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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
78
4,8 von 5 Sternen
Version: Joel Edition|Ändern
Preis:32,46 € - 99,95 €
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am 18. Juli 2013
Nachdem ich das Spiel nun ausgiebig gespielt, auseinander genommen, wieder zusammen gesetzt und erneut gespielt habe, möchte ich eine kleine Bewertung dazu abgeben. Es ist irgendwie erstaunlich, denn ich KANN dem Spiel nur 5 von 5 Sternen geben. Warum das so ist, werde ich jetzt erklären.

= Story =
Wenn ich die Story mit einem Wort beschreiben müsste, dann würde ich "Atemberaubend" sagen. Ein parasitärer Pilz (Cordyceps), der normalerweise nur Insekten befällt mutiert und kann von nun an auch Menschen infizieren. Dieser Pilz durchwuchert das Gehirn und übernimmt die Kontrolle über seinen Wirt. Bereits 20 Jahren nach dem Ausbruch sind 60% der Weltbevölkerung entweder Tod, oder infiziert. Die wenigen Überlebenden sammeln sich in Quarantänezonen, oder versuchen in der freien Wildbahn zu überleben. So viel zu der großen Hauptgeschichte. Was viel wichtiger ist, sind die Charaktere. Und die sind alle durch die Reihe perfekt gezeichnet! Jeder Charakter auf den man trifft erzählt eine ganz eigene Geschichte und die Beziehung zwischen Joel und Ellie setzt dem ganzen die Krone auf. Das Spiel weiß außerdem mit dramatischen Ereignissen umzugehen. Bereits nach knapp 20 Minuten Spielzeit wird man vor eine Situation gestellt, die nicht gerade wenigen Menschen Tränen in die Augen gezaubert hat.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Geschichte nicht mit belanglosen und überspitzten Erklärungen wie es zu dem Ausbruch der Cordyceps Infektion kam. Man wird keine Erklärung bekommen wie, warum oder durch wen das alles passierte. Das Spiel konzentriert sich nur auf Joel, Ellie und ihre Abenteuer. Hin und wieder findet man jedoch Aufzeichnungen, die auch die Sichtweise von anderen Charakteren wiederspiegeln. Dennoch wird man nie herausfinden was wirklich dahinter steckt. Es gilt zu überleben und das mit allen Mitteln!

= Gameplay =
The Last of Us lässt sich sehr flüssig und ohne akrobatische Fingerkünste spielen. Es gibt nur eine doppelbelegung der R1 Taste zum schießen (wenn man vorher mit L1 zielt) oder zum nachladen wenn man nicht zielt. Ansonsten hat jede Taste seine Aufgabe. Wir können unsere Helden schleichen lassen, sprinten, in Deckung gehen (passiert automatisch), Gegner von hinten greifen und abstechen oder erwürgen, in einen Lauschmodus gehen, mit einer Nahkampfwaffe zuschlagen und Gegenstände werfen. Das sind eine ganze Menge Funktionen will ich meinen.

Besonders erwähnenswert ist der Lauschmodus. Drückt man die R2 Taste geht der Charakter in Deckung und der Bildschirm wird gräulich. Jetzt kann man die Gegner auch durch Wände anhand ihrer Geräusche ausmachen. Und die Funktion ist stellenweise bitter notwendig! Gerade wenn wir bedenken das es Gegner gibt die den Spieler sofort töten können.

Rohstoffe und Munition findet man zu Beginn relativ selten. Der Entwickler hat darauf geachtet, dass solche Dinge nicht einfach irgendwo rum liegen. In der Quarantänezone oder im näheren Umfeld zu dieser wird man also nicht so viel finden, einfach weil zu viele Menschen dort leben und selbst sammeln. Spätestens wenn man in verlassene Abschnitte kommt, meistens noch überfüllt mit Gegnern, wird man jedoch mehr finden. Allgemein kann man aber sagen, dass The Last of Us den Spieler weder verwöhnt, aber auch nicht geizt wenn es um Rohstoffe geht. Gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden muss der Spieler eben haushalten mit dem was er hat.

