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am 9. September 2013
Da ich mich durchaus gut mit Technik auskenne, werde ich in meinem Umfeld oft nach meiner Meinung beim TV-Kauf gefragt. Einer meiner ersten Tipps: Keine "No Name"-Produkte kaufen. Diesen Fernseher der Firma Grundig muss man dazu zählen, seit der Insolvenz des großen deutschen Fernsehbauers 2003 kommen die Geräte nämlich aus der Türkei. Trotzdem endet meine Rezension mit einer (bedingten) Kaufempfehlung, da man bei diesem Gerät für einen durchaus günstigen Preis relativ viel Fernseher bekommt.

Auf der Ausstattungsseite wirbt der Grundig mit Allem, was von einem modernen Fernsehgerät erwartet werden darf: LED-Backlight, Full HD, (unechte) 100 Hz, Triple Tuner, CI+, Smart TV und HbbTV. Schade: Trotz zwei USB 2.0-Anschlüssen fehlt PVR (Personal Video Recorder), also die Aufnahme auf externe Medien.

Fernseher ausgepackt, die erste Überraschung: Das 16 kg leichte und sehr schlanke Gerät sieht toll aus, ist ordentlich verarbeitet und wirkt überaus hochwertig. Der schicke Standfuß aus Glas ist auch von Laien in weniger als 5 Minuten montiert. Es ist kein Antennenkabel dabei, falls ihr also keinen bestehenden Fernseher ersetzt, müsst ihr dieses separat erwerben. Zum Test habe ich ein vorhandenes CI+ (CA) Modul inklusive passender Kabel-Deutschland Smartcard eingesteckt. Für die Fernbedienung werden erwartungsgemäß Batterien mitgeliefert. Die Erstinstallation geht auch Laien einfach von der Hand, hier folgt man einfach den Instruktionen auf dem Fernseher. Es werden zuverlässig alle Sender gesucht und eingerichtet (in meinem Fall digitales und analoges Kabel inklusive der entsprechenden Radiosender). Die Sender lassen sich anschließend über das Menü komfortabel verschieben und nach Wunsch einstellen. Generell sind alle Einstellungen recht komfortabel und selbsterklärend über die flotten Menüs vorzunehmen.

Das Bild ist erstaunlich gut, subjektiv keine schlechtere Qualität als die von Markenprodukten wie Samsung. Keine Pixelfehler, sehr guter und scharfer Kontrast, kein Wischeffekt z.B. beim Fußball, Tennis oder Nachrichtenlaufband, schnelle Umschaltung auch bei HD-Sendern. DVB-T (mit zusätzlich benötigter, externer Antenne) als Signalquelle festigt den ersten Eindruck. Der Ton ist (leider) typisch für Flachbild-Fernseher - kein Ausreißer nach oben oder unten. Anspruchsvolle müssen hier noch eine Soundbar oder Ähnliches nachrüsten.

Wie schon angesprochen, kann über den vorhanden USB-Anschluss kein Programm auf externe Medien aufgenommen werden (PVR). Vorhandene Filme, Bilder oder Musik können allerdings abgespielt werden. Im Testbetrieb wurden zwei 2,5 Zoll Festplatten (Western Digital, Intenso) und ein USB-Stick (San Disk) problemlos erkannt. Von 10 getesteten Filmen liefen 9 einwandfrei. Laut Herstellerangaben werden die folgenden Dateiformate unterstützt: DIVX, XVID, H.264/MPEG-4 AVC(L4.1,4 Referenzbilder), MPEG-4, MPEG-2, MPEG-1, MJPEG, MOV, MP3, AAC, WMA, JPEG, PNG und BMP.

Beim Smart TV gibt es die erste Ernüchterung: Wer seinen Fernseher nicht in unmittelbarer Nähe eines Ethernet-Anschlusses (LAN) stehen hat muss als Zubehör noch einen WLAN-Adapter erwerben. Das Gerät ist nämlich nur "WIFI READY" - das ist nicht mehr zeitgemäß! Über LAN angeschlossen laufen alle Apps ausreichend flüssig. Auch HbbTV, quasi eine Symbiose aus Videotext und Zusatzinhalten aus dem Internet (z.B. Mediathek) funktioniert wie gewünscht. Die Einbindung ins Netzwerk habe ich selbst noch nicht probiert, laut anderer Bewertungen hier soll dies aber problemlos funktionieren. Wer's mag: Bei Netzwerkeinbindung kann man den Fernseher mit der App "Grundig TV Remote" (für Apples IOS und Android-Geräte) bedienen.

Bei den Anschlüssen ist der Grundig durchaus üppig ausgestattet: 4 x HDMI, 2 x USB, YUV, VGA, digitaler Audioausgang und alle sonstigen Standardbuchsen. Energieeffizienzklasse B ist mit viel Wohlwollen gerade noch vertretbar, die Leistungsaufnahme beträgt 88 Watt.

Fazit: Für die Preisklasse ein tolles Gerät das viele Wünsche erfüllt. Der Stern Abzug summiert sich aus Kritikpunkten nicht integriertes WLAN, fehlendes PVR trotz vorhandener USB-Anschlüsse und verbesserungswürdiger Energieeffizienzklasse. Das man 3D in diesem Preissegment nicht erwarten kann dürfte selbstverständlich sein!

Ich hoffe, dass meine Rezension hilfreich für Ihre Kaufentscheidung war. Fragen beantworte ich gerne über die Kommentar-Funktion.
1515 Kommentare|303 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2014
Vorweg: Für ca. 350€ bekommt man hier ein wirklich unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das Gerät wurde ohne besondere Umverpackung geliefert, was wohl so üblich sein dürfte. Nach dem Auspacken schnell den massiven, edlen Glasfuß angeschraubt und aufgestellt - Durch die Gumminoppen und das hohe Gewicht des Fußes steht der Fernseher sehr sicher.

Die Verarbeitung ist wirklich gut und der Fernseher wirkt durchaus hochwertig. Besonders auffällig ist die unten angebrachte sound-bar, durch die der Ton nach vorne, und nicht wie normalerweise nach hinten abgestrahlt wird. Auch an Anschlussmöglichkeiten wurde nicht gespart, 4x HDMI, USB.. Sogar einen scart-anschluss hat man dem gerät noch spendiert.
Eingesteckt, Satellitenkabel angeschlossen und eingeschaltet. Hier kommen wir nun zum ersten Kritikpunkt: Es dauert. Gute 15 Sekunden ab einstecken / einschalten der Steckdosenleiste braucht das Gerät bis es überhaupt auf den Einschaltbefehl der Fernbedienung reagiert, quittiert wird dies durch ein auf blinken der blauen LED, welche unten rechts im Gehäuse angebracht ist. Drückt man nun den Powerknopf, vergehen noch einmal ca 20 Sekunden, bis Bild und Ton schließlich da sind. Unser 3 Jahre alter 32-Zöller von Samsung war hier deutlich schneller.

Das Bild gefällt bereits in der Standardeinstellung sehr gut, knackige Farben und ein gutes Schwarz! Wer hier noch ein wenig herumspielt, kann sicherlich noch mehr heraus holen. Die Tonqualität ist in Ordnung.
Manchmal reagiert der Fernseher etwas träge auf Kommandos der Fernbedienung, was sich aber im Rahmen hält und zu verschmerzen ist.

Die Menüführung ist übersichtlich und logisch, lediglich die Bedienung des Media-players ist teilweise etwas fummelig, bis man sich zurechtgefunden hat.

Das Internet (so nur über Kabel, ausser man kauft einen wlan-dongle nach) erachte ich als überflüssige Spielerei, da nur wenige Apps vorinstalliert sind (Bedienung teilweise katastrophal) und es leider keinen freien Webbrowser gibt!

