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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pop ... wenn man das so sagen darf
Zum Jahrhundertwechsel, was ja nun auch schon ein paar Tage her ist, kam niemand an den Strokes vorbei. Obwohl „nur“ eine Garagenrockband wurden gepriesen als neue Heilsbringer des Alternative Rocks. Die ersten Outputs mit der EP ‚Modern Age‘ und dem Debüt ‚Is this it‘ waren dementsprechend grandios. Mit etwas Abstand ist das was...
Vor 16 Monaten von ROTT veröffentlicht

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kein Anschluss
Leider kann ich mir nicht helfen, aber das Album ist eher schlecht. Die Richtung, in die sich The Strokes hier entwickeln ist leider nicht die meine. Suspekte elektro-80er-vibes gekoppelt mit Gesang, der derart zurückhaltend langweilt... Das war schon bei derm vorherigem Album abzusehen. Es fehlt der Anschluss zu den ersten Alben, die wirklich gut waren. Schade.
Vor 14 Monaten von El_Dani veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pop ... wenn man das so sagen darf, 22. März 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Comedown Machine (Audio CD)
Zum Jahrhundertwechsel, was ja nun auch schon ein paar Tage her ist, kam niemand an den Strokes vorbei. Obwohl „nur“ eine Garagenrockband wurden gepriesen als neue Heilsbringer des Alternative Rocks. Die ersten Outputs mit der EP ‚Modern Age‘ und dem Debüt ‚Is this it‘ waren dementsprechend grandios. Mit etwas Abstand ist das was danach geschah vielleicht etwas besser verständlich, keines der Folgealben kam so ganz an die Brillanz des Debüts heran, es folgenden bandinterne Querelen, Soloplatten und auch eine längere Schaffenspause. Ganz ehrlich? Wie sollten sie auch, neben dem atemberaubenden rauen Sound, dem sehr ästhetischen Underdog Image waren es vor allen die großartigen Songs. Was ich damals nicht zu sagen gewagt hätte, im Rückblick ist es einfacher, den großartigen POPsongs – eingängig, zum Mitsingen, in sich perfekt, trotz all ihrer Kanten.

Auf ‚Is this it‘ waren die meisten dieser Perlen vertreten, auf den folgenden Alben gab es sie natürlich auch noch, aber nicht mehr in der großen Dichte wie auf dem Debüt. Und ich denke man sollte auch ‚Comedown Machine‘ genau aus dieser Perspektive, der einen Popplatte betrachten. Vielleicht fällt das einigen Fans schwer, aber es lohnt sich, weil man etwas unvoreingenommener herangeht. Ansonsten könnten man nämlich als Fan etwas abgeschreckt sein bei der Vielfalt der Sounds, die einem entgegenkommen.

Manche Songs sind genau wie man sie von den Strokes erwarten darf, ALL THE TIME zum Beispiel, ein klassischer Strokes Song, genauso wie der Opener TAP OUT, der vor allen von seinem treibenden kraftvollen Groove lebt. Aber dann gibt es eben auch sehr viele Ausnahmen vom üblichen Raster. ONE WAY TRIGGER wirkt ein wenig wie ein Streifzug durch (Achtung!) a-ha (!!!) Gefilde. Der Titelsong COMEDOWN MACHINE ist deutlich in den 80ern verwurzelt, Julian Casablanca liefert eine großartige Performance und es erstaunt gerade bei diesem Song, wie leicht es den Strokes zu fallen scheint, neues Terrain zu betreten. Weitere Highlights sind bittersüße SLOW ANIMALS und das veträumte CALL IT FATE, CALL IT KARMA.

