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73 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zauber wirkt immer noch..
Zumindest auf einen "Blues-Dinosaurier wie mich. Bin ich doch mit der Musik von Jimi Hendrix seit über 40 Jahren vertraut. Neueinsteiger, so viel sei gesagt, waren sind und werden indes am besten mit den Standardalben bedient, die noch zu Lebzeiten des Meisters erschienen sind.

Natürlich stellt sich wieder einmal die Frage: Wozu schon wieder eine...
Vor 21 Monaten von Muddy Blues veröffentlicht

versus
38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cui bono?
„The first rays of the new rising sun“ ist mein neues Leben. Jeder kann seinen Beitrag leisten, und zwar nicht nur mit Geld. Ich weiß nicht, was in England passiert, aber der Gott in Amerika ist die Dollarnote. Diese Anzugtypen glauben an Geld und an sonst gar nichts. (Hendrix zum Melody Maker am 11. Januar 1969). [zitiert nach Shapiro 1983, S.441]...
Vor 21 Monaten von Walter Cronkite veröffentlicht


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73 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zauber wirkt immer noch.., 1. März 2013
Rezension bezieht sich auf: People,Hell & Angels (Audio CD)
Zumindest auf einen "Blues-Dinosaurier wie mich. Bin ich doch mit der Musik von Jimi Hendrix seit über 40 Jahren vertraut. Neueinsteiger, so viel sei gesagt, waren sind und werden indes am besten mit den Standardalben bedient, die noch zu Lebzeiten des Meisters erschienen sind.

Natürlich stellt sich wieder einmal die Frage: Wozu schon wieder eine Posthum-Veröffentlichung? Dient sie nur dazu, um den Mythos Hendrix mit aller Gewalt aufrecht zu erhalten? Egal, wieviel ( technischer ) Aufwand dabei betrieben werden muss? Auch mich beschlich Mißtrauen, weiß man doch aus der Vergangenheit, welches Schindluder mit seinem musikalischen Nachlass getrieben wurde. Da wurden halbfertige Titel mit Studiomusikern wenig authentisch vollendet. Jede Menge dubiose LIVE - Mitschnitte überschwemmten den Markt. Obskure Labels gruben alte Bänder aus und brachten sie teilweise in miserabler Qualität heraus. Die Leichenfledderei nahm erschreckende Ausmaße an.

Aber genug zur Vergangenheit. Widmen wir uns dem neuen - alten Album. Dieses Mal sind wirklich alle Songs komplett erstveröffentlicht. Sie stammen aus den Jahren 1968 - 1970. Also aus jener Zeit, in der die klassische Dreierbesetzung der Jimi Hendrix Experience praktisch nicht mehr existent war und Hendrix - neben dem immer noch treu ergebenen Drummer Mitch Mitchell - mit Session Musikern, Jam - Partnern sowie den beiden Mitgliedern seines zweiten Projekts Band Of Gypsys, Billy Cox und Buddy Miles, kollaborierte.

Die auf "People, Hell & Angels" zu hörenden Aufnahmen stammen aus diversen Studio - Sessions. Unüberhörbar ist dabei, Dass Hendrix nach neuen musikalischen Ausdrucksformen suchte. Sein Hang zu Experimenten kommt ebenfalls zum Ausdruck. Mit Cox und Miles wird der Archivreigen eröffnet. Der funky intonierte "Earth Blues" ist zwar leichte Kost, macht aber gleich Appetit auf mehr. Ein Hunger, der mit "Somewhere" gestillt wird. Mit Stephen Stills am Bass geht es gleich komplexer zu Werke. Hier wird wirklich progressiver Blues vorgetragen. Das Blues - Flagschiff "Hear My Train A Comin" wurde zwar schon in diversen Versionen beackert, in Begleitung von Cox und Miles wird daraus eine etwas schnellere und luftigere Version.

Äußerst interessant erschallt das experimentelle "Let Me Love You". Ein Rock - Fusion - Funkjam mit Saxofon, Orgel und Perkussion als Unterstützung zu Hendrix' Improvisationen.

Fasz schon Dancefloor - lastig in seiner Interpretation formt Jimi mit der Black - Musik - Truppe The Ghetto Fighters in "Mojo Man" einen feurigen Soul und überrascht mal wieder durch eine unglaubliche Viekseitigkeit.

