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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie beschreibt man so ein Werk?
... am besten gar nicht, denn wie kann man Gefühle beschreiben, die Momente in denen man einfach nur Gänsehaut bekommt?

Les Misèrables ist für mich ein unbeschreiblich schönes Werk. Vor ca. 10 Jahre hatte ich das Glück innerhalb eine Ensembles selbst ein Musiker unter vielen zu sein, der der wunderschönen Musik Leben...
Vor 3 Monaten von Pinki veröffentlicht

versus
21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unkaputtbare Vorlage, Umsetzung mit Schwächen
Victor Hugos Romanklassiker "Les misérables" gehört zu meinen ewigen Lieblingsbüchern;
ferner kenne und schätze ich die alte Verfilmung mit Jean Gabin, den TV-Mehrteiler mit Gérard Depardieu, die Aufzeichnung der originalen französischen Musicalinszenierung und hatte auch das Glück, die wunderschöne Inszenierung des...
Vor 24 Monaten von Berlinoise veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie beschreibt man so ein Werk?, 1. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (Amazon Instant Video)
... am besten gar nicht, denn wie kann man Gefühle beschreiben, die Momente in denen man einfach nur Gänsehaut bekommt?

Les Misèrables ist für mich ein unbeschreiblich schönes Werk. Vor ca. 10 Jahre hatte ich das Glück innerhalb eine Ensembles selbst ein Musiker unter vielen zu sein, der der wunderschönen Musik Leben einhaucht. Insofern kann ich glaube ich beurteilen, was hier bei der Verfilmung geleistet wurde.

Musikalisch ist es wirklich top. Ja man kann meckern, ein Haar findet immer jeder der eines finden will, aber die Schauspieler haben aus Ihren Möglichkeiten, die im Vergleich zu Musical-Darstellern doch etwas limitiert sind, erstaunlich viel gemacht.

Was man hier in den Vordergrund stellen muss, ist aus meiner Sicht das Ensemble aus Schauspielern im Vorder- und Hintergrund und Orchester. Die Ausstattung war natürlich oppulent udn was anderes hat man bei einer Hollywoodverfilmung aber eigentlich auch nicht erwartet. An einigen Stellen wurde wieder etwas dick aufgetragen, aber auch das ist Teil des Geschäfts.

Fazit:
Eine sehrt gute Musicalverfilmung, wenn nicht gar die Beste. Auch für jermanden der den Stoff nicht kennt, ist sie glaube ich gut nachzuvollziehen. Jedem dem der Stoff gefällt, sei die Vorlage von Victor Hugo an Herz gelegt: auf Französich "Les Misèrables" und auf "Die Elenden"- wenn eine deutsche Übersetzung gelesen wird, bitte vorher informieren, es gibt verschiedene.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vive la France, vive la revolution, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (DVD)
Oh Eponine

Ich glaube, ich bin verliebt. Zumindest ein kleines bisschen. Wenn dich Marius nicht will, dann komm doch zu mir.

Samantha Barks, der wahre Star in diesem fantastischen Cast. Samantha Barks, die auch im Londoner Musical die Rolle der Eponine spielt, sie singt und spielt sich hier die Seele aus dem Leib. Sie hat es geschafft, mir bei jedem einzelnen Mal die Tränen in die Augen zu treiben. Jedes. Einzelne. Mal.

Manch einer schreibt, hier wird zu viel gesungen... vergesst es, nein! Ich wünschte mir, dass jede einzelne Sekunde nur gesungen wird. . Es ist wahnsinnig toll, die Musik, der Gesang, der von JEDEM Darsteller so einhundert Prozent perfekt zur Figur passt. Egal ob Fantine, Jean Valjean, Javert, Enjolras, Eponine, Marius, Cosette oder all die anderen. Grandios. Die Musik, diese eingängigen Melodien.
Mitreißend.
Traurig.
Emotional.
Lustig.
Triumphierend.
Wunderschön.
Die Kamera unterstreicht diese Gefühle noch, indem sie große Aufnahmen der Gesichter zeigt, der Augen, der Lippen, jeder kleinsten Regung im Gesicht.

