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am 11. April 2009
Diese CD kann alle erfreuen - auch solche, die sonst nicht viel Händel hören. Umso mehr natürlich die Fans.

Sie enthält zwar keine vollständigen Werke (die Freunde von Gesamtaufnahmen werden aber nicht enttäuscht sein, denn hier wird ein guter Kompromiss geboten), aber die Fragmente sind sorgfältig ausgesucht und unterscheiden sich wohltuend von den oft lieblos aneinander gereihten Musikscheibchen der 'Best Off'- Platten.

Die Arien werden demnach von orchestralen Sätzen eingeleitet bzw. separiert, somit nicht völlig aus dem Zusammenhang gerissen dargeboten. Und: die Akademie für Alte Musik Berlin ist wirklich erste Klasse! Wunderbare Violinen! Auch ganz wichtig: niemand hetzt, die zugrunde liegende Wohldurchdachtheit schimmert in jeder Phrase durch. Gerade im Falle der Barockoper setzt sich oft die formelle Opulenz durch, während die Botschaft auf der Strecke bleibt - daher finde ich gut, dass man hier behutsam vorgeht, und auf Details achtet. Inhaltliche Wucht äußert sich ja nicht immer in ausufernder Dramatik. Mit anderen Worten, nicht die Absolutwerte, sondern die Gradienten sind ausschlaggebend, ergo können auch leise Töne und kleine Veränderungen starke Stimmungen erzeugen.

Derartig königlich auf den Sänger 'eingestimmt', kann man die Kunst des Andreas Scholl noch unmittelbarer erleben. Seine solitäre Stimme ist zurecht berühmt. Sie ist auch ganz wunderschön, und mit keiner anderen mir bekannten Counter-Stimme vergleichbar, denn sie besitzt einen dunklen Kern, selbst in den höchsten Lagen.

Der Höreindruck ist schwer in Worte zu fassen. Ich möchte es dennoch versuchen, weil manche beim Begriff 'Countertenor' prinzipiell auf Ablehnung schalten - was nicht sein muss. Manche Tenöre klingen ja sehr hoch, aber eben dünn, sogar schrill. Altistinnen werden in den tieferen Bereichen rauh, verlieren an Dichte. Die heutigen Falsettisten haben den Vorteil, dass sie, obgleich sie nicht sehr laut werden können, dafür aber sehr präzise singen, und von den obig erwähnten Grenzbereichen verschont bleiben.

A. Scholls Stimme ist durchweg leuchtend, kräftig und sehr beherrscht, eben die Stimme eines Mannes, der jederzeit auch tief singen kann. Daher ist dies keine typische Counterstimme - jene, die den leider verstorbenen Russell Oberlin gehört haben, wissen, was ich meine. Oberlin war ein großer Künstler, mit einer richtig ätherischen, androgynen Stimme, bei der man sich manchmal schon fragen konnte, ob da ein Mann singt, oder doch eine Frau.

In dieser Verlegenheit kommt man bei A. Scholl nicht, denn hier ist stets klar, dass ein Mann zu Werke geht, und sein Timbre ist obendrein unverwechselbar (so wie man die Stimme der Callas unter vielen sofort erkennen kann). Aktuelle Countertenöre wie D. Daniels und P. Jarrousky klingen in Vergleich zu Scholl eher wie miauende Katzen (Achtung: persönliche Einschätzung, rein subjektiv!).

Von der Stimme mal abgesehen, fällt hier aber auf, dass er ein Ausnahmeinterpret ist. Nicht nur, dass
keine technische Unsauberkeit das Hörvergnügen trübt, mehr noch: sein Vortrag wirbelt innerlich genau so stark auf, wie eine der nach tradierten Kriterien anerkannten 'großen' Stimmen es vermag. Kein Zweifel: hier geht ein Thinking Artist ans Werk.
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am 18. Januar 2010
Andreas Scholl ist ein Ausnahmesänger. Seine Stimme hat nichts vom oft spröden, gläsernen Klang, der sich so gerne bei den Countertenören in hohen Lagen zeigt. Sie ist immer warm und findet ihren Weg ganz nach innen. Die Zusammenstellung ist musikalische Zeit zum Entspannen, Auftanken und Berühren lassen. Danke Andreas Scholl!
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am 26. November 2013
Andreas Scholl war mir nicht bekannt. Seine Version von Ombra mai fu ist das Schönste,was aus einer menschlichen möglich ist.
Ich habe im Anschluss noch eine weitere CD dieses Interpreten gekauft. Nach Farinelli das Beste ,was diese Genre hervor gebracht hat.
Würde Ihn zu gern mal Life hören. Fürchte nur, das ich mir Karten nicht leisten könnte. Gut das es Tonträger dieser Qualität gibt.
Davon abgesehen ist natürlich Händel der Grösste
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am 10. Februar 2015
Andreas Scholl ist nun mal einer der besten Countertenoere, viel mehr gibt es nicht zu sagen. Sein Ombra Mai FU macht Gänsehaut. Nur Daniel Taylor kann da meiner Meinung nach mithalten. Jaroussky hat zwar prinzipiell auch eine tolle Stimme, aber gefällt mir nicht ganz so.
Auch die instrumentale Begleitung auf dieser Aufnahme ist hervorragend, es handelt sich zum grossen Teil um eins meiner Lieblingsensembles, die Akademie füralte Musik Berlin.
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am 29. Oktober 2013
Für mich ist Händel einer der größten Komponisten. Die von Andreas Scholl vorgetragen Arien auf dieser CD sind allei ein Genuss für die Ohren. Ich bin sehr zufrieden.
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am 5. Januar 2013
Das ist Händl vom Feinsten und Andreas Scholl beweist auf dieser CD einmal mehr was er kann! Ein ,,Must-Have" in der CD-Sammlung.
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am 16. März 2009
Das von Andreas Scholl gesungene "Ombra mai fu" erzeugt Gänsehaut. Die Weicheit und Schönheit dieser "eunuchenähnlichen" Stimme zu dieser wunderbaren Melodie erinnert stark an die italienischen Komponisten Verdi und Puccini. Hier hat Händel etwas geschaffen, was ebenbürtig ist. Bei dieser Musik bildet sich bei mir ein dicker Kloß im Hals und es rinnen ein paar Tränen. Herz und Seele, was willst du mehr !
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