Natürlich ist auf "People, Hell & Angels nicht alles über jeden Zweifel erhaben. Der abschließende "Villanova Junction Blues" muss ein Dasein als unwürdiger Rausschmeisser fristen, denn er wird nach einem vielversprechenden Beginn bach nicht mal zwei Minuten abrupt ausgeblendet.

Mitunter kann man sich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass z.B. die Drums an vielen Stellen sehr linear und verblüffend einwandfrei auf die heutigen Hörgewohnheiten angepasst worden sind. Wie viel davon - ganz zu schweigen von anderen Instrumenten und vielleicht sogar Gitarrenspuren - gänzlich neu eingespielt oder zusätzlich in das Archivmaterial hineineditiert worden ist, kann man ohnehin unmöglich feststellen.

Trotzdem ist "People, Hell & Angels" allemal gelungen. Altfans sollten sich nicht zu lange mit Fragen zur Nachbearbeitung quälen, sondern einfach die Musik genießen und Neues entdecken. Für den Neueinsteiger sei Eingangs alles gesagt.
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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cui bono?, 10. März 2013
Rezension bezieht sich auf: People,Hell & Angels (Audio CD)
„The first rays of the new rising sun“ ist mein neues Leben. Jeder kann seinen Beitrag leisten, und zwar nicht nur mit Geld. Ich weiß nicht, was in England passiert, aber der Gott in Amerika ist die Dollarnote. Diese Anzugtypen glauben an Geld und an sonst gar nichts. (Hendrix zum Melody Maker am 11. Januar 1969). [zitiert nach Shapiro 1983, S.441]

Diese neue, na ja, Kompilation wird dem musikalischen Werk von Hendrix keinen revolutionären Schub verleihen. Noch nicht einmal ein evolutionärer Beitrag ist zu erwarten. In den 70ern war es üblich, Musiker anderer Gruppen an den eigenen Sessions zu beteiligen. Man sehe sich einfach mal die Liste der Musiker an, die bei Electric Ladyland mitgewirkt haben. Und nicht nur für dieses Album integriert Hendrix andere Klangfarben, ob es jetzt eine Querflöte ist (Chris Wood), Glockenspiel oder Orgel (Winwood, Al Kooper) oder Saxofon (Smith). Also, etwas wirklich Neues ist das hier gebotene nicht. Und es ist noch nicht einmal von der Qualität, die bereits veröffentlichte Songs haben (Izabella, Earth Blues, Villanova Junction – um nur drei zu nennen).

Eddie Kramer hat sich inzwischen in einem Interview mit harmony central (newsletter 207) von diesem Album distanziert und die Hoffnung geäußert, dass dies nun das letzte „neue“ Album von Hendrix sein möge. Offenbar gibt es Differenzen zwischen Kramer und Jamie Hendrix über die weitere Vermarktung von Hendrix Titeln. Insgesamt erscheinen auf dieser Scheibe alternate takes, demos und Auszüge aus Probenmaterial von bestenfalls zweitklassiger Qualität. Interessant schien mir auch die Analyse von „Somewhere“ vorgestellt in einem amerikanischen Diskussionsforum, wo darauf aufmerksam gemacht wird, dass in diesem Song mit copy-and-paste gearbeitet wurde.

Als Hendrix Fan wird man diese Produktion vielleicht in die eigene Sammlung einreihen, so wie vor Zeiten schon „Crash Landing“, „War Heroes“, „Loose Ends“ oder „Voodoo Soup“, um nur einige posthume Verwertungen zu nennen. Als Einsteiger in das Werk von Hendrix ist man sicher mit den offiziellen, zu seinen Lebzeiten erschienenen und mit dem quasi autorisierten „First rays….“ einfach besser bedient.

Bedauerlich, dass bei der Produktion „Villanova Junction“ verstümmelt wurde. Denn offensichtlich stammt es aus der gleichen Session wie das vorzügliche (und 27 Minuten lange) „Villanova Junction Blues“, von dem mindestens die ersten 16 Minuten sensationell sind. Oder, warum nicht „Once I Had A Woman“, bei dem auch Stephen Stills mitspielt (beide erschienen auf „Am I Blue“ (purple haze records) und das ebenfalls weitaus besser ist. Denn bei einer Gesamtspieldauer von rund 50 Minuten wäre da ja noch einiges an Luft.

Ich bin sicher, dass aus dem Fundus der 859 dokumentierten Songs von Hendrix sich im 2 bis 3 Jahresrhythmus jeweils ein „neues“ Album zusammenstellen lässt. (Siehe Zitat von Hendrix weiter oben).

