Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen30
3,8 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Als Erstes der Hinweis, dass die Verlinkung von Amazon unter diesem Produkt, fehlerhaft ist.

Hier handelt es sich um die 3-teilige Fassung der Verfilmung, e r s t m a l s in digitaler Aufbereitung.
Enthalten sind im Gesamtpaket: - 4 - DVD -

Die Verfilmung in drei Teilen auf DVD 1 - 3 .

Bonusmaterial : Die komplette Filmversion, also, die geschnittene, gekürzte Fassung.

Interview mit W. Geißendörfer beides auf DVD - 4 - .

Das Ergebnis ist insgesamt herausragend, wenn man die Schwierigkeiten bedenkt, dieses genialische Buch zu verfilmen.
Die Langfassung bietet das komplexere Bild, längere Szenen vermitteln mehr Atmosphäre, bieten dialogisch wesentlich mehr und das ist entscheidend für das Gesamtbild.

Die handelnden Personen sind bis in kleinste Nebenrollen mit großartigen Schauspielern geradezu ideal besetzt. Die Charaktere werden ungemein hautnah und echt, exemplarisch herausgearbeitet, so dass man schon von Verkörperung sprechen kann. Die bildliche Umsetzung hat eine morbid, magisch ambivalente Ebene, die den Gesamtcharakter des Buches trifft.

Insgesamt ganz großes Literatur- Kino.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2008
Ich habe die Fernsehversion (den ungekürzten Zweiteiler) vor vielen Jahren gesehen und war dermaßen beeindruckt, daß ich das Buch lesen mußte, was ich mittlerweile sehr oft wiederholt habe. Den Fernsehzweiteiler hatte ich auf Video und liebte ihn, daher lag es nah, sich den Film auf DVD zu wünschen, als der Videorekorder dem DVD-Player weichen mußte.

Wie enttäuscht ich war, als ich feststellte, daß die DVD gnaden- und sinnlos gekürzt wurde, kann ich kaum in Worte fassen! Gleich am Anfang fehlt die beklemmende Trinkszene bei der Ankunft Castorps im Sanatorium, 'totaaaal anämisch!') die den Grundstein für seine so langwierige, wenn auch nicht erkennbare Krankheit legte, die Seancen fehlen (wie soll man bitte sonst die Blicke Krokowskis zum Medium, das uns so völlig unbekannt ist, verstehen?), und der Zeitfaktor, der ja das eigentlich Beklemmende an der ganzen Geschichte ist, geht total verloren. Auch die im Buch so ausgedehnten Diskussionen Settembrinis mit Naphta wurden irgendwie entkernt und auf ein paar Minütchen abgekürzt. Ich bin enttäuscht.

