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23 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Once upon a time in New Jersey...
Es war einmal eine Hard Rock Band aus New Jersey, die die 80er und 90er Jahre prägte, wie kaum eine andere Gruppe und weit über 100 Millionen Alben verkauft hat.
Nach 33 Jahren erscheint nun ihre neueste Scheibe.

Der erste Eindruck des neuen BON JOVI-Albums "What about now" ist: "sehr poppig".

Die Platte kommt mit einem interessanten...
Vor 16 Monaten von Michael Schwarz veröffentlicht

versus
40 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Take your time! Take it slow
2013. Bon Jovi können mittlerweile auf rund 30 Jahre Karriere, über 100 Millionen verkaufte Platten, unglaublich viele Preise und mindestens genauso viel Live Shows zurückblicken. Dennoch setzen sich die Jungs aus Jersey nicht zur Ruhe, sondern melden sich nun mit „What About Now“ zurück. Im Gepäck viel Sozialkritik, aber auch das, was...
Vor 16 Monaten von Sabrina Walther veröffentlicht


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40 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Take your time! Take it slow, 8. März 2013
Von 
Sabrina Walther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: What About Now (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 4 Bonustracks) (Audio CD)
2013. Bon Jovi können mittlerweile auf rund 30 Jahre Karriere, über 100 Millionen verkaufte Platten, unglaublich viele Preise und mindestens genauso viel Live Shows zurückblicken. Dennoch setzen sich die Jungs aus Jersey nicht zur Ruhe, sondern melden sich nun mit „What About Now“ zurück. Im Gepäck viel Sozialkritik, aber auch das, was Bon Jovi jahrelang mit ihren Songs vermittelt haben: Optimismus. Egal wie vertrackt die Situation ist, steh auf, mach weiter! Warum? Das könnte man mit der ersten Singleauskopplung beantworten: Because We Can!
Und dann sind wir auch schon mitten in der CD und den Eindrücken, die sie bei mir hinterlassen hat. Ich glaube, bei keinem Bon Jovi Album (nehmen wir mal This Left Feels Right raus) war ich so zweigeteilt, wie bei diesem. Dennoch versuche ich es einmal in Worte zu packen:

ERSTER EINDRUCK/ BECAUSE WE CAN? (7/10)

Der erste Eindruck der Platte, vermittelt durch Because We Can, das sich durchaus einer gewisser Beliebtheit im Radio erfreut, hat bei mir vorerst eher eines verursacht – ein großes Naserümpfen, hochgezogene Augenbrauen und geschürzte Lippen – das soll Bon Jovi im Jahr 2013 sein? Hat mich beim ersten Hören nicht wirklich überzeugt und erinnert eher an eine Popband mit wenigen Gitarrenelementen, denn an eine Rockband, die 30 Jahre Erfahrung beim Songschreiben hat. Irgendwie etwas seicht, weichgespült und mir zu sehr vom Obama Spirit angehaucht. Meine Befürchtungen: viele Pop-Elemente, wo eigentlich Gitarren sein sollten und ein Album, dass vor allem eines widerspiegelt: Jons soziales Engagement und seine politischen Aktivitäten. Sicher, diese Aktionen sind löblich, aber es ist mir auf einem Rock Album, das manchmal einfach nur unterhalten soll, mittlerweile zu viel und geht mir zu sehr in Richtung Bono, U2 und Weltverbesserungsdrang. Ja, auch früher waren Bon Jovi sozialkritisch, allerdings war das Ganze weniger offensichtlich verpackt und man hatte nicht das Gefühl, Obamas politisches Programm in Songform zu hören.
Und wie sieht es nach mehrmaligem Hören aus? Etwas besser, soviel vorneweg. Zwar gehört Because We Can eher zu den Songs, die sich nicht durch besondere Kreativität und Songwriterkünste hervortun, ich schalte es aber auch nicht weg. Es hat ein Plätzchen in meinem Kopf gefunden und ein bisschen freut sich das Herz doch, wenn man den typischen Beginn im Radio hört. Man wippt mit, man dreht es im Radio lauter, die Begeisterungsstürme halten sich zwar immer noch in Grenzen, aber insgesamt habe ich meinen Frieden mit dem Song gefunden und gebe ihm ein gutes Okay.

I’M WITH YOU (9/10)

Hier stellt sich zum ersten Mal das Gefühl ein: Ja, sie können es noch und erfüllt damit die Aussage der ersten Songauskopplung. Für mich ein Highlight der Platte. Kraftvoller Song, der was zu sagen hat und an ältere Songschreiberqualitäten der Band erinnert. Auch hier ist die Sozialkritik erkennbar, aber sie hört sich wesentlich universeller an und nicht so amerikanisiert. Aber auch ohne Gedanken an Sozialkritik funktioniert der Song wunderbar. Kraftvoller Chorus, der den Weg in mein Herz gefunden hat: „If I got something, I got something to proof"
Warum nur 9/10 Punkten? Da gibt es etwas, was mich entschieden stört, und zwar kräftig! Der Song ist total schlecht produziert, zumindest, was die Stimme von Jon angeht. Wo ist die Tiefe, der raumfüllende Klang – Hören Sie sich mal die Zeile: Look at this world it’s full with worn out faces, forgotten places.... an. Merken Sie was? Ja richtig, es hört sich eher nach einem Stimmchen an, das an Günther Grass „Die Blechdrommel“ erinnert. Während die restlichen Effekte auf den Song abgestimmt sind, hat man hier zuviel an den Reglern gespielt. Irgendwie verzerrt, irgendwie zu blechern. Mein Wunsch? Tauscht den Produzenten und zwar schnellstens!