Der Sound der Scheibe ist im Übrigen vorzüglich.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 21. Century Blues, 3. März 2013
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: People,Hell & Angels (Audio CD)
Nein, es ist immer noch etwas Besonderes, wenn Aufnahmen von Jimi Hendrix erscheinen! Jetzt, quasi zum 70. Geburtstag, vierzig Jahre nach seinem Tod, hat die Erbengemeinschaft wieder einmal Material frei gegeben und unter dem Titel People, Hell and Angels auf den Markt gebracht. Es handelt sich um Aufnahmen, die in wechselnder Bandkonstellation in verschiedenen Studios eingespielt wurden und seitdem ein Konservendasein fristeten. Alle, die durch die Musik Jimi Hendrix' zu seinen Lebzeiten wachgerüttelt wurden und eine neue Welt entdeckten und seitdem für diesen Musiker und seine Musik schwärmen, sollten sich folgendes vor Augen führen: Bei People, Hell and Angels handelt es sich nicht um eines von Hendrix selbst autorisiertes Album, was zu seinen Lebzeiten eine große Bedeutung hatte. Damals war die Zeit der Konzeptalben, was Are You Experienced, Electric Ladyland und Axis. Bold As Love wie kaum andere Alben deutlich machten. Bei People, Hell and Angels sprechen wir von einzelnen Stücken, die in unterschiedlichen Studios zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgenommen wurden und die bis heute nichts verband.

Besonders bei der Begutachtung unveröffentlichten Materials wird immer versucht, Prognosen darüber anzustellen, in welche Richtung sich der Ausnahmemusiker wohl entwickelt haben mochte. Bei dem vorliegenden Album ist es eher hinderlich. Die 12 veröffentlichten Stücke zeigen vor allem zwei Seiten des Musikers. In Earth Blues, Somewhere und dem von ihm übrigens hinreichend bekannten (nicht in dieser Version) Hear My Train Coming, Bleeding Heart ist der Electric Blues zu hören, für den Hendrix neben seinen rockigen Superhits nach vielen Jahren der Ausblendung ebenso geschätzt war. In diesen Stücken wird die Tradition deutlich, der er entstammte und die den Namen Chicago als Markenzeichen in sich trägt wie keine andere, auch wenn der Mann aus Seattle sich fast nie dort aufhielt.

Let Me Move You sollte auf keinen Fall als Experiment missverstanden werden. Dabei handelt es sich um eine Aufnahme, die mehr an Hendrix' Lehrzeit auf dem Chitlin`Circuit in Bands wie der Solomon Burkes erinnert als alles andere, Rhythm & Blues mit Bläsern, gespielt in den überhitzten Joints der Südstaaten. Easy Blues, Crash Landing und Inside Out sind ebenfalls Einspielungen, die von ihrer Qualität über alles erhaben, aber auch nicht als Innovationen des großen Innovators missdeutet werden dürfen. Die beiden folgenden Tunes, Hey Gypsy Boy und vor allem Mojo Man heben sich deutlich von den bekannten Bluesqualitäten ab, es sind Wegweiser in eine neue Zeit des Blues. Selbst wenn man das Wissen um die Geschichte ausblendete würde vor allem Mojo Man, mit Bläsern und von Sänger Albert Allen perfekt inszeniert wie spätere Soulnummern, quasi eine Flaschenpost an James Brown, heute mächtig für Furore sorgen.

