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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grossartiges Werk .... ein wahres Must-Read
HALLO IHR SÜSSEN BÜCHERMÄUSE

Mein Buchtipp für euch , ist heute ein Roman der besonderen Art .....

434 Tage

von

Anne Freytag

** Anja ist erfolgreich, sie ist glücklich verheiratet, sie hat ein gutes Leben.
Zumindest denkt sie das,

bis sie auf einer Geschäftsreise...
Vor 14 Monaten von sabine creutz von daisyandbooks veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seitensprung
Ich fand das Thema an sich sehr interessant. Eine Frau trifft nach vielen Jahren ihre große Liebe wieder und beginnt, obwohl sie verheiratet ist, eine Affäre mit dem Mann aus ihrer Vergangenheit.

Was das Buch schwierig zu lesen macht, sind die vielen Zeitsprünge. Oft wird aus der Vergangenheit berichtet. Leider wechselt das Buch mitten im...
Vor 17 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grossartiges Werk .... ein wahres Must-Read, 27. September 2013
Rezension bezieht sich auf: 434 Tage (Taschenbuch)
HALLO IHR SÜSSEN BÜCHERMÄUSE

Mein Buchtipp für euch , ist heute ein Roman der besonderen Art .....

434 Tage

von

Anne Freytag

** Anja ist erfolgreich, sie ist glücklich verheiratet, sie hat ein gutes Leben.
Zumindest denkt sie das,

bis sie auf einer Geschäftsreise unerwartet Julian in die Arme läuft.

In diesem Moment ahnt Anja noch nicht, dass nach diesem
Wiedersehen nichts mehr so sein wird, wie es war.

Sie ahnt nicht, dass dieses Begegnung ihr gesamtes Leben ändern wird.

Nur leider nicht unbedingt so, wie sie
sich das vorgestellt hat .**

Wie soll ich ein Buch beschreiben , das ich nach dem Ende im Schoss liegen hatte und einfach sprachlos war ?

Ein Buch das mich so in seinen Bann zog und bis zur letzten Seite fesselte ?

Anja - fast 10 Jahre mit Tobias verheiratet , führt eine solide und ruhige Ehe . Sie ist in ihrem Job mehr als erfolgreich ,

aber auch viel auf Reisen .

Und auf einer solchen trifft sie ihren Exfreund Julian wieder .

Den besonderen Ex , den fast jede von uns Frauen hat und niemals vergisst .

In Rückblenden erzählt uns Anne Freytag vom kennen und lieben lernen der Beiden .

Sie zeigt uns Anjas und Julians gemeinsame Vergangenheit , beschreibt den Beginn einer ganz besonderen Liebe ,

aber leider auch ihr trauriges Ende .

Wir lernen Tobias kennen - der Ruhige , Sanfte .

Ihr Halt , ihr Hafen.

Aber in den Moment wo Julian ihr gegenübersteht , durch reinen Zufall am selben Ort ist wie sie ,

kann sie ihm nicht widerstehen .

mit Beginn dieser Affaire , ändert sich ihr ganzes Leben - mehr als sie ahnt ......

Warum ich Anja mochte , obwohl sie fremdgeht ?

Es lag an der unheimlich realen Art , wie Anne Freytag ihr Seelenleben beschreibt .

Dieser Selbsthass , dieser Ekel vor sich selbst ,

aber auch der innere Dämon , der nur lächelt und sich schon auf das nächste Mal freut .

All dies konnte ich nicht nur verstehen , sondern förmlich spüren.

Anja liebt ihren Mann - aber je mehr ich von Julians und ihrer Vergangenheit erfuhr ,

je besser konnte ich nachvollziehen , warum sie ihm nicht widerstehen konnte .

Die kleinen Zeitsprünge die die Autorin eingearbeitet hat , bringen dir die Beziehung der beiden Figuren wirklich nahe .

Natürlich wollte ich zu Beginn das sie bei ihrem Ehemann bleibt ,

wollte sie schütteln und sagen : Komm schon , mach nicht alles kaputt was ihr euch aufgebaut habt ,

nur wegen gutem Sex .

Aber es kommt ein Punkt , da ändert sich einfach alles ....

Mehr will und kann ich euch über den Roman nicht verraten.

Ich bin verliebt ... ins Buch und die Autorin .

