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73 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die besten Kopfhörer, die ich je hatte
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 9:31 Minuten
Auch ich muss mich in die Lobgesängen auf diese On-Ear Kopfhörer von Jabra einklinken. Lange Zeit habe ich eigentlich nur In-Ear-Hörer verwendet und jetzt schon einige On-Ear-Hörer durchprobiert und die Jabra-Hörer überzeugen in jeglicher Hinsicht, egal ob es um Klang, Verarbeitungsqualität oder Funktionen...
Vor 17 Monaten von Benjamin T. veröffentlicht

versus
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr gute Verarbeitung und Funktion aber Klang leider unharmonisch basslastig abgestimmt
Ich besitze die Jabra Revo nun bald einen Monat und habe gemischte Erfahrungen mit den Kopfhörern gemacht.

Ich habe neben den Jabra Revos noch einige andere Kopfhörer verschiedener Bauart. Wohl passend für meinen Erfahrungsbericht vergleiche ich die Revos zu einem alten Sennheiser HD490 (offen, On-Ear, bestimmt >10 Jahre alt - untere...
Vor 13 Monaten von Doris Schmidt veröffentlicht


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73 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die besten Kopfhörer, die ich je hatte, 15. April 2013
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Jabra Revo Wireless Bluetooth On-Ear-Kopfhörer (Bluetooth 3.0, NFC, Freisprechfunktion) schwarz (Personal Computers)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 9:31 Minuten

Auch ich muss mich in die Lobgesängen auf diese On-Ear Kopfhörer von Jabra einklinken. Lange Zeit habe ich eigentlich nur In-Ear-Hörer verwendet und jetzt schon einige On-Ear-Hörer durchprobiert und die Jabra-Hörer überzeugen in jeglicher Hinsicht, egal ob es um Klang, Verarbeitungsqualität oder Funktionen geht.
Ich habe, wie fast immer, ein Video erstellt, wo man einmal eine kleine "Live"-Demo der Hörer bekommt. Diesmal ist das Video sogar in Kooperation mit der lieben Lisa entstanden, so dass ihr gleich zwei Eindrücke der Jabras bekommt. Natürlich kann ich den Klang in einem Video schlecht "zeigen" oder vorspielen, aber wir zeigen einmal die wichtigsten Features und hoffen, dass ihr so einen ganz guten Eindruck vermittelt bekommt.

Wie immer ein paar "kurze" Kommentare zu den wichtigsten Aspekten:

- Erstklassige Verarbeitung. Alles wirkt wie aus einem Guss, alles lässt sich problemlos einstellen, das ganze macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck und auch die verwendeten Materialien . Hier hat man nicht den Eindruck viel Geld für billigen Plastikmüll ausgegeben zu haben. Das "haptische Erlebnis" bei diesen Hörern stimmt voll und ganz.

- Sehr guter Tragekomfort. Ich habe bereits andere On-Ear-Hörer auf dem Kopf gehabt, die nach einer halben Stunde sehr stark angefangen haben zu drücken und sehr unangenehm waren. Dieses Phänomen tritt bei den Jabra Revos überhaupt nicht auf. Auch die Materialien sorgen für ein angenehmes Tragegefühl, auch wenn es mal etwas wärmer wird.

- Man kann die Hörer entweder per Kabel oder per Bluetooth benutzen. Das normale Kabel ist abnehmbar wenn man die Hörer per Bluetooth nutzt.

- Die Kabel sind mit einer Art Stoff ummantel, was dafür sorgt, dass sie sich nicht verheddern und man sie nicht immer mühselig auseinander fummeln muss, wenn man sie in der Tasche getragen hat.

- Bluetooth funktioniert ohne Aussetzer. Das Koppeln der Geräte klappt ebenfalls problemlos, wie im Video gezeigt. Damit man Bluetooth nutzen kann, müssen die Hörer vorher per beiliegenden Mini-USB-Kabel aufgeladen werden

- Die Abspielfunktionen am Hörer selbst funktionieren auch sehr gut. Das man die Lautstärke regulieren kann, in dem man einfach mit dem Finger über den Hörer streicht ist echt ein cooles Feature. Das Vor- und Zurückspulen muss man ein wenig üben, klappt dann aber auch sehr gut.

- Der Klang ist super. Da gibt es nicht zu meckern. Alles in allem ist der Klang sehr ausgewogen, sehr klar, sehr brilliant. Meine Freundin benutzt die Hörer sehr oft an ihrem E-Piano und ist da noch mehr begeisterter als wenn sie die Hörer an ihrem iPhone benutzt. Der im Piano integrierte Klanggeber klingt selbst über die integrierten Lautsprecher nicht so gut wie über die Jabra Revos. Klang ist natürlich immer ein subjektiver Eindruck. Wenn ihr, wie ich, von Ober- und Unterbässen keine Ahnung habt, dann dürftet ihr nichts zu meckern haben. Leute die davon Ahnung haben, können mir das ja mal etwas genauer erklären ;)

- Sie sind sehr transportabel, da man sie gut zusammenklappen kann. Ich kenne andere On-Ears, z.b. von Denon bei denen das nicht geht, wobei die auch nicht dafür gedacht sind. Steve Jobs würde sagen "it's ultraportable". Allerdings ist der beigelegte Beutel eher als schlechter Witz zu bezeichnen, was man damit im Idealfall machen sollte, zeigen wir im Video ;)

====
Fazit:
Wie eingangs gesagt überzeugen die Jabra Revo On Ear Hörer mich persönlich auf ganzer Linie. Wer nach guten Kopfhörern für unterwegs sucht und dafür keine In-Ears mag der liegt bei diesen On-Ears goldrichtig. Die Hörer sind erstklassig und sehr wertig verarbeitet, der Klang ist absolut hervorragend und sämtliche angepriesenen Funktionen funktionieren problemlos, sogar das Bluetooth funktioniert ohne ständige Aussetzer. Sehr schön ist, dass man die Hörer wahlweise per Kabel oder Bluetooth benutzen kann. Von mir gibt es eine deutliche Empfehlung
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Jabra Revo- Sehr gutes Produkt mit ein paar Feinabstimmungsschwächen, 13. September 2014
Ich habe mich für das stark reduzierte kabelgebundene Modell für damals 46€ entschieden und bin soweit sehr zufrieden mit ihnen. Die Verarbeitung ist wie in den vorherigen Rezessionen beschrieben sehr vorbildlich und offenbart ansonsten auch keinerlei schwächen. Die Größe ist eigentlich auch soweit in Ordnung und sie wirken nicht überdemensioniert.

