Kundenrezensionen

57
4,6 von 5 Sternen
Disarm the Descent
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am 8. Oktober 2013
Ich habe schon lange auf dieses Album gewartet. Ich bin seit "Alive or Just Breathing" Fan von Killswitch Engage und war daher schon mit Jesse Leach als Frontman bekannt. Ich war damals bei seinem Abgang zunächst recht enttäuscht, dann aber aus zweierlei Hinsicht glücklich über den Wechsel zu Howard Jones. 1. Hat Howard Jones gerade wegen seiner Stimmgewalt eigene Qualitäten die mich spätestens beim Erscheinen von "Daylight Dies" überzeugt haben und 2. Hat Jesse Leach die Musikwelt mit seinem fantastischen, wenn auch kurzlebigen, Folgeprojekt Seemless mit richtig gutem Blues/Southern Metal bereichert. Mit dem selbstbetitelten Album "Killswitch Engage" war ich dann jedoch weniger zufrieden. KSE waren offensichtlich die Ideen ausgegangen, das Album war keineswegs schlecht, aber es fehlte doch die zündende Idee.

Ich war geschockt als ich las, dass Howard Jones aus gesundheitlichen Gründen die Band verlassen musste, wurde dann aber von der späteren Nachricht, dass Jesse Leach der neue, alte Frontman werden sollte beruhigt und habe mir viel von dem Album versprochen. Für die Langzeitwirkung habe ich mir mit dieser Rezension noch keine Zeit gelassen, aber nach einigen Tagen intensiven Hörens wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Ich will die oben erwähnte Ideenlosigkeit jetzt nicht an Howard Jones festmachen - die ganze Band ist vermutlich zu sehr in eine Routine verfallen - aber der Wechsel zu Jesse Leach hat auf jeden Fall hörbar frischen Wind in die Band gebracht. An dieser Stelle muss ich auch einem anderen Rezensent widersprechen: Ich bin nicht der Meinung, dass sich musikalisch nichts getan hat. Zwar ist der Groundsound natürlich weiterhin der spezielle KSE-Sound und insofern sind ihre beliebtesten Stilmittel noch alle vorhanden. Das Album ist aber facetten- und abwechslungsreicher als "Killswitch Engage" und an einigen Stellen sind auch die Einflüsse von Jesse Leachs zwischenzeitlichen Projekten, wie bereits erwähnt Seemless und auch The Empire Shall Fall, deutlich erkennbar. Es gibt auch einige kurze Stellen die - je nach Interpretationsweise - thrashiger oder mehr Hardcore, bzw. nach dem 'core' in Metalcore klingen.

Mehr als diese technischen Neuerungen spüre ich als Hörer jedoch einfach mehr Energie und mehr Emotionen die sich durch das ganze Album ziehen. Nichts liegt mir ferner, als mich in die lästige Debatte ob jetzt Jesse Leach oder Howard Jones der bessere Frontman ist einzumischen (ich denke, beide haben ihre eindeutigen Qualitäten); dennoch scheint der Wechsel Killswitch Engage gut getan zu haben und ich kann jedem Fan (oder auch nicht-Fan) das Album wärmstens empfehlen.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2013
Nachdem Howard Jones am 4 Januar 2012 auf seiner Facebook Seite verkündete, dass er die Band aufgrund einer seit Jahren unentdeckten Diabetes-Erkrankung verlassen würde, und eine weitere Zusammenarbeit mit der Band nicht mehr möglich sei, waren die Fans geschockt. Bei den nachfolgenden Live-Auftritten wurde Killswitch Engage des öffteren von All That Remains Sänger Phil Labonte unterstützt, um anschließend wieder Original-Sänger Jesse Leach, der die Band bereits vor 10 Jahren wegen Depression verließ, zurück ins Boot zuholen - um das Original Line-up wieder zu komplettieren. Bei den Texten ließ man Jesse Leach auf diesem Album komplett freie Hand. Nicht umsonst wählte er genau deswegen "The Hell in Me" als Opener-Track des neuen Albums. Jesse Leach hat alle seine Differenzen auf Eis gelegt und seine Dämonen erfolgreich bekämpft. Warum er wieder in der Band ist, beweist er nach nicht einmal einer halben Minute: Er ist einfach einer der besten Sänger dieses Genres. Wie paralisierend, und gleichzeitig verzweifelt seine Stimme klingen kann, zeigt "Beyond the Flames", wie gewaltig er schreien kann, "The Turning Point", wie ergreifend er Texte schreiben kann, "New Awakening", zu welche grandiosen Hooks er fähig ist, die Vorab-Single "In Due Time" - ein Song, des modernen MetalCore in all seiner ganzen Vielfalt. Gitarrist Adam Dutkiewicz brettert dazu richtig schnelle Melodien entgegen, um anschließend wieder das Tempo zu drosseln, um zu grandiosen Riffs zu wechseln. Mit u.a. "Always", sind auch ruhige Momente auf dem Album enthalten, und zeigen Killswitch Engage von einer Seite, wo man denken könnte, "dass könnte auch eventuell Times of Grace sein".

