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120 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahezu perfekte Immerdabei auf höchstem Niveau, aber nur bedingt Ersatz für XZ-1/2
Nach der ersten, ausgiebigen Woche mit der XZ-10 hier nun meine Bewertung der Olympus XZ-10.

Ich besitze / besaß bereits Olympus XZ-1, XZ-2, diverse PEN Modelle, sowie Panasonic LX-7, verschiedene Nikon/Sony SLRs/SLTs und NEXen, kann also gut über ein breites Feld vergleichen. Meine Fotos bewerte ich nach dem Vollbildansicht-Eindruck auf einem sehr...
Vor 15 Monaten von A. Hohnwald veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bauch oder Kopf?
Die XZ-10 ist eigentlich eine feine Kamera, der ich gerne mehr Sterne gegeben hätte. Die hochwertige Verarbeitung, die tolle Bedienung mit fast schon professionellen Einstellmöglichkeiten wie bei einer DSLR sowie die hervorragende Optik des lichtstarken Objektivs stehen auf der Habenseite und führen in der Regel auch zu guten bis sehr guten Bildern. Die...
Vor 6 Monaten von Herrenberger veröffentlicht


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120 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahezu perfekte Immerdabei auf höchstem Niveau, aber nur bedingt Ersatz für XZ-1/2, 4. Juli 2013
Von 
A. Hohnwald - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach der ersten, ausgiebigen Woche mit der XZ-10 hier nun meine Bewertung der Olympus XZ-10.

Ich besitze / besaß bereits Olympus XZ-1, XZ-2, diverse PEN Modelle, sowie Panasonic LX-7, verschiedene Nikon/Sony SLRs/SLTs und NEXen, kann also gut über ein breites Feld vergleichen. Meine Fotos bewerte ich nach dem Vollbildansicht-Eindruck auf einem sehr guten 17"-Full HD-Notebook; Videos sind bei mir Nebensache.

Um deutlich zu machen, was die XZ-10 für mich bedeutet und wo ich sie sehe, führe ich erstmal auf, was sie NICHT kann, ohne daß das Kritik wäre:

- eine SLR ersetzen, und wegen des winzigen Sensors auch keine PEN; eine XZ-1 / 2 hingegen immerhin ein Stück weit, in manchen Punkten sogar deutlich besser.

- einen Superzoomer fürs selbe Geld ersetzen - wenn man mehr als 130mm Tele unbedingt braucht, ist man hier schlicht falsch.

- Ansprüche erfüllen, an denen auch die meisten Einsteiger-SLRs scheitern: schnellen Sport (Thema AF), tobende Kinder im Wohnzimmerhalbdunkel ohne Blitz knackscharf einfangen, hochauflösende Fotos in Kinoleinwandgröße machen.

- aufgrund des kleinen Sensors erhöhte Ansprüche an Unschärfeverläufe erfüllen, trotz des sehr lichtstarken Objektivs; das ist für mich die schmerzlichste Einschränkung, aber natürlich kein Mangel, sondern Konzept.
Selbst XZ-1 und -2 oder LX-7 etc sind hier ein gutes Stück voraus, deren Fotos wirken generell plastischer, von APS-C-Kameras (SLRs, NEX etc) gar nicht zu reden. Der generelle Bildeindruck mit dieser gewissen alles-scharf-Flachheit im Bild ist auch mit der XZ-10 optophysikalisch bedingt eben noch immer der einer Minisensor-Kompakten. Immerhin aber der einer sehr guten. Das ist aber wie gesagt kein qualitativer Mangel, sondern dem Kompaktheits-Konzept geschuldet.

- Ausbauwünsche bedienen, wie größerer Blitz, Sucher etc. Gibt's hier nicht, Punkt Ende. Dafür gibt's dann eben weiterhin die XZ-1 / -2 und die PENs.

- von Unwissenden ernst genommen werden (DAMIT willst Du Hochzeitsfotos machen?? Nimm lieber meine, die hat 40fach Zoom und hunderttausend Megapixel"). Ich finde das positiv, s. weiter unten was sie kann".

Und doch etwas echte Kritik:

- manuell fokussieren geht nicht. Das fehlt mir zwar nur sehr selten, dann aber schmerzlich, besonders bei schlechter Beleuchtung wo der AF schwächelt, und ja, das tut auch der der XZ-10.

- Das Zoomen geht zu langsam; das nervt besonders, wenn man die langen Brennweiten bevorzugt. Schnappschuß ade.

- Objektivabdeckung durch die klassenüblichen Staubschaufel-Lamellenverschlüsse. Diese Dinger fingen bei mir nach einem zweijährigen Hosentaschenleben (wofür ich so eine Kamera ja überhaupt kaufe) noch bei jeder Kamera an zu klemmen, und schützen tun sie ohnehin nicht wirklich. Der Abwurfdeckel der großen XZs ist die bessere Lösung, aber das seh glaub nur ich so.

- Keine Ladeschale für den Akku dabei, geladen wird über USB in der Kamera. Es ist zwar toll in der Kamera laden zu KÖNNEN (weniger Reisegepäck), aber nicht es zu MÜSSEN, gerade wenn man den dringend zu empfehlenden Zweitakku parallel laden möchte. Zu dem Preis sollte das drin sein.

- Dafür ist eine gedruckte Grundbedienungsanleitung in zig Sprachen dabei, die man sich wirklich hätte sparen dürfen. Schade ums Papier. Tausendmal lieber wäre mir angesichts der vielen Möglichkeiten der Kamera ein deutschsprachiges Komplettmanual, das nur als pdf dabei ist.

WAS sie aber kann und was ich gut finde:

- immer dabei sein. Wirklich. Sie ist durch den Verzicht auf großen Sensor, Klappdisplay und Blitzschuh den wesentlichen cm dünner, der entscheidet ob man eine Kamera noch mal eben einsteckt, oder ob man eben doch schon erst heiraten muß, damit man immer eine Handtasche dabei hat wo man sie reinwerfen kann. Die XZ-1 ist schon fast, die XZ-2 eindeutig zu groß; die XZ-10 paßt dagegen selbst in eine Jeanstasche. Das ist ihr größter Pluspunkt für mich, aber das muß jeder selbst bewerten. Geheiratet habe ich aber ganz ehrlich aus Liebe.

- ...von den 1001 anderen hosentaschentauglichen Kameras mit kleinem Sensor hebt sie sich durch ihre in allen Situationen erstklassige Bildqualität und das überragende Zuiko-Zoomobjektiv mit bislang völlig konkurrenzlosen Werten in dieser Größenklasse ab.
Großsensorige und trotzdem ähnlich kompakte Konkurrenten wie Canon S110, Sony RX100 etc sind nur im Weitwinkel lichtstark; tippt man deren Zoomhebel nur leise an, ists dort vorbei mit der Lichtpracht und es muß das High-ISO-Brecheisen ran; nicht so bei der XZ-10. Echte Konkurrenten mit durchgehend hoher Lichtstärke gibt's in dieser Größe m.W. bislang nicht, XZ-1/2, LX-7 und EX-2 sind schon wieder deutlich dicker, sprich ZU dick.

