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57 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist wie es ist. Es ist DEPECHE MODE
Seien wir mal ehrlich, was erwartet man von einer Band, die seit dreißig Jahren so ziemlich jeden Klang erfunden hat, den ein Gegenstand oder ein elektronisches Instrument überhaupt erzeugen kann. Eigentlich nicht mehr viel. Die künstlerische Geschichte von Depeche Mode scheint vor einigen Jahren bereits fertig geschrieben zu sein. Noch ein paar Preise...
Vor 16 Monaten von Alf Urbschat veröffentlicht

versus
27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Willkommen in meiner Welt...
...in der Depeche Mode bis vor wenigen Wochen kaum stattgefunden hat. Ich bin also KEIN langjähriger Fan, habe noch NIE ein Konzert besucht und auch nie den Hype verstanden. Zwar habe ich als Jugendlicher in den 80er Jahren zu PEOPLE ARE PEOPLE in der Disco abgetanzt, und die bunte Maxi von MASTER AND SERVANT war ein Pflichtkauf. Aber danach habe ich DM nur noch im...
Vor 15 Monaten von Uwe Klein veröffentlicht


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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle, aber schwere Kost, 14. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
Wie bewertet man Musik? Eine sehr schwere Frage, hängt doch so viel vom individuellen Geschmack ab...
Wenn man die vorhandenen Rezensionen so liest, ist es schon befremdlich, wie die einen das Album völlig unreflektiert in den Himmel loben, und andere der Band gar die Freundschaft kündigen. Vermutlich liegt dieser krasse Gegensatz daran, dass DM nun mal nicht den Mainstream bedient, sich auch nicht scheut, sich zu entwickeln und auch nicht auf die alten Tage den Weichspüler einlegt, wie das so viele ehemals gute Bands getan haben, um ohne großen Aufwand Kasse zu machen, obwohl die wirklich kreativen Tage lange vorbei sind.

Bisher gab es noch kein einziges DM-Album, das mir wirklich auf Anhieb gefallen hätte. Jedes einzelne Stück musste ich mühsam verstehen lernen, mich auf die Songs einlassen, Abstand gewinnen, nochmals anhören, ... Und ich habe es bisher nie bereut, auch nicht bei Delta Machine.

Bereits "Heaven" als erste Auskopplung und allgemeinverträglichsten Song aus dem Album hat auf mich erst mal keinen großen Eindruck gemacht, er klang zunächst "zu gewöhnlich". Aber er gewann mit der Zeit; der Refrain als Duett von Dave und Martin ist grandios, und mit jedem Hören kommen neue Details zum Vorschein, die man vorher gar nicht bemerkt hat - und genau dafür liebe ich diese Band. "Heaven" ist einfach großartig!

Das gilt gleichermaßen für die anderen Tracks, die allerdings schwerere, z.T. DEUTLICH schwerere Kost als Heaven sind. Das geht soweit, dass einige sagen, dem Album fehle jegliche Melodie. Hier kann man ich den Hörer beruhigen: die Melodie ist da, man muss nur bereit sein, sie zu suchen! Auch habe ich gelesen, das Album sei einfallslos - aber welchen Anlass gibt es denn für diese Annahme? Keiner der Jungs dürfte finanziell noch in irgend einer Weise auf den Erfolg angewiesen sein. DM hat damit den großen Vorteil, weder der Masse, noch den Fans nach der Nase tanzen zu müssen, sie haben die Freiheit, das zu verwirklichen, was sie wirklich wollen. Das mag manchen Fan auf die Palme bringen, hat er dieser undankbaren Band sein hart verdientes Geld in den Rachen geworfen, und bekommt schon wieder nicht das gewünschte Album, das so klingt wie DM vor 20 Jahren. Aber hat nicht gerade der konstante Drang, sich zu verändern, sich zu entwickeln, DM zu der Band gemacht, die sie ist?

Was ich sofort unterschreibe: das neue Album ist sehr experimentell. Es wirkt im ersten Moment monoton, man findet relativ wenige gängige Tonfolgen und Harmonien. Es ist sehr elektronisch, es kommen sehr viele Vintage-Synths zum Einsatz, die durchaus zunächst mal mit ihrem rohen Klang das Ohr beleidigen können, bis man sich drauf einlässt und den Song versteht. Gerade läuft bei mir im Hintergrund "Always", das Passagen enthält, die klanglich an ein altes Atari-Spiele erinnert. Im Refrain kommen dann wunderschönen, sphärischen Streicherpads zum Einsatz. Einfach genial, wenn man sich mal damit angefreundet hat!

Nachdem man - im Gegensatz zu den meisten anderen Produkten - für Musik keine objektiven Kriterien zur Verfügung hat, und auch keine objektive Meinung abgeben kann, spare ich mir, meine subjektiven Eindrücke Track für Track durchzugehen. Für die meisten aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis wäre es eine Zumutung, meine Musik anhören zu müssen, und das beruht durchaus auf Gegenseitigkeit.