Fazit: Jesse Leach: Der verlorene Sohn kommt zurück nach Hause. Wer hier denkt, dass Killswitch Engage in die Jahre gekommen ist, wird hier (zum Glück) enttäuscht. Dieses Album ist, wie ich finde, das bisher schnellste Album der Band. Ein Album, deren Texte einerseits sehr persönlich, auf der anderen Seite aus dem leben gegriffen sind. Disarm the Descent ist der knallharte Beweis dafür, dass sich zum Glück alles zum positiven gewendet hat, und die Band zu alter Stärke zurückgefunden hat. Killswitch Engage können ihre Vormachtstelleung nicht nur halten, sondern auch noch weiter ausbauen. Willkommen zurück, Jungs.

Version: Hartgesottene KsE Fans würde ich, anstatt die normale Standart-Version, die Special Edition Digipak CD/DVD wärmstens ans Herz legen - da die CD 4 Bonus Tracks enthält, sowie die DVD eine 30 minütige "Behind the Scenes" Dokumentation beinhaltet.
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am 24. Mai 2013
Meine Freundin hat sich dieses Digipack gewünscht und sie ist begeistert.
Sie ist Fan der ersten Stunde und daher ein absolutes muss in der Sammlung.

Das Video ist gut gemacht und man erhält einen kleinen Einblick in den Entstehungsprozess der neuen Scheibe und ich zitiere meine Freundin: "Jesse ist zurück-Zum Glück!"

Das Album ist erfrischend und absolut in bester Killswitch Engage-Manier! Lyrisch auf höchstem Niveau und musikalisch kann nichts einem Gitarrensolo von Adam D. mithalten!

Ich verstehe die fragen "wie singt Jesse Howard's Song's?" immer nicht-denn keiner fragte mal "wie singt Howard Jesse's Song's?" Ich für meinen Teil mochte Howard, aber dennoch ist Jesse der eindeutig bessere Sänger der beiden und man merkt sehr schnell, dass Jesse über die Jahre gelernt hat mit seinem Instrument umzugehen und den Tonalen Umfang vergrößert hat. Im vergleich zum ersten Album mit ihm kommt nun seine wirklich herausragende Stimmfarbe zur Geltung.
Ein Hochgenuss! Ich kann nicht sagen, welcher mein Lieblingssong ist, denn ich muss das Album komplett durchhören-der Rote Faden zieht sich perfekt durch das Album, dass ich gar keine andere Wahl habe, als es gleich nochmal zu hören! Das Wort "Dauerschleife" ist jetzt auch mir bekannt! :)

Großartig und ein MUSS für Fan's der ersten Stunde!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2014
Nach dem der Leader ja ausgetauscht wurde, fand ich KWE nicht mehr so pralle. In diesem Album aus 2013 ist zum Glück der Ursprüngliche Jesse wieder dabei und KwE sind wieder die Alten....Wunderbar
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am 22. März 2015
Zuerst muss ich sagen dass ich vorher noch nie bewusst Metalcore gehört hab und auch noch nie Killswitch Engage gehört hab, und wenn dann eher im Vorbeihören. Auch im Bereich Hardcore könnte ich jetzt keine Band nennen. Aber was die Jungs hier abliefern ist schon ein Brecher, eine Dampfwalze nach der nächsten. Und dann erst diese Hooklines. So insgesamt geflasht war ich bis jetzt nur bei System of a Down. Besonders interessant ist es, wenn man bis dato nur die ersten beiden Alben gehört hat (Debüt, Alive or...) und die Veränderung sieht (auch stimmlich bei Jesse, der cleane Gesang hat einfach ein gewisses Etwas). Die Alben mit Howard werde ich mit auch mal zur Gemüte führen. Schöne Texte, klasse Songwriting, guter Sound. Der eine Gitarrist / Produzent scheint ja wirklich ein Multitalent zu sein. Fazit: Mich als Einsteiger hat's weggehauen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2013
Killswitch Engage gehören zweifelsohne zu den größten Metalcore Bands überhaupt. Vielleicht sogar zu den einflussreichsten Metal Bands seit der Jahrtausendwende. Sechs Studioalben später machte die Bands den ein oder anderen Personalwechsel durch, vom Sound her sind sie sich aber immer treu geblieben.