People, Hell and Angels ist eine Kollektion bisher unveröffentlichten Materials, das vor allem den Blueser Jimi Hendrix zum Vorschein kommen lässt. Dass er auch das war, war ebenso bekannt wie seine Wurzeln im Electric Blues und seine Bühnenlehrzeit beim Rhythm & Blues. Dass er auch in diesem Genre in der Lage war, alles auf den Kopf zu stellen, hat sich erst nach seinem Tod immer mehr verdeutlicht. Hendrix kam aus dem Blues und er war in der Lage, ihn über sich selbst hinaus ins nächste Jahrtausend zu spielen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Letztendlich bleibt Jimi ein Hör-Genuss (für Fans), 13. März 2013
Rezension bezieht sich auf: People,Hell & Angels (Audio CD)
Eins vorweg: In den Neunzigern hatte man sich mit den CD-Veröffentlichungen "Blues", "First Rays Of The New Rising Sun" und "South Saturn Delta" eher darauf konzentriert Jimi's Nachlass, der in den Siebzigern bereits mehr oder weniger qualifiziert auf den diversen Vinyl-LP's ("Cry of Love", "Rainbow Bridge", "War Heroes", "Loose Ends", "Crash Landing" und "Midnight Lightning") veröffentlicht wurde, aufzuarbeiten und neu zu veröffentlichen. Das konnte spätestens mit der Veröffentlichung der Box "The Jimi Hendrix Experience" als abgeschlossen betrachtet werden. Nun ein gutes Jahrzehnt später, dürfen wir uns über diverse Veröffentlichungen aus Jimi's umfangreichem Nachlass erfreuen, wobei es sich hier durchweg um einerseits alternative Versionen bereits bekannter Titel, als auch um zumindest auf CD noch nie erschiene Titel handelt. "Valleys Of Neptune" und die "West Coast Seattle Boy"-Box waren der Anfang, "People, Hell and Angels" ist die Fortsetzung dessen, und wer sich ein bisschen in Jimi's Nachlass auskennt, der weiß, dass Weiteres folgen wird. Dass hier nun alle gängigen Register der aktuellen Möglichkeiten eines modernen Studios gezogen werden, mehrere Takes ineinander kopiert werden usw., ist dabei doch völlig legitim, heutzutage arbeiten doch alle Musiker so, solange nachträgliches Overdubbing (aus historischen Gründen) unterbleibt.

Im Vergleich zur "Valleys Of Neptune"-CD, auf der es realistisch betrachtet tatsächlich nur 5 "neue" Titel zu hören gab, ist bei der ..., Angels"-CD das Verhältnis etwas besser: 12 unveröffentlichte Recordings, davon 7 Titel die zumindest vorher noch nie auf CD erschienen sind, 3 davon waren mir gänzlich neu.

"Somewhere" ist mit Sicherheit das Highlight der CD. Zuvor schon einmal in alternativer Fassung mit allerlei Overdubs auf Vinyl veröffentlicht, ist die hier vorliegende Produktion mit Steven Stills am Bass einfach ein Genuss. Eine weitere Fassung befindet sich auf der JHE-Box aus dem Jahr 2000.

"Crash Landing" und "Hey Gipsy Boy" sind mit Sicherheit weitere Perlen, auf die ich schon lange gewartete habe. Beide Songs wurden von Jimi zu anderen bekannten Songs weiterentwickelt und somit nie von ihm veröffentlicht, auch sie waren bereits in nachbearbeiteter Fassung auf Vinyl erhältlich.

"Hear My Train ..." und "Bleeding Heart" - nicht schon wieder, dachte ich mir. Beide Tracks sind in diversen Fassungen auf fast allen CD-Veröffentlichungen seit Mitte der Neunziger zu finden, u.a. auch auf der "Valleys ..."-CD. Ich muss jedoch sagen, dass mir diese beiden Versionen hier auf ..., Angels" tatsächlich am besten gefallen. Sie sind so wunderbar relaxed und wirklich gut gespielt und produziert.

"Earth Blues" und "Izabella" sind 2 Tracks, die schon auf der "First Rays ..."- CD zu finden sind, sie unterscheiden sich doch auffällig und sind sehr gefällig.

"Let Me Move You" und "Mojo Man" sind zwei interessante "neue" Tracks mit Bläser-Einsatz, Jimi (natürlich ganz stark) an der Gitarre, aber nicht am Mikrophone.

"Easy Blues" und "Inside Out" sind ebenfalls (fast) "neue" instrumentale Tracks, jedoch ganz ehrlich, auch wenn Jimi an der Gitarre glänzt, das waren doch lediglich Jam-Sessions, mit denen sich die Musiker warm spielten. Ich weiß nicht, ob man das wirklich braucht. Pausenfüller maximal. Für Fans. Eine kürzere Version vom "Easy Blues" war bereits auf dem rein instrumentalen Vinyl "Nine To The Universe" aus dem Jahr 1980 zu finden.

"Villanova Junction Blues" hätte das 2. Highlight der CD sein können, aber wenn man sich gerade zurück gelehnt hat, wird der Track bereits nach weniger als eineinhalb Minuten mit einer so genannten Schweineblende abgewürgt. Wer den Track kennt, der weiß, dass da noch viel mehr kommen könnte. Also, so bitte nicht ! Dann lieber gar nicht.

