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TOP 100 REZENSENTam 7. Februar 2015
Ich war auf der Suche nach einer kompakten Kamera mit den Abbildungsleistungen einer Spiegelreflexkamera. Besonders in Innenräumen war ich mit der Performance meiner bisherigen Kamera (Panasonic TZ 18) nicht zufrieden.

Nachdem ich zahlreiche Testberichte gelesen habe, habe ich mich für die NX 300 entschieden. In den Testberichten schnitt die NX 300 immer sehr gut bis exzellent ab. Die Testberichte stimmen, die Kamera ist spitze.
Meine Erwartungen würden übertroffen, ich bin wirklich begeistert.

Obwohl die Kamera nur 286g wiegt und sehr klein ist (122x64x41mm),weist sie einen CMOS-Sensor mit 23,5x15,7mm Größe auf. Das ist das Format von Mittelklasse Spiegelreflexkameras! Entsprechend sind die Bilder.
Der moderne Sensor ist sehr lichtempfindlich. Selbst mit dem günstigen Kit-Objektiv kann man in Innenräumen häufig ohne Blitz superscharfe Bilder machen. Wer mag kann sich ein lichtstarkes Festbrennweiten Objektiv dazu kaufen (z.B. das Pancake S30NB Objektiv 30MM) - dann braucht man den Blitz fast nie mehr.

Wie gut die Bildqualität ist, sieht man, wenn man die Bilder bei hoher Zoomstufe betrachtet - ein Traum, scharf, rauscharm, gute Farbwiedergabe. Die sehr guten Laborwerte, die in den Tests der Fotozeitschriften hervorgehoben werden, zeigen sich auch in der Praxis - ob bei wenig Licht in Innenräumen oder draußen.

Die Autofokusfunktion ist schnell und zuverlässig, so kann man problemlos viele Bilder in kurzer Zeit machen - ehrlicherweise muss man sagen, dass die Fokus- und Serienbildeigenschaften einer hochwertigen Spiegelreflexkamera prinzipbedingt nicht erreicht werden - die Frage ist halt, ob man deshalb viel mehr Geld ausgeben und viel mehr Gewicht mit sich rumschleppen möchte.

Die Automatikfunktionen ermöglichen in vielen Aufnahmesituationen hervorragende Bilder - wer mag kann natürlich zahllose Dinge manuell einstellen. Dies wird von dem Bedienungskonzept und dem 3,3 Zoll-Amoled-Touch-Display sehr erleichtert. Neben der gut gemachten Touch-Funktion hat mich der Bildschirm durch seine Auflösung und Brillianz überzeugt. Wenn man im extrem hellen Sonnenschein fotographiert, sieht man auf dem Display allerdings auch nicht viel.

Full-HD-Videos sind möglich - die Qualität ist sehr gut.

Sogar WLAN ist integriert.

Die Bedienung ist einfach und für die wesentlichen Funktionen selbsterklärend.

Nachteile:
Akkuladegerät ist NICHT Lieferumfang und ziemlich teuer.
Kein Sucher.
Das Design gefällt mir nicht besonders - Retro-Look des Gehäuses, moderner Stil der Objektive - das sieht eigenartig aus.

Fazit:
Ich bin immer noch völlig begeistert, dass es eine Kamera in dieser kompakten Bauweise, dieser Spitzenbildqualität und so einem Sensor für diesen Preis gibt. Würde ich in jedem Fall wieder kaufen.

Ich freue mich über "hilfreich" Rückmeldungen und bitte diejenigen, mir einen Kommentar zu schreiben, die meine Rezension als "nicht hilfreich" bewerten - so kann ich die noch fehlenden Informationen nachliefern und so die Rezension verbessern.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Juli 2014
Zu denTechnischen Daten muß man ja nichts mehr schreiben.Ich möchte hier auf das was aus meiner Sicht wichtig ist, eingehen.Kann ja Jeder auch nur seine Erfahrungen/Standpunkt mitteilen.

Zuerst einmal ist da das sehr gute Preisleistungsverhältnis.Das ist wirklich mit das beste was es zur Zeit gibt.
Zum anderen die im Vergleich "günstigen" und brauchbaren Objektive.Erinnert mich immer wieder an Olympus.
Und dann, für mich eines der wichtigsten Kriterien.Die Bedienung und die Bildqualität.

Zum fehlenden Sucher muß ich sagen, daß weiß man vorher.Wer das im nachhinein bemängelt tut mir leid.
Qualität und Auswahl der Materialien ist sehr hochwertig.Magnesium/Titan Legierung und eine Art Kunstleder.
Die Kamera ist ziemlich schnell und hat eine sehr gute Bildqualität.Es stimmt, bis iso 3200 ist es super.

Was wirklich beeindruckend ist, ist die Bedienung.Nur über den Touchscreen, nur mit den Hardwaretasten, oder zusätzlich mit dem Objektiv.(I Fn-Taste/ Sehr! Inovativ). Das hat Samsung super gemacht, da sich auch alles gleichzeitig nutzen lässt.Man braucht kein Handbuch.
Der Touchscreen macht hier mal wirklich Sinn, denn gerade bei Makros macht es einfach Spaß per Touch die Schärfe dahin zu legen, wo sie hingehört.Und da kommt der Punkt, wo ich den Sucher nicht vermisse.Das gesammte Bedienkonzept ist einfach klasse.
Eigentlich wollte ich mir zu meiner Olympus DSLR ein Lichtstarkes Objektiv kaufen.Als ich dann die berichte der Samsung NX300 gelesen hatte und den Preis mit dem tollen Kit sah, konnte ich nicht wiederstehen.Was man da zum halben Preis des Objektivs geboten bekommt....super.Ja, nun kommen alle wieder Glas ist alles....Ja mag stimmen, aber es muß nicht teuer sein.(Marktpreise, nicht uvp)
Der Monitor ist klasse, aber wie bei allen anderen Fotoaparaten am Markt, lässt sich auch hier die Bildqualität nur grob einschätzen.
In der Praxis ist es schon beachtlich, wie gut und schnell die Bilder mit dem 18-55 OIS gemacht sind.Freihand gelingt eine Menge.Zudem ist das "Kit" schon schnell und Qualitativ gut.
Im vergleich mit der Alpha-6000 (Die gefiel mir auch) kann die NX300 in sachen Bildqualität locker mithalten.Die Alpha 6000 hat zwar einen Sucher, gerade im Makro bereich möchte ich auf den tollen Touchfokus der NX300 (Den die Alpha nicht hat) nicht mehr verzichten.Dann lieber ohne Sucher.
Die Videos mit dieser cam werden Klasse.Selbst wenn man das Objektiv von Hand nachführt, sieht es noch richtig klasse aus.Sehr wenig Ruckeln oder "Pumpen".Die Videoaufnahmen sind Prima und Qualitativ hochwertig.
Der beigepackte "mini-Blitz" hat mich auch überrascht.Er ist tatsächlich brauchbar.Natürlich nicht in Hallen, aber in normalen Wohnräumen oder als Aufhellblitz doch brauchbar.
Der Nachtmodus und der Panoramamodus wurde sehrgut umgesetzt.Im Nachtmodus macht sie wenn nötig mehrere Bilder und rechet sie zu einem Bild zusammen.Das klappt sehrgut.Hat Sony ja schon länger.
Zubehör ist natürlich individuell.Ich würde Jedem raten, der etwas mehr fotografiert, sich gleich ein gescheites Ladegerät und 1-3 Akkus dazu zu kaufen.Kann das Baaxtar mit den beiden Akkus empfehlen.Es gibt auch Troy und wie sie nicht alle heissen.Meist sind nur andere Ladeschalen draufgeklippst (für andere Kameras), aber die Leistung ist nicht bei allen gleich.

Wenn ich was zu bemängeln habe, dann das der Griff schonmal etwas wärmer wird und das das 18-55 OIS im ausgefahrenen Zustand "wackelt" (Bildqualität ist trotzdem gut).
Unendlich scharfstellen wäre schön...villeicht sollte ich dafür mal ins Handbuch schauen...denn da hat sie meiner Meinung nach ein Problem.oder es steht im Handbuch (-;
Das wars auch schon mit Meckern.

