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am 5. Mai 2013
Silvio Blatter legt in seinem Roman "Vier Tage im August" kunstvoll ein Netz von verschiedensten Beziehungen und Abhängigkeiten aus, in dem verschiedenste Personen eine Rolle spielen. Die Geschichte wird jeweils aus der Perspektive der jeweiligen Protagonisten geschildert. Eine Art Patchwork-Gesellschaft, in der die verschiedensten Akteure auf der Suche nach dem eigenen Glück sind. Erst nach und nach werden für den Leser die Zusammenhänge erkennbar. Formal spielt der Roman wohl nur an vier Tagen, aber das betrifft nur die Gegenwartsebene. Durch eine zufällige Begegnung bricht die Vergangenheit heftig herein und bringt den Alltag gehörig durcheinander. Bei Silvio Blatter liebe ich vor allem seine Sprache. Einfach, lakonisch, konzentriert, poetisch. Peter Stamm schreibt heute in einem ähnlichen Stil.
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am 2. März 2013
Ja, doch, 5 Sterne. Eine gute Geschichte um Menschen, in deren Leben die Gewalt einbricht. Patchwork-Familien, ganz nette Leute und auf einmal passieren gewalttätige Übergriffe. Den Täter lernt man kennen und auch dessen Motive, die in der gemeinsamen Vergangenheit liegen. Es geht um Schuld und eine nicht wahrgenommene Verantwortung und schlussendlich um Rache. Die Sprache sehr klar, die Charaktere sehr plastisch umrissen. Ein spannendes Buch!
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am 23. Februar 2013
Ich fand das Buch sehr spannend von der Geschichte her, die Szenenbeschreibungen waren bildlich, die Personen klar - ABER das Ende war unverständlich. Ich habe dreimal nachgeschauf, ob mir ev. einige Seiten fehlen oder ich etwas überlesen habe.
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am 24. Februar 2013
Nein, der Schuld, die wir uns einst aufgeladen haben, entkommen wir nicht! Und dass Freundschaft da ihre Macht verliert, wo zerstörte Gefühle hervorbrechen und Hass säen, das zeigt Silvio Blatters neuer Roman ebenso konsequent. Ein Buch, dessen Sätze, die sich zunächst wie lose Schleifen um den Leser legen, sich zuletzt wie todbringende Schlingen zuziehen. So stark hat man diesen Autoren lange nicht erlebt. Das alles ist knapp und am Ende mit Wucht erzählt. Vier Tage im August, die für seine Protagonisten zu bitteren Ewigkeiten werden. Ja, die Schweizer Literatur hat mehr zu bieten als den Griff nach den sogenannten Klassikern wie Frisch oder Dürrenmatt, nämlich Autoren wie Silvio Blatter, der seit Jahrzehnten unbeeindruckt von allen Moden seinen Weg geht. So sei dieser Roman all jenen nachdrücklich empfohlen, die Lust auf ein Buch haben, das mit dem wuchert, was alle guten Romane ausmacht: Sprachkraft und den Mut, sich der erdabgewandten Seite unserer Seele zu stellen. Mit allen ihren Verwerfungen. Das ist Klasse!
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am 27. Januar 2013
Der Roman "Vier Tage im August" von Silvio Blatter beschreibt psychologisch dicht und äußerst intensiv, wie der Hauptprotagonist Leo durch ein traumatisches Erlebnis in der Vergangenheit zu einer radikal ambivalenten Person mutiert, die einerseits bis zur Selbstaufgabe lieben kann, andererseits unversöhnlich mit sich und seinen Mitmenschen wütet und deren Leben nach und nach existenziell bedroht. Vor allem betrifft dies drei seiner früheren Freunde und deren Familie. Das Geflecht dieser Beziehungen wird wie unter dem Brennglas gezeigt und der Roman entwickelt einen Sog, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Der Leser durchläuft ein Wechselbad der Gefühle: Es ist ein absolut spannender, komplexer und emotional dichter Roman!
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