- Dazu bietet sie nahezu alle kreativen Optionen und Konfigurationsmöglichkeiten, die viele Olympus-Fans von ihren größeren Modellen her kennen und schätzen, Aufnahmen in RAW sind möglich (aber im Gegensatz zur XZ-1 nicht nötig).

- schnell sein. In allem was sie tut, rechnen, fokussieren, Serienbilder machen... leider auch im Batterie leersaugen. Und leider nicht beim Zoomen wie gesagt.

- unauffällig sein. Dadurch, daß sie eben gerade kaum wahr- bzw ernstgenommen wird, kann man nicht nur schöne Straßenszenen, sondern selbst in durchgestylten Cafes oder toll dekorierten Läden grandiose Bilder machen, ohne daß sich jemand daran stört. Versuchen Sie das mal mit einer klotzigen SLR. Persönlichkeitsrechte und Anstand sollten dabei so oder so natürlich immer respektiert und gewahrt sein.

- Touchscreen mit Antipp-Auslöser (Empfindlichkeit justierbar, bzw auch ganz abschaltbar). Klappt super, vorbei endlich das zeitraubende Spiel Anvisieren-halb durchdrücken-rüberziehen-...und fluchen weil Motiv schon weg oder verstorben. Hier: Bildausschnitt festlegen, Motiv antippen, klick. Der AF trifft fast immer was gemeint war wenn man keine ausgewiesenen Wurstfinger hat.

- AF bei gutem Licht absolut schnappschußtauglich, selbst tobende Kids klappt meistens, auch dank sehr gut arbeitender Gesichtserkennung. Leider ists bei schummrigem Licht und kontrastarmen Motiven schnell vorbei mit dem Speed; da fehlt mir dann der manuelle Fokus. Aber ich kenne keine Kamera mit Kontrast-AF die das besser kann.

- sehr guter Weißabgleich, nur bei Kunstlicht manchmal daneben.

- eine Optik, für deren Werte SLR-Besitzer mit Hechtrolle zur Ladentheke tausende Euros mit Freuden hinblättern würden, wenn es eine solche für separat für Systemkameras überhaupt zu kaufen gäbe. Das Zuiko ist hier nicht nur ein aufgedruckter feiner Name wie bei manchen Konkurrenzprodukten, sondern hält das Versprechen das der name gibt. Nochmal zum langsam im Kopf zergehen lassen: Zoombereich von 26-130mm (KB), f1.8-2,7, absolute Offenblendtauglichkeit über alle Brennweiten, feinste vergütete Zuiko-Linsen, Stabi und ND-Filter eingebaut, federleicht und hosentaschentauglich. Für 350, die Kamera gibt's geschenkt dazu. Noch Fragen?

- dazu kommt ein passender und perfekt dazu abgestimmter Sensor, mit der absolut lobenswerten Beschränkung auf sinnvolle 12 Megapixel. Danke explizit hierfür.

- aus beiden Punkten resultierend: Sehr hoch aufgelöste Fotos schon bei Offenblende, in allen Brennweiten und bis in die Ecken. Leichtes Abblenden bringt tatsächlich nochmals weitere Steigerung.

- ...auch aufgrund der exzellenten jpeg-Umrechnung der Kamera. Das von der XZ-1 leidvoll bekannte Gematsche (Haare, Laub, Gefieder) schon bei Tageslicht ist bei allen mit der XZ-10 gemachten entsprechenden Testbildern absolut kein Thema, die unsinnige Kontrastübertreibung der XZ-2 (Sterncheneffekt bei hellen Lichtquellen) ebensowenig. Rauschminderung und -unterdrückung können bei der XZ-10 in mehreren Stufen eingestellt werden, ebenso gibt es die superfein"-Stufe für die jpegs.

- low light: Dunkelfotos gelingen ausgezeichnet. Der Sensor ist zwar klein, bietet aber -wohl eben auch dank der vernünftigen Pixelzahlbeschränkung- bis ISO1600 eine absolut brauchbare Bildqualität, für die man früher eine Nikon D90 SLR in den Himmel gelobt hat. Für 10x15-Bildchen kann man notfalls sogar bis 6400 gehen. Der Stabi arbeitet gut, das über den gesamten Zoombereich extrem lichtstarke Objektiv tut sein übriges. Der AF arbeitet auch bei Schummerlicht noch gut und korrekt wenn genügend Kontrast im Motiv ist, verliert dann aber deutlich an speed - das können viele SLRs halt noch immer besser und alle mir bekannten andren Kameras mit Kontrast-AF ebenfalls noch immer nicht.

- Kreativität unterstützen. Alle manuellen Einstellmöglichkeiten sind vorhanden, die tollen ART-Filter (tlw noch individuell konfigurierbar) ebenso; man kann sich wirklich nach Herzenslust austoben. Selbst sehr nette Collagen aus mehreren Bildern können an der Kamera erstellt werden. Leider nur während der Aufnahme und nicht mehr hinterher, was ich sehr schade finde, da das den Wert dieser neuen echten Mehrwertfunktion gewaltig einschränkt. Muß man eben doch wieder am PC hocken für.

- Die FN-Taste kann mit mehreren Funktionen belegt werden, die man dann nacheinander durchzappt und mit dem großen Objektivring einstellt. Klappt toll und schnell.

- verschiedene Bildformate können hier auch draufgelegt und somit schnell angewählt werden, auch das sehr interessante 1:1-Format. Nicht jeder hat Lust sich abends an den PC zum Beschneiden zu setzen; das VORHER zum Motiv passende Format und Perspektive Wählen sind für mich ein Teil des Spaßes beim Fotografieren, am PC hocken ist für mich vertane Lebenszeit (außer beim Erfahrungen teilen, sprich Rezensionen lesen und eben auch schreiben). Aber reine Geschmackssache, trotzdem schön, daß es hier geht.

- das Bedienrad für den Daumen ist deutlich griffiger und mit einem höheren Druckpunkt versehen als bei der XZ-1, sodaß man endlich nicht mehr ständig ungewollt die 4-Wege-Wippe betätigt. Liebevolles Weiterentwickeln im Detail wie von Olympus gewohnt.

- lautloses Auslösen. Für scheue Tiere, schlafende Kinder, leise Konzerte und manche Museen/Kirchen das ko-Kriterium für viele Systemkameras die oft ziemlichen Radau machen.

- sehr gutes Display in bewährter LCD-Technik. Besser als die übertrieben bunten OLED-Derivate der großen XZ-Geschwister, da deutlich farbneutraler. Auch von schräg seitlich gut ablesbar, was die fehlende Klappbarkeit ein Stück weit mildert; bei Sonnenschein leider so hilflos blind wie jedes andre Kameradisplay auch. Wer einen Sucher braucht, muß eine andre Kamera und Hosen mit große n Taschen kaufen (oder eben heiraten).

- für meine hier unprofessionellen Ansprüche sehr gute Videos. Welten entfernt von XZ-1 und XZ-2, kein Ruckeln, kein AF-Gepumpe. Auch in den ART-Filtern kann gefilmt werden, aber wegen der extremen Rechnerei wird's hier ruckelig - was man bemängeln oder als willkommenen Effekt nutzen kann. Das Mikro arbeitet sehr gut und nimmt keine Eigenstörgeräusche von Zoom, AF oder Stabi auf.