Die NX300 mit zusätzlichem Sucher und GPS, von mir aus ohne NFC, wäre für mich perfekt.Die NX30 kann da (aus meiner Sicht) nicht mithalten.(siehe vergleichsbilder usw.)
FW ist 1.4....es gibt aber schon eine neuere.
Bilder sagen mehr als Worte...deshalb lade ich hier auch gleich mal ein par hoch.
Preisleistung/Bildqualität/Bedienung und Ausstattung....da kann ich nur 5 wenn möglich wäre sogar 6 Sterne geben.
Für einen Marktpreis von aktuell 360 Euro....unschlagbar.

Beispielbilder NX300 18-55mm OIS (Makros)
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am 6. Mai 2013
Da dies jetzt meine 4. Rezension zu einer Samsung NX hier auf Amazon ist, vorab noch der Hinweis, daß ich einige Referenzen zu vorherigen Modellen vornehme und die Änderungen der NX300 zu den Vorgänger aufliste. Im DSLR Forum habe ich eine Art Rolling Review incl Bilder in den letzten Wochen eingestellt, wer also mehr lesen will...

Erster haptischer Eindruck: schlicht sehr gut

Etwas detailierter kann man sagen, dass durch das breitere Display mehr Platz für einen ausgeprägteren Griff vorhanden ist und man die NX300 fast ähnlich gut in der Hand hat wie die NX20. Die NX200 fällt dagegen ab, die NX1000 hat durch das niedrigere Gewicht ein ähnlich gutes Handling, fühlt sich aber bei weitem nicht so wertig an.

Stichwort Wertigkeit: noch mal eins rauf gegenüber der NX200/210 , die Belederung fühlt sich durchaus hochwertig an und die NX300 liegt satt in der Hand. Ich hatte heute abend mit dem 85mm keine Probleme im Handling, es geht sogar fast einhändig (!). Die Kamera finde ich sehr gut ausbalanziert. Die Aufnahmen mit dem 60mm Makro gelingen genauso gut wie mit der NX20.

Display: mit 3.3" sehr gross und wie immer als AMOLED mit satten Farben und auch bei Sonne noch ordentlicher Sicht. Bei der NX300 ist das Display jetzt klappbar (90° bzw 45°) und als TOuchscreen ausgelegt, der wie man erwarten kann sehr gut anspricht. (allerdings manchmal auch zu gut, weil man sich bei der Handhaltung daran gewöhnen muss nicht zufällig auf den unteren linken "Menü" Button zu kommen und im Setup zu landen). Durch das grosse Display macht auch die Bildbearbeitung jetzt spass, da man mittels TOuch sehr gut die Bilder in der Kamera nachbearbeiten kann. Durch die Verbesserte Performance -man munkelt von einem quad code mit Tizen OS- ist jetzt auch die komplette RAW Konvertierung in der NX300 möglich und auch qualitativ sinnvoll, denn da hat Samsung wophl den grössten Sprung gemacht.

Bildqualität: die bisherigen 20Mpix Samsung NX waren bei RAW Verarbeitung schon immer sehr gut bis etwa ISO3200 nutzbar, fielen aber bei der KAmerainternen JPEG Verarbeitung teils deutlich gegenüber der Konkurrenz ab. Da ist die NX300 klar besser. Der Vorteil der RAW's gegenüber JPEG ist meiner ansicht nach nur noch 1/3-2/3 Blende und ist mit generell etwa bis ISO5000/ISO6400 noch ordentlich nutzt bar.
Grund: die JPEG Engine lässt sich jetzt feiner einstellen was das Entrauschen angeht und wo früher Matsch erzeugt wurde verbleiben jetzt genug Details. Auch scheint Samsung bei dem neuen 20Mpix sensor die Farbsättigung bei hohen ISO Werten jetzt besser im Griff zu haben.

AutoFokus: Die NX300 hat zu dem bekannten Kontrast AF jetzt auch einen PDAF (on-sensor PhaseDetect AutoFokus) bekommen, der hilft bewegte Objekte zu fixieren/tracken. Das klappt auch ganz gut, generell kann man sagen, dass die NX300 die erste NX ist bei der es sich lohnt den AF-C bzw das nut Über den Touchscreen mögliche Trackking-AF zu nutzen. Auch unterstützt die NX300 den TouchAF incl Verschlussauslösung. (Ich hab sogar den Eindruck, dass dieser etwas schneller ist, weil man da nicht vorfokussiert).

Generell ist der AF der NX300 abhängig von der AF Geschwindigkeit, die die Objektive erlauben....es gibt schnelle und langsame. Schnell ist das 12-24, das 45mm, das 18-55, das 50-200. Brauchbar das 16mm, das 20mm, das 60 und 85mm (Lensware update verfügbar) müssen viel Glas bewegen. Das 30mm ist nicht wirklich schnell (Achtung Lensware update verfügbar V1.22), das 20-50 ist lahm... das 18-200 hab ich nicht getestet.

Geschwindigkeit: generell war das eines der Problemfälle, da die bisherigen 20Mpix recht grosse Datenmengen verarbeiten mussten und (siehe meine Kritik dazu) machesmal sehr lange brauchten, um wieder auf Eingaben zu reagieren. Das hat sich hier klar verbessert, auch weil ein neues RAW Format (SRW 2.0) die daten deutlich verkleinert. Allerdings ist der Bildpuffer immer noch zu kein (wenn man das als Kritik ansehen darf)

Was gibt es sonst noch:

-> Fokus Peaking als unterstützung des MF (gut einstellbar und verfügbar in Verbindung mit der Sucherlupe/DMF und gerade bei Makros empfinde ich dies bei der NX300 als sehr genau, wenn auch vieleicht etzwas schlecht erkennbar)
-> der Akku 1130 ist baugleich dem der NX200, sprich man kann auch den BP1030 in der NX300 nutzen (allerding hat der ja etwas weniger Power). Der BP1130 ist im Moment nur via USB aufladbar.
-> es ist Adobe Lightroom beigelegt (Vollversion) !

Man sollte auch in jedem Fall das bereits verfügbare Firmwareupdate V1.10 einspielen, das einige initiale Probleme beseitigt. (Achung: die FW ist jetzt mit 240MB ! deutlich grösser als vorher, Linux lässt grüssen)

Daher gibt es von für die NX300 weil Samsung hier viel richtig gemacht hat erstmals 5* Sterne von mir.

Update 17.06.2013: Samsung hat seit kurzem eine Firmware V1.20 veröffentlicht, die zum einen den AF nochmals beschleunigt hat und zum anderen einige wichtige funktionen hinzugefügt u.a. :

-> Der Touchscreen kann ausgestellt werden (komplett bzw es gibt via den DISPLAY Button eine Basisansicht, bei der der Touchscreen auf AUS steht)
-> Minimale Belichtungszeit bei Benutzung von AutoISO, um ggfls zu lange Verschlusszeiten zu vermeiden (z.B. Sport)
-> das lästige Splashmenü bei der umschaltung der Verschlussmodi (PASM) ist entlich auch abschaltbar !
66 Kommentare170 von 182 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2014
Eigentlich sagt bereits die Überschrift alles, jedoch möchte ich noch etwas anfügen:

Als Einsteiger in die Welt der Systemkameras kann man aus dem Staunen kaum mehr herauskommen, wenn man davor nur Digitalkameras zur Hand hatte - zudem nur welche aus dem unter(st)en Preissegment. Die Samsung NX300 besticht natürlich erstmal durch ihren hervorragenden Retro-Look, der an die Kameras vergangener Jahrzehnte erinnert. Die gebürstete Metalloberfläche an der oberen Seite der Kamera scheint sehr robust zu sein; allerdings besteht die untere Seite nur aus grauem Kunststoff, wie auch der "Kunstledereinsatz" nur aus schwarzem Kunststoff gearbeitet wurde - echtes Leder würde sich jedoch wahrscheinlich mit der Zeit auflösen.