Nun komme ich zur Begründung warum meinenes Erachtens der Kopfhöhrer nur 4 von 5 Sternen verdient hat.
Beim ersten anschließen an meinen PC/ iPOD Classik und Smartphone (Samsung Galaxy S2) war ich zunächst etwas entäuscht vom Sound der Kopfhöhrer. Mein Musikgeschmack deckt dabei sehr viele Geschmäcker ab ( das reicht von allgemeiner Charts Musik bis hin zu Electro, Dubstep, Rock bis Metal bzw Metalcore).
Gerade in der Richtung Rock bis Metalcore (meinem bevorzugten Genre) entstehen wie ich finde die größten schwächen der Standardabstimmung des EQ des Revo.
Allgemein wirkt der Sound etwas dumpf und in weiter ferne wodurch man lauter machen muss. Die Bässe bzw Tiefen wirken viel zu stark betont und nerven auf dauer. Gerade auch das Schlagzeug wirkt viel zu aufdringlich. Gitarrenspiel und Stimme dagegen werden sehr stark getrübt. Die Höhen musste ich dadurch sehr stark korregieren bzw anheben die Tiefen dagegen weitgehend nach unten korregieren. Nach diesem "feintuning" klingt der Sound nun hervoragend und es macht eine Menge spaß mit den Kopfhöhrern seine Musiksammlung durchzuhöhren.

Für mich ist es ein Rätsel warum man umbedingt so auf diesen "mehr Bässe Hype " aufspringen muss, wo man doch sieht wozu der Kopfhöhrer im Stande ist, wenn man das Ganze nach unten korregiert. Denn der Unterschied zwischen der Standardeinstellung mit der der Kopfhöhrer Werkseitig ausgeliefert wird und meinen jetzigen Einstellungen ist für mich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich hoffe das Jabra in Zukunft diesen Pfad verlässt und wieder auf eine orginalgeträue Wiedergabe der Musik Wert legt.

Das Musikhören mit meinem iPOD classik kann ich nun leider mit dem Revo vergessen, da der iPOD nur vorgefertigte Einstellungen des EQ bietet (hierbei noch ein großes Danke an Apple). Selbst bei verstärkten Höhen hört sich das ganze nicht rund an und nervt auf Dauer.

Auf meinem Samsung Galaxy S2 dagegen habe ich mir die App "Poweramp" heruntergeladen, welches ohne hier Werbung machen zu wollen eine hervoragende App ist mit der ich den Kopfhörer nach meinem Vorstellungen einstellen konnte. Der Sound klingt nun dabei so wie er eigentlich sollte.
Die "mitgelieferte" App dagegen ist völliger "Murks" und wirkt nicht ausgereift bzw halbherzig programmiert. Die dabei umworbene "Dolby Digital Plus- Einstellung" verschlechtert das Musikbild meines Erachtens nocheinmal deutlich, weswegen ich die App gleich wieder deinstalliert habe. Die Tasten des Headset funktionieren bei Android leider nur eingeschränkt. Hierbei funktioniert lediglich der Pause/Play Button und das Abheben bei eingehenden Anrufen. Am iPOD funktionieren soweit alle Tasten soweit ich das testen konnte.

Der Sitz des Kopfhörer ist soweit eigentlich ganz angenehm, jedoch wirkt er selbt bei meinem sehr schmalen Kopf ein ganz kleines bisschen zu wacklig für unterwegs.

Ansonsten gibt es von mir nur noch etwas zur Farbe zu sagen, den die ist leider bei dem schwarz/roten Modell nicht wie in der Beschreibung beschrieben. Das Rot ist dabei eher ein Orange.

Ansonst bin ich mit dem Revo äußerst zufieden und sie sind für meinen Preis den ich gezahlt habe für 46€ eigentlich unschlagbar im Preis/Leistungs Verhältnis. Einzigst die Abstimmung des EQ war etwas Zeit intensiv.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr gute Verarbeitung und Funktion aber Klang leider unharmonisch basslastig abgestimmt, 7. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jabra Revo Wireless Bluetooth On-Ear-Kopfhörer (Bluetooth 3.0, NFC, Freisprechfunktion) schwarz (Personal Computers)
Ich besitze die Jabra Revo nun bald einen Monat und habe gemischte Erfahrungen mit den Kopfhörern gemacht.

Ich habe neben den Jabra Revos noch einige andere Kopfhörer verschiedener Bauart. Wohl passend für meinen Erfahrungsbericht vergleiche ich die Revos zu einem alten Sennheiser HD490 (offen, On-Ear, bestimmt >10 Jahre alt - untere Mittelklasse/gute Einsteiger) und den Klipsch X10 (High-End bei In-Ear).
Ich höre sehr gerne Pop, Rock und etwas elektronische Musik.

Die einfachen Sachen zu erst:

+ Verarbeitung ist spitze, keine Beanstandungen hier, alles solide und sauber verarbeitet
+ Funktion ist einwandfrei. Bluetooth klappt ohne Probleme und NFC ist eine super Idee. Die Touchgesten klappen "ok", vielleicht muss ich noch bisschen mehr üben. Was einen sehr guten Eindruck macht, ist dass man das Bedienkonzept durchdacht hat. Wenn man Bluetooth an hat und USB anschließt kann man dennoch Bluetooth weiter nutzen. Auch sind gleichzeitige Kopplungen mit mehreren Geräten möglich.
+ Tragekomfort ist gut, nicht so angenehm wir meine Sennheiser, aber dafür ausreichend straff für "draußen", während meine Sennheiser wohl verrutschen würden beim gehen. Weiche Ohrpolster und Kopfband ebenfalls gut gepolstert.
+ Klappfunktion macht den Kopfhörer sehr kompakt für den Transport. Wirkt auch solide und langlebig.

o Die App ist nett, aber der Dolby Sound erzeugt einen sehr künstlichen Klang. Geschmackssache ob man das mag. Es ist besser eine EQ-App zu nutzen wenn man den Klang anpassen will. Man kann also ruhig seine Lieblings-Musikapp nutzen.
o Lieferumfang ist für den Preis noch in Ordnung, alle wichtigen Kabel dabei inkl. Tasche. Aber ich hätte doch eine hochwertigere Aufbewahrungsmöglichkeit für den Preis erwartet. Bei meinen Klipsch waren ein kleines Hardcase und ein großes Hardcase dabei, wo man noch allen Kram reintun konnte. Es fehlt ein Adapter auf 6,35mm Klinke, das wäre auch schön gewesen für nen Centartikel. Klar ist Wireless das besondere an den Kopfhörern, aber warum sollte man einen so teuren Kopfhörer auch nicht an der Stereoanlage benutzen wollen.
o Die Kopfhörer vermindern die Umgebungsgeräusche nur mäßig, bestimmte Frequenzen kommen fast 1 zu 1 durch während andere besser isoliert werden, ist etwas komisch aber stört nicht weiter.

- keine richtig negativen Punkte. Doch ein nicht austauschbarer Akku bei einem so schönen Produkt ist sehr schade. Wenigstens kann man auch mit normalem Kabel die Kopfhörer weiter nutzen wenn der Akku mal fertig sein sollte.

Kommen wir zum wichtigsten Punkt: Der Klang.
Wie bereits geschrieben vergleiche ich den Jabra Revo mit einem Sennheiser HD490 und den Klipsch X10.
Der Sennheiser galt damals als bass lastig und Bass betonend. Auch die Klipsch sind sehr warm und betonen auch Tiefen und Mitten.
Da ich diesen Klang mag, habe ich mir keine Gedanken gemacht, dass der Jabra Revo als basslastig beschrieben wird, doch ich wurde dennoch überrascht vom Klang der Revos.

Der Kopfhörer ist nicht nur basslastig, nein er betont und verstärkt diesen sehr stark als würde man an seiner Stereoanlage den Bassregler hochdrehen und dann nochmal eine halbe Umdrehung machen können. Wenn ich zum Vergleich meine anderen Kopfhörer aufsetze hat man bei denen das Gefühl als wären diese neutral im Bass. Von daher es ist keine Untertreibung dass bei den Revos wirklich viel Bass rauskommt.
Der Bass ist nur halbwegs präzise, er verdrängt immerhin nicht den "Kickbass" Bereich, für den Preis allerdings würde man sich dennoch wünschen, dass er etwas trockener aufspielt, er ist schon bei einigen meiner Liedern etwas matschig. Mitten sind gut abgestimmt, Stimmen klingen lebendig, doch bei den Höhen vermisse ich etwas Klarheit. Die Kopfhörer haben durchaus Höhen, doch fehlt als Ausgleich zu dem extremen Bass auch eine leichte Anhebung der Höhen für ein harmonisches Gesamtbild.

Das alles gilt für den Klang über Bluetooth und über Kabel, wobei ich den Klang über Bluetooth etwas schlechter/dumpfer empfinde als über Kabel.

Mit einem EQ kann man dieses Problem durchaus korrigieren und den Klang seinem eigenem Geschmack anpassen. Dennoch schade, dass man sich entschieden hat den Kopfhörer so unharmonisch abzustimmen, obwohl er definitiv zu mehr in der Lage ist.

Inzwischen finde ich das sehr warme Klangbild der Revos ganz angenehm, doch nutze ich wenn möglich einen EQ um die Höhen etwas zu verstärken. Das basslastige Klangbild ist ganz angenehm um relaxt Musik zu hören, aber ist nichts wenn man "aufmerksam" Musik hört. Da fehlt es einfach an oben genannten Punkten.

Ich hab das Gefühl, dass seit einigen Jahren die Kopfhörer allgemein immer bassiger werden, insbesondere wenn sie "Lifestyle" und cool sein sollen (z.B. Dr. Dre Beats Solo). Was schon damals als basslastig galt ist heute kein Maßstab mehr. Viele Leute die noch nie wirklich gute Kopfhörer hatten oder Leute die nicht wirklich sich mit Lautsprechern und Kopfhörern beschäftigt haben, lassen sich leider oft zu der Schlussfolgerung verführen - Viel Bass --> gute Qualität/Klang. Absolut verständlich, so habe ich damals auch meine erste Kompakt-Stereoanlage ausgesucht ("Boah die hat aber einen kräftigen Klang"), können die meisten am einfachsten raushören.

Entsprechend scheinen immer mehr Produzenten alles bassiger abzustimmen, was ich nicht gut finde. Klare Höhen, ohne zu scharf zu sein, gehören aber genauso zu einem dynamischen und harmonischen Klang finde ich. Und das ist was bei den Revos etwas auf der Strecke bleibt, neben einem Bass der eine noch bessere Präzision vermissen läßt. Wenn schon viel Bass, dann bitte schön knackig.
Die Revos klingen jetzt nicht schlecht, Gott bewahre, aber ich finde für den Preis performen sie insgesamt nur unterdurchschnittlich.

Meine Hoffnung ist es, dass sich die Kopfhörer noch "einfahren" müssen um mehr an Höhen zu gewinnen. Mein Sennheiser und auch Audio-Technica mussten auch bestimmt mal mindestens 100-200 Stunden laufen, damit sich der Klang komplett entwickelt. Sollte es sich was verändern werde ich es hier schreiben. Werde ja weiterhin mit meinen anderen Kopfhörern einen Vergleich haben um zu sehen ob sich am Klang was verändert.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Kopfhörer gut, als Headset unbrauchbar, 22. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jabra Revo Wireless Bluetooth On-Ear-Kopfhörer (Bluetooth 3.0, NFC, Freisprechfunktion) schwarz (Personal Computers)
Auf der Suche nach einem Bluetooth Headset/Kopfhörer, der gut verarbeitet ist und mich auf Reisen begleitet, bin ich auf den Jabra Revo gestoßen. Meine Anwendungsgebiete waren Musik hören, telefonieren und Web-Konferenzen durchführen.
Das Gute vorweg:
+ Der Jabra Revo ist hervorragend verarbeitet und hat einen sehr guten Tragekomfort.
+ Die Soundqualität beim Musik hören ist sehr gut.
+ Die Bluetooth Reichweite ist ebenfalls überzeugend.
Aber:
- Für Web-Konferenzen ist der Kopfhörer nicht zu gebrauchen. Das hat möglicherweise nichts mit dem Kopfhörer sondern mit Bluetooth zu tun. Bluetoot hat zwei Profile, eins zum Musik hören und eins zum telefonieren. Im Bluetooth Modus "Telefon" ist die eigene gesprochene Sprache sehr leise. Zudem sendet der Kopfhörer ständig ein knacken in die Leitung, sodass andere Web-Konferenz Teilnehmer genervt sind.
- Das Kabel in den Kopfhörer gesteckt führt zu einer deutlichen Verbesserung (aber deshalb habe ich ihn nicht gekauft, ich wollte keinen Kabalsalat). Aber da das Mikro in der Ohrmuschel eingebaut ist, werden Umgebungsgeräusche laut übertragen. Das ist so extrem, dass Konferenzteilnehmer das Gefühl haben, jemand kaut auf dem Mikro rum, wenn ich mich nur wenig bewegt habe. Es genügt also das Reiben des Kabels an der Kleidung.

Fazit: Zum Musik hören und Fernseh gucken gut geeignet. Als Headset nicht.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rutschig, bassig, schick, 10. April 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bisher habe ich ausschließlich In-Ear-Kopfhörer benutzt. Die Jabra Revo Kopfhörer sind somit eine absolute Premiere für mich, und mögliche Vergleiche zu anderen On-Ear-Kopfhörern kann ich nicht treffen.
Nach einigen Stunden Hören mit den Jabra Kopfhörern kann ich folgendes sagen:

+ Die Kopfhörer sind super schick. Bisher fand ich solche Kopfhörer immer groß, klobig und sehr auffällig. Aber diese hier sind wirklich schlicht und dennoch ein echter Hingucker. Optisch haben sie mich völlig überzeugt!
+ Der Bass ist Wahnsinn! Eine ähnliche Bass-Untermalung bei meinen Songs kannte ich bisher nur von Live-Konzerten, und bin von dieser Qualität der Jabra Kopfhörer wirklich begeistert.
+ Umgebungsgeräusche werden quasi komplett ausgeblendet, was ich sehr angenehm und wirklich vorteilhaft zu meinen In-Ear-Kopfhörern finde, bei denen man jedes Gespräch, Zeitungsrascheln oder Musik anderer Leute unweigerlich mithört.
+ Die Ohren werden schön warm gehalten. Im Winter ein echtes Plus ;)

- Der Ton ist mir zu dumpf. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich habe beim Hören ständig das Gefühl, als würde irgendetwas den Ton abdämpfen und ihn dadurch zusätzlich leiser klingen lassen. Das fällt mir jedes Mal wieder auf, wenn ich erneut anfange, Musik zu hören. Nach einigen Songs habe ich mich dran gewöhnt und es fällt nicht mehr so auf; trotzdem bleibt mein subjektives Gefühl, dass der Sound in meinen bisherigen Kopfhörern viel heller und auch klarer war.
- Der ganz wesentliche Kritikpunkt für mich ist jedoch, dass die Kopfhörer nicht gut und fest sitzen. Wenn ich mich nach vorn beuge oder den Kopf bewege (was bei tollen Songs ja durchaus vorkommen soll), rutschen mir die Kopfhörer vom Ohr, und dass, obwohl ich schon die engste Einstellung der Kopfbügel habe. Vielleicht ist mein Kopf auch zu klein, und bei anderen sitzen die Kopfhörer ganz wunderbar - bei mir leider nicht. Das Hören bei Bewegung ist daher für mich eher schwierig.
- Ich finde es auch nicht so gelungen, den Klinkenstecker direkt unterhalb des rechten Kopfhörers zu befestigen. Sobald ich den Kopf bewege und Kleidung oder z.B. ein Schal an diesem Stecker entlang raschelt, höre ich das im Kopfhörer - was wirklich störend ist und den dumpfen Ton dann noch zusätzlich einschränkt.

Fazit:
Zum entspannten nebenbei-Musik-hören haben mich die Jabra On-Ear-Kopfhörer überzeugt und dürften meine anderen Kopfhörer ab und zu ersetzen. Wenn ich aber unterwegs beim Laufen, oder allgemein bei Bewegung Musik hören möchte, werde ich wohl eher nicht zu ihnen greifen. Dafür rutschen sie mir zu oft vom Ohr und bieten eher dumpfen Ton, der nicht jedem Song gut tut.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner KH mit ordentlichem Klang, 16. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab: Wer audiophile Ansprüche an einen Kopfhörer stellt sollte m.E. von Bluetooth-Hörern die Finger lassen. Ich habe inzwischen an die 10 Modell zwischen 30 und 250 EUR probiert und klanglich konnten mich auch die teuersten kaum zufrieden stellen. Der Jabra Revo Wireless liegt preislich im Mittelfeld und bietet m.E. fogende Vor- und Nachteile:

+ Top-Design (in allen drei Farben)
+ Sehr gute Verarbeitung
+ umfangreicher Lieferumfang mit Kopfhörer- und USB-Kabel
+ Gute Akkulaufzeit (> 12 Std. bei mittlerer bis hoher Lautstärke an iPhone, Samsung Ativ S und MacBook Air)
+ Betrieb über Kabel (3.5mm Klinke) möglich
+ Betrieb über USB-Kabel möglich(!!!), dabei gleichzeitiges Aufladen des KH
+ Hervorragender Klang nach Anpassung mit EQ-Klangeinstellungen (separate EQ-Software nötig, die Jabra App taugt nur bei wenigen Aufnahmen und hat nach wie vor diverse kleine Bugs)
+ ausreichend laut
+ gute und nicht übertriebene Bass-Wiedergabe
+ recht gute Geräuschisolation in beide Richtungen
+ fester Sitz
+ klappbar
+ schönes und durchdachtes Bedienkonzept (keine Ahnung was hier einige daran auszusetzen haben)
+ zuverlässige Bluetooth-Kopplung

o Klang ohne EQ-Anpassung (für BT-Kopfhörer aber immer noch über Durchschnitt), vor allem den Höhen fehlt es an Klarheit/Transparenz, was einen räumlich eingeschränkten Klangeindruck hinterlässt. Man muss also schon öfters mal mit dem EQ herumspielen, wenn man den jeweils optimalen Klang haben möchte. Prinzipiell kann der KH nämlich tollen Klang (siehe oben unter Vorteile)
o ab und zu Störgeräusch (kurzes Krachen) vor Start des gewählten Titels
o leises Grundrauschen (nur im Leerlauf und bei extrem(!) leisen Musikpassagen hörbar
o Tragekomfort (etwas hoher Anpressdruck, für meinen Kopf nicht ideal sitzendes Headband), bessert sich meist aber mit der Zeit
o mäßige Player-App mit EQ und Dolby-Klanganpassung
o Ohrmuscheln nicht drehbar

- kein Bluetooth 4.0
- kein Apt-X
- recht teuer

Fazit: Noch lange nicht perfekt, aber für mich der zur Zeit ausgewogenste Bluetooth-Kopfhörer, insbesondere unter Berücksichtigung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Da aktuelle alle drei Farbvarianten für 120 EUR zu haben sind: Kauftipp!

(Jabra Revo Wireless wurde bei mir verglichen mit den zuvor versuchten Philips 9100, Philips Fidelio M1 BT, Tchibo Bluetooth Kopfhörer aus Aktion Mai 2014, Sony MDR-ZX750BNB, Denon AH-NCW500 und TDK WR 700 (Funkkopfhörer mit Kleer-Technologie)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Style trifft perfekten Sound, 17. Dezember 2013
Gesucht wurde eine alternative zu den überteuerten Beats Kopfhörern mit guten basslastigen Sound und Handy-Support. Die Jabra zum aktuellen Preis von ca. 100 € erfüllen alle Anforderungen.

Lieferumfang:
- Hochwertige Kunststoffbox
- Kurzanleitung, Code für Jabra App
- Kabel in orange mit Fernbedienung
- Kopfhörer
- Tasche

1. Verarbeitung
1.1 Kopfhörer
Verarbeitung:
Pro: wirken extrem robus, haben eine perfekte Größe, sind gut zu reinigen, das Leder der Ohrpolster ist weich, klappmechanismus funktioniert perfekt, stabile Metallbügel für Verlängerung
Neutral: weißer Klavirlack wie auf den Ohrmuscheln hätte mir für die Bugel besser gefallen
Negativ: Ohrmuscheln nicht drehbar

Komfort:
Anpressdruck ist zwar stramm aber nicht zu fest (keine Ohrschmerzen wie bei manch anderem), Ohrpolster sind angenehm zu tragen

1.2 Kabel:
schöne modische Farbe, mit Gewebe ummantelt (Schutz vor Kabelbruch), Stecker wirken hochwertig und stabil, Fernbedienung in edlem Alu (leider funkioniert auf Android nur die mittlere Taste liegt aber am Betriebssystem), Mikro funkioniert einwandfrei, Kabel tauschbar

2. Sound:
gut für HipHop und House durch bassbetonte Ausgaben, Rock und Pop hören sich auch super an, Output des Sounds ist sehr laut (manch Sennheiser war auf maximaler Lautstärke immer noch extrem leise), schöner räumlich wirkender Klang

3. Tasche:
ist zwar kein Etui wie bei den beats, aber für mich völlig ausreichend für ein platzsparendes verpacken, Hauptsache ist für mich Schutz vor Dreck (vor allem bei weißem Hörer), Perfekte für geklappten Zustand

Fazit:
Für einen Preis von 100 € erhält man einen schönen, robusten Höhrer mit gutem Sound. Ich würde Sie jederzeit wieder kaufen. Das einzig negative war ein Fleck auf den weißen Ohrmuscheln bei der ersten Lieferung. Die Ersatzlieferung war aber ohne Makel.
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57 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester BT-Kopfhörer, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jabra Revo Wireless Bluetooth On-Ear-Kopfhörer (Bluetooth 3.0, NFC, Freisprechfunktion) schwarz (Personal Computers)
Ich habe den Kopfhörer nun seit mehreren Tagen im Einsatz und kann somit mal einen ersten Überblick darüber geben. Ich bin umgestiegen von einem AKG K450 Kopfhörer. Musikalisch bevorzuge ich ein sehr breit gefächerten Bereich mit Techno, Pop, Klassik, New Age, Lounge, .... Ich höre fast ausschließlich in der Bahn über mein Handy (HTC 8X).