- HDR (ob die Einzelbilder nach Sony-Vorbild automatisch aufeinander ausgerichtet werden, kann ich leider noch nicht sagen) und für Nachtaufnahmen das Verrechnen mehrerer Einzelbilder zu einem sehr rauscharmen Gesamtfoto, ebenfalls wie von Sony bekannt, wobei Sony das noch immer ein gutes Stück besser macht. Gilt auch für die Panoramafunktion; in solchen Dingen bleibt Sony einfach noch immer der Maßstab.

Fazit: Eierlegende Wollmilchsau, kann fast alles, und dieses alles auch noch richtig gut. Für den einen eine tolle Familienknipse, für den anderen perfekte Ergänzung zur großen SLR etc; speziell für bereits olympusaffine Besitzer von PEN etc., die deren Möglichkeiten bereits kennen und lieben (zB die ART-Filter).

Die einzige -für manchen, wie auch mich, erhebliche- Einschränkung ist eben die durch den kleine Sensor bedingte hohe Tiefenschärfe mit dem daraus resultierenden wenig plastischen Bildeindruck den alle Kompakten mit dieser Sensorgröße haben; das fällt aber wohl nur auf, wenn man von oben", also großsensorigen Kameras wie MFT/APS-C her kommt (schon die XZ1/2 sind der XZ-10 hier spürbar voraus). Wer die herrlich plastischen Bilder einer Kamera mit großem Sensor kennt, wird Bilder aus solchen kleinen Knipsen immer als schmerzlichen Kompromiß empfinden und weiterhin vor der Entscheidung stehen - besser so ein XZ-10-Bild als gar keins, oder eben die Tasche mit den großen Fototrümmern mitschleifen. Wer aber bislang mit seiner alten Kompakten glücklich war, wird dagegen von der XZ-10 sicher begeistert sein.

Von mir sehr starke 4 Sterne. Keine 5 wegen des lahm reagierenden Zoomhebels und dem fehlenden manuellen Fokus, sowie der kurzen Akkulaufzeit und der fehlenden Ladeschale. Den kleinen Sensor und platzraubende Anschlüsse/Klappdisplays kann man nicht bemängeln, sie sind keine qualitative Angelegenheit, sondern Teil des Kompaktheitskonzepts.

.
PS: es ist natürlich völlig legitim, eine Rezension abzuwerten, wenn sie einem nicht gefallen hat; dann wäre ein Kommentar mit einem Hinweis, was an ihr gefehlt hat, aber nicht nur eine Sache des Anstands, sondern auch anderen Nutzern durchaus hilfreich, denn dann kann der Verfasser nachbessern. Den einen Stalker, der mich seit meiner negativen Sony-RX100-Rezension verfolgt, werde ich wohl nie mehr los; nicht weiter schlimm, aber andere Leser mögen dieses tolle Forum vielleicht gerne weiterhin sinnvoll mit Leben füllen anstatt nur anonym ihre persönlichen Probleme abzuladen.
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63 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Olympus XZ10 – klein und unscheinbar – aber unheimlich stark, 18. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese kleine unscheinbare Kamera von Olympus hat mich vollends begeistert. So sehr, dass ich nicht darum komme, hier auch mal einen Beitrag zu verfassen. Vielleicht hilft es einigen, die momentan noch auf der Suche sind...

Mein Anspruch an eine Kamera war eigentlich ganz einfach:
1. Klein und kompakt (zum immer bequem dabeihaben)
2. Lichtstark über alle Brennweiten (kurze Belichtungszeiten / gewisses Freistell-Potential)
3. Schnell (denn Fotografieren heißt auch „Momente einfangen“)

Die Suche nach meinem Kamerawünschen war dann leider doch nicht so einfach (Schnüff).
Denn kleine und kompakte Modelle gibt es zuhauf. Wenn Sie aber noch lichtstark sein soll und das ganze bitte noch pronto, dann gibt es eigentlich keine Kamera auf dem Kameramarkt.
Keine? Wirklich keine?
Oh doch! Es ist das Jahr 2013 n. Chr. und eine kleine unbeugsame Olympus XZ10 hört nicht auf, sich den vielen anderen Kameramodellen zu widersetzen. Und es ist nicht leicht für die anderen Kameras, ist sie doch so klein und unscheinbar, aber unheimlich stark…

Spaß beiseite – denn diese Kamera vereint wirlich all das, was ich gesucht hatte.

Zu Punkt 1:
Ich kann sie überall bequem mitnehmen, sie fällt nicht groß auf, passt auch mal zwischendurch in eine Jeans. unauffällig Foto's machen ist immer drin. Ich hatte auch schon mit Spiegelreflex gearbeitet (Nikon D5100), auch mit Systemkameras (Sony NEX5N) oder großen Kompakten (Olympus XZ-2), diese sind natürlich griffiger und liegen richtig gut in der Hand. Aber so ein Kamerageschoss bekomme ich einfach nicht bequem in meine Hosentasche. Und extra mitschleppen möchte ich so ein Ding auch nicht. Dann nehme ich lieber meine Kinder an die Hand oder schleck mal an einem Eis, während ich ein paar Schnappschüsse von meinen Kids einfange.

Zu Punkt 2:
Die Lichtstärke ist der Hammer, nicht nur Blende 1,8 am Anfang, sondern auch am Ende mit Blende 2,7 echt gut! Ich hab da mal verglichen, mit einem Standardobjektiv aus dem DSLR-Lager habe ich anfangs Blende 3,5 und am Ende 5,6. Das heißt, ich habe mit der XZ 10 immer 2 volle Blenden Vorteil. Fazit: Wenn ich bei der XZ10 ISO 400 brauche, benötigt eine DSLR schon ISO 1600. Ob dann die Bildqualität noch so viel im Vorteil ist?

Dann hat eine Kompakte eigentlich kein Freistellpotenzial, es sei denn, es wird ordentlich gezoomt oder man geht ziemlich nah ran an ein Objekt, um den Hintergrund freizustellen. Die XZ10 kann das natürlich auch nicht perfekt, zudem ist das dem kleinen Sensor geschuldet. Aber Hut ab, denn sie kann das doch besser, als ich erwartet hätte. Bei 70-80 mm Brennweite kann ich schon etwas freistellen, was dann auch auf dem Bildschirm für eine Kompakte richtig gut aussieht. Besonders schön ist das dann beispielsweise für Porträtaufnahmen.

Zu Punkt 3:
Schnell? Ja, das ist die XZ10 auch. Fokussieren geht in 0,3 Sekunden (vom Gefühl her sauschnell) – und das nicht nur im Weitwinkel-Bereich, sondern auch bei vollem Tele superschnell! Wichtig ist natürlich auch, dass der Fokus „sitzt“. Und das ist in 99% meiner Bilder perfekt auf den Punkt, sogar unter schlechten Lichtbedingungen, und das will was heißen!
Mir auch sehr wichtig, das eine Kamera für das nächste Bild schnell wieder einsatzbereit ist. Und das macht die XZ 10 vorbildlich! Ich hab mal eine Nikon P330 gegen die Olympus XZ10 antreten lassen. Die Nikon schaffte in 10 Sekunden 3 Bilder. Die Olympus schaffte sagenhafte 10 Bilder! Und das wohlgemerkt ohne Serienbild-Funktion (da ist die XZ 10 übrigens auch sehr gut). Das nenne ich den Speed von einer DSLR haben!