Fazit:

+++ Triple-tuner
+++ gute Bildqualität
+++ wertige Verarbeitung
+++ sehr gute Haptik bei der Fernbedienung
+++ Mediaplayer spielt so gut wie alle Formate

ooo Internet nur bedingt brauchbar
ooo Tonqualität

--- lange Einschaltdauer
--- teilweise träge Reaktion auf Kommandos der Fernbedienung

Wer keinen Wert auf die Internetfunktion legt und die verzögerte Reaktion verschmerzen kann, kann hier ohne Bedenken zugreifen, in diesem Preissegment verfügt der Grundig über eine über durchschnittlich gute Ausstattung!

Ps.: Bei mir ist noch eine xbox360 angeschlossen. Selbst bei hektischen Spielsituationen gibt es keinerlei Anzeigefehler o.ä!
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am 18. August 2013
Wir sind von einem 32"-Flat-Röhrenfernseher (JVC) auf dieses Gerät umgestiegen. Kaufgründe: Hochauflösendes Fernsehen, moderne Funktionalitäten, letztendlich auch größeres Bild bei schmalerem Gerät. Bedenken: schlechtere Farbqualität der LCD-Technik gegenüber der Röhre.

Fazit nach 24 intensiven Stunden:

Die Verbesserungen in der Darstellung (Größe und Schärfe des Bildes) sind beeindruckend, der Kontrast wirkt auf uns mindestens ebenso gut wie bei der Röhre. Ich sehe keine Beeinträchtigungen (z.B. ungleiche Helligkeitsverteilung, Streulicht am Rand o.ä.). Die Bildoptimierungen überzeugen mich vollkommen, sie wirken natürlich und erzeugten bisher keine sichtbaren Artefakte. Die Einbußen bei der Farbdarstellung sind wahrnehmbar, aber doch erfreulich gering. Meinen Eltern haben seit 2 Jahren einen teuren Panasonic, bei dem vorallem Hauttöne manchmal flächig verschmiert aussehen (da zu wenig Farbtöne dargestellt werden), das ist bei diesem Grundig zum Glück nicht der Fall. Das Bild zeigte keine Aussetzer, Ruckeln oder anderes, und auch die über YUV angeschlossene Wii-Konsole lässt sich gut spielen - es gibt keine Verzögerungen.

Besonders die Darstellung der "herkömmlichen" Sender oder Filme überzeugt vollkommen. Lustig wird es, wenn ein Privatsender Werbung für hochauflösendes Fernsehen bringt - aber eben in niedriger Auflösung. Das Ergebnis überzeugt mich, dass diese Darstellung schon vollkommen ausreicht. Klar, es ist beeindruckend, wie z.B. "Hobbit - eine unerwartete Reise" in Hochauflösung hier aussehen. Aber der Unterschied ist doch so gering, dass ich kein extra Sendegebühren dafür zahlen würde.

Weitere Eindrücke:
- Sehr gut: Ungewöhnlich umfangreiche Anschlussmöglichkeiten - absolut unüblich für diese Preisklasse!
- Bild überzeugte uns auch im direkten Vergleich mit anderen Geräten (bei einem Elektronikmarkt gekauft) - und zwar unabhängig von "Einstellmöglichkeiten", die den Käufer zu bestimmten Geräten drängen sollen (ich weiß, worauf ich achten muss)
- Die Bedienung ist sehr gut strukturiert und durchdacht und enthält fast keine Designbrüche (lediglich im EPG kann mit der Programmwechseltaste nicht seitenweise geblättert werden, was sonst oft geht - das ist nur ein minimaler Lapsus). Man kann sich recht schnell auf das Fernsehen selbst konzentrieren, statt sich in der Menueführung zu verlieren. Wenn man etwas erreichen will, ist man sehr schnell dort - fein!
- Bei einigen Bildeinstellungen wird das Bild senkrecht geteilt, und die Änderung nur auf die rechte Hälfte angewendet, so dass man den Effekt sofort vergleichen kann - sehr gut!
- Das Design der Menues ist sehr ansprechend: die wichtigen Funktionen werden am linken Rand eingeblendet, das Menue ist gut gruppiert und nicht zu tief verschachtelt.
- EPG (Programmführer) funktioniert prima, mit "?" bekommt man die wichtigsten Informationen am oberen Rand eingeblendet, mit einem zweiten "?" kommen Detailinformationen, mit der Taste "Guide" bekommt man eine übersichtliche tabellarische Übersicht - so muss es sein.
- Ob im Programmführer, oder beim Einstellen der Sender - man bekommt das gewählte Fernsehbild immer in einem kleinen Fenster angezeigt. Das ist insbesondere bei der Kanalsortierung sehr hilfreich!
- Gut: die Wahl des Eingangskanals ist mit einer Taste zu erreichen. Hat ein Kanal mehrere Anschlussmöglichkeiten (z.B. Scart als Composite/RGB/S-VHS-Variante), dann taucht er mehrmals auf - was viel einfacher ist, als in einem Untermenue das Signalformat einstellen zu müssen. Interessanterweise wird zwischen DVB-T, Kabel und Satellit auch hierüber umgestellt (es gibt jeweils unabhängige Senderlisten). Das könnte bedeuten, dass man beim Zappen nicht direkt wechseln kann, andererseits las ich von einem Hinweis, dass man z.B. dem PC-Eingang einen Sendeplatz zuweisen könne - muss ich noch forschen. Konsequenterweise sind hier auch die USB-Eingänge aufgelistet
- Für die Netzwerk-basierten Dienste (per Kabel - für WLAN wäre ein zusätzlicher Stick zu erwerben) gibt es jedoch eine eigene Taste, man schaltet den Fernseher quasi in einen anderen Modus und erhält ein Vollbild-Menü. Dort findet sich auch der DNLA-Dienst (Zugriff auf Filme im Heimnetzwerk), zu dem man erst hinscrollen muss. Die Auswahl (ich habe aktuell knapp 2000 Aufzeichnungen nach Kategorien gespeichert) geht recht flüssig. Beim Start eines Filmes braucht er allerdings recht lange (durchaus 15 sek.), um die Anfangssequenz zu puffern. Gut funktioniert haben MPG, AVI und MP4, WMV lief nicht. Bei herkömmlicher Auflösung lässt sich auch spulen und zu einem Zeitindex (sehr schnell) springen, bei einem 1200x720-kodiertem AVI-Film war dagegen Spulen nicht möglich. JPG-Bilder (4KB-Größe) wurden nicht angezeigt, da habe ich noch nicht weiter geforscht.
- Die gedruckte Kurzanleitung (wird zumindest so genannt) stellt die Installation und Grundfunktionen bereits ausführlich und ausreichend dar. Eine Langanleitung gibt es auch, die musste ich allerdings aus dem Internet ziehen (bei Grundig schnell gefunden). Da ich ein Ausstellungsstück erstanden habe, könnte bei mir lediglich die CD gefehlt haben.
- Das Design (Geschmackssache) gefällt uns gut - der Rahmen ist nicht zu dick, wenn auch kein moderner Minimal-Rahmen. Nett sieht die abgesetzte Lautsprecherleiste am unteren Rand aus und verleiht dem Gerät etwas "Gesicht".
- Die Tonqualität hat uns überrascht, insbesondere da sie aus dieser kleinen Zeile (nach vorne) strahlt. Im Gegensatz zu einem anderen Rezensenten können wir zu unserer Verwunderung keinen großen Unterschied zu dem Röhrenfernseher ausmachen. Zwar ist auch eine 5.1-Anlage (am optischen Ausgang des Fernsehers) angeschlossen, ist aber meist nicht in Betrieb - die eingebauten Lautsprecher reichen völlig aus.
- Schlecht: Die Fernsteuerungs-App findet zwar das Gerät, aber verbindet sich dann ewig damit. Das hatte ich fast nicht anders erwartet, bei meinem Philipps-BluRay-Player ist es ähnlich (funktionierte zuerst, bis zu einem unfreiwilligen Update). Dennoch: schade.

Fazit: Wir sind mit dem Gerät rundum zufrieden und in einer Reihe von Punkten sehr angenehm überrascht. Besonders zu erwähnen ist das durchdachte und gefällige Menü, bei dem sich offenbar jemand wirklich Gedanken gemacht hat, dem Benutzer zu helfen. Das hatte ich bei einem "No Name"-Gerät, welches m.E. nur unter einem früheren Markennamen vertrieben wird, beileibe nicht erwartet. Weiterhin ging ich davon aus, dass die "Bildveredelung" ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von teureren Geräten ist. Offenbar ist aber eine grundsätzliche Qualität erreicht, die normale Ansprüche bereits voll erfüllt.

Insgesamt habe ich den Eindruck, sehr viele Möglichkeiten für vergleichsweise wenig Geld erhalten zu haben, und spreche eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus.

Zum Schluß noch zwei Anmerkungen aus der Praxis:
1) Es kann nie groß genug sein...? Ich wollte am liebsten auf 46" gehen, meine Frau hatte die eingezwängten 50" des Nachbarn als Horror empfunden und wollte erst bei 32" bleiben. Die 40" waren also eine Art Kompromiss. Zu Hause war ich dann trotz aller Messungen vorher erstaunt, wie groß diese 40" wirken - mir reichen sie völlig, und mehr hätte den Raum vermutlich erschlagen (während meine Frau überlegte, ob 42" nicht auch gepasst hätten :-)
2) Die Einbindung von "interaktiven Inhalten" ist toll, wenn auch sie fast erschlägt. Wenn Sender dieses bieten, wird unten rechts für einige Sek. ein kleiner Hinweis eingeblendet, wie man es aufruft (rote Taste). Wir haben es beim ZDF ausprobiert und erhielten eine sehr umfangreiche Auswahl. Eine Dokumentation, die wohl früher am Tag lief, interessierte uns - und schon angesehen. Trotz unseres langsamen Internetanschlusses (3 MBit) lief die Reportage flüssig, die Qualität war nur geringfügig schlechter als normale (SD-) Sendungen.

Für problematisch halte ich nur fast die Flut an Informationsangeboten. Früher habe ich auch mal auf besondere Sendungen gewartet - heute gibt es ein solches Überangebot, dass man selbst es quasi kaum noch bedienen kann. Früher verpasste man auch mal eine Sendungt, weil man mit seiner Zeit spontan etwas besseres anfing - heute wird es lediglich aufgeschoben, denn die Sendung "lauert" gleichsam weiter in irgendeiner Mediathek, auf Knopfdruck abrufbar. Der Technikfreak in mir ist begeistert, aber der Mensch vermisst das Flair des Besonderen, des Einmaligen...

Nachtrag 27.08 - nach 10 Tagen intensiver Nutzung:
- Wir sind immer noch sehr zufrieden!!
- Habe man auf die Blickwinkelabhängigkeit geachtet und bin mal wieder total überrascht worden - es gibt so gut wie keine! Weder ändern sich Farbtöne, noch die Helligkeit, wenn man stark von der Seite draufguckt. Das habe ich bisher bei keinem Gerät so gut gesehen - ob 23,6"-Monitor am PC oder Photorahmen von Kodak. Da patzen auch teurere Geräte zuweilen - nicht aber der Grundig. Es scheint ein recht hochwertiges bzw. modernes Panel verbaut zu sein.
- Es gibt kein Pfeifen oder ähnliche Effekte - was bei LED vermutlich sowieso weniger ein Problem sein dürfte, aber manchmal liest man es doch bei anderen Geräten.
- Der Fernseher bietet nur dann interaktive Inhalte an, wenn ein Netzwerkkabel angeschlossen ist (bzw. der Router angeschaltet - der bei uns gleichzeitig WLAN bedient und daher meistens per Funksteckdose aus ist).
Zwei kleinere Kritikpunkte gibt es aber:
- Der Fernseher hat sich bislang dreimal nachts selbstständig eingeschaltet. Da die Zuspieler (BluRay, Video, Wii) über Funksteckdose stromlos sind, kann ich mir das noch nicht erklären (es gibt zwar ein Erinnerungstimer im Gerät, aber der erfordert eine aktive Bestätigung, war also definitiv nicht gesetzt). Könnte auch an einem angeschlossenen PC im Standby (bzw. zeitweiligem Wackelkontakt am HDMI-Kabel, gefunden und behoben) liegen. Wenn das weiter passiert, kommt er mit an die Funksteckdose - war nur nicht unbedingt so gedacht.
- Zu meiner Freude spielt er auch klaglos .ts-Streams vom Medienserver - also z.B. eine Aufzeichnung von ARD-HD mittels tevii-Empfänger und dvbviewer auf dem Computer. Und man kann auch problemlos spulen oder einen Zeitindex anspringen.
ABER: Bei großen Dateien stoppt die Wiedergabe unvermittelt - immer an derselben Stelle, bei verschiedenen Filmen aber unterschiedlich. Das passiert ungefähr, nachdem 4 GB Daten abgespielt wurden. Da der UPNP (DNLA)-Server über PC (XBMC) problemlos alles spielt, dürfte es sich um einen Fehler in der Implemetierung im Fernseher handeln. Interessanterweise habe ich ähnliches auch in meinem Philipps BluRay-Player beobachtet, was bedeuten könnte, dass ein Teil der Software in beiden Geräten identisch ist.
NACHTRAG 20.12.13: Immer noch top zufrieden! Inzwischen hat der Fernseher von alleine ein Update der Firmware angeboten. Seitdem wird beim Senderwechsel für einige Sekunden die Information zur Sendung (am oben Rand) angezeigt. Besonders praktisch ist dabei der Fortschrittsbalken, der auf einen Blick zeigt, wieviel von der Sendung bereits gelaufen ist (lohnt es sich, auf dem Kanal zu bleiben?). Angeschaltet hat er sich nicht mehr, wahr wohl ein schlecht sitzendes HDMI-KabelAuch nach dem Update ist leider immer noch nicht die (im Handbuch genannte) App für Internet-Radio dabei. Die Trägheit der Steuerung ist manchmal etwas störend, da hätte man gerne ein paar Euro mehr für einen schnelleren Prozessor gegeben - ist aber für uns verschmerzbar.
Aufgefallen ist mir noch eine Art minimaler Abschattung am rechten Bildschirmrand (nur mit sehr hellem Bild sichtbar), die geschätzt die letzten drei, vier Pixelspalten betrifft - hier geht die Ausleuchtung nicht ganz genau bis zur Kante. Ist aber so schwach, dass offenbar nur ich es sehe.

Nachdem ich meinen Medienrechner modernisiert habe (auf ASROCK E350M1, interne AMD-Grafik), war das Bild nicht mehr bildschirmfüllend bei HDMI/DVI-AUsgabe (bei PC-VGA-Anschluß war es richtig, aber dort ist eben kein Ton dabei). Lösung: Im Catalist Control Center "DTV (HDMI)" wählen, dort "Skalierungsoptionen" und den Wert auf 0 setzen (Regler ganz nach rechts). Dann wird das Bild auf dem Fernseher etwas zu groß angezeigt. Hier also über "Tools" (Fernbedienung) -> Bildformat -> Overscan (zum abschalten). Letzters ist zwar logisch, habe ich aber lange gesucht, wollte es am Eingangskanal fest einstellen.
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am 22. Oktober 2013
Ich habe diesen Fernseher für meinen Vater zum Preis von 399,- € gekauft (nach eindringlicher Überzeugungsarbeit ;-) und kann nur sagen: PREIS-LEISTUNGSVERHÄLTNIS ABSOLUT TOP!!!!!
Den Grundig hat den Platz eingenommen für einen Panasonic Vierra 26" HD-Ready. Gegenüber den neuen Geräten hatte dieser eine Tetris-Klötzchen-Grafik, aber vor 9 Jahren gehörte er qualitätsbezogen zu den eher besseren Flachbild - TV's.
Kurz zu erwähnen sei noch die mangelhafte Qualität der Signalquelle bei Analog-TV (ein regionaler Kabelanbieter). Digitale und HD - Sender sind soweit ok. Aber dies ist ein anderes Thema.