= Crafting =
Das Crafting in The Last of Us ist sehr schön aufgebaut. Man kann sich die unterschiedlichsten Dinge herstellen wie zum Beispiel Messer, Medi-Kits, Splitterfallen und Rauchbomben. Außerdem kann man seine Nahkampfwassen mit Messern verstärken. Für jeden Gegenstand benötigt man zwei Rohstoffe. Ein Messer besteht zum Beispiel aus einer Scheere und Klebeband. Ein Medi-Kit aus Alkohol und einem Lappen. Wenn man die Rohstoffe beisammen hat, kann man in das Crafting Menü gehen und sich durch halten der X-Taste einen Gegenstand herstellen. Das dauert zu Beginn ein wenig und das Spiel pausiert in der Zeit nicht. Ist man also mitten im Kampf kann es schnell knapp werden.

Neben dem Crafting gibt es noch eine zweite Variante Joel zu verbessern. Durch Pillen die man überall in der Welt findet kann man sich Upgreades freischalten wie zum Beispiel erhöhte Gesundheit, schnelleres Heilen, schnelleres Craften oder das zittern beim Zielen mit einer Waffe unterbinden. Darüber hinaus findet man hin und wieder Skillbücher die unsere Fähigkeiten weiter verbessern. So kann man zum Beispiel die Herstellung eines Messers optimieren und damit die Haltbarkeit der Waffe verlängern.

Die letzte Möglichkeit besteht in Waffenverbesserungen. Durch Schrottteile die man findet, kann man die Waffen verbessern. Ob man nun die Magazinkapazität, Schussfolge oder sonst was verbessert, ist dem Spieler überlassen. Man kann sich sogar noch jeweils ein Holster für Pistolen und Gewehre anfertigen. Das verdoppelt die Waffen die von unserem Charakter gleichzeitig getragen werden können. Für manche Verbesserungen benötigt man jedoch Werkzeuge. Wenn man sich nicht genau umsieht wird man diese übersehen und kann sich entsprechende Upgreades nicht anfertigen.

= Grafik =
Für die mittlerweile echt in die Jahre gekommene PS3 ist die Grafik sehr schön. Es gibt viele kleine Details die es zu entdecken gibt. Das Spiel zwischen Licht und Schatten ist ebenfalls sehr gut gelungen. Allgemein ist das Spiel recht dunkel gehalten, was aber auch nichts macht. Es unterstreicht die Stimmung lediglich.

Die einzelnen Schauplätze sehen darüber hinaus sehr realistisch aus! Ich kenne einige leerstehende Gebäude und beim Spielen von The Last of Us merke ich immer wieder wie ähnlich der Verfall doch ist. Da haben sich die Designer von Naughty Dog ordentlich ins Zeug gelegt und wahrscheinlich viele leerstehende Gebäude besichtigt. Ob man sich nun in einem U-Bahn Tunnel befindet, ein Luxushotel oder in einer Universität. Man merkt es den Orten an wo man sich befindet. Darüber hinaus sind nicht alle Schauplätze gleichermaßen zerfallen. Orte die noch vor kurzem bewohnt waren, oder immer noch sind, sehen noch nicht so zerfallen aus.

Die Gesichter der Charaktere sind ebenfalls sehr gut gestaltet. Ich kann mich noch daran erinnern wie ich Heavy Rain gespielt habe und von den Gesichert begeistert war. Dann kam die Uncharted Serie (ebenfalls von Naughty Dog) und es sah noch besser aus. Jetzt mit The Last of Us habe ich das Gefühl, wir sind am Ende des möglichen für die PS3 angekommen. Die Gesichter sind nahezu Fotorealistisch und man kann viele Emotionen aus der Mimik der Charaktere lesen. Das muss man stellenweise sogar, weil viel mit Bildern und weniger über Worte erklärt wird.