Dann noch was zur Bildqualität, denn am Ende zählt immer das Ergebnis. Und wenn das nicht gut aussieht, bleibt eine Kamera eben liegen oder wird gar erst zu Amazon zurückgeschickt.
Meine Vergleiche ziehe ich hier mit einer Fuji XF-1 und einer Nikon P330 an Land. Denn diese Kameras hatte ich selbst zeitgleich in der engeren Auswahl.

Die Fuji, weil sie einen großen 2/3 Sensor hat, auch schnell war, leider aber im Tele die Lichtstärke flöten gegangen ist.
Die Nikon, weil sie gut kompakt in der Hand liegt, weil ich auch das Vorgängermodell (P310) hatte und die dazugekauften Akkus evtl. noch gebrauchen könnte. Aber auch hier am Teleende nicht lichtstark.
Ergebnis: Die Bilder der XZ10 bietet im Gesamten die besten Fotos. Farben sind sehr gut, Detailauflösung auch sehr gut – was mich verblüffte, denn die XZ10 hat den kleinsten Sensor! – Rauschen bis ISO 400 sehr gut – bei ISO 800 noch gut – ISO 1600 für Grenzfälle durchaus einsetzbar.

Ein Bild von einem Gebüsch zeigte, dass die Olympus sehr knackige Bilder macht, auch bei einer 100% Ansicht, die Nikon wird schon etwas unschärfer und Details gehen früher verloren, und die Fuji war halt auf 6 MP fest eingestellt (EXR-Sensor), da konnte sie bei feinsten (Blätter)-Details nicht ganz mithalten. Die Fuji bietet durch den EXR-Sensor eigentlich auch den größeren Dynamik-Umfang, aber huch, na sowas, die Olympus konnte auch hier sehr gut mithalten.
Was mir auch gefällt, die XZ10 belichtet lieber etwas dunkler. So werden ausgefressene Lichter vermieden (was die Nikon P330 durchaus gerne macht). Denn lieber ein dunkles Bild etwas aufhellen, als überhellte Bereiche, bei denen alles verloren ist.

Für viele Leser hier mögen die vielen Begriffe hier etwas durcheinanderbringen – bitte entschuldigt dafür –möchte ich doch unter dem Strich einfach nur klären, dass die Olympus wohl ein sehr gutes Objektiv verbaut hat. Der Prozessor aus der Olympus OM-D und der, wenn auch kleine, aber gute Sensor tun ihr übriges dazu – nämlich:
Feinste Bild-Qualität, die sich vor größeren Bild-Sensoren nicht verstecken muss!
Eine wahrlich kleine Olympus XZ-2!

So – nun zum meckern, denn da gibt es immer ebbes, auch bei der XZ10:
Videoaufnahmen sind gut, auch Video-Fokus und Farben gut, der Zoom nicht hörbar, klasse. Aber unter Low-Light kämpft die tapfere XZ10 schon ein bisschen. Unter Low-Light meine ich jetzt Videos im Halbdunkel, nur Kerze und so. Unter Kunstlicht bzw. Zimmerbeleuchtung sind die Videos aber gut!

Stichwort Kunstlicht – nächster Schwachpunkt. Der liegt mit dem automatischen Weißableich mitunter mal daneben, so dass die Bilder sehr orangemäßig aussehen. Ist aber nicht so schlimm, denn wenn der Weißabgleich in der Kamera auf Kunstlicht gestellt wird, voila, isses perfekt!

Akkuleistung hält nicht lange, daher Zweitakku absolute Pflicht. Am besten gleich externes Ladegerät mitbestellen, denn in der Kamera laden geht mal gar nicht. In der Zeit kann ich ja auch nicht fotografieren (die fehlende Ladeschale ist mittlerweile aber leider bei vielen Herstellern in Mode gekommen).

Eine gewisse Anfälligkeit für CA's – oder wie die Dinger heißen. Also so violette Lichtsäume bei kontrastreichen Übergängen. Fällt mir allerdings nicht so heftig auf, wie bei einigen Testberichten im Internet. Für mich nicht so schlimm, für manche Profis schon, die bearbeiten die Bilder aber sowieso nach, und dann ist das dank Gimp / Photoshop und Co. in Null-Komma-Nix gelöst.

Sodele, jetzt komm ich aber mal zum Schluss - obwohl man noch viel über Objektiv-Einstellrad, Touchscreen, RAW, intelligenter 10xZoom, guter Weitwinkel von 26mm, Super-Makro, eingebauter Graufilter, die Art-Filter (Dramatic ist echt cool!) usw. berichten könnte.

Ich find die XZ10 echt eine klasse Kamera. Lichtstark sind viele Kameras, aber nicht so klein wie diese hier. Und schnell ist sie dazu auch noch. Zudem stimmt die Bildqualität und ist in meinen Augen allererste Sahne. So macht fotografieren Spaß!

Ein Dank auch an Amazon für den super Kunden-Service, den Ihr immer wieder bietet.
Und Danke auch an die Vorrezessenten – da habt Ihr mir die XZ10 wahrlich schön schmackhaft gemacht!

Nachtrag am 19. Juli 2013:
Auf digitalkamera.de wurde nun auch die XZ10 getestet und die kommen auf das gleiche Fazit:
Die XZ10 ist eine würdige kleine Schwester der XZ2!