Insgesamt …. Viele schöne Popsongs. Wenn Du mit dieser Erwartung an die Platte herangehst, dann wird sie Dich glücklich machen. Wenn Du eine typische Strokes Platte nach Schema F erwartest, dann könnte das etwas schwerer werden.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist ein klasse Album !, 27. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Comedown Machine (Audio CD)
Das ist ein wirklich gutes Album!
Hier und da bekommt man die Kontroverse ja schon mit, Zeit online etc. Artikel tun das nötige.
Unverständlicherweise werden die unverbrauchten, frischen Komponeten des "Strokes-Sound" als reine Verschlechterung präsentiert. "First Impressions.." musste bei mir auch erst zündeln...aber dann: ein Riesensound mit tollen Songs. Es gibt ja eh keine wirklich schlechten Strokes Songs, geschweige schlechte Alben. Der aktuelle "Longplayer" ist nun wirklich keine Ausnahme:
Ich hab das Ding ca. 10 Mal durchgehört und bin komplett überzeugt. Das hört sich mal anders an, mal vertraut, mal ruhig (2x).
ABER, gerade die etwas ungewöhnlich klingenden Songs (1 Tap out, 3 One way trigger, 7 Slow animals, krass eingegrenzt)sind das Salz in der Suppe :-) Großer Sound, Schlagzeug!!!, komplexe Melodien. das muss man laut hören, da geht das Dauergrinsen gar nicht mehr weg!!! Singen konnte der Vogel eh noch nie, weiß ja jeder, da wird gezerrt, übersteuert, weiß ich...auch egal, erwartet kein Mensch, aber dies Songperlen sind definitiv sehr stark. Ich würde kein zweites und drittes "Is this it" wollen !
Außerdem sind ja Songs wie "50/50" und (hintenraus glaube ich) "Happy Ending" drauf, die ziemlich low-fi abrocken. Gute Mischung halt ;-). Volle Punkzahl! Versteh nicht wer das anders hört, dat is wie mit "Mars Volta" oder "Soundgarden", da gibt's ja auch...solche Kontroverse: die Einen, die vor Rührung weinen und die "alten Hasen", die das alles in Beziehung setzen, zu den alten Schätzen, und in Wahrheit nur vertrocknete Eier tragen...
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Platte auflegen und genießen!, 22. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Comedown Machine (Audio CD)
Du willst Is This It von The Strokes hören - leg die Is This It Platte ins Laufwerk.
Du willst Room On Fire von The Strokes hören - leg die Room On Fire Platte ins Laufwerk.
Du willst First Impressions Of Earth von The Strokes hören - leg die First Impressions Of Earth Platte ins Laufwerk.
Du willst Angles von The Strokes hören - leg die Angles Platte ins Laufwerk.

Ich kann die ständige Frustration darüber dass The Strokes nicht mehr die alten sind und die Musik sich nicht anhört wie die ersten beiden Alben, nicht mehr hören. Eine Anleitung wie die alten Alben gehört werden können, findet Ihr am Anfang meiner Rezension. Die Neue Platte kann übrigens nach dem selben Schema gehört werden: Du willst Comedown Machine von The Strokes hören - leg die Comedown Machine Platte ins Laufwerk und ab gehts.

Und nun kurz zum Inhalt:
Comedown Machine ist definitiv ein "GROWER" - aber mit Happy End.
Nach dem ersten mal hören war auch ich irritiert. Doch wenn man dem Album ohne Vorurteil zuhört wird man belohnt. Es macht von Tag zu Tag mehr Spaß.
Die am Anfang vermeintlich nicht zu hörenden Hits werden hörbar (Tap Out, Welchome To Japan, Chances, Slow Animals etc.)!
Ich nenne dass das "First Impressions Of Earth Phänomen". Auch hier wurde man durch mehrmaliges hören eines zuerst irritierenden Albums belohnt und es wurde - in meinen Ohren - zu einem wahren Meisterwerk des Rock 'n' Roll unserer Zeit, dem ich immer wieder gerne lausche.
Ich wäre nicht überrascht wenn Comedown Machine diesem Phänomen folgt.

Dieses Album war definitiv kein Fehlkauf!

Edit:
Liebe Freunde der Hinweis auf die alten Alben stellt keinen Angriff dar (!) sondern soll ein Wachrüttler für all diejenigen sein, welche Ihr Urteil über dieses Album - meiner Meinung nach - 1. Zu schnell gefällt haben (!) und 2. mit dem Gedanken/Vorurteil der Kid-Strokes (!) aus vergangenen Tagen und deren alten Sounds.
Nichtsdestotrotz ändert dies nichts an meiner Rezension und der überaus positiven Bewertung von 5 Sternen, um ein gewisses Niveau zu halten.

Danke an The Strokes für dieses sinnvoll angelegte Geld - und hoffentlich auf ein neues Album, dann aber wohl unter einem anderen Label als RCA.

Take It Or Leave It.
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5.0 von 5 Sternen wau einfach super, 30. Juni 2013
Von 
P. Muenchen "richterbono2" (worms am rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Comedown Machine (Audio CD)
das ist mal wieder ne scheibe von den strokes stimmlich ist das unglaublich ,julian casablancas in bestform , und vom sound her einfach mal ne ganz andere nummer und songstrukturen sind zu erkennen ,i like it ....jedermann zu empfehlen ..5 sterne
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4.0 von 5 Sternen Mischung aus Weiterentwicklung und alten Klängen, 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Comedown Machine (Audio CD)
Verglichen mit den anderen Alben ist Comedown Machine eine gute Weiterentwicklung, die für Strokes-Fans auf jeden Fall kaufenswert ist. Im direkten Vergleich zum letzten - Angles - ist das Album runder und etwas innovativer. Hier finden sich jede Menge schöner Songs. Angles hatte dafür mit "Under Cover of Darkness" und "Taken for a fool" die besseren typischen Strokes-Hits.

Besonders empfehlenswert sind für mich "50/50" (irgendwo zwischen first impressions of earth und black sabbath), weil es richtig rockt, wenn auch nicht typisch Strokes, erst im Refrain zeigt sich die wütend-traurige Stimme Casablancas wieder. "Welcome to Japan" beginnt mit einem tollen Intro, der cool-trocken auf pointierten Drums daher kommt und auch einen coolen aufsteigenden Outro besitzt. "One Way Trigger" ist leider nur am Anfang ein Hit, nach zweimal Hören nervt es leider sehr. Daneben sind "All the Time", "Partners in Crime" und "Tap out" solide Songs und auch die ruhigen lassen sich hören.

