nur einem einzigen Charakter aufzubauen. Hauptcharakter, Pawns und Nebencharaktere wirken völlig künstlich und zu keinre Sekunde kauft man Ihnen das Gerede ab. Dazu sind die Städte sind todleer, die Story ist kurz bis zum Ende völlig irrelevant und die Grafik im Detail altbacken.

Warum kassiert das Spiel dennoch 4 Sterne?

Capcom hat hier wirklich etwas wunderbares geschaffen. Das Gameplay ist grandios. Kämpfe dieser Art hat es auf der Konsole noch nie gegeben. Das Chaos, das sich auf dem Kampffeld entfaltet, wenn alle drei Pawns sich mit dem eigenen Charakter kopfüber in den Kampf mit etlichen Gegnern und Bossen werfen, ist wundervoll anzusehen und noch viel wundervoller zu spielen. Das Feedback von Treffern ist überragend und so verliert das Kämpfen nie an Faszination. Aufleveln macht Freude, da man zu keinem Zeitpunkt unnötig grinden muss, um aufzusteigen. Es gibt etliche Quests/Nebenquest und die Inszeniernung der Orte und Gegner stellt öfter Giganten wie Skyrim völlig in den Schatten. Atemberaubende Kulissen und wirklich vor Atmosphäre nur so triefende Dungeons bereiten einfach Freude am Zocken. Das beste am Spiel ist die Tatsache, dass es nach dem offiziellem Ende weitergeht. Kein Spoiler an dieser Stelle aber es gibt derart viel zu erledigen nach dem Spiel, dass man hier gut über 50 Std. an dem Spiel sitzen kann. Das neue Add-on ist in dieser Rechnung noch gar nicht mit einbezogen.

Das einzige, was einem wirklich in der Seele weh tut, wenn man Dragon's Dogma spielt ist die sehr flache und belanglose Story im ersten 4/5 des SPiels. Später wird es zwar besser aber Tatsache bleibt, dass die Städte leblos sind und Capcom es leider nicht geschafft hat, die Welt mit genug Background und Seele zu füllen. Skyrim ist da weitaus besser aufgestellt, da es wirklich eine authentische Welt verkauft hat. Dragon's Dogma schafft das leider nicht und bleibt daher größtenteils einfach nur ein Spiel, welches Spaß macht aber es nie schafft einen so sehr in die Welt einzubeziehen, wie manch anderes RPG. Zeitweise war es einfach die Sucht nach Kämpfen und besseren Items, die mich zum Spielen animiert hat.

Als Fazit bleibt zu sagen: Wer weniger Wert auf eine reichhaltige Story, sondern eher Wert auf Gameplay in Kombination mit einer herausfordernden Welt legt, ist hier goldrichtig. Man sollte nur wirklich wissen, was man hier kauft, da Dragon's Dogma selten sagt, wo es lang geht. Hier denkt ihr euch am besten eure eigene Story zu aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Erweiterung,bzw. Überarbeitung, 5. Mai 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
Dark Arisen ist im Grunde genommen ein riesiger Dungeon,in dem es ne Menge zu entdecken ,kämpfen,sterben-ärgern ;) und zu sehen gibt.für alle die DD bereits besitzen und sich wg der Install-Disc bezüglich HD-Texturen,Tearing etc.. noch nicht entscheiden können : Grafisch wurde DD definitiv etwas aufgepeppt,es ist jetzt zwar nicht das WHOA!-Erlebnis,aber optisch hat sich doch etwas verbessert (es macht eh sinn,das Hauptspiel direkt zu installieren).dies fällt zb bei der architektur auf ..läuft man durch gran soren,kommen die zb die fachwerk-häuser oder die steinstrukturen besser zu geltung,es sieht alles auf jeden fall feiner und besser aus-zumal man sagen muß,das dd nie eine grafik-bombe gewesen ist.tearing etc wurden nicht ausgemerzt,aber defintiv verbessert.alle,denen da nichts auffällt,rate ich,mal nen sehtest zu machen! ;),hab es selbst direkt verglichen-aber die optik allein ist ja nicht entscheidend.hinzu kommt,das man neue skills lernen kann und seine (SPOILER) vom drachen veredelten kleidungsstücke noch weiter verbessern (hier : verfeinern) kann.und nicht umsonst raten einem die entwickelr,auf jeden fall erfahren zu sein,sprich,eine hohe skillstufe zu besitzen,ansonsten wird man sehr schnell wieder vor das tor von bitterblack-isle gesetzt.besonders fies in dark arisen sind "gewisse" truhen mit "gewissem" inhalt (wer die erfahrung gemacht hat,weiß,was ich meine).
ok,fazit - für mich hat sich ein neukauf auf jeden fall gelohnt,ich bin halt auch fan von dragon's dogma...und kann es kaum erwarten,was capcom für die nächste geneartion (PS4 erstrangig-working title DEEP DOWN-checkt's bei youtube!!!) auf lager hat!
WICHTIG erster patch für dark arisen mit höchster vorsicht zu genießen,capcom arbeitet offenbar an einer korrektur des problems,welches ist : im schlimmsten fall-gilt nur für "alte hasen" mit großem spielstand- wird dieser unbrauchbar.am besten noch nicht zulassen,ihr ärgert euch zu tode!bald wird das ding hoffentlich gefixed-zumal ich nicht begreife,warum die diesen patch so online gestellt haben,naja--be aware,sag ich nur!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gibt es ein Leben nach "Dragons Dogma"?, 11. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
Vor einigen Tagen wurde das Spiel mit knapp 120 Stunden und Level 75 beendet. Dragons Dogma hat für meinen Geschmack sehr viel richtig gemacht und sehr wenig falsch. Da das Game schon etwas älter ist, will ich hier nicht auf inhaltliche Details eingehen, sondern nur meinen subjektiven Eindruck vom Spiel mit + , - und einem knappen Fazit schildern:

+ Riesiges, umfangreiches Game.
+ Viele, viele Quests.
+ Nicht zu einfach, aber auch kein Frust (Ab einem gewissen Level ist für jeden, alles machbar)
+ Tolle Grafik und Musik.
+ Das klettern auf Gegnern ist phantastisch.
+ Waffen, Gegenstände und Fähigkeiten nicht uferlos aber ausreichend.
+ Tolle, offene Welt, die es zu entdecken gilt.
+ Selten hat das "leveln" so viel Spass gemacht. Wenn Du wo stirbst, kommst Du einfach später wieder (Man sieht sich immer 2 mal im Leben :)

- Die Vasallen setzen, gerade bei schweren Kämpfen, die effektivsten Zauber nur recht sparsam ein (logik?)
- Leider nur englische Sprachausgabe.
- Zum Ende hin leider, wie bei vielen RPG's etwas seltsam.
- Addon "Dark Arisen" für meinen Geschmack etwas zu schwer. Insgesamt aber trotzdem 5 Sterne, weil das Spiel ja nichts dafür kann, dass ich ein Noob bin :)