Nachtrag am 20. Juli 2014:
Nun habe ich die Kamera ein Jahr und muss noch was aus der Praxis schreiben:
Die Kamera kostet mittlerweile nur noch etwa 200 Euro, keine 349 Euro wir vor einem Jahr! Bei dem Preisverfall schlagen anscheinden viele zu, denn die Kamera ist fast nirgends mehr zu haben. Das ist mal ein Kampfpreis für eine kompakte Hosentaschenkamera mit Lichtstärke auch bei vollem Zoom.
Nun bin ich mal gespannt... ob vielleicht auch mal 'ne Oly XZ-20 rauskommt, die noch lichtstärker und schneller ist. Aber die ist dann auch sicher teurer. Daher bleibt die XZ-10 einfach ne richtig gute Kamera. Zumindest zu diesem Zeitpunkt. Denn Kameratechnik entwickelt sich kontinuierlich weiter. Aber Bilder machen kann ich nur mit einer Kamera, die ich auch nutze. Und die Olympus XZ-10 nutze ich auch weiterhin sehr gerne!
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60 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Beste für unterwegs, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Autor von Büchern über Kameras (Nikon D600, Nikon D7100) setzte ich mich von Berufs wegen intensiv mit meinen Kameras auseinander. Meine DSLR ist eine Nikon Vollformat, für Reisen und Ausflöge habe ich eine Olympus OM-D E-M5. Oft ist aber auch die Olympus-Systemkamera noch zu groß und man hat gerne was für die Jackentasche. Außerdem ist für mich auf Reisen die OM-D mit Festbrennweite + einer kleinen Kompakten mit Weitwinkelzoom die Ideallösung.
Zuletzt begleitete mich als Kompakte eine Sony RX100. Häufige Fragen nach einer Empfehlung für eine Kompakte beantwortete ich jedoch stets mit Canon S95/S100/S110/S120, da diese deutlich preiswerter zu haben ist als die kleine Sony (650 Euro für die RX100 ist dem Gros der Leute doch deutlich zu viel).
Nun lautet meine Empfehlung Olympus XZ-10.
Die Gründe:
KOMPAKT: Die Kamera ist wirklich Kompakt (die entscheidenden Millimeter kleiner als eine RX100).
WEITWINKEL: Mit 26mm (KB) Weitwinkel hat sie oft entscheidende zwei Millimeter mehr als die meisten anderen Kompakte bei 28mm.
AUSREICHEND ABER NICHT ZU VIEL TELE: Mit 130mm Tele hat die XZ-10 mehr Brennweite als viele Kompakte für Anspruchsvolle, z.B. die RX100, ohne die optischen Probleme, die eine Super-Zoom-Kamera mitbringen würde.
LICHTSTÄRKE: In Sachen Lichtstärke lässt sie die meisten anderen Kompakten weit hinter sich. Zwar können ƒ1.8 (oder besser) auch andere Apparate, doch am langen Ende, wo Lichtstärke besonders wichtig ist, hat die XZ-10 noch immer ƒ2.7 – andere fallen auf Werte von ƒ4 und schlechter ab. Das ermöglicht nicht nur Fotografie bei schwachen Lichtverhältnissen ohne Blitz, wenn andere schon einpacken können, sondern auch ein brauchbares Freistellen von Personen und Objekten vor störendem Hintergrund. Möglichkeiten der Blendenvorwahl oder manuellen Belichtungssteuerung haben eigentlich ohnehin nur mit so einem lichtstarken Objektiv einen Sinn – wer bei Telestellung des Zooms nur mehr zwischen Blendeneinstellungen von ƒ5.7 bis ƒ8.0 wählen kann, könnte genauso gut auf manuelle Einstellungen verzichten und vollautomatisch fahren.
OBJEKTIV: Das hervorragende Zuiko-Zoom ist nicht nur sehr Lichtstark sondern bildet auch sehr scharf bei vergleichsweise moderater Verzeichnung ab. Das ist sicher auch ein Verdienst des nicht sonderlicht großen Bildsensors: Wer größere Sensoren in ein vergleichbar großes Gehäuse verbaut muss mehr Kompromisse bei der Konstruktion des Zoomobjektivs eingehen. Preis der größeren Sensoren sind dann halt Randabschattungen und deutliche Verzerrung (bei JPEG in der Regel automatisch schöngerechnet).
MEGAPIXEL: Im Gegensatz zu Sony versucht Olympus nicht mit sinnlos hohen Bildauflösungen zu klotzen. Die RX100 von Sony verstopft zwar Festplatten mit riesigen Dateien, allerdings ohne einen Nutzen. Zum Test habe ich einmal ein RX100-20-Megapixel-Bild in Photoshop auf 10 Megapixel hinunter gerechnet und anschließend wieder auf 20 Megapixel hinauf, mit dem Resultat, dass die Abbildungsqualität des Originals nicht von dem zweifach neuberechneten Ergebnis unterschieden werden kann. Wie kann das sein? Ganz einfach: Kompakte Kameras, die weniger kosten als ein brauchbares Zoomobjektiv für DSLR alleine und darüber hinaus deutlich kleiner sind als diese, erreichen mit ihren Optiken niemals die Detailschärfe die für 20 Megapixel erforderlich wäre. Hohe Auflösungen bei kleinen Kameras sind reines Marketing ohne konkreten Nutzen. Die Olympus XZ-10 ist mit 12 Megapixeln sinnvoll und ausreichend konzipiert. Wer mehr Auflösung braucht rechne mit Photoshop hoch und hat dann auch kein schlechteres Resultat als bei der genannten RX100.
MARKO: Makro war eine eindeutige Schwäche der RX100. Die XZ-10 hingegen glänzt in diesem Bereich. Makro ist ein Bereich, in dem Kompakte mit kleinen Sensoren komfortabler einzusetzen sind, als System- und Spiegelreflexkameras. Deshalb gehe ich auch gerne mit OM-D-System- UND Kompaktkamera auf den Weg.
TOUCH-DISPLAY: Schön auch das Touch-Display mit dem man per Fingertipp durchaus flott auslösen kann. Wäre natürlich noch netter, wenn sich das Display klappen ließe, doch das ginge auf Kosten der Kompaktheit. Hier muss jeder seine Prioritäten abwägen.
UNTER- UND ÜBERBELICHTUNGSWARNUNG: Unter- und Überbelichtungswarnungen kennen die meisten ambitionierten Fotografen – dabei werden Unter- und Überbelichtete Bereiche farblich gekennzeichnet. NACH der Aufnahme bei der Wiedergabe. Mit der XZ-10 habe ich zum ersten mal an einer Kamera ein Option entdeckt Unter- und Überbelichtungswarnungen bereits vor der Aufnahme in Live-View anzeigen zu lassen und ich liebe es. Später hat mir ein Leser meines Blogs verraten, dass meine OM-D das auch kann.
ZUSCHALTBARER ND-FILTER: Manchmal ist es während des Tages zu hell um bei offener Blende ohne Überbelichtung fotografieren zu können. In so einem Fall ist der zuschaltbare ND-Filter eine willkommene Option (ein ND-Filter ist eine Art »Sonnenbrille« für die Kamera).
KEINE MANUELLE FOKUSSIERUNG: Was mich zunächst etwas zögern ließ die XZ-10 zu bestellen, ist der Umstand, dass sie keine manuelle Fokussierung erlaubt. Allerdings geht es mir in der Praxis absolut nicht ab. Am Ende ist eine Kompakte ohnehin immer nur ein Schnappschussapparat für mich.
Rundum eine absolut empfehlenswerte Kompakte zu einem vergleichsweise moderaten Preis.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lichtstarkes Objektiv auch im Telebereich, 20. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Suche nach einer hosentaschentauglichen kleinen Kamera zog sich lange hin. Sie sollte klein sein (so daß ich sie immer bei mir haben kann), eine gute Bildqualität liefern, hinreichend schnell sein - und vor allem sollte dies alles auch in eher schlechten Lichtsituationen ohne Blitzbenutzung möglich sein. Der letzte Punkt funktioniert nur, wenn die Kamera über ein Objektiv verfügt, das im gesamten Zoombereich lichtstark ist. Bei den meisten vergleichbaren Kameras ist das Objektiv im Telebereich nicht mehr lichtstark.
Ich bin auf diese Kamera nicht durch Bestenlisten in Fotozeitschriften gestoßen (wo sie meistens entweder gar nicht auftaucht oder, wenn sie dort auftaucht, nach Kriterien bewertet wird, die nicht unbedingt meinen Vorstellungen entsprechen), sondern letztlich über die Rezensionen bei Amazon. Dort las ich die begeisterten Beurteilungen der Olympus XZ 1 und XZ 2. Alles wunderbar; aber leider zu groß für die Hosentasche. Über diesen Umweg kam ich aber dann zu der XZ-10; sie schien den richtigen Kompromiß zu bieten.
Nach den ersten Wochen mein vorläufiges Fazit:
Ich bin (obwohl verwöhnt durch Nikon- und Sony-SLR und -SLT-Kameras) sehr angetan von der kleinen Kamera. Sie paßt gut in die Hosentasche.
Die Bildqualität ist überraschend gut für so einen kleinen Sensor. Da ich grundsätzlich nur mit dem RAW-Format arbeite, konnte ich mit Erstaunen feststellen, daß selbst Bilder mit ISO 1600 noch wirklich akteptabel sind, während ISO 400 und selbst 800 sehr gute Ergebnisse zeitigen. Landschaftsbilder in maximaler Telezoomstellung (Blick aus einem Hochhaus über Hamburg hinweg bei dramatischem Licht) sind bei ISO 100 von wirklich ausgezeichneter Qualiät bis in die Ecken auch bei 100%-Einstellung am PC.
Der Verwacklungsschutz funktioniert ausgezeichnet.
Der Zoombereich ist hervorragend.
Die Schnelligkeit ist gut. Daß sie mir im ersten Moment deutlich langsamer erschien als meine großen Kameras, liegt eigentlich nur an dem sehr verschiedenen Fotografierstil. Bei den großen Kameras bin ich gewohnt, das Objekt (z.B. ein Kind) mit halbgedrücktem Auslöser anzuvisieren und im entscheidenden Moment den Auslöser ganz durchzudrücken. Die Aufnahme erfolgt dann (sehr) schnell. Mit so einer kleinen Schappschußkamera, die man aus der Hosentasche zieht, fotografiere ich meist anders: Rausziehen, anschalten, schnell zoomen und auslösen. Der Auslöser ist also nicht schon vorher halb gedrückt; die Kamera muß erst scharfstellen (und oft sogar noch die Situation analysieren, wenn man die Vollaustomatik benutzt) und dann auslösen. Das dauert naturgemäß etwas länger. Wenn man sie aber im A-Modus wie eine SLR bedient, löst sie in der Tat sehr schnell aus.
Bislang finde ich es sehr attraktiv, die Kamera alle Einstellungen ("iAuto") selbst vornehmen zu lassen, was für Schnappschüsse aller Art sicher auch (bis auf das soeben diskutierte Problem der Schnelligkeit) recht zweckmäßig ist. Dabei findet die Automatik zumeist wirklich sehr gute Lösungen. Für Schnappschüsse gefällt mir auch außerordentlich gut das Touchscreensystem, mit dem ich bisher keine Erfahrungen hatte: Durch Antippen des gewünschten Objektes auf dem Monitor stellt die Kamera auf dieses scharf und löst dann aus. Funktioniert ausgezeichnet.
Da ich Blitzaufnahmen in den allermeisten Fällen nicht mag (sie zerstören gerade die Beleuchtung, die mich jeweils zum Fotografieren einer Szene reizte), kann ich über den Bltz noch nichts sagen. Ebenso habe ich die Viedeofunktion bislang nicht erprobt.
Insgesamt macht es mir viel Freude, die kleine Kamera stets bei mir zu haben und mit ihr zu fotografieren.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Kamera für die ganze Familie., 25. Juni 2014
Seit vielen Jahren photographiere ich mit dsr Kameras. Dabei nutze ich zurzeit eine Canon d40. Um es von Anfang an klar zusagen, einen Vergleich hiermit ist nicht sinnvoll. Mein Ziel war es eine Kamera für alle Familiemitglieder zu finden. Robustheit, Bedienbarkeit und Kompaktheit standen im Vordergrund. Nach den ersten Einsätzen und Tests kann ich sagen, sie erfüllt ihre Pflicht tadellos. Als Taschenkamera und schnelle, transportable und bedienerfreundliche Kamera ist sie von allen Familienmitgliedern, keine Photoprofis - eher Leihen bzw. Anfänger, gerne angenommen worden.
Zu den Bildqualitäten kann ich sagen, dass sie den täglichen Ansprüchen zu 90-100% genügt. Die Spielerei machen meinem Sohn Spaß und auch meine Frau hat ihre positiven Bilderfahrungen.
Aus meiner Sicht eine kleine, flexible, lichtstarke, tageslicht/reisetaugliche und bezahlbare Kompaktkamera. Wer mehr will, der sollte in die nächste höher Kameraebene investieren.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bauch oder Kopf?, 2. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die XZ-10 ist eigentlich eine feine Kamera, der ich gerne mehr Sterne gegeben hätte. Die hochwertige Verarbeitung, die tolle Bedienung mit fast schon professionellen Einstellmöglichkeiten wie bei einer DSLR sowie die hervorragende Optik des lichtstarken Objektivs stehen auf der Habenseite und führen in der Regel auch zu guten bis sehr guten Bildern. Die Bildqualität lässt sich dabei natürlich nicht mit der einer Spiegelreflex wie meiner ebenfalls aus dem Hause Olympus stammenden E-420 vergleichen, und das obwohl diese schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Im direkten Vergleich von Aufnahmen beider Kameras sieht man deutlich, dass der Bildprozessor bei der XZ-10 sehr viel stärker eingreifen muss, um aus dem kleinen Sensor die gewünschte Bildqualität herauszukitzeln. Der Fairness halber muss aber gesagt werden, dass das erst bei starker Vergrößerung wirklich störend auffällt. Dafür passt die XZ-10 ohne Probleme in jede Hosentasche, der Kompromiss zwischen Größe und Qualität ist also durchaus gelungen.