PRO
+ sehr, sehr hochwertig verarbeitet. Verwendung von ebenfalls sehr hochwertigen Materialien. Alles wirkt solide (damit wirbt ja auch der Hersteller)
+ die Kabel (Klinke, USB) haben eine Textilummantelung und wirken unzerstörbar
+ einfache Einrichtung/Verbindung per Bluetooth
+ fast kein Rauschen im Bluetooth Betrieb hörbar
+ meiner Meinung nach sehr ausgewogener Klang. Alles klingt sehr definiert. Stimmen sind klar und natürlich. Bässe sind kräftig aber nicht matschig (bei meinem HTC 8X über Klinke mit aktiviertem Beats Audio leider etwas zu viel Bass. Ohne Beats Audio aber perfekt)
+ Der Kopfhörer schirmt perfekt nach außen ab. Somit störe ich in der Bahn niemanden.
+ Außengeräusche werden auch sehr gut abgeschirmt und ich kann somit auch in Ruhe die Musik genießen
+ Im Headset-Betrieb werden Gesprächspartner sehr gut verstanden.
+ gutes Design
+ UPDATE AM 21.04.2013: sehr gute Akkulaufzeit. Höre im Schnitt 2h Musik pro (Arbeits)Tag und muss alle 1,5-2 Wochen laden.

NEUTRAL
o Kopfhörer sitzt sehr fest. Könnte mir vorstellen, dass es nach langem Tragen unangenehm an den Ohren werden könnte
o Die mitgelieferte Tasche ist recht simpel und einfach. Bei meinen letzten Kopfhörern von AKG für viel weniger Geld war das deutlich besser!
o Bedienung (Start/Pause, Laut/Leise, ...) am Kopfhörer erfordert kurze Eingewönung. V.a. das Springen zum nächsten Titel lässt sich schlecht erfühlen. Hätte man auch besser lösen können.
o Das Gewicht ist aufgrund der vielen Technik natürlich nicht das geringste. Schwerer dürfte er nicht mehr sein.

NEGATIV
- Im Headset Betrieb hört einen der Gegenüber eher schlecht. Das Mikfrofon liegt im Bluetoothbetrieb natürlich etwas weiter weg vom Mund.

FAZIT
Meiner Meinung nach einer der besten Kopfhörer, die ich je verwendet habe. Durch das gute Design kann z.B. ein Beats Audio Kopfhörer einpacken. Als Bluetooth Kopfhörer absolute Empfehlung!
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solide Verarbeitung, perfekter Sound, 2. Juni 2013
Von 
Linda99 (Bonn, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
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Sicherlich ist ein Kopfhörer von der dänischen Firma Jabra insbesondere bei jungen Leuten nicht so angesagt wie von dr. dre, allerdings kann er sich von der Qualität her deutlich im oberen Bereich einreihen. Das Design ist modern; erinnert stark an die beats Kopfhörer, insbesondere beim weißen Modell mit dem gebürsteten Aluminium und dem orangeroten Schriftzug und Kabel.

Die Verarbeitung ist solide, nichts wackelt, alles wirkt sehr stabil. Der Kopfhörer lässt sich mühelos zusammenklappen (Plastikgelenk mit Aluverstärkung), auch die Verlängerung mit den Aluschienen ist leichtgängig. Die Ohrpolster sind aus weissem Leder und fühlen sich sehr weich an, auch der Bügel ist weich gepolstert. Der Sitz ist perfekt, auch nach längerem Tragen drückt nichts am Kopf. Meine Tochter hat ihn ebenfalls ausprobiert und findet ihn angenehm, nicht zu schwer. Er wiegt 204 g, aus meiner Sicht für das verarbeitete Material und die Qualität in Ordnung. Damit auch nicht zu schwer, um ihn unterwegs zu nutzen oder mit auf Reisen zu nehmen.

Der Kopfhörer wird in einer stabilen, modern gestalteten Kunststoffbox geliefert. Es macht direkt Spaß ihn auszupacken, er ist mit Klettverschlüssen gut gesichert. Mitgeliefert sind ein ca. 1,20 m langes, stoffummanteltes Audiokabel (mit vergoldeten Klinkensteckern) sowie ein dünner, schwarzer Transportbeutel. Der Transportbeutel hätte ruhig etwas stabiler ausfallen können, hier ist die Schutzfunktion gleich null. Mit der Fernbedienung am Audiokabel kann man u. a. Musik wiedergeben, Anrufe annehmen und beenden (Musik wird selbstverständlich unterbrochen), einen Titel vor oder zurück gehen oder mit den beiden weiteren Tasten die Lautstärke regeln (diese Funktion wird nur von Apple Geräten unterstützt). Die Fernbedienung ist ähnlich schlicht und modern wie der Kopfhörer gestaltet und reagiert schnell und präzise.

Es ist ein sog. On-Ear-Kopfhörer, der die Außengeräusche gut ausblendet. Andere Leute werden bei normaler Lautstärke ebenfalls nicht zu sehr beschallt. Der Klang ist natürlich Geschmacksache, hat mich allerdings sofort total überzeugt. Nicht zu basslastig wie die beats, dennoch super für alle modernen, z.Zt. angesagten Titel. Aber auch ältere Hardrock-CD's, wie AC/DC, Clapton, kommen soundmäßig gut rüber; bei Rockballaden vergesse ich schnell meine Umgebung.

Den kabellosen, schwarzen Kopfhörer habe ich ebenfalls getestet, er hat mich absolut überzeugt und begeistert. Dazu noch einige Anmerkungen:

Die Kopplung über Bluetooth funktioniert einwandfrei, weder bei Samsung noch bei Apple Produkten gab es Schwierigkeiten. Nachdem man den Schalter auf Empfangsmodus gestellt hat, wird das Gerät automatisch erkannt. Bei jedem späteren Einschalten wird das Gerät sofort gekoppelt, eine freundliche Stimme im Kopfhörer bestätigt dies (connected).

Ich habe die Jabra Sound App direkt auf dem iPad probiert, allerdings werden viele Titel nicht erkannt und damit nicht abgespielt, andere Titel werden dem falschen Künstler zugeordnet. Dabei handelt es sich nicht um ausgefallene Titel, sondern um Titel aus den aktuellen Charts. Insofern ist die App für mich sinnlos.

Die Bedienung des Kopfhörers erfolgt auf der rechten Seite mit der Turntable Touch Control-Funktion, anfangs ungewohnt, aber super einfach zu bedienen (u.a. Abspielen, Anrufe tätigen, Lautstärke regeln). Sollte der Akku leer sein, kann der Kopfhörer auch mit dem mitgelieferten Audiokabel betrieben werden. Geht natürlich auch bei geladenem Akku, wenn der Schalter auf Off gestellt wird.

Fazit: ein moderner Kopfhörer mit tollem Design, super verarbeitet und mit perfektem Sound. Einfache Bedienung per Bluetooth (kabelloses Modell).
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53 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Bass macht die Musik - UPDATE, 6. April 2013
Von 
Kaito "a.k." (Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Jabra Revo Wireless Bluetooth On-Ear-Kopfhörer (Bluetooth 3.0, NFC, Freisprechfunktion) schwarz (Personal Computers)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nachdem ich das neue Jabra In-Ear-Modell VOX testen durfte und positiv überrascht wurde, bekam ich schon ein optimistisches Vorfreudegefühl auf die Jabra Revo. Immerhin bewegen sie sich in einer Preisklasse oberhalb eines AKG-K701 oder der Beyerdynamic Modelle DT880 und DT990.
Ich möchte Ihnen die Spannung unbedingt verderben und komme gleich auf den Punkt: Die Revo bewegen sich nicht mal ansatzweise in der Nähe dieser eben genannten Modelle.
Ich besitze eine kleine Sammlung an Kopfhörern verschiedener Arten von unterschiedlichen Herstellern. Davon kosten die günstigsten zwischen 25 und 50€ (Audio Technica ATH-FC700). Selbst diese Kopfhörer klingen eine ganze Klasse besser als die Revo.

Aber um zu begründen, warum ich einen so teuren Kopfhörer so weit nach unten Stufe, gehe ich nun näher auf das Klangbild ein.

Das Revo klingt basslastig. Das ist an sich ja gar nicht schlimm. Er betont jedoch den Oberbass dermaßen, sodass Tiefbässe einfach überschattet werden. Dazu kommt, dass der Bass unsauber, dröhnig und aufgebläht klingt. Hier ist ganz klar, dass Jabra unbedingt eine Homage an die so unverständlicherweise begehrten Monster Beats abliefern wollte. Der Frequenzgang steigt ab den unteren Mitten bis zum Oberbass deutlich an und sinkt irgendwo im mittleren Tieftonbereich wieder ab. Bassbewegungen sind kaum nachzuvollziehen. Man vernimmt in bassreichen Songs zwar ordentlichen Druck, aber ein gleichbleibendes Gedröhne, sodass das Gehör der Dominanz des sich kaum verändernden Oberbasses ausgesetzt bleibt. Streichen Sie die Begriffe wie "konturiert", "nuanciert" und "straff" aus ihren Vorstellungen heraus. Der Bass schwimmt.

Die Mitten ertönen warm und stellen den einzigen Lichtblick des Klangs dar. Gesangstimmen bekommen eine angenehmes warmes Timbre, wenn auch für meinen Geschmack zu viel des Guten dabei ist. Denn ich würde gerade einige weibliche Gesangstimmen als leicht belegt bezeichnen. Klassische Musik, sowie Jazz können Sie sich mit dem Revo getrost von der Karte streichen.
Kleines Beispiel: Alexanderplatz von Hauschka beginnt sehr angenehm. Die Violine wird schön zart und fein, jedoch nicht sehr klar dargestellt. Die darauf folgenden Klarinetteneinsätze klingen dagegen sehr schön authentisch. Nun kommt der Cello-Einsatz. Das Cello klingt aber durch die Revo eher wie ein Kontrabass. Das Klavier, dass im tieferen Segment das Geschehen begleitet und der anschließende Bläsereinsatz blasen förmlich das gesamte Stück in ein ungenießbares Gedröhne auf. Das Orchester scheint in einem kleinen Betonzimmer zu spielen.

Die Höhen klingen angenehm und fein, nicht sehr brillant und auch ein wenig detailarm. Wäre der unpräzise, fette Bass nicht, könnte man mit den Revo durchaus anspruchsvollere Musikstücke genießen.

Folgende Frequenzen habe ich mittels EQ abgesenkt, um ein angenehmes Klangbild zu erreichen: 250Hz um -4db, 125Hz um -6db und 62Hz um -6db. Trotzdem kling der Revo immer noch nicht richtig ausgewogen.

Für ihn gibt es nur zwei Musikgenres, in denen er sich ausleben kann und wahre Stärke zeigt: HipHop und House/Techno.

Verarbeitung:
Der Revo wurde sehr robust konstruiert und ist sogar zusammenfaltbar. Die mitgelieferten Kabel (Klinke 3,5mm und USB) wurden gewebeummantelt. Der Tragekomfort ist gut. Der Hörer ist ein wenig schwer und sitzt dafür doch nicht sehr sicher auf dem Kopf. Eine Einstellung zur Regulierung des Anpressdrucks wäre sinnvoll gewesen.

Kabellose Musik:
Unter Android klappt die Kopplung sehr schnell. Achten Sie darauf, dass Ihr Smartphone auch für unbekannte Geräte sichtbar gemacht wurde, sonst findet der Revo es nicht. Die Soundqualität über Bluetooth ist vergleichbar mit der Qualität über Klinkenkabel. Ein Unterschied ist sehr wahrscheinlich nur messbar. Die Lautstärke lässt sich auf der rechten Hörerseite regulieren, was ganz gut klappt. Weniger gut funktioniert an gleicher Stelle der Titelwechsel. Mal erkennt der Revo es, mal nicht.