Schauspielerisch kann ich keinen einzigen Makel feststellen. Hugh Jackman als Jean Valjean ist einmalig. Seine Augen. Diese Augen. Blutunterlaufen. Leicht zitternd und von Angst durchzogen und doch so viel Willen und Kraft, so viel Liebe. Er muss nur in die Kamera blicken, und man hat Jean Valjean vor sich.
Anne Hathaways „I dreamed a Dream“ ist so traurig, dass einem das Herz brechen möcht, und obwohl ihr Auftritt nun wirklich nicht lang andauerte, so ist sie doch den ganzen Film über präsent. Und der Oscar ist auch völlig verdient.
Russell Crowe passt ebenfalls hervorragend. Ja, seine Stimme mag vielleicht etwas merkwürdig klingen, wenn man ihn zum ersten Mal singen hört. Aber je öfter das der Fall ist, umso mehr wird klar, dass Javert keine andere Stimme haben kann. Mal davon abgesehen, dass er schauspielerisch sowieso makellos ist.
Eddie Redmayne mit seinen Sommersprossen ist zwar optisch nicht unbedingt so, wie ich mir Marius vorstellen würde. Aber er spielt es perfekt. Und wenn er gegen Ende zu seinem Lied „Empty chairs at empty tables“ ansetzt, dann möchte ich mal sehen, wer da trockene Augen behält. Amanda Seyfried, so oft sie auch gescholten wird, singt und spielt ihre Parts ebenso toll. Aaron Tveit als Enjolras, Daniel Huttlestone als Gavroche und Colm Wilkinson als Priester, der ebenfalls bereits im Musical mitsang, sind ebenso gut besetzt wie Sacha Baron Cohen und Helena Bonham Carter als so herrlich verrücktes Wirtsleute-Paar, dass man diese beiden Figuren einfach gern haben muss.
Achja. Beinahe vergessen. Eponine ♥ Samantha Barks. Ich kann es nicht oft genug sagen. Der absolute Höhepunkt in diesem Film. Emotional, gesanglich, optisch, schauspielerisch. Ein absoluter Traum. Ich hoffe sehr, dass man noch oft von Samantha Barks hören wird.

Aber außer den Künstlern hat der Film noch so viel mehr zu bieten.
Da sind traumhafte Kulissen von Paris im 19. Jahrhundert. Große Berge, riesige Schiffe mit gigantischen Wellen. Der Schmutz der Stadt, das Elend der Menschen, Ratten, Müll, Scheiße. Schon optisch merkt man, wie dreckig es der normalen und der armen Bevölkerung zu dieser Zeit geht. Die Kostüme, die ganze Optik der verschiedenen Figuren ist ebenso fantastisch.

Ja, und dann ist da noch die Geschichte.
Es ist zum einen die Geschichte des ehemaligen Sträflings Jean Valjean, der ein neues Leben beginnen möchte, aber immer wieder von seiner Vergangenheit und dem Polizisten Javert eingeholt wird, sodass er eigentlich auf ewig ein gehetzter Mann bleibt. Auf ewig auf der Flucht, ohne je zur Ruhe zu kommen.
Es ist die Geschichte von Fantine, die als alleinerziehende Mutter ihre Arbeit verliert und sich aus Verzweiflung in die Prostitution begibt, um ihr Kind ernähren zu können.

“Do you hear the people sing,
Singing the sing of angry men?
This is the Music of a people
Who will not be slaves again.
When the beating of the heart
Echoes the beating of the drums
There is a life about to start
When tomorrow comes.”

So kraftvoll, so motivierend, so aufwieglerisch. Eine Fanfare der Revolution, eine Fanfare für den Sieg. Es ist die Geschichte der unterdrückten Menschen in Frankreich. Der Menschen, die nichts mehr zu fressen haben, die auf der Straße beinahe verrecken. Es geht um Freiheit. Um Mut und Tapferkeit. Um Revolution. Darum, sich nicht alles gefallen zu lassen, aufzustehen, zu kämpfen.
Die Barrikaden-Kämpfe der Studenten in Paris um 1830 (etwa) bilden den Rahmen für den zweiten Teil der Geschichte.

“Tomorrow you'll be worlds away. And yet with you, my world has started!”