Die Kamera bietet direkt neben dem Akkufach den SD-Kartenschacht, der für SD-, SDHC- und SDXC-Karten (in Normalgröße; d.h. keine Micro-SD-Größe) geeignet ist. Ich habe mir dazu gleich die preiswerte "Transcend Ultimate-Speed SDHC Class 10 UHS-1 32GB" Speicherkarte hier bei Amazon bestellt, die eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 90 MB/s besitzt (laut Verpackung). Diese lässt sich allerdings nur ausnutzen, wenn die Kamera UHS-I unterstützt, was die NX300 natürlich kann.
Außerdem besitzt die NX300 einen micro-HDMI-Ausgang (Typ D) und eine micro-USB-Schnittstelle, über die die Kamera aufgeladen werden kann und Bilder auf den PC kopiert werden können.
Unten am Gehäuse gibt es ein Stativgewinde, links an der Kameraseite befindet sich der NFC-Chip (in dessen Nähe können NFC-taugliche Smartphones gehalten werden, um automatisch eine WLAN-Verbindung aufzubauen - doch dazu später mehr.)
An der Kameraoberseite können auf dem Blitzschuh nur Samsung-spezifische Blitzgeräte angeschlossen werden (ein kleines Blitzgerät wird bereits mitgeliefert), sowie separat erhältliches Zubehör, wie beispielsweise ein Stereo-Mikrofon (EM10) angeschlossen werden. Ein elektronischer Sucher kann jedoch somit nicht nachgerüstet werden.
Das mitgelieferte 18-55mm OIS-Objektiv (mit optischem Bildstabilisator) ist sehr alltagstauglich und multifunktional; aber auch etwas schwerer. Im ausgefahrenen Zustand verlängert es sich um ca. 3,5 cm auf ca. 12 cm. Im Lieferumfang ist auch eine Streulichtblende enthalten. Direkt am Objektiv kann außerdem zwischen manuellem und automatischem Fokus umgeschaltet werden: Der Autofokus arbeitet dank Hybridtechnologie ziemlich schnell (mit heller grüner Fokus-LED) und beim manuellen Fokus wird beim Drehen am schmalen Objektivring der Bildausschnitt vergrößert dargestellt, und die aktuell scharfgestellten Kanten farbig hervorgehoben.
Dank dem großen APS-C Bildsensor - größer ist nur ein Kleinbild- bzw. Mittelformatsensor - schafft es die Kamera selbst bei schlechten Lichtverhältnissen noch relativ gute Bilder zu schießen - jedoch nimmt mit zunehmender ISO-Zahl auch das Rauschen/ die Körnung zu. Bei guten Lichtverhältnissen dennoch absolut gute, gestochen scharfe Bilder. Einem kameraseitigem übermäßigem "Nachschärfen" der Aufnahmen, wovon in anderen Rezensionen die Rede ist, kann ich nicht zustimmen.

Filmen lässt sich ebenso hervorragend: Wenn man in den Kameraeinstellungen den Videoausgang auf NTSC (statt PAL) festlegt, kann sogar in Full HD mit 60 Bildern/Sekunde gefilmt werden - statt mit "nur" 50fps. Jedoch ist die Dauer der Filmaufnahme in allen Fällen nur auf 29:59 Minuten beschränkt. Beim Filmen leistet der optische Bildstabilisator anscheinend ganze Arbeit: der Film ist nicht durch ständiges Zittern/Wackeln geprägt, wie dies oft bei Digitalkameras der Fall ist.

Das Display der NX300 zeichnet sich durch eine hohe Schärfe und gute Farbwiedergabe (dank der OLED-Technologie) aus. Was mir besonders gefällt ist die Touch-Funktionalität: Per Fingerberührung kann die Kamera fokussieren, Menüeinträge und Einstellungen können ausgewählt werden, Fotos können durch doppelten Fingertipp vergrößert werden und auch bewegt werden und man kann durch Wischen von einem Foto zum nächsten gelangen. Hier hat Samsung anscheinend viel von seinen Smartphones übernommen. Jedoch besitzt die Kamera kein Android-Betriebssystem wie die Samsung Galaxy Kamera... Außerdem kann das Display um 45° nach unten und um 90° nach oben geklappt werden, wobei der Bildschirm immer noch sehr stabil bleibt.

Ganz nette Spielereien sind auch in Verbindung mit der kostenlosen "Samsung Smart Camera"-App auf Android- oder iOS-Geräten möglich: per Knopfdruck an der NX300 baut sie ein lokales WLAN-Netzwerk auf, mit dem das Handy verbunden werden soll, um beispielsweise das Kameradisplay auf seinem Handy sehen zu können (Fokus durch Berührung auf Handydisplay!); Außerdem können mit der App Bilder in voller Auflösung (d.h. ca. 7-12 MB/Foto) über das lokale Netzwerk ausgetauscht werden. Mit NFC-tauglichen Smartphones geschieht der Netzwerkaufbau noch viel schneller: Hierbei muss nur das Handy an die Kamera gehalten werden, somit entfällt das umständliche Eintippen von Verbindungsdaten.

Wenn die Kamera über eine WLAN-Verbindung mit dem Internet verbunden ist, lassen sich sogar E-Mails von der Kamera aus verschicken oder sie kann sich mit Facebook (noch nicht probiert) verbinden. Für die E-Mail muss man lediglich eine Absenderadresse und eine Empfängeradresse über das Touch-Display eingeben und man bekommt mit der E-Mail das zuvor ausgewählte, auf 1 MB Größe heruntergerechnete Foto, zugesendet.

Nach Auswahl des Modus "M" (wie manuell) können Blende und Verschlusszeit unabhängig voneinander über das Display eingestellt werden, wodurch die Kamera relativ frei benutzt werden kann.

Außerdem können noch verschiedene Modi neben dem Automatikmodus, wie z.B. ein Blendenprioritätsmodus, eine Blendenautomatik (nötige Blende wird errechnet, Verschlusszeit kann frei eingestellt werden), ein Smart-Modus (Sonnenuntergang, Feuerwerk etc.), oder eine Zeitautomatik (Verschlusszeit wird berechnet, Blende kann frei eingestellt werden) ausgewählt werden,

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden mit der NX300 bin und sie nur jedem empfehlen kann. :)
Gerne können Fragen gestellt werden; ich werde mich bemühen, sie zeitnah zu beantworten.

---Update, 04. April 2015---
Die Kamera funktioniert noch immer bestens, mittlerweile habe ich mir ein 50-200mm-Samsung-Objektiv für die Kamera geholt und für die Kamera Betriebssystemaktualisierungen installiert.
Nach wie vor immer noch eine klare Empfehlung!
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am 12. Juni 2013
Ich habe im Folgenden den Testbericht von meinem Blog kopiert. Mehr Informationen und viele Testbilder findest du hier:
wp.me/pcHGq-t8

Die Samsung NX300 gehört der Kategorie der DSLM-Kameras an. Jenen Modellen, die einen großen Bildsensor und Wechselobjektive nutzen, aber keinen Spiegel besitzen. Immer häufiger werden diese Modelle mit EVIL (Electronic Viewfinder Interchangeable Lens) oder auch anderen Abkürzungen beschimpft. Und hier gibt es viel mehr zu erwarten, als man vermuten könnte. Selten nehme ich einem Bericht die Spannung mit einem vorschnellen Fazit, aber die NX300 ist einer der durchdachtesten Kameras, die ich je in der Hand hatte. Zwar kostet sie etwas mehr als eine bessere Kompaktkamera und ist etwas größer, aber sie leistet meiner Meinung nach auch unglaublich viel mehr. Ich möchte jedem dazu raten, der eine kompakte Kamera sucht, zumindest die NX300 einmal auszuprobieren und in der Hand zu halten. Pures DSLR feeling, nur halt ohne Sucher. Genau deswegen schätze ich auch die Canon EOS 100D als nächst größeren Konkurrenten ein. Aber zunächst nun einige Fakten zur NX300:

20,3 Megapixel APS-C CMOS-Bildsensor
ISO 100 bis 25.600
1080p Video mit 60 Bildern in der Sekunde
Dual Band Wifi
3,3 Zoll AMOLED-Kippdisplay mit Touchfunktion
Hybrid Autofokus
Adobe Lightroom im Lieferumfang
modernes Retro-Design
Zunächst einige Jpeg-Bilder direkt aus der Kamera:

Aussehen und Haptik

Die Samsung NX300 sieht irgendwie neu-alt aus. Sie hat einen angedeuteten, aber keinen vollständigen Retro-Look, wie die Fujifilm X20. Zeitlos schön beschreibt das Aussehen treffend, wie ich finde. Von der Verarbeitung her gibt es ebenso nichts zu bemängeln. Nichts kratzt und alles fühlt sich absolut wertig an. Der Auslöser ist leichtgängig, aber mit spürbaren Positionen für Fokussierung und Auslösung. Der Ein-/ Ausschalter der den Auslöser umgibt, ist auch blind zu bedienen. Das Moduswahlrad und das Rändelrad auf der Oberseite sind leichtgängig, passend wie ich finde. Die Bedienknöpfe der Rückseite sind zwar klein, aber deutlich spürbar und besitzen einen guten Druckpunkt. Auch mit großen Fingern kann man alle Bedienelemente vorbildlich erreichen. Auch das kippbare Display macht einen guten Eindruck. Auf der rechten Seite befindet sich ein Micro-USB und ein kleiner HDMI-Anschluss unter einer kleinen Klappe. Selbst die kleine Klappe besteht nicht aus wabbelndem Gummi – wie bei vielen anderen Herstellern – sondern aus hartem Kunststoff und macht einen sehr guten Eindruck. Oft sind es kleine Dinge, die ein gutes Produkt zu eben diesem machen.

