Kundenrezensionen


3 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Auftakt des neuen Janowski-Rings
Der 200ste Geburtstag Wagners schlägt ja vornehmlich publizistische Wellen. Meist dahin gehend, dass man sich schämen möge, Musik eines solchen Menschen überhaupt zu hören. Da ist man über ein rein musikalisches Statement, dass pünktlich zum Geburtstag erschienen ist, schon grundsätzlich froh. Ich habe mich schon zum Teil zum...
Vor 10 Monaten von Thomas Barisch veröffentlicht

versus
3 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Aufnahme ohne Höhepunkte
Man erkennt, dass mit dieser Aufnahme etwas nicht stimmt, als das Gesang der Rheintöchter ganz unerwartet einbricht: Gab es wirklich ein Vorspiel? Tatsächlich - aber so prosaisch gespielt und dirigiert (vgl. hier Böhm, Solti und Karajan), dass man es kaum bemerkt. Eigentlich ist diese Oper genau so dynamisch und fesselnd wie der Fliegender Holländer...
Vor 10 Monaten von UKChris veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Auftakt des neuen Janowski-Rings, 29. Mai 2013
Von 
Thomas Barisch (Euerbach, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Rheingold (Philharmonie Berlin, 2012) (Audio CD)
Der 200ste Geburtstag Wagners schlägt ja vornehmlich publizistische Wellen. Meist dahin gehend, dass man sich schämen möge, Musik eines solchen Menschen überhaupt zu hören. Da ist man über ein rein musikalisches Statement, dass pünktlich zum Geburtstag erschienen ist, schon grundsätzlich froh. Ich habe mich schon zum Teil zum Spruchsprecher von Janowskis Wagnerzyklus gemacht und versucht, die Eigenheiten der Interpretationen von Janowski zu beschreiben:
Tristan und Isolde
Wagner: Tannhäuser
Wagner: Die Meistersinger von Nurnberg
Im Rheingold ist er nun endgültig am rechten Ort angekommen. da arbeitet er sich an den Streicherfiguren des Wassers, an den mechanischen Rhythmen und Hämmern Nibelheims, an der Gewalt der Riesen mehr ab, als an der Leidenschaft Tristan und Isoldes. Mit einer Spielzeit von 2 Std. und 20 Minuten treibt er das Rheingold voran. Wie bisher auch höchste Durchhörbarkeit, Auffächern des Streicherapparats, präsentes Holz und extrem diszipliniertes Blech, das aber an den Höhepunkten zusammen mit den harten Pauken auch mal gewaltig dreinschlagen darf. Da klingt vieles überraschend, ungewohnt, kühl, aber nie distanziert. Eigentlich der Wagner, auf den die Fachkritiker schon immer warten: analytisch, modern, absolut fettfrei. Aber irgendwie hat man Janowskis Wagner da noch nicht so richtig zur Kenntnis genommen oder es nun doch zu radikal? In jedem Fall eine eigenständige, spannende Interpretation.
Spannend auch die Sängerbesetzung mit vielen jungen, noch nicht so bekannten Stimmen - das ist wohl immer besser, als bekannte, aber ausgesungene Sänger. Thomasz Koniecny ist ja auch der Alberich im Wiener Thielemann-Ring, eine leicht raue, knorrige Stimme - aber halt was für eine Stimme. Dazu spielt er wie kaum ein anderer eine herrische, ja manchmal richtig fiese Attitüde aus - ein richtiger Machtmensch. Daneben hat der Alberich von Jochen Schmeckenbecher fast die schönere Stimme, ein getriebener, verzweifelter Typ, Schmeckenbecher liefert da eine überzeugende Psychostudie. Der als Parsifal und Siegmund erprobte Christian Elsner ist ein heldentenoraler Loge, der aber auch die zwielichtigen Seiten der Figur gut herausstellt. Mit Iris Vermillion möchte man - rein stimmlich gesehen - nicht verheiratet sein, nach vielen milden Frickas nun wieder mal eine echte Zicke mit großer Stimme. Besonders erwähnt werden muss Günter Groissböcks Fasolt, eine mächtige Stimme, kernig und angemessen dunkel. Aufhorchen lässt auch Antonio Yang als Donner, Riccarda Merbeth ist als Freia scon eine Luxusbesetzung. Auch ansonsten keine Ausfälle in Rhein, Nibelheim und auf freier Gegend.
"Falsch und feig ist, was da oben sich freut" singen die Rheintöchter aus weiter ferne den Göttern zu und die Musik "jubiliert dazu" - so der ansonsten kundige Begleittext, der weit ausholt. Jubel stelle ich mir anders vor als dieser gigantische Orchesterausbruch, in dem Janowski knallhart die Triolen der Pauken und Trompeten hineinstanzt. Der Weg in die Götterdämmerung hat begonnen, ich hoffe, dass er auf diesem Niveau weitergführt wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gold in den Klängen, 6. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Rheingold (Philharmonie Berlin, 2012) (Audio CD)
Janowski ist ein sehr erfahrener Wagner-Interpret. Die übrigen Künstler überzeugen voll und ganz. Sie können sich bei der konzertanten Aufführung absolut auf das Singen und Spielen konzentrieren. Die Aufnahmetechnik ist absolute Spitze. Alle Wagner-Aufnahmen mit Janowski aus Berlin sind Referenzaufnahmen. Da kann augenblicklich keine Bühne der Welt mithalten, weder Wien noch Bayreuth. Wer also auf DVD-Bilder verzichten kann und nur hören will, kommt hier voll auf seine Kosten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Aufnahme ohne Höhepunkte, 9. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Rheingold (Philharmonie Berlin, 2012) (Audio CD)
Man erkennt, dass mit dieser Aufnahme etwas nicht stimmt, als das Gesang der Rheintöchter ganz unerwartet einbricht: Gab es wirklich ein Vorspiel? Tatsächlich - aber so prosaisch gespielt und dirigiert (vgl. hier Böhm, Solti und Karajan), dass man es kaum bemerkt. Eigentlich ist diese Oper genau so dynamisch und fesselnd wie der Fliegender Holländer aber Janowski und Pentatone haben es tatsächlich geschafft, mich an mehrere Stellen einzuschläfern. Mit der Ausnahme von Christian Elsner als Loge, liefern keine der SängerInnen befriedigende Leistungen. In dieser Aufnahme lassen sich alle Probleme der heutigen Generation von Wagner-SängerInnen grüßen. Außerdem: Der Fluch dauert ewig und wird langweilig; Fafnir und Fasolt singen wie zwei DHL Postboten und Wotan knurrt nicht singt. Donners Hammerschlag ist enttäuschend dumpf. Die Klage der Rheintöchter kommt nicht klar rüber. Beim Finale haben Musiker und Dirigent offensichtlich keine Lust mehr, es wird - wie beim Vorspiel, gleichgültig, gelangweilt, lieblos gespielt und dirigiert. Klangtechnisch fehlt es an Unmittelbarkeit: Telarc-artig hängt ein Vorhang zwischen den Hörern und Musiker. Lassen Sie sich von der SACD Etikette nicht verführen. Nicht genug Abstand zwischen den SängerInnen, so dass viele Szenen hektisch und irgendwie kleinlich wirken: Wie ein Familienstreit beim Frühstuck.

Solti bleibt weiterhin Nr.1 und warum? Weil er, das Orchestra und Decca sich die Mühe geben, die Geschichte so kraftvoll und fantasievoll wie möglich wiederzugeben. Ja sie klingt etwas veraltert aber immer noch weitaus besser als dieser Wagnerbrei von Pentatone. Aber das waren andere Zeiten und andere Menschen. Wie der englische Schriftsteller L.P. Hartley es einmal ausgedrückt hat: "The past is a foreign country and they do things differently there".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xad36feb8)

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen