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Kundenrezensionen

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am 2. November 2012
Hallo,
zunächst einmal möchte ich mich dazu bekennen, dass ich nicht gerade ein leidenschaftlicher Bewerter bin, aber ich fühle mich einfach dazu gezwungen, eine Bewertung zu diesem Album abzugeben.

Dieses Album ist insgesamt sehr gut produziert, der Klang ist phantastisch und Gary Clark Jr. besitzt Ambitionen, die wohl mit denen von Clapton oder Mark Knopfler vergleichbar sind, zumindest in einer etwas abstrakteren Betrachtungsweise, da wir uns heute einfach in einer anderen Zeit befinden.

Wer erwartet, das ganze Album im Stile von "Bright Lights" vorzufinden, denjenigen muss ich leider enttäuschen. Die Tracks wie "When My Train Pulls In", "Numb" und noch zwei drei andere gehen definitiv in die gleiche Richtung, der Rest setzt sich jedoch aus einem bunten Mischmasch von Rock, ein bisschen R'n'R (Blak and Blu), etwas Rock'n'Roll und Pop zusammen.

Da ich selbst sehr gerne vielseitige Musik höre und auch mache, gefällt mir das ganze Album sehr gut. Es gibt viele Stimmen, vor allem Bewertungen auf dem amerikanischen Amazon, die behaupten, Gary Clark Jr. hätte sich für dieses Album nicht genug Mühe gegeben oder sein ganzes Talent eingesetzt, das möchte ich jedoch nicht bestätigen.
Ich finde es wichtig, dass ein Künstler der die Fähigkeit besitzt, Musik aus verschiedenen Bereichen zu kombinieren, auch tut.
Ein Beispiel hierfür, ist die Zusammenarbeit mit Alicia Keys. Sie ist eine ausgezeichnete Soul- und- Pop Diva und wohl nicht gerade der Inbegriff für Hard Rock. Wenn man jedoch die Live- Aufnahmen der beiden zusammen sieht, kann man fühlen, wieviel Energie sie transportieren. Es ist nicht immer wichtig sich auf eine Richtung zu beschränken, es ist wichtig die Leidenschaft in der Musik zu entdecken.

Im Endeffekt geht es um die Feinheiten in den Songs. Die CD, die es vor der EP zu kaufen gab, ist recht alt und beinhaltet viele Songs des neuen Albums. Es ist sehr interessant die Entwicklung der einzelnen Lieder zu verfolgen. Beispielsweise "The Life". Zu Beginn hat mir der Song zwar sehr gut gefallen, nichtsdestortotz fehlten die Feinheiten. Jetzt, vor allem im Refrain, spielt er dieses kleine Lick, das meiner Meinung nach die ganze Stimmung verändert.
Ein anderes Beispiel ist "Breakdown". Zu Beginn eine ganz klare Rock/ Pop- Nummer doch jetzt besitzt der Song viel mehr Drive und Power. Es ist phantastisch.

Nach viel bla bla nun meine Empfehlung. Wer "Bright Lights" liebt aber Pop, R'n'B und Soul hasst, sollte sich gezielt 3- 4 Songs kaufen:
When My train pulls in
Numb
Third stone...
Ain't messin around
Glitter ain't gold

Für alle anderen Hörer gebe ich meine wärmste Empfehlung für dieses Album ab.

Gruß Christopher
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am 8. März 2014
Furioses Debut-Album des amerikanischen Newcomers "Gary Clark Jr." von 2012, das sich auf Platz 1 der Blues-Album-Charts platzieren konnte und mit seiner künstlerischen Vielfalt und Kreativität überrascht. Gary Clark Jr. deckt hierbei spielend eine Vielzahl von traditionellen schwarzen Musik-Genre wie Rhythm+Blues, Soul, Rock'n Roll und Hip Hop ab unter künstlerischen Einfluss der Blues-Rock-Ikonen Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und Lenny Kravitz. Überflieger der ambitionierten Scheibe sind seine intensiven Blues-Kracher "When my train pulls in", "Please come home", "Bright lights", "Next door neighbor blues" und der treibende Rock'n Roller "Travis county". Der dichte, intensive Wahnsinns-Gitarren-Groove vom 8 minütigen "When my train pulls in" erinnert stark an den viel zu früh verstorbenen Gitarren-Gott Stevie Ray Vaughan und gipfelt in einem Mega-Gitarrensolo, dass dich mit offenen Mund zurücklässt. Tolle Vocals und Gitarrenarbeit zeichnen die intensive Mega-Ballade "Please come in" aus, die mir beim Anhören eine wohlige Gänsehaut beschert und zurecht einen Grammy gewann. Den Hammer-Blues "Bright lights" durchzieht ein lässiger Mörder-Groove unterlegt mit unglaublich intensiven E-Solos, die nur so voll Spielfreude sprühen. Purer treibender Rock'n Roll bestimmt in Gesang und Spiel das treibende "Travis county", ein weiteres Highlight der unglaublichen Scheibe. Verdienterweise avancierte Gary Clark Jr. mit dieser tollen Veröffentlichung zum Shooting-Star der Blues-Rock-Szene, in einer Art und Weise die auf zukünftige künstlerische Großtaten hoffen läßt.
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am 29. Januar 2014
Der knapp 30-jährige US-Amerikaner ist mir persönlich das erste Mal beim Crossroads-Festival 2010 aufgefallen als er seinen Song "Bright Lights - Big City" spielte.
Dieses Momentum lies mich positiv aufhorchen, weshalb ich mir "damals" auch gleich die "The Bright Lights EP" besorgte. Auf dieser EP gefielen mir fast alle Songs recht gut, da diese auch ihren Tiefgang (positiv!!) haben.
Beim Crossroads-Festival 2013 (New York) war er nun erneut dabei und zeigt eine "rattenscharfe" Version u.a. von "When My Train Pulls In". Diesen Song kannte ich bereits von der EP - aber in einer leicht differenten Version.
Deshalb auch der Kauf des Albums "Blak & Blu".
Insgesamt von mir mit "nur" 4 Sternen ausgezeichnet, weil mir ein paar Songs schlicht und einfach nicht gefallen. Die Blueskracher (da muss er sich durchaus die entsprechenden HENDRIX-Vergleiche gefallen lassen, was Gary locker hinbekommt) sind für mich nun mal die Aufhänger