Die NX300 lässt sich mit einer kleinen Trageschlaufe ganz wunderbar in einer Hand transportieren. Obwohl es die Form des fordern Griffes nicht vermuten lässt, bietet er ein unglaublich guten Tragekomfort. Meiner Meinung nach fühlt er sich besser an, als bei mancher Einsteiger-DSLR. Auch beim Fotografieren bietet er guten halt. Dadurch lässt sich die NX300 stabiler in der Hand halten, als z.B. eine Fujifilm X20. Ich habe nichts zu bemängeln und würde die Kamera nicht umgestalten wollen. Hier hat Samsung meiner Meinung nach viel richtig gemacht.

Der Eindruck lässt sich auch größtenteils auf das 18-55mm III OIS Kit Objektiv übertragen. Es fühlt sich grundsätzlich sehr wertig an und wird mit einer Streulichtblende ausgeliefert. Einzig die iFn-Taste und der AF-MF-Schalter wackeln etwas. Zoom und Fokus lassen sich exakt und gut bedienen.

Software und Bedienung

Grundsätzlich ist auch die Bedienung der Samsung NX300 gelungen. Insbesondere die Grundfunktionen der Kamera – wie Blende, Belichtungszeit und ISO – sind gut erreichbar und einfach einzustellen. Das Menü ist okay, befindet sich aber nicht ganz auf dem Niveau von Canon-DSLR’s. Das Touchdisplay funktioniert gut, könnte aber mehr Gesten und größere Knöpfe vertragen. Die Konkurrenz bietet hier etwas mehr. Jedoch bediene ich eine Kamera hauptsächlich über Knöpfe und dem Rändelrad, weshalb für mich ein Touchdisplay auch verzichtbar wäre.

Das Klappdisplay ist nach oben und unten schwenkbar. Das ermöglicht Aufnahmen aus tiefen und hohen Positionen. Jedoch kann das Display nicht so geschwenkt werden, dass sich auch das Motiv live in dem Display sehen kann, wie es andere Kameras mit Schwenkdisplays können. Durch Veränderung des Blickwinkels schwanken die Farben des Displays stark und wirken oft bläulich oder grünlich. Da ich selbst den Weißabgleich meist durch die Kamera machen lasse und in RAW fotografiere, was eine spätere Veränderung des Weißabgleichs ohne Qualitätsverluste ermöglicht, ist zwar die Verfärbung des Displays schade, aber nicht wesentlich wichtig, um das Foto zu überprüfen.

Autofokus und Auslösegeschwindigkeit

Einer der wichtigsten Punkte einer DSLM meistert die Samsung NX300 mit Bravour. Sie fokussiert exakt, schnell und leise. Landschaften ebenso wie Makros. Selbst im Videomodus fokussiert die NX300 genau und ausreichend schnell ohne zu pumpen. Ein Traum!

Die Samsung hat 105 AF-Phasensensoren, die im Bildsensor integriert wurden. Diese werden von einem sehr guten kontrastbasiertem AF mit 247 Sensoren unterstützt. Das hat einen für eine DSLM unglaublich schnellen und genauen Fokus zur Folge. Im Makromodus dauert die Fokussierung zwar etwas länger, ist dafür aber auch genauer als manche Profi-DSLR für viele tausend Euros. Das liegt an der Funktionsweise des hybriden AF-Systems. Zunächst wird verhältnismäßig grob mit dem Phasen-AF die Entfernung zum Motiv gemessen und von dieser ausgehend, stellt der Kontrast-AF exakt scharf. Das funktioniert in der Praxis ganz hervorragend und ist schneller als man denken mag. Die Auslöseverzögerung ist sehr gering. Ein sehr gutes Tracking-AF und die Touch- und Auslösefunktion des Displays runden das Paket nach oben hin ab.

Bildqualität und Bildrauschen

Die Bildqualität der Samsung NX300 ist durchgehend gut bis sehr gut. Die Bilder sind scharf und die Belichtung ausgewogen mit einer kleinen Tendenz zur Unterbelichtung. Wobei eine Unterbelichtung zur Folge hat, dass nur selten Teile des Himmels ausgebrannt sind. So kann insbesondere bei RAW-Bildern am Rechner wieder viel aufgehellt werden. Im Ergebnis hat man nach nur einer geringen Bildbearbeitung sehr gute ausgewogen belichtete Fotos. Der Dynamikumfang der Bilder ist in Ordnung, kann aber nicht ganz mit den großen DSLR-Herstellern mithalten.

Zum testen habe ich hier drei NX300 RAW-Bilder hochgeladen:
Samsung NX300 RAW’s

Der Bildsensor erlaubt es Bilder mit ISO 100 bis 25.600 aufzunehmen. Bis ISO 1600 sind die Bilder durchaus brauchbar, danach wird das Rauschen störend. Die kamerainterne Entrauschfunktion, die bei Jpeg’s zur Anwendung kommt leistet hervorragende Arbeit. Wenn man Bilder in Web-Auflösung verwendet, kann man auch mal bis ISO 6400 hochgehen. Weiterhin befindet sich ja im Lieferumfang Adobe Photoshop Lightroom, mit welchem auch das Bildrauschen minimiert werden kann. Hier hat Samsung nicht nur einen sehr guten Bildsensor verbaut, sondern auch softwareseitig mitgedacht.

ISO Testreihe: 100, 200, 400, 800, 1.600, 3.200, 6.400, 12.800, 25.600

Auch die Makrofunktionalität der NX300 kann sich sehen lassen. Durch den guten Autofokus und einer geringen Naheinstellungsgrenze des 18-55mm Kit Objektivs gelingen schon ganz gute Aufnahmen. Eine DSLR mit speziellem Makroobjektiv bieten hier natürlich wieder mehr, aber damit sollte man auch kein DSLM mit Kit-Zoom Objektiv vergleichen.

Das Samsung 18-55mm III 1:3.5-5.6 OIS i-Function bietet eine gute und scharfe Abbildungsleistung. Wobei natürlich chromatische Aberrationen und einige Objektivverzerrungen auftreten, die aber bei Jpegs von der Kamera behoben werden. Bei RAW-Bildern korrigiert das mitgeliefert Lightroom die Objektivfehler ganz hervorragend.

Im Folgenden zunächst das Originalbild, gefolgt von einem Bildausschnitt:

Was bei einer aktuellen Kamera natürlich nicht fehlen darf, ist eine Panoramafunktion. Auch hier leistet sich Samsung keinen Patzer und liefert ein gutes Ergebnis und auch die Bedienung der Panoramafunktion ist einfach und verständlich.

Videos

Eigentlich habe ich bereits das Wichtigste zur Videofunktion gesagt. 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde und ein sehr guter ausgewogener Autofokus, der weder pumpt, noch zu langsam, zu schnell oder zu laut scharf stellt. Dazu bietet die NX300 noch einen dedizierten Knopf mit dem man jederzeit per Knopfdruck einen Film mit Stereoton erstellen kann. Die Videos sind gut und machen glücklich.

Fazit

Samsung hat mit der NX 300 ein ganz hervorragendes Paket geschnürt. Man bekommt sehr viel Kamera für relativ wenig Geld. Die NX300 beherrscht nahezu alle Disziplinen und bietet kaum Schwächen. Dazu legt Samsung noch Lightroom 4 als Bildbearbeitungssoftware, welche auch Vollprofis überwiegend benutzen. Ein besseres Gesamtpaket habe ich selten erlebt. Das Angebot ist für den Einsteiger durch den Lieferumfang interessant, ebenso aber auch für den Profi, der etwas mobiles mit einer guten Bildqualität sucht. Durch die integrierte WLAN-Funktionalität lässt sich die NX300 auch per Smartphone bedienen. Einzig die optische Displayqualität hinterließ einen gemischten Eindruck. Doch überwiegen die anderen Vorteile dieses kleine Manko.

Wer nach einem optischen Sucher verlangt, den Retro-Look haben will und es etwas kompakter mag, der sollte sich die Fujifilm X20 anschauen. Wenn die Gehäusegröße nicht absolut entscheidend ist, sollte man sich auch die sehr kleine Canon EOS 100D einmal näher anschauen.
44 Kommentare60 von 70 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Mai 2013
Der erste Eindruck: die Kamera kommt sehr stylish daher. Der Retro-Look ist durch und durch gelungen. Beim näheren Hinsehen und ersten "begrabbeln", entstand ein sehr wertiger Ersteindruck der sich stetig verstärkte, was ich z.B. vom Ersteindruck beim Kennenlernen der NX1000 nicht sagen konnte.

Zur Haptik: Vertretbar klein liegt die Systemkamera, mit ihrem angenehm wahrnehmbaren Gewicht, gut in der Hand und lässt sich trotz der vielen Knöpfe sehr gut bedienen. Die wären gar nicht alle nötig gewesen - das meiste geht auch über den klappbaren 3,3 Zoll Touchscreen. Der wiederum lässt sich leider nicht so verdrehen, dass man schon vor einem Selbstportrait auf dem Display sieht wie man rüberkommt.
Wenn doch... ist das Display vermutlich hinüber, denn "original" ist das nicht. Das haben wir bei der Konkurrenz tatsächlich schon besser gesehen. Dafür entschädigt es qualitativ voll für den fehlenden Sucher, obwohl es bei direkter Sonneneinstrahlung genau so blöd abzulesen ist, wie all die anderen Milliarden Handy-,Kamera-,Tablet-Displays dieser Welt...aber "irgendwas is ja immer".

Die Bedienung erschließt sich intuitiv. Klare Menüs und schnell auffindbare Programme lassen keine Wünsche offen. Wer möchte, kann sich über das FN-Menü im Display alle relevanten Werte en' Detail laden und einstellen. Ist aber eher was für Leute die sich auskennen und mit der herkömmlichen Automatik bzw. den Smart-Programmen unterfordert sind.

Dank solide dimensionierter Technik und einem neu entwickelten Bildprozessor, gelingen schnelle Auslösung und knackscharfe Bilder, schon mit dem mitgelieferte 18-55er Objektiv. Das reicht für's Erste aus. Man kann herausfinden, was die Kamera (im Vergleich zur alten Kamera oder aktuellen Mitbewerbern) kann und vor allem - was man selbst damit hinbringt. Später kann man sich im Zubehörhandel umsehen, um "sein" Objektiv zu finden. Am Anfang geht das 18-55er straff, Motorzoom is ja nicht. Da muß man mit dem "Händchen" ran und wissen was man will, sonst gibts eben selbstproduzierte "Ruckler" beim einzoomen. Passiert natürlich nur beim Video und hat mit der Qualität des 18-55er nichts zu tun. Das Ding ist klein, präzise und schnell (Tracking-AF), das zählt. Da macht das filmen mit 60 fps in HD echt Freude, die Ergebnisse auch und das zoomen kann man am Anfang ja einfach mal bissel "trocken" ausprobieren, bevor es ernst wird.

Persönlicher Tipp für den der es gern einfach hat:
Mit einem zusätzlichen 18-200er (das augenblicklich -Mitte 05/2013- leider nur unwesentlich weniger kostet als die Kamera selbst) hat man zwar ein 18-55er übrig, deckt aber viele "Motivsituationen" ab, kann die Videos noch ein wenig akzentuierter/kreativer erstellen und schleppt trotzdem nur das nötigste mit sich herum. Das übriggebliebene 18-55er kann man ja in der Bucht versenken.
Muß man aber nicht... your Choice.

Über das nächste Highlight der NX300 müssen wir mal ein paar Wörtchen mehr verlieren - die Sensorgröße. Der für 20,3 MP ausgelegte APS-C/CMOS-Sensor der NX300 ist mit 23,5 x 15,7 mm schonmal größer als das gängige APS-C Format, welches normalerweise mit 16 MP in den aktuellen DSLR und anderen Systemkameras herumwerkelt. Sogar Nikons Eigenentwicklung "DX" kann größenmäßig (knapp) nicht mithalten. Großer Sensor in der NX300 bedeutet mehr & größere Pixel, die bedeuten mehr Lichtempfindlichkeit und das wiederum bedeutet weniger Rauschen im höheren ISO-Bereichen.
Oder kurz gesagt : Bessere Bilder, sowieso - auch wenn das Licht mal knapp ist.

Wer lichtechnisch nochmal nachlegen will oder muß, kann sich den mitgelieferten Blitz SEF-8A auf die NX300 stecken. Leitzahl 8 ist nicht der Knaller aber für eine Indoor-Partydoku reichts schon. Der Blitzschuh lässt auch andere externe Blitzgeräte (mit TTL) zu.

Softwaremäßige "Abstürze" gab's bisher genausowenig wie Bildverlust (wer nur immer solchen Mist erzählt?). Probleme könnt ich mir höchstens dann vorstellen, wenn der User den Kamerapuffer mit Serienaufnahmen in Vollauflösung zuknallt und die Kamera dann u.U. irgendwann einfach erstmal den Pufferinhalt verarbeiten muß.

Aber das ist alles "Jammern auf hohem Niveau". Der allseits geschätzten Sony Alpha 57 passierte das im Selbstversuch schon nach 8 (!) Serienbildern im 16 MP-Format. Da sind dann einfach Datenmengen unterwegs, die sich unserem Vorstellungsvermögen entziehen. Im normalen "Fotomodus" wie Einzelbild oder Kleinserie, passiert das nie und nimmer (auch der Alpha 57 nicht).

Allerdings empfehle ich jedem eine gescheite SD-Card benutzen. Unter Class 10 und mind. 40 MB WRITE(!)speed sollte man nicht ins Rennen gehen, sonst wirds für den superschnellen Bildprozessor öde und für den User langweilig. Also - nicht am Medium sparen.

Trouble gibts -wie immer- wenn... das Problem hinter der Kamera sitzt.
Wer es net kann und (wenigstens die Grundlagen) nicht lernt, dem hilft auch die NX300 nicht entscheidend weiter. Wer dann die Kamera abwertet weil er selbst nix hinbringt, oder die Software bei unqualifizierten Update-Spielereien ruiniert ist nicht nur unfair sondern auch selbst schuld. Von den Marken-Fanatikern die prinzipiell alles "haten" was net "so" heißt oder "so", will ich hier erst gar nicht anfangen.

Ich hab die Kamera vorbehaltlos ausprobiert, gekauft, getestet und geb sie nicht mehr her. Sie ist jeden Euro wert (auch die, die sie derzeit noch mehr kostet als die Konkurrenz). Haptik, Bedienung, sowie Geschwindigkeit und Bildqualität sind derzeit mit Triple-A zu bewerten. Für WiFi und das hochladen von Pics zu F'book oder Vids zu YouTube hatte ich bisher genausowenig Gelegenheit, wie Zeit um Apps und NFC-Tags verwenden oder die Cam mit dem Handy (von Samsung:-) zu steuern. Wanns schee mocht...

Manches davon wird wohl (für meinen Teil) ewig unterbleiben, aber auf die Möglichkeit mit dem entsprechenden Objektiv Videos und Pics in 3D(!) aufzunehmen um sie dann auf einem 3D fähigen Endgrät abzuspielen - freue ich mich schon jetzt.
Die Kamera kanns - aber das dafür notwendige Objektiv liegt derzeit (Mitte 05/2013) leider noch bei knapp 500 Euro.

