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Kundenrezensionen

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Manche Baumeister-Krimis sind tatsächlich deprimierend, melancholisch und manchesmal auch schockierend offen und ehrlich in ihrer Themenwahl und der Art und Weise, wie Jacques Berndorf ein Thema behandelt. Mord unter Jugendlichen, Eifersuchts- und Familiendramen oder bittergrausame Abhandlungen über Relikte aus dem Kalten Krieg. Doch das bereits 1999 geschriebene und nun neu veröffentlichte Fundstück 'Der Bär' zeigt die zartere Seite Jacques Berndorfs, gerade gemütlich und humorvoll widmet er sich der Aufklärung eines uraltes Mordfalls und den Unwegbarkeiten zweier sich ganz entzückend Liebender...

Zur Handlung: im Rahmen einer Diplomarbeit will eine Studentin einen mehr als 100 Jahre alten Mordfall aus der Gerolsteiner Gegend klären und zieht voreilig falsche Schlüsse. Der Journalist Baumeister kann es nicht lassen, gemeinsam mit seinen Kommissaren Rodenstock a.D. und weiteren, illustren Gestalten, zu recherchieren und deckt damit akribisch und schmunzelnd ein Liebesdrama aus dem gutbürgerlichen 19. Jahrhundert auf, das aber noch heute einigen finsteren Gestalten und Politikern zufolge lieber nicht an die Öffentlichkeit sollte...

Hier ein handzahmer, gemütlicher, entspannter und entspannender Eifel-Krimi, der gemächlich und humorvoll erzählt fast unblutig eine niedliche Geschichte aus dem vorletzten Jahrhundert erzählt und zugleich selbst bereits ein klein wenig antiquiert wirkt. Nun, die Zeiten, als man mit der Deutschen Mark noch zahlte, die sind wohl wirklich schon vorbei. Nichtsdestotrotz sind und bleiben die Baumeister-Krimis spannend, herzlich emotional und einfach nur nett - egal, wie alt die Manuskripte auch sein mögen, die jetzt erst veröffentlicht werden. Wer auf psychologisch tiefsinnige und detaillierte Krimis oder blutrünstige Thriller steht, wird hier nicht fündig. Wer aber niedlich erzählte und charmante Geschichten mag, wird Jacques Berndorf längst in sein Herz geschlossen haben.
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am 9. März 2007
Nach dem leicht deprimierenden "Eifel-Kreuz" ist mit dieser Wiederauflage eines Baumeister-Krimis von 1999 die Stimmung in ihrer fröhlich frechsten Form wieder da. Baumeister und Emma schnoddern ihre Meinung heraus, die Zufälle zur Aufklärung dieses weit in der Vergangenheit liegenden Falles tummeln sich, die Randfiguren sind bunt. Die Natur bekommt ihr Recht. So liebe ich die Eifel-Krimis.
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am 20. März 2007
Das ist einer der wenigen Siggi-Baumeister-Krimis der nicht bei Grafit sondern bei KBV erschienen ist. Und irgendwie merkt man das (obwohl ich KBV sehr dankbar bin, dass sie Bücher in ihr Programm aufnehmen, die sonst so nicht mehr verlegt werden). Irgendetwas ist anders. Vielleicht liegt es an einem schwächeren Lektorat. Vielleicht aber auch einfach nur daran, dass der Fall eigentlich 111 Jahre alt ist und Baumeister, Rodenstock und Emma Leichen und Briefe durchwühlen müssen. Die Sprache ist jedenfalls geblieben: Herrlich ironisch, knapp, ehrlich und leicht schräg. Und eine weitere Tradition hat Berndorf beibehalten. Sein Siggi wird mal wieder verkloppt. Diesmal auf Seite 168. Was ging mein Herz doch auf vor Freude! Das Lesen macht Spaß - keine Frage, aber einige anfängliche Handlungsmotive werden extrem herausgehoben, um dann jämmerlich zu verkümmern. Das hat der Berndorf sonst nicht nötig. Falls Ihr also noch nie mit dem Pfeife rauchenden Journalisten in der Eifel gewesen seid, dann solltet Ihr Euch zuerst einen anderen Eifel-Krimi greifen. Für Baumeister-Fans ist das aber hier lecker Frischfleisch.
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am 7. April 2009
Ich bin Überrascht. Eine Geschichte aus der Geschichte Gerolsteins 111 Jahre zurück. Wer erschlug den unbekannten Wanderkaufmann. Eine Geschichte die unter die Haut geht, mit viele Liebe und Wehmut mit einem Ende das keiner ahnt.
Berndorf versteht es den Hörer(Leser) in seine Ermittlungen mitzunehmen. Man tappt genauso lange im Dunkeln wie Baumeister,Rodenstock, Emma und den vielen Gästen ind seinem Haus. Und man hat das Gefühl, man ist mit dabei. Mittendrin im Geschehen. So wie bei allen Berndorf Krimis.
Ich finde ein Muß für jeden Eifel-Krimi Fan.

Die Art, wie Berndorf liest hat eine sehr beruhigte Kraft, die alle Hecktik abfallen läßt, und man kann dadurch ganz entspannt in die Geschichte abtauchen.
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am 14. Februar 2011
Nun hab ich alle Baumeister-Krimis gelesen und es steht für mich fest: Dies ist mit Abstand der Schlechteste! Am Verlag liegt es wohl nicht, denn "Die Nürburg-Papiere", ebenfalls von KBV ist einer der besten Eifel-Krimis.

Über den Inhalt kann man genug nachlesen und die Grund-Idee eines historischen Mordes ist ja gut, wenn auch nicht gerade orginell (deshalb drei Sterne). Auch der Bezug zur Eifel ist da, auch wenn ich mir einen Zigeuner mit Tanz-Bären zwischen Daun und Gerolstein nur schwer vorstellen kann. Auch frage ich mich, mit was man die Pfeife gestopft haben muss, um zu schildern, dass besagter Zigeuner mit einem Pferd zusammen auf dem örtlichen Juden-Friedhof verscharrt worden ist!

Das warŽs dann aber auch: Es kommen die ewig gleichen Baumeister-Bausteine zum Einsatz, aber diesmal so penetrant und literarisch schlecht, dass es mir meine ganze Liebe zu den Eifel-Krimis vermiest: Eine blass geschilderte Studentin will ihre Doktorarbeit über einen alten Mord schreiben. Zugegeben: Es wird mancher Blödsinn als Doktorarbeit abgeliefert, aber das?

Der Verlobte wird mit etwas Sympathie geschildert, verschwindet aber dann im Roman plötzlich grundlos! Ähnlich der obligate hilflose Besucher, ein Obdachloser (siehe z.B. Die Nürburg-Papiere" oder Der Monat vor dem Mord" [beide empfehlenswert]): plötzlich ist er weg, der Textbaustein verbraucht. Selbst Roman-Figuren gegenüber sollte der Autor einen gewissen Respekt haben.

Dann die übliche Liebschaft: Diesmal Esther. Die schläft einmal mit Baumeister und damit scheint Berndorf diese lästige Pflicht auch erledigt zu haben. Was gibt's noch: Katzen, Kröte, Karpfen und: Ja, die übliche Prügelei: Baumeister wird - warum auch immer und von wem auch immer beauftragt (man weiß es nicht) - von zwei Glatzen angegriffen. Langsam frage ich mich, ob es da eine Firma gibt, die Glatzen zum Baumeister-Verprügeln stellt. Jedenfalls - und das ist zwar völlig blödsinnig, aber orginell - vermöbelt Siggi die beiden krankenhausreif (!) und hält bis zum Eintreffen des Notarztes noch ein sehr informatives Schwätzchen mit einem plötzlich ganz verständigen Schläger! Nee, is klar!!!

Die Handlung schleppt sich dahin, von Anfang bis Ende ist kein Spannungsaufbau oder Logik erkennbar. Zur Aufklärung" des Falles tauchen wunderbarerweise permanent aufschlussreiche Briefe und Aufzeichnungen auf.

Höhepunkt: Mutmaßlicher Haupttäter ist der nette Steuer-Eintreiber Wesendonker, der in einen anderen Eifel-Ort gezogen ist (Bad Münstereifel) plus die übliche Bonzen-Mischpoke. Aber kommt Baumeister, Emma, Rodenstock (Lichtblick!) oder sonstwer auf die Idee, mal dort hin zu fahren und bei den Nachkommen nachzuforschen? Fehlanzeige!

Resümee: Nur für echte Hardcore-Eifelkrimi-Fans wie mich geeignet. @ Berndorf: Wenn man nichts zu sagen hat: Nichts sagen!
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am 18. Januar 2009
Die Studentin Tessa besucht mit ihrem Freund den Journalisten Baumeister in der Eifel. Sie bittet ihn um Mithilfe bei der Ermittlung eines unaufgeklärten Mordfalles, der bereits einhundertundelf Jahre zurück liegt. Dieser Fall hat Tessa zum Gegenstand ihrer Doktorarbeit gemacht.

Interessiert hört sich Siggi die bereits ermittelten Eckpunkte an und ist bereit seine Spürnase mit einzubringen. Es dauert nicht lange, dann sind auch Rodenstock und Emma, zwei pensionierte Polizeiermittler mit im Boot. So füllt sich Siggi's wieder einmal schneller, als er es wahrhaben möchte.

Zunächst werden sehr alte Leute ausgefragt, die in ihren Kindheitstagen von dem Fall erzählt bekamen. Man stößt auf Dokumente und Briefe und allmählich entsteht ein Bild über das Leben vor über einhundert Jahren. Es gab den fahrenden Zigeuner Tutu, der recht vielen Menschen dienlich war und auch als Postbote für Liebende fungierte. Dieses Wissen wurde ihm zum Verhängnis, denn er wurde Opfer eines Mordes. Mit akriebischer Kleinarbeit sammelt Baumeister die Mosaikstücke zusammen und fertig daraus ein Bild. Der obligatorische gedungene Schlägertrupp von einem konspirativem Kreis jener, die Wahrheiten aus Prinzip nicht mögen, fehlt natürlich auch nicht. Wirkt aber hier deplatziert.