Und in dieser schwierigen, revolutionären Zeit suchen und finden ein paar junge Menschen ihre große Liebe. Eponine und Marius. Marius und Cosette. Drei Menschen, aber nur zwei können zueinander finden. Tragisch, dramatisch. Liebe im Krieg. Junge Liebe, die vielleicht durch Gewalt wieder getrennt wird, bevor sie richtig begonnen hat. Die vielleicht nie existieren kann. Und Liebe, die nie zustande kommen kann.

„One more day all on my own, one more day with him not caring.“

Und es gibt einige Szenen, bei denen sicher jeder kräftig Schlucken muss. Zum Beispiel das Lied der jungen Cosette oder das Ende, das so traurig macht und doch mehr als glücklich. Das Kraft gibt, dass mit der wunderbarsten Gänsehaut aller Zeiten den Zuschauer aus dem Film begleitet.

Ein wahnsinnig emotionaler Film, ein Historienepos, ein Film über Freiheit, über Liebe, über Flucht, über Angst und Mut. Grandiose Ohrwürmer, die mich einfach nicht mehr loslassen wollen. Das beste Musical, die tragischste und die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten. Und Samantha Barks.

Oh, Eponine ♥
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93 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreißende Umsetzung eines Meisterwerks, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (DVD)
Wie ich schon bei der Highlight-CD verkündet habe: "Les Miz" ist und bleibt mein Lieblingsstück unter den Musicals. Gerade dass es mehr Oper als Musical ist und nahezu gänzlich auf Dialoge verzichtet, macht es so mitreißend - eine wunderschöne Melodie löst die nächste ab, jedes Lied bringt die Stimmung perfekt rüber.

Generell muss man schon zwischen Bühne und Film unterscheiden - die Medien sind zu unterschiedlich, aber wenn man das Bühnenstück im Hinterkopf hat, sind natürlich gewisse Erwartungen da. So fällt es bei der Bühnenfassung gar nicht auf, wie sehr durch manche Szenen gehetzt wird, weil im Theater so viele visuelle und akustische Reize mitspielen, im Film hingegen fällt es doch mitunter auf (z. B. die Szene im Gericht). Das war für mich zwar nicht so irritierend, ich könnte mir aber vorstellen, dass dem einen oder anderen, der das Musical nicht kennt, das negativ auffällt. Und während ich Kostümierung und Maske phantastisch fand, sind mir die Bluescreen-Effekte teilweise sauer aufgestoßen; das alte Paris wirkte zum Teil dermaßen CGI, dass es die ganze Authentizität kaputt gemacht hat (z. B. bei "Stars").

Der Film lebt aber vor allem von den Darstellern - das merkt man schon allein an den vielen Close-ups (man bedenke, dass "I dreamed a dream" nur aus einer Nahaufnahme von Anne Hathaways Gesicht besteht). Hugh Jackman und Anne Hathaway spielen sich wirklich die Seele aus dem Leib und wirken auf mich auch keineswegs überzogen und hyperdramatisch, wenngleich mir nach wie vor nicht gefällt, dass Hugh Jackmans Stimme des Öfteren etwas gepresst klingt und gerade "Bring him home" viel zu sehr rausbrüllt. Aber seine Verwandlung vom Gefangenen zum Bürgermeister zum alten, gebrechlichen Mann ist schon sehr beeindruckend.

Neben den hervorragenden Darstellern mit Musicalerfahrung (Aaron Tveit und Samantha Barks) sticht für mich aber Eddie Redmayne am meisten heraus. Nicht nur eine klasse Stimme (vor allem in den Höhen), sondern auch grandios gespielt. "Empty chairs at empty tables" ist mir jedenfalls nähergegangen als "I dreamed a dream" (das ich schon phantastisch fand).

Russell Crowe hat (zurecht) die meiste Kritik abbekommen. Beim Durchhören der CD fand ich seine Stimme schon schwach, hab aber darauf gesetzt, dass mich sein Schauspiel überzeugt - dem ist leider nicht so. Wenn man Mimik mit Jackman und Hathaway vergleicht, so hat Crowe eigentlich die ganze Zeit den gleichen Gesichtsausdruck und ist zu sehr darauf fokussiert, die Töne einigermaßen richtig zu singen, worunter das Schauspiel insgesamt leidet. Javert, eine starke Persönlichkeit, die nur Schwarz und Weiß kennt, kommt insgesamt zu schwach rüber. Immerhin sind die Töne an sich richtig - und wenn man sich auf YouTube mal ein paar Videos mit Crowe ansieht, merkt man auch, dass er eigentlich gar keine schlechte Stimme hat - aber für diese Art von Musik einfach total unpassend. Da hat beispielsweise Amanda Seyfried den Vorteil, dass sie schauspielerisch sehr in die Rolle der Cosette passt, wenngleich auch ihr Gesang eher dünn ist. Immerhin war ich vom letzten Ton bei "A heart full of love", der ja ziemlich hoch ist, sehr angenehm überrascht.

Auch kleinere Rollen wie der Vorarbeiter in der Fabrik, Gavroche und einige der Studenten, sind wirklich toll besetzt. Mit meinen Kritikpunkten würde ich am liebsten 4.5 Sterne vergeben, aber weil mich der Film nicht nur trotz Länge gut unterhalten, sondern auch tief berührt hat, bekommt er die volle Anzahl an Sternen. Jedem, der das Musical kennt und/oder Englisch gut versteht, empfehle ich die Originalversion. Die "deutsche" Fassung ist größtenteils untertitelt, nur die wenigen Dialoge haben sie dann doch synchronisiert anstatt einfach den Film komplett zu untertiteln, was vermutlich etwas irritierend ist (sagte man mir). Die Texte sind sprachlich nicht unanspruchsvoll, aber meiner Meinung nach gut zu verstehen, sogar die Passagen, in denen recht dreckiges Britisch gesprochen wird (z. B. Gavroche).

Dass die Reihenfolge der Lieder verändert wurde, die Lieder zum Teil gekürzt und die Texte abgeändert oder sogar erweitert wurden, hat mich überhaupt nicht gestört oder irritiert. Es hat gut gepasst und war nicht weniger schlüssig als bei der Bühnenfassung.

Insgesamt eine gelungene Adaption, die die Hoffnung weckt, dass vielleicht ein paar mehr Musicals der Sprung auf die Leinwand gelingt - vor allem denen, die es hierzulange nicht (mehr) gibt (einmal abgesehen von den horrenden Ticketpreisen).
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72 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 19. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (DVD)
Gemeinsam mit meinen Eltern habe ich (15 Jahre) diesen Film im Kino gesehen. Ich war zunächst sehr skeptisch, da ich eigentlich nicht der größte Fan von Musicals oder Musicalfilmen bin (kommt vielleicht mit dem Alter?). Doch was mich dann auf der Leinwand erwartete, war bombastisch. Tolle Schauspieler, tolle Kulissen und mitreißende, wunderbare Musik. Am Anfang war es zwar noch schwierig für mich, der Handlung zu folgen, da ich mich an den englischen Gesang erst gewöhnen musste. Mit der Zeit gelang mir dies aber, sodass ich auch den größten Teil verstand, zwar nicht alles, aber ich denke, das muss man von einem Jugendlichen wie mir auch nicht erwarten. Allen, die der englischen Sprache einigermaßen mächtig sind, lege ich diesen Film ans Herz, wer zudem noch Musicals mag, wird an "Les Miserables" seine Freude haben. Über den von einigen angeprangerten schlechten Gesang kann ich nicht viel sagen, da ich mich damit nicht so auskenne, allerdings bin ich der Meinung, dass der Film wesentlich authentischer wirkt, wenn nicht alle Töne perfekt getroffen werden. Weitere Worte halte ich für nicht notwendig, schaut euch den Film einfach an und bildet euch eine eigene Meinung ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin die 226. Rezension - und auch ich fand den Film grandios!, 10. Dezember 2013
Von 
Happy (Ich wohne im schönen Havelland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (DVD)
Es wurde alles gesagt, aber dieser Film hat es verdient, dass auch ich hier meine 5 Sterne gebe. Selbst mein Freund, ein ausgesprochener Musical"verachter" legte sein Ipad beiseite und schaute gebannt auf den Fernseher.