Ich bewerte den Grundig unter der Prämisse, das mein Vater (über 70 j.) damit jeden Tag TV schaut und seine Bedürfnisse und Ansprüche dementsprechend von meinen persönlichen abweichen.
Positiv:
- sehr gute Verarbeitung
- ließ sich problemlos aufbauen und anschließen
- für diese Preisklasse reichlich Anschlüsse vorhanden
- leichte und flotte, zum Teil intuitive Menüführung
- für diesen Preis erstklassige Bildqualität
- gut lesbare, übersichtliche Fernbedienung

Negativ (aber eher sekundär bewertet):
- lange Einschaltzeit (ca. 26 sec bis Bild erscheint)
Es ist zwar toll, wenn spätestens nach 5 sec bei anderen Fernsehern das Bild da ist, aber der Mensch ist ein "Gewohnheitstier"
- träges Umschalten (nur von HD auf Analog bzw. von Digital auf analog)
Wird sich jedoch ab nächstes Jahr ändern, da der Kabelanbieter wechselt und somit definitiv eine bessere Signalquelle zur
Verfügung steht (mehr HD Sender zum selben Preis)
- Energieeffizienz nur "B"

Da mein Vater weder einen PC noch Internet besitzt, ist der Punkt "fehlendes integriertes WLAN" völlig uninteressant.
Ebenso die Tatsache, das die USB - Ports nicht aufnahmefähig sind und Smart - TV nicht empfangen werden kann.
Warum sollte ich diese Punkte also als negativ bewerten?
An dieser Stelle möchte ich gerne ein Statement abgeben, dass ein wenig zur Diskussion anregen soll:
Bevor ich mich als Käufer für einen Fernseher entscheide, überlege ich mir, was mein zukünftiges Gerät können soll und ob es meinen allgemeinen Ansprüchen genügt.
- Wenn ich integriertes WLAN haben möchte, kaufe ich mir KEINEN Grundig.
- Wenn ich gerne Fernsehsendungen aufzeichne, steht der Grundig NICHT auf meiner Liste.
- Wenn ich umfangreiches Smart - TV genießen will, ist der Grundig ebenfalls NICHT die richtige Wahl.

Es klingt hart, aber diejenigen Leute, welche die oben genannten Punkte als negativ bewerten und Sterne abziehen, haben sich den falschen Fernseher gekauft. Hier klaffen Anspruch und Wirklichkeit mal wieder auseinander.
Mein Vater ist jedenfalls hellauf begeistert von den Qualitäten des Grundig, sowohl von Bildqualität und Bedienung.
Den Ton habe ich übrigens hier nicht bewertet, denn seit ich den Fernseher an den neuen AV - Receiver angeschlossen habe, ist mein Vater auf den Geschmack gekommen ;-)

Fazit: Zu diesem Preis ein absolutes Top - Gerät für meinen Vater.
Und bezüglich der Menüführung können sich viele andere Hersteller (Samsung, Philips, LG), teilweise sogar mit ihren Top-Geräten, eine dicke Scheibe vom Grundig abschneiden.
- sehr schnelles und einfaches Verschieben der Sender (bei meinem 3-fach so teuren Samsung habe ich auch die 3-fache Zeit benötigt, um die Sender an den gewünschten Platz zu verschieben)
- einfach genial ist die Bildaufteilung, wenn man Farbe, Helligkeit usw. verändern möchte
- der gewählte Fernsehsender ist beim Einstellen und im Programmführer als kleines Bild zu sehen - sehr gut
- die Eingangskanäle sind alle komplett auf dem Bild sichtbar, ohne dass man umständlich scrollen muss.
- wenig Untermenüs - dadurch alles leicht und schnell zugänglich

Wer seine Ansprüche mit diesem Fernseher identifizieren kann, ist mit dem Grundig bestens bedient.
KAUFEMPFEHLUNG!!!!!
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am 12. April 2014
Habe mir vor nicht einmal einem Monat den Fernseher bestellt, wenige Tage später war das gute Stück dann da. Aufbauen ging ganz schnell und dann wurde auch schon drauflos geguckt ;)
Ich bin rund um zufrieden. Ich habe Rezensionen gelesen, dass der Fuß total wackelig sei aber auf dem Fernseher soll ja auch kein Tango getanzt werden sodass die Stabilität vollkommen ausreicht.
Auch sehr schön find ich, dass man den Fernseher auf dem Fuß in beide Richtung ein wenig drehen kann sodass einem das anschließen von kabeln sehr vereinfacht wird.
Auch von einem hochfrequentem Pfeifen habe weder ich noch mein Frequenzmesser etwas hören können. Ich finde sogar das der Klang ganz in Ordnung ist. Ich habe das Gerät aber auch nicht wie andere anscheinend mit der Erwartung eines 5.1 Systems eingeschaltet.
Der einzige kleine Kritik Punkt ist für mich, dass das umschalten seit ich ein HD Modul (super Bild einfach klasse) drin habe sehr langsam geht (nur bei den privaten:RTL, Pro7, usw.)
Da ich nicht soviel "rumseppe" stört das allerdings auch nicht weiter.
Alles in allem ein top Gerät zu einem wirklich günstigem Preis.
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am 10. Februar 2014
Die Lieferung erfolgte superschnell, Preis auch in Ordnung
Nach einem Monat Benutzung folgende Feststellungen:
Etwas negativ war die Feststellung, dass ein zusätzliches Wlan-Dongel notwendig war, um Smart Inter@ctive TV zu bekommen, was nirgends gestanden hat. Lediglich in der Bedienungsanleitung stand, Der drahtlose USB Adapter von Grundig ist nicht im Lieferumfang enthalten... Weitere Informationen zum Kauf erhalten Sie bei dem Händler, bei dem Sie Ihren Fernseher erworben haben. Bei Amazon nachgefragt, konnten sie mir den Adapter nicht liefern. Auf die Webseite von Grundig konnte ich auch nichts finden.
Eine ausführliche Bedienungsanleitung wäre angeblich unter [...] im Bereich Downloads zu finden aber da war für das Modell auch nichts verfügbar. Irgendwo in der Tiefe des Internets konnte ich es aber am Ende finden.
Zu der Bedienung selbst: Eimal gelöschte Programme kann man sie nicht erneut hinzufügen, ohne eine neue Totalsuche zu starten, was die Liste der bereits anders sortierten, umbenannten und gespeicherten Programme löscht.
Vorgestern reagierte plötzlich keine einzige Taste bei der Fernbedienung, was ein Herausziehen des Netzkabels erforderlich machte. Nicht mal ein Schalter am Gerät, um es auszuschalten. Hoffentlich bleibt es bei dem einmal sonst wird es ein Garantiefall werden

Im Großen und Ganzen, zufrieden aber skeptisch
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am 29. November 2013
Vorab eine Anmerkung: Ich vergleiche hier einen 32" "HD ready"-Fernseher mit einem 40" Full HD-TV, was auf den ersten Blick sicherlich unfair erscheint. Bei einem Preisunterschied von lediglich 70-100 Euro drängte sich zumindest mir der Vergleich dennoch geradezu auf. Ob man sich diesen Aufpreis leisten kann oder möchte, ist sicherlich von Fall zu Fall unterschiedlich. Wenn man das Geld jedoch übrig hat, landet man mit einem relativ geringen Mehrbudget gleich in einer ganz anderen Geräteklasse, was bei einer Nutzungsdauer von (hoffentlich) mindestens 3-5 Jahren durchaus eine Überlegung wert sein sollte.