Noch drei Sätze zur beigelegten Vollversion der Photosoftware "Lightroom 4". Dafür haben Leute, die Wert auf eine gute Photobearbeitungssofware legen und grad mal keinen "Tausi" für den eigenen Photoshop über hatten, vor noch gar nicht so langer Zeit, um die 100 Euro hingelegt. Die Software ist mit ein paar mehr und detaillierteren Möglichkeiten für Spielereien an den Aufnahmen, Bildbearbeitung und Effekte durchaus empfehlenswert, wenn auch nicht für jeden notwendig und "nicht ganz ohne" bei der Bedienung. Da lohnt der Blick ins Manual.

Wie auch immer Eure Entscheidung für eine neue Kamera ausfallen mag - ich hoffe ihr seid mit ihr genau so zufrieden wie ich mit der meinigen. Und falls nicht - hab ich Euchs ja gleich gesagt u.s.w., u.s.f.. :-)
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am 2. Januar 2015
Samsung gefiel mir schon immer sehr gut,wegen ihrer einfachen Bedienung!Nachdem ich im Sommer 2014,meine Panasonic GH3
in Budapest verlohren hatte(konnte sie mir 4 Mon später in der Deutschen Botschaft abhohlen)kaufte ich mir die Samsung mit ua
18-200mm.War auch sehr zufrieden,bis eines Tages richtig schönes Wetter war,auf den Display war nichts zu sehen.Das man so gut wie nichts erkennen kann hätte ich nicht gedacht!Das Positive war aber ihre einfache Bedienung,selbst im Duncklen Räumen
machte sie tolle Fotos,daß machte sie besser alsPanasonic !Trotzdem,trennte ich mich von der Samsung nach 4 Wochen wieder,um noch wenigstens ein paar Euro zu Erhalten.Eben weil man bei viel Sonne so gut wie nichts Erkennt,ohne Sucher gehts nicht!!!
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am 10. Mai 2015
Insgesamt eine gute Kamera. Ich werde alle Vor- und Nachteile der Systemkameras hier nicht beschreiben sondern nur Paar spezielle Punkte.
Positiv:
- Display. Schön groß. Gute Farbwiedergabe. Touch, man hat die meisten Bedienelemente auch im Display. Um 90° schwenkbar, ermöglicht z. B. Fotografieren vom Boden ohne selbst auf dem Boden liegen zu müssen.
- Integrierter echter HDR-Modus
- Blitz. Schön Stark. Wobei selbst bei schlechten Lichtverhältnissen Fotografieren ohne Blitz möglich ist, z. B. im HDR Modus oder durch längere Belichtungszeiten, oder ISO-Einstellung...
- Design ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde diese Retro-Modern-Erscheinung einfach klasse. Verschiedene Materialen Lederoptik, Alu, und Kunststoff insgesamt wertiger Eindruck.
- Wi-Fi-Direkt Funktion nutze ich zusammen mit HTC Desire 500 und Samsung Smart Camera App. regelmäßig.
- Auto Backup zu einem PC finde ich auch ganz nett.
- Zeitlupe- Videoaufnahme 0,25x Echtzeit. Funktioniert aber im Full-HD Modus nicht und man brauch immer gute Lichtverhältnisse.
Negativ:
- Trotz der Firmware-Aktualisierung hat sich die Kamera innerhalb von vier Monate einige Male aufgehangen, es hat nur das Rausnehmen der Batterie geholfen. Mir ist aufgefallen das so was beim intensiven Verstellen des Objektivwinkels und beim Umschalten zwischen verschiedenen Modis passiert. Ärgerlich.
- Blitz hat nur eine Ausklappposition bei der direkt auf Motiv geblitzt wird, so dass kein indirekter Blitz möglich ist.
- ON-OFF Schalter ist ein richtiger Drehschalter. Ich kann nur hoffen dass er nicht nach einem Jahr den Geist aufgibt.
- Akkulaufzeit könnte auch mehr sein.
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Farbe: weißVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der 20,3-Megapixel-CMOS-Sensor kommt wie gehabt im APS-C Format daher und bietet gegenüber den Systemkameras von Panasonic, Olympus oder Nikon entsprechend mehr Sensoroberfläche - was auf ein gutes Rauschverhalten hoffen lässt. Besonders beim Autofokus will Samsung zudem viel im Vergleich zu den Vorgängern gearbeitet haben. Also schauen wir mal...

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Design und Verarbeitung:

Die NX300 kommt im Vergleich zur Einsteiger-Serie NX1x00 wesentlich edler daher. Ein Großteil der Front ist mit Kunstleder überzogen, die Oberseite ist aus gebürstetem Aluminium(?) gefertigt, wirkt zumindest so. Allgemein fällt auf, dass die NX300 dankbarer Weise erfreulich resistent gegenüber Fingerabdrücken ist und auch mit schwitzigen Händen noch sicher in der Hand liegt.

Zwar ist insbesondere auf der Rückseite gewohnt viel Plastik im Spiel, alles in allem wirkt die NX300 jedoch sehr hochwertig und kann mit einer sehr guten Verarbeitungsqualität aufwarten. Alle Teile passen exakt zusammen, die Knöpfe besitzen einen guten Druckpunkt. Lediglich das "Zoom-Rad" auf der Oberseite könnte eine etwas straffere Abstimmung vertragen.

Beim Design orientiert man sich an den Vorgängern aus eigenem Hause und scheint langsam eine durchgehende Designphilosophie gefunden zu haben. Bestandskunden wird es freuen, ist doch kaum Eingewöhnungszeit notwendig. Aber auch Einsteiger werden sich schnell zurechtfinden. Insbesondere das Moduswahlrad ist auf das Nötigste beschränkt und nicht mit etlichen Motivprogrammen überladen worden. Auch die Rückseite orientiert sich mit dem Steuerkreuz, Tasten für Menü, Belichtungskorrektur, die Bild/Video-Wiedergabe und das Löschen selbiger an den üblichen Standards.

Das 3-Zoll-Touch-Display lässt sich um 90° nach oben sowie 45° nach unten anwinkeln, drehbar oder nach außen schwenkbar ist es leider nicht. Die Bildwiedergabe ist dank AMOLED-Technologie im Bereich Farbreproduktion auf hohem Niveau, die Pen-Tile-Matrix sorgt jedoch leider für eine nur durchschnittliche Bildschärfe und Texturflimmern an feinen Strukturen in der Bildvorschau.

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Bildqualität und Autofokus:

20,3 Megapixel auf einem CMOS-Sensor im APS-C-Format entsprechen dem aktuellen Stand der Technik (Canon 18 MP, Nikon 24 MP) und auch Samsung scheint mit der hohen Pixeldichte nicht überfordert: Auch bei weniger Umgebungslicht sind die Bilder noch erfreulich rauscharm. Das Bildrauschen sowie der Dynamikumfang sind bis ISO-800 im grünen Bereich, anschließend geht es mit dem Dynamikumfang verhältnismäßig schnell bergab, das Rauschen bleibt bis etwa ISO-3.200 auf einem akzeptablen Niveau.

Der Autofokus ist leider, immer noch, ein echter Pferdefuß an der Samsung NX300. Zwar hat man sich im Vergleich zu vorherigen Generationen merklich gebessert, aber selbst bei strahlendem Sonnenschein braucht die Kamera teilweise über eine Sekunde um den Fokus korrekt zu setzen, bei weniger Licht und entsprechend weniger Kontrast im Bild versagt der Autofokus dann teilweise auch einmal komplett. Getestet sowohl mit dem Kit-Objektiv als auch dem 60 mm f/2.8 Makro sowie dem 45 mm f/1.8 (Portrait).

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Videomodus:

Einmal mehr stellt sich ein Hersteller selbst ein Bein beim Erfolg seines Produkts. Der Videomodus bietet auf den ersten Blick mit 1080p50/60 einen durchaus nennenswerten Vorteil gegenüber Canon und Nikon, doch hat man sich leider gegen die Integration eines Anschlusses für ein externes Mikrofon entschlossen. Zwar bietet Samsung mit dem EM10 ein obligatorisches, externes Mikrofon für den Blitzschuh, semiprofessionelle Filmer wird dies aber gewiss nicht ausreichen.

Sehr schade, denn besonders die 50 bis 60 Bilder/s in FullHD-Auflösung bietet sonst beinahe nur Sony im Bereich der APS-C-Kameras. Für die Zukunft bleibt nur die Integration eines entsprechenden Mini-Klinke-Anschlusses zu hoffen.

