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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anleitung zur Lektüre
Taleb untersucht im vorliegenden Buch die interessante Fragestellung, welche Systeme von Schwankungen nicht nur nicht beeinträchtigt werden (Robustheit), sondern davon sogar profitieren (Taleb, bzw. sein Übersetzer, spricht dann von Antifragilität). Um die beiden Kernpunkte des Buchs zu betrachten, die Antifragilität und die Rolle, die nicht lineare...
Vor 19 Monaten von Prof. Dr. Holger Schiele veröffentlicht

versus
127 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine gute Idee macht noch kein gutes Buch...
Für dieses Buch gilt so ziemlich das Gleiche wie für Talebs Bestseller "Der schwarze Schwan": Eine prinzipiell interessante Idee (Was ist das Gegenteil von Fragilität? Eben NICHT Robustheit) wird durch endlose Wiederholungen und Betrachtungen von allen Seiten breit getreten, ohne dass auf den letzten ca. 500 Seiten des Buchs ein nennenswerter...
Vor 22 Monaten von mfranke1 veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Antifragilität - eine faszinierende Erkenntnis, 8. November 2014
Von 
Peter Schneider (Region Stuttgart, Baden-Württemberg Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nassim Nicholas Taleb hat mit seinem neuesten Buch (2014) einen bislang unbekannten Begriff "Antifragilität" einem breiten Publikum vorgestellt und ausgebreitet.
Antifragilität ist eigentlich gar nichts besonderes. Es ist etwas geradezu alltägliches. Es begnet uns auf allen möglichen Stufen. In Unternehmen, in Branchen wie auch in staatlichen Gemeinwesen. Lebenssituationen können antifragil und auch fragil sein.
Die Erkenntnis, dass es so ist, ist der erste Schritt von fragil zu antifragil zu kommen.

Der Autor breitet den, zu Beginn sehr fremden, Gedanken Antifragilität sehr breit aus und zeigt eine Fülle von verblüffenden Dingen auf. Ich habe das Buch mit einer wachsenden Begeisterung gelesen und habe ganz viele ganz neue Erkenntnisse gewonnen. Das Buch regt sehr stark dazu an, sich eigene Gedanken zu machen, nicht alles zu glauben, was uns Medien und Presse- oder Regierungssprecher so vorgaukeln. Einmal hinter die Kulissen zu schauen. Ist denn dieses oder jenes Unternehmen stark oder doch schwach.
Das Buch bietet dem Leser auch eine Anleitung selber Verhältnisse, Beziehungen, Angebote zu analysieren.
Ich habe es in einem unternehmerischen Kontext gelesen und will daher darauf hinweisen, dass das Buch es ermöglicht, das eigene Unternehmen antifragil und auch zukunftssicher zu machen.

Eines der besten Businessbücher der letzten Jahre. Gehört zu meinem Kanon der "must have read Bücher". ich würde es neben Frank Schirrmachers "Ego. Das Spiel des Lebens" an die Spitze der must have read Pyramide stellen.

Kauftipp und vor allem dringender (!!!) Lesetipp.
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31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bessere Entscheidungen treffen, 27. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Buch, das unsere Einstellung zum praktischen Leben in nahezu allen Bereichen verändern und uns helfen kann,bessere Entscheidungen in Hinblick auf eine Zukunft zu treffen, die unerkennbar ist. Taleb führt den von ihm erfundenen Begriff der Antifragilität auf die Lebensphilosophie der Stoa zurück, die die Weltanschauung der römischen Elite im Kaiserreich war. Sein Vorbild ist Seneca, der römische Staatsmann, Bankier und Philosoph, der über Jahre die Geschicke des römischen Reiches erfolgreich geleitet hat. Antifragil ist, wer wie Seneca, aus Fehlern lernt, mitten im Leben über den Dingen steht, mit seinem leben für seine Überzeugung und für seine Werte einsteht, der Heiterkeit und Gelassenheit ausstrahlt und den nichts aus dem Gleichgewicht bringen kann, da er sich stets Optionen offen hält und seine "exposure" gegenüber unplanbaren Ereignissen minimiert. Talebs Kritik der Professoren, die keine praktische Lebenserfahrung haben und für die Auswirkungen ihrer Klügeleien und Überlegungen auf das Leben ihrer Mitmenschen keine Verantwortung übernehmen, ist gut dokumentiert und überzeugend. Seine Überheblichkeit ist oft irritierend, seine Demonstration von Wissen erdrückend, seine Oberflächlichkeit in medizinischen Fragen provozierend - diese und andere Mängel schmälern den Wert dieses grossartigen Buches nicht, das jeder lesen sollte, der im privaten wie im beruflichen Bereich tragfähige Entscheidungen in einer Welt der Unplanbarkeit treffen muss.

