Kundenrezensionen

602
4,0 von 5 Sternen
Delta Machine (Deluxe Edition)
Format: Audio CDÄndern
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2013
Ich gebe zu, als Devotee der ersten Stunde tat auch ich mir anfangs etwas schwer, Zugang zur "Delta Machine" zu finden, da sich die Herren Gore, Gahan und Fletcher wieder einmal komplett neu erfunden haben und der Albumtitel wirklich Programm ist. Hier wird auf volles Risiko gespielt und ohne Rücksicht auf offensichtliche Hitsingles Delta Blues mit maschinellen Klängen vermischt. Mal ehrlich wer außer Depeche Mode würde sich an ein solches Wagnis herantrauen? Dabei wirkt das Album aber von Anfang an absolut homogen und aus einem Guss, alles andere als sperrig, nur hört es sich zunächst etwas ungewohnt an und bei vielen (mittlerweile sprichwörtlich) alten Fans entfacht es dadurch natürlich keine Liebe auf den ersten Blick bzw. beim ersten Reinhören. Auf den zweiten Blick entfaltet Delta Machine dann sein wahres Hitpotential und besonders auf der aktuellen Tour entfalten die neue Songs ihre ganze Schönheit und fügen sich erstaunlich homogen ins Gesamtwerk dieser genialen Band ein. Es sind genug zuckersüsse Ohrwurmmelodien auf dem Album, wenn einen die vermehrt auftretenden elektronischen Sounds nicht zu sehr irritieren und davon ablenken. Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es genug (ebenfalls alte) DM Fans, die das leider nicht mehr heraushören, aber die guten alten Depeche Mode wie wir sie kennen und lieben sind immer noch "alive and well". Die bislang ausgekoppelten Singles sind allerdings bei weitem nicht die wahren Hits dieses Albums, ich empfehle daher allen die auf eingängige Hits aus sind, stattdessen mal die Songs "Welcome to my world", "Secret to the end", "Broken", "Soft Touch/Raw Nerve" und "Alone" anzutesten. Es gibt ehrlich gesagt abgesehen von "Black Celebration", "Violator" und meiner absoluten Liebslingsscheibe "Songs of faith and devotion" kein DM Album das ich öfter gehört habe als Delta Machine. Jede DM Scheibe hat einen eigenen Charakter und jede Scheibe hat ihre Stärken und Schwächen, aber Delta Machine ist wirklich ein besonders starkes Album geworden. So klingen Künstler, die noch immer hungrig sind. Anfangs war ich auch etwas skeptisch, aber nun liebe ich diese Scheibe wirklich und wer Delta Machine wirklich eine Chance gibt (und damit meine ich sie wirklich am Stück geniessen, nicht nur nebenbei hören) wird feststellen, sie klingt so viel mehr nach den "alten" Depeche Mode und ist besser als alles was abgesehen von "Playing the angel" nach "Ultra" kam! Die Delta Machine funktioniert für mich perfekt und ich bin gespannt worauf wir uns bei dieser Band noch freuen dürfen. Kaufempfehlung für jeden Depeche Mode Fan ohne Scheuklappen, denn das hier ist genau das wofür Depeche Mode immer standen - Kunst zum Mitsingen und Texte mit Tiefgang.
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121 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. April 2013
Hm. Ich bin etwas irritiert. Ich habe in letzter Zeit mal wieder verstaerkt Rezensionen gelesen und jetzt bin ich wirklich etwas irritiert. Z.B. Klaus Schulzes neues Album "Shadowlands" wird voellig ungerechtfertigt kritisiert, weil er nichts "Neues" gemacht hat (totaler Quatsch!), das geniale neue Album von Steven Wilson wird von (zwar sehr wenigen) kritisiert, weil er wohl bei einigen Prog-Groessen Anleihen genommen hat. Und nun bringt DM was neues. Etwas wirklich neues, aus meiner Sicht. Ich bin froh, dass sie mal keinen "Hit" geschrieben haben, und ich habe irgendwie den Eindruck, dass sie das gar nicht wollten. Ich glaube naemlich nicht, dass sie es nicht mehr koennen. Aber sie haben Spass am experimentieren, bringen wirklich neue Sounds mit teilweise alten analogen Equipment und schaffen so aus meinem Blickwinkel im besten Sinne des Wortes "unerhoertes". Haben wir nicht schon genug "Eintagsfliegen-Musik", die in 2 Jahren keiner mehr hoeren wird? Hoert doch einfach mal auf die Musik, in Ruhe und versucht nicht immer in Hits zu denken. Ich habe das Gefuehl, dass gefäelligst DM auf dem Niveau des letzten Alan-Wilder-Arbeitstages haette stehenbleiben muessen... Hallo, schon mal gehoert, was der gute Alan mittlerweile fuer Musik macht? Geniales und unerhoertes. Ja! Ich finde das neue DM-Album musikalisch hervorragend, ideenreich und kreativ. Und ich wuerde mir wuenschen, wenn es mehr Musiker geben wuerde, die sich daran erinnern, dass sie Kuenstler sind und keine "Chartplatzierungs-Erfueller" der Musiklabels sind. Das muss man sich hart erarbeiten! Im TV regen wir uns doch ueber staendige Wiederholungen auf, aber neues und ungewoehnliches wird auf ARTE und die Dritten verbannt. Und DM hat gefaelligst Hits zu schreiben, die bitte schoen, wenn sie schon nicht wie "Enjoy the silence" klingen , dann aber doch wenigstens wie "Precious". Ach ja...
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62 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Seien wir mal ehrlich, was erwartet man von einer Band, die seit dreißig Jahren so ziemlich jeden Klang erfunden hat, den ein Gegenstand oder ein elektronisches Instrument überhaupt erzeugen kann. Eigentlich nicht mehr viel. Die künstlerische Geschichte von Depeche Mode scheint vor einigen Jahren bereits fertig geschrieben zu sein. Noch ein paar Preise fürs Lebenswerk und ab dafür. Danke war nett. So hatte ich mich auch schon mit dem Gedanken angefreundet, dass DM nach dem mehr als mittelmäßigen letzten Album „Sounds of the Universe“ und den ganzen Begleiterscheinungen einfach so die Segel streichen.

