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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Baba
Nach "Gottlieb" und "Dunkelgrau" ist "Zum letzten Mal - live" das dritte Live-Album des dunkelgrauen Liedermachers Ludwig Hirsch, der am 24. November 2011 vermutlich aus eigenem Willen aus dem Leben schied. Um es gleich zu sagen: unter diesen dreien ist der posthum erschienene Mitschnitt der schwächste.
Fairerweise muß man einräumen, daß...
Veröffentlicht am 21. November 2012 von 2Skywise

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen typisch L.Hirsch
die letzte Aufnahme vom wunderbaren Hirsch, aber nicht die stärkste. Ich mag auch die Überleitungen nicht, sie bringen mich aus der nachdenklichen Stimmung und vermitteln nicht mehr Inhalt.
Man kann die CD kaufen, muß aber nicht!
Vor 24 Monaten von Hartmut Mecking veröffentlicht


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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Baba, 21. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Zum Letzten Mal-Live (Audio CD)
Nach "Gottlieb" und "Dunkelgrau" ist "Zum letzten Mal - live" das dritte Live-Album des dunkelgrauen Liedermachers Ludwig Hirsch, der am 24. November 2011 vermutlich aus eigenem Willen aus dem Leben schied. Um es gleich zu sagen: unter diesen dreien ist der posthum erschienene Mitschnitt der schwächste.
Fairerweise muß man einräumen, daß "Dunkelgrau" mit seiner intimen Atmosphäre auftrumpfen kann, die im Vergleich zu den Studioversionen viele Lieder deutlich persönlicher, schelmischer oder kälter darstellt, während bei "Gottlieb" die Stücke mitsamt einer erdachten Rahmenhandlung in ein starkes Gesamtkonzept eingegossen wurden und dank Bandunterstützung verspielter, rauher oder gelöster klingen. "Zum letzten Mal" fehlt diese grundlegende Originalität. Die Musiker, im wesentlichen die "Gottlieb"-Mitstreiter, liefern eine grundsolide, sängerdienliche Basis, auf der dieser seine Geschichten aufbaut, vermeiden aber über weite Strecken jegliche Solo-Eskapaden, Glanz und Gloria. Im Prinzip ist das auch nicht weiter schlimm, da auf diese Weise Ludwig Hirsch weiter im Vordergrund steht. Wie es ja eigentlich auch sein soll, immerhin war es - zumindest im Bandgefüge - seine VIELLEICHT-Abschiedstour. Diese nimmt er einmal mehr und erwartungsgemäß zum Anlaß, die Notenblätter zu seinen dunkelgrauen Liedern herauszusuchen und die Höhepunkte seiner ersten Jahre Revue passieren zu lassen - fast die Hälfte der Titel stammt aus seinen ersten beiden Alben "Dunkelgraue Lieder" und "Komm großer schwarzer Vogel", die restliche Auswahl verteilt sich auf die späteren Alben, wobei einzig "Elisabeth" weniger als fünfzehn Jahre auf dem Buckel hat. Auch das ist nur bedingt ein Nachteil, denn dadurch, daß Ludwig Hirsch seit mehr als 30 Jahren mit einem Großteil des Repertoires des Abends vertraut ist, hat er natürlich eine gewisse Routine entwickelt. Er weiß sein Publikum bewußt zu nehmen, zieht es geübt in seinen Bann und erzählt ihm genau die Geschichten, die es hören möchte, in exakt der Art und Weise, die es hören möchte. Das Konzept geht über den Abend verteilt auf, allerdings gibt es gerade im Mittelteil einige Stücke, bei denen die Routine die Oberhand gewinnt, wahrscheinlich eben deshalb, weil Hirsch genau das macht und bringt, was man von ihm erwartet, und die großen Überraschungen über weite Strecken ausbleiben.
Selbstverständlich gibt es auch auf diesem Album einige absolut herausragende und hörenswerte Titel - die bis auf die Knochen reduzierte "gottverdammte Pleite" wirkt deutlich demütiger und niedergeschlagener als in der orchestrierten Studioversion, das spürsam gedrosselte Tempo und die gewaltige Synthi-Kirchenorgel machen "I lieg am Ruckn" zu einem echten Erlebnis, darüber hinaus reiht sich die sparsam instrumentierte und einfühlsam dargebrachte "Elisabeth" nahtlos in die Reihe von Hirschs Meisterwerken ein. Daneben finden sich viele gute Sachen, die sich allerdings eng an der Erwartungshaltung des Publikums orientieren, aber auch solche, die ein Opfer der allzu routinierten Darbietung werden ("Der Wolf", "Miss Burgenland", "Gel' du magst mi"). Man mag anmerken, daß auch "Gottlieb" oder "Dunkelgrau" nicht ganz frei waren von durchschnittlichen Leistungen - mit dieser Einschätzung läge man auch gar nicht so falsch, allerdings gab es bei diesen Aufnahmen noch Elemente, die diese gelegentliche Mittelmäßigkeit wieder vergessen ließen, konkreter: die überleitenden Ansagen von Ludwig Hirsch und die unmittelbaren Reaktionen des Publikums. Diese beiden Punkte fallen jedoch bei "Zum letzten Mal" bedauerlicherweise weg. Entweder war Ludwig Hirsch bei den Aufnahmen tatsächlich ungewohnt schweigsam oder die mitgeschnittenen Ansagen waren nicht miteinander kompatibel bzw. aus technischen Gründen nicht zu gebrauchen, was auch immer der Grund war: sie fehlen, abgesehen von ein paar wenigen, inhaltlich eher irrelevanten Worten vor ausgewählten Stücken ("Die Omama", "Elisabeth") und natürlich der "Musikervorstellung". Dies dürfte der Hauptgrund sein, daß der Mitschnitt mit nicht mal 90 Minuten ungewöhnlich kurz ausgefallen ist. Das Publikum wirkt bei diesem Mitschnitt distanziert, fast abwesend oder wie Konservenkost, was zu der Vermutung führt, daß keine oder nur unzureichend Mikrofone in den Zuschauerraum wiesen und die Reaktionen somit nicht vernünftig eingefangen werden konnten. Somit wirkt Hirsch mitunter ein wenig allein gelassen, man merkt höchstens bei einem höheren Lautstärkepegel, daß seine Späße und Botschaften ankommen. Man muß davon ausgehen, daß der Tourname "VIELLEICHT - zum letzten Mal" Programm war und noch einige Auftritte auf dem Plan standen, bei denen sicher noch weitere Aufnahmen gemacht werden sollten, sofern überhaupt eine Veröffentlichung der Tournee im gegebenen Format geplant war, insofern muß man vielleicht ein wenig nachsichtiger sein, was das Endergebnis angeht.
Selbstverständlich versteht Ludwig Hirsch sein Handwerk und bringt seine dunkelgrauen Lieder von Tod und Sehnsucht ebenso wie die kleinen auflockernden Liedchen mit den mal schelmischen, mal schwarzhumorigen Augenzwinkern auf die ihm eigene Weise. Lieder wie "I lieg am Ruckn" oder "Elisabeth" rechtfertigen die Veröffentlichung ebenso wie die "Omama", die "gottverdammte Pleite" oder der unvermeidlich/unvergleichliche "große schwarze Vogel", zumal derzeit (Zeitpunkt der Veröffentlichung) die beiden früheren Live-Alben offiziell nicht erhältlich sind (bzw. "Gottlieb" höchstens im DVD-Format) und somit dem potentiellen Kunden nicht zur Verfügung stehen. "Zum letzten Mal" ist weit davon entfernt, Akzente zu setzen oder Hirschs Lieder in neues Licht zu setzen, wie "Gottlieb" oder "Dunkelgrau" es taten, aber es ist ein würdiger und vor allem ehrlicher Abschied geworden, der eher an eine Dokumentation erinnert als an einen geschliffenen Diamanten. Das Material ist über jeden Zweifel erhaben und der Umstand, daß die meisten Interpretationen zu routiniert ausfallen, soll angesichts der Umstände nicht allzu stark gewichtet werden. Das Album ist nicht als Meilenstein gedacht, sondern als ein Vermächtnis und als Abschiedsgruß von jemandem, der sich mit seiner eigenen Schöpfung, dem großen schwarzen Vogel, an seiner Seite auf die Suche nach seinem Frieden gemacht hat, der über den Horizont gefallen ist, um dahinter zu singen, zu lachen, "Des gibt's ned" zu schrei'n, endlich zu kapieren und glücklich zu sein. Und diese Aufgabe erfüllt es mit Sicherheit. Das muß reichen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wozu diese ewige Finsternis? - Ein würdiger Abschied, 22. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zum Letzten Mal-Live (Audio CD)
Gleich mit "Im Anfang" (vom Album "Bis zum Himmel hoch" 1982) beginnt dieser wunderschöne und hochqualitative Konzertmitschnitt positiv überraschend und außergewöhnlich für ein Hirsch-Konzert. Da ich 2 Konzerten dieser Tour beiwohnen durfte, weiß ich noch genau, wie angetan ich von dieser poetischen, intelligenten und sarkastischen Einleitung war. Mit kräftiger, tiefer Stimme vorgetragen und einer wunderschönen Melodie unterlegt, schildert Hirsch hier die etwas andere Schöpfungsgeschichte, deren Pointe mich bis heute begeistert und im Konzert gleich eine Art Erklärung und Vorgeschichte für das darauf folgende Lied vom "Herrn Haslinger" darstellt.

Herausragend auch die apokalyptische "gottverdammte Pleite" mit spärlicher, sehr wirkungsvoller Zwischen-Instrumentierung. Das Arrangement der "Omama" gefällt mir hier besser als die Gottlieb-Version. Überhaupt kann man die Tonqualität dieser Doppel-CD loben; tolle Instrumentierung und Abmischung!

Es ist wahr, die Ansagen fallen relativ sinnfrei und ziemlich kurz aus, wie auch beim beschwingten "Geburtstagsgeschenk", diesmal sogar mit Türklingel. Eigentlich jedoch hätten Hirschs Lieder überhaupt keine Einleitungen nötig. Ich hatte auch bei den Live-Auftritten das Gefühl, Ludwig war der gleichen Meinung und hat sich teilweise einen kleinen, rebellischen Spaß daraus gemacht, zum Beispiel "I lieg am Rucken" (meine neue Lieblingsversion) mit den Worten "In diesem Lied geht es um einen, der am Rucken liegt" einzuleiten. Wurde hier weggelassen.

Sehr bewegend: Der zweite Teil der Ballade vom alten, eingesperrten Wolf mit seinen romantisch-optimistischen Vorstellungen vom Land, das Freiheit heißt. Hier kann man wirklich Träumen, Staunen und Lächeln. Meine Highlights: Der "große schwarze Vogel" und "Elisabeth", wohl eines der persönlichsten Lieder des friedliebenden, nachdenklichen und äußerst sensiblen Liederschreibers, der stets beteuerte, nur ein Schauspieler zu sein und die schrägen Figuren, die tragischen Begebenheiten sowie die oft besungene Todessehnsucht in seinen Geschichten allesamt aus Beobachtungen erschaffen und frei erfunden zu haben. Spätestens seit seinem Freitod am 24.11.2011 kann man anderes vermuten...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen danke ludwig!, 11. Dezember 2012
Von 
Jürgen Sieber "zeppe" (mimberg, bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zum Letzten Mal-Live (Audio CD)
sein drittes live-album.
veröffentlicht, ein jahr nach seinem tode.
aufgenommen während der "vielleicht zum letzten mal" tour 2010/2011.

es ist eine minimalistische perle.
eine schönheit.
kein überflüssiger schnickschnack und auch kein ton ist zu viel.
besonders cd2, ist atmosphärisch sehr gelungen.
auch spricht er zwischen den liedern, nur wenige sätze.
das alles gefällt mir wirklich gut.

es ist sein abschied.
ein abschied in würde.
danke ludwig und alles gute.
du warst einer der besten.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein leiser Abschied, 9. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zum Letzten Mal-Live (Audio CD)
Seine Stimme hat sicher schon mal kräftiger geklungen, aber niemals verletzlicher und gerade deshalb wirken Lieder wie "I lieg am Ruck'n" und "Komm großer schwarzer Vogel" auf diesem Album noch berührender und authentischer als zuvor. Es ist ein ruhiger, versöhnlicher Abschied eines unheilbar Lungenkranken, der - wie Johnny Bertl sinngemäß sagte - letztendlich nicht auf den großen schwarzen Vogel gewartet hat, sondern ihm entgegen gegangen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der unvergessliche Ludwig Hirsch, 11. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zum Letzten Mal-Live (Audio CD)
Schade, dass dieser unvergleichliche Liedermacher viel zu früh von uns gegangen ist - mit diesem Livealbum kann man in Erinnerungen schwelgen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig und schön!, 3. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zum Letzten Mal-Live (Audio CD)
"Das Schlimmste am Abschied von Menschen ist zu wissen, dass man ohne sie auskommen kann und wird."
Ich höre ihn jeden Tag und weine immer ein wenig.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Überraschung, 26. Januar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zum Letzten Mal-Live (Audio CD)
Ich sammle seit Jahren LP's, CD's und Singles von Ludwig Hirsch aber diese LP war eine echte Überraschung. Lauter bekannte Lieder live auf unnachahmliche, neue Art - Pflicht für alle Fans
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen typisch L.Hirsch, 22. Dezember 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zum Letzten Mal-Live (Audio CD)
die letzte Aufnahme vom wunderbaren Hirsch, aber nicht die stärkste. Ich mag auch die Überleitungen nicht, sie bringen mich aus der nachdenklichen Stimmung und vermitteln nicht mehr Inhalt.
Man kann die CD kaufen, muß aber nicht!
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hirsch ist einfach Hirsch und wird immer in mir weiterleben, 30. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zum letzten Mal - Live (MP3-Download)
Die alten bekannten Lieder sind moderner ohne im Ansatz Ludwig Hirsch's Art und Weise in Frage zu stellen. Einfach die gelungene Art aus meiner Sicht- unsterblich - zu sein---trotz dem "Großen Schwarzen Vogel". Absolut empfehlenswert für "Hirsch-Fans".
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Zum Letzten Mal-Live
Zum Letzten Mal-Live von Ludwig Hirsch (Audio CD - 2013)
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