Bei stöbern hab ich dieses Zitat gelesen :

** Wenn auf diesem Buch Nicholas Sparks stehen würde , wäre es ein Millionenseller **

Und dem kann ich ABSOLUT nur zustimmen.

Anne Freytags Schreibstil ist nicht nur mitreissend und fesselnd , sie lässt Bilder in deinem Kopf entstehen und nimmt dich mit auf eine Reise , deren Ende du nicht erahnen kannst .

Unglaublich rasant geschrieben und packend bis zur letzten Seite .

Eine Dreiecksbeziehung wie sie passieren kann , erzählt ohne Kitsch und Bla Bla .

Anne Freytag kommt zum Punkt und und spart sich überflüssiges Geschnörkel .

Ihr werdet mit leiden , mit lachen und spätestens an den ** Briefen ** werdet ihr , genau wie ich , mit weinen .

Ein grossartiges Werk und

deshalb von mir 5 von 5 Teddytatzen mit extra Sternchen

für ein Buch das kein Lesetipp sein sollte - sondern eher Pflicht .

Ein wahres Must-read .

SABINE
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundersame Wege, 16. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 434 Tage (Kindle Edition)
Hier gibt es die Geschichte einer Dreiecksbeziehung, wie sie wirklich passiert sein kann.
Ein absolut tolles Buch, dem ich gerne 5 Sterne gebe. Menschen denken, sie hätte mit jemanden und den Gefühlen abgeschlossen, doch bekanntlich sieht man sich immer zweimal.
Das Buch ist sehr real geschrieben. Die Gefühlswelt ist exakt beschrieben. Es wird aufgeführt, wie chaotisch sie sein kann. Die wirren Gedanken, die im Kopf passieren. Hier die Eichhörnchen und die Dämonen, woanders sind es Engelchen und Teufelchen ;-) Die Schmerzen, die Liebende erleben können; super beschrieben. Der Leser leidet mit. Versteht den einen, leidet aber auch mit dem anderen und möchte in keiner Haut stecken. Fragt sich immer wieder, was in dem anderen vorgeht. Und ist erstaunt, was er zu lesen bekommt, mit dem teilweise gar nicht gerechnet wird.

Worauf jeder in diesem Buch auch wieder gestoßen wird: Wie wichtig es ist miteinander zu reden.

Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel schreiben, weil sonst zu viel verraten wird. Ich kann nur sagen: Viel Spaß beim Lesen und rechnen Sie damit, dass Sie nicht aufhören können zu lesen. :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Demontage einer Frau, die sich selbst belügt, 10. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 434 Tage (Kindle Edition)
Klappentext:
Anja ist erfolgreich, sie ist glücklich verheiratet, sie hat ein gutes Leben. Zumindest denkt sie das, bis sie auf einer Geschäftsreise unerwartet Julian in die Arme läuft. In diesem Moment ahnt Anja noch nicht, dass nach diesem Wiedersehen nichts mehr so sein wird, wie es war. Sie ahnt nicht, dass dieses Begegnung ihr gesamtes Leben ändern wird. Nur leider nicht unbedingt so, wie sie sich das vorgestellt hat.

Die Autorin:
Anne Freytag liebt Geschichten (vor allem, die, die das Leben schreibt), spannende Charaktere und erschafft diesen gerne einen eigenen kleinen Kosmos. Sie sagt sich gerne, dass ihre Romane Geschichten sind, die auch das Leben schreiben würde (wenn es die Charaktere wirklich gäbe). Das Genre ist ihr dabei egal. Ein Held muss authentisch sein. Ist er es nicht, ist er kein Held. Es gibt noch viele Charaktere - die meisten wurden noch nicht geboren, sie rumoren lediglich als Ideen in ihrem Hirn.

Meine Meinung:
Anja, eine erfolgreiche Geschäftsfrau, verheiratet mit dem Architekten Tobias, abgesichert und eigentlich glücklich, zumindest nach außen, trifft ihre Jugendliebe Julian wieder. Zuerst schreit in ihr alles danach, dass sie so schnell wie möglich flüchten soll, denn sie hat Jahre gebraucht, um ihn zu vergessen, aber da gibt es ihren inneren Dämon, der genau wie Anja, diesen Mann nicht aus dem Herzen und den Gedanken freigegeben hat. Beide stürzen sich in eine leidenschaftliche Affäre, fliehen vor der Realität, die sie jedoch schmerzhaft einholt.

