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am 12. März 2014
Seit seine Einheit aufgelöst und Henry Palace vorzeitig in den Ruhestand versetzt worden war, gibt es für ihn nicht viel zu tun beim Warten auf den Untergang. So verbringt er seine Zeit oft zusammen mit seinen beiden überlebenden Kollegen im Somerset Diner oder beobachtet das Treiben der mysteriösen Gruppe rund um seine Schwester Nico, bis eine Bekannte aus alten Tagen ihn darum bittet, ihren plötzlich spurlos verschwunden Mann zu finden, der doch eigentlich versprochen hatte, bis zum Ende bei ihr zu bleiben.

Wie schon im ersten Band legt Ben Winters den Fokus auch diesmal auf die gesellschaftliche Entwicklung in dieser fortschreitend bedrohlichen Umgebung, durch die Palace sich bei seiner Suche per Fahrrad mit Anhänger für seinen vom Drogendealer geerbten Hund Houdini bewegt.

Die Selbstmörder haben inzwischen den Fatalisten Platz gemacht, den Preppers und Survivalisten, die in paramilitärisch organisierten Nachbarschaftsverbänden waffenstarrend ihr Territorium verteidigen. Doch auch letzte Reste von Alltag finden sich, etwa im Rocky’s Rock ‚n’Bowl, der letzten Pizzeria/Paintballhalle, oder experimentale Gesellschaftsmodelle wie jenes am Campus einer Universität, wohin seine Ermittlungen Palace führen.

Noch liegt ein brüchiger Frieden über dem Land, die Ruhe vor dem Sturm, doch alle wissen, wenn erst einmal auch die Wasserversorgung zusammenbricht, wird es wirklich Jeder-gegen-Jeden sein dort draußen.

Und auch in diesem Band scheint Palace’ Unterfangen sinnlos, einen einzelnen Mann zu finden, der nicht gefunden werden will, in einer Welt voller Verschwundener und Verlorener; einer Welt mit zehntausenden Katastrophenflüchtlingen der östlichen Hemisphäre, die per Containerschiff ihr Glück versuchen, doch meist versenkt werden, bevor sie das Ufer erreichen, denn der Krieg um die Ressourcen hat längst begonnen.

Neben der Haupthandlung, der Suche nach dem verschwundenen Brett Cavertone, kommt auch dem im ersten Band nur angedeuteten Handlungsstrang rund um die von Nico und ihrer Gruppe verfolgten Verschwörungstheorie eine immer größere Rolle zu. So findet Palace im Laufe seiner Ermittlungen Indizien, die darauf hindeuten, dass doch mehr dahinter stecken könnte, als ursprünglich angenommen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass erstmals die Frage auftaucht, ob es nicht eigentlich viel schlimmer wäre, wenn der Einschlag jetzt ausbliebe, nach allem was die Menschen bereits getan haben, nachdem sie schon so weit gesunken sind auf der zivilisatorischen Leiter, und wer daraus einen Nutzen ziehen könnte.

Alles in Allem ist auch der zweite Band - trotz einiger leichter Logikschwächen - wieder ein intelligentes, fesselndes Buch, das genügend Handlungsspielraum für den letzten Teil der Trilogie lässt. Man darf also gespannt sein, in welche Richtung Winters mit seinem Szenario letztlich gehen wird.

Von mir eine klare Leseempfehlung!
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am 1. August 2014
...which is a good Thing as the author promised a third book in the series. While I liked the first book very much, not so much for ist storyline but for the atmospheric twist of a civilization with a deadline of several months combined with Chandler-style writing, this one could not decide between Mad Max splatter and Da Vinci Code, miraculous saving by helicopter included.
What a waste of time. But I will be giving "The Last Policeman" its due.
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