Wer ausschließlich etwas über den Grundig-TV lesen möchte, scrollt einfach gleich nach unten.

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Da mein alter Röhrenfernseher im Schlafzimmer den Geist aufgegeben hatte, brauchte ich kurzfristig Ersatz. Meine Ansprüche waren nicht sonderlich hoch, da der TV im Schlafzimmer lediglich als "Einschlafunterhalter" dient. Die Größe war mir in diesem Zusammenhang zweitrangig, Full HD ebenfalls. Wichtiger waren hier eher die Tonqualität des Gerätes selbst sowie die Fähigkeit, Medieninhalte aus dem Netzwerk streamen zu können. Und natürlich der Preis, denn ein teurer TV im Wohnzimmer reicht mir völlig aus.

Ursprünglich hatte ich mir daher den LG 32LN5707 für 229,- Euro (Cyber Monday-Angebot) bestellt, zumal mein Wohnzimmer-TV ebenfalls von LG ist, und ich mit dieser Marke bislang nur gute Erfahrungen sammeln konnte - auch in Punkto Blu ray-Player. Der LG ist mit 32" deutlich kleiner als der Grundig mit seinen 40" (299,- Euro im Cyber Monday-Angebot) und bietet lediglich "HD ready" statt Full HD. Da die Senderanstalten jedoch selbst HD-Material lediglich mit 720p senden, hätte die geringere Auflösung des LG eigentlich kein Problem darstellen sollen, zumal dieser, wie der Grundig, ebenfalls mit unechten 100Hz schummelt. Die Praxis zeigte indes deutliche Unterschiede.

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Einzelheiten zum LG 32LN5707:

Die LN-Serie von LG ist ganz aktuell aus dem Jahr 2013, es handelt sich hier also nicht um ein herabgesetztes Auslaufmodell. Da mein LG 47LM660s (aus 2012) im Wohnzimmer bislang auf ganzer Linie überzeugen konnte, konnte der kleine LG eigentlich keinen Fehlkauf darstellen.

Installation:

Nach dem Auspacken zeigte sich der LG kompakt aber durchaus wertig. Der Standfuß aus Plastik ist ok, war schnell montiert und beschert dem TV einen sicheren und nicht wackligen Stand. Die Fernbedienung besitzt eine mittlere Größe, ist allerdings mit Knöpfen so dicht bepackt, dass ein Fühlen beispielsweise des Steuerkreuzes im Dunkeln unmöglich war.

Die Ersteinrichtung verlief genauso, wie ich es von seinem großen Bruder gewohnt war: Sprache und Region auswählen, mit dem Netzwerk verbinden, Firmware Update durchführen, Sender suchen lassen (wobei man hier bei LG vorher anhaken kann, ob ausschließlich digitale Sender oder auch analoge gesucht werden und ob Pay TV-Programme übersprungen werden sollen) - fertig. Radioprogramme lassen sich leider nicht ausfiltern.

Das anschließende Sortieren der Senderliste war dann LG-typisch umständlich und langwierig: Es lassen sich nämlich bei LG keine Sender löschen, sondern lediglich deaktivieren. Hierzu kann man mit der Fernbedienung mehrere Sender gleichzeitig auswählen und dann auf einen Klick deaktivieren. Die Sender nehmen danach zwar noch immer einen Programmplatz inkl. Kanalnummer ein, sind in der Senderübersicht aber ausgegraut und werden später beim Durchschalten der Programme übersprungen. Wer bei der Sendersortierung den Überblick behalten will, muss schon heftig mit den Programmplätzen jonglieren - zumal diese sich nicht einfach verschieben lassen, sondern darauf bestehen, dass man ihnen per Hand eine neue Programmnummer zuweist. Im deutschen Kabelnetz ohne Pay TV-Sender sind das im Prinzip überschaubare 50-60 Sender, die in der Übersichtstabelle aber von zig Pay TV- und Fremdsprachensendern zugemüllt werden (bei digitalem SAT-Empfang ist die Menge der nicht benötigten zusätzlichen Sender sicherlich noch einmal eine ganz andere). Womit die Sortierung der Sender nicht eben übersichtlicher wird.

Betrieb & Qualität:

Nach dem Einschalten erfolgte erst einmal die gleiche Ernüchterung wie bei meinem großen LG: Die Bildvoreinstellung ist alles andere als optimal oder natürlich: Zu scharfe Kanten, zu hell, zu knackige Farben - alles viel zu digital. Neben einigen wirklich unbrauchbaren Bildprofilen bietet LG neben der einzigen recht gelungenen "Kino"-Voreinstellung zwei benutzerdefinierte Speicherplätze, in denen man sich nach Herzenslust austoben kann. Denn einzustellen gibt es bei LG traditionell jede Menge, so dass ein Jeder tatsächlich das für ihn individuell passende Bild zusammenstellen kann. Der Bildassistent ist dabei durchaus hilfreich. Hier werden Gamma-, Farbkanal, Helligkeits- und Schärfeeinstellungen anhand von Testbildern vorgenommen, so dass man für die Bildjustage keinerlei Vorkenntnisse mitbringen muss. Dieser Vorgang geht relativ zügig vonstatten, und das Ergebnis passt dann auch größtenteils, so dass man nur noch einzelne Kleinigkeiten wie beispielsweise diverse Bildverbesserer nachjustieren muss.

Wie eingangs geschrieben, war es mir nicht sonderlich wichtig, ob das Panel "Full HD" oder lediglich "HD ready" ist. Dachte ich jedenfalls. Denn irgendwie wirkte das Bild auf dem kleinen LG immer matschig im Vergleich zu dem, was ich von seinem großen Bruder gewohnt bin. Und ich spreche hier nicht nur von Nuancen, sondern von einem deutlich sichtbaren Unterschied, der mich bereits am Prinzip der im LN5707 verbauten Direct-LED-Technologie (im Gegensatz zur LED-Edge-Technologie der 2012er LM-Reihe und des Grundigs) zweifeln ließ. An die Bildqualität größerer Modelle kommt der kleine LG leider nicht einmal annähernd heran: HD-Sendungen wirken nicht wirklich wie HD; SD-Sender werden entsprechend noch unsauberer wiedergegeben. Dennoch reichte mir die Bildqualität für meine bescheidenen Zwecke im Schlafzimmer aus, auch wenn nicht wirklich echte Freude beim Zuschauen aufkommen wollte.

Ist der LG über LAN oder WLAN an das Internet angeschlossen, bietet er HbbTV inkl. vollem Zugang zu den Medienbibliotheken der jeweiligen Sender.

Der Ton des LGs ist dann der zweite große Kritikpunkt: Der Bassanteil ist wirklich absolut Null, womit dem Klang auch jedwede Wärme fehlt. Am besten lässt sich der Sound wohl als dünn und seelenlos beschreiben. Spaßfaktor auch hier: Null.

Dafür machte die Streaming-Funktion über DLNA erwartungsgemäß viel Freude. Schnell eingerichtet, Verbindung mittels zweier Tastenklicks auf der Fernbedienung - fertig. Und der kleine LG liest jede Menge Videoformate: avi, mp4, mpeg, mkv und sogar flv. Mit Letzterem war sogar mein bisher im Schlafzimmer seine Arbeit verrichtender Western Digital Live-TV MediaPlayer überfordert.