Der Roman wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Durch einige Rückblicke und der Gegenwart. Ich fand mich gut zurecht, weil es meiner Meinung nach übersichtlich war, aus welchem Lebensabschnitt gerade berichtet wurde.
"434 Tage" geht unter die Haut, weil es genau so tausende Male im wahren Leben geschieht, dass man auf Grund seiner Wahrnehmung, Ängsten und aus Skepsis Entscheidungen trifft, die das gesamte Dasein beeinflussen. Ob nun positiv oder negativ, sei dahingestellt; wobei es hier dramatisch ist, was alles passiert.

Anja ist eine Frau, die nicht den einfach Weg geht, die selbst bestimmen will, wo es lang geht, ohne sich dabei bewusst zu sein, dass sie somit ihr Leben derart abschätzig beeinflusst, dass es schon weh tut. Auch macht sie sich um ihre Mitmenschen, sprich, um ihre große Liebe Julian und ihren Mann, mit dem sie seit zehn Jahren verheiratet ist, keine allzu großen Gedanken. Sie lebt in der Vergangenheit, gesteht sich Gefühle und Schwächen nicht ein. Das ist ihr Manko, das sie in die Tiefe zieht. Und deswegen ist das Ende nicht überraschend, auch wenn es tragisch ist.

Julians Briefe gingen mir sehr nahe, überhaupt versteht es Anne Freytag, sehr emotional zu schreiben. Jeder Augenblick, jeder Gedanke, jede Zwiespältigkeit dringt ins Bewusstsein ein, sodass man selbst hinterfragt, wie man gehandelt hätte. Und auch hier ist die Botschaft klar: Miteinander reden, denn das kommt oft viel zu kurz.

Kein einfaches Thema, das glaubhaft erzählt wurde, authentische Figuren und eine dramatische Geschichte, um eine Frau, die sich selbst jahrelang belogen hat und die Konsequenzen tragen muss.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeisterung!, 17. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 434 Tage (Kindle Edition)
Ich bin total begeistert von diesem Buch!!Es hat mich so gefesselt, dass ich es in einem Tag durchgelesen habe und nicht weg legen konnte!Die Geschichte ist so echt und so aus dem Leben gegriffen - es könnte die Geschichte von jedem von uns sein!Die Emotionen sind toll beschrieben und die Sprache der Autorin ist wirklich wunderschön - eine tolle und sehr treffende Wortwahl!Man fühlt mit den Figuren im Buch mit und identifiziert sich mit ihnen! Einfach eine Freude zu lesen!!Ich kann dieses Buch zu 100% empfehlen! Unbedingt lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eiskalt erwischt, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: 434 Tage (Taschenbuch)
Eigentlich wollte ich nach der Leseprobe, die ich mir auf meinen Kindle geladen hatte, zuerst gar nicht weiterlesen. Nicht etwa, weil mir der Schreibstil von Anne Freytag nicht gefallen hätte - das hat er von Anfang an -, sondern weil ich glaubte, mich mit einer Ehebrecherin als Protagonistin nicht ausreichend identifizieren zu können, um den Rest des Buches genießen zu können. Irgendetwas brachte mich aber dennoch dazu, es zu erwerben - vielleicht war es doch eine Ahnung dessen, was ich sonst verpasst hätte. Einmal komplett heruntergeladen, zog mich die Geschichte vollständig in ihren Bann und ich las sie an einem Wochenende durch. Dabei litt ich zuerst mit Tobias, dem Ehemann, später mit Julian, dem Geliebten - und schließlich doch noch mit der Protagonistin Anja, denn nichts ist so, wie es am Anfang schien. Das Ende erwischte mich eiskalt und beschäftigte mich noch eine ganze Weile. Mit so einem Schluss hätte ich nie im Leben gerechnet und genau das liebe ich an guter Literatur - überraschende Wendungen, die einem die Kinnlade herunterklappen lassen. Anders als manch anderer Rezensent hier wünsche ich mir keine Fortsetzung des Romans - auch wenn eine solche je nach Interpretation der Schlussszene sicherlich möglich wäre -, denn so, wie er ist, ist er für mich perfekt und sagt alles.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein herausragendes Buch, 19. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 434 Tage (Kindle Edition)
Der etwas sperrige Titel konnte mich schließlich doch nicht abschrecken - zum Glück, denn dieses Buch ist nicht nur mitreißend komponiert, sondern auch sehr gut aufgeschrieben. Man merkt, dass hier jemand mit Erfahrung schreibt. Und zwar nicht nur mit Schreiberfahrung. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Liebesroman gelesen habe, der so klar und unerbittlich die Realität einfängt. Kein anderes Ende wäre möglich gewesen.