Für fünf Sterne fehlen mir ein bis zwei Überflieger-Indie-Hits, die sofort ins Ohr gehen und dort auch bleiben. The Strokes werden ja auch älter und die Songs treiben insgesamt auch nicht mehr so stark wie zu Beginn, aber das ist ja normal im wachsenden Alter... Ja und auch bei Booklet und Hülle bin ich bei knapp 16 Euro doch anderes gewohnt, da wurde sehr gespart und das senkt auch definitv den Hörgenuss.
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5.0 von 5 Sternen Super Album, 6. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Comedown Machine (Audio CD)
Beim ersten Song war ich etwas erstaunt bis erschrocken ob der "un-strokigen" Klänge und überlegte, ob das nun einfach die Strokes 2013 sind und ob ich das nun daher gut finden soll. Meine Geduld verließ mich aber nicht und ich hörte einfach mal gespannt die folgenden Songs. Und siehe da, sämtliche Folge-Songs waren so wie man die Strokes kennt. Eine schöne Scheibe, ein Muss für alle Strokse-Fans.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kein Anschluss, 28. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Comedown Machine (Audio CD)
Leider kann ich mir nicht helfen, aber das Album ist eher schlecht. Die Richtung, in die sich The Strokes hier entwickeln ist leider nicht die meine. Suspekte elektro-80er-vibes gekoppelt mit Gesang, der derart zurückhaltend langweilt... Das war schon bei derm vorherigem Album abzusehen. Es fehlt der Anschluss zu den ersten Alben, die wirklich gut waren. Schade.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich die beste Strokes, 31. März 2013
Von 
musicpeterpan "musicpeterpan" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Comedown Machine (Audio CD)
Es ist doch immer wieder spannend zu beobachten, wie verschieden die Geschmäcker und Erwartungen bei neuen Musikveröffentlichungen sind. Da macht die neue Strokes natürlich keine Ausnahme. Interessant auch warum der eine oder andere das Album schlecht findet. Meiner Meinung nach ist "Comedown Machine" das beste Strokes-Album bisher. Warum? Ganz einfach, weil die Strokes, wie alle anderen Bands auch, nach drei, vier Alben an einen Scheideweg gelangen, entweder so weitermachen wie bisher, mit Nuancen an Veränderungen oder sich neu erfinden und einfach neue Elemente in die Musik integrieren, auch auf die Gefahr, dass man alte Fans vergrault. Aber wie hat Neil Young schon vor vielen Jahren gesungen: Its better to burn out, than to fade away, its better to burn out, than to rust!" Und keiner hat seine Stile öfter geändert als der gute Neil, was seinen heutigen Status mit Sicherheit untermauert. Es geht immer weiter, auch in der Musik, also stete Veränderung bringt neue Fans und Erfolge.
Die Strokes haben das denke ich auch erkannt und meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Schon beim ersten Song "Tab Out" stoßen sie alle mit der Nase drauf, wir haben einiges verändert, kreischende Gitarre am Beginn des Songs, an die Achziger erinnernder Rhythmus, tolle, messerscharfe Akzente setzende Gitarrenlicks von Nick Valensi und völlig neuer Gesangsstil von Julian Casablanca, krasser geht's kaum. Toller Einstieg.
Beim zweiten und dritten Song die Versöhnung für alte Erwartungshaltungen, das klingt wieder wie die alten Strokes, nach vorne stürmender Rhythmus, fetzige Gitarren, Gänsehaut!
"Welcome To Japan" lebt vom mitreißenden Rhythmus von Bass und Drums, die Gitarrenlicks treiben dich wieder an den Rand des Wahnsinns und Casablanca singt unterschiedlichen Höhenlagen, das man denken könnte. es sind drei verschiedene Sänger am Werk.
Wie "All The time" auch eine euphorische Hymne.
"80s Comedown Machine" ist ein fröhlicher, schwebender Song, der von der Orgel geprägt ist, aber vom Rhythmus getragen wird, auch hier wieder diese Licks von Valensi, das wäre bei vielen Bands ein reiner Filler geworden, aber nicht bei den Strokes.
So und jetzt kommen die alten Strokes wieder hervor "50/50" fetzt von der ersten Sekunde an, als wolle er allen beweisen, wir sind Rocker!
Ähnlich klingt "Happy Ending", euphorisch und mutig nach vorne stürmend und viel Spass verbreitend.
Mit "Call It Fate, Call It Karma" beschließt ein, für Strokes-Verhältnisse, wieder außergewöhnlicher Song ein ebensolches Album. Ruhig dahinfließend, dominiert von einer Jazzgitarre und Casablancas hohen Gesang, fein.
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15 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schüsse aus der Konfettikanone, 22. März 2013
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Comedown Machine (Audio CD)
Als die Strokes vor zwei Jahren gegen alle Erwartungen mit dem verwirrenden Zwitter “Angles” den Nachfolger für das noch immer beachtliche “First Impressions On Earth” präsentierten, war das Erstaunen groß. Nicht wenige rieben sich verwundert die Ohren, fragten sich, was oder wer denn die fünf zu so absonderlichen Stücken wie “Metabolism”, “Gratisfaction” oder “Two Kinds Of Happiness” inspiriert haben könnte und hofften inständig, dieser Spuk möge um der langgepflegten Zuneigung willen bald vorbei sein. Nun, so viel ist jetzt klar, die Strokes leiden in punkto Selbstverständnis, um es vorsichtig zu formulieren, nicht gerade unter Mangelerscheinungen und scheren sich schlicht einen Dreck um die Erwartungen von wem auch immer – sie spielen ihre Rollen als erfolgsverwöhnte Großstadtbengel ungerührt zu Ende, ergo: “Comedown Machine” ist nicht weniger als die konsequente Fortsetzung des Vorgängers und somit eine anhaltende Irritation.

