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129 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wolf im Schafspelz
Seitdem ich digital fotografiere, wurde ich den Eindruck nicht los, dass sich der Informationsgehalt meiner Fotos beim Halbieren der Auflösung nicht reduzierte. Ich konnte nie in Worte fassen, was mich über die Jahre mit der Bildqualität unzufrieden machte. Stets blieb ein enorm fahler Beigeschmack beim Betrachten der Fotos in Vollansicht am PC zurück,...
Vor 24 Monaten von Eistee-Fanboy veröffentlicht

versus
49 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Praxiserfahrung mit der Sigma Merrill DP 3
Über die Vorzüge in puncto Bildqualität ist hier ebenso wie über die negativen Aspekte der Sigma Merrill DP 3 wie lahmer Autofocus, geringe Akkukapazität etc. ja schon genug geschrieben worden.

Daher habe ich mir überlegt, mal ein paar Gedanken zur Merrill hier aufzuschreiben, welche bislang noch nicht so häufig, wenn...
Vor 23 Monaten von Bogomir veröffentlicht


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129 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wolf im Schafspelz, 9. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seitdem ich digital fotografiere, wurde ich den Eindruck nicht los, dass sich der Informationsgehalt meiner Fotos beim Halbieren der Auflösung nicht reduzierte. Ich konnte nie in Worte fassen, was mich über die Jahre mit der Bildqualität unzufrieden machte. Stets blieb ein enorm fahler Beigeschmack beim Betrachten der Fotos in Vollansicht am PC zurück, der nicht im Ansatz dem realen visuellen Eindruck beim Auslösen entsprach. Vor Kurzem las ich dann aber das erste Mal von den Sigma-Kameras, dem Foveon-Sensor und sah Beispielfotos, die mich in der 100 %-Ansicht mit offenem Mund zurück ließen. Die Bildqualität dieser Kompakten spielt unter entsprechenden Bedingungen sogar in der Liga einiger Mittelformatkameras. (Auf digital-photography-school gibt es einen Direktvergleich zwischen Pentax 645D und Sigma DP2 Merrill)

Ich fotografiere hauptsächlich Landschaften und nutze momentan noch eine Nikon D5100 mit folgenden Objektiven: Nikkor 10-24 mm, Nikkor 105 mm, Nikkor 40 mm, Nikkor 70-300 mm, Tamron 18-270 mm. Eigentlich war ich bisher sehr zufrieden. Dann kaufte ich mir die Sigma.

Die DP2 Merrill ist kein Allrounder sondern eher eine starrköpfige "Schönwetterkamera", deren liebenswerte Eigenheiten man sich vor der Nutzung bewusst verinnerlichen sollte. Sie kann genau eine Sache, aber die kann sie wirklich hervorragend. Abseits dieser Kernkompetenz sieht es streckenweise ziemlich ernüchternd aus. Ich lasse aus diesem Grund auch übliche Kriterien wie die High-ISO-Tauglichkeit, Einsatzbereitschaft, Autofokusgeschwindigkeit, fehlender integrierter Blitz, Speichergeschwindigkeit, JPG-Engine und Akkulaufzeit nicht in meine Bewertung einfließen - das können andere Kameras deutlich (!) besser. Man würde jedoch ein kleines Juwel übersehen, wenn man sich hier nur auf die Summe aller Eigenschaften konzentriert.

Um dieses unscheinbare Gerät wirklich optimal zu nutzen, muss man etwas umdenken und gewohnte Abläufe gegebenenfalls entschleunigen. Aufnahmen müssen teilweise akribisch geplant werden, so dass man sich sich entgegen landläufiger Trends wieder dem ursprünglichen Konzept der Fotografie annähern muss.

Für optimale Ergebnisse nutze ich in vielen Fällen ein Stativ (samt 2 Sekunden Vorauslösung und Bracketing), ISO 100, eine Blende zwischen 5.6 - 8, manchmal den hervorragenden manuellen Fokus sowie den RAW-Modus und die mitgelieferte Software Sigma Photo Pro zur Konvertierung.
Die Verarbeitung der RAW-Dateien ist enorm hardwarehungrig, die Software dafür allerdings auch auf Multithreading ausgelegt und nutzt wenn vorhanden mindestens 8 CPU-Threads mit Vollauslastung. Dennoch dauert selbst die die Berechnung kleiner Anpassungen relativ lange, da die Daten den Informationsgehalt der beworbenen 46 Megapixel aus drei Schichten zu je 15,6 MP enthalten. Die Batch-Konvertierung von RAW zu Jpeg mit moderaten Anpassungen dauert auf einem Intel Core i7 2600k @ 3,8 GHz ca. 16 Sekunden pro Foto.

Bislang habe ich die Adobe Lightroom-kompatibilität von *.X3F nicht vermisst, da ich mit Sigma Photo Pro in 16-Bit *.Tif konvertiere, und meinen bisherigen Workflow beibehalten konnte. Einige bemängeln den Dynamikumfang der Kamera, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Es ist unglaublich, was man mit SPP und den Funktionen "X3 Fill Light", "Schatten" und "Spitzlichter" noch aus den 12-Bit RAWs herausholen kann. Auffällig ist hier ein ungewöhnliches Farbrauschen in Schattenbereichen, das nicht wie gewohnt auf Pixelebene auftritt, sondern eher grünen oder magentafarbenen Flecken mit großem unregelmäßigen Durchmesser ähnelt. Das ist jedoch Jammern auf hohem Niveau, da diese nicht bei normaler Bearbeitung sondern erst bei extremer Aufhellung unterbelichteter Areale sichtbar werden.