Die meisten Fans sind sich einig, dass ihr drittes Studioalbum, "The End Of Heartache", ihr Durchbruch war. Und damit liegen sie auch nicht falsch. Allerdings stellte für diesen Durchbruch bereits das zweite Album "Alive Or Just Breathing" die Weichen. Die Fans werden sich auch erinnern, auf diesem Album war Jesse Leach noch der Fronstsänger, und der Sound des Albums war längst noch nicht so melodisch wie auf "The End Of Heartache". Während viele dieser Fans sich immer noch an das Frühwerk klammerten, konnte Killswitch Engage neuer Frontsänger Howard Jones mit seiner tiefen und beinahe schon souligen Stimme umso mehr neue Hörer gewinnen. Mit Howard produzierte die Band 3 Alben, die allesamt weltweit Erfolge in den Charts verzeichnen konnten und die allesamt auch immer wieder die Konzerthallen füllten.

Fast fünf Jahre sind seit ihrem letzten Album vergangen, und laut Aussagen der Band hätte es bereits 2012 ein neues Album geben müssen. Und es kam, wie es wohl kommen musste, wenn man länger nichts von einer Band hört. Ausgerechnet Frontmann Howard Jones, die Seele der Band, verließ Killswitch Engage. Wohlgemerkt aus gesundheitlichen Gründen. Jesse Leach verließ damals aus ähnlichen Gründen die Band. Würde es nun umso schwerer werden, einen Sänger zu finden, der den beiden das Wasser reichen könnte. Und getreu dem Motto: "Der König ist tot, lang lebe der König", wurde völlig überraschend verkündet, dass fortan der von vielen Fans schmerzlich vermisste Jesse Leach den Part von Howard Jones wieder übernehmen wird.

Die Meldung das Howard die Band verlassen würde kam für mich persönlich ziemlich heftig, da ich mir Killswitch Engage nur mit ihm vorstellen könnte. Und es ist auch kein Geheimnis, vergleicht man Jesse Leach auf "Alive Or Just Breathing" mit den Werken von Howard Jones, dass ersterer hier eindeutig den Kürzeren zieht, wenn es um die Stimmgewalt geht. Meine Hoffnungen wurden nicht unbedingt euphorischer als ich die neue Single "In Due Time" hörte. Zwar hat der Song Potential, hört sich aber immer noch ziemlich zahm an. Das Jesse Leach dann aber letztendlich so eine enorme Wucht auf "Disarm The Descent" ist, nach dieser recht verhaltenen ersten Single, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. "Verdammt, war der gut", war meine erste Reaktion nach dem Hören des Albums. Jesse Leach fügte sich einfach wieder perfekt in die Band ein, sie harmonieren miteinander. So etwas hätte auch komplett schief gehen können. Entstanden ist ein Gesamtwerk, welches spätestens am Ende des Jahres auf keiner Liste fehlen darf, die das Metal Album des Jahres kürt.

Bereits der erste Song "The Hell In Me" riss mich völlig mit. Ich hatte mit so einem Opener nicht gerechnet. Und genau auf diesem Level ging es weiter. Brachiale Shoutings, vermischt mit melodischen Gesängen und kombiniert mit den gleichen Zutaten an Instrumentaler Power. Nicht zu vergessen die unvergleichlichen Riffs der Gitarren, ohne die ein Killswitch Album einfach nicht komplett wäre.

"Disarm The Descent" ist nicht nur ein verdammt gutes Killswitch Engage Album, es ist mitunter ihr vielleicht bestes Werk. Besonders deutlich wird dies im Vergleich zu dem eher etwas schwächeren, letzten Album "Killswitch Engage". Doch schwach heißt bei Killswitch Engage schließlich immer noch überdurchschnittlich. Man wird meine Begeisterung vermutlich nicht überlesen. Aber das ist auch nicht verwunderlich. Jeder Killswitch Engage Fan dürfte etwas bekommen haben, womit er nicht gerechnet hat.