Professor Hans H. Hinterhuber
Chairman, Hinterhuber & Partners
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee, schlechtes Buch..., 29. August 2013
Von 
Marius (Bayern, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch war am Anfang wirklich enorm Interessant für mich, aber nach einer Weile, hat es wirklich genervt dieses Buch zu lesen.
Antifragilität ist eine sehr gute Idee, doch dieses abartig zynische Art von Herr Taleb nervt einfach nur noch...
Fast jeder Wirtschaftswissenschaftler ist ein "Dummkopf". Um genau zu sein ist jeder der andere Meinung ist ein Dummkopf, manche werden so gar namentlich genannt.

Was mich aber am aller meisten stört, sind seine für ihn allgemein gültigen Aussagen. Laut Herr Taleb, ist es förderlich für die Konzentration, wenn man in der Umgebung leise störende Geräusche hört, da man sich so mehr anstrengen muss um sich zu konzentrieren und so stärke man scheinbar die Konzentration.
Das mag ja für ihn gelten, aber meine Konzentration fördert das ganz und gar nicht, wenn ich nervige Geräusche höre während ich versuche mich zu konzentrieren.
Worum es mir geht, er stellt mehrere solche für ihn allgemein gültige Aussagen auf, aber differenziert VIEL VIEL zu wenig.
Mir scheint es so, als ob er nur schwarz und weiß in seiner Welt sieht.

Dazu kommt noch, dass dieses Buch alles andere als pragmatisch ist, sehr viele Wiederholungen und Erlebnisserzählungen aus seiner Vergangenheit werden beschrieben. Wen er zum Beispiel vor ein paar Jahren zum Kaffee getroffen hat.

Ich hab durch die viel Zahl der positiven Bewertung gedacht, es sei ein gutes Buch, aber ich kann nur davon ab raten!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, aber auch nicht neu..., 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Insgesamt ein lesenswertes Buch mit zahlreichen Beispielen und interessanten Passagen zu verschiedensten Themen wie Ländern, Gesellschaften, Technik, Medizin, Wirtschaftswissenschaften etc…

Zusammenfassend:

Dass man aus Krisen gestärkt hervorgehen kann, wird ja spätestens seit 2008/2009 auf jeder 2. Betriebsversammlung zahlreicher Unternehmen als Durchhalteparole gebracht. Etwas weiterentwickelt will die Antifragilität ebenso darauf hinaus:
Systeme, die nicht nur robust sind, sondern sogar besser werden, wenn ihnen eigentlich etwas schlechtes widerfährt. Der Begriff wird anhand von Beispielen ausführlich erklärt, genauso wie der eigentliche Aufbau des Buches und dessen Verhältnis zum „Schwarzen Schwan“. Das Gegenteil von 1 ist eben nicht Null, sondern -1. Und Stressoren und Unbequemlichkeit sind wichtige Signale für den Menschen. Bin ich absolut einverstanden.

Dennoch fallen mir folgende Kritikpunkte ein:

Bei einigen Passagen schaut man etwas verwundert: Der Begriff „Antifragilität“ ist nicht schwierig zu verstehen. Wenn es aber eine „dumme Frage“ ist, wenn man doch noch mal nachfragt (S.31), dann wirkt der Autor etwas elitär-arrogant. Es gibt doch keine dummen Fragen…

Auch wird ordentlich über Ökonomen hergezogen. „Man muss dazu sagen, dass dieser Ökonom ein […] Ohrfeigengesicht hatte,[…] das förmlich dazu einlädt hineinzuschlagen.“ Auch bekommt der ein oder andere Limousinenchauffeur ein „f*** off“ zu hören. Auf Seite 247 dann meine persönliche Lieblingsstelle: "Ich glaube, der größte Vorteil von Reichtum liegt [...] darin, dass man reiche Leute verachten kann [...]. Noch reizvoller ist es, wenn diese Säcke nicht wissen, dass man selbst reicher ist als sie.".
Aber letztlich muss man anmerken, dass auch ein Wittgenstein und ein Schopenhauer gedonnert, gewettert, beschimpft und sogar beleidigt hat. Von daher geht es für mich auch in Ordnung, wenn ein Taleb mal auf den Tisch haut.