Einige Kleinigkeiten stören mich dennoch: Zum einen wird die eingestellte Blende in den drei Custom-Modi nach jedem gemachten Foto wieder verstellt und ist dort auch nicht separat speicherbar und zum anderen wird bei der Bracketingfunktion teilweise nicht die Verschlusszeit sondern die Blende verändert, um verschiedene Belichtungen zu erzielen - das passiert jedoch komischerweise nur manchmal in den Custom-Programmen und eben auch nicht immer (Firmware Version 1.04).

Um Luminanz- und Streifenrauschen sowie eventuelle Detailarmut in Schattenbereichen wirksam zu eliminieren, nutze ich die Bracketingfunktion der Kamera und die Fusion-Methode der Software Photomatix Pro. Auf diese Weise entstehen natürlich wirkende Bilder, die einen erweiterten Dynamikbereich aufweisen und gleichzeitig deutlich mehr Details in den Dunkelbereichen enthalten als die Einzelaufnahme.

In einigen Fällen hatte ich außerdem Probleme mit der adäquaten Abbildung von Rot- und Hauttönen. Ansonsten ist die Farbwiedergabe aber exzellent. Leider eignet sich das verbaute Display trotz sehr hoher Auflösung nur bedingt zur Prüfung der Fotos, da die Farbdarstellung nicht besonders gut ausfällt und die Detailschärfe nicht wirklich zuverlässig eingeschätzt werden kann. Die Bilder entfalten erst am Monitor ihr volles Potential.

Diese Kamera mag ein One-Trick-Pony sein, dennoch wage ich zu behaupten, dass es nur mit einer fünf- bis zehnmal so teuren Fotoausrüstung möglich sein dürfte, Resultate zu erzielen, die mit dem Detailreichtum einer korrekt bedienten DP2 Merrill konkurrieren können. Aufgrund ihrer Besonderheiten ist ihr Einsatz allerdings fast ausschließlich auf unbewegte Motive beschränkt.

Dadurch wird diese hochspezialisierte Kamera eine herkömmliche Spiegelreflex keinesfalls ersetzen können, dennoch blutet mir immer wieder das Herz, wenn ich mit anderen Kameras fotografieren muss und bereits im Vorfeld weiß, dass das Resultat bestenfalls einen verwaschenen Kompromiss darstellen wird. Zum Glück ist die DP2 M so handlich, dass man sie fast immer dabei haben kann.
Über den Preis der Merrills mag man sich streiten. Viele mögen einen für bekloppt halten, fast 1.000 € für eine "Kompaktkamera" mit Festbrennweite zu bezahlen. Diese Leute wissen aber meistens nicht, womit sie es hier zu tun haben, oder sie können sich nicht für detailreiche Bilder begeistern.

Pro:

- atemberaubende Bildqualität (unter bestimmten Voraussetzungen)
- sehr guter Dynamikumfang und größtenteils hohe Farbtreue
- hervorragendes Objektiv
- äußerst kompakte Abmessungen (hohes Understatement)
- intuitive Bedienung
- sehr gutes Handbuch
- die perfekte Kamera für Pixel-Peeper

Contra:

- nicht besonders schnappschusstauglich
- Farbtöne teilweise unnatürlich (Magentastich in Rotbereichen)
- Display zur Prüfung der Fotos nicht wirklich geeignet
- lange Speicherdauer der Bilder
- kurze Akkulaufzeit
- liegt schlecht in der Hand
- ich habe noch keine geeignete Kameratasche gefunden
- man möchte auch die restlichen Merrills besitzen

Ich habe drei Beispielbilder hochgeladen (Friedhof), die das verkleinerte Ausgangsbild in Vollansicht, sowie eine 100 %-Ansicht der Bildmitte und des rechten oberen Bildrandes zeigen. Unnötigerweise begrenzt Amazon die Auflösung der Beispielbilder auf 500 x 333 Pixel, weshalb ich mich Frage, warum bisher fast keine Crops sondern nahezu ausschließlich vollständige Bilder mit 4704 x 3136 Pixeln hochgeladen wurden, die anschließend derart verkleinert wurden, dass man nicht einmal den Auflösungsunterschied zu einem 1 MP Handyfoto bemerken würde. Egal: es zeigt sich in eindrucksvoller Art und Weise die außergewöhnliche Abstimmung von Linse und Sensor. Die Detailschärfe der DP2 Merrill zieht sich nahezu über den gesamten Bildbereich, es sind kaum Verzeichungungen und lediglich geringfügige chromatische Aberrationen an den Bildrändern auszumachen.

Nachtrag 14.04.2013

Mittlerweile konnte ich die DP2 Merrill auch bei Nachtaufnahmen testen. Ich habe hiervon noch zwei Fotos der Kölner Skyline in den Abendstunden hochgeladen. Auch hier offenbart die 100 %-Ansicht die unglaubliche Abbildungsleistung dieser unscheinbaren Kamera.

Nachtrag 01.04.2014:

Mit der Nachfolgegeneration Sigma DP Quattro in den Startlöchern hat sich der Preis der DP Merrills auf ca. 400 € reduziert, was die Investition deutlich reizvoller macht als noch vor einem halben Jahr. Trotzdem bin ich mit der Kamera weiterhin äußerst zufrieden und bereue es auch nicht, den ursprünglichen Verkaufspreis gezahlt zu haben.

Dennoch kämpfe ich in vielen Situationen immer noch verzweifelt gegen die starke Magentatönung in Rotbereichen an, habe aber leider noch kein Allheilmittel dagegen gefunden. Über selektive Farbkorrekturen kann man dem Phänomen zwar teilweise entgegenwirken - die eigentliche Ursache liegt jedoch bei der Interpretation der Sensorinformationen, bei denen die Rotanteile bauartbedingt am aufwändigsten rekonstruiert werden müssen und folglich das höchste Fehlerpotential aufweisen. Insbesondere die Nutzung der Sigma Photo Pro-Funktionen "X3 Fill Light" und "Sättigung" sorgt hierbei für eine Potenzierung des Farbstiches in kritischen Bereichen. Diesen Effekt empfinde ich als einzige nicht hinnehmbare Schwäche der DP2 M. Die Farbverschiebung ist zwar häufig zu vernachlässigen aber dennoch sehr sehr ärgerlich.

Mittlerweile würde ich jedem Merrill-Nutzer außerdem noch ein Stativ mit mehrachsiger Wasserwaage empfehlen, da sämtliche nachgeschalteten Bildausrichtungen ungleich Vielfachen von 90 ° einen enormen Bildqualitätsverlust auf Pixelebene bewirken, die bei Bayer-Sensoren aufgrund der hohen Grundunschärfe nicht derartig ins Gewicht fallen wie bei Foveon-Sensoren.

Wer die Geduld aufbringt, während des gesamten Bildentstehungsprozesses von der Vorbereitung der Aufnahme über die häufig nervenaufreibende "Entwicklung" der RAWs in SPP bis zum finalen Feinschliff auf die Besonderheiten und Vorlieben der Merrill Rücksicht zu nehmen, wird mit bis dato unvergleichlichem Detailreichtum belohnt. Man kann sich an 90 x 60 cm Prints die Nase platt drücken, und entdeckt trotzdem keinerlei Detailverlust. Zum Abschluss habe ich noch zwei weitere Bilder hochgeladen (diesmal allerdings ohne Crops).
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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine traumhafte Kamera..., 6. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma Merrill DP3 Digitalkamera (46 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, SD-/SDXC-Kartenslot) schwarz (Elektronik)
...trotz oder eher gerade wegen der ungewöhnlichen Brennweite von 75mm (KB).

Als ehemaliger Nutzer einer Sigma dp2s und DP1x weiß man auch diese "kleine Zicke" zu schätzen (schneller, höher auflösendes Display und diese unglaubliche detailgetreue Auflösung) ..., denn sie belohnt einen mit atemberaubenden Bildern in einer hochauflösenden Form.

Wer ausschließlich in der Finsterniss (bei schlechten Lichtverhältnissen) fotografiert, für den ist die Sigma (alle DP-Modelle) nichts - genau so nicht für Fotofreunde die viel Wert auf Geschwindigkeit und technische Gimmicks setzen (wie sie z.B. die sehr gute Sony RX 100 bietet - welche ich auch besitze). Die Merrills bieten einfach nur... eine fantastische/wirklich atemberaubende Bildqualität. Nicht mehr und nicht weniger.

Diese Kamera erfordert Geduld - oft viel Geduld. Aber sie belohnt diese mit unglaublich guten und detailreichen Fotos - Foveon-Sensor und dem perfekt abgestimmten Objektiv sei Dank!!!

Ich persönlich halte die DP3 Merrill für die beste Merrill (ist natürlich subjektiv und je nach "Brennweiten-Gusto"). Da ich ebenfalls die DP1 Merrill besitze, fühle ich mich brennweitenmäßig gut aufgestellt und lasse mich gern von Usern vielfach teureren "High-End-DSLR - Nutzern" belächeln, die natürlich mehr Spielraum, mehr Geschwindigkeit, mehr lowlight-Möglichkeiten haben. Nur schleppen diese Herrschaften ein deutlich höheres Gewicht mit sich herum und haben ein Vielfaches einer oder zwei Merrill ausgegeben, um bei gutem Licht!! einigermaßen die gleichen Ergebnisse zu erzielen.

Ich liebe -nach wie vor- meine tolle Pentax K-5, aber wenn es (bei gutem Licht!!) drauf ankommt - das Motiv sich nicht/ kaum bewegt - ein perfektes Foto zu bekommen, dann ist 'ne Merrill im Einsatz.

perfekte Einsatzgebiete:
- gutes Licht mit Iso 100 und 200
- unbewegte Motive
- Makro's (Marumi-Achromat ist unterwegs, aber auch ohne schon sehr sehr überzeugend)
- Portrait-Fotografie

Last but not least:
Wer nicht bereit ist, für (relativ) schmales Geld sich notwendigerweise Ersatz-Akkus zu besorgen (die Akkus halten leider tatsächlich nur ca. 100 Fotos - 2 Akkus gibt es mit der Kamera) um sich geniale Fotos zu bescheren, dem rate ich vom Kauf ab

Mein Fazit:
Solch' geniale Bildqualität bei (nur wirklich) guten Lichtverhältnissen und Iso 100, 200 (und natürlich im RAW-Format) für "Entschleuniger" - die sich gern Zeit für's Motiv nehmen - gibt es für diesen Preis nicht - nicht im Kompaktformat - nein, auch nicht von einer Fujifilm X100s, Ricoh GR oder Nikon mit APS-C - Sensor. Es sind halt Bayer Sensoren, die sicher Ihre Vorteile haben (vor allem bei schlechten Lichtbedingungen). Bei gutem Licht dominiert in dieser Preisklasse eindeutig der Foveon-Sensor.
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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dank den mutigen Entwicklern!, 24. Mai 2013
Zuvor habe ich bereits mit der Sigma DP2s fotografiert, sie war immer mit dabei und hat in ihrem kompakten Gehäuse
einen Chip vergleichbar mit der Größe von DSLRs im DX-Format. Sigma war mit diesem Konzept Vorreiter, viele andere Firmen zogen (weniger konsequent was die Bildqualität anbelangt) nach.
Was für die DP2s galt, gilt auch für die DP2 Merrill: ich habe seit dem Wechsel von analoger Fotografie zur digitalen erstmalig ein vollauf befriedigendes Gefühl bzgl. der Bildqualität. Es sind oft nur Nuancen, die aber den entscheidenden Unterschied machen. Es ist schwer das zu beschreiben, aber der Sensor scheint Texturen zu erspüren und er "trinkt" das Licht. Anders als die Bayer-Sensoren, mit ihrem ausgerissenen Weiß,
ist in den Helligkeiten der RAWs noch ungeheuer viel an Informationen. Die Bildqualität ist ist so gut, dass einem die Lust auf die DSLR im DX-Format vergeht.

Der Sprung von der DP2s zur DP2 Merrill ist sehr groß. Der Monitor ist größer und hochauflösend, der Autofokus schneller und fantastisch treffgenau. Beim manuellen fokussieren am Objektivring kommt Freude auf. Die Kamera hat insgesamt an Geschwindigkeit so zugelegt, dass man durchaus Schnappschüsse machen kann, wenn man sich auf sie einlässt.

Fast allen positiven und auch negativen Bemerkungen meiner Vorrezensenten kann ich irgendwie zustimmen: die Abbildungsleistung ist überragend scharf, sie ist ein bisschen lahm, die Farben sind meist überaus genau, Iso über 640, na ja...usw.
Aber das ist es nicht. Sigma traut sich als einzige Firma, in einen Sensor zu investieren, der uns Fotografie anders erleben läßt, teilweise in unvergleichlicher Qualität im Pocketformat! Damit gehen Fotografenträume in Erfüllung. Was auch erstaunlich ist, ist die Tatsache, dass trotz fehlendem Stabilisator, die Aufnahmen bei 1/40 s oft bereits knackscharf sind.
Das schlechte Abschneiden einer solchen Kamera in manchen Tests ist ein Trauerspiel. Wenn wegen der (schlechten Alibi-) Filmfunktion Punktabzug erfolgt oder wegen der Verarbeitungsgschwindigkeit der Daten. Die Prüfer sind in der Regel einfach zu faul, ihre Parameter dem realen Kameratyp anzupassen. Wohin das führt ist klar: weniger Sternchen - weniger Kunden - weniger echte Innovationen.

Dass eine Firma einen so strengen, auf die Qualität bedachten Weg geht, kann uns, die wir Freude an der Fotografie haben, nur recht sein.
Hoffentlich haltet Ihr durch und zum Schluss der Loberei noch zwei Fragen: Warum keine Wechselobjektive? Und: wollt Ihr nicht mal nach dem Druckpunkt des Auslösers schauen?

Nachtrag 8. Juli 2014
Ich besitze die Kamera jetzt seit gut einem Jahr. Der Preis ist seitdem um fast 50 % gefallen. Die Sigma Dp2m hat sich auch als Reprokamera gut bewährt.
Ich bin weiterhin begeistert. Die Möglichkeit, Bildausschnitte zu wählen, die von hoher Qualität sind, erübrigt in vielen Fällen ein Teleobjektiv.
Es ist schön, mit kleinem Gepäck unauffällig unterwegs so gute Fotos machen zu können. Wenn's sehr schnell gehen muss
oder im dunklen Zimmer muss dann die DSLR ran.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbeschreiblich - Kunst auf Knopfdruck, 29. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma Merrill DP3 Digitalkamera (46 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, SD-/SDXC-Kartenslot) schwarz (Elektronik)
Nein - schreib nicht über die Akkus - und Design etc. - nur über die Bilder - und das hat mich von den Socken gehauen
Such seit Jahren nach dem "kleinen Ding" um nicht ständig meine jetzt D800 rumzuschleppen, Ricoh GXR, GR, Fujis X100s stehen nun bei mir , aber so richtig Freude kommt selten auf, manchmal ein "Respekt - nicht schlecht" - un dkonnt es nie verstehen , wie jemand schreibt, er setzt jetzt die X100s statt seiner großen Vollformat ein, das ist ein wirklich gewaltiger Unterschied hinsichtlich Räumlichkeit, gefühlter Dimension, Körperlichkeit