Der kleine LG kann übrigens über USB auch auf Wechselmedien wie USB-Sticks und mobile Festplatten aufzeichnen, wobei die Wechselmedien eine gewisse Mindestgröße aufweisen müssen (ich glaube es müssen mindestens 8 oder 16 GB sein) und vorher am TV umformatiert werden. Letzteres hat den Nachteil, dass dieses Medium fortan nur noch am LG-TV einsetzbar ist. Am PC können diese Speicher anschließend nicht mehr gelesen und somit auch keine Filme auf den PC überspielt und in die heimische Mediensammlung eingemeindet werden. Diese Einschränkung weisen aber auch die LG Premium-Modelle auf.

Fazit:

Der LG 32LN5707 ist kein Überflieger. Man merkt ihm, gerade in den Schlüsseldisziplinen Bild- und Tonqualität, den Rotstift des Einsteigermodells an vielen Stellen an. An der Ausstattung wurde hingegen nicht gespart: Jede Menge Anschlüsse (im Gegensatz zur Beschreibung auf der Amazonseite verfügt der LG natürlich auch über einen RJ45 Ethernet-Anschluss (LAN)), viele Einstellmöglichkeiten, sehr gute Stromsparfunktionen, schnelle Reaktionszeiten, ein solides Äußeres trotz Plastikfuß - der kleine LG ist sein Geld definitiv wert.

Was der LG nicht bietet, sind WLAN (kann nachgerüstet werden), Full HD und 3D.

+ solide Verarbeitung
+ ausreichende Anschlussmöglichkeiten (3x HDMI, 3xUSB, 1x VGA, 1x Ethernet, 1x digital optical out) inkl. 1x Scart für ältere Geräte
+ klein und handlich
+ energiesparend (Energieeffizienzklasse A)
+ HbbTV
+ DLNA und Medienplayer mit vielen Formaten
+ Markengerät mit regelmäßigen Firmwareupdates und Support
+ Preis

- lediglich "HD ready"
- bescheidene Bildqualität
- schlechte Tonqualität
- Bedienung über Fernbedienung und innerhalb der Menüs nicht wirklich intuitiv und teilweise überladen
- LG-typisch langwierige und umständliche Sendersortierung

Für die 229,- Euro hätte ich den TV dennoch auf jeden Fall behalten (wenn auch wirklich nur als Zweitgerät), den momentanen regulären Preis von 299,- Euro ist er ebenfalls definitiv wert. Wenn nicht... ja, wenn nicht meine liebe Frau parallel und ohne Absprache ebenfalls einen Fernseher beim Cyber Monday eingetütet hätte - nämlich den Grundig 40VLE830BL, der prompt einen Tag nach dem LG geliefert wurde.

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Einzelheiten zum Grundig 40 VLE 830 BL:

Seit Grundig vor Jahren Pleite gegangen ist, wurde der Name an den türkischen Elektronikhersteller "Beko Elektronik" verkauft, der seitdem seine Geräte unter dem Namen Grundig vertreibt. Mit der guten alten Traditionsmarke, die schon unsere Eltern kannten, hat das Grundig von heute demnach nichts mehr gemein. An und für sich ein guter Grund für mich, einen großen Bogen um dieses Gerät zu machen. Nicht jedoch für meine Frau. Zum Glück. Denn wie sich herausstellte, scheint der gute Name doch noch immer zu verpflichten und überraschenderweise erneut für echte Qualitätsprodukte zu stehen. Doch der Reihe nach.

Der Grundig ist mit seinen 40" deutlich größer als der 32" kleine LG (und erstaunlicherweise gar nicht mal deutlich kleiner als mein 47" LG im Wohnzimmer), bringt einen echten Glasfuß in Schwarz samt Gummibeinchen mit - und macht somit auf den ersten Blick einen wirklich hochwertigen Eindruck.

Die Lautsprecher befinden sich sichtbar unter dem Bildschirm und sind von diesem optisch im Stil einer kleinen Soundbar abgesetzt. Alles in allem eignet sich der Grundig damit tatsächlich als Blickfang im Wohnzimmer. Der TV steht fest auf seinem schweren Glasfuß, der Bildschirm lässt sich zu beiden Seiten ein gutes Stück weit schwenken, was das Herankommen an die seitlichen und rückwärtigen Anschlüsse enorm vereinfacht. Und von diesem Anschlüssen hat der Grundig reichlich: Sogar die gute alte Scartbuchse, ein ausgewachsener Y/Pb/Pr- und ein Composite-Eingang finden sich hier wieder, was vor allem diejenigen Nutzer freuen dürfte, die ihren Gerätefuhrpark noch nicht komplett auf HDMI umgerüstet haben. Neben den eben genannten Anschlüssen bringt der Grundig noch 4 HDMI- und 2 USB-Anschlüsse, eine RJ45 Ethernetbuchse (LAN), einen PC-Eingang (VGA), einen analogen Audioausgang (Cinch) sowie einen digitalen optischen Audioausgang mit. WLAN bietet der Grundig von Hause aus nicht, lässt sich aber nachrüsten.

Auch die mitgelieferte Fernbedienung ist Fullsize und macht einen hochwertigen Eindruck in Schwarz und Silber. Diese ist nicht mit Funktionen überladen, was die Bedienung wirklich angenehm macht. Vor allem aber zeigt sich hier bereits, dass die Ingenieure bei Grundig bzw. Beko Elektronik an vielen Stellen mitgedacht haben: Das Steuerkreuz beispielsweise ist endlich wieder ein "echtes" Steuerkreuz, mit dem sich im normalen TV-Betrieb zusätzlich die Kanäle und die Lautstärke ändern lassen, während bei den meisten Fernbedienungen, die ich in den letzten Jahren in meinen Händen hatte, genau diese Funktionalität weggefallen war: Im normalen TV-Betrieb war das Steuerkrauz meistens ohne Funktion.

Installation:

Die Installation des Grundig ist die mittlerweile übliche Prozedur: Einschalten, Sprache und Region auswählen, mit dem Netzwerk verbinden, Firmware updaten, Sender suchen lassen - fertig. Im Gegensatz zum LG lassen sich beim Grundig jedoch keine Sender vorher ausfiltern, so dass hier nach erfolgtem Suchlauf im deutschen Kabelnetz etwa 200 Sender präsentiert werden - von denen etwa 150 Stück reine Pay TV-Sender darstellen (auch hier: Bei digitalem SAT-Empfang ist die Menge der nicht benötigten Sender sicherlich um einiges größer). Ebenfalls im Gegensatz zum LG lassen sich beim Grundig die Sender anschließend zwecks Sortierung bequem verschieben und nicht benötigte Sender löschen. Ein großer Pluspunkt. Negativ hingegen ist, dass man wirklich jeden Sender einzeln löschen muss. Es lassen sich nicht etwa mehrere Sender auswählen und dann gesammelt per Knopfdruck ins Nirvana schicken, sondern man muss tatsächlich jeden einzelnen nicht benötigten Sender per Hand auswählen und anschließend mittels zweier Klicks auf der Fernbedienung löschen. Das kann bei 150 Sendern eine Weile dauern, ist mühsam und nervt.

Was anscheinend weder beim LG noch beim Grundig funktioniert, ist, lediglich nach neuen Sendern suchen zu lassen. Kommt ein neuer Sender, wie beispielsweise jüngst im Berliner Kabelnetz ProSieben MAXX dazu, muss man bei beiden Modellen die gesamte Prozedur komplett erneut durchführen und auch alle Sender erneut sortieren, was ich sehr schlecht gelöst finde.

Betrieb & Qualität:

Im Gegensatz zum LG liefert der Grundig von Anfang an gleich mehrere wirklich brauchbare Bildvoreinstellungen, so dass man hier eigentlich nicht mehr viel nachregeln muss. Auch der Ton vermag zu begeistern: Im Gegensatz zum kleinen LG verfügt der Grundig über eine wirklich knackige und voluminöse Tonqualität, die sich durchaus mit derjenigen der guten alten Röhrengeräte messen kann.

Das Bild, obwohl ebenfalls lediglich geschummelte 100Hz, ist um Längen besser als beim kleinen LG, auch wenn es noch nicht ganz an die Bildqualität meines großen LG herankommt (der sich immerhin unechte 400Hz erschummelt). Wobei sich diese Hertz-Werte ja eigentlich lediglich auf die Qualität bewegter Bilder auswirken soll. Im Grundig ist übrigens - soweit ich weiß - ebenso wie bei den meisten anderen Herstellern, ein LG-Panel verbaut. Jedenfalls ist an der Bildqualität des Grundig für seinen Preis absolut nichts zu bemängeln: Knackige Farben, scharfe Details, ein guter Schwarzwert - und keine Schlieren oder Nachziehen bei schnellen Bewegungen oder Kameraschwenks. HD-Sender sehen tatsächlich nach richtigem High Definition aus, und selbst SD-Sender werden knackig scharf und ohne Artefakte dargestellt.

Die Einstellmöglichkeiten im Bereich Bild sind bei weitem nicht so detailliert wie beim LG, die wirklich notwendigen Einstellungen kann man allerdings allesamt von Hand vornehmen. Überhaupt ist die Menüführung des Grundig sehr gelungen und intuitiv: Ich habe nicht ein einziges Mal einen Blick ins Handbuch werfen müssen, um sämtliche Einstellungen vorzunehmen. Gerade bei der Bildjustage bietet der Grundig ein besonders nettes Feature: Hierbei wird der Bildschirm horizontal aufgeteilt. In der linken Hälfte hat man zu Kontrollzwecken das unbearbeitete Bild, in der rechten Hälfte kann man die neuen Einstellungen direkt mit den alten vergleichen. Nachteilig wiederum ist, dass der Grundig lediglich einen einzigen Speicherplatz für eigene Einstellungen bietet. Nachteilig deshalb, weil dieser eine Speicherplatz sofort überschrieben wird, sobald man mit den Einstellungen der vorgefertigten Bildschirmeinstellungen herumexperimentiert. Denn diese werden sofort im einzigen Benutzerspeicherplatz abgespeichert, selbst wenn man lediglich die Helligkeit beispielsweise des ECO-Modus' um einige Prozentpunkte reduziert.

Die Menüführung des Grundig hingegen ist absolut vorbildlich: Mit nur einem Klick ist man im jeweiligen Einstellungsmenü für Netzwerk, Bild, Ton oder allgemeine Einstellungen, ohne später weitere Untermenüs aufrufen zu müssen. Das wurde bei LG (auch bei den Premium-Modellen) deutlich umständlicher und unübersichtlicher gelöst.

Wie der LG bietet auch der Grundig HbbTV inkl. vollem Zugang zu den Medienbibliotheken der jeweiligen Sender, sofern er über LAN oder WLAN an das Internet angeschlossen ist.

Die Fernbedienung präsentiert sich ähnlich aufgeräumt und übersichtlich wie die Menüführung. Sämtliche Funktionen lassen sich leicht finden und nach einer kurzen Weile auch im Dunkeln sicher ertasten. Einzig die Reaktion der Fernbedienung ist etwas träge. Teilweise dauert es 1-2 Sekunden bis der TV reagiert, vor allem, wenn man das Menü aufruft. Beim normalen Umschalten und "im laufenden Betrieb" ist aber alles in Butter. Apropos Verzögerungen: Die Umschaltzeit zwischen den einzelnen Programmen beträgt etwa 1 Sekunde, beim Einschalten des Grundig dauert es allerdings tatsächlich eine ganze Weile (etwa 10-15 Sekunden), bis sich endlich ein Programmbild zeigt. Das stört mich persönlich nicht wirklich, gewöhnungsbedürftig ist es jedoch allemal.

Das Streamen von Medieninhalten über DLNA funktioniert mit dem Grundig ebenso reibungslos wie mit dem LG. Allerdings liest der Grundig tatsächlich noch mehr Unterformate als der LG. So habe ich auf meiner Festplatte beispielsweise 2 Dokumentationen im flv-Format, die der LG einfach nicht wiedergeben konnte (obwohl andere flvs funktionierten) - der Grundig spielt selbst diese Dateien ohne Murren ab! Die vom Grundig abspielbaren Formate sind vor allem mp4, avi, mpeg, mkv und flv. Ts und vob-Dateien habe ich in Ermangelung geeigneter Dateien nicht testen können.

Im Gegensatz zu LG versteckt sich die DLNA-Funktion beim Grundig nicht im Eingangswahlmodul, sondern unter den Apps, was für mich zunächst gewöhnungsbedürftig, aber auch nicht weiter tragisch war. Unter diesen Apps lassen sich dann auch die üblichen Kandidaten wie Facebook, Flickr, YouTube, Picasa etc. finden.

Einen echten Kritikpunkt habe ich dann aber doch noch in Punkto MediaPlayer: Die Inhalte von Festplatten oder des externen Servers werden in Kacheln dargestellt. Das hat den großen Nachteil, dass nur ein Bruchteil des Dateinamens unter der quadratischen Kachel angezeigt wird. Auch beim Anwählen einer Kachel wird der Dateiname nicht durchgescrollt, so dass die Auswahl eines bestimmten Titels mitunter zum Ratespiel mutiert. Besteht der Dateiname aus einem längeren Wort, das nicht komplett unter die Kachel passt, wird gar nur noch "..." als Platzhalter ausgegeben. Das ist extrem suboptimal! Auf eine Listenansicht, in der wesentlich mehr Informationen angezeigt werden könnten, lässt sich der Grundig, sehr zu meinem Bedauern, leider nicht umschalten. Zum Vergleich: Bei LG gibt es zwar ebenfalls nur besagte Kachelansicht, hier scrollt der Dateiname allerdings beim Anwählen eines Titels unter der Kachel durch.

Der Grundig kann übrigens, trotz der vorhandenen Anschlüsse, keine Sendungen auf ein USB-Medium aufzeichnen.

+ Full HD
+ edle Optik durch den Glasfuß
+ hochwertige Verarbeitung
+ gutes Bild
+ für einen Flach-TV hervorragender Klang
+ viele Anschlussmöglichkeiten
+ HbbTV
+ DLNA und MediaPlayer mit vielen Formaten
+ übersichtliche und intuitive Bedienung
+ ausgewachsene und nicht überladene Fernbedienung
+ Preis

- nur 1 benutzerdefinierter Speicherplatz für die Bildeinstellung
- kein Ausfiltern von nicht benötigten Sendern bei automatischem Suchlauf
- lediglich mittelmäßige Energieeffizienzklasse B
- keine Aufzeichnung von Sendungen auf USB möglich
- lange Einschaltdauer
- Lesen von Dateinamen im MediaPlayer unnötig erschwert

Fazit:

Man merkt dem Grundig an allen Ecken und Enden an, dass er nicht als Einsteigergerät gedacht ist - und das meine ich im absolut positiven Sinn: Er ist überaus wertig verarbeitet, macht mit seinem massiven schwarzen Glasfuß auch optisch etwas her, bringt eine Fullsize-Fernbedienung mit, liefert ein wirklich gutes Bild sowie einen - für einen Flachbildfernseher - hervorragenden Ton, glänzt mit jeder Menge Anschlüssen und spielt wirklich viele Medienformate ab. YouTube ist ebenfalls an Bord und funktioniert reibungslos; das einzige, das fehlt, ist ein freier Webbrowser.

Was der Grundig nicht bietet, sind WLAN (lässt sich nachrüsten) und 3D. Zudem verfügt er nur über eine mittelmäßige Energieeffizienzklasse B.

Alles in allem ist der Grundig allein für das Schlafzimmer eigentlich viel zu schade (und in meinem Fall eigentlich auch zu groß). Hätte ich nicht bereits den großen LG im Wohnzimmer, würde mir auch der Grundig als Hauptgerät sehr gefallen. Für den Preis von 399,- Euro (in meinem Fall durch den Cyber Monday sogar nur 299,- Euro) kann man mit diesem TV definitiv nichts falsch machen.

Im direkten Vergleich mit dem LG 32LN5707 sind die 100,- Euro mehr für den Grundig absolut gut angelegt (momentan regulärer Preis bei Amazon: LG = 299 €/ Grundig = 399 € (Stand 11/2013)). Für diesen Aufpreis erhält man einen deutlich wertigeren Fernseher mit wesentlich besserem Bild und Ton, mehr Anschlussmöglichkeiten sowie Full HD - und 8" mehr Bildschirmdiagonale. Für deutlich mehr Qualität, als sie der Grundig bietet, muss man locker den doppelten Preis auf den Tisch blättern. Mit dem 40VLE830BL hat Grundig in dieser Preisklasse meiner Meinung nach einen richtigen Kracher gelandet.

Sollte mein großer LG im Wohnzimmer irgendwann einmal das Zeitliche segnen, würde mir der Grundig jedenfalls locker als Haupt-TV ausreichen, bis die übernächste Generation von 4k-TVs ausgereift und zu akzeptablen Preisen auf dem Markt ist.

Von meiner Seite gibt es für den Grundig daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
99 Kommentare|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2014
Ich habe dieses Gerät für 330 Euro gekauft, für diesen Preis gibt es wohl kaum was besseres. Unser mittlerweile 6 Jahre alter Panasonic 32-Zoll LCD funktioniert zwar immer noch gut und gehört in Sachen Bildqualität sicher immer noch zu den Besten,
aber da wir nun einen größeren Bildschirm wollten, falls einer zu einem vernünftigen Preis zu haben wäre, fiel uns hier der Grundig auf - auch seine guten Bewertungen beeindruckten.
Geliefert wurde der TV mal wieder Amazon-typisch in Rekordzeit.
Der Grundig TV ist schnell aufgebaut und installiert, alle Funktionen erklären sich von selbst, top Bedienung und komplette Ausstattung, sehr viele Anschlüsse (wüßte nicht, was da noch fehlt), die von manchen angesprochene lange Wartezeit nach dem Einschalten finde ich nicht störend bzw. auch nicht unbedingt länger als bei anderen Geräten.
Optisch erscheint mir der Fernseher nicht ganz so hochwertig wie hier teilweise beschrieben, ist aber insgesamt völlig in Ordnung
und absolut wohnzimmertauglich. Der Panasonic ist hier allerdings etwas "edler", aber das ist meine subjektive Empfindung und sicherlich Geschmackssache.
Die Bildqualität ist über den eingebauten Satempfänger v.a. bei SD-Programmen meiner Meinung nach nicht so besonders (bei HD aber i.O.), über unseren Receiver (VU+ Duo) allerdings bietet das Gerät in allen Lebenslagen ein erstklassiges Bild, und die Messlatte liegt hier dank des sehr guten Panasonic-Vorgängers schon extrem hoch. Scheinbar ist der eingebaute SAT-Empfänger nicht so gut wie ein externer Sat-Receiver, hier muß man aber auch die Preisklasse beachten (der Receiver war noch etwas teuerer als der Grundig).
Daß man die werksseitigen Bildeinstellungen korrigieren muß, versteht sich von selbst, kein Hersteller liefert hier vernünftige Voreinstellungen mit (meistens viel zu viel Farbe und zu hoher Kontrast).
Der Ton ist völlig o.k., für ein so flaches Gerät sogar überdurchschnittlich.
Einzig der Stromverbrauch ist etwas hoch, über 80 Watt sind heutzutage grenzwertig, andere Geräte brauchen hier wenig mehr als die Hälfte davon, aber im Vergleich zu unserem Pana (140 Watt) immer noch günstig.
Fazit :
Für diesen Preis auf alle Fälle kaufen ! Top-Gerät mit vorzüglichem Bild (und Ton), sofern er von einem guten SAT-Receiver gespeist wird. Einen Punkt möchte ich für die Bildqualität des eingebauten Satempfängers bei Sendungen in SD-Qualität abziehen.

Nachtrag :
Nun haben wir das Gerät ja schon einige Wochen und das Fazit bis hierhin sieht dann doch etwas nüchterner aus:
1. Die Internet-Funktion ist insgesamt gesehen einfach unbrauchbar; zu langsam, nur voreingestellte Apps ohne Möglichkeit welche hinzuzufügen oder zu löschen,
einige davon sind schon gar nicht mehr verfügbar (waren wohl mal geplant oder kurz zu Testzwecken im Netz).
2. Das Gehäuse nervt mit Vibrationen, immer wieder hörbar bei bestimmten Frequenzen / Tönen; das Gehäuse ist einfach eine viel zu billige Qualität.
3. Bildqualität sehr unterschiedlich, liegt an der "Senderqualität", Schriften und Texte sind aber immer etwas unscharf bzw. undeutlich, egal welche Einstellungen
man wählt. Schlechte Sender wurden von unserem Panasonic einfach besser dargestellt.
4. Wäre die Umtauschfrist nicht schon abgelaufen, würde ich mir das nochmal überlegen.
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am 9. Juli 2014
Die bisherige Erfahrung mit Flachbild TV half mir das Gerät lauffähig zu machen. Das Listing der Programme ist übersichtlich und leicht zu sortieren. Freilich lag eine kurze noch lange Bedienungsanleitung der Lieferung nicht bei. Sehr übersichtlich und leicht anwählbar sind alle externen Anschlüsse, Das Bild ist scharf und natürlich einstellbar. Es erreicht fast die Qualität eines 800,00€ teuren Gerätes. Die inzwischen beschaffte Bedienungs-Anleitg. ist durchdacht, übersichtlich und ausführlich. Videos vom Stick bedürfen einer eingeschränkten Anzahl von Formaten. Der Hochlauf des Gerätes ist schnell und ohne Komplikationen. Bediener ohne wenig Erfahrung können nach kurzer Eingewöhnung das TV bedienen. Denkt man an den Preis so überrascht das Gerät.
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am 28. September 2013
Habe das Gerät für 350 Euro im Tagesangebot erwischt.
Nach etwa 2 Wochen Testphase fallen folgende Punkte positiv auf:

-super Bild für die Preisklasse
-erträglicher Ton durch eine art Soundbar (nicht selbstverständlich vgl. LG etc.)
-klasse Verarbeitung
-sehr einfache Einrichtung (alle Sender über DVB-S direkt erkannt und geordnet)
-es fehlen absolut keine Anschlüsse

Wenn man überhaupt etwas bemängeln kann, ist es der Stromverbrauch (nahezu identischer 3D "Bruder" verbrauch 20 W weniger), dies war mir jedoch vor dem Kauf klar. Wie schon in anderen Rezensionen beschrieben, ist auch die Smart-Funktion
nicht sehr nützlich, was in dieser Preisklasse auch nicht zu erwarten ist!!

Fazit: Nach langem Überlegen doch zu dem Schluss gekommen, dass es kein Gerät mit besserem Preis/Leistungs-Verhältnis gibt!
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