Somit mag der König die Band zwar verlassen haben, aber beinahe klingt es, als habe der erfahrene Howard Jones den Thron nur warmgehalten für Jesse Leach, der Seinerzeit einfach noch nicht bereit für solch ein großes Projekt war.
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am 3. Juni 2013
Leider vermisse ich die starken Vocals von Howard. Der neue alte Sänger hat leider nicht die Variabilität im cleanen Bereich. Die Scheibe hat etas gebraucht bis sie voll gezündet hat was für mich auch mit am Sound liegt der mir allgemein etwas zu dumpf ist im vergleich zum Vorgängeralbum. Auch vermisse ich das abwechslungsreichere Songwriting wie beim selbst-betiteltem Album.
Aber Songs wie: In Due time, Turning point und You don't bleed for me werden bestimmt auch live sehr gut zünden.
Auf Grund der starken ersten Hälfte des Albums gebe ich 4 Sterne, und zum Workout funktioniert es auch sehr gut.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2013
Obwohl man sich über die Jahre hinweg an den Sänger Howard Jones gewöhnte, fiel es zumindest mir extrem leicht wieder die Stimme von Jesse Leach hinterm Mikro zu hören.
Ich hatte ehrlich gesagt auch schon länger auf diesen Tag gewartet.
Nichts gegen Howard Jones!
Der hat einen prima Job geleistet!
An ihrem Stil hat Killswitch Engage schon ein wenig gebastelt, nachdem das vorangegangene Album doch etwas zaghaft daherkam (gleichnamiges Album von 2009).
Dies Album ist sowohl jedem Killswitch Engage und Metalcore-Fan als auch Liebhaber Harter Klänge mit himmlisch-genialen Ohrwürmer-Hymnen zu empfehlen.

Es sind insgesamt 12 Titel voll Energie und Hymnen die sich ins Gehirn brennen.
Meine Favoriten wären da "The Hell In Me", "Beyond The Flames", "In Due Time", "A Tribute To The Fallen", "Turning Point", "You Don't Bleed For Me", "The Call", "No End In Sight", "Always" und "Time Will Not Remains".
Ist sicher zu merken das ich hier fast das alle Titel des Albums aufgezählt habe...
Deshalb von mir 5 Sterne!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. April 2013
...ist dieses Album jeden Cent wert.

Ich muss fairerweise sagen, dass ich KSE schon teilweise abgeschrieben hatte, als ich erfahren habe, dass Howard aussteigt. Die Nachricht, dass Jesse neu dazu kommt, hat mich auch nur begrenzt optimistischer gemacht: Nach zwei Live-Shows mit Howard und dem Vergleich mit Times Of Grace auf ihrer ersten Europa-Tour konnte ich mir nicht vorstellen, wie Jesse diesen BÄREN von einem Sänger ersetzen soll - Adams Genie in allen Ehren, aber der Sänger ist am Ende doch zu wichtig, dass er das alles reissen kann.

Nun zum Album:
Nach The End of Heartache glaube ich, dass es mit das Beste ist, was die Jungs bisher hervorgebracht haben. Killswitch Engage hört sich endlich wieder an wie Killswitch Engage. Und dabei finden Sie irgendwie den Spagat zwischen Alive or Just Breathing und As Daylight Dies (und bringen ein bisschen Gnadenzeit mit):
Schon beim Opener: The Hell in Me weiss man: das Alte KSE ist wieder da - es klingt nur ein kleines Bisschen wie das jüngere KSE, besser strukturiert. Mir persönlich gefällt das, andere werden das vielleicht (wie anscheinend manche Zeitschriftenrezensionen) als "softeren" Stil beschimpfen (als ob "Härte" ein Qualitätskriterium für Musik wäre).
Bei "The New Awakening" hab ich dann alles gehabt, weshalb ich KSE ursprünglich gehört habe: Tempiwechsel, die den Titel voran bringen, auch wenn sie mal ins langsame abdriften, dieses unglaubliche Gitarrenbrett, dass sich Adam und Joel zuspielen können sowie Bass und Vocals zum Ohren schlackern. Selbst "All in Due Time" gefällt mir inzwischen, auch wenn ich am Anfang deswegen zu sehr an das für mich eher schwache, zweite "Self-Titled" Album denken musste. Der Rest des Albums ist ebenso "reines" Killswitch Engage - selbst Jesse gefällt mir auf der Aufnahme sehr gut: er bringt die nötige Härte rüber, ohne dabei in diese Düsternis abzurutschen, die mir vor allem beim letzten Howard-Album nicht mehr gefallen hat.