Es werden etwas zu häufig Vergleiche und Beispiele aus der Mythologie herangezogen, die zwar wirklich gut passen, aber im heutigen Alltag nicht wirklich weiterhelfen. Immerhin werden auch ein paar realistische Beispiele und Analogien genannt, die Talebs Thesen sehr gut stützen.

Mit einigen kann ich mich aber nicht ganz anfreunden: Dass Taxifahrer und Prostituierte in Krisen antifragiler sind, als ein (einigermaßen gut ausgebildeter) Angestellter, KANN so sein, MUSS aber nicht:
In der Krise 2009 hatte das Taxigeschäft erheblich zu kämpfen. Prostituierte ebenso (DIE ZEIT berichtete: „Krise erreicht Bordelle“). Da hilft es nicht „einen neuen Stadtteil zu finden“ (S.129) und schon passt alles wieder.

Ich bin als Angestellter jedenfalls gut durch die Krise gekommen und war froh, kein Taxifahrer zu sein. Die Taxifahrer standen um 2009 nämlich reihenweise am Straßenrand und hatten nix zu tun (während ihre wiederum reihenweise abgestellten Taxis am Straßenrand andere Autofahrer behindert haben). Wären sie in eine andere Stadt gefahren, hätten sie die selbe Krise vorgefunden.

Dass Radfahren die Knochen schwächt (S.91), gilt allenfalls für den Leistungssport. Eigentlich wird Radfahren gegen Gelenkprobleme sogar empfohlen; und der Autor hält ja gerade ein stabiles Skelett für eine Grundvoraussetzung für Gesundheit (S.93). Letztendlich ist die Message des Buches hier: Sport hält Alterungsprozesse (in Grenzen) auf und ist ein sinnvoller Stressor. Das weiß man aber schon länger. Gilt übrigens nicht nur für Knochendichte etc., sondern auch für Organe (Augen etc..)

Taleb ist auch kein begnadeter Techniker: „Stellen sie sich vor es gäbe ein Material, das Dinge stärker macht, sie in die Lage versetzt, sich selbst zu reparieren…“ (S.89).
Diese gibt es durchaus. Der Formgedächtniseffekt mancher Legierungen hätte hier erwähnt werden müssen. Der Kotflügel eines Autos aus einer solchen Legierung würde sich also in der Tat selbst reparieren. Das wäre keine volle Antifragilität, aber als Quasi-Antifragilität erwähnenswert. Erste Berührungspunkte mit diesen Legierungen gehen auf die 1930er Jahre zurück…

Und dass man auf unseren Autobahnen 200 km/h fahren kann, ist natürlich für jemanden, der in den USA lebt, reinstes Unbehagen. Da lächelt man als Leser aus Deutschland etwas müde und denkt an seine tägliche Fahrt zur Arbeit mit jeder Menge "Freie-Fahrt-Abschnitten"…

Etwas kurzsichtig wirkt es wenn von Lebensmodellen gesprochen wird. Der Autor empfindet Nervenkitzel, wenn er Bücher schreibt. Das mag sein, aber ein anderer wird sich schon beim bloßen Gedanken ein Autor zu sein langweilen. Jeder sieht Nervenkitzel und Langeweile anders. Viele haben auch nicht unbedingt die Möglichkeiten das Leben zu führen, das ihnen Nervenkitzel bieten würde. Nicht jeder hat die gleichen Chancen, Hr. Taleb. (S.101)