Jetzt aber zum Problem: Der Weißabgleich kommt mit fluoreszierendem Licht, also solchem aus Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen, überhaupt nicht klar! Die Bilder kommen entweder viel zu kalt (blau-) oder viel zu warm (rotstichig) daher. Ganz schlimm wird es bei gemischtem Licht, also wenn zusätzlich noch geblitzt wird. Und am allerschlimmsten ist, dass auch eine manuelle Einstellung des Weißabgleichs nicht zu besseren Ergebnissen führt. Warum sich Olympus hier so einen Lapsus erlaubt ist mir absolut unerklärlich, zumal nicht nur meine E-420, sondern auch sehr viel günstigere Kameras desselben Herstellers (z.B. VG-170 und VR-340 - siehe meine Rezensionen dort) das wesentlich besser können.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den iAUTO-Modus: Dieser ist im Dunkeln nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen, da er den Blitz, wenn überhaupt, erst viel zu spät zuschaltet. Diese unschöne Eigenschaft haben aber leider viele aktuelle Kameras, auch von anderen Herstellern, und außerdem lässt sich die Sache leicht umgehen, so dass ich das nicht überbewerten möchte.

Das Problem mit dem Weißabgleich mag möglicherweise nicht bei allen, sondern nur bei bestimmten Firmwareversionen auftreten, wird aber in der Rezension "eierlegende Wollmilchsau - leider mit einigen unschönen Problemen" von A. Hohnwald zur Olympus XZ-2, also der großen Schwester der XZ-10, genauso beschrieben und scheint somit kein Einzelfall zu sein. Also habe ich das gute Stück schweren Herzens wieder zurückgesickt und mir eine Panasonic LF1 zugelegt. Die kann zwar bei den oben genannten Vorzügen der XZ-10 nicht ganz mithalten und ist von der Bildqualität her auch nicht besser, da die Bilder ebenso wie die der XZ-10 teilweise etwas zu stark durch den hochgezüchteten Bildprozessor geschönt erscheinen. Dafür bietet die LF1 aber neben einem ordentlich funktionierenden Weißabgleich auch noch einen kleinen elektronischen Sucher. Der ist zwar ebenfalls nicht mit dem einer Spiegelreflex zu vergleichen, aber insbesondere bei Aufnahmen im Freien sehr nützlich und relativiert den nicht gerade kleinen Preisunterschied zwischen den beiden Kameras immerhin etwas.