Erzählt wird die Geschichte der erfolgreichen Geschäftsfrau Anja, die auf einer Geschäftsreise zufällig ihren Ex-Freund wiedertrifft. Sie beginnt mit ihm eine leidenschaftliche Affäre, wovon Anjas Ehemann nichts ahnt. In kunstvollen Verblendungen der Zeitebenen erfährt man viel über die drei Akteure, jeweils aus der Perspektive von Anja erzählt. Das ist handwerklich so perfekt gemacht, dass man nie den Faden verliert und stattdessen die Seiten quasi in sich hinein frisst. Obwohl es eine Geschichte ist wie viele Geschichten (viele Mißverständnisse, Enttäuschungen und Sprachlosigkeiten führen schließlich ins ganz große Unglück), weiß die Autorin sie so zu erzählen, dass man völlig gefesselt ist. Und erschüttert über das Ende, gerade weil es so nah dran ist an der Realität.

Wenn auf diesem Buch Nicholas Sparks stehen würde, wäre es ein Millionenseller. Unbedingte Kaufempfehlung, mir ist schleierhaft, wieso der Buchmarkt diese Autorin noch nicht entdeckt zu haben scheint.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd, berührend, ehrlich – das ist Anne Freytag!, 15. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 434 Tage (Kindle Edition)
Es gibt wirklich nur eine Handvoll Bücher, bei denen man auf den ersten Blick weiß, dass man sie lieben wird. “434 Tage” ist solch ein Buch. Für mich ist das Cover eines der schönsten, die ich je gesehen habe und auch der Titel hat mir auf Anhieb gefallen, weil er so wunderbar kryptisch ist. “434 Tage” kann alles und genau das ist es, was mich an dem Roman so reizt. Das Covermotiv ist unbeschreiblich schön: ein wunderschöner, halbnackter Frauenkörper auf einem Bettlaken, der sich auf der Rückseite des Buches fortsetzt. Das Foto wirkt leicht verwegen, aber gleichzeitig unschuldig, das die intimen Stellen des Körpers bedeckt sind. Genau dieser Widerspruch ist sinnbildlich für den Inhalt des Romans.

Anne Freytag erzählt in “434 Tage” eine Geschichte, die nicht neu ist: Die verheiratete Anja, erfolgreiche Geschäftsfrau, trifft nach vielen Jahren ihre erste große Liebe Julian wieder. Diese zufällige Begegnung ändert alles, denn obwohl Anja genau weiß, was auf dem Spiel steht, lässt sie sich wieder auf Julian ein… Um exakt wiedergeben zu können, was diesen Roman für mich so besonders macht, müsste ich genauer auf den Inhalt eingehen, was leider nicht geht, ohne zu spoilern. Es ist jedenfalls der Verlauf der Geschichte und ein absolut überraschendes Ende, was diesen Roman von den üblichen “Affären”-Romanen unterscheidet.
Erzählt wird der Roman aus der Ich-Perspektive von Anja, wobei es immer wieder Wechsel der Zeitebenen gibt, die nicht kenntlich gemacht sind. Mich persönlich hat das überhaupt nicht gestört, da in jedem Kapitel spätestens nach zwei Sätzen klar war, in welcher Zeit sich die Ich-Erzählerin gerade befindet. Ich liebe dieses Stilmittel der verschiedenen Zeitebenen, da es nicht nur hilft, sich besser in die Figuren hineinzuversetzen, da man nach und nach mehr aus ihrer Vergangenheit erfährt, sondern zusätzlich noch mehr Spannung aufbaut. Apropos Spannung: Obwohl die Autorin eine Begebenheit erzählt, die in großen Teilen so schon wohl millionenfach in der Realität passiert ist, wird der Leser durch die Zeitebenen-Wechsel, die Dramatik und den besonderen emotionalen Schreibstil derart von dieser Geschichte gefesselt wie es sonst nur Krimis oder Thriller tun. Anne Freytags Schreibstil ist vor allem eines: authentisch! Ich kenne keine(n) andere(n) Autor(in), deren/dessen Sätze mich so berühren wie jene von Anne Freytag. Und auch wenn das jetzt kitschig klingt: sie berührt mit ihren Worten meine Seele. Ich fühle mit Anja, leide, genieße, fluche und lache mit ihr.
Ein weiteres sehr schönes Stilmittel, das Anne Freytag in “434 Tage” einfließen lässt, sind wunderschöne Briefe (die Julian an Anja schreibt). Und ich sage euch: diese Briefe haben es in sich! Es ist faszinierend wie es der Autorin gelingt so viele Gefühle auszudrücken ohne auch nur ansatzweise kitschig zu werden. Diese Briefe gingen mir so nah wie der Protagonistin. Es war furchtbar. Furchtbar schön…
Aber in diesem Roman geht es nicht nur um Liebe, sondern auch darum, wie wir Menschen einen Weg einschlagen, den wir für richtig halten, obwohl wir die ganze Zeit ein unterschwelliges ungutes Gefühl dabei haben. Wir reden uns die Dinge schön, weil es so einfacher ist und nehmen sie schließlich als gegeben hin. Jeder kennt dieses Gefühl und nicht viele haben den Mut stehen zu bleiben und einen anderen Weg einzuschlagen. Auch zeigt der Roman wie wichtig es ist, miteinander zu reden- auch wenn man sich selbst oder seinem Gegenüber damit wehtut.