ABER Heute - Mit der DP3 hats mich dann aber echt umgehauen, Details umwerfend , aber ein Räumlichkeit, ein völlig neues Sehen, man kann die Kamera in den Wald rein halten und auslösen - und wird mit einem bizzar schönen Foto belohnt,
Ich habe das für übertrieben gehalten, für jede Brennweise eine DP zu kaufen , aber nun kann ich mir das vorstellen
Hatte parallel zum Testen heute Ricos GR dabei, und sie war auch brav , aber nun kleb ich am Bildschirm von den DP Bildern- Ich habe das nicht erwartet. Jackentaschen-Format . meine Weichen sind gestellt, und die Zicken ? kann ich mit leben - ein paar hab ich auch !
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamera für Puristen, 22. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als der Neupreis hier bei Amazon bei 475€ lag, habe ich sie mir gekauft. Eigentlich stand sie gar nicht auf meiner Liste, doch irgendwann tauchte sie dann doch auf, als ich mich auf die Suche nach einer kompakten Kamera begab. Ich nutze ansonsten die Canon 5DII mit einer Reihe hochwertiger Optiken. Ich suchte keine Kamera als Ersatz, sondern als Ergänzung, eine Kamera, die man auch mal im Handschuhfach liegen lassen kann, die man auch dann mitnehmen kann, wenn die DSLR nicht passt. Die Idee, zusätzlich mit einer kleinen Kamera keine oder nur geringe Kompromisse bei der Bildqualität eingehen zu müssen, fand ich immer reizvoller. So habe ich mich also auf das Abenteuer mit der DP2m eingelassen. Nach Lesen der Rezensionen und den zahlreichen Berichten im Inet wusste ich ziemlich genau, was da auf mich zukommt. Was sie nicht kann, war mir also weitgehend klar. Ich will jetzt in meiner Rezensionen nur meine Eindrücke vermitteln, Lesestoff zu dieser Kamera gibt es genug. Und jeder, der sich diese Kamera zulegen möchte, sollte das auch nutzen. So kann man schauen, ob diese sehr spezielle Kamera zum eigenen Profil passt.

Dennoch war ich sehr erleichert, als ich sie erstmalig bespielen konnte. Kleiner als ich erwartet hatte, aber groß genug, um noch etwas in der Hand zu haben, dabei hochwertig verarbeitet, die spärlichen Taster und das Drehrad haptisch perfekt und aufgeräumt auf der Kamera verteilt. Die Kamera hat wirklich nichts zu viel. Ebenso ist das Menü sehr aufgeräumt, die Funktionen für einen etwas erfahrenen User innerhalb kürzester Zeit zu verinnerlichen. Ich hatte noch keine moderne Digitalkamera in der Hand hatte, die in der Bedienführung so simpel rüber kommt, dabei aber eigentlich alles bietet, was wirklich vonnöten ist, um zu sehr ansehnlichen Bildergebnissen zu kommen. Ich muss dabei aber gestehen, dass die von mir genannten Punkte ganz sicher keine Merkmale sind, die einen wirklichen Kaufgrund für diese Kamera darstellen, aber sie hat neben dem, was sie nicht kann, immerhin auch einige erwähnenswerte Merkmale. Denn kein Mensch würde sich diese Kamera für diesen Preis kaufen, wenn sie nicht diese für ihre Kompaktheit herausragende Bildqualität liefern würde.

Die Bildqualität ist wirklich herausragend und liegt in Sachen Schärfe etwa auf dem Niveau meiner 5DII in Verbindung mit dem Sigma 35 1.4 ART, welches ebenfalls eine überragende Schärfe liefert. Die Bilder ähneln sich sehr, wobei natürlich das Freistellungspotential der kleinen DP2m mit dem 2.8-Objektiv weit deutlich magerer ausfällt. Ich will aber die DP2m nicht mit der DSLR vergleichen, dafür sind sie einfach viel zu unterschiedlich, die Canon ihr in den meisten Dingen schlicht haushoch überlegen. Ich erwähne das nur als Anhaltspunkt für den geneigten Leser.

Mit dem AF und der gut gelungenen MF-Umsetzung komme ich sehr gut zurecht. Die Kamera läßt sich flüssig bedienen, ist schnell einsatzbereit, reagiert schnell auf Eingaben. Also alles prima, bis man mal 7 Bilder kurz hintereinander geschossen hat, denn dann geht sie Quasi in Klausur und ist nicht mehr ansprechbar, will dann in Ruhe gelassen werden, bis sie endlich die Datenmengen weggeschrieben hat. Tja, daran muss man sich halt gewöhnen. Aber in einem Punkt will ich noch einigen Usern hier widersprechen: ich finde nicht nur ISO800 noch gut brauchbar, sondern auch IS01600, obwohl dann schon ein Texturverlust zu beobachten ist. Dennoch bleiben die Farben selbst bei den hohen Werten noch gut erhalten und die hohe Grundschärfe sorgt dafür, dass es noch lange nicht so schlimm aussieht, wie ich nach den Berichten befürchtete. Auch einige Bilder im Inet sahen bei den hohen ISO-Werten deutlich schlimmer aus, als bei mir auf dem Bildschirm. Möglicherweise hat das letzte Firmware-Update etwas verändert?

Ich bin alles in allem sehr zufrieden mit dem kleinen Schätzlein und werde sie ganz sicher behalten. Sie wird mir noch viel Freude bereiten.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DP2 Merrill stellt Vorgänger-Modelle in den Schatten, 18. Juni 2014
Der dreischichtige Foveon-Sensor ist ein Alleinstellungsmerkmal der Sigma-Kameras. In der Merrill-Variante arbeiten etwa 46 Mio. Pixel und produzieren Bilder mit rund 15 Megapixel. Da jeweils 3 Pixel verschiedener Farbempfindlichkeit untereinander liegen, wird für jeden Bildpunkt die tatsächliche Farbinformation aufgezeichnet. Das bietet nicht nur theoretisch einen sagenhaften Detailreichtum gegenüber anderen Kameras ähnlicher Auflösung. Einschicht-Sensoren zeichnen nur ein Drittel der Farbinformationen auf. Die übrigen zwei Drittel werden daraus kreativ errechnet. Dabei können je nach Pixelmuster und Fotomotiv unschöne Moireeffekte entstehen, die durch einen Tiefpassfilter oder andere Hilfsmittel beseitigt werden müssen. Das alles kostet Details.

Aber das dürften die meisten Leute bereits wissen, für die ich diese Rezension schreibe. Es geht mir nämlich weniger um den Vergleich mit anderen Kameras, als vielmehr um den Vergleich mit den Vorgängermodellen.

Schon mit meiner DP2 erster Generation habe ich sehr gerne fotografiert. Bei gutem Licht und ausreichend Zeit entstanden vom Stativ aus wunderbare Naturaufnahmen in hervorragender Bildqualität, die sich für größere Ausdrucke problemlos hochrechnen ließen.

Bei Alltagsfotos aus der Hand war ich jedoch immer wieder enttäuscht, wegen vieler unscharfer Bilder (ungenauer Autofokus, zu großes Meßfeld und zu lange Verschlusszeiten bei max. ISO 200). Daneben gab es noch manch andere unschöne bis nervige Eigenart.

Die Verbesserungen bis zur DP2x lockten mich nicht. Zu viele Negativ-Aspekte blieben erhalten. Als die DP2 Merrill erschien, war ich beeindruckt. Fast alles war verbessert worden, aber der Preis war mir zu hoch. Inzwischen kostet sie weniger, als ich für meine alte DP2 gezahlt habe. Außerdem hat die nächste Modellreihe (Quattro) ein sehr extravagantes Gehäuse und keinen vollständigen Direktbildsensor mehr. Also vollzog ich kürzlich den Umstieg zur Merrill und bin damit bislang absolut zufrieden.

(Wobei der Aufbau des neuen Foveon Quattro-Sensors durchaus interessant klingt: rund 20 Mio. kleine Pixel in der ersten, besonders rauscharmen Blau-Schicht und je 5 Mio. viermal so große grün- bzw. rot-empfindliche Pixel in den beiden darunter liegenden Schichten - man darf gespannt sein!)

Die für mich wesentlichen Verbesserungen der DP2 Merrill gegenüber DP2/s/x :

- Sensor ist etwas größer und hat die dreifache Pixel-Anzahl.

- Display ist größer und hat eine wesentlich höhere Auflösung, rauscht aber noch recht stark bei wenig Licht.

- Gehäuse ist etwas größer und schwerer, was es erleichtert, die Kamera ruhig zu halten.

- Feststehendes Objektiv, also kein ständiges Aus- und Einfahren mehr.

- Autofokus arbeitet sicherer und schneller, benötigt aber noch relativ viel Licht.

- Autofokus-Messfeld lässt sich hinsichtlich Größe und Position wesentlich flexibler einstellen.

- Anzeige-Vergrößerung bei manueller Scharfstellung ist nun schnell und praxisgerecht auf 4x, 8x oder sogar 12x einstellbar.

- Einstellring am Objektiv ist neu und erleichtert die manuelle Scharfstellung.

- ISO 400 produziert nun weit weniger Bildrauschen und ist daher für Alltagsfotos gut verwendbar.

- Menü ist übersichtlicher gestaltet.

- Quick Set Menü für schnellen Zugriff auf wichtige Parameter ist jetzt benutzerdefiniert einstellbar und über das Einstellrad wesentlich besser zu handhaben.

- Schnellwechselplatten wie die Manfrotto 200PL-14 können nun beim Akkuwechsel montiert bleiben.

- Blickwinkel des Aufsteck-Suchers VF-21 wird durch die montierte Original-Gegenlichtblende (Sigma LH2-01) nicht mehr eingeschränkt.

- USB/AV-Buchse liegt benutzerfreundlich hinter einer gefederten Hartplastik-Klappe, anstelle des fummeligen Weichplastik-Verschlusses.

- Netzadapter-Anschluss über das Akkufach verbessert die Nutzung der Kamera unter Studiobedingungen.

Einige Negativ-Effekte, die aber je nach Gebrauch wenig bis keine Bedeutung haben dürften:

- 1/2000s als kürzest mögliche Verschlusszeit ist bei weit geöffneter Blende nicht möglich (1/1250s bei F2,8-F3,5; 1/2000s erst ab F5,6 aufwärts).

- Es ist kein interner Blitz mehr vorhanden. Dieser war bei den Vorgänger-Modellen aber sehr leistungsschwach und nicht mit der Gegenlichtblende kompatibel. Mein kleiner, preisgünstiger Automatikblitz Metz 20 C-2 erfüllt auch hier seinen Zweck recht ordentlich, wenn man das nötige Know-how zur richtigen Einstellung (z. B. für Aufhellblitz) hat.

[Eränzung November 2014: Ich habe nun für unkomplizierte TTL-Blitzaufnahmen das Sigma EF-610 DG ST angeschafft. Es handelt sich dabei um die preisgünstige Standard-Ausführung der großen, leistungsstarken System-Blitzgeräte von Sigma. Für weitere Informationen siehe meine ausführliche Rezension dort.]