Mein Fazit nach langem Abwägen: Der Bauch sagt Olympus, der Kopf Panasonic. Der Kopf hat entschieden, aber der Bauch trauert der schönen Olympus immer noch ein wenig nach.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein, schnell und gute Bildqualität, 8. April 2013
Von 
bill - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Mit der XZ10 hat es Olympus geschafft eine kleine, sehr edle Kamera mit wirklich sehr guter Bildqualität auf dem Markt zu bringen. Gerade für den Schnappschusseinsatz ist sie sehr gut geeignet, da man sie ohne ausgebeulte Tasche immer überall mitnehmen kann. Da ich auch die Olympus XZ1 und XZ2 (Nachfolger) besitze, kann ich auch hier eine Beurteilung machen, ob die kleine XZ10 da mithalten kann, und das kann sie. Hier nun meine Beurteilung:

Achtung: In der Produktbeschreibung hier bei Amazon wird was von einem Objektivdeckel gesagt. Das ist falsch. Die Kamera hat keinen Objektivdeckel wie bei der XZ1/2 sondern eine ganz normale automatische Objektivöffnung.

- Wirklich toll finde ich das lichtstake Objektiv. Gerade bei nicht so optimaler Helligkeit kann hier noch einiges gerettet werden, da gerade in den Zeiteinstellungen noch ein wenig mehr Puffer für eine verwacklungsfreie Aufnahme übrig bleibt.
- Ebenso wie die XZ1/2 verfügt die XZ10 über einen hochwertigen Bildsensor, einen hochauflösenden Monitor und eine vielzahl an Effekten und Einstellmöglichkeiten, die kaum Wünsche offen lassen.
- Einziges Manko gegenüber der XZ2 ist der fehlende Blitzschuh und die Scharfstellung am großen Rad an der Optik, dafür bekommt man aber eine wirklich sehr kleine Kamera.
- Die Bildqualität ist, berücksichtigt man mit welcher Miniaturtechnik hier gearbeitet werden muss, wirklich überraschend gut. Ich habe eine Reihe von Vergleichsfotos gemacht (XZ1/2/10) und festgestellt, dass bis auf einen leicht veränderten automatischen Weißabgleich die Bilder fast identisch sind, was für eine sehr hohe Qualität spricht. Hier muss man erwähnen, das der Weissabgleich bis ins kleinste Detail verändert und auch nach eigenen Vorlieben eingestellt werden kann. Wer also lieber rotstich oder blaustich mag, kein Problem.
- Sicher werden jetzt einige den kleinen Sensor und die hohe Pixelanzahl bemängeln. Die Farben wirken bei 300% Vergrößerung etwas verwaschen, haben einen Rauschanteil und Details werden glattgebügelt. Für ein tolles A4 Foto oder das Fotobuch sind die Bilder aber sehr gut geeignet. Wer macht schon von einem Foto eine Wandtapete, wo man diese Fehler dann eventuell sehen würde?
- Einen Blitzschuh gibt es, wie oben schon erwähnt, nicht, die Steuerung anderer unterstützter Blitzgeräte ist aber möglich.
- Das Gehäuse ist sehr hochwertig, da knirscht und knarrt nichts.
- Innerhalb einer Sekunde ist die Kamera einsatzbereit.
- Der Blitz fährt je nach Aufnahmemodus selber aus und auch wieder ein. Das kann teilweise für Überraschungen sorgen. Vor allem, wenn man die Kamera mit dem typischen Daumen-Zeigefinger-Griff festhält. Die linke Hand sollte die Kamera eher unterhalb stützen. Gerade beim iAuto-Modus fährt der Blitz grundsätzlich aus. Im P, A, S und M Modus kann man das (zum Glück) ausschalten. Da ich ein P-Modus Anwender bin, sehe ich da also kein Problem. Für Leute, die sich vor diesem willkürlichen Ausfahren des Blitzes erschrecken, empfehle ich das kleine Bändchen aus dem Lieferumfang an die Kamera zu befestigen. Gesichert am Handgelenk fällt sie dann nicht runter.
- Der Videomodus bietet beindruckende Qualität. Man drückt einfach den Videoknopf und schon geht es los. Wie der Fokus oder Belichtung eingestellt wird, entscheidet die Kamera dann leider selber und ohne Einstellmöglichkeiten. Schade, warum hier nicht wenigstens die Einstellungen aus dem Foto-Programmmodus übernommen werden. Erwähnen sollte man die Zeitlupenaufnahme mit 120 Frames, die mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel möglich sind. Diese Funktion lädt zum Experimentieren ein. Wie schaut der Flügelschlag eines Schmetterlings wirklich aus oder wie fällt das Ei in die Pfanne? Eine weitere noch langsamere Möglichkeit mit 240 Frames und einer Auflösung von 432 x 324 stehen zu Verfügung. Die Qualität ist aber dann nicht mehr so gut.
- Das Menü ist übersichtlich und lässt für den Fotografen kaum Einstellmöglichkeiten offen. Alle Bereiche werden mit Informationstexten erklärt.
- Natürlich gibt es auch Panoramaaufnahme, Programmauswahlmöglichkeiten für die unterschiedlichsten Situationen (Nacht, Portrait, Schnee usw.) und hervorragende Art Effekte, die Bilder in unterschiedliche Stilrichtungen ermöglichen (Lochkamera, Pop Art, Gemälde usw.).
- Mit der Fn Taste kann man sich eine häufig aufgerufene Einstellmöglichkeit als Schnellzugriff einrichten. Hier habe ich den Makromodus eingerichtet. Makroaufnahmen gelingen übrigens ab einem Abstand von ca. 10 mm.
- Die Optik bildet gut ab und Randabschattungen konnte ich nicht feststellen. Linien werden im Weitwinkelbereich an den Bildrändern etwas gekrümmt, fallen aber kaum auf.
- Der Akku hält für viele Aufnahmen und ich konnte einen Dauerbetrieb von ca. 70 Minuten bei meinen Tests erreichen (ohne Blitzeinsatz). Er wird mit Hilfe einer USB Buchse (Netzteil im Lieferumfang) in der Kamera aufgeladen. Der normale USB Eingang eines Computers reicht aber für den Ladevorgang auch aus. Ein externes Ladegerät mit dem der Akku außerhalb der Kamera geladen werden kann, ist nicht im Lieferumfang. Einen vollgeladenen Zweitakku sollte man also immer mitnehmen.
- Fotos und Videos können mit einem HDMI Kabel (nicht im Lieferumfang) am Fernseher zur Diashow wiedergegeben werden.

Fazit:
Mit gefällt die Kamera und ich kann sie jedem empfehlen, der eine kleine, schnelle, hochwertige und schöne Kamera mit guter Bildqualität haben möchte. Für den Laien bietet sie im iAuto-Modus gute Ergebnisse und für den ambitionierten Fotografen dank des RAW Modus viele nachträgliche Bildverarbeitungsmöglichkeiten.

Werde die Kamera noch weiter testen und das hier bei den Kommentaren veröffentlichen.
Bei Fragen stehe ich gern zu Verfügung.

Grüße Bill
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klein und stark, 19. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe mir die XZ-10 für einen Reise nach Äthiopien/Sansibar als Ergänzung zur DSLR (Olympus E-620 mit meistens dem 14-35 mm 1:2.0 drauf) gekauft, da ich nicht immer die DSLR mit den Objektiven mitschleppen wollte. Bin positiv überrascht, die Bildqualität ist nicht von schlechten Eltern. Nur bei schlechtem Licht habe ich manchmal sehr stark rauschende Bilder produziert, dafür sind Innenaufnahmen bei schlechtem Licht mit dem eingebauten Blitz für eine Kompaktkamera sehr gut. Für den Preis ist das Gerät echt der Hammer, Empfehlung von mir. Kann die DSLR natürlich nicht ersetzen, dafür kann man sie praktisch überall hin mitnehmen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Kompromiss für eine semiprofessionelle kompakte Digitalkamera, 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich mich von meiner Canon Powershot G7 getrennt hatte, wollte ich etwas Neues, vor allem Kleineres, Schnelleres und Leichteres, was man immer dabei haben kann, wo einem die DSLR zu groß, zu schwer und zu auffällig ist.

Zu meiner engeren Auswahl gehörten:
Canon Powershot S110
Panasonic LUMIX DMC-LF 1
Olympus XZ-10

Schlussendlich ist es die Olympus XZ-10 geworden, die für mich den besten Kompromiss darstellt.

Zu den Gründen meiner Entscheidung:
Die Panasonic LF 1 hat meines Erachtens das schlechteste Preis-/Leistungsverhältnis, was weder über die Bildqualität, noch über die Ausstattung (abgesehen vielleicht vom Sucher) gerechtfertigt ist. Deshalb hatte ich Sie gar nicht erst bestellt. Die beiden anderen Kandidaten hatte ich über zwei Wochen paralell im Test.

Ich will hier gar nicht mehr auf all die guten Eigenschaften der beiden Kameras eingehen, da sie ja schon hinreichend in anderen Rezensionen und Tests beschrieben wurden, sondern nur meine entscheidenden Feststellungen darlegen.

Die Canon S110 hat eine super Bildqualität, vor allem im Rauschverhalten in dunkelen Umgebungen, ist leichter und kleiner als die Olympus XZ-10 und ist unter Kunstlicht im automatischen Weißabgleich treffsicherer als die XZ-10. Was mich gestört hat, ist rein subjektiv die Bedienung, obwohl ich das Konzept von der G7 her schon kannte, aber mich nie damit anfreunden konnte. Doch viel mehr hat mich gestört, dass die Kamera alles tot blitzt - auch mit Langzeitsynchronisation auf 1. oder 2. Vorhang eingestellt. Zwar kann man die Blitzstärke regulieren, aber auch dies hatte nach vielen Versuchen nicht den gewünschten Effekt. Hinzu kam, dass die S110 bei der Serienbildaufnahme mit nur 1,9 Bilder/s für mich nicht ausreichend schnell war. Im Highspeed-Szenenmodus werden zwar 10 Bilder/s aufgenommen, aber leider nur 10 Bilder in Folge und man kann dabei die ISO Empfindlichkeit, die Blende sowie die Belichtungszeit nicht frei wählen.

Die Olympus XZ-10 kann zwar mit der Bildqualität und dem Rauschverhalten der S110 nicht ganz mithalten, schon aufgrund des kleineren Sensors, aber was Olympus aus dem kleinen Sensor im Zusammenspiel mit dem lichtstarken Objektiv heraus holt ist mehr als sehenswert. Die Serienbildaufnahmen sind mit 5,1 Bilder/s für mich ausreichend schnell. Wovon ich im Unterschied zur S110 begeistert bin, ist die Dartstellung von Bildern bei schwachem Umgebungslicht, wie Kerzenlicht, wo die Atmosphäre sehr gut wieder gegeben wird. Natürlich sind die Aufnahmen nicht so Detailreich wie die der S110, aber dafür stimmt wenigstens die Atmosphäre. Wovon ich begeistert bin, ist die Bedienung der Kamera. Dies liegt unter anderem auch daran, dass ich das Bedienungskonzept grundlegend von meiner Olympus E-620 kenne. Aber das Bedienungskonzept von Canon kannte ich auch und habe micht trotzdem regelmäßig "verlaufen". Ich finde es einfach genial, auf fast alle Einstellungen direkten und schnellen Zugriff haben zu können. Und das was man nicht benötigt, kann man ja abwählen.
Allen die vor der oft kund getanen Unübersichtlichkeit des Olympusmenüs zurück schrecken, möchte ich empfehlen es einfach auszuprobieren. Nach relativ kurzer Einarbeitung fühlt man sich wohl.

Ich kann die Olympus XZ-10 nach nun mehr fünf Wochen Nutzung nur weiter empfehlen!
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5.0 von 5 Sternen OLYMPUS XZ-10 - sehr gute Digitalkamera der Kompaktklasse, 20. April 2013
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bereits auf den ersten Blick nimmt die OLYMPUS XZ-10 durch modernes Styling und sicht-/fühlbar hochwertige Verarbeitung für sich ein.
Zum Lieferumfang gehören ein Ladegerät und der Akku. Eine Speicherkarte muss noch erworben werden. Mit den Informationen der gedruckten Kurzanleitung kann die Kamera unkompliziert in Betrieb genommen werden. Um allerdings die zahlreichen komplexen Möglichkeiten der Kamera auch nur ansatzweise zu verstehen, empfiehlt sich ein Blick in die auf der beiliegenden CD-ROM vorliegende umfangreiche Bedienungsanleitung (über 80 Seiten), die im PDF-Format auf dem PC abgespeichert werden kann.
Der Bildschirm der Kamera ist sehr groß und bietet auch Touchscreen-Funktionalität - beispielsweise zum Auslösen. Durch das OLYMPUS-typische große Objektiv ist die Kamera nicht "hosentaschentauglich" wie beispielsweise zahlreiche CANON-Modelle. Daher empfiehlt sich die zusätzliche Anschaffung einer entsprechenden Kameratasche.
Die Bildschirmmenüs sind übersichtlich und bieten zahlreiche Funktionalitäten bis hin zur Bildbearbeitung, die man sich durch die Dokumetation erst erschließen muss.
Die Bildqualität ist wie erwartet sehr gut. Durch entsprechende Automatik regelt die Kamera alles allein - auch den möglichen Blitzlichteinsatz. Selbstverständlich sind Videos in HD-Qualität erstellbar. Die von mir eingesetzte SDHC-Card 16 GB verfügt beispielsweise über ein Speichervolumen von 4626 Bildern oder 108 min Video, was am rechten unteren Bildschirmrand angezeigt und ständig aktualisiert wird.
Fazit: Eine empfehlenswerte hochwertige Kamera, die weder technisch noch optisch Wünsche offen lässt.
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