Mein Fazit: Mit “434 Tage” habe ich nun neben “Chick-Lit” und “New Adult” die dritte Facette der Autorin kennengelernt und stelle fest: alle drei haben mich begeistert, aber dieser Roman hat durch seine glaubhaft erzählte Geschichte, die authentischen Figuren und die emotionale Schreibweise meine Seele berührt. Da muss wohl jetzt ein Buch in meinen ewigen Top 10 Platz machen…
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend!, 21. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 434 Tage (Taschenbuch)
Dieses Buch gehört auf jeden Fallzu meinen 2014 Lieblingsbüchern!

Eine kurze Zusammenfassung:
Anja ist beruflich erfolgreich, hat ein tolles Haus und ist seit 10 Jahren mit Tobias glücklich verheiratet. Sie ist sich sicher, dass sie Tobias liebt und in ihn den perfekten Mann gefunden hat. Bis sie auf eine Geschäftsreise ihren Ex-Freund Julian mit seiner neuen Freundin über den Weg läuft. Julian, der ihr dann nicht mehr aus dem Kopf geht. Julian, dem es ähnlich geht und alles tut, um wieder Anja näher zu kommen. Ab dann fängt Anja an, Tobias anzulügen und erfindet Geschäftsreisen und berufliche Abendessen, um Zeit mit Julian zu verbringen. Warum setzt sie ihr Eheglück aufs Spiel? War Julian immer der Mann ihres Lebens?

Meine Meinung:
Zuerst danke an Petzi von "Die Liebe zu den Büchern", ohne ihren Blog hätte ich dieses tolle Buch nie entdeckt!

Diese Geschichte hat mich gefesselt, ich habe das Buch am selben Tag angefangen und beendet. Mir schien unmöglich im Bett zu gehen, ohne zu wissen ob und wie Anja sich entscheiden wird. Es ist ein Buch die eine breite Palette an Gefühlen bietet.
Anne Freytag hat die Ich-Erzählform für Anjas Geschichte ausgewählt, diese persönliche Erzählweise bringt dem Leser Anjas Gefühlwelt noch näher und raubt einem nahezu das Atem. Das Anne Freytag in jedem Kapitel von einer Zeit in der nächsten springt hat mich überhaupt nicht gestört obwohl ich normalerweise Probleme damit habe. Aber in "434 Tage" empfand ich dieses Wechsel sogar als willkommen, um nicht von der Intensität der Gefühlen in dem jetzigen Leben von Anja überrollt zu werden.

Mir hat vor allem die Schreibart von Anne Freytag sehr gefallen, sie hat geschafft dass man mit jedem Protagoniste mitfühlt: Anja die noch an ihre erste große Liebe hängt, Tobias der alles für seine Frau und seine Ehe tut, Julian der mir anfangs ein bisschen unsympathisch vorkam weil er Anjas Eheglück zerstört hat aber dann doch nur ein Mann ist, der für seine Gefühle und die Erfüllung seines Herzenswunsches kämpft. Mit allen drei habe ich mitgefühlt, von Freude über Mitleid über Verständnis. Öfter kam dieser Gedanke: kann man wirklich zwei Personen lieben oder hat Anja sich nur eingebildet, dass sie mit Tobias glücklich ist?
Das Ende war anders als erwartet bzw. gehofft aber ich denke, dass ein anderes Ende nicht zu dieser intensiven Geschichte richtig gepasst hätte.

Anja zeigt uns mit ihrer Geschichte dass Gefühle egal von welcher Art erlebt werden sollten und dass sie zu verdrängen einem das Leben zerstören kann. Obwohl Anja fremdgeht habe ich überraschenderweise kein einziges Mal etwas negatives über sie gedacht sondern konnte sie sogar verstehen dass sie zwischen diesen beiden Welten schwankt: Geborgenheit und Stabilität bei Tobias und Leidenschaft und Lebendigkeit bei Julian. Will nicht jede von uns am liebsten alles?

"434 Tage" ist einfach atemberaubend und ein Buch, das man weder vergessen kann noch will.

Von Anne Freytag habe ich übrigens auch "Renate Hoffman" gelesen und war auch sehr begeistert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ernste, nachdenklich stimmende Geschichte mit Gänsehaut-Momenten, 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: 434 Tage (Taschenbuch)
*Worum geht's?*
Anja ist erfolgreich, selbstständig, bodenständig. Zusammen mit ihrem Mann Tobias lebt sie in einem Haus, das er als Architekt entworfen und sie als Karrierefrau hat bauen lassen. Alles in Anjas Leben läuft gut; sie hat wahrlich keinen Grund, sich zu beschweren. Doch dann trifft sie nach über 10 Jahren ihre Jugendliebe Julian wieder, mit dem Anjas Leben immer viel mehr als bloß gut war. Es war aufregend, leidenschaftlich, ein Abenteuer. Und trotz der vielen Jahre, die vergangen sind, löst Julian noch immer diese unberechenbaren Gefühle in Anja aus…

*Meine Meinung:*
Anne Freytag ist wohl jeder Leseratte, die sich auch gerne im Internet herumtreibt, ein Begriff. Die lebenslustige Autorin hat sich als Self-Publisherin einen bedeutenden Namen gemacht, wird von ihren Leserinnen hoch gelobt und hat es nun sogar mit Buchprojekten zu einem Verlag geschafft. „434 Tage“ ist eine ihrer ersten Publikationen und auch das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe.

„434 Tage“ ist ein Gegenwartsroman, der die Geschichte von Anja Plöger erzählt. Kaum hat man das erste Kapitel gelesen, weiß man schon, worauf Anjas Gefühlswirrwarr hinausgelaufen ist: Sie hat eine Affäre mit Julian begonnen und betrügt ihren Ehemann Tobias schon länger als ein Jahr regelmäßig mit ihm. Auch wenn ihr Gewissen sie plagt, kann sich Anja nicht für einen der beiden Männer entscheiden. Sie will weder auf die Sicherheit und Geborgenheit von Tobias, noch auf die Leidenschaft und den Genuss von Julian verzichten. Anja steckt fest, zwischen den Stühlen, zwischen ihren Gefühlen, die Anne Freytag auf höchst authentische und ehrliche Weise widerzuspiegeln vermag.

Dennoch ist Anja natürlich klar, dass sie ihr verbotenes Spiel beenden muss. Sie muss sich entscheiden, ob sie ihre Ehe retten will oder ob sie einen neuen Versuch mit ihrer Jugendliebe wagen soll, die ihr vor 12 Jahren das Herz gebrochen hat. In „434 Tage“ begleitet man Anja auf dem Weg zu ihrer Entscheidung. Man durchlebt mit ihr eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle, wird von ihrer Lust auf Spontanität und Abenteuer mitgerissen. Zugleich versteht man aber auch Anjas Sehnsucht nach einem sicheren Hafen. Was sich im ersten Moment nach einer typischen Geschichte über das Fremdgehen anhören mag, ist ein aufwühlender und nachdenklich stimmender Roman, in dem man nichts nur schwarz und weiß betrachten kann.