Fazit:
Wer gerne epische, schöne, questreiche und teils fordernde Spiele spielt, findet hier genau das richtige. Wer sich auf das Spiel einlässt und Zeit investiert wird hier ein Spiel finden, welches einen sogar noch nachts im Traum beschäftigen wird. Ich persönlich mag Spiele wie "Skyrim", "KoA: Reckoning" usw. Und "Dragons Dogma" war nach einigen Fehlschlägen mal wieder eine Perle, die ich sicher wieder spielen werde. Von mir also für jeden, der auch nur ansatzweise was mit RPG's anfangen kann alle Daumen nach oben! KAUFEN!
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5.0 von 5 Sternen Würdige Skyrim Alternative., 31. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
Vorab: Ich bin großer Fan der Elder Srolls Reihe und Morrowind gehört bei mir nach wie vor zu den besten Open World RPGs.
Skyrim ist ohne Zweifel ein großartiges Spiel. Doch es glänzt nach wie vor nicht mit dem Kampfsystem, der Charakterpräsentation und der Tiefe der Story. Außerdem wirken die Drachenkämpfe wie langweilige Wiederholungen und sind bei weitem nicht so episch wie bei den Bossgegnern in Dragons Dogma. In DD-DA lassen sich die riesigen Gegner erklimmen um an ihre Schwachstellen zu gelangen. Dies erinnert etwas an Shadow of the Colossus aus der PS2-Zeit. Zu dem ist das interagieren mit den Vasallen spaßig, als ob man immer mehrere Mitstreiter wie in Pokemon zusammenstellt. DD-DA ist von den Monster Hunter Entwicklern und dies merkt man auch spürbar. Tolle taktische Kämpfe und ein durchdachtes Klassensystem. Das Gegnerverhalten weicht von Skyrim ab und ist näher an Dark Souls dran. Wobei die Schwierigkeit nicht so krass ist und dennoch etwas abverlangt. Ggf. lässt sich der Schwierigkeitsgrad nochmal einstellen.

Über die Grafik lässt sich streiten. Manche vergessen sogar die beiliegende DVD mit den HD-Texturen zu installieren. Ich persönlich finde die Grafik vollkommen in Ordnung. Um ehrlich zu sein wirkt alles geschmeidiger und realistischer als bei Skyrim (360 Version). Und die Lichteffekte kaschieren sehr gut die 0815 Grafik und sorgen für eine stimmige Atmosphäre.

Würde das Spiel jederzeit wieder kaufen. Wenn es eine TES:Skyrim Alternative gibt, dann Dragons Dogma.
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5.0 von 5 Sternen Der Mix aus Action und tollem RPG passt für mich genau., 12. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
Es gibt selten Spiele wo einen die Atmosphäre von Anfang an so packt wie bei Dragons Dogma. Vor ein paar Tagen erst habe ich mir Dark Arisen gekauft und meinen alten Dragons Dogma Spielstand geladen(Dabei wird man belohnt, u.a. mit einem ewigen Reisestein) Einmal eingelegt konnte ich wieder mal kaum die Finger davon lassen und war richtig glücklich wieder im Land von Gran Soren unterwegs zu sein.

Ja, das Spiel hat technische Schwierigkeiten bei der Grafik, trotzdem ist das was optisch gezeigt wird anders und atmosphärischer als in vielen anderen Games. Es liegt wahrscheinlich an den tollen Lichteffekten und dem genialen Einsatz von Windböhen im Spiel, die die Umgebung lebendiger wirken lassen. Alle Pflanzen bewegen sich im Wind und es gibt sogar Schneisen in denen man selbst vom Wind weggedrückt wird. Dazu kommt noch der Tag / Nachtwechsel der nochmals zur Atmosphäre beiträgt. Die Nacht kommt richtig düster rüber und man muss sich Laternen kaufen um überhaupt etwas weiter sehen zu können. Auch die Monster und Tiere die Nachts unterwegs sind, sind andere als tagsüber.

Das sind nur ein paar Beispiele die ich so beeindruckend finde und perfekt in den Spielablauf passen. Kampfsystem und Spielbarkeit sind hervorragend und motivierend. Aufwertungen mit neuen Kampf-Moves, Items, Rüstungen, Waffen usw. gibt es zur Genüge und man wird während der Story und den Nebenmissionen ständig belohnt. Das macht die Sache niemals langweilig.

Kleiner Tipp noch für Leute die eine PS3 und eine Xbox360 besitzen. Das Spiel läuft auf der Xbox360 sichtlich besser, also mit höherer Framerate und kaum Ruckeln im vgl. zur PS3 Version. Da ich beide Konsolen besitze habe ich das direkt vergleichen können und habe dann zur Xbox360 Fassung gegriffen, da sie optisch genauso gut aussieht aber flüssiger läuft als auf der PS3. (Ich hatte dabei alles auf der Xbox-Festplatte installiert.)
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Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360]
Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] von Capcom Entertainment Germany GmbH (Xbox 360)
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