Die Geschichte wird spannend und im gewohnten Stil erzählt. Leider werden einige Erzählstränge nicht zu Ende gesponnen und aufgeklärt. Das hätte der Story sicher gut getan und das Buch locker hundert Seiten dicker werden lassen. Die Protagonisten sind durch die Bank sympathische Menschen mit ihren Höhen und Tiefen. Überraschende Wendungen und pfiffige Lösungen sorgen für Unterhaltung.
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am 28. Mai 2007
Das Buch "Der Bär" ist Jacques Berndorf auch wieder sehr gelungen. Es geht zwar nicht um einen Mord der in der Gegenwart passierte aber trotzdem sehr intereassant auch für Geschichtsbegeisterte. Einziger Minuspunkt ist das es ja ein Buch für den Gerolsteiner Brunnen gewesen sein soll, dieser aber nur ca. 3 mal kurz genannt wir, mich stört es nicht weiter.

es ist nur zu empfehlen
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am 1. August 2010
Ich habe so ziemlich alle Eifel Krimis gelesen. Im Moment habe ich aber wieder eine "Hörphase" und dachte, dass ich bei einem Baumeister Krimi ja weiß, was mich erwartet. Solide Unterhaltung, mal witzig, mal spannend, der Protagonist gut dargestellt und sympatisch.

Leider war dieser Ausflug in die Hörbuchwelt des J. Berndorf eine überraschende Katastrophe.
Nicht jeder gute Illustrator kann gut Bücher schreiben, nicht jeder Autor kann gut illustrieren und, nicht jeder Autor kann gut lesen. Leider ist diese CD wieder ein Beweis dafür.

Mit der Stimmlage eines Märchenerzählers, dem Temperament eines Minutenzeigers und dem Emotionsleben eines Steins wirkt der für einen Leser flüssig zu lesende Roman auf einmal abgehakt, langweilig und vor allem nervig.

Und obwohl ich, wie gesagt, so ziemlich jeden Baumeister Fall gelesen habe, habe ich hier das Hörbuch nach einer halben Stunde ausgeschaltet und werde es nicht weiterhören.

Ärgerlich & teuer.
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am 15. Mai 2016
Fazit: Berndorf möchte wohl eine Krimi-Liebes-Geschichte schreiben und das geht in die Hose.
Dünne, hanebüchene Story, farblose Charaktere und dann muss laufend der deus ex machina her in Form eines Briefes. Leider auch noch schlechte Recherche. Beispiel: Mecklenburg gehörte nicht zu Preußen, wie kann da ein Richter zwangsversetzt werden?
Positiv nicht alle zwei Seiten eine Pfeifenreklame, trotz aggresiver pro Raucher Werbung. Negativ immer noch wollen alle Damen in Baumeisters Bett; der Berndorf ist wohl ein toller Hecht.
Leid tut einem nur der Leser und insbesondere der arme Bär!
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am 13. Januar 2011
Dieses ist mein erstes Hörbuch von Jacques Berndorf, vom Autor sogar selbst eingelesen. Es hat mich durch die interessante Story aufmerksam werden lassen und ich wurde nicht enttäuscht: der Autor liest in einer brummigen, tiefen Stimme mit eigenem Charme einen historischen Krimi aus der Eifel, der aus der Gegenwart ermittelt wird, nämlich 111 Jahre später. Die etwas übermotivierte Tessa will ihre Doktorarbeit über einen ungeklärten Mord schreiben, der vor 111 Jahren stattgefunden hat. Und das ist schwierig: es gibt noch nicht einmal eine Leiche! Also bittet Tessa Baumeister um Hilfe, der natürlich sofort neugierig wird und bald auf erste Verdachtsmomente stößt. Allerdings erschweren lokalpolitische Interessen sehr bald das Fortkommen der Ermittlungen. Offenbar wollen einige Leute nicht, dass die Geschichte publik wird...!
Toll ist die Recherche, die hier offenbar betrieben wurde. Der Alltag der Menschen in der Eifel im Jahr 1888 wird sehr anschaulich geschildert, kleine Details werden immer wieder liebevoll in der Handlung untergebracht. Eigentlich enthält dieser Krimi alles, was das Herz begehrt: Liebe, Drama, Geschichte, ein wenig Philosophie und natürlich einen Mord. Die Ermittler Baumeister, Rodenstock und Emma tappen in etliche Ermittlungsfallen und müssen ständig wieder von Vorne anfangen. Natürlich ist es nicht immer sonderlich realistisch, dass uralte Zeitzeugen minimale Details noch wissen, die ihnen in Kindertagen erzählt wurden, aber darüber kann man - wie ich - einfach hinwegsehen und das Hörbuch trotzdem genießen. Lustig ist der Lokalkolorit, den Berndorf immer wieder einfließen lässt. So schnauzt er manchmal im schönsten, aber noch verständlichen Dialekt einen grummeligen Eifeler Senior und man meint, diesen Rentner bildlich vor sich zu sehen. Allein wegen des Lesestils des Autors ist dieser Krimi ein Gesamtkunstwerk. Es wird sicher nicht mein letzter Berndorf-Hörbuchkrimi gewesen sein.
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