Mein Fazit, trotz meiner Bedenken: zumindest auf dieser Aufnahme muss Adam nix reissen, dafür klingt Jesse einfach zu gut - ob mit seinen "alten" hohen Screams oder seinem (für mich eher neuen) growligen Stil! Der Rest von Killswitch ist gleichbleibend genial. Ich hoffe nur, dass sich Jesses Live-Qualitäten noch deutlich verbessert haben; Dann haben wir das musikalisch beste Killswitch aller Zeiten, auch wenn mir dann vllt. der Sympathieträger Howard Jones fehlt.

Klare Kaufempfehlung! Erst recht, weil zwei Titel mehr für gerade mal einen Euro mehr dabei sind!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2013
So nun muss ich auch einmal kurz und knapp die neue Scheibe abfeiern!
Ich bin seit zehn Jahren großer Killswitch Fan, habe alle CDs und unzählige Live Shows gesehen. Ich denke also, dass ich mir erlauben kann, eine kleine Rezension zu verfassen.
Logo, Musik ist immer Geschmacksache, deshalb könnt ihr mir gerne widersprechen. Allerdings muss ich bei aller Toleranz doch sagen, dass es bei KSE sehr wenig Spielraum für Kritik gibt.
Die Erfinder des modernen Metalcore machen einfach vieles/alles richtig.

Zunächst zum Sängerwechsel: Ich hatte sehr große Bedenken, als bekannt gegeben wurde, dass Jesse Leach wieder an Bord ist. Ich habe Howards Stimme geliebt. Noch vor den ersten neuen Aufnahmen habe ich KSE live gesehen und habe alle Sorgen vergessen. Jesses Gesang ist anders, aber nicht schlechter. Teilweise sogar mit mehr Emotionen verbunden. Die Shouts sind klasse! Im Prinzip sind beide auf einem sehr hohen Level und wenn ich mir das Emo-Gebrüll mancher Kinderbands anhöre, wo ein Bassist oder Gitarrist den cleanen Part übernimmt und das nur, da man die Masse erreichen möchte, ist KSE eine andere Liga!!!

Nun zu den beiden Versionen: Leute, kauft euch die Special Edition! Auch wenn sie 5 Euro teurer wäre! Gut, die DVD brauche ich nicht und die beiden Live-Songs habe ich eh. ABER: Es sind zwei weitere Songs drauf, die jeden Cent wert sind! Blood Stains ist der Hammer und Slave to the Machine ist auch super! Der Euro lohnt sich!

Zu den Songs selbst: Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die beiden Singles (In Due Time und The New Awakening) zwar genial finde, aber dennoch eher zu den schwächeren Songs der Scheibe zähle. Daher auch meine anfängliche Sorge, es könnte sich ein ähnliches Trauerspiel wie auf der 2009er CD wiederholen. Dem ist nicht so! Bereits der Opener The Hell In Me fegt einen komplett weg! Fette Drum-Beats und ein sehr eingänglicher Refrain! Die Gitarren sind einfach das Markenzeichen der Band. Niemand schafft es, Melodie und Härte so perfekt zu kombinieren wie Adam und Joel. Ich bin selbst Gitarrist und staune über die Vielfalt und die Arrangements, die stets überzeugen. "Warum fällt mir so was nicht ein!?"

Ein kleines Wort zur "Ballade" Always. Mein Fall ist sie auch nicht. Recht schleppend, wenig abwechslungsreich und eher langweilig. Hier muss ich meinem Vorredner zustimmen: Ein Track wie von Times of Grace hätte mir hier besser gefallen! Aber wie schon oben gesagt: Alles ist Geschmacksache. Natürlich ist es ein geiler Song, aber eben nicht so gut wie die anderen!

So zum Schluss die eindeutige Aufforderung: Wenn ihr auch nur ein bißchen auf härtere Mucke mit fetten Gitarren und abwechslungsreicher Clean/Scream-Kombi steht, dann schlagt zu! Alle Bedenken, dass Howards Abgang der Band geschadet hätte, können getrost vergessen werden!!!!

Liebe Grüße an alle Fans der Band
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