Insgesamt gefällt mir das Album aber gut (besser als "Valleys ..."), es ist von der Produktion her sehr rund und gelungen. Ein Album aus den beiden letzten CD's wäre natürlich besser gewesen, aber ich denke, der Fan wird hier schon gut bedient, für die Laufkundschaft ist es aber eher nichts.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von wegen "Resteverwertung", 6. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: People,Hell & Angels (Audio CD)
Diese Platte ist einfach gut. So funky hat man Hendrix selten gehört. Allein "Somewhere", "Let me Love" (geht unglaublich ab und zwar nicht nur wegen Hendrix; insbesondere der Gesang ist super), "Mojo Man" und der jazzige Style von "Easy Blues" (mit phantastischem Solo!) lohnen den Kauf. Außerdem ist die Klangqualität außerordentlich gut. Das hier mancher von Geldmacherei spricht, erscheint in keinster Weise nachvollziehbar. Das Geld ist gut angelegt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jimis Nachlass scheint einfach unerschöpflich..., 27. März 2013
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: People,Hell & Angels (Audio CD)
Was soll man zu Jimi Hendrix sagen? Legendärer gehts nicht mehr. Blutjunger schwarzer Linkshänder, drei bahnbrechende Studioalben, eine brennende Gitarre in Monterey, die zerfetzte Nationalhymne bei Woodstock, sagenumwobene Liveauftritte, ein halbfertiges viertes Album, ein überraschender, viel zu früher Tod und ein unüberschaubares Archiv voller unveröffentlichter, unfertiger und unausgegorener Aufnahmen. Dazu noch ein Erbstreit zwischen der Familie und einem umstrittenen Plattenproduzenten, welcher wenig Ehrfurcht vor dem musikalischen Erbe des Verstorbenen zeigt. Was, wenn nicht das, ist der Stoff für eine Legende? Inzwischen hat die Familie die Schlüssel zum Archiv und bemüht sich um eine würdige Aufarbeitung. Seitdem sind die Alben "First Rays of the new rising Sun", "South Saturn Delta" und "Valleys of Neptune" erschienen. Insbesondere erstgenanntes Album ist sehr nah an einem quasi- authentischen posthumen vierten Studioalbum dran, alle weiteren besitzen naturgemäß mehr Jam- und Sessioncharakter als beispielsweise das hochproduzierte "Ladyland".

Denn die Luft für gänzlich neue Perlen in vorzeigbarer Qualität wird langsam dünn. Ist ja klar, dass der Siebenundzwanzigjährige keine zehn fertigen unveröffentlichten Alben in seinem Studio rumliegen hatte. Was nun tun? Entweder veröffentlicht man bislang unbekannte Versionen bekannter Songs, man veröffentlicht bislang unbekannte Songs und Sessions in halbfertigem Zustand und schwachem Sound - oder man bearbeitet das Material nach. Angefangen von Remastering und Remixing über Cut- and- Paste bis zu nachträglich zugespielten Begleitinstrumenten hat das Hendrix- Material schon so einiges erlebt. Seit Eddie Kramer das Archiv verwaltet, kann man davon ausgehen, dass alle Teile der Aufnahmen authentisch aus dem Hendrix- Nachlass stammen, jedoch zusammengeschnitten wurden, um ein qualitativ bestmögliches Produkt zu erhalten. Wo und wieviel genau geschnitten, geklebt und gemixt wurde, will man vielleicht gar nicht wissen. Ebensowenig, ob Hendrix im Überlebensfall überhaupt ein Album im Stil und Sound von "People, Hell and Angels" gemacht hätte. Doch das Ergebnis klingt ordentlich und authentisch, und das ist für mich als Hörer das Wichtigste.