WHAT ABOUT NOW (8/10)

Damit greifen Bon Jovi eine Frage auf, die wohl vielen Menschen zur Zeit auf der Seele brennt: Was ist mit dem hier und jetzt, was passiert gerade? Auch hier wird die Message in ein kraftvolles Paket gepackt, das Bon Jovi typisch ist. Eben ein richtiger Stand-up-Song für die kleinen Leute. Hab Mut, und steh für deine Überzeugung ein. Erinnert zu Beginn ein wenig an Lost Highway und reiht sich nahtlos in die Durchhaltesongs von Bon Jovi ein.

PICTURES OF YOU (8/10)

Startet mit ungewohnten Soundeffekten, wie sie mittlerweile auf etlichen Alben zu hören sind. Egal ob Killers oder Imagine Dragons. Nun also auch Bon Jovi. Nicht, dass das furchtbar schlimm ist, aber so richtig überzeugt mich dieser Mix nicht. Gut produzierter Pop Song, mit Rockelementen, dem dennoch das gewisse Quäntchen Biss fehlt. Das können auch nicht das kurze Solo von Richie und die kräftig einsetzenden Drums von Tico herausreißen. Zumindest wird es gegen Ende powergeladener und vorantreibender und der Song schafft es noch das Ruder herumzureißen.

AMEN (9/10)

Mit Amen kommt sie dann, die typische Ballade, die auf keinem Bon Jovi Album fehlen darf. Zwar durch die Zeile „mercy, mercy what else can I say“ anfänglich etwas flach, steigert sich dann aber und wird gegen Ende dennoch ein ganz schöner Song, der in seiner Mitte zeigt, dass Jon’s Stimme immer noch ganz wunderbar sein kann und Gefühl in die Songs bringen kann. Der Einsatz der Violinen unterstreicht das Träumerische des Songs und fügt sich nahtlos in das Akkustiksetting ein. Hier stört endlich mal kein glattgebügelter Synthesizer Soundeffekt, ohne den ein Bon Jovi Album für meine Begriffe genauso gut funktionieren könnte. Die Lyrics sind insgesamt ganz gut gemacht und machen das „mercy mercy“ schnell wett. Ich mag den Song – Amen!

THAT’S WHAT THE WATER MADE ME (6/10)

Baby, Baby, baby there is no use in trying to save me – naja keine Glanzzeile, um einen Song zu eröffnen und ich habe schon bessere erlebt. Baby, baby, höre ich in jedem zweiten Song, der im Radio läuft. Muss man den Song somit abschreiben? Nicht ganz. Der Rest war durchaus okay und wurde etwas kraftvoller (wenn man die Mitte rausnimmt, bei der ich mich frage, warum man hier wieder auf Soundeffekte – hier Drums- aus dem PC gesetzt hat?). Was bleibt sonst zu sagen: Eingängiger Chorus, flirrender Gitarrensound – schön zum Auto fahren bei offenem Fenster. Ja, geht okay und man kann sich daran gewöhnen.

WHAT’S LEFT OF ME (5/10)

Erinnert zu Beginn an das Erbe von Lost Highway – hierfür sorgt der Einstieg mit Akkustikgitarre und die Country Elemente. Mitwippen im Festzelt – so könnte man es glaube ich ganz gut beschreiben. Und natürlich darf das obligatorische Hey, hey nicht fehlen, man will ja auch im Stadion als Publikum was zu tun haben. Richtig fesseln kann mich das ganze aber nicht, trällert munter vor sich hin, in der Mitte kommt der bekannte Break, ein Klatschpart, aber auch irgendwie eine furchtbar geknautschte Songzeile. Hat man irgendwie schon mal gehört, könnte auf fast jedem der letzten Alben sein und geht irgendwie bislang spurlos an mir vorbei.

ARMY OF ONE (6,5/10)

Da ist er endlich: Tico! Unverkennbar und ganz ohne den seichten Effekt des PC’s. Vorantreibender Drumeinsatz. Mit Effekten von Livin on a Prayer. Was folgt ist eine etwas andere Version von Status Quo’s „You’re in the Army now“. Zumindest habe ich mich so gefühlt. „Sign me up, I’m a soldier“ – naja, gut – ich habe das Gefühl, dass plötzlich in vielen Songs Militärelemente, hier eben der „soldier“ auftauchen. Wieder typische Durchhalteparole, wenn auch mit vielen wiederholenden Elementen wie dem „never give up, never give up, never, never give up, never let up“ Soll schließlich direkt ins Langzeitgedächtnis. Und da bleibt es auch. Keine lyrische Glanzleistung, verfehlt aber auch nicht seine Wirkung. Okay, würde ich sagen.