Jabra-App:
Die kann man getrost links liegen lassen. Das leicht verbuggte Musikprogramm bietet eine Menge voreingestellter EQ-Presets und die Zuschaltung von DolbyDigital. Der Klang bläht aber nur noch mehr auf. Daher bleiben Sie lieber bei Ihrem herkömmlichen Abspielprogramm. Meine Empfehlung: Power Amp.

Fazit:
Seinen hohen Preis wird der Revo nicht gerecht. Somit tritt er auch in die Fußstapfen des Monster Beats. Die Verarbeitung ist zwar vorbildlich und sonst wurde alles relativ gut durchdacht (selbst an einen kleinen Transportbeutel wurde gedacht), aber beim Klang wurde leider gefuscht. Das hier Ergebnis klingt zwar etwas besser als die Beats-Konkurrenz, aber das ist zu diesem Preis trotzdem ein Armutszeugnis. Der Klang ist eher was für Hart-gesottene und für den etwas weniger audiophilen Musikhörer.

Pro:
+ Vorbildliche Verarbeitung
+ Austauschbare Kabel
+ Bluetooth-Qualität
+ Einwandfreie Telefonierfunktion über Kabel
+ Angenehmer Klang bei geringer Lautstärke

Contra:
- Anstrengend ab höherer Lautstärke
- Dominanter, unpräziser Bass
- Kein sicherer Halt bei kabellosen Betrieb, da Anpressdruck zu gering und Gewicht zu hoch
- Bedienung über Hörer nicht zuverlässig
- Störende Kabelgeräusche
- Zu hoher Preis

**********************UPDATE:
Nachdem der Hörer ganze zwei Tage gebraucht hatte, um sich einzuspielen und ich dazu noch erkannte habe, dass die Klangqualität abhängig vom Sitz der Hörmuscheln sind, muss ich gestehen, dass der Revo nun einen Tick besser klingt.
Ich trage die Ohrpolster nun so, dass sie nicht mehr direkt auf den Gehörgang gerichtet sind, sondern leicht versetzt vor den Gehörgang. Der hintere Teil der Ohrmuscheln schauen zwar minimal hervor, aber der Bass klingt nun nicht mehr ganz so dominant und auch nicht mehr so derbe unpräzise. Das Klangbild ist weiterhin recht warm abgestimmt. Stimmen klingen nach wie vor minimal belegt aber angenehm und gut verständlich.
Der Bass spielt nun zwar kräftig, aber nicht mehr überdimensioniert. Die Präzision ist nun besser und die Dumpfheit hat auch ein wenig abgenommen. Die Höhen sind ein wenig durchwachsen. Man hört zwar hohe Frequenzen fein heraus, wie z.B. Glockenspiel, Triangel oder zupfende Saiten. Aber zwischen obere Mitten und unteren Höhen scheint es einen Frequenzabfall zu geben, der für das warme und etwas belegte Klangbild sorgt. Also für Klassik und Jazz ist der Revo absolut nicht geeignet. Rock, Pop, HipHop und House lassen sich mit ihm gut hören und machen in gewisser Weise auch Spaß. Auch wenn er so einige feine Details einfach unterschlägt, was eigentlich nur bei recht günstigen 30€ Kopfhörern vorkommt, aber in der Preisklasse über 200€ schon eher peinlich ist.
Neu entdeckt habe ich auch, dass der Revo in vollen, komplexen und laut spielenden Instrumentalpassagen (hier sei speziell der Titel "Another Shore" vom Album "Skyline" von Yann Tiersen erwähnt) die Übersicht völlig verliert. Der Revo ist nicht in der Lage, einzelne Instrumente aus komplexen Musikpassagen zu extrahieren. Es klingt alles ziemlich chaotisch und überlagert. Ebenfalls ein Indiz dafür, dass hier einfach nur billige Technik verbaut wurde. Hört man Musik, die aus einem eher monotonen Beat und einigen wenigen Instrumenten besteht, an, so fallen einem die Unsauberkeiten des Revo auch nicht auf. Aber diese Unsauberkeiten fallen auch bei billigen Hörern nicht auf, wenn man als Test-Material nur synthetische Musik oder Songs verwendet, mit recht einfach gehaltener Instrumentation und kräftigen Beats. Aber leider lassen sich die meisten Konsumenten eher von einem kräftigen Bass beeindrucken, wie es hier eindeutig auch der Fall ist.

Neue EQ-Einstellung für ein ausgewogeneres Klangbild über POWER-Amp App für Android:
16khz und 8khz ein kleines Stück nach oben (für klarere Höhen), 250hz ein kleines Stück nach unten (Stimmen verlieren ein wenig Dumpfheit), 125hz und 62hz etwas unterhalb des 250hz Reglers stellen (für weniger Bassgedröhne), 31hz nur etwas runter drehen.
Anhand dieser Einstellung lässt sich auch gut erkennen, welche Frequenzen hier zu laut und zu leise wiedergeben werden.

Mein zweites Fazit:
Der Revo klingt nicht mehr ganz so dumpf, wenn er denn auch passend sitzt, denn gerade die optimale Position macht meiner Meinung nach viel am Klangbild aus. Nichtsdestotrotz klingt er nach wie vor nicht wie ein Kopfhörer, der sich zwischen 250 und 300€ anbieten lässt. Und jenen Rezensenten, die so sehr begeistert sind vom Klangbild des Revo, möchte ich empfehlen, doch mal einen günstigeren AKG-K540, einen Teufel Aureol Real, einen Beyerdynamic DT990 oder einen Audio-Technica ATH M50 anzutesten. Stehen sie auf einen sauberen, kräftigen Bass und ein sonst ausgewogenes, sauberes Klangbild, dann versuchen sie mal den Audio-Technica. Einziger Nachteil gegenüber dem Revo: Er eignet sich für Unterwegs nur bedingt, da er etwas größer ist und kein Bluetooth hat. Dafür kostet er aber auch nur die Hälfte und bietet einen weitaus besseren Klang.
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