An der Qualität der Mixes habe ich nichts auszusetzen. Er ist detailreich, transparent, gut ausgesteuert, so wie ich es erwarten würde. Aber vielleicht liegt es ja daran, dass ich keine dreifach vergoldeten Digitalkabel verwende (damit die Bits auch schön knackig durch die Leitung wandern), und mir der angebliche Matsch nicht auffällt, den manche hören wollen ;-)

Mein Gesamteindruck: vielleicht kein Meisterwerk, aber ein durchaus gelungenes Album, sehr experimentell, ziemlich synthetisch, das anders ist wie das vorherige, das anders war als dessen Vorgänger, das anders war als dessen Vorgänger, ... aber eben unverkennbar Depeche Mode, mit all den Zutaten, die ich an der Band schätze. Allein, dass Martins E-Gitarre kaum zum Einsatz kommt, finde ich persönlich etwas schade. Auch hätte ich mir mehr von Martin gesungene Tracks gewünscht (hier nur The Child Inside und Always) - aber die waren schließlich schon immer rar. Nebenbei ganz interessant: gerade stolpere ich anderweitig ausgerechnet über einen Kommentar, der Martins Gitarrenspiel als unsägliches Herumgeschrappe, und seinen Gesang als nervtötend bezeichnet. Tja, wer hat nun den "richtigen" Geschmack? ;-)

Wer unschlüssig ist, ob er es kaufen soll: wenn ihr Euch schon mit Sounds of the Universe überhaupt nicht anfreunden konntet, dann werdet ihr keine Freude an Delta Machine haben. Delta Machine setzt das Vorgängeralbum in mancherlei Hinsicht fort, wahrscheinlich gerade in den Punkten, an denen sich manche bereits letztes mal gestoßen haben. Ansonsten, gerade für die langjährigen Fans: bitte bringt Geduld und die Bereitschaft mit, das Album verstehen zu lernen, und werft es nicht gleich nach dem zweiten mal hören beleidigt in die Ecke. Es rentiert sich!

=== Update nach eine halben Jahr ===
Ich erhöhe die Bewertung auf 5 Sterne. Das Album enthält keinen einzigen schlechten, dafür einige wirklich herausragende Tracks. Keines der bisherigen Alben war so vielfältig. Jeder Song ist unglaublich detailreich, man findet innerhalb der Songs kaum einen Takt, der sich nicht durch eine Kleinigkeit unterscheiden würde.

Natürlich gilt weiterhin: Musik ist Geschmacksache. Und meinen Geschmack hat Delta Machine definitiv getroffen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An alle Kritiker von "Delta Machine"..., 4. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine [Vinyl LP] (Vinyl)
...diese Platte haut mich vom Hocker. Und nicht einfach nur, weil es halt ein DM-Album ist. Nein, ich bin zweifellos nicht von allem begeistert, was aus Martin Gores Feder stammt. Aber einfach nur der Kritik wegen zu kritisieren (wie es einige Leute bei neuen Platten generell zu tun pflegen), anstatt sich mal vor Augen zu führen, wie vielseitig und detailverliebt dieses Werk ist - ich kann sowas ehrlich gesagt langsam nicht mehr hören. Ich weiß ja, dass Künstler ihre Werke oft völlig anders einschätzen als es am Ende die Mehrheit ihrer Fans tut. Im Fall von "Delta Machine" gebe ich jedoch sowohl Gore selbst als auch - ich glaube, es war Alan Wylder - recht. Gore beschrieb das Album als "modern" und "magisch". Wylder (oder wer auch immer) meinte, "einige Songs haben das Zeug zum Klassiker". Letzteres wird häufig behauptet, aber Klassiker gibt es in der Tat auf D.M. einige.

Von Minimal ("My little Universe") über Psychedelic ("Angel", "Always") bis hin zu DM-Typischen Popsongs ("Broken", Soft Touch", "Alone") und tanzbaren Stimmungsnummern ("Soothe My Soul") ist wirklich alles zu hören. Und - wie Gore meinte - eben in einem modernen Sound. Was zum Henker sollen sie denn bitte anders machen?

Ich liebe diese Platte und kann sie nur weiterempfehlen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Delta Machine = Musikalischer Retrofuturismus. Einmalig!, 22. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
Beinahe vier Jahre ist es her, dass Depeche Mode letztmals mit ihrem 12. Studionalbum "Sounds of the Universe" in Erscheinung trat. Danach folgten eine Tournee durch Europa, Nord- und Lateinamerika, darüber hinaus interessante Projekte zweier Bandmitglieder - Martin Gores "Ssss" mit Vincent Clark und Dave Gahans "The Light the Dead See" mit den Soulsavers. Derweil genoss Andrew Fletcher seinen wohl verdienten Urlaub.

Erwartungsgemäß fanden sich die drei irgendwann mal wieder, heuerten Mark Ellis aka Flood (Toningineur bei "Shake the Disease", Mitproduzent und Toningineur bei "Violator" und "Songs of Faith and Devotion"), Ben Hillier (Produzent und Toningineur bei "Playing the Angel", Produzent bei "Sounds of the Universe") sowie den in New York lebenden Schweizer Kurt Uenala (Mitproduzent bei "Sounds of the Universe") an; die Arbeit am neuen Album begann. Auch der kongeniale Fotograf und Filmregisseur Anton Corbijn, der traditionsgemäß die Kreation der Bandfotos und des Covers übernahm, durfte dabei nicht fehlen. Und es kam, wie es kommen musste - die "Delta Machine" fing an, Gestalt anzunehmen.

12 Monate später die wiederholte Bestätigung: Diese Jungs waren, sind und werden Genies bleiben. Alles klingt vertraut. Die ungezwungene Ästhetik, die mühelose Dramaturgie. Alles klingt alt. Die zwielichtige Schwerfälligkeit, die imposante Klanglandschaft. Alles klingt neu. Die große Experimentierfreudigkeit, die sphärische Lebendigkeit. Dieser donnernde, fast angsteinflößende Bass begleitet von den effektvollen und verspielten Klängen der Maschinen. Die elektrisierenden Gitarrenakkorde. Und dann die Überbleibsel des "Ssss". Oh, my Gore! Sound & Zeit wurden fragmentiert, um unmittelbar danach wieder zusammengewürfelt zu werden. Das Ergebnis: Drei Dekaden einer der innovativsten und nachhaltigsten Bands der Welt komprimiert zu einem einzigartigen Werk. Zu einem Kunstwerk. Jedoch nicht ohne "Long Time Lie", "Happens All The Time", "Always" und "All That's Mine" als dessen feste Bestandteile. Ist es steigerungsfähig? Eher unwahrscheinlich.

Welcome to my world | Step right through the door | Leave your tranquilizers at home | You don't need them anymore

Besonders auffallend: In perfekter Symbiose mit den teilweise sehr süffisanten Arrangements stellt Gahans Stimme die gewollte und diesmal auch gekonnte Triebkraft dieser Musikproduktion dar, sie wird von Mal zu Mal besser, markanter. Die darin enthaltene Energie und Leidenschaft sind überwältigend. Das unverkennbare seidige Kolorit in Gores Stimme macht wie immer süchtig, als Backing Vocalist nicht mehr weg zu denken und glücklicherweise in allen auf "Delta Machine" befindlichen Songs vertreten, als Lead Vocalist ("The Child Inside", "Always"), aber vor allem als Komponist und Songwritter unübertroffen.

My little universe is expanding | Slowly | Those who know me say I’m growing every day | Beautiful emptiness surrounds me

Zugegeben: Ich bin begeistert. Schwer begeistert. Depeche Mode begleitet mich seit fast 30 Jahren kontinuierlich und ich kann mich genau daran erinnern, wie meine Mutter mich anfänglich immer wieder fragte, was für eine grausame Musik ich höre. Diese Nörgelei ist längst passé. Heute hört sie gerne die von ihr früher oft belächelte Musik und geht mittlerweile sogar auf Konzerte dieser ehemals für sie "nervigen" Band. Mein Sohn trägt ebenfalls das Depeche Mode-"Virus" in sich. Was ich damit zum Ausdruck bringen will - Depeche Mode ist hochgradig infektiös, Depeche Mode ist zeitlos, Depeche Mode überdauert Generationen.

You should be higher | I'll take you higher | Well don't be afraid | You'll just have to pray

Im Übrigen: "Delta Machine" eignet sich hervorragend dazu, sämtliche Audiokomponenten samt der eigenen akustischen Wahrnehmung in den Wahnsinn zu treiben. Wagen Sie den Versuch, Ihre Ohren werden Augen machen! Brillanter Klang, tadellose Abmischung, kein Loudness War. Bei der Deluxe Edition merkt man auch, dass dafür eine erhebliche Portion an Kreativität und Hingabe aufgewandt wurde - Anton Corbijn sei gedankt. Herrliche Schwarzweißfotografie mit starker Aussagekraft. Oder haben Sie schon mal Gores, Gahans und Fletchers Augen versteckt hinter Schweißerbrillen gesehen? Diese Deluxe Edition ist qualitativ über jeden Zweifel erhaben, "Deluxe" ist in diesem Fall keine bloße Marketingfloskel.

If you see me walking | To the golden gates | Then turn around stop talking | Stop and hesitate | I'll be waiting up there | With my fate in the air | For you | Good-goodbye

Eine Bitte an Depeche Mode und Sony Music: Veröffentlicht dieses Album als SACD und/oder DVD-Audio in 5.1 DTS.

Like stars we crush and burn | Only to return | Life goes by so fast

Epilog: Diese Rezension ist subjektiv. Subjektiver konnte ich sie nicht gestalten. Ich bin weder "Musikexperte" noch Promoter, sondern ein Mensch, der Musik und Kunst liebt. Ein ganz großes Lob an Amazon für die pünktliche Lieferung noch am Vortag des offiziellen Veröffentlichungstermins.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielfältig, 22. März 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
Die Spannung war groß und wurde gezielt angeheizt. Was ist nicht alles vorab wieder geschrieben worden, ‘Delta Machine‘ sei sehr bluesig, ‚Delta Machine‘ sei eine Mischung aus ‚Violator‘ und ‚Songs of Faith and Devotion‘. Die beiden schon bekannten Songs (ANGEL, HEAVEN) trugen dann auch nicht gerade dazu bei, genau auszumachen, wie das neue Album werden wird. Verstehen werde ich das nie, was da an PR vorab gemacht wird, gerade nicht bei solchen Bands wie DM, die eine der treuesten Fanscharen der Welt hat. Letztendlich stimmt nichts von allen Vorankündigungen und dann doch gleichzeitig wieder alles. ‚Delta Machine‘ greift auf alle Phasen des Schaffens von DM gekonnt zurück, auch auf die 00er Alben, die ja zum Teil sehr geteilte Meinungen hinterlassen haben. Was bei dabei vor allen auffällt ist das starke, sehr melodische Songmaterial. Legten die letzten Alben vielleicht zu stark den Schwerpunkt auf Sounds und Klang, stehen auf ‚Delta Machine‘ Melodien und Refrains klar im Vordergrund, ohne aber natürlich auf auch diesmal wieder spannende Klangexperimente zu verzichten.

Insgesamt ein gelungenes Album, mit einigen Durchhängern vor allen aber auch vielen Highlights (WELCOME TO THE WORLD, SECRET TO THE END, THE CHILD INSIDE, SHOULD BE HIGHER, ALONE, SOOTHE MY SOUL) die sowohl auf dem Kopfhörer als auch hoffentlich im Stadion funktionieren werden. Wer noch ein wenig mehr Argumente benötigt, sollte bitte Probehören oder weiterlesen … sorry, ich kann mich manchmal einfach wirklich nicht kurzfassen ;-)

WELCOME TO THE WORLD … die ersten Takte des Album kommen kühl und technoid daher, nichts am Sound erinnert an DM. Aber dann setzt Gahan’s Gesang ein und man weiß sofort wo man sich befindet, der erste Chorus wirkt wie eine Erlösung und ist himmlisch. Ein sehr sehr gelungener Einstieg ins Album.

ANGEL gab es ja bereits vorab zu hören. Er ist härter als der erste Song, Gitarren gibt nur verzerrte. Irgendwie klingt der Sound vertraut, dann aber auch wieder nicht. Dieser Drahtseilakt hat etwas faszinierendes der die Spannung auch bei mehrmaligen Hören aufrecht erhält.

HEAVEN ist natürlich auch schon bekannt, als erste Single wurde der Song ja sehr gemischt aufgenommen. Für mich ist er sehr gelungen, erinnert an alte Lennon Songs, aber natürlich auch an Gahan’s Ausflug mit den Soulsavers. Wer den Song bis jetzt nicht mochte, sollte ihm nochmal eine Chance geben in der Sequenz der Anfangssong von „Delta Machine“. HEAVEN kommt nach den beiden ersten Songs als willkommene Verschnaufpause.

SECRET TO THE END ist ein klassischer DM Song, ein treibender Bass, ein simpler, häufig wiederholter Chorus, Gore singt als Co-Lead. Es kann so simple sein, einfach schön.

MY LITTLE UNIVERSE ist etwas hektisch und verwirrend. Ein besonderer Song, der mir allerdings noch nicht zugänglich ist. Klingt ein wenig wie vom ersten Soloalbum von Thom Yorke.

SLOW lässt dann den ankündigten Blues zum ersten Mal anklingen, mit Gore an der Gitarre, mischt diesen organischen Sound aber mit elektronischen Elementen und einem fast schon lasziven Beat. Was den Song dann doch wieder interessant macht.

BROKEN erschliesst sich mir noch nicht so ganz, vielleicht braucht dieser Song einfach länger. Erinnert ein wenig an ‚Behind the wheel‘

THE CHILD INSIDE ist der Gore Song dieses Albums. Wie fast immer wenn Gore die Lead Vocals übernimmt ist es eine Ballade. Und wie auch fast immer ist es sehr gelungen.

SOFT TOUCH / RAW NERVE packt die Gitarren aus und hat dezente Rockabillity Anleihen, nicht so unbedingt mein Fall, aber natürlich auch inzwischen Bestandteil des DM Sounduniversums. Erinnert ein wenig on ‚John the Revelator‘.

SHOULD BE HIGHER ist ein weiterer starker Song, Gahan mit ungewohnt hohen Gesang, Sounds wie auf ‚Ultra‘ und ein genialer Refrain. Das ist etwas, was mir überhaupt auffällt, bei aller Soundvielfalt sind es vor allen die Refrains und Melodien, die immer wieder das Ruder herumreissen. Eine Eigenschafz von DM, die vielleicht in den letzten Alben etwas zu kurz kam.

ALONE ist eine sehr minimale synthesizer-lastige Ballade, die ins Mark geht. Die textlichen Themen von Gahan sind lange bekannt, trotzdem wirken sie nie abgedroschen. Ein weiterer Höhepunkt des Albums.

SOOTHE MY SOUL steigert das Tempo dann wieder erheblich und ist eine wunderbare Technopop Nummer geworden. Der Song brodelt förmlich, Gahan singt bedrohlich, aber der tolle Chorus fängt dann alles wieder ein.

GOODBYE ist dann Geschmackssache, ein bluesiger Cowboy Song, der ein wenig wirkt als ob er zu schlecht für das Soulsaver Album gewesen ist (sorry für die Spitze, ich mag das Album einfach zu sehr). Ich selber wäre nicht böse gewesen, wenn das Album mit einem anderen Song beendet worden wäre.
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5.0 von 5 Sternen Delta Machine - Klappe, die 600ste !, 18. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
"Ja, ich will."
Ja, ich will auch eine Rezi verfassen. Kurz, aber schmerzvoll.
"Delta Machine" ist wieder ein Depeche Mode-Album. Genauso wie die anderen 12 Studio-Alben vorher. Das Herrliche an diese Herren (ich darf nicht Jungs sagen) ist es doch, daß sie es immer schaffen, beim nächsten Album wieder anders zu klingen. Um doch wieder unverkennbar Depeche Mode zu sein. Wer schafft denn dies noch in der Musikbranche über diese lange Zeitspanne? Ich sag nur: Unverwechselbar vs. Abwechslungsreich! Eingängige Melodien, unbekannte (seltene) Sounds, variable Songaufbauten, einzigartige Stimmen, mehrdeutige Texte sind für mich die Bausteine für herausragende Songs. Und in ihrer hohen Konzentration sind da Depeche Mode fast schon alleinstehend. Diese musikalische Entwicklung in den vergangenen mehr als 30 Jahren ist schon sehr beeindruckend. "Delta Machine" macht da keine Ausnahme. Am 22.März 2013 saß ich am Abend vor meiner Anlage mit der Vinyl in der Hand, da mein Dealer nicht pünktlich die Cd`s bekommen hatte. Durch den "warmen" Klang der Vinylausgabe war ich wohl noch mehr begeistert von dieser Platte. Es war wieder alles da (und doch neu), was für mich wichtig ist. Natürlich ist alles subjektiv, ich bin auch kein Geblendeter, aber was will denn der (Hör)-Mensch noch ?
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Kreis schließt sich, 30. März 2013
Von 
H. Schwoch "hschwoch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
Als ich Ende 1981 oder Anfang 1982 in dem Plattenladen meines Vertrauens die Langspielplatte SPEAK & SPELL von einer mir vollkommen unbekannten Band namens Depeche Mode erwarb, ahnte ich nicht, dass ich damit a) mithelfen würde, für den ersten Eintritt dieser Gruppe in die deutschen Charts (Platz 49) zu sorgen, und b) dass dies der Beginn einer nunmehr über dreißigjährigen inneren Verbindung zu dieser Band sein würde.

Ich fand die Scheibe ganz hübsch und hörte sie mir des öfteren an. Sie hatte zwar nicht viel von dem dramatisch-melancholischen Synthesizerpop meiner damaligen Lieblingsband Orchestral Maneouvres in the Dark, aber Songs wie "Puppets", "Photographic" und "Any Second Now (Voices)" schienen darauf hinzuweisen, dass da letztlich irgendwann mehr sein könnte als nur harmlose Tanzschlager wie das nette "New Life" oder das mit seinen ständigen Wiederholungen schnell etwas nervende "Just Can't Get Enough".

Die Mitglieder von Depeche Mode waren damals in etwa so alt wie ich und sind es daher natürlich heute immer noch. Viele, viele Lebenserfahrungen liegen zwischen 1981 und 2013, und dass es die Band heute immer noch gibt, kann fast als ein Wunder bezeichnet werden. Das liegt aber natürlich auch daran, dass ihnen ihre Fans (Pardon: Devotees!) geradezu sklavisch verfallen sind. Allerdings bot die Band im Laufe der Jahre ja auch eine Projektionsfläche für sehr verschiedene Menschen: Popper, New Romantics, Schwarzkittel, Normalos, Teeniegirls, schwule Jungs (und Männer), SM-Anhänger, Theologiestudenten, Elektronikfreaks, Technojünger bis hin zu 'konservativen' Rockfans.

Der Abschied von Klangzauberer Alan Wilder machte das perfekte Quartett 1995 zum fragilen Trio und sorgte - ähnlich wie bei R.E.M. 1997 nach dem Weggang von Bill Berry - für nicht zu unterschätzende Veränderungen im Verhältnis der Mitglieder untereinander und für kreative Blockaden.

Mit Alben wie dem melodielos-düsteren ULTRA, dem technoid-kalten EXCITER und dem fast ebenso uninspirierten PLAYING THE ANGEL enttäuschte die Band viele Langzeitfans, und auch SONGS OF THE UNIVERSE konnte 2009 trotz eines leichten Aufwärtstrends nicht wirklich überzeugen. Die Auflösung von Depeche Mode schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Und nun also DELTA MACHINE. 'Delta' (vermutlich abgeleitet von 'Mississippi Delta') steht für den Blueseinfluss des Chefsongschreibers Martin Gore und 'Machine' natürlich für den stets präsenten Synthesizersound der Gruppe.

Eigentlich wollte ich mir das neue Album nicht mehr kaufen, denn zu sehr hatte mich die Band in den letzten Jahren enttäuscht. Doch was soll man machen, wenn man nach all den Jahren endlich erstmals eine Karte für ein DM-Konzert erworben hat (Hamburg, 17. Juni 2013)? Da muss man die neuen Songs doch wenigstens vorher mal gehört haben! ;-)

Die übliche Vorab-Single kam diesmal völlig anders daher als in den Jahren zuvor: "Heaven" ist ein ruhiges, langsames Stück, das seinen Höhepunkt in dem von Dave Gahan und Martin Gore gemeinsam interpretierten Refrain hat, der bei mir immer wieder für Gänsehaut sorgt und mich auch schon mal zu Tränen der Rührung treiben kann. Ein wunderbarer, ja genialer Song, der das Gefühl beschreibt, sich im Hier und Jetzt auf nicht erklärbare Weise glücklich und fast wie im Himmel zu fühlen. Ich könnte diesen Song auch gerne fünf Mal hintereinander hören, ohne dass er mir jemals zu viel werden würde.

So weit, so gut. Die erste Single war fast immer Klasse, doch was dann auf dem dazugehörigen Album kam, konnte damit in den letzten Jahren nicht im Entferntesten mithalten. Wie würde das Testergebnis also diesmal ausfallen?

Der Opener "Welcome To My World" (Martin Gore) gibt das beherrschende Tempo des Albums vor: ein wenig schleppend, sich im Refrain steigernd mit großem Duogesang von Gahan und Gore. Ich würde fast wetten, dass dies der Auftaktsong ihrer Konzerte sein wird: 'And if you stay a while, I'll penetrate your soul / I'll bleed into your dreams, you'll want to lose control / I'll weep into your eyes, I'll make your visions sing / I'll open endless skies, and ride your broken wings / Welcome to my world'. Ganz großes Kino, ganz großer Kitsch. Die Fans werden jedes Wort mitsingen. 4/5

In "Angel" (Gore) präsentiert sich Dave Gahan stimmlich zunächst überraschend rau und böse, ehe der Song in einen wunderbar sanften, melancholischen Refrain mündet. 'O leave me here forevermore / I've found the peace I've been searching for'. Religiöse Errettung? 4/5

Über "Heaven" ist schon alles gesagt, obwohl man darüber eigentlich gar nicht genug sagen kann. 5/5

In "Secret To The End" (Gahan) machen sich DM einen diebischen Spaß daraus, den Klang der analogen Synthesizer ihrer Anfangsjahre hervorzukramen. Insgesamt ein überraschend guter Song von Dave, in dem allerdings zu oft die Zeile 'Should have been you' wiederholt wird. Daher auch nur 3,5/5

Im Text von "My Little Universe" beschreibt Martin eindrucksvoll, dass er trotz aller persönlichen Weiterentwicklung doch stets in seiner eigenen kleinen Welt verharren wird: 'Here I am king / I decide everything / I let no-one in / No-one / No-one / No-one'. O, ich kenne das nur allzu gut! Konsequenterweise geht es musikalisch auch hier ganz, ganz weit zurück in die Anfangstage der Band. Herrlich simple Synthies galore! 3,5/5

Ein kleines, feines Gitarrenriff führt uns durch das bluesige "Slow" (Gore), gelegentlich unterminiert von schraddelnden Synthesizersounds. Dave singt das sehr gut, doch auch hier wird es besonders toll, wenn Gahan und Gore gemeinsam ihre Stimmen erheben. 4/5

Mit "Broken" (Gahan) geht's dann erneut ganz weit zurück in die Achtziger. Ein Single-tauglicher Ohrwurm, der auch gut auf BLACK CELEBRATION oder MUSIC FOR THE MASSES gepasst hätte. 4/5

"The Child Inside" (Gore) ist leider der einzige Song, in dem Martin den Leadgesang bestreitet. Warum nur in diesem einen? Die besten Alben von DM waren jene, in denen er sich gesanglich richtig einbrachte. Auf jeden Fall ist diese Ballade wunderschön und ein wenig depressiv: 'The child inside you died'. 4/5

"Soft Touch/Raw Nerve" (Gore) ist mit seinem stoischen Rhythmus dann endlich einmal eine reine Uptempo-Nummer. Erinnert ebenfalls an die Achtziger und könnte eine gute Single abgeben. 4/5

"Should Be Higher" (Gahan) zeigt Dave sowohl kompositorisch als auch gesanglich in guter Form. Und der Titel wird mit jedem Hören besser. 3,5/5

"Alone" (Gore) bietet dramatische Klangflächen á la Ultravox/OMD und einen wunderbar melodischen Refrain. Ein Song über vergebliche Unterstützung und Hilfe: 'I couldn't save your soul / I couldn't even take you home / I couldn't fill that hole / Alone'. Großartig und sehr, sehr traurig. 5/5

"Soothe My Soul" (Gore) wird die zweite Single werden und fasst vieles zusammen, was Depeche Mode der Welt seit, sagen wir, MUSIC FOR THE MASSES, gegeben haben. Dürfte bei den Live-Shows gut abräumen. 4/5

Apropos Live-Shows: Diese werden (vor oder nach den Zugaben?) sicherlich mit "Goodbye" (Gore) zu Ende gehen. Die Gitarre und der lediglich aus einem Wort bestehende Refrain erinnern an die Beatles und werden garantiert zigtausende von Zuschauern zum Mitgrooven und Mitsingen animieren. 4/5

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass DELTA MACHINE mich nicht nur positiv überrascht hat, sondern über weite Strecken sogar begeistert. Sehr, sehr lange haben Depeche Mode nicht mehr ein solch inspiriertes und in sich stimmiges Album abgeliefert. Mit der Deluxe-Ausgabe schenken uns Gore/Gahan/Fletcher insgesamt sogar 17 (!) neue Songs, und kein einziger davon ist wirklich schwach.

Was sagt uns das? Dass wir es hier nach vielen Jahren des Zweifels, der Unruhe und der inneren Zerwürfnisse offenbar endlich wieder mit einer ausgeglichenen und in sich ruhenden Band zu tun haben. Wie sagte Martin Gore kürzlich in seinem Interview mit einer deutschen Musikzeitschrift: 'Mir geht es sehr gut, danke. Und als Band sind wir heute sicher glücklicher als je zuvor. Es ist immer die gleiche Geschichte, man wird älter und erwachsener, Prioritäten im Leben ändern sich, und am Ende realisiert man: Viele Dinge, über die wir uns in der Vergangenheit gestritten haben, waren eigentlich völlig unwichtig'.

Letzteres glaube ich übrigens nicht, Martin. Die Dinge sind hoffentlich nur endlich wirklich ausgesprochen und bereinigt worden. Und das hat der Band letztlich zu einem neuen kreativen Höhenflug verholfen. Ich freue mich auf das Konzert im Juni und würde jeden einzelnen der dreizehn Songs des Originalabums, der dann nicht gespielt wird, vermissen.

Der Kreis schließt sich. Für Depeche Mode und für mich. See you in Hamburg!
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es ist wohl vorbei !, 19. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Audio CD)
Tja, ich weiss gar nicht, wie ich anfangen soll. Künstler verändern sich, werden besser, werden schlechter, ... heutzutage nennt man es "sich weiterentwickeln". Viele Bands oder Solokünstler haben sich in den letzten Jahren "weiterentwickelt" und ich muss gestehen, dass ich mit den meisten Weiterentwicklungen nichts, aber auch so gar nichts anfangen kann.

1993 war ich z. B. als eingefleischter Grönemeyer-Fan auf der Chaos-Tour .... mit eines der besten Konzerte, die ich in meinem Leben je besucht habe ... heute, 20 Jahre später muss ich gestehen, dass ich zwar immer noch gerne die "alten" Grönemeyer-Songs höre, mit den neuen aber so gut wie nichts anfangen kann.

Und so ist es leider auch mit Depeche Mode.

Seit 1984 bin ich geradezu fanatischer Depeche Mode Fan, Mitglied in Depeche Mode Fan Clubs, Besucher unzähliger Konzerte, einer von vielen, die bei der Nachricht von Daves Erkrankung in Tränen ausgebrochen sind, weil es sich so anfühlte, als ob ein naher Verwandter oder ein Familienmitglied betroffen wäre, aber auch jemand, der nach 29 Jahren Treue zu DM zugestehen muss:

Sie sind einfach nicht mehr so wie früher !

Vorhin habe ich in der Mittagspause im Auto nach langem mal wieder das "Black-Celebration"-Album gehört und - obschon von 1986 - habe ich spontan gedacht ... was für eine geile Scheibe. Jeder einzelne Titel ein Genuss, ob von Dave oder Martin gesungen, auch heute noch absolut konkurrenzfähig. Wäre anstatt "Delta-Machine" das Album "Black Celebration", "Music for the Masses" oder "Violator" vor kurzem neu auf dem Markt erschienen, wäre es genauso sicher auf Platz 1 der Verkaufslisten gelandet, wie "Delta-Machine", aber nicht, weil alle eingefleischten DM-Fans - so wie ich - die Platten bzw. CD's sowieso kaufen, sondern, weil es einfach geniale Meisterwerke sind.

Ich kann viele positive Bewertungen des aktuellen Albums nachvollziehen. Man nennt sowas "Verdrängungstaktik". Auch ich habe dies bis "Sounds of the Universe" genauso betrieben. Mal ehrlich ... "Wrong" schlug ein, wie eine Bombe. "Gott, klingen die genial" dachte ich damals bei der Uraufführung auf der Echo-Verleihung, das Album jedoch ? Schrott !! Wenn man ganz ehrlich ist und so weh es einem auch tut als DM-Fan, Schrott !!! Meiner Frau z. B. gegenüber habe ich jedoch wacker behauptet, DM ist so geil, wie immer, man muss die Songs nur oft genug hören. Das hört man in den letzten Jahren von den (sorry) "Unverbesserlichen" leider immer wieder ... oft genug hören.

Quatsch ! Wer von Euch musste damals People are People, Never let me down again, Personal Jesus, I feel you, mehrere Male hintereinander hören, bis es ihm gefallen hat ? Keiner !! Die Songs waren cool, vom ersten Hören an und nicht erst, nachdem man ".... das Album 5, 6 Mal gehört hatte...".

"Heaven" ist nett, aber mal ehrlich, wieviele der langjährigen DM-Fans haben bei der ersten Single-Auskopplung gedacht, ... tja ... ganz ok ... aber da kommt doch wohl noch mehr oder ? Aber es kommt nicht mehr !

Ich wollte die letzten 3, 4 Alben auch auf Biegen und Brechen toll finden. Man ist halt DM-Fan und dann muss man das toll finden. Aber ich habe mir lediglich was vorgemacht.

Sie sind nicht mehr so gut, wie früher, das ist eine Tatsache. Und wenn Martin oder Dave in irgendwelchen Promo-Interviews noch so beharrlich behaupten, (wieder einmal) das beste DM-Album aller Zeiten auf den Markt gebracht zu haben ... es ist in der Regel völlig uninteressanter, unspektakulärer Elektro-Müll. Höre ich mir wahllos die jeweils ersten 5 - 10 Sekunden der Tracks auf dem neuen Album an, kann ich diese fast nicht unterscheiden.

Schräg, anstrengend, penetrant, völlig ohne Melodie ... da verkauft jemand ausschließlich aufgrund seines Namens Musik, die sonst - bei allem Verständnis - kein Mensch hören würde.

Ich bin Depeche-Mode-Fan und werde es für immer bleiben, aber - so leid es mir tut - Delta Machine ist kein gutes Album.

Ob nun mit Alan Wilder oder ohne, Depeche Mode sind nicht mehr das, was sie einmal waren und was uns damals förmlich hat ausflippen lassen, sobald die Jungs irgendwo auftraten. Ihr könnt nun gerne auf mich einprügeln, aber wenn Ihr ehrlich seid, findet Ihr Delta Machine doch nur "cool", weil Ihr es einfach cool finden und Euch nicht eingestehen wollt, dass es schlecht ist.

Bis SOTU ging es mir genauso .... ab sofort nicht mehr !!!
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1.0 von 5 Sternen Sounds of MIGRÄNE, 19. August 2014
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Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Audio CD)
Jawohl ich bin ein Fan der erste Stunde , habe alle Alben und war auf 8 Konzerten...... aber das ist der absolute negative Höhepunkt!!

Delta machine ist nicht innovativ, hat keine Überraschungsmomente, keine Melodien und erzeugt schon gar keine Stimmungen...ausser Migräne!!!

Der Gesang von D.Gahan wirkt in all den Jahren immer aufgesetzter und affektiver!!! Vom Analogsoundgeknarze Teil III. ( PTA,SOTU & Dm. ) eines B. Hillinger will ich hier gar nicht schreiben. Immer das gleiche Schema, diesmal basslasstig!!
Wie einfallsreich !!!!

Behauptet doch hier jemand das das Album sich nur auf einer guten Anlage sich gut anhört......Für Songs wie HEAVEN oder SOOTHE MY SOUL kann man sich das Geld dafür aber sparen....
Ein positives Argument hat Delta machine aber : Im Vergleich zu Delta machine kann man hören welche MEILENSTEINE Songs of Faith and Devotion und Violator waren und es noch heute immer SIND !!!!!!

DELTA MACHINE = MIGRÄNE MACHINE.!

MIGRÄNE braucht kein Mensch!! Deshalb ein Stern mit einem großen Minus davor !!!!!!
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wieder kein Mainstream..., 27. März 2013
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Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
Um es gleich zu sagen bzw. zu schreiben: Nein, das neue Depeche Mode-Album ist wieder kein neues "Violator" geworden, auch wenn das wohl wieder mal viele gehofft haben. Die 3 Herren aus Basildon gehen weiter unbeirrt ihren Weg und machen somit keine Musik für die Kritiker und nun mal halt auch keine für die breite Masse und das ist in meinen Augen auch das, was sie aus macht. "Delta Machine" ist eine unverwechselbare, abwechslungsreiche und dennoch eine in sich sehr stimmige Platte geworden, die einfach von den Kontrasten und ihrer Sperrigkeit lebt. So gehen neue Einflüsse aus dem Blues ("Slow","Heaven") Hand in Hand mit altbewährten Soundstrukturen ("Broken"), es finden sich komplexere Melodiengebilde ("Should be higher") als auch einfach geartete und somit sehr eingängige Stücke ("Soothe my Soul") und wieder jede Menge experimentelle Sounds ("My little Universe", "Welcome to my World"). Manche Stücke zünden sofort, ein Großteil des Albums eröffnet sich (wie so oft bei dieser Band) erst nach mehrmaligem Hören. Damit dürfte "Delta Machine" beim gewillten Zuhörer eine längere Verweildauer im CD-laufwerk sicher sein... Depeche Mode ist mit "Delta Machine" wieder ein starkes Stück Musik gelungen!
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album seit Ultra!, 27. März 2013
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Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
Hallo liebe DM Fans,

hier ist es nun das 13. Album unserer Band und ich bin hoch erfreut, dass die Jungs nach dem schwachen SOTU die Kurve bekommen haben.
Schönes abwechslungsreiches, spannendes Album der Band und mit Abstand das beste Album seit Ultra und auch vor Ultra muss sich Das Album nicht verstecken.

Hier wurde schon soo viel geschrieben somit fass ich mich kurz:
Absolute Kracher: Alone,Should be Higher, The Child Inside, Angel, All Thats Mine und Welcome to my World.
Gut bis sehr gut: eigentlich der ganze Rest bis auf Long Time Lie, Goodbye, Slow und Soft Touch/Raw Nerve.
Hätte man hier Soft Touch und Slow durch All Thats Mine und Happens all the Time ersetzt hätten wir hier von der Qualitätsdichte einer der besten Alben der Bandgeschichte! Klasse!

PS: Die ganzen 1 Sterne Wertungen sind absolut lächerlich! Man kann da nur den Kopf schütteln...
Man muss ein Album ja nicht gleich in den Himmel loben aber 1 Stern hat diese Platte definitiv nicht verdient!
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Delta Machine [Vinyl LP]
Delta Machine [Vinyl LP] von Depeche Mode (Vinyl - 2013)
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