THICK AS THIEVES (10/10)

Nach dem ganzen Durchhalteparolen kommt mit Thick as Thieves wieder eine ruhige Nummer, die endlich mal von etwas anderem erzählt, als der problematischen wirtschaftlichen Lage, in der wir uns befinden und die uns ständig vor Augen geführt wird. Hier geht es um Freundschaft, Liebe, das Füreinander-Dasein. Wunderbar eingepackt in tiefere Lyrics und die passende Soundfassade. Ruhige Streicherelemente ergänzen die Gänsehautstimmung. Bon Jovi beweisen hier mal wieder, eine Rockband muss nicht immer laut sein, um zu überzeugen.

BEAUTIFUL WORLD (8/10)

Startet irgendwie frisch, und zwingt einen fast zum mitwippen. Vorantreibender Rhythmus, wenn auch etwas poppig. Der Chorus ist unglaublich eingängig und ist nach zwei mal Hören im Kopf. Mitsinggarantie? Wer die möchte, der wird sie bei diesem Song sicher finden. Klassischer Bon Jovi Sound, mit ein paar frischen Elementen, die sich zu Beginn stark nach dem Song "How Far We've Come" von Matchbox 20 anhören. Hat sich dennoch in mein Herz gespielt.

ROOM AT THE END OF THE WORLD (10/10)

Auch hier startet der Song ruhig und man taucht sofort in die Textzeilen ein und das Kopfkino beginnt abzulaufen. Der Refrain steigert sich und wird powergeladener, verliert dennoch nicht das Träumerische. Absolut richtiger Einsatz von Soundeffekten und Instrumenten. Fügt sich nahtlos ineinander und ergibt eine runde Sache. Läuft bei mir öfter und weiß absolut zu gefallen.

THE FIGHTER (7/10)

Mit „The Fighter“ schließt das Album (wenn man die Bonustracks nicht beachtet). Auch hier wird auf einen eher ruhigen Abgang gesetzt und ein eher Akkustisches Setting, das völlig ohne große Effekte auskommt. Würde perfekt in einen Film passen. Hier muss man sich Zeit für die Textzeilen nehmen und in den Song eintauchen. The Fighter ist sicher kein Song, den man mal eben nebenbei hört oder als Hintergrundmusik. Ja, ist in Ordnung, auch wenn ich nicht absolut davon angetan bin.

BONUSTRACKS (von der Wertung ausgenommen):

THESE TWO HANDS
Die Lyrics vermitteln vor allem eines – du bekommst mich nicht klein. Stolz, trotzig und vorantriebend präsentiert sich der Song, so als ob man es der Welt zeigen will. Der Refrain flacht ein klein bisschen ab, fügt sich dennoch in das Gesamtkonzept des Songs.

NOT RUNNING ANYMORE:
Geschrieben für den Film „Stand Up Guys“ hat „Not Running Anymore“ nun auch einen Platz auf dem neuen BJ Album gefunden. War zuerst gewöhnungsbedürftig – hat aber mittlerweile einen festen Platz in meinem Herzen. Lyrisch absolut klasse und ein eher nachdenklicher Song, bei dem jeder mal in sich gehen sollte. Auf alle Fälle hörenswert.

OLD HABITS DIE HARD:
Dieser Song wurde ebenfalls für Stand Up Guys geschrieben. Für mich in direkter Konkurrenz zu Not Running Anymore der klare Verlierer. Packt mich irgendwie nicht richtig, auch wenn ich den Song nicht vollkommen ablehne.

EVERY ROAD LEADS HOME TO YOU
Mit diesem Song findet sich schließlich auch ein Song von Richie’s Solo Album “Aftermath of the Lowdown” auf dem Album. Ich hab den Song sehr lieb gewonnen. Erinnert an einen kühlen Sommertag, bei dem man unweigerlich weiß, der Herbst steht vor der Tür und etwas Wehmut kommt auf. Aber egal, wie hart die Zeiten sind, irgendwann findet man immer den Weg zu dem Ort, an dem man sich zu Hause fühlt. Wer das Album noch nicht kennt, dem lege ich es hiermit ans Herz.

FAZIT:

So vielseitig sich die Songs des neuen Bon Jovi Albums präsentieren, so vielseitig war auch die Gefühlslage bei mir. Von einem „oh nein, bitte kein politisch angehauchtes Album“, über Unverständnis, wie man Songs so überproduzieren kann & einem müden „Ja, ist okay, kann man hören, ist aber nichts Tolles“, bis hin zu sofortigem Mitwippen, Mitsingen und Liebgewinnen. Diese Album macht es einem beim ersten Hören nicht leicht und es lässt sich nur schwer eine Meinung dazu finden. Man möchte es nicht hassen, kann es aber auch nicht wirklich lieben. Was dieses Album verlangt ist vor allem eines: Zeit! Die Zeile in "Room at the End of the World", in der es heißt: take your time, take it slow, sollte man vielleicht beherzigen, eh vorschnell Lobeshymnen oder vernichtende Worte abgegeben werden. Die Songs müssen wachsen dürfen, sich entfalten dürfen, auch, wenn das nicht immer heißt, dass sie auf der Beliebtheitsskala steigen oder über den „Okay“-Status hinauskommen und man sich eingestehen muss, dass ein Zurück zu den Zeiten von These Days wohl nicht mehr drin ist. Auch bei mir wird es weitere Hörproben dauern, bis ich evtl. von einem Hin-und-Hergerissen zu einer absoluten Position komme, bis ich weiß, ob das Album langfristig einen Platz in der Playlist findet oder schnell im Regal verschwindet. Bislang würde ich 3,5 Sterne vergeben mit Tendenz zu 4 Sternen, aber auch nur, wegen ein paar wenigen Highlights.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Anti-Rockband?, 24. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: What About Now (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 4 Bonustracks) (Audio CD)
Bon-Jovi-Bashing gehört ja - besonders in Deutschland - zum Volkssport. Nicht ganz verständlich, denn wenn sie wollen, können sie wirklich gute Musik machen, wie z.B. auf der mit mehreren Hits gespickten "Crush" oder der Countryrock-angehauchten "Lost Highway". Auf der anderen Seite schaffen sie es aber auch immer wieder, sich selbst an Belanglosigkeit zu überbieten, sodaß man den Volkssportlern doch zustimmen möchte. Unter Rockfans hierzulande gelten sie jedenfalls als Feindbild, was man auch an den Leserreaktionen der Zeitschrift Classic Rock (nachdem in der April-Ausgabe Jons Konterfei die Titelseite zierte) entnehmen kann.

"What About Now" ist, wenn ich richtig gezählt habe, ihr 12. Studioalbum. Kann kaum einer der "Rocker" wirklich überzeugen (die Obama-Hommage "Because We Can", der Titelsong und "That's What the Water Made Me" sind noch ok), kommt die Stärke dieses Albums in Form der langsamen Stücke wie "Amen", "The Fighter" und den Bonussongs "Not Running Anymore" und "Old Habits Die Hard" - wirklich gute Songs und weitgehend schmalzfrei. Dazu vielleicht noch das hymnische "Army of One". Vielleicht liegt es ja daran, daß die Beiträge von Gitarrist und Sorgenkind Richie Sambora nicht so üppig ausgefallen sind wie sonst, daß die Rockanteile die Erwartungen nicht erfüllen. Apropos Richie: Sein "Every Road Leads Home to You" ist auch noch erwähnenswert. Nicht der Überflieger, aber immerhin...

Fazit: Wer seine Rockmusik am liebsten adrenalinfrei mag, liegt hier genau richtig. Die Qualität der ersten fünf Alben werden Bon Jovi wohl nie mehr erreichen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schnelle Lieferung wie immer, 3. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: What About Now (Audio CD)
CD wurde rasch geliefert. Leider ist diese neueste CD von Bon Jovi nicht der Burner. Alle Lieder sind irgendwie im gleichen Stil, das rockige fehlt komplett. Leider nur so seichte Songs. Ich liebe Bon Jovi, aber bitte als Kracher, der einschlägt. Schade ...
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42 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rockingboy.Blogspot.de Review, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: What About Now (Audio CD)
Also ich habe lange überlegt überhaupt einer Review zu dieser Scheibe zu schreiben aber vielleicht ist das ja eine Art Therapie, um von dem Schock dieses ultramiesen Machwerks loszukommen.
Nicht falsch verstehen - ich war einmal ein großer Bon Jovi Jünger, bereits zu den Zeiten, als bereits damals alle über sie gelacht haben, von wegen Pudelfrisuren und Mainstreammucke. Heute lachen noch mehr über sie, aber nicht mehr über die Frisuren, sondern hauptsächlich wegen der ultraseichten Musik und der megaflachen Lyrics.
Es gab Zeiten, da hätte ich für JBJ und Richie Sambora gekillt, spätestens seit "Lost Highway", für mich DIE schlechteste Scheibe einer Majorband aller Zeiten, war dann Schluss. Und was man derzeit so live von Ihnen hört und sieht ist ebenfalls nur noch traurig.
Man kann ja zur musikalischen Entwicklung der Truppe durchaus stehen wie man will, manchen gefällts eben und manchen nicht, was mir aber an Bon Jovi am meisten auf den berühmten Sack geht sind zwei Sachen:

A) Man distanziert sich komplett von der Vergangenheit (bis auf das unvermeidliche lustlose Abspielen der alten Hits, bei denen man immer merkt, der sie keinen Bock mehr drauf haben). In der Doku "When We Were Beuatiful" besonders schlimm, dass JBJ da sein wahres Gesicht eines "CEOS" einer "Marke" (O-TON!) zeigt, der keine Lust mehr auf Musik hat sondern nur noch für Chartplatzierungen und Besucherzahlen rausgeht. Und die 80er Phase wird meist komplett verschwiegen. Warum eigentlich ? BJ waren eine Band, die ja an der Spitze der "Hairbands " standen, dabei aber bei weitem mehr musikalische Substanz zeigten als Poison und Konsorten. Warum also Distanzieren davon ? Ich verstehe es nicht. Das Publikum, welches 1995/1996 (mich eingeschlossen) noch stolz zur These Days Tour (der letzten wirklich geilen BJ-Scheibe) pilgerte und auf der Kutte ein BJ-Aufnäher neben einem von Slayer oder Megadeth nicht störte, ist zu 99,9% weg und ausgetauscht worden gegen das Easy Listening Publikum, welches Unheilig, Silbermond oder Pur für die beste Erfindung seit geschnitten Brot hält.