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Fazit und Empfehlung

Samsung macht mit der NX300 vieles besser und auch richtig, so beispielsweise mit dem guten 20,3-Megapixel-Sensor, der sehr guten Verarbeitung als auch Materialwahl oder einen Videomodus mit bis zu 60 Bildern/s in FullHD-Auflösung. Eine Adobe Lightroom-Lizenz ist auch mit im Lieferumfang - Nett! Leider leistet man sich auch unnötige Patzer: Der Autofokus ist weiterhin zu träge, insbesondere bei wenig Licht. Auch einen Anschluss für externe Mikrofone von Drittherstellern zu "vergessen" ist leider weniger glücklich und hätte der NX300 gut zu Gesicht gestanden.

Angesichts der noch eher mageren Objektivauswahl würde Ich derzeit eher zur Canon EOS 600D oder der Nikon D3200 raten, wer es deutlich kompakter mag und im Bereich Video einen Mikrofonanschluss wünscht, sollte auch die Canon EOS M nicht ignorieren, wenn auch hier der Autofokus zuweilen eher träge reagiert.
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am 22. Februar 2014
(Getestet mit der Softwareversion 1.32)
Was ich gut finde:
- Bildqualität insgesamt wirklich gut (bezogen auf das mitgelieferte 18-55mm Kit-Objektiv)
- RAW-Modus und mitgeliefertes Adobe Lightroom bieten Möglichkeit, noch mehr aus den Fotos herauszukitzeln
- Tolle Bedienung. Alle Tasten sind gut angeordnet. Auch die Einstellung per i-Button u. Drehrad am Objektiv weiß zu gefallen. Darüber hinaus kann man auch per Touchscreen fast alles bedienen.
- Videos können mit 1080 bei 60 Vollbildern aufgenommen werden, wodurch Bewegungen und Kameraschwenks schön flüssig sind und einfach deutlich besser als 30p bzw. 60i.
- Schönes Gehäuse, gute Griffigkeit
- Es lassen sich direkt per WLAN (ohne vorhandenes WLAN-Netzwerk, denn die Kamera ist sozusagen der Hotspot selbst) Fotos auf das Handy übertragen. Funktionierte beim IPhone 4 recht stabil und schnell und käme somit für Backup der Fotos im Urlaub durchaus in Betracht. Die Übertragung wird schön per Fortschrittsbalken angezeigt. Bereits übertragene Fotos werden per Icon in der Kamera gekennzeichnet, sodass man weiß, was schon übertragen wurde und was nicht.

Was ich nicht so gut finde:
- JPEG Fotos werden etwas zu stark weichgezeichnet (lässt sich nicht abschalten). Das bemerkt man hauptsächlich bei Büschen im Hintergrund, die schnell zu einem einzigen Matsch verkommen. Vergleicht man hier den Ausschnitt des RAW-Fotos, so sieht man da noch deutlich mehr Details. Dies ist zugegebenermaßen wirklich Erbsenzählerei bzw. Meckern auf hohem Niveau. Die Unterschiede sind nur sichtbar, wenn man da sehr genau hinguckt. Das habe ich auch erst bemerkt, nachdem ich selbst zahlreiche Testbilder geschossen hatte. Auf den Testbildern von Fachzeitschriften/Onlineartikeln war mir das nie aufgefallen.

- kein RAW-Format im vollautomatischen Modus. Das ist umso ärgerlicher, da JPEG-Fotos teilweise zu stark weichgezeichnet werden (s.o.).

- Videos werden viel zu stark komprimiert. Man erkennt deutlich im Sekundentakt das Keyframe, was sich im Bild zu einem Zucken (von stark komprimiert auf plötzlich wieder deutlich, dann wird’s allmählich wieder undeutlicher, dann zuck Keyframe und wieder deutlich usw.) im Sekundentakt bemerkbar macht. Dies ist besonders bei Rasenflächen, Büschen im Hintergrund, also gleichmäßigen Flächen, welche in Sich aber eine feine Struktur aufweisen, deutlich sichtbar.

- Es fehlt in meinen Augen ein Sucher. Ich wusste das vorher, dass es den nicht gibt. Aber gerade bei so einer Kamera, wo man auch mal viel mit den Einstellungen herumspielt und nicht einfach drauf losknipst und mehr mit dem Sucher arbeitet, ist es bei Sonnenlicht etwas anstrengend. Das Display ist schon relativ hell, aber gefühlt nur ca. so hell, als wenn man bei einem IPhone den Helligkeitsregler auf 60% schiebt.

- Pumpen bei Videos (beim 18-55mm Kit-Objekt) stark zu sehen und stört. Lässt sich aber umgehen, wenn man auf MF umstellt. Beim 50-200mm Objektiv ist das hingegen deutlich weniger bzw. gar nicht festzustellen.

- Die Auswahl der Objektive ist noch relativ begrenzt. Hier bieten die etablierten Hersteller, wie Canon oder Nikon einfach eine größere Auswahl, auch durch Dritthersteller wie Tamron.

- Der Autofokus könnte evtl. noch etwas flinker sein. Gerade bei schwachem Licht schafft die Kamera die Fokussierung mitunter gar nicht und man braucht mehrere Anläufe. Das hört sich aber schlimmer an als es ist, wenn man nicht gerade ständig in dunklen Räumen oder bei Nacht fotografieren will und zur Not kann man immer noch manuell fokussieren.

- Alle weiteren WLAN-Features sind leider in meinen Augen kaum praxistauglich. Im Einzelnen meine Eindrücke hierzu:
o Kamera mit dem Handy steuern
- Funktioniert mit dem Iphone nicht – App stürzt sofort ab
- Selbst wenn es funktionieren würde, bietet es wohl nur sehr eingeschränkte Funktionen (man kann also nicht die Bildeinstellungen wie Blitz, Blende etc. ändern), was das Ganze ohnehin zu einer Spielerei verkommen lässt
o Geschossene Fotos gleich auf das Smartphone/Tablet übertragen
- Hab ich mit einem IPad Air ausprobiert und es funktioniert auch. Das gemachte Foto wird gleich übertragen.
- In meinen Augen eine Spielerei. Wer stellt denn vorher eine Verbindung zwischen Smartphone und Kamera her, um ab dann jedes Foto sofort zu übertragen. Viel praxistauglicher halte ich die oben beschriebene Funktion, wo man anschließend die Fotos (und zwar auch nur die, die man will) übertragen kann.
o Fotos per WLAN auf den PC übertragen
Mehrere Anläufe gestartet, aber ohne Erfolg. Die Übertragung auf den PC (Windows 7) hat nicht geklappt, auch nicht nach Neustart, Neuinstallation und Aktualisierung der Software. Ich hatte ein einziges Mal eine Hinweismeldung auf dem PC, dass die Kamera versucht, eine Verbindung herzustellen. Die kam allerdings nicht wieder. Dann hab ich erstmal aufgegeben.
o Fotos in die Cloud übertragen
- Hier gibt es zum einen die Möglichkeit, Dateien auf das Skydrive hochzuladen. Hab ich ausprobiert, funktioniert aber schlichtweg nicht – kommt immer Fehlermeldung „…temporärer Fehler…“. In Internetforen wird viel davon berichtet, jedoch hat scheinbar keiner eine Lösung.
- Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Dateien über die Samsung AllShare-Funktion in eine Cloud hochzuladen. Hier ist die Einrichtung ein bisschen fummeliger. Man muss erst einmal ein AllShare-Konto einrichten, anschließend zusätzlich ein Konto bei einem der vier von AllShare unterstützten Cloud-Anbieter und dann schließlich noch AllShare den Zugang zum Cloud-Konto einrichten (dies hätte ich mir ehrlich gesagt etwas komfortabler gewünscht). Jetzt zu meinen Erfahrungen, mit den vier unterstützten Cloud-Anbietern:
• SugarSync: Diesen Dienst habe ich nicht ausprobiert, da hier der kostenlose Dienst demnächst abgeschaltet wird.
• SkyDrive: Dateiübertragung funktionierte nicht, brach sofort ab. Mehrere Versuche gestartet, ohne Erfolg. Egal, ob man ein einzelnes oder mehrere Fotos wählt.
• Box: Genau das Gleiche: Dateiübertragung funktionierte nicht, brach sofort ab. Mehrere Versuche gestartet, ohne Erfolg. Egal, ob man ein einzelnes oder mehrere Fotos wählt.
• DropBox: Dateiübertragung funktionierte(!). Der Speicherplatz ist hier allerdings (in den kostenlosen Variante) auf 2GB begrenzt. Wer diese Grenze ohne Bezahlung umgehen wollte, müsste sich daher gleich mehrere DropBox-Konten einrichten samt mehreren AllShare-Konten, da wiederum je AllShare-Konto nur ein Cloud-Konto je Anbieter verknüpft werden kann (= viel zu viel Aufwand).

Anmerkung hierzu:
Generell ist es so, dass bei der Übertragung nur maximal 20 Fotos auf einmal selektiert werden können. Die Übertragung von Fotos im Sinne eines Backups während des Urlaubs ist in meinen Augen jedoch kaum praxistauglich. Denn schon mit einer 16MBit Leitung (welche bei mir eine Upload-Geschwindigkeit von 800Kbit bietet) dauert die Übertragung eines einzelnen(!) 20Megapixel JPEGs ca. 1,5 Minuten (bei ca. 8Mbyte Fotogröße x 1024 x 8 / 800 = 82 Sekunden). Wem im Hotel also nicht gerade ein WLAN mit einer sagenhaften Upload-Bandbreite zur Verfügung steht oder die Bildgröße drastisch nach unten schraubt, wird das kaum als Backup-Lösung nutzen. Für eine zu geringe Bandbreite kann natürlich die Kamera nichts, weswegen ich diesen Aspekt natürlich auch nicht in meine Bewertung einfließen lasse. Ich wollte das dennoch einmal mit anmerken.

Neutral bewertete Punkte:
- Fotos in Facebook übertragen
o Bislang nicht ausprobiert, daher hierfür keine Bewertung. Aufgrund meiner Erfahrungen mit den anderen WLAN-Funktionen betrachte ich das Ganze aber mittlerweile mit einer gewissen Skepsis, ob es am Ende wirklich funktioniert oder es wieder einmal nur mit einem Absturz/Fehlermeldung etc. endet.

- Oftmals bemängelt wurde, dass der Blitz nur ein Aufsteckblitz ist und nicht integriert. Dies finde ich überhaupt nicht störend. Man schraubt den einmal rauf und gut ist. Sitzt bombenfest und sieht auch irgendwie ganz schick aus, wie ich finde.

- Ebenfalls wurde oft kritisiert, dass man für Videoaufnahmen kein externes Mikrophon anschließen kann. Auch das kann ich als Negativpunkt nicht wirklich nachvollziehen, denn für gelegentliche Videoaufnahmen ist der Ton mehr als ausreichend deutlich und für Leute, die damit mehr Filmen wollen, sind das weiter oben beschriebene Pumpen und die zu starke Komprimierung eigentlich viel größere Handicaps der Videoaufzeichnung.

Mögliche Alternativen:
Wer sich überlegt, die NX300 zuzulegen, sich aber noch nicht wirklich sicher ist, was er eigentlich will, könnte sich evtl. auch mal folgende Modelle ansehen:

Sony NEX-3N: Erheblich kompakter und günstiger. Bildqualität fast genauso gut wie bei NX300 (minimal unschärfer), dank APS-C Sensor. Wer weniger mit den Einstellungen herumspielt, eine kompakte Kamera mit sehr guter Bildqualität sucht, welche sich ähnlich wie eine Kompaktkamera bedienen lässt, sollte sich die NEX-3N unbedingt mal ansehen. Für mich fiel sie heraus, da ich das Gehäuse vom Gefühl her nicht ganz so schön fand, sie nicht 60p in 1080 aufzeichnen kann und für manuelle Einstellungen man umständlich ins Menü muss (kein PASM-Wählrad).

Panasonic Lumix G6: Vermutlich hauptsächlich bedingt durch den kleineren Four-Thirds-Sensor hat sie in meinen Augen eine etwas schlechtere Bildqualität (was bei mir der Hauptgrund gegen diese Kamera war). Dagegen hat sie einen elektronischen Sucher und eine hervorragende Videoqualität. Die Videos sehen zwar weicher aus, dafür sind aber keinerlei Artefakte zu sehen. Auch gibt es kein Pumpen, wodurch die Videos sehr natürlich aussehen. Wer bei der Bildqualität zu minimalen Abstrichen bereit ist zugunsten eines insgesamt besseren Gesamtpakets im Gegensatz zur NX300, sollte sich die Lumix auf jeden Fall mal ansehen. Das oftmals bemängelte „Plastikbomber-Gehäuse“ kann ich übrigens nicht nachvollziehen. Da Kamera liegt super in der Hand und wirkt solide verarbeitet.

Canon 100D: Bildqualität sehr ähnlich zur NX300 (ob die von mir bemängelte Weichzeichnung bei JPEGs hier evtl. besser ist, weiß ich nicht). Bietet zudem einen optischen Sucher. Ich hatte mich dagegen entschieden, da die 100D nur in 30p bei 1080 aufzeichnen kann und sich der Bildschirm auch nicht schwenken lässt. Wenn das nicht stört, sollte sich die ruhig mal ansehen. Alternativ evtl. auch gleich die Canon 700D. Ist zwar etwas schwerer und teurer, hat dafür aber das schwenkbare Display und liegt im Grunde sogar noch etwas besser in der Hand, da das Gehäuse etwas größer ist. Auch die Gewichtsverteilung bei größeren Objektiven soll besser sein (das zumindest berichten mehrere Testberichte/Review-Videos auf YouTube). Insgesamt ist die 700D im Vergleich zur 100D laut mehreren Testberichten das bessere Gesamtpaket.

Nikon D3300: Bildqualität sehr gut (wohl auch noch etwas besser als bei der NX300). Videos mit 60p in 1080 sehen hervorragend aus (m.E. noch etwas besser als bei der Lumix G6). Optischer Sucher vorhanden, schwenkbares Display. Leider kein Touchscreen, was ich sehr schade finde.

Einige Quellen für Testberichte/Vergleichsbilder etc.:
- DKamera (Hier gibt es Original-Videos und Bilder um sich selbst einen Eindruck zu machen. Zudem wurden hier alle Kameras mit und ohne Objektiv gewogen – echt gut als Vergleich.)
- Ralfs-Foto-Bude (Hat u.a. mal die G6 mit der 100D verglichen. Auf seinen Beispielfotos finde ich ist die 100D in Sachen Bildqualität klar besser.)
- Chip: auch hier gibt es viele Tests samt Beispielfotos
- ValueTech YouTube-Channel: Sehr informative Testberichte zu zahlreichen Kameramodellen

UPDATE:
Mittlerweile habe ich es geschafft, auch über WLAN Fotos von der Kamera auf den PC (Windows 7) zu übertragen. Damit dies funktioniert, muss die Software "PC Auto Backup" installiert sein. Diese befindet sich auf der mitgelieferten CD. Allerdings wird sie NICHT automatisch installiert bzw. zur Installation angeboten, wenn man die CD einfach einlegt und der Autostart aufgerufen wird, sondern man muss manuell auf der CD im Ordner \Windows\PC Auto Backup\PCAutobackup_Setup.exe starten, um die Installation durchzuführen. Bei der Installation habe ich dann in meinem Fall noch das Häkchen in den Firewall-Einstellungen für private Netzwerke erlauben gesetzt (das muss man wahrscheinlich machen, damit die Windows-Firewall die Verbindung nicht blockt). Ruft man jetzt in der Kamera die Funktion "PC Auto Backup" auf, klappt auch die Übertragung tatsächlich. Es werden nur die Fotos übertragen, welche sich bislang noch nicht auf dem PC (im angegeben Ordner) befinden. Die Übertragung läuft sehr flott und wird, mit einem Fortschrittsbalken angezeigt. Diese Funktion ist ein großer Pluspunkt, da man so nicht mehr per Kabel die Kamera mit dem PC verbinden muss und jedes Mal der Akku wieder ein bisschen geladen wird, wodurch ein Ladezyklus verbraten wird. Dass allerdings die Software so "versteckt" sein muss, ist leider doch etwas nervig.
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