Vor allem aber ist „434 Tage“ keine Geschichte, die sich bloß um die Entscheidung zwischen zwei Männern dreht. Es ist die Geschichte einer Frau, die nach vielen Jahren des Vergessens und Verdrängens endlich wieder auf ihr Herz hört. Die sich traut, in sich hineinzuhorchen, ihre Sehnsüchte zu ergründen. Die es wagt, sich neu zu definieren, sich selbst zu finden. Anja ist eine tolle Protagonistin, die man gern auf diesem Weg begleitet, auch wenn sie einem nicht immer sympathisch ist. Auch sie macht Fehler, trifft falsche Entscheidungen, die man nicht unterstützen kann und will. Aber genau diese Ecken und Kanten sind es, die Anja zu einer lebendigen Protagonistin werden lassen, der man auch über die Seiten hinaus im echten Leben begegnen könnte.

Anne Freytag erzählt ihren Roman über mehrere Ebenen. Kapitel für Kapitel springt die Autorin zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und zurück, sodass man jeden Handlungsstrang kennenlernt, der schlussendlich zu Anjas Entscheidung führen wird. Man erlebt jede Facette ihrer Liebe zu Julian, die Hintergründe ihrer gescheiterten Beziehung, die aufwallenden Gefühle für Tobias und auch die wiederkehrenden Emotionen, die Anja mit Julian verbinden. Mit jeder Seite lernt man nicht nur Anjas Leben, sondern auch sie selbst besser kennen, und es wird immer deutlicher, wie viel Anne Freytag zwischen den Buchdeckeln versteckt hat. Verworren oder gar verwirrend wirkt die Geschichte trotz der vielen Sprünge nie.

So gut „434 Tage“ mir auch gefallen hat, ein Aspekt der Geschichte ging mir doch gehörig auf die Nerven und ist mir so manches Mal negativ ins Auge gefallen. Anja vergleicht ihre Gefühlswallungen nämlich gerne mit einem inneren Dämon, der Ana Steels innerer Göttin aus „Shades of Grey“ mächtig Konkurrenz macht. Jedes Mal, wenn Anja an Julian denkt oder ihn trifft, wird sie von ihrem inneren Dämon begleitet, der mal wohlig schnurrt, sich ein anderes Mal lautstark beschwert oder auch einfach nur mit seiner bloßen Anwesenheit nervt. Tut mir leid, Anja, aber deinem inneren Dämon konnte ich leider partout nichts abgewinnen.

Mit den letzten Seiten beweist Anne Freytag, was sie kann, und übertrumpft sich sogar selbst. Sie überrascht mit einem Ende der Geschichte, das perfekt passt, ich aber niemals so hätte kommen sehen. Ganz plötzlich, ganz unerwartet, dafür mit einer ordentlichen Portion Gänsehaut findet Anjas Geschichte ihren Abschluss – und bleibt ganz sicher noch eine lange Weile im Gedächtnis ihrer Leser.

*Fazit:*
„434 Tage“ war mein erstes Buch der Autorin Anne Freytag und wird ganz sicher nicht mein letztes sein! Mit der Geschichte der erfolgreichen Anja, die sich zwischen ihrer sicheren Ehe mit Tobias und ihrer leidenschaftlichen Affäre mit Julian entscheiden muss – und dabei nicht nur auf Beziehungsebene entdeckt, was sie wirklich will –, hat mich mitgerissen und mit jeder Seite zunehmend begeistern können. Zwischen den Buchdeckeln steckt so viel mehr als man dem Roman auf den ersten Blick zutrauen würde: eine ernste, nachdenklich stimmende Geschichte, die einen nach der letzten Seite mit Gänsehaut allein lässt. Bloß Anjas innerer Dämon, der mindestens ebenso nervig ist wie Ana Steeles innere Göttin, hat mir den Lesespaß stellenweise etwas vermiest. Für „434 Tage“ vergebe ich 4 Lurche.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlich und tief, 16. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: 434 Tage (Taschenbuch)
Wer Standart such wird dieses nicht finden.
Es ist ein Buch über eine Dreiecksbeziehung die man nicht liest sondern wunderschön unverschönt miterlebt. Jedes Kapitel fesselt einen mehr an die Handlung ohne großes Hollywooddrama und Überspitzungen.

Die Wörter sind ehrlich und reichen tief und lassen einen erst wieder Luftholen wenn der letzte Punkt das Blatt berührt.
Ich bin Dankbar dieses Buch gelesen haben zu dürfen und es ist meiner Ansicht ein muss in jedem Regal!
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434 Tage von Anne Freytag
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