Dennoch: Daß eine Verfilmung (egal, ob TV oder gekürzte DVD) niemals an dieses Meisterwerk der Literatur herankommen kann, dürfte auch dem Letzten klar sein. Aber die Stimmung ist ungemein gut getroffen. Ich mag die Darsteller - ja, auch den Darsteller des Castorp, wie offenbar die wenigsten unter den Rezensenten -, die Landschaft, die geliebte Routine, die Ablenkungen (naja, die fehlen bei all den Verkürzungen), und so ist der Film für mich dennoch sehr schön. Daher vier Sterne, wenn auch mit verkrampftem Lächeln gegeben.
22 Kommentare|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2003
Wer sich die sehr interressante Dokumentation über die Entstehung des Filmes - ein wahres Mamutprojekt - anschaut, wird schnell begreifen, daß man mit den Machern nicht zu hart ins Gericht gehen darf - v.a. wenn man bedenkt, daß zu den ersten Drehversuchen 1929 der Autor selber meinte, daß man verzichten werde(Bericht darüber ist Teil der Dokumentation), weil die Aufgabe zu hohe Anforderungen stelle. Das beste ist natürlich immer das Buch - wer wüßte das nicht; doch im Ganzen finde ich den Film eigentlich recht gelungen. Daß er verkürzen muß, liegt in der Natur der Sache und ist insofern nicht angreifbar. Weitaus besser allerdings als diese filmische Umsetzung, ist das 2000 erschienende Hörspiel(10 CD's), das sicher ungleich besser ist, weil Sprache eben mehr kann als das Auge auch nur zu erahnen vermag. Gerade wer an der Sprache des Meisters hängt und sich den Dialogen hingeben will, die ja doch eben vorgegebener Bilder nicht bedürfen, sollte auf jeden Fall auch dazu greifen, denn ich meine nicht zu weit zu gehen, wenn ich für meinen Teil feststelle, daß das Hörspiel den Film bei weitem übertrifft, ja ihn überflüssig macht.
0Kommentar|34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2013
Thomas Mann in großartiger Wiedergabe. Neben Rod Steiger ein beachtenswerter Auftritt von Christian Blech. Allen Liebhabern von Thomas Mann zu empfehlen!!!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. November 2007
Ich habe den Film als Paarundzwanzigjähriger im Kino gesehen und fand ihn toll. Das war in einer Lebensphase in der man wohl auch sehr empfänglich ist für diese intellektuell angefüllte Todesnähe. Am Buch selbst bin ich damals gescheitert. Das philosophische bis physikalische Spiel mit der Zeit ist mir auch verborgen geblieben. Inzwischen habe ich das Buch gelesen und es wurde eins meiner Lieblingsbücher. Was der Film davon umsetzt ist ziemlich werktreu. Die Zeitthematik blitzt auch ab und zu mal durch, aber ist vielleicht in der knappen Zeit(sic) nicht befriedigend umsetzbar. Was mich ein wenig stört ist der gestelzte Christoph Eichhorn, was mich massiv stört der rumbrüllende Fremdkörper Rod Steiger. Wunderbar dagegen Flavio Bucci als Settembrini. Ebenso immer noch die lauschig-morbide Atmosphäre.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2009
Da ich nur die 2,5 stündige Fassung gesehen habe, und leider bisher nicht dazu gekommen bin, mir die sechsstündige Fernsehfassung anzuschauen, vermag ich mir über letztere kein Urteil zu bilden.
Dasjenige über die hier vorliegende Fassung fällt jedoch zwiespältig aus. Die Auswahl der Darsteller und die Ausstattung finde ich insgesamt gelungen. Allerdings muss ich mich auch einem meiner Vorrezensenten anschließen, der schrieb, man habe teilweise den Eindruck, sich nicht in einem Sanatorium sondern in einer Irrenanstalt zu befinden. Das dargebotene Schauspiel artet dann doch ein paar mal zu oft und zu schnell in hysterisches Gekreische aus, was ich doch arg übertrieben finde. Auch geraten Settembrini und Naphta durch die Kürze der Filmzeit leider zu bloßen Randfiguren, obwohl sie doch im Roman eine entscheidende Rolle spielen. Deshalb würde ich im Zweifelsfall empfehlen, sich entweder gleich die Langfassung anzusehen oder aber sich lieber gleich die hervorrragende Hörspielfassung mit u.a. dem großartigen Udo Samel als Erzähler zuzulegen.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. August 2005
Ein Roman von 900 Seiten, voller subtile psychologischen Entwicklungen, Dutzende von Charactere, und ausführigen filosofischen Auseinandersetzungen, zusammenpressen in einem Film von nicht zweieinhalb Stunden? Es scheint im voraus klar dass sowas unmöglich ist, und dieser Versuch beweist es, leider. Ich glaube auch nicht, dieser Film wäre einem, der das Buch nicht gelesen hat, verständlich.