Aber welch Überraschung, sie wollen es noch mal wissen und Martin Gore hockt sich hin, gibt sich zu Hause den Blues und machte mit Vince Clarke nebenbei ein abgespacestes Technoalbum und Dave Gahan begibt sich auf eine kreative Reise mit den Soulsavers. Wie sollen diese Charaktere noch mal ein schlüssiges Werk erarbeiten und in welche Richtung soll es gehen.

Der erste Vorbote „Angel“ der bereits auf der Pressekonferenz in Paris im Oktober 2012 der Presse und einem ausgesuchten Millionenpublikum via Internet präsentiert werden sollte, lies erahnen, dass Depeche Mode auf etwas neues, großes zu steuern.

Jetzt dreht sich bei mir „Delta Machine“ das 13 Album von Depeche Mode auf dem Plattenteller und ich wippe vor entzücken nicht nur mit dem Fuß. Martin Gore hat sich beim Komponieren noch weiter von der Poplandschaft entfernt, als er sowieso immer schon war und Dave Gahan leidet noch mehr als auf den letzten drei Alben zusammen. So viel Experimentierfreudigkeit habe ich Depeche Mode nicht mehr zugetraut. Es piept, knarzt und rauscht an allen Ecken und Kanten und Depeche Mode halten das Versprechen ein, dass das Album sehr viel auf Blues und Soul basiert, ohne altbacken zu klingen. Und sie überraschen durch eigenwillige Kompositionen, die auch in ihrer eigenen Geschichte vergeblich nach Vergleichen suchen lässt. Die Zeiten simpler Popmelodien sind jetzt definitiv vorbei, oder? Nicht ganz, aber sie sind weit nach hinten gerückt. Dafür werden sie lieber wieder dreckig, was ihnen in den letzten Tagen abhanden gekommen war. Nicht nur „Angel“ ist ein guter Beweis dafür. „Slow“ oder auch „Goodbye“ zeigen ganz neue Seiten an Depeche Mode. Gore schreibt Gahan wieder Songs auf den Leib und der lebt sie aus. Den Schritt zurück nach vorne wagen sie dafür dann schon eher mit der Vorabsingle „Heaven“. Von der Stimmung her musste ich anfangs an „Condemnation“ denken und habe mich von der Single ebenso wie zig andere Fans aufs Glatteis führen lassen. „Heaven“ ist der Ausnahmetrack auf „Delta Machine“. Haben Depeche Mode immer schon Vorabsingles ausgesucht, die für ein neues Album stehen, haben sie es diesmal komplett umgedreht.

Aber können Depeche Mode denn auch noch den besonderen Kick bereiten? Können sie. Wer nur einmal in Stücke wie das wunderbare „Broken“ oder in „Alone“ rein hört, wird wissen, was ich meine. Und wer dann auch noch „Should be higher“ wird vor Freude durchs Zimmer hüpfen, wie Rumpelstilzchen ums Feuer. Hier zeigt sich einmal mehr, dass Dave Gahan in den letzten Jahren viel gelernt hat, was das Schreiben von Songs angeht. Genau solche Stücke habe ich in den letzten Jahren vermisst. Hierbei lässt sich aber auch heraus hören, dass Dave Gahan zu einem gereiften Sänger geworden ist. Was bei seiner Arbeit mit den Soulsavers begann, hat er wunderbar weiter geführt. Die kaputte eintönige Stimme, die wir noch auf „Exciter“ (2001) oder „Playing the angel“ (2005) ertragen mussten, ist definitiv einer Stimme eines gereiften Mannes gewichen, der weiß, dass seine Stimme ein weiteres Instrument im Gesamtkunstwerk ist.

Aber gibt es keine Hitsingles mehr? Schließlich haben Depeche Mode es schon beim letzten Album gekonnt vermieden, potenzielle Singles nicht zu veröffentlichen. Doch! Mit „Soothe my soul“ haben sie einen Klassiker geschaffen. Treibende Beats und Bassline und dazu ein Gahan, der Gore’s Text auslebt und einmal mehr zum Sexgott der weiblichen Fans wird. Droht er doch damit, dass er vor Geilheit strotzend die Angebetete besuchen wird und sich erst dann wieder verzieht, wenn er seine Gier gestillt hat. Welche Frau im DM-Fankreis träumt nicht heimlich davon? Und wenn Dave Gahan dann auch noch lecker aussieht, wie mindestens seit zwanzig Jahren nicht mehr.

„Delta Machine“ entschuldigt für alles, was Depeche Mode ihren Fans in den letzten Jahren an Mittelmäßigkeit angetan haben. Das Warten hat sich gelohnt. Sie erfinden weder sich noch das Rad neu, ziehen dem Rad zumindest endlich eine neue Decke mit greifendem Profil auf. Sex, Gier und Weltschmerz werden mit Sicherheit immer bei Depeche Mode im Vordergrund stehen, aber wir wachsen mit ihnen und werden ihnen weiter folgen (müssen).
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196 von 235 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wem sollen sie es nun Recht machen? Dem Feuilletonisten, dessen Erwartungen mindestens so hoch sind wie die Meinung, die er von sich selbst hat? Dem eventgetriebenen Musikjournalisten, den beim Anblick dreier mittelgrauer Fiftysomethings schon die kalte Angst um Lesergunst und Auflage anweht und der ohne Starallüren und garantiertes Hitpotential sein Powerbook erst gar nicht einstöpselt? Oder doch besser dem notorisch unzufriedenen Fanvolk, das sich eher in die einfallslose, aber konsequente Kopie früherer Großwerke verlieben will und dem der Name Alan Wilder die allein seligmachende Verheißung bedeutet? So viele Sehnsüchte für knappe sechzig Minuten. Was also machen Depeche Mode? Das einzig Richtige: Sie veröffentlichen mit „Delta Machine“ einen beeindruckend hochklassigen Zusammenschnitt all der Trends, Einflüsse und Stile, die sie im Laufe der Jahrzehnte entweder selbst gesetzt, einfach übernommen oder auch für ihre Zwecke weiterentwickelt haben – und: ja, Gitarren gibt es, sparsam verteilt zu analoger Synthetik und harten Beats, dazu: Soul, soviel man vertragen kann, Sakrales, Tiefschwarzes, Schwülstiges auch, und – am wichtigsten: richtige, das heißt richtig gute Songs. Und das allein unterscheidet dieses Album von seinen drei Vorgängern.

Schon die beiden ersten Stücke „Welcome To My World“ und „Angel“ lassen keine Zweifel aufkommen, dass hier das ganz dicke Packet geschnürt wird, es wummert und pumpt, was die Röhren hergeben, Gahan gibt den Teufel („I penetrate your soul, bleed into your dreams“), mal schmeichlerisch, mal aggressiv und kantig. „Heaven“ – sattsam bekannt – und selbst oder gerade von denen gemocht, die mit Historie und Gesamtwerk weniger vertraut sind, ein hymnisch-schwerblütiger Schmachtfetzen, dem das Pathos aus jeder Pore tropft und der einen doch an den Eiern hat. Danach „Secret To The End“, an dessen Chorus man sich zwar erst gewöhnen muss, die hämmernden Drumsets und der mehr als feine, instrumentale closing part lassen einem aber auch hier keine Wahl, als den „LikeIt“-Button zu drücken. Der ist für das nachfolgende „My Little Universe“ gesetzt – ein Stück, dass es auf den letzten Alben so nicht gegeben hat und das man sich um so mehr herbeisehnte: Die technoiden Bleeps von VCMG, Gore läßt auf der gedoppelten Spur die vereinsamte Seele heulen ("Here I am king, I decide everything, I let no-one in…") und der Beat bleibt satt darüber liegen – man hat lange auf so eine Nummer warten müssen.

Wer vorher die Bezugskette bis zu „Construction Time Again“ knüpfen wollte, darf für das anschließende „Slow“ kurz „Ultra“ sagen – verfremdete Slideguitar zu dick angerührtem Blues, der Track stampft in staubigen Boots behäbig durchs Revier, gleich darauf geht’s mit „Broken“ noch ein paar Jahrgänge zurück – „Music For the Masses“, die Rhythmusmaschine tickert, Gahans Timbre warm und sanft, wenn er über die Zeit der Unschuld singt, Gitarre als Textur, ganz feiner Stoff. So sicher wie das – sorry! – Amen in der schwarzen Messe folgen: Der theatralische, doch herzwärmende Soul des Martin Gore („The Child Inside“) und der bratzig scheppernde Dancetrack „Soft Touch/Raw Nerve“, beide gehören auf ihre Art zu den liebgewonnenen Standards und beide gelingen in gewohnter Manier.

Waren auf dem letzten Album „Sounds Of The Universe“ noch eine ganze Reihe halbgarer Nummern, die man besser unerwähnt ließ, so kommt man bei „Delta Machine“ tatsächlich an keinem der Stücke wirklich vorbei: „Should Be Higher“ markiert gleich den nächsten Stimmungspeak, Gahan croont für die Masse, die diesen Song live, kommt er ins Programm, lieben wird, die ganz große Sause. „Alone“ macht das Gegensatzpaar perfekt, dramatische Düsternis, die Schläge so massiv, dass die Membranen zu reißen drohen – „I couldn’t save your soul“ – keine Hoffnung, nirgends. Tja, und dann doch noch mal der Haken zu „Personal Jesus“ und seiner hiesigen Entsprechnung – „Soothe My Soul“ hat den gleichen Drive, sitzt ähnlich punktgenau, und auch das ist für Show und Bühne gemacht. Bis vor ein, zwei Jahren hätten sie an dieser Stelle behutsam das Licht gedimmt und den Abschied im Flüsterton vorgetragen, es passt zu diesem Album, dass Gahan, Gore und Fletcher am Ende noch einmal alle Maschinen auf Maximalleistung fahren und zum bombastischen Rundumschlag ausholen – „Goodbye“ als Beweis und Ausdruck wiedererlangten Selbstbewußtseins, wer will es ihnen verdenken. „Delta Machine“ ist ein BestOf-Album im wörtlichen Sinne geworden, ohne alte Stücke, aber nach altbewährten Mustern, eine mitreißende Werkschau, die in dieser Qualität und Wucht kaum jemand erwarten konnte. mapambulo:blog
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80 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. März 2013
Es lebe das Internet! Als alter DM Fan (eindeutig zweideutig gemeint) hatte mich die Sony-Werbemaschinerie eiskalt erwischt! Heaven als erste Single war sicherlich ungewöhnlich, zündete bei mir aber sofort. Als dann "DM bei Letterman Live" auf Youtube eingestellt wurde konnte ich nicht mehr warten....das musste ich sehen! Angel war ja bereits seit einem halben Jahr bekannt, aber die drei neuen Songs "Soft Touch/Raw Nerve", "Should Be Higher" und "Soothe My Soul" waren erstmals zu sehen/hören. Die drei Songs haben mich sofort elektrisiert und vor allem "Should Be Higher" und "Soothe My Soul" krochen mir sofort fies ins Gehör und sind seitdem dort kleben geblieben. Euphorie pur, das neue Album wird genial!

Donnerstag, 21.03.2013, 13:30 Uhr, Papa kommt nach Hause.
"Hallo Schatz, hallo Kinder. War die Post schon da?" "Ja, irgendwas von Amazon!" "Heute schon?? Oh, mein Gott!!!"
Postkasten auf, Verpackung zerfleddert, CD mit zittrigen Händen entnommen, im Wohnzimmer eingeschlossen, Anlage an,CD eingelegt und genossen!!!
Das Leben kann so schön sein!

1. Welcome To My World. Irre, was für ein Opener!
2. Angel. Schon bekannt, coole Nummer!
3. Heaven. Hatte ich schon als Single. Hat für mich das Zeug für einen Klassiker! Muss irgendwie an Somebody denken, obwohl das völlig anders war.
4. Secret To The End. JAAA, das ist Depeche Mode! Könnte ein 80ies Song sein, ist es aber nicht!
5. My Little Universe. Huuuuuch, Vince Clarke mit im Studio?? Interessant, wird aber die Fanbase spalten. Für mich zu früh zu Ende (wurde doch gerade erst interessant)
6. Slow. Gefällt, ist mir aber dem Namen entsprechend zu slow. Hätte ich als B-Seite besser gefunden.
7. Broken. Ja, auch nett. Könnte auch aus den frühen 80ern stammen.
8. The Cild Inside. Ich bin der Martin, ne?! Nachdenkliche Nummer, aber schön!
9. Soft Touch/Raw Nerve. Jawoll, die Nummer rockt und macht Stimmung. Hätte ich doch bloß nicht schon Letterman geguckt!
10. Should Be Higher. Saucool! Hat das wirklich Dave geschrieben??? Ist ja irre!! B-). Wird Live toll sein (siehe Letterman)!
11. Alone. Auch das ist unverkennbar DM. Düster, melancholisch, klasse. Erinnern mich die Synthies teilweise nicht an Any Second Now?
12. Soothe My Soul. Wer hat behauptet, Delta Machine habe keine Hit Singles? Was für ein Brett! Kam bei Letterman nicht ganz so gut rüber. Umso besser für mich jetzt :-D
13. Goodbye. Ein freundliches "Winke, winke" zum Schluß von CD1. Schade schon vorbei!

Gleich noch einmal gehört. Tut mir leid Familie, heute ist mein Tag!

Dieses Album ist für mich um Längen besser als SOTU, PTA, Exciter. Es wirkt retro ohne altbacken oder billig zu sein, ich habe den Eindruck, einigen Synthies in den letzten 30 Jahren schon einmal begegnet zu sein und totzdem ist wieder alles ganz anders als die anderen Alben!
Nach SOTU hatte ich den Eindruck, die Herren können/wollen nicht mehr so richtig. Dort wirkten viele Songs teils halbfertig und hingeklatscht. Irgend etwas fehlte.

Das ist hier nicht der Fall. Ein durchweg gelungenes Album ist hier entstanden, zudem hat CD2 auch einige tolle Songs. 4 Jahre warten haben sich gelohnt! Zudem ist der Preis für die DeLuxe Edition jeden Cent wert. Das Ganze kommt im Bookstyle daher, auflappbar, mit einigen Fotos, Texten und natürlich den CDs. Ein Kumpel hat's glatt für ein Depeche Mode Buch gehalten! :-D

Eine Anmerkung noch zu einigen 1 Stern Rezensenten: Es gibt ja tatsächlich einige Schreiberlinge die gestehen, das Album nur als Online Stream gehört zu haben und sich dann auch noch freuen, Geld gespart zu haben, weil sie das Album nun nicht kaufen. Ja Leute, Geld sparen ist das Eine. Aber eine CD einmal kurz online durchzuklicken, bei auch noch verminderter Soundqualität, und sich dann ein Urteil bzw. eine Rezension erlauben??? DAS ist arm und nur einen Stern wert! Habe fertig!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2013
Ich habe dieses Album jetzt seit Anfang dieses Jahres. Beim ersten Mal voller Erwartung gewesen, abgespielt und enttäuscht gewesen ( wie soooooooo
viele andere auch - siehe Kommentare mit 1 Stern ). Aber ich habe das Album nicht aufgegeben, da ich da und dort viel positives gehört habe.
Und jetzt, 7 Monate später hat es endlich klick gemacht und was soll ich sagen: Eines der besten Alben aller Zeiten. Nein, es gibt nicht sofort Ohrwürmer frei, die Melodien erschließen sich einem nicht sofort, man weiß zwar, dass es kein zweites Enjoy t.S. geben wird oder einen Nachfolger von B.C. doch hofft man etwas Vertrautes zu hören an dem sich anhalten kann und in Erinnerungen schwelgen kann. Doch dass passiert nicht. Erst wenn man das Album in Ruhe anhört, mehrmals von Anfang bis Ende, sich Zeit nimmt und zuhört, erst dann kommt die ganze Genialität hervor.
Also nichts für nebenbei, nichts für Musikschnelldurchlaufhörer, nichts für Hitsüchtig, nicht für Mainstream und schon gar nicht für die Masse. Dieses Album bleibt wahrscheinlich leider einer kleinen aber feinen Gruppe vorbehalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. März 2013
Beinahe vier Jahre ist es her, dass Depeche Mode letztmals mit ihrem 12. Studionalbum "Sounds of the Universe" in Erscheinung trat. Danach folgten eine Tournee durch Europa, Nord- und Lateinamerika, darüber hinaus interessante Projekte zweier Bandmitglieder - Martin Gores "Ssss" mit Vincent Clark und Dave Gahans "The Light the Dead See" mit den Soulsavers. Derweil genoss Andrew Fletcher seinen wohl verdienten Urlaub.

Erwartungsgemäß fanden sich die drei irgendwann mal wieder, heuerten Mark Ellis aka Flood (Toningineur bei "Shake the Disease", Mitproduzent und Toningineur bei "Violator" und "Songs of Faith and Devotion"), Ben Hillier (Produzent und Toningineur bei "Playing the Angel", Produzent bei "Sounds of the Universe") sowie den in New York lebenden Schweizer Kurt Uenala (Mitproduzent bei "Sounds of the Universe") an; die Arbeit am neuen Album begann. Auch der kongeniale Fotograf und Filmregisseur Anton Corbijn, der traditionsgemäß die Kreation der Bandfotos und des Covers übernahm, durfte dabei nicht fehlen. Und es kam, wie es kommen musste - die "Delta Machine" fing an, Gestalt anzunehmen.

12 Monate später die wiederholte Bestätigung: Diese Jungs waren, sind und werden Genies bleiben. Alles klingt vertraut. Die ungezwungene Ästhetik, die mühelose Dramaturgie. Alles klingt alt. Die zwielichtige Schwerfälligkeit, die imposante Klanglandschaft. Alles klingt neu. Die große Experimentierfreudigkeit, die sphärische Lebendigkeit. Dieser donnernde, fast angsteinflößende Bass begleitet von den effektvollen und verspielten Klängen der Maschinen. Die elektrisierenden Gitarrenakkorde. Und dann die Überbleibsel des "Ssss". Oh, my Gore! Sound & Zeit wurden fragmentiert, um unmittelbar danach wieder zusammengewürfelt zu werden. Das Ergebnis: Drei Dekaden einer der innovativsten und nachhaltigsten Bands der Welt komprimiert zu einem einzigartigen Werk. Zu einem Kunstwerk. Jedoch nicht ohne "Long Time Lie", "Happens All The Time", "Always" und "All That's Mine" als dessen feste Bestandteile. Ist es steigerungsfähig? Eher unwahrscheinlich.

Welcome to my world | Step right through the door | Leave your tranquilizers at home | You don't need them anymore

Besonders auffallend: In perfekter Symbiose mit den teilweise sehr süffisanten Arrangements stellt Gahans Stimme die gewollte und diesmal auch gekonnte Triebkraft dieser Musikproduktion dar, sie wird von Mal zu Mal besser, markanter. Die darin enthaltene Energie und Leidenschaft sind überwältigend. Das unverkennbare seidige Kolorit in Gores Stimme macht wie immer süchtig, als Backing Vocalist nicht mehr weg zu denken und glücklicherweise in allen auf "Delta Machine" befindlichen Songs vertreten, als Lead Vocalist ("The Child Inside", "Always"), aber vor allem als Komponist und Songwritter unübertroffen.

My little universe is expanding | Slowly | Those who know me say I’m growing every day | Beautiful emptiness surrounds me

Zugegeben: Ich bin begeistert. Schwer begeistert. Depeche Mode begleitet mich seit fast 30 Jahren kontinuierlich und ich kann mich genau daran erinnern, wie meine Mutter mich anfänglich immer wieder fragte, was für eine grausame Musik ich höre. Diese Nörgelei ist längst passé. Heute hört sie gerne die von ihr früher oft belächelte Musik und geht mittlerweile sogar auf Konzerte dieser ehemals für sie "nervigen" Band. Mein Sohn trägt ebenfalls das Depeche Mode-"Virus" in sich. Was ich damit zum Ausdruck bringen will - Depeche Mode ist hochgradig infektiös, Depeche Mode ist zeitlos, Depeche Mode überdauert Generationen.

You should be higher | I'll take you higher | Well don't be afraid | You'll just have to pray

Im Übrigen: "Delta Machine" eignet sich hervorragend dazu, sämtliche Audiokomponenten samt der eigenen akustischen Wahrnehmung in den Wahnsinn zu treiben. Wagen Sie den Versuch, Ihre Ohren werden Augen machen! Brillanter Klang, tadellose Abmischung, kein Loudness War. Bei der Deluxe Edition merkt man auch, dass dafür eine erhebliche Portion an Kreativität und Hingabe aufgewandt wurde - Anton Corbijn sei gedankt. Herrliche Schwarzweißfotografie mit starker Aussagekraft. Oder haben Sie schon mal Gores, Gahans und Fletchers Augen versteckt hinter Schweißerbrillen gesehen? Diese Deluxe Edition ist qualitativ über jeden Zweifel erhaben, "Deluxe" ist in diesem Fall keine bloße Marketingfloskel.

If you see me walking | To the golden gates | Then turn around stop talking | Stop and hesitate | I'll be waiting up there | With my fate in the air | For you | Good-goodbye

Eine Bitte an Depeche Mode und Sony Music: Veröffentlicht dieses Album als SACD und/oder DVD-Audio in 5.1 DTS.

Like stars we crush and burn | Only to return | Life goes by so fast

Epilog: Diese Rezension ist subjektiv. Subjektiver konnte ich sie nicht gestalten. Ich bin weder "Musikexperte" noch Promoter, sondern ein Mensch, der Musik und Kunst liebt. Ein ganz großes Lob an Amazon für die pünktliche Lieferung noch am Vortag des offiziellen Veröffentlichungstermins.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 22. März 2013
Die Spannung war groß und wurde gezielt angeheizt. Was ist nicht alles vorab wieder geschrieben worden, ‘Delta Machine‘ sei sehr bluesig, ‚Delta Machine‘ sei eine Mischung aus ‚Violator‘ und ‚Songs of Faith and Devotion‘. Die beiden schon bekannten Songs (ANGEL, HEAVEN) trugen dann auch nicht gerade dazu bei, genau auszumachen, wie das neue Album werden wird. Verstehen werde ich das nie, was da an PR vorab gemacht wird, gerade nicht bei solchen Bands wie DM, die eine der treuesten Fanscharen der Welt hat. Letztendlich stimmt nichts von allen Vorankündigungen und dann doch gleichzeitig wieder alles. ‚Delta Machine‘ greift auf alle Phasen des Schaffens von DM gekonnt zurück, auch auf die 00er Alben, die ja zum Teil sehr geteilte Meinungen hinterlassen haben. Was bei dabei vor allen auffällt ist das starke, sehr melodische Songmaterial. Legten die letzten Alben vielleicht zu stark den Schwerpunkt auf Sounds und Klang, stehen auf ‚Delta Machine‘ Melodien und Refrains klar im Vordergrund, ohne aber natürlich auf auch diesmal wieder spannende Klangexperimente zu verzichten.

Insgesamt ein gelungenes Album, mit einigen Durchhängern vor allen aber auch vielen Highlights (WELCOME TO THE WORLD, SECRET TO THE END, THE CHILD INSIDE, SHOULD BE HIGHER, ALONE, SOOTHE MY SOUL) die sowohl auf dem Kopfhörer als auch hoffentlich im Stadion funktionieren werden. Wer noch ein wenig mehr Argumente benötigt, sollte bitte Probehören oder weiterlesen … sorry, ich kann mich manchmal einfach wirklich nicht kurzfassen ;-)

WELCOME TO THE WORLD … die ersten Takte des Album kommen kühl und technoid daher, nichts am Sound erinnert an DM. Aber dann setzt Gahan’s Gesang ein und man weiß sofort wo man sich befindet, der erste Chorus wirkt wie eine Erlösung und ist himmlisch. Ein sehr sehr gelungener Einstieg ins Album.

ANGEL gab es ja bereits vorab zu hören. Er ist härter als der erste Song, Gitarren gibt nur verzerrte. Irgendwie klingt der Sound vertraut, dann aber auch wieder nicht. Dieser Drahtseilakt hat etwas faszinierendes der die Spannung auch bei mehrmaligen Hören aufrecht erhält.

HEAVEN ist natürlich auch schon bekannt, als erste Single wurde der Song ja sehr gemischt aufgenommen. Für mich ist er sehr gelungen, erinnert an alte Lennon Songs, aber natürlich auch an Gahan’s Ausflug mit den Soulsavers. Wer den Song bis jetzt nicht mochte, sollte ihm nochmal eine Chance geben in der Sequenz der Anfangssong von „Delta Machine“. HEAVEN kommt nach den beiden ersten Songs als willkommene Verschnaufpause.

SECRET TO THE END ist ein klassischer DM Song, ein treibender Bass, ein simpler, häufig wiederholter Chorus, Gore singt als Co-Lead. Es kann so simple sein, einfach schön.

MY LITTLE UNIVERSE ist etwas hektisch und verwirrend. Ein besonderer Song, der mir allerdings noch nicht zugänglich ist. Klingt ein wenig wie vom ersten Soloalbum von Thom Yorke.

SLOW lässt dann den ankündigten Blues zum ersten Mal anklingen, mit Gore an der Gitarre, mischt diesen organischen Sound aber mit elektronischen Elementen und einem fast schon lasziven Beat. Was den Song dann doch wieder interessant macht.

BROKEN erschliesst sich mir noch nicht so ganz, vielleicht braucht dieser Song einfach länger. Erinnert ein wenig an ‚Behind the wheel‘

THE CHILD INSIDE ist der Gore Song dieses Albums. Wie fast immer wenn Gore die Lead Vocals übernimmt ist es eine Ballade. Und wie auch fast immer ist es sehr gelungen.

SOFT TOUCH / RAW NERVE packt die Gitarren aus und hat dezente Rockabillity Anleihen, nicht so unbedingt mein Fall, aber natürlich auch inzwischen Bestandteil des DM Sounduniversums. Erinnert ein wenig on ‚John the Revelator‘.

SHOULD BE HIGHER ist ein weiterer starker Song, Gahan mit ungewohnt hohen Gesang, Sounds wie auf ‚Ultra‘ und ein genialer Refrain. Das ist etwas, was mir überhaupt auffällt, bei aller Soundvielfalt sind es vor allen die Refrains und Melodien, die immer wieder das Ruder herumreissen. Eine Eigenschafz von DM, die vielleicht in den letzten Alben etwas zu kurz kam.