- Bei montierter Original-Gegenlichtblende (Sigma LH2-01) lässt sich kein Objektivdeckel verwenden.

[Nachtrag November 2014: Ich lasse die Gegenlichtblende mit einem Schutzfilter darunter fast immer montiert. Es bleibt dann nur noch eine kleine rechteckige Öffnung. Streulicht wird dadurch effektiv minimiert, während Filter und Objektiv ausreichend geschützt werden. Der Deckel wird überflüssig und die Kamera damit schneller einsatzbereit. Nur bei Verwendung von Polfilter oder Nahlinse muss die Blende noch entfernt werden.]

- Ein Akku soll noch etwas weniger lang durchhalten. (Die Betriebsdauer mit Display ist für mich entscheidender, als die reine Anzahl der möglichen Aufnahmen, weil ich häufig mit Stativ arbeite und dann länger einstelle oder auf den richtigen Zeitpunkt warte. Hier ist der Unterschied zu den Vorgänger-Modellen für mich nicht wahrnehmbar.)

- Es entstehen riesige RAW-Dateien von rund 50 MB. Die Verarbeitung mit der kostenfreien Sigma-Software erfordert einen schnellen Rechner und ist selbst dann noch recht zeitaufwändig.

Nach einigen Fotosessions stelle ich fest, dass die DP2 Merrill als fotografisches Kreativ-Werkzeug für's kleine Gepäck (nicht als unkomplizierte Alltagsknipse!) ihren Dienst wesentlich zufriedenstellender verrichtet als die Vorgänger-Modelle. Die Handhabung wurde deutlich verbessert, die Bildgröße eignet sich nun auch gut für Ausschnittsvergrößerungen oder sehr große Prints und die Bildqualität ist weiterhin zauberhaft. Dafür bin ich gerne bereit, einige fortbestehende Einschränkungen hinzunehmen.

Bildqualität und Schwächen wurden von anderen Rezensenten bereits umfangreich beschrieben. Wer angesichts des niedrigen Preises über einen Umstieg von Vorgänger-Modellen zur Merrill nachdenkt, findet hier hoffentlich hilfreiche Informationen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zubehörtipp, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die Vor- und Nachteile wurde ja bereits genügend geschrieben.

Wer, wie ich, von der alten DP2 (oder Dp2s oder DP1 oder DP1s) umsteigt, wird sich wahrscheinlich ärgern, dass weder die alte Gegenlichtblende noch die Nahlinse passen und man wieder viel Geld für Zubehör ausgeben muss.

Versieht man die alte Nahlinse mit dem "Step Down Filteradapter Adapter Ring 49mm zu 46mm 49 - 46", ASIN: B00F1HUT3K , dann kann man sie uneingeschränkt verwenden!

Als Gegenlichtblende verwende ich, da das Objektiv ein 49er-Gewinde hat, dann einfach eine faltbare 49er Gegenlichtblende, z.B. "B+W 900 Gummi-Gegenlichtblende (Streulichtblende, Sonnenblende) faltbar 49mm", ASIN: B0058RONWG
die kostet (momentan) 7,99 €, ist faltbar und sieht super aus!

Schon hat man viel Geld gespart ;-)

Die beiden Artikel habe ich auch mit einer Kurzrezension bewertet, siehe mein Profil.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Schärfe!!, 30. April 2013
Ich habe die DP2 Merrill schon des Längeren „gestalkt“, hab mir immer wieder Fotos angesehen, Reviews gelesen und wusste trotzdem dass ich zur wirklichen Überzeugung diese Kamera kaufen müsste. Relativ knapp bei Kasse dachte ich mir die muss wirklich was drauf haben, oder sie geht zurück. Nun, ich hab sie nicht zurückgeschickt.
Normalerweise arbeite ich mit der Canon 500D, mit der ich auch zufrieden bin, aber trotz ihres relativ leichten Gewichts passt die DP2 überall rein. Klein, handlich, und praktisch.
Dann das erste Mal an den ersten Frühlingstagen rausgegangen und ein paar Fotos geschossen – Wahnsinn dachte ich mir, aber erst wenn ich sie am Computer gesehen hab kann ich wirklich urteilen. Aber auch dort überzeugte das Ergebnis vollkommen. Satte Farben aber die Schärfe erst!! Sogar bei Offenblende! Da kann man ewig reinzoomen und es bleibt und bleibt scharf. Und noch dazu kann man mit der Software (SPP) noch einiges rausholen, vor allem mit der Funktion „X3 Fill Light“. Ja, sie ist keine Schlechtwetterkamera, es sei denn besorgt sich ein gutes Stativ. Das wusste ich aber vorher schon und das haben auch einige meiner Vorredner bereits geschrieben. Allerdings, Nachtaufnahmen mit Stativ sind auch der Knaller.
Alles in Allem: Sehr empfehlenswert! Der Foveon Sensor hat mal wieder seine Berechtigung. So scharfe Bilder hab ich auch mit der Canon (bzw. mit den Objektiven) noch nicht hinbekommen. Es ist eine kompakte einfache Kamera, die sich auf das Wesentliche beschränkt, aber das dafür beherrscht sie top. Jetzt würden mich noch die anderen Merrills interessieren ;)
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fotografen, nicht für Knipser, 23. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine Kompaktkamera die ihresgleichen sucht - in doppeldeutigem Sinne.
Die Bildqualität. die man für weniger als 1000 € mit dieser Kamera erhält ist auf dem Niveau von Spiegelreflexboliden, die mit exzellenter Optik ausgestattet sein müssen, Vollformat haben und mehr als 3000 € kosten. Ich bin immer wieder begeistert, was dieser Foveon Sensor als Endergebnis im Raw-Format bringt.
Und dann die andere Seite: Autofokus ist gemächlich, über 800 ISO geht man besser nicht, keine Kamera für schnelle Schüsse, spezieller Raw-Konverter notwendig (Sigma Photo Pro - furchtbar eckig in der Bedienung, ich nutzte ihn nur als Konverter in TIFF bzw. JPEG), Akku-Standzeit ist eine Katastrophe - 2 sind schon im Lieferumfang, ich habe mir 2 weitere dazu gekauft. Und man braucht die schnellsten SD-Karten (95 MB/s) damit das Abspeichern einigermaßen erträglich wird. Dieses Umfeld ist technischer Stand von vor 5 Jahren und dennoch bin ich von der Kamera begeistert.
Man arrangiert sich mit den Nachteilen und erhält eine Bildqualität die Erstaunen, Begeisterung und Gänsehaut hervorbringt. Oder auch die Einsicht, was Bayer-Sensoren alles vermatschen, selbst wenn viele Pixel draufgepackt sind.
Eine Kamera für Fotografen, die sich für ihre Arbeit Zeit lassen können und gute Ergebnisse möchten. Nichts für Leute, die an schnellen Schüssen interessiert sind und für die das qualitative Endergebnis eher zweitrangig ist.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas anders!, 24. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hab viel über die DP2 im Netz gelesen und mir viele Testbilder angeschaut.
Irgendwie schwer zu glauben was man teilweise liest, Vollformat- oder sogar Mittelformatqualität soll sie haben, usw.
Ich bin mit EOS650, OM-D e1 und RX100 eigentlich sehr gut ausgerüstet, letztendlich siegte die Neugier und
der mittlerweile moderate Preis von 450 Euro.