Für Neueinsteiger ist diese CD natürlich nicht gedacht. Hier sollen diejenigen angefixt werden, welche die drei zu Lebzeiten erschienenen Originalalben bereits besitzen. Zwei Titel von "First Rays" und zwei von "Valleys of Neptune" wiederholen sich (jedoch in anderen Versionen), Besitzer der drei offiziellen Alben entdecken jedoch ausschließlich neuen Stoff in guter Qualität. Interessanterweise klingt die E- Gitarre über weite Strecken überraschend clean - deutlich weniger fuzzverzerrt als erwartet. Die meisten Stücke wurden mit der "Band of Gypsys" eingespielt, dazu kommen diverse Sessionmusiker. Bei "Mojo Man" spielt Hendrix mit den Ghetto Fighters; dort und bei "Let me move you" wirds auch mal funkig. Also vier Sterne für ein Album, das Jimi selbst wohl nie in dieser Form gemacht hätte, welches aber insgesamt durchaus überzeugt.
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5.0 von 5 Sternen Jimi Hendrix People, Hell & Angels, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: People, Hell & Angels (MP3-Download)
Zu dem Album gibt es nicht viel zu sagen, weil es was für Hendrix-Fans ist. Es ist sehr gut bearbeitet und klingt fantastisch, ich liebe es.
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5.0 von 5 Sternen People Hell and Angels-J.H., 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: People,Hell & Angels (Audio CD)
Alles bestens
J.H. is to music and musicians
what J.C. is to Christians and
There are no words to express
over this ingenious, outrageous
and beyond all spheres musicians
Just phenomenal
Buy it
m.d.s.
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5.0 von 5 Sternen Hendrix' Zeitreise, 21. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: People,Hell & Angels (Audio CD)
Liebe Leser, liebe Leserinnen, lassen wir heute einmal die aktuellen Radiosender und VIVA-“Musik“-Produktionen beiseite und beschäftigen uns stattdessen mit dem, wofür diese Medien geschaffen wurden: Musik. Das am 5. März 2013, von Sony Music Entertainment, veröffentlichte Album „People, Hells & Angels“, von dem 1970 verstorbenen Jimi Hendrix, beinhaltet 12 bisher unveröffentlichte Aufnahmen.
Diese wurden neu abgemischt und teilweise um zusätzliche Musiker ergänzt. Zeitlos und als eine der größten Vertreter der 70er Ära, wirken diese Blues-, Psychedelic-, Funk-Rock- Stücke wie eine Zeitreise, zurück zur Wahrheit.
Von schnellen, funkigen Bluesnummern, bis hin zu traumartigen, ruhigeren Nummern, ist die gesammte CD ein Zeichen dafür, wie viel dieser Mann uns auf Erden zu bieten hatte. Möge er jetzt gerade zwischen Engeln rocken.
Während ältere Aufnahmen, bspw. „Purple Haze“, für nicht Gitarristen oder wenig psychedelisch angehauchte Hörer teilweise etwas anstrengend zu Hören sind, verfolgt dieses Album einen einfacheren Soundstil.
Einige Stücke sind rein instrumental und die Instrumente verfolgen einen klaren, naturgetreuen Sound. An dieser Stelle möchte ich darauf verzichten, näher auf die eigentliche Musik einzugehen. Wer Jimi Hendrix' Musik kennt und liebt, hat diese Scheibe spätestens jetzt bereits eingeschmissen.
Anmerkung: An All die Kids dadraußen, die mit Katy Perry & Co aufwachsen. Schön und gut, aber kauft euch jede Jimi Hendrix Platte, pronto! Das Herz der Ohren und der Liebe zur Musik hat vorher nicht richtig gepocht.
Denn vielmehr geht es mir um den Flair und die Nachricht, die ich in dieser Musik zu erkennen vermag.
Menschen, bleibt eurer Liebe zur Musik und allem drumherum treu.
„People, Hells & Angels“ passt in keinster Weise in die Reihe, aktuell neuer produzierter Alben.
Es wurde größte Rücksicht auf die Zeit genommen, in der das Material entstanden ist, um 1969.
Wer weiß, wie diese Platten geklungen hätte, hätte Jimi persönlich sie zuende gebracht. Sie bringt ihm aber alle Ehre.
Unübertreffbare Musik, die von purer Ehrlichkeit und elektrischer Liebe zeugt. Danke Jimi Hendrix. R.
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4.0 von 5 Sternen immer mal wieder etwas Neues, 14. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: People, Hell & Angels (MP3-Download)
Als "alter" Jimi Hendrix Fan dachte ich immer alles von ihm schon vor vielen Jahren zu haben. Aber immer mal wieder taucht dann etwas Neues auf. Oft war ich allerdings in den letzten Jahren dann enttäuscht. So habe ich diesmal auch lange gezögert. Wie sich jetzt herrausstellte nur zum Teil zu Recht. Denn die "Platte" ist eine interessante Zusammenstellung mit vielen nicht so bekannten Werken von Jimi Hendrix. Nicht alle finde ich persönlich wirklich absolut top, aber doch gut genug, um sie sich anzuhören und allemal spannend, wenn man einige Jahre mal keinen Hendrix mehr gehört hat!
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