= Sound =
Das Spiel weiß ganz genau wann der Spieler einen Soundtrack hören will und wann man ihn lieber ganz alleine in der Stille zurück lässt! Der Sound ist so subtil und passend, dass es schon fast natürlich ist diesen zu hören. An vielen Stellen gibt es keinen Sound, meistens wenn man gegen Klicker kämpfen muss. Bei diesen Gegnern kommt es nämlich auf ein gewisses Geräusch an was sie von sich geben und das sollte man nicht verpassen. Man vermisst die Musik während der Kämpfe aber nicht! Die Gegner, die Umgebung und nicht zuletzt die Charaktere selbst geben eigene Geräusche von sich. Die Spannung, die der Spieler in einem dunklen Keller genau dadurch erfährt, ist für mich bislang unerreicht was Spiele betrifft. Sehr oft sitze ich mit schwitzigen Händen vor der Konsole und beobachte das Gegnerverhalten. Wann kann ich weiter? Muss ich sie wirklich töten? Liegen hier auch keine Scherben, Flaschen oder sonstige Dinge auf dem Boden die mich verraten?

Die Deutsche Synchro ist sehr passend. Da kann man wirklich nichts negatives sagen. Da haben die Sprecher mal ganze Arbeit geleistet. Mithin einer der Hauptgründe warum man die Charaktere so akzeptieren und verstehen kann.

= Box Inhalt =
Der Joel sowie Ellie CE liegen einige nette bei wie zum Beispiel ein Poster, der erste Band eines Comics über Ellies Vergangenheit (auf Deutsch!), ein Aufkleber für den PS3 Controller und ein Artbook bei. Verpackt ist das alles in eine rebuste Survival Tasche auf deren Vorderseite entweder das Gesicht von Joel oder von Ellie abgebildet ist. Je nachdem welche Version man gekauft hat. Im großen und ganzen macht die Qualität von den Dingen einen sehr guten Eindruck.

= Fazit =
The Last of Us ist das erste Spiel seit mehreren Jahren wo ich gehofft habe das es nie enden wird. Der Spannungsbogen in diesem Game existiert nicht, die Spannung ist immer auf Anschlag. Selbst in ruhig anmutenden Szenen kann jederzeit etwas passieren und die Hölle bricht los. Nach den knapp 15 Stunden für den ersten Spieldurchlauf hatte ich zum ersten mal seit langem wieder das Gefühl mein Geld mit dem Kauf dieses Spiels richtig eingesetzt zu haben. Die Entwickler haben alles richtig gemacht. Charaktere die so greifbar sind, dass man meinen könnte es wären real existierende Personen. Man entwickelt einen regelrechten Beschützerinstinkt was Ellie betrifft, will am liebsten Joel ein Bier ausgeben sobald all das vorbei ist. In der kompletten Spielzeit wird man zwischen Trauer, Freude, Angst und Wut hin und her gerissen sein. Das Gameplay kann überzeugen und ist nicht unnötig kompliziert. Was soll ich noch mehr dazu sagen? Wer eine PlayStation 3 sein Eigen nennt, sollte sich dieses Spiel zulegen.
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am 14. Juni 2013
Nachdem der Autosave Bug direkt behoben worden zu sein scheint und dieser somit keinen Einfluss mehr auf die Rezension hat, kann sie nun veröffentlicht werden.

Die Reviews der großen Magazine haben mit 100 Punkte Wertungen um sich geworfen. Naughty Dog selber hat es als Revolution, vor allem im Bereich Story angekündigt. Kann das Spiel diese unfassbar hohen Erwartungen gerecht werden?
Kurz und knapp: Eine Revolution ist es in meinen Augen nicht. Das bis Dato beste Spiel dieser Generation auf jeden Fall!

The Last of Us ist ein sehr gewagtes Spiel. Keine Story von epischem Ausmaß. Keine Michael-Bay Action. Kein casualisiertes Kampfsystem. Und ich möchte Sony die Füße dafür küssen, dass sie Naughty Dog das machen lassen haben, was sie für richtig gehalten haben. Denn The Last of Us ist ein unglaublicher Blockbuster.