B)Neben der unsäglich seicht gewordenen Musik sind es besonders die megaflachen Lyrics und das "Working Man" Gehabe, welches mir diesen Mann so unsympathisch gemacht hat. Nimmt man es seinem New Jersey-Kollegen Bruce durchaus ab, dass er etwas übrig hat für die Arbeiterklasse so wirkt es bei JBJ aufgesetzt und unehrlich. Vor allem dann vor dem Hintergrund, dass BJ die Band sind, die mit "Diamond Circle", "Golden Circle" etc-Tickets für 500 Euro und mehr ihre VIP-Fans ausnehmen und sich dann hinstellen und ihre Durchhalteparolen für den Mann mit kleinem Geldbeutel loswerden. Das ist Heuchelei par excellance.

Wie dem auch sei, seit "It's My Life" (für mich der Anfang vom Ende, als man sich mit Boyband-Co-Autoren zusammentat) wurde die Musik immer seichter und die letzten Scheiben waren austauschbar und lustlos eingespielt und von "Rock" so gut wie keine Spur mehr.
Ebenfalls sehr traurig ist die Entwicklung von Richie Sambora, der ehemals ein wirklich kreativer Gitarrist war, das was er aber seit Jahren abspult ist auf Schülercombo-Niveau und nur noch ein Trauerspiel.
Auch wenn es JBJ nicht wahrhaben will: BJ sind trotz seines Beharrens "relevant" sein zu wollen (was in jedem Interview mit ihm zu hören ist) eine Nostalgieband, die Leute wollen keine neuen Lieder hören sondern die alten Schinken und die waren eben auch noch gut. So war die letzte CD "The Circle" ein Riesenflopp und die erste BJ-CD in den USA seit der zweiten, die nicht einmal mehr die 500.000 Marke riss. Klar haben sich die Zeiten geändert und BJ werden keine Verkaufszahlen der 80er mehr erreichen, jedoch geht es verkaufstechnisch wie künstlerisch stetig bergab und das kommt nicht von ungefähr.

Die neue Scheibe macht da keine Ausnahme und spätestens jetzt kann man konstatieren, dass sich die Truppe zu 110% von der Rockmusik verabschiedet hat. Auf der ganzen Scheibe ist kein einziges (!!!!)wirkliches Rocklied mit einem harten Gitarrenriff zu hören, die Songs klingen wie am Computer entworfen und ich wage einmal zu bezweifeln, dass die Band überhaupt hierfür gemeinsam im Studio war. Die Drums klingen synthethisch wie die gesamte gelackte "Pop"-Produktion, die jede Ecke und Kante umschifft um ja nicht aufdringlich zu wirken. Den wenigen ganz guten Songs wird somit auch der letzte Zahn gezogen.

Doch gehen wir in die Einzelkritik und bringen wir es hinter uns:

1) Because We Can
Die wohl übelste BJ-Leadsingle aller Zeiten, noch dazu eingesetzt als Opener. Was für eine laue Popnummer noch dazu von Fun's "Some Nights" 1:1 übernommen. Sicherlich geht der Song ins Ohr und man summt ihn tagelang vor sich hin, aber das macht man eben mit lauen Popsongs. Wie konnte ich anderweitig lesen: "Der Song klingt wie "I'll Sleep When I'm Dead" in der Rentnerversion". Das trifft es wohl. Das ultraschlechte Gitarrensolo, das klingt, als hätte man Brian May besoffen gemacht und einspielen lassen, setzt dem ganzen die Krone auf. Megapeinlich.

2) I'm With You
Das einzig wirklich gute Gitarrensolo der ganzen Scheibe gibt es auf diesem Song. Leider ist die Nummer derart langweilig und uninspiriert, dass es auch schon wieder wehtut. Zudem ist es auch eine eigene Coverversion der 2000er Nummer "Two Story Town", die aber vor 13 Jahren auf "Crush" leider auch um einiges besser war. Auch nicht wirklich der grosse Reißer.

3) What About Now
Der Titeltrack ist eine der üblichen 08/15 Durchhaltehymnen der Marke "Glaube an Dich und es wird schon". Ganz arm hier der Gitarrensound von Sambora, der seine langweiligen 3 Akkorde runterzockt und dessen Axt dabei klingt wie ein Rasierapparat. Grauenvoll. Der Pressgesang des Bandchefs kommt hier auch ausgesprochen prominent zur Geltung und das ist nicht wirklich positiv gemeint.

4) Pictures Of You
Einer der Songs, den man wirklich für "gut" befinden könnte, wäre er etwas mit mehr Ecken produziert worden. Dann könnte man auch darüber hingwegsehen, dass der Song letztlich "In These Arms" kopiert, der auf "Keep The Faith" zu den Highlights zählte. Auch wieder ein Armutszeugnis die nur dezent zu vernehmende Gitarre.
Guter Song aber verschenktes Potential für mehr.

5) Amen
Was wäre eine BJ-Scheibe ohne Balladen? Früher haben sie ja gute gemacht, jetzt gibt es Tracks wie "Amen", die klingen, als wären sie von einer Einschlaf-CDs für Neugeborene entnommen. Wohl als Antwort auf "Halleluja" gedacht, welches die Band ja seit Jahren im Liveset verunstaltet. Das einzige, was ich mit "Amen" verbinde ist, dass man beten sollte, dass das Stück endlich vorbei ist und bitte nie mehr aufgeführt wird.