ALONE ist eine sehr minimale synthesizer-lastige Ballade, die ins Mark geht. Die textlichen Themen von Gahan sind lange bekannt, trotzdem wirken sie nie abgedroschen. Ein weiterer Höhepunkt des Albums.

SOOTHE MY SOUL steigert das Tempo dann wieder erheblich und ist eine wunderbare Technopop Nummer geworden. Der Song brodelt förmlich, Gahan singt bedrohlich, aber der tolle Chorus fängt dann alles wieder ein.

GOODBYE ist dann Geschmackssache, ein bluesiger Cowboy Song, der ein wenig wirkt als ob er zu schlecht für das Soulsaver Album gewesen ist (sorry für die Spitze, ich mag das Album einfach zu sehr). Ich selber wäre nicht böse gewesen, wenn das Album mit einem anderen Song beendet worden wäre.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2013
Als Mitte der 80er nach "A question of lust" die nächste Single "A question of time" lautete, meinte Stefanie Tücking, damalige Moderatorin von "Formel Eins": "Das Gute an Depeche Mode ist, dass jede Single anders klingt, selbst wenn die Namen fast gleich sind." Depeche Mode haben sich seit ihrer Gründung mit jedem Album neu erfunden. Die 1-Stern Rezensenten, die hier beklagen, dass "Delta Machine" kein neuer "Violator" ist, haben es offenbar immer noch nicht verstanden: Hier gibt's keinen Mainstream. Es freut mich, dass Euch "Enjoy the Silence" oder "Never let me down again" gefallen hat. Diese Songs hatten aber untereinander genauso wenig gemein wie sie etwas mit "People are People", "I feel you" oder später "Wrong" zu tun hatten. Freut Euch über ein Album, dass Euch gefallen habt, oder kauft Euch die "Best of" Compilations, aber erwartet weder von der Band noch vom Rest der Welt, dass Altes, wenn auch zugegebenermaßen geiles Tonmaterial, nach 6 Alben später neuverpackt wiedergekäut werden soll. Für echte Fans sind sowieso die Diamanten, die es auf jedem Album gibt, und die nie als Single veröffentlicht wurden, der eigentliche Grund die Gruppe so zu verehren. Aber das wird die halbe Welt wohl nie verstehen. Wenn's knarzt, ziept und wispert und aus dem Chaos dann kraftvoll eine Melodie entsteht, die einen wenigstens berührt, wenn nicht umhaut, ist das relevant für ein kleines Leben, wie meines. Hey, es geht um Musik, erhoffen wir uns das nicht von Musik? "Delta Machine" ist ein Album, dass einem erst beim zweiten, dritten Durchhören richtig gefällt, dann aber so, dass es einen fast vom Sockel haut. Wenn Dave Gahan mit Martin Gore bei "Heaven" zweistimmig singt, der Refrain bei "Should be higher" einsetzt, oder einen bei "Alone" die Melancholie, die wohl jeder schon mal so erfahren hat, voll umhaut, dann rührt mich das und es ist mir klar, dass das eines der besten Alben ist, die ich jemals erstanden habe. 17 Songs, die einen voll erfassen, wenn man es zulässt... Bravo, Jungs - besser hättet ihr es kaum machen können. Und bitte niemals mehr Mainstream werden! Danke!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2015
Mit einem gewissen Abstand und unzähligen Durchläufen des Albums schreibe ich erst jetzt eine Rezension, da ich heute zur Beurteilung von Shine von Camouflage erstmals von diesem 'Medium' Gebrauch gemacht habe. Ich bin eingefleischter Fan der ersten Stunde, habe glaube ich alle Songs und war auf 7 Konzerten. Habe alle
Alben bewertet (meine Top-Alben sind Violator, Some Great Reward, Ultra und Black Celebration) und Delta Machine landet dabei nur auf Platz 9 der 13 Studioalben. Neben dem Kracher Alone (eines meiner Lieblingslieder; mir unerklärlich, wieso dieses nicht als Single veröffentlich wurde), Broken und Should be higher und mit Abstrichen Soothe my Soul und All that's mine finde ich zum Rest keinen Zugang. Heaven finde ich die schlechteste aller Single-Auskopplungen (der Kernfusion-Remix zeigt aber, was man aus dem Song hätte machen können). Nicht falsch verstehen, ich freue mich auf jede neue Platte und hoffe, dass die Jungs noch viele Alben machen werden. Aber ein komplett gutes Album hat es seit Ultra m.E. nicht mehr gegeben. Beim Vorgänger Sotu waren die mit Abstand besten Songs Ghost und Light (hiermit zeigten die Jungs, dass sie immer noch super Songs machen können) total unverständlich nur auf der Bonus-CD. Es wäre ein (leider unerfüllter) Traum, diese bei der nächsten Tour mal live zu hören. Ich hoffe auf ein gutes neues Album in 2018.
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