Doch zuerst zu den Inhalten der Joel-Edition:
Diese Special Edition wird in einer gut verarbeiteten Stofftasche, wie man sie oft auch aus Werkzeugpaketen kennt, geliefert. Auf der Tasche selbst ist das Gesicht des Charakters der jeweiligen Edition gedruckt. Die Tasche einschließlich des Drucks sind absolut hochwertig und könnten tatsächlich als Survival Tasche taugen.
Zuerst fällt wohl das Artbook auf. Hierbei handelt es sich um ein kleines Buch mit hartem Cover wo man zahlreiche Artworks und Konzeptzeichnungen vorfindet. Das Buch ist auch sehr hochwertig und für Leute, die auf diese Art Bilder stehen, sehr gelungen.
Als Zweites fällt dann direkt ein weiteres, kleines Heft auf. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer kleinen, vierteiligen Comic-Reihe, welche als Prequel zum Spiel dienen und die Geschichte von Ellie erzählen. Das Cover des Comics ist in dieser Edition eine Sonderedition und gleicht nicht dem normalen Cover des Comics. Der Comic selbst ist schön gezeichnet und erinnern vom Stil her an die Scott Pilgrim Comics. Sehr schön ist, dass diese Edition des Comics sogar mit deutschem Text gedruckt wurde.
Weiterhin gibt es ein Aufkleber Set für den PS3-Controller. Dieser besteht aus mehreren Teilen, die sich einzeln alle gut an den Controller anbringen lassen. Das Design selbst ist schick!
Das Poster wurde leider nur auf Papier bedruckt und mit keiner Folie versehen. Das Design selbst ist aber sehr gelungen.
Das Spiel liegt natürlich auch dabei in einem speziellen Pappschuber. Dieser sieht zwar sehr schön aus, allerdings hätte ich mir hier lieber ein Steelbook gewünscht.
Dazu gesellen sich noch einige, weitere, digitale Extras.
In meinen Augen ist die Edition den Aufpreis von 20€ wert, sofern man denn ein Fan von Special Editions ist. Hat man an solchen Editionen kein Interesse, verpasst man aber auch nichts, wenn man sich die normale Edition kauft.

Nun zum Spiel:

Zur Story ohne groß zu spoilern: The Last of Us erzählt keine, große, epische Story. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen erzählt The Last of Us "nur" die Geschichte von Joel und Ellie. Diese hat auch keine unerwarteten Wendungen. Manchmal ist sie sogar vorhersehbar. Was sich auf den ersten Blick eigentlich ziemlich mies anhört, macht absolut gar nichts. Denn die ganze Story um die beiden Charaktere, ihre Beziehung und wie sie sich wandeln, erzählt Naughty Dog mit einer Perfektion, wie es sie bis Dato noch nicht gegeben hat. Ihr fühlt immer mehr mit den Charakteren mit, versteht die Wandlungen und fühlt diese auch nach. Im Endeffekt entsteht eine Geschichte ohne groß Tam-Tam, dafür aber eine, die euch nicht mehr vom Bildschirm losreisst, wenn ihr euch drauf einlasst. Das Ganze drumherum was alles nach dem Ausfall der Pilzsporen passiert ist, thematisiert The Last of Us kaum bis gar nicht. Aber darum geht es in dem Spiel auch nicht. Es geht ausschließlich um die Reise zweier Charaktere. Alles, was man in Sachen Story findet greift satt ineinander, sodass diese sehr spezielle Geschichte mehr Substanz hat, als fast alle Geschichten von anderen Spielen. Das führt gleichzeitig auch dazu, dass man über die Charaktere nachdenkt. Man muss als Spieler selbst entscheiden, ob die Charaktere nun eher gut oder eher böse sind. Denn ein "Gut und Böse" gibt es in dieser Welt nicht. Man versucht zu überleben und tut alles dafür. Das heißt es wird sogar auf hervorragende Weise ein Band zum Spieler gebunden, sodass dessen eigene Moralvorstellungen ausschlaggebend für eine Gesamtinterpretation sein kann.
Naughty Dog beweist, dass man in Sachen Story auch andere Wege gehen kann. Und damit haben sie eine Geschichte erschaffen, welche bis Dato den Story-Thron bewohnen darf.