6) That's What The Water Made Me
Der zweite kleine Lichtblick der Platte. Flotter Beat & Drive sowie gute Melodie.Auch hier wieder die Gitarre ganz im Hintergrund brummend (das kann NIE Sambora sein), was den Song wieder herunterzieht.Der Track mit mehr Gitarren und einer härteren Produktion wäre wirklich gut. So auch hier leider nur ein verpoppter Rocksong, der die Hausfrauen nicht vergraulen soll. Vergebene Chance. Selbstzitate gibt es auch wieder und zwar aus "Just Older", dessen Anfang zu 100% übernommen wurde.

7) What's Left Of Me
Wäre "Someday I'll be Saturday Night" nicht bereits 1994 geschrieben worden, könnte man den Song durchaus als originell und gut abstempeln. So ist es eine eigene Coverversion garniert mit Country von meinem persönlichen Alptraumalbum "Lost Highway". Skip....

8) Army Of One
Der einzige Track, den man eine gewisse Originalität bescheinigen kann, auch wenn das Keyboard-Intro aus "Lay Your Hands On me" stammt. Sonst aber ein guter Song mit einem - oh Wunder - längerem (!!) Gitarrensolo am Ende. Der beste Song der Scheibe.

9) Thick As Thieves
Zeit wieder für eine schwülstige Ballade im Stil von "Thank YOu For Loving Me" mit peinlichen Lyrics. "If I robbed a Bank you would not care you d come sit on my Lap on the electric chair and when they pull the switch we just kiss" - wirklich Jon ? Musikalisch passt sich das dem Rosamunde Pilcher-Seichtniveau an und wird hoffentlich schnell vergessen werden.

10) Beautiful World
Bon Jovi goes PINK. Das ist ein Song, der auch von Pink stammen könnte. Was bei ihr durchaus charmant klingen würde wirkt bei BJ wie wenn der 80jährige Opa auf einer Hochzeitsfeier plötzlich die Gitarre zur Hand nimmt und einen Popsong singt. Was soll das denn ? Und auch hier wieder die unsäglich platten lyrics wie toll doch alles ist. Das könnte auch Hartmut Engler geschrieben haben nur nicht in dermaßen verklebter Seichtprosa wie unser New Jersey-Ex-Rocker. Überflüssig zu sagen, dass der Song auch musikalisch nichts auf der Pfanne hat, Gitarren sind weit und breit keine zu hören und man ist froh, wenn das Trauerspiel vorbei ist.

11) Room At The End Of The World
Der nächste seichte Ausrutscher. Wenn das Ende der Welt so fürchterlich ist wie dieser Song, möchte ich dort niemals ankommen. Im Gegensatz zu den bisherigen Seichtsongs der CD hat dieser nicht einmal einen Chorus zum Mitpfeifen und geht völlig den Bach runter. Mehr ist darüber nicht zu sagen.

12) The Fighter
Alle Achtung: Waren die obigen Songs ja schon teilweise an der Schmerzgrenze so haben sich die Jungs das schlechteste Lied ganz zum Schluss aufgehoben. Beim Versuch an Bruce Springsteen's "The Wrestler" anzuknüpfen, setzt JBJ wirklich alles an die Wand was er zu bieten hat: Ein ultrakitschiger Nöl-Refrain vorgetragen mit der weinerlichsten Stimme, die er anno 2013 drauf hat. Dieser Song würde ein ganzes Katzenheim zum Jaulen bringen. Unterirdisch!. Wo Springsteen mit Wandergitarre und charismatischen Gesang Magie abliefert, ist dies der wohl mit Abstand übelste BJ-Song, der jemals auf Kunststoff verewigt wurde.

13) Bonustracks:
Über die Bonustracks ist man schnell hinweg: "With These Two Hands" ist ebenfalls eine flotte und natürlich seichte Pop-Schunkelnummer, die von so etwas wie "Anspruch" in etwa so weit entfernt ist wie der Südpol vom Nordpol. "Not Running Anymore" und "Old Habits Die Hard" sind Solo-Songs im Stil von "The Fighter" nur nicht ganz so schlecht (aber nahe dran). Der einzig akzeptable Track bleibt dann "Into The Echo", der aber auch wieder durch seine megaseichte Machart nach dem zweiten oder dritten Hören Langeweile verbreitet.
Was "Every Road Leads Home To You" auf der Scheibe verloren hat weiss ich nun auch nicht, handelt es sich doch um einen Sambora-Solo-Song von seinem mißglückten Machwerk "Aftermath Of The Lowdown", welches "What About Now" trotzdem locker in die Tasche steckt.

Fazit:
Bon Jovi haben sich musikalisch nun endgültig von Rockmusik oder auch nur von im entferntesten Sinne "anspruchsvoller" Musik verabschiedet und liefern mit "What About Now" nach "Lost Highway" und "This Left Feels Right" ihrer schwächste Scheibe überhaupt ab. Die (Rock-)Band, die es bis 1995 gab, ist nicht mehr existent und ich habe selten ein lustloseres und kalkulierteres Album wie dieses gehört. Das ganze klingt nach "oh je wir müssen ein Album machen - na dann mal los aber möglichst schnell" und nicht nach einem BAND-Album. Die künstliche Produktion setzt dem ganzen Schrecken noch die Krone auf und so bleiben zwar nette Popmelodien, die aber erschreckend seicht sind und einer ehemaligen WeltklasseROCKband unwürdig sind. Manchmal fragt man sich beim Hören, ob das wirklich ernst gemeint sein soll.

Dass die neue Zielgruppe eine komplett andere ist zeigt auch ein (nicht gefakter!) Schnappschuss von einem der letzten US-Konzerte: Die Mucke ist dermassen langweilig geworden, dass sich die Omas in Reihe eins sogar langweilen und das Stricken beginnen.

Dem ist nichts hinzuzufügen - AMEN (bzw. R.I.P.)

Martin
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23 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Once upon a time in New Jersey..., 9. März 2013
Von 
Michael Schwarz (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: What About Now (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 4 Bonustracks) (Audio CD)
Es war einmal eine Hard Rock Band aus New Jersey, die die 80er und 90er Jahre prägte, wie kaum eine andere Gruppe und weit über 100 Millionen Alben verkauft hat.
Nach 33 Jahren erscheint nun ihre neueste Scheibe.

Der erste Eindruck des neuen BON JOVI-Albums "What about now" ist: "sehr poppig".

Die Platte kommt mit einem interessanten Cover daher, das meineserachtens um ein Vielfaches besser ist, als alles nach "These Days". Kein Bandfoto, keine Nabelschau der neuen Frisuren (die eigentlich immer die gleichen sind, seit Jahren...), sondern ein gelungenes Gemälde als Plattform für das Gesamtdesign. Sehr schön...

Nun aber zur Musik: Das Album startet mit der schon bekannten Single "Because we can". Leider ist mir persönlich der Song ein wenig zu aufgesetzt, zu catchy und ich mag es nicht, wenn ein Lied mit dem Refrain losgeht. Insofern werde ich den Song "live" sicher mögen, aber er wird nicht in meiner persönlichen BON JOVI Top 20 landen. Sei es drum.

Es gibt in der Folge von "What about now" genügend Lieder, die mir sehr zusagen. "I'm With You" ist solch eine Perle. Tolle Harmonien, interessante Vocal-Variation in der Bridge, klasse!
Meine weiteren Favoriten sind die unglaubliche Ballade "Room at the end of the world", ein Gänsehaut-Song der epischen Kategorie, das super-eingängige "That's what the water made me" sowie das hymnische "Beautiful World". Alle anderen Songs sind BON JOVI-Nummern auf hohem Niveau.

Warum dann trotz der marginalen Kritik an der ersten Single nur vier Sterne?
Ich hätte mir persönlich doch mehr Ecken und Kanten erhofft. Einfach mal die ROCK-Sau rauslassen, nach vorne gehen. Es muss nicht immer ein Übersong wie "Runaway", "Livin' on a Prayer" oder "Keep the Faith" sein, aber es wäre schön gewesen mehr "Reibungsmaterial" zu haben. So ist "What about now" ein schöner Gesamtgenuss, fordert den Hörer aber nicht heraus, sich wirklich mit dem Material auseinader zu setzten.

Ich sehe schon die Schlagzeilen des ROLLING STONE: "BON JOVI ersticken an der neuen Seichtigkeit..."
Ach - hören wir doch damit auf jeder Band ständig auf die "Innovationsfinger" zu schauen. Natürlich geht es nicht um Stillstand und der Fortschritt der Popmusik sollte nicht ausgebremst werden. Aber kann man einer Band wie BON JOVI, die schon ALLES erlebt hat, nicht einfach ein schönes, poppiges Album zugestehen?
Wenn ich Innovation haben will, höre ich lieber bei RADIOHEAD oder FRANK OCEAN rein.
Die Nörgler brauchen die Scheibe ja nicht zu kaufen.
Ich jedenfalls freue mich TROTZ poppiger Ausrichtung von "What about now" auf ein fettes Konzert im Sommer.

Lay your hands on me...
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo ist die Rockband Bon Jovi geblieben?, 18. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die CD ist leider viel zu eintönig. Nichts mehr von Rockmusik zu hören; nichts kerniges mehr. Nach den ersten 4 Tracks (die auch nicht gerade an die besten Zeiten von Bon Jovi anknüpfen) wird es von Lied zu Lied eintöniger. Keine Stücke mehr im Stile von Runaway, It's my live, You give love a bad name, We weren't born to follow, Livin' on a prayer, Keep the faith, Have a nice day, Dry Country usw. Echt schade. War immer ein Fan der Band und hab sie auch schon öfter live gesehen. Nach diesem Album muss man bei Konzerten wohl darauf hoffen, dass die alten Songs dominieren.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr schwach, 17. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: What About Now (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 4 Bonustracks) (Audio CD)
Was ist nur aus dem Rocker Bon Jovi geworden ? Schon das letzte Album konnte mich nicht überzeugen. Aber dieses , so finde ich , trifftet immer mehr in die schmuse - Schlager - Region ab. Wer es rockig mag , sollte lieber die Finger von diesem Album lassen. Ich finde es einfach nur zäh , langweilig , schnulzig und irgendwie hatte ich auch den Eindruck als ob sich die Songs ständig wiederholen ( das nur der text geändert wurde ). Wer natürlich auf Pop - Schlager steht , kann sich dieses Album ruhig zulegen. Mein Fall ist es auf jeden Fall nicht.