Alles in Allem also ein gutes Buch, das für mich zwar viele interessante Details bereit hielt, aber auch viele Grundideen transportiert, nach denen ich bereits seit Jahrzehnten aus Eigeninstinkt lebe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interressant, 2. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen (Kindle Edition)
Ein interressantes Buch mit neuen Gedanken. Am Ende haut Taleb aber auf Jeden und Alles drauf.
Auch sind viele Themen meiner Meinung nach sehr subjektiv dargestellt und man kann sicherlich jedem Beispiel Talebs ein Gegenbeispiel entgegenhalten.
Es ist aber trotzdem Lesenswert, Taleb ist ein guter Denker und regt das eigene Nachdenken enorm an.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial - Pflichtlektüre!, 18. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Antifragilität ist der Nachfolger von "Der Schwarze Schwan". Beides Bücher, die sich mit Vorhersagen, Wahrscheinlichkeiten und falschen Schlüssen in einer undurchsichtigen Welt beschäftigen. Anspruchsvoller komplexer Stoff, mathematisch-philosophisch angehaucht und einfach fesselnd interessant und spannend. Ohne in die Esoterikschiene abzurutschen: Das Buch ist "Lebenshilfe auf intelligent"!
Für jeden, der die Vorgänge in seinem Umfeld besser verstehen möchte, ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, super empfehlenswert, 25. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen (Kindle Edition)
Für alle die, die ihren Horizont erweitern wollen und "out-of-the-box-thinking" gut finden.
Toller Charakter, witziger Schreibstil trotz mancher heavy Passagen !
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Ideen - etwas eigenwilliger Schreibstil, zu lang., 24. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das was Nassim Taleb zu sagen hat, ist sehr bemerkens- und lesenswert Dafür hätte es 5 Sterne gegeben. Der Schreibstil ist sehr locker und unterhaltsam allerdings manchmal vielleicht etwas zu provozierend - vielleicht nicht jedermans Sache.
Allerdings hätte es dem Buch gut getan, wenn die Essenz auf 50-60% zusammengedampft worden wäre. Deshalb am Ende nur 4 Sterne.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „Heurista“ – Besser handeln als denken!, 1. Januar 2015
Der Denker und Essayist Nassim Nicholas Taleb präsentiert mit „Antifragilität“ ein Werk, das seinem Bestsellererfolg „Der schwarze Schwan“ an Vielseitigkeit, Informations-, Erkenntnis- und Unterhaltungswert in nichts nachsteht. Mit dem Konzept der Antifragilität, also der Verbesserung eines Zustandes bei Unsicherheit, steht nun ein Maßstab für viele Lebensbereiche zur Verfügung, der Orientierung erlaubt.Taleb verwendet eine multidisziplinäre Argumentationslinie: Mathematische, statistische, philosophische, historische, wirtschaftswissenschaftliche, medizinische, politische, religiöse und heuristische Aspekte dienen ihm ebenso zur Beweisführung wie nichtlineare konvexe oder konkave Phänomene.

3 Antworten, die das Buch bietet:
Was Antifragilität von Robustheit und Resilienz unterscheidet
Warum man lernen muss, was es zu vermeiden gilt und gewinnt, indem man nicht verliert
Wie man relevante Informationen aus der uns ständig umgebenden „Informationsflut“ herausfiltert

Taleb verbindet abermals seine Erfahrungen als Derivatehändler mit diversen heuristischen, historischen philosophischen und wissenschaftlichen Elementen. Er entwickelt und begründet dabei auf nahezu 700 Seiten eine neuartige Dimension des Denkens, für die er einen neuen Begriff ersann: Antifragilität. Gewohnt respektlos, weil (wie er stets betont) unabhängig, verschont er dabei niemanden: Wissenschaftler, insbesondere Wirtschaftswissenschaftler, Historiker und Manager sollten sich warm anziehen. Oder einfach von Taleb lernen…

Stärken:
Im Prolog stellt Taleb die Frage, wie es gelingen kann, das erklärbare Unbekannte zu domestizieren. Und er beantwortet die Frage hinlänglich, mit zahlreichen Beispielen aus allen Lebenslagen, bildreich, verständlich und doch präzise und unterhaltsam. Sogar die mathematische Beweisführung seiner Thesen ist zu finden. Das Buch hat – wie der Schwarze Schwan – das Zeug zum Klassiker.

Schwächen:
Es hat einige Längen und enthält zahlreiche Wiederholungen. Geht man jedoch davon aus, dass in der Erwachsenenbildung Wiederholungen elementar sind, passt das schon. Der gut zu lesende Inhalt entschädigt ausreichend dafür. Einige Leser mögen sich darüber hinaus über die arrogante und teilweise herablassende Schreibweise ärgern. Taleb verschont niemanden! Das kann stellenweise nerven. Oder belustigen. Je nach dem…

Meine uneingeschränkte Empfehlung!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geistig erfrischende Sicht auf unsere Welt, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen (Kindle Edition)
Dieses Buch habe ich verschlungen. Warum eigentlich? Einerseits wiederholt sich Taleb ständig und sein Herunterputzen diverser Menschen wirkt - zunächst - abstoßend. Anderseits unterhält er mich mit vielen, interessanten Geschichten aus seinem Alltag und aus unserer Vorgeschichte.

Seine Rezepte "Weniger ist mehr", "Tüfteln vor Theoretisieren", "Stärken der Eigenverantwortung" und "Begrenzt ins Risiko gehen" sagen mir eh zu, und bestärken mich das in meinem Umfeld (Familie, Beruf) umzusetzen.

Zurück zum Herunterputzen: an sich hat Taleb ja recht, Leuten, die auf Kosten anderer leben fern jeder Ethik und Moral, ordentlich an die Karre zu fahren. Oder?

Und zuletzt: das Buch scheint mir sehr gut übersetzt.
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