Technik:
Xbox One? Playstation 4? Man könnte fast meinen man bräuchte die neuen Konsolen gar nicht. Naughty Dogs Uncharted Serie wies in jedem Teil von neuem eine herausragend gute Grafik auf. Und jetzt kommt The Last of Us und topt Uncharted 3, wo man eigentlich dachte, dass man das auf der PS3 gar nicht mehr übertreffen kann nochmal um ein ganzes Stück.
Gut, man könnte ein klein wenig Meckern, dass an gewissen Stellen die Treppchen-Effekte doch etwas stark sind, aber das wäre nicht fair. The Last of Us punktet mit guten Texturen, großartigen Effekten und packt das Ganze in ein makellos gutes Design. Herausragend sind vor allem die Charaktermodelle. Die Charaktermodelle von Uncharted waren auch bereits sehr, sehr gut, hatten meiner Meinung nach aber immer noch einen leicht stilistischen Touch. Die Charaktere in The Last of Us sehen einfach nur real aus. Das machen aber nicht nur die Modelle, sondern auch die hervorragenden Animationen. Es wird einfach so lebendig mit der Umwelt interagiert, und die Bewegungen sehen einfach real aus. Dazu kommen noch wahnsinnig gute Mimiken. Man kann den Charakteren im Gesicht ihre Gefühle ansehen. Ich persönlich habe in keinem anderen Spiel Charaktere gesehen, die so unfassbar lebendig wirkten.
Der Sound ist auch ganz großes Kino. Neben den wirklich guten Effekten und Geräuschen der Infizierten, gibt es einen sehr gelungenen Soundtrack, welcher genau an den richtigen Stellen einsetzt.
Besonders hervorheben sollte man aber nochmal die Deutsche Synchronisation, welche auch einfach nur hervorragend ist.
Technisch ist dieses Ding einfach verdammt groß.

Gameplay:
An den meisten Stellen ist The Last of Us ein relativ lineares Stealth Spiel. Grund hierfür ist der Mangel an Waffen, Munition und Gegenständen. Durch den akuten Munitionsmangel überlegt ihr euch zwei Mal, ob ihr Gegner erschiesst, per Stealth-Kill ausschaltet oder einfach umgeht. Letzteres ist immer die beste Lösung um genug Gegenstände für einen Notfall zu haben. Werdet ihr jedoch plötzlich doch von einigen Infizierten entdeckt und müsst schießen, so werden alle die, die ihr am Leben gelassen habt, gleich mit angezogen. Ihr müsst also genau entscheiden, wie ihr vorgeht.
In der Theorie stehen euch dann doch einige Gegenstände wie Messer, Nagelbomben oder Molotov-Cocktails zur Verfügung. Diese müsst ihr jedoch erst aus Gegenständen zusammenbauen. Diese könnt ihr überall und nirgends finden. Es können über all welche liegen, aber auch hier herrscht ein chronischer Mangel. Gleichzeitig könnt ihr mit diesen Gegenständen auch Waffen aufwerten. Auch hier müsst ihr euch also wieder in allen Möglichen Bereichen entscheiden. Nahkampfwaffe verbessern, obwohl sie kaputt gehen wird und auf Messer verzichten? Lieber ein Medi-Kit oder ein Molotov-Cocktail?
Untermalt wird das durch unterschiedliche Gegnertypen, die unterschiedliches Vorgehen erfordern.
Die KI wirkt insgesamt wirklich gelungen. Menschen flankieren euch, gehen in Deckung und sprechen sich ab. Runner-Infizierte können euch sehen. Sie können per Stealth-Kill erwürgt oder auch waffenlos verprügelt werden.
Clicker-Infizierte können euch nicht sehen, sondern nur durch ein "Sonar-Geräusch", ähnlich wie bei einer Fledermaus, wahrnehmen. Wenn ihr wirklich keinen Fehler macht und kein Geräusch von euch gebt, könnt ihr sehr gut an ihnen vorbeischleichen. Werdet ihr allerdings entdeckt sind diese richtig harte Brocken, denn diese könne nicht im Faustkampf erledigt werden. Stealth-Kills sind auch nur mit Messern möglich.
Da Gegner in Massen auftreten ist The Last of Us kein unbedingt einfaches Spiel. Ihr müsst euch Zeit nehmen und euer Vorgehen planen. Versucht ihr einfach nur ganz schnell irgendwo durchzukommen, wird das tödlich enden.
Das Crafting findet im Übrigem in Echtzeit statt. Das solltet ihr also nur an Stellen machen, wo ihr wirklich sicher seid. Oder ihr müsst euch schleunigst beeilen, da plötzlich Gegner angreifen können.
Dieses Gesamtpaket sorgt für ein wirklich geniales Spielerlebnis. Genau wie in der Story passen einfach alle Elemente hervorragend zusammen. Nichts wirkt aufgesetzt oder fehl am Platz. Es stimmt einfach alles!