Zum Glück hatte ich es mir nicht gekauft , sondern nur ausgeliehen.
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5.0 von 5 Sternen Das beste Album nach 1995!, 31. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: What About Now (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 4 Bonustracks) (Audio CD)
Nach über einem Jahr kann ich sagen, dass "What about now" ein richtig gutes Album ist - das hätte ich Bon Jovi eigentlich nicht mehr zugetraut. Nach "These Days" 1995 war irgendwie die Luft raus - richtig vom Hocker reißen konnte mich kein Album mehr so richtig. "Have a nice day" mag hier vielleicht noch eine kleine Ausnahme sein - aber auch diese Scheibe verstaubte recht schnell im CD-Regal. "What about now" läuft nun schon ein Jahr ständig rauf und runter und will nicht langweilig werden - vor allem die beiden Tracks "Room at the end of the world" und "Beautiful World" begeistern mich immer wieder und gehören inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsliedern von Bon Jovi. Natürlich besteht auch dieses Album nicht nur aus Hits und hat auch schwächere Songs - weniger wäre hier sicherlich mehr gewesen. Kommt es qualitativ an "New Jersey" und "Keep the Faith" heran - nicht ganz.......aber das war auch eine andere Zeit und auch bei diesen beiden Alben waren nicht alle Songs herrausragend!
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19 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geht echt nichts mehr?, 8. März 2013
Rezension bezieht sich auf: What About Now (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 4 Bonustracks) (Audio CD)
Man muß ein dickes Fell haben, wenn man Bon Jovi mag. Noch uncooler ist es für einen Rockfan höchstens, sich zu Ernst Mosch und den Original Oberkrainern zu bekennen. War mir immer egal. Geile Mucke bleibt geile Mucke, ob cool oder nicht.

Ja, aber auch als Fan gibt es vieles, was man einfach nicht schönreden kann. Zum Beispiel die Tatsache, daß Bon Jovi nach wie vor auf Balladen bauen, obwohl ihnen spätestens nach "These Days" nur noch bösartige klischee-Schnulzen eingefallen sind. Daß die Alben allesamt viel zu glatt produziert wurden. Daß "It's My Life" für jedes Album recycelt wird. Daß Jon live nicht immer allzu schön singt (das ist allerding schon seit 1988 so, und seine Entertainer-Qualitäten reißen ja wieder viel raus).

Oder eben, daß das aktuelle Album einfach nicht gut ist. Und es fällt mir schwer, das zuzugenben, denn auch wenn die BJ-Alben diese Jahrtausends fast alle ihre Fehler hatten, gab es doch immer wenigstens eine Handvoll Songs, die das ganze immer doch noch irgendwie retteten. Auf der Oasis-Nachäffe "Crush" gab's beispielsweise dann doch noch ein paar coole, typische BJ-Rock'n'Roller wie "I Got The Girl" oder "One Wild Night", ganz zu schweigen von "Just older", einem der besten BJ-Songs überhaupt. Die Balladen-Sammlung "Bounce" bringt immerhin zu Beginn ein paar klassische Ohrwürmer, "Lost Highway" enthielt viel Mumpitz, aber auch Glanzstücke wie "Whole Lot Of Leavin" und "Any Other Day" - und "Have a nice day" war fast durchweg geil.

Schon auf "The Circle" stand hingegen einfach viel Mittelmaß mit wenig bemerkenswerten Melodielinien, und für die neue Scheibe setzt sich dieser Trend leider fort. Die wenigen Sachen, die hängenbleiben, tun dies mit ungeheuer billig wirkenden, zuckersüßen Kinderlied-Melodien, die oft von sich selbst geklaut sind (gerade die Balladen) und noch dazu derart glattgebügelt klingen, daß einfach nur ein lebloses, fades Stück Plastikmucke am Ende herauskommt. Von Tico Torres' groovigem Stil ist fast gar nichts mehr zu hören, der Drumsound ist derart synthetisch und die Parts derart simpel gestrickt, daß es im Prinzip auch ein mittelmäßig talentierter Hobby-Loopbastler getan hätte. Und David Bryan türmt lediglich die Flächensounds aufeinander, Hauptsache, das Ding wird soweit aufgeblasen, daß keiner merkt, daß hier keinerlei Substanz mehr druntersteckt. Das erinnert oft an die übelsten (!) Radioschielereien der letzten beiden Nickelback-Alben, und bisweilen fühlt man sich eher an moderne Schlager-Acts wie Helene Fischer oder wie sie alle heißen erinnert denn an eine echte Rockband.

Es tut mir fast weh, das zu schreiben, aber es gibt hier nicht einen einzigen Song, der mir auch nur ansatzweise gefällt... selbst als Fan sollte man sich diesem Machwerk also besser mit äußerster Vorsicht nähern.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen enttäuschend, 9. November 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: What About Now (Limited Deluxe Edition im Digipack inkl. 4 Bonustracks) (Audio CD)
Bon Jovi der 80er und 90er Jahren waren die besten.
Das was sie heue abliefern,hat mit Rock nicht mehr viele zu tun.Leider!
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