Nach einem intensiven Testwochenende und dem Vergleich mit der OM-D e1 werde ich sie wohl behalten.
Einsetzen werde ich sie aber nur bei gutem Licht, mit Stativ und ISO 100, hauptsächlich für Landschaftsaufnahmen.
Denn da hat sie ihre Stärken, eigentlich nur da!
Das hat mich aber nicht verwundert, in vielen Tests wurde darauf hingewiesen.
Was die Schärfe und das Auflösungsvermögen angeht, hält sie was versprochen wurde.
Allerdings ist der Unterschied zu meiner OM-D nur sehr gering und nur in der Vergrößerung sichtbar.
Die Zeichnung der Bildpixel ist sehr sauber und ohne Farbsäume.
Der Dynamikumfang der OM-D ist besser, z.B. mit der sehr guten 20 mm Festbrennweite.
Die besseren Farben kann ich auch nicht so ganz bestätigen, da hilft allerdings Lightroom.

Die Kamera ist gut verarbeitet, die Bedienung ist einfach und macht was sie soll.
Durch eine Class 10 SD-Karte ist das lahme speichern der Bilder ok für mich.
Mich stört das eigentlich nicht, ich lasse mir einfach Zeit beim fotografieren; "back to the roots" wenn man
so will. Ich benutze hauptsächlich Belichtungsreihen, das macht sie sehr gut.
Einen großen Unterschied bei jpg und raw-Bildern habe ich nicht festgestellt.
Das mag bei höheren ISO-Werten anders sein.

Die DP2 merrill ist ein absolutes Nischen-Produkt und nur für interessierte Fotografen geeignet, man muß sich
schon damit auseinander setzen! Spaß macht sie mir allemal.
Die Bildqualität ist sehr gut, aber nur unter optimalen Voraussetzungen.
Das kann die RX100, als Allrounder viel besser! Die OM sowieso.
Ob sie an eine Vollformatkamera heranreicht, bezweiflte ich allerdings.
Ich werde mir mal die D700 von meinem Sohn leihen müssen.

Auf jeden Fall eine interessante Kamera, mit einem interessanten Sensor der einiges bietet.
Ich gebe ihr 4 Sterne, besser wären 4,5. Den Abzug bekommt sie für die schlechte Akkuleistung.

Nachtrag (nach 2 Wochen testen):
Ich ändere meine Meinung und gebe der DP2m 5 Sterne!
Mit den müden Akkus komme ich klar, habe inzwischen 4 Stück davon.
Die Akkus kosten im Verhälnis fast nichts und in eine paar Sekunden ist er gewechselt.
Entgegen anders lautenden Meinungen ist für mich die RAW-Verarbeitung nicht zwingend erforderlich!
Bei gutem Licht erziele ich ähnlich gute Ergebnisse nur in JPG oder besser man macht Belichtungsreihen und
macht ein HDR daraus. Ich benutze dabei keine HDR-typischen Einstellungen sondern kümmere mich nur um den
Dynamikumfang. Die Bilder sind dann ziemlich genauso gut wie die in RAW!
Inzwischen kam noch die DP1m dazu da ich oft Landschaft und Architektur fotografiere.
Mit der Bedienung der Kameras (identisch) komme ich inzwischen bestens klar und ich vermisse nichts!
Keine Programme, kein Liveview, keinen Stabi!

Ich bin sehr, sehr angetan von den Sigmas!
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