Die Musik liebe ich bereits, seit ich in Berlin im Theater des Westens das Bühnenstück sehen durfte. Ich war skeptisch, ob die Schauspieler es schaffen würden, meinen Erwartungen gerecht zu werden. Und: Ich wurde eingesaugt von der Darstellung! Ich habe das Gefühl, zum ersten Mal wirklich gesehen zu haben, was die Schauspieler KÖNNEN. Ich fand die Leistungen überragend, ohne wirklich darauf zu achten. Hugh Jackmann und Anne Hathaway waren zwar mit Abstand die stärksten Persönlichkeiten, aber auch alle anderen Darsteller waren fantastisch. Russell Crowe hätte für mein Empfinden etwas mehr Mienenspiel und Emotionen zeigen können, aber trotzdem war er gut.

Der Film war lang? Ja? Tatsächlich? Ist mir gar nicht aufgefallen...

Prädikat: Überaus sehenswerter Film!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Bildadaption eines großartigen Bühnenstückes, 8. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (DVD)
Einige Kritiker bemängeln ja an dieser Musicalverfilmung, dass "so unheimlich viel Gesang drin vorkommt" - was mich offen gesagt zum lachen gebracht hat (sorry, ist echt nicht böse gemeint). Ja - *zustimmendes nicken* - , es wird echt doll viel gesungen! :-) Wer also keine Musicals mag, kann mit dieser DVD nicht glücklich werden.

Mich persönlich hat der Film komplett umgehauen. Konnte viele Tage lang weder die Bilder aus dem Kopf bekommen noch die Ohrwürmer loswerden, und das, obwohl ich die Bühnenversion mehrmals live gesehen habe, die Jubiläums-DVD schon vor Jahren rauf und runter geguckt habe, kurz gesagt: die Musik eigentlich in und auswendig kenne.

Aber diese Verfilmung erschließt mir vieles auf völlig neue und besonders eindringliche Weise, mit Bildern, die eine Bühne naturgemäß nicht bieten kann. Die ohnehin schon aussagekräftigen Texte erhalten hier ihren stimmigen Rahmen und sprechen so noch klarer als zuvor. Es ist eben ein Unterschied, ob die Hauptfigur Valjean auf der Bühne dreimal im Kreis laufend von der Sehnsucht nach Freiheit singt, oder ob wir außerdem noch die weiten Berge und Täler auf der Wanderung eines gerade erst entlassenen Sträflings sehen. Oder ob die Großaufnahme ein derart heftig ausgemergeltes und zorniges Gesicht zeigt, dass einem Angst und Bange werden kann (großartig: Hugh Jackmann), wo sich die Bühne mit dem gebückten Gang eines erschöpften Mannes begnügen muss. Aus meiner Sicht hat die Verfilmung alle ihre Möglichkeiten voll ausgeschöpft und bildgewaltig visualisiert, was die Bühne in erster Linie nur erzählen kann.

Ein weiteres Plus der Filmversion ist die absolut schlüssige Nachvollziehbarkeit. Schließlich brauchte Victor Hugo für seine lange, nicht immer unkomplizierte Geschichte weit über 1.000 Seiten (!). Gut also, dass extra für den Film einige Einschübe neu konzipiert (und tw. sogar komponiert) wurden, z.B. die Ermahnung eines Beamten, Valjean sei als gefährlicher Mann lebenslänglich auf Bewährung und werde umgehend verhaftet, falls er seine Bewährungsauflagen nicht einhalte. Da diese Szene so im Bühnenmusical nicht vorkommt, war mir jene wesentliche Bewährungs-Info zuerst komplett durchgegangen, so dass ich angesichts der verbissenen Verfolgung durch Polizeiinspektor Javert ein wenig ratlos war.

In erster Linie will der Film also die Geschichte erzählen, und das muss sich, wie zumindest ich finde, auch im Gesang zeigen. Der ist nämlich nicht schlechter als der auf der Bühne, sondern vor allem anders. Auf der Bühne ist der glasklare Gesang von Profis angebracht, bei denen jeder Ton sitzt. Sehe ich aber auf dem Bildschirm die Geschwüre "der Elenden" (Les Miserables), die in versifften Straßen vor sich hin vegetieren, finde ich glasklaren, wohlklingenden Gesang fehl am Platz und mag stattdessen viel lieber die Echtheit, mit der die Schauspieler ihre Lieder den Rollen entsprechend vor sich hin rotzen, schmachten oder jammern.

Zugegeben, mir gefällt auch nicht jede Stimme. Für mein Empfinden singt Marius original wie Kermit der Frosch, und ja, Russel Crowe schöpft die Möglichkeiten seiner Figur Javert" nicht annähernd aus - mir ist das zu gleichförmig und emotionslos - aber jetzt mal ehrlich, ist das nicht meckern auf hohem Niveau? Etwaige Mankos werden ausgeglichen u.a. durch den überragenden Hugh Jackmann, obwohl ich ihn das Lied "Bring him home" neu hätte singen lassen ("Hey, Hugh, geht das auch etwas weniger gepresst?"), aber im Gros seiner Szenen gibt er einen komplett überzeugenden Valjean. Man sehe sich nur mal sein "Who am I?" an, also echt, geht das noch besser? Auch Anne Hathaways "I had a dream" ist so eindringlich und emotional wie sonst kaum eine Interpretation zuvor (sorry, Susan Boyle). Ich finde eigentlich fast alle Darsteller toll, außer Kermit den Frosch - den aber andere Zuschauer wiederum total toll finden, und damit meine ich jetzt nicht Miss Piggy. Tja, so verschieden sind halt die Geschmäcker.

Zu guter Letzt: Les Miserables motiviert mich allen Ernstes, ein besserer Mensch zu sein". Wirklich wahr! Das große Thema des Stückes ist nämlich "Vergebung". Vergebung ist der Grund für Valjeans Lebenswandel und fortan Leitmotiv auf seinem weiteren Weg. Weil er Vergebung erlangt hat, kann er selber auch vergeben. Diese Botschaft war dem Autor Victor Hugo ein wichtiges Anliegen. Nicht nur die Anprangerung der gesellschaftlichen Missstände. Les Miserables ist eben auch ein Plädoyer gegen Rache, für Gnade, gegen Schwerter und für die Verwandlung von Schwertern zu Pflugscharen. Das haut mich immer wieder aufs Neue um. Victor Hugo, Du bist für mich der wahre Held dieser Geschichte.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 27. Oktober 2014
Von 
A. Banerjee (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (Amazon Instant Video)
Bester Les Miserables Verfilmung, die ich je gesehen habe.
Bester Musicalfilm den ich je gesehen habe.
Die Linien zwischen Opfer und Täter sind hauchdünn. Toll gespielt.
Großartige Geschichte über Ungerechtigkeit und Vergebung!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film fürs Archiv, 6. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (DVD)
Wer hätte gedacht, dass unsere Filmhelden alle so schön singen können?
Ich jedenfalls war überrascht, was Hugh Jackman, der Werwolf, schafft.
Auch die zarte Anne Hathaway und den bösen Russell Crowe habe ich nie überzeugender gesehen.
Klasse Film, der wieder Spaß an großen Gefühlen weckt.
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42 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich!!!, 15. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (DVD)
Vorerst muss ich betonen, dass sich diese Rezension nicht auf die DVD sondern auf den Film bezieht.
Ich sah den Film zum ersten mal bei der Premiere in London.Anschließend bei der Vorpremiere in Deutschland.
Ich bin eigentlich kein großer Musical-Fan, aber was ich da während der 3 Stunden erlebte, war unbeschreiblich.

Hugh Jackman als Jean Valjean ist so gut in der Rolle, dass man glaubt, er hätte wirklich das ganze Unglück, was ihm wiederfährt, mit erlebt. Man sieht förmlich den Schmerz in seinen Augen.
Anne Heathaway's "I dreamded a dream" war so gefühlvoll, dass sogar dem härtestem Kerl Tränen aus den Augen liefen.
Auch Russel Crowe, Eddie Redmayne und alle anderen Schauspieler sind unglaublich überzeugend und die Lieder sind perfekt gesungen.
Ein bisschen mehr Dialog wäre wünschenswert gewesen, doch da Lieder so wünderschön sind und der Text so viel aussagt, ist es nicht so schlimm.

Dieser Film ist ein absuluter Must-see und ich freu mich schon auf den 21.Februar, denn da kann ich den Film zum dritten Mal anschauen ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Film!, 31. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Les Misérables (DVD)
Kann diesen Film nicht oft genug schauen-habe diese DVD zusammen mit der Special Extended Version gekauft und als Geschenk hergegeben! Ist super angekommen und für diesen Film zahlt sich jeder Cent aus!
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Les Misérables
Les Misérables von Tom Hooper (DVD - 2013)
EUR 4,99
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