Sonstiges:
Was ich etwas störend empfand war, dass die begleitenden Charaktere gelegentlich vorm Gegner rumtanzen konnten, ohne dass diese reagierten. Die Gegner reagieren nur auf einen selbst und erst, wenn man entdeckt wurde, auf die anderen. Ein wenig unschön wirkt das Ganze eben dann, wenn die KI nicht ganz perfekt funktioniert und die Begleiter direkt vor der Nase des Gegners langlaufen um in Deckung zu gehen und dieser einfach nichts mitbekommt.
Das kommt allerdings nicht oft vor und ist wirklich Kritik auf sehr, sehr hohem Niveau.

Multiplayer:
Der Multiplayer ist vom Stil her der Multiplayer aus Uncharted 3 kombiniert mit den Gameplay-Elementen aus The Last of Us, in einem sehr interessanten Rahmen.
Ihr schließt euch zuerst einer Fraktion an, für die ihr kämpft. Ausgangssituation ist, dass ihr 12 Wochen überleben müsst, da bis dahin ein Konvoi euer Lager erreicht. Damit ihr 12 Wochen überleben könnt, müsst ihr für eure Gruppe, im Spiel "Klan" (Ja, mit K) genannt sammeln. Diese findet ihr in den Matches. Die einzelnen Modi sind nichts besonderes. Zwei Stück gibt es an der Zahl. Eine Art Team-Deathmatch und ein Modus, wo jeder Spieler nur ein Leben hat. Auf diesen Maps und durch jeden Kill erhaltet ihr diverse Ressourcen. Darunter auch die Nahrung für euren Klan, oder Technikteile für den Kauf von Upgrades, oder Ressourcen für bestimmte Gegenstände. Granaten o.ä. habt ihr auch hier nicht von Anfang an. Gegenstände von Granaten über Medikits bis hin zu Upgrades für Nahkampfwaffen müssen wie im Singleplayer hergestellt werden. Auch in Echtzeit. Die Ressourcen findet man dabei wieder auf dem Spielfeld.
Wie im Singleplayer ist auch im Multiplayer eine generelle Item- und Munitionsarmut vorhanden. Ihr seid also auch hier sehr viel am schleichen.
Ein Match entspricht dabei einem Tag. Nach 12 Wochen bekommt ihr spätestens eine Punktzahl für eine Rangliste, je nachdem wie gut ihr für euren Klan gesorgt habt. Je besser ihr seid, desto größer wird der Klan. Je größer er wird, desto besser müsst ihr sein, denn mehr Nahrung wird benötigt. Schafft ihr das nicht, dann stirbt eure Gruppe und es ist vorbei.
Witziges Feature: Ihr könnt das Spiel mit eurem Facebook-Account verbinden. Die Namen der Clanmitglieder werden dann zu Namen von Leuten aus eurer Freundesliste. In der Lobby kommen dann immer Meldungen von wegen "Max Mustermann geht Angeln", "Martina Musterfrau ist krank" und derartiges. Das hat keinen tieferen Sinn, macht das Ganze aber stimmig.
Der Multiplayer bietet also im Prinzip bekannte Modi, spielt sich durch die Thematik mit den Klans und dem stealthigen Gameplay deutlich anders wie andere Spiele. Meiner Meinung nach deutlich besser.

Heißt im Fazit:
Eine Revolution ist The Last of Us in meinen Augen nicht. Es macht kaum etwas wirklich neu. Allerdings nimmt es alle möglichen Features, perfektioniert diese und fügt die in ein nahezu perfektes Gesamtbild.
Hier stimmt einfach fast alles. Eine Revolution? Nein. Das beste Spiel dieser Generation? Meiner Meinung nach ja!
Ich würde dem Spiel hier auch 10 Sterne geben. Ganz klare Kaufempfehlung!
1010 Kommentare| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2013
Ich möchte mich heute absolut kurz halten, aber dieses Spiel ist wohl eines der Besten, die ich je gespielt habe. Es hat mich so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich nicht vor der PS3 hockte, sondern mitten im Spiel war. Dafür sorgte die heftige Grafik, die krasse Story, Sound, Gameplay und alles, was dieses Spiel eben bietet. Tatsächlich kann man dieses Spiel nicht in einem körperlich ruhigen Zustand spielen. Mir entglitten Schreie, Tränen, Wutausbrüche und kleine Freudensprünge. Solche Spiele verändern uns.. Absolute Kaufempfehlung!
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am 1. August 2013
Gameplay: Man spielt quasi einen sehr guten Film postapokaliptischer Natur. Die Steuerung läuft flüssig von der Hand und kann seine Widersacher auf verschiedene Weise ins Jenseits befördern. Die Atmosphäre ist bombastisch. Jede Szene und jeder Ort fühlen sich authentisch an und man fühlt sich richtig in das Geschehen hineinversetzt.

Grafik: Dafür, dass die PS3 nun einige Jahre aufzuweisen hat, haben die Entwickler das Beste rausgeholt - Ich bin sehr positiv überrascht. Die Charaktäre wirken von Gestiken, Mimiken und der Optik sehr natürlich. Die Landschaften und Orte sind detailreich und teilweise atemberaubend!

Sound: Meiner Meinung nach unterlegt der Sound in jeglicher Hinsicht, sämtliche Szenarien, Aktionen und Stimmungen mit solcher Intensität, dass man sich in Verbindung mit der Story und den Charaktären in dieser bösartigen, aber bezaubernden Welt verbunden fühlt.

Multiplayer: Der Multiplayer bietet derzeit nur 2 Spielmodi, welche allerdings schon viel Spaß machen. Ziel ist es, das gegnerische Team zu erledigen und möglichst im Team zu arbeiten. Dabei gilt es Werkzeugkästen zu öffnen um an Einzelteile zu kommen um sich z.B. Medikits, Messer, Granaten und Molotovs zu bauen.

DIe Joel Edition bereue ich in keinster Weise, da ich froh bin eine solche Kreation in einer besonderen Ausgabe zu besitzen.

In jedem Fall kann ich für dieses Spiel eine absolute Kaufempfehlung aussprechen!
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am 5. Mai 2014
Die Joel Edition hat eine gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Siebdruckposter, Comic, Sticker für Pad, Artbook und Code für OST, Sackboy lassen kaum wünsche offen.
Um das ganze Spoilerfrei abzukürzen. Die Story ist überragend und die Charaktere wirken stets glaubwürdig. Der Soundtrack ist dezent, aber stehts passend inszeniert. Auch das Gameplay ist sehr einsteigerfreundlich.
Weiterhin sollte auch der Multiplayer Mode erwähnt werden. Die EU Version ist nur leicht geschnitten (nur online mode). Mit der Pumpgun z.B. kann man niemanden mehr in Stücke schießen, was aber im Story mode noch funktioniert. Die ständigen Herausforderungen bieten Langzeitmotivation. Im Gegensatz zu einem COD oder Max Payne 3 ist hier viel mehr Taktik und Teamplay gefragt. Mit Rambo Manier kommt keiner durch, da Munition stets Mangelware ist.
Ansonsten Kaufempfehlung für alle, die die PS4 Version nicht brauchen.
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am 31. August 2013
Ich habe mir The Last Of Us zunächst in der Standart-Edition bestellt. Da diese aber nicht lieferbar war, habe ich von Amazon einen Gutschein über 20€ für die Special-Edition bekommen. Hierfür ein großes Lob an Amazon!
Die Bonusmaterialien sind ganz schick. Das Gesicht von Joel (auf dem Cover der Joel Edition) ist ein Siebdruck-Bild. Darin verstecken sich Dinge wie etwa das Spiel, Controlleraufkleber, Bildbänder und ein Bonuscode für Inhalte (Joel Avatar und Soundtrack soweit ich weiß). Für Sammler also bestimmt was ganz nettes, ich habe es allerdings nicht gebraucht.
Kommen wir zum Spiel:
Die Story ist TOP! Ich habe lange nicht mehr so ein gutes Spiel gespielt. Da ich mir immer möglichst die Platin-Trophäe von einem Spiel holen möchte, habe ich mich auch hier daran gemacht. Das man dafür das Spiel aber 4! mal durchspielen muss (es geht mit Tricks auch in weniger Durchgängen) fand ich allerdings nicht so berauschend. Zumal viele Trophäen verbuggt waren.
Der Multiplayer macht richtig spaß, sobald man sich ein paar Runden eingespielt hat. Danach ist es schwer aufzuhören!
Von daher hat das Spiel volle 5 Punkte verdient.
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am 15. Februar 2015
Zum Spiel selbst sind genug Rezensionen da. Tolle Atmosphäre, Gruselstellen sind vereinzelt vorhanden, tolle Grafik, tolle Charaktere, trotz Weltuntergang mit ein wenig Humor gestaltet. Man fiebert schnell mit und kommt kaum noch weg von der Konsole. So mal kurz und knackig zusammen gefasst. Die Box ist sehr schön gestaltet viel Zubehör Kauf hat sich mehr als gelohnt!
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am 15. Februar 2015
Ich habe dieses Spiel für meinen Mann gekauft. Nach den guten Rezessionen hier und im Internet dacht ich mir er würde sicher gefallen daran finden und so war es auch! Das Spiel ist faszinierend und spannend. Was ihm sehr gefällt ist das man sehr viel mitdenken muss wie man den Feinden (sowohl Mensch als auch infizierten) entkommen oder kämpfen kann. Dadurch dass das Spiel z.T. mitdenkt (ob man nun auf Menschen schießt oder sie erwürgt) verändert sich auch das Verhalten der jeweiligen Situation. Ich schau ihm gerne zu und er spielt es sehr gerne. Sein Adrenalinspiegel ist nach jedem Spiel hoch und er berichtet mir immer wieder leidenschaftlich wie er am besten aus gewissen Situationen entkam bzw entkommen musste wenn ich mal nicht dabei war.
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am 11. Juli 2013
Bin nix anderes von den Machern des Spieles gewöhnt einfach super. Sehr gute story. Bin zwar noch nicht durch aber bisher einfach grandios.
Der Aufkleber für den controller geht leider schon leicht ab. Echt schade weil das gut aussieht. Sonst mit allem sehr zufrieden. War genau da wo es mir gesagt wurde. Das Material der extra Sachen ist auch hervorragend einfach wieder mal gute arbeit
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am 22. Juni 2015
Die 'The Last of Us - Joel Edition' kommt in einer robusten und schicken Survival-Tasche, die in einem extra Schuber verstaut ist. Die Vorderseite der Tasche ist mit Joel's Portrait bedruckt und macht einen soliden Eindruck. Entfaltet man das Täschen, stellt man fest, dass diese doch eine ziemliche Größe hat! Im Inneren befinden sich neben dem Spiel viele kleine Sachen, die das Gamerherz höher schlagen lassen. Es befindet sich ein sich Siebdruckposter in der Tasche, ein kleines Artbook, eine Leseprobe des Comics, Sticker und Codes. Löst man die Codes ein, erhält man den Soundtrack zum Spiel, welcher wirklich sehr, sehr empfehlenswert und unglaublich schön ist. Neben dem OST bekommt man noch einen Sackboy im Last of Us-Stil. Das Preis-Leistungsverhältnis ist vollkommen in Ordnung und man bekommt für sein Geld genug Extras und wird keineswegs ausgebeutet. Zum Spiel selbst kann ich sagen, dass jeder PS3/4-Besitzer sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen sollte. Ich hatte wundervolle Momente, die mich emotional berührt haben und lege jedem Spieler ans Herz, einmal in die Welt von 'The Last of Us' einzutauchen.
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