Das Problem: Wer nicht nur provozieren, sondern auch inhaltlich aufmerken lassen möchte, der braucht dringend ein paar Einfälle, für die sich die ganze Mühe lohnt. “Comedown Machine” ist dieses Bemühen, sich demonstrativ zwischen alle Stühle setzen zu wollen, bei fast jedem Takt anzuhören, leider aber auch die Vergeblichkeit, mit der hier um eine neue Struktur, eine fesselnde Idee gerungen wird. Drei, vier Songs sind vorbei und keines der qietschbunten Stücke hat sich auch nur irgendwie in Erinnerung halten können. Nicht die hibbeligen Gitarren von “Tap Out”, nicht die kraftlose Reminiszenz an alte Tage bei “All The Time”, auch die poppigen Querverweise (“One Way Trigger” – kennt man in New York tatsächlich Alphaville!?) oder ein vergnügtes “Uh-uh-uh” (“Welcome To Japan”) reichen nicht, um einen Widerhaken zu setzen.

Doch wie so oft – auch hier bleiben sich die fünf Freunde treu – genau dann, wenn man die Hoffnung auf Besserung schon aufgegeben hat, gelingt ihnen dieser Song, der einen dann doch dabeibleiben und durchhalten läßt: “80’s Comedown Machine” hat den Sog, die Stringenz, die man zuvor vergeblich gesucht hat, kein zielloses Herumprobieren diesmal, sondern ernsthaftes Songwriting. Und gemeinsam mit dem ungewohnt aggressiven, aufgekratzten “50/50” weisen beide Stücke zum eigentlichen Höhepunkt des Albums. “Slow Animals” ist so, wie die Strokes früher mal waren – druckvoll, klug und spannungsreich arrangiert, hübsches Gitarrenpicking und trotzdem verdammt lässig.

Danach leider wieder: Spannungsabfall. Zurück zum Allerlei, das zu viel auf einmal sein will: Hart, sexy, soulfull, modern und zugleich retro und am Ende doch nur in der Konfettikanone endet. Sinnbild dafür der grelle Abschluß “Call It Fate, …” – die Jungs drehen dem Zuhörer eine lange Nase und stöpseln sich ein Liedchen zurecht, das eigentlich nur als besserer Witz durchgehen kann. Was bleibt: Viel Ambition, jede Menge Spaß, aber allzu selten auch Substanz, die Strokes haben sich mit dem Album wieder ein Stück weit aus dem Reigen der ernstzunehmenden Schwergewichte verabschiedet und entlarven den Hype um die Band unfreiwillig selbst als lau gefüllte Promoblase. Schade drum. mapambulo:blog
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!!!, 8. April 2013
Von 
Viktor Kiak "lauf-bursche" (Inolstadt,bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Comedown Machine (Audio CD)
Nach zwei Wochen kann ich sagen: je öfter ich das Album höre,desto besser finde ich es.Zweifellos ist es anders als die Vorgänger, aber das ist auch gut so. Finde es toll, dass die Band was neues ausprobiert und nicht wie so manch andere immer die selbe Schiene fahren.Und trotz oder gerade wegen der Experementierfreude ist die Platte für mich ein echter Hörgenuss. Strokes eben!!!
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Comedown Machine
Comedown Machine von The Strokes (Audio CD - 2013)
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