Dennoch hätte nicht soviel schief gehen müssen als hier der Fall ist. Im Roman ist Der Berghof anfangs ein verführerischer, bezaubernder Ort. Im Film aber gleicht das Sanatorium eher eine Irrenanstalt. Die kleine Marusja, so Mann, 'kichert' hinter ihr Taschentuch; im Film aber lacht sie andauernd wie eine Hysterikerin, was es nicht leicht verständlich macht warum der förmliche Joachim sich in ihr verlieben würde. Es ist nur ein Beispiel vom Schmieretheater das der ganze Film überherrscht: viel zu laut, viel zu agitiert, und manchmal unglaublich amateuristisch. Selbst Rod Steiger, der beabsigte Publikumsmagnet, weiss aus Peeperkorn nicht mehr zo machen als ein verrückter alter Mann der andauernd schreit, so dass es etwas lächerlich wirkt wenn Hans Castorp sich zu ihm setzt und ihm sagt, wie sehr er ihn bewundert. Peeperkorn hat drei Kapitel im Buch, ist aber im Film verhältnismassig viel länger anwesend, Zeit in Anspruch nehmend die man besser für andere Szenen benutzt hätte (zum Beispiel, die beklemmende Seance in Krokowski's Büro, die im Film fehlt). Castorps Beziehung zu Clavdia Chauchat ist gleichfalls ausvergrössert um die Anforderungen einer Hollywood Lovestory gerecht zu werden, und verliert jede Subtilität. Clavdia erscheint hier nicht wie eine mysteriöse Präsenz, doch eher wie eine zügellose Kurtisane. Joachim, dagegen, wird im Film fast vergessen, und obwohl sein Tot eins der rührendste Stellen des Buches darstellt, stirbt er hier fast beiläufig. Alexander Radszun scheint mir auch nicht die richtige Wahl um Castorps Vetter dar zu stellen; dieser Jaochim ist zu alt, zu deprimiert, und keineswegs der schöner Mann den im Buch beschrieben wird.
Castorp selbts is aber der grösste Fehlschlag im Rollbesetzung. Eichhorn gibt uns kein einziger Anhaltspunkt um mit ihm zu sympathisieren; dieser Castorp schnauzt jeder an und ist unglaublich arrogant. Glaubwürdig als Mensch ist er allenfalls nicht, und es ist manchmal fast peinlich, Eichhorns Spiel an zu sehen.
Naphta und Settembrini, zum Schluss, geraten kaum überm Nivo des karikaturalen hinaus, und die Prinzipien über die sie sich streiten bleiben nur Nebensache, so dass das endliche Duell ein völliger Nonsequitur ist.
Die Verfilmung wirkt im ganzen auch zu eng: die Natur und die Ewigkeit sind Zentralthemen der Roman, dennoch sieht man im Film kaum die Bergen, und hat man es nicht verstanden den Zeitverlauf auf einigerlei weise spürbar zu machen (man benutzt dazu die schwache Lösung einer Erzählerstimme).
Gibt es da gar nichts gutes, denn? Doch. Die Ausstattung ist richtig gut gelungen, das heisst, alles sieht fasst genau so aus wie ich's mir beim lesen vorgestellt hatte. Und Hans Christian Blech ist vorzügluch in seiner Rolle als Hofrat Behrens. Ein unbeabsigter vorteil dieses Films ist aber, das er im ganzen so schlecht ist, das er weder die Erinnering am Buch noch das Vergnügen am (wieder) lesen verderben wird.
22 Kommentare|47 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2016
Schneller Lieferung, sehr gut bearbeitete Fassung.
Besonders gut, dass die vollständige Fernsehfassung rekonstruiert wurde.
Die Filmfassung hält sich weitgehend an das Buch und kommt ihm atmosphärisch nahe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2016
aber die Bildqualität der DVD finde ich doch reichlich schlecht...bis kurz vor grottig. Sieht aus, als wäre das ganze von einem VHS -Video kopiert. Recht unscharf und die Farben sind auch mau.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2003
Ich habe das Buch insgesamt 3x gelesen und bin mit recht hohen Erwartungen auf die filmische Umsetzung zugegangen.
Das einzige, was dem Roman nur annähernd nahe kommt sind Kulisse und Ausstattung.
Der Film ist viel zu laut, zu theatralisch, zu verkürzend. Eine wirkliche Enttäuschung in der mir auch besonders die überaus bescheidenen schauspielerischen Leistungen unangenehm aufgefallen sind. Anscheinend überwiegend Schauspieler von der Bühne, die es überhaupt nicht verstanden haben, die feinen Zwischentöne und feingewobenen persönlichen Beziehungen, die den Roman so phantastisch machen, umzusetzen, ja nur annähernd abzubilden.
Insgesamt, kurz gesagt: Wer das Buch gelesen hat unbedingt Finger weg. Lasst Euch nicht die Eindrücke des Buches durch dieses Junkfood zerstören !!
Und die die das Buch nicht gelesen haben, hätten für Ihr Geld auch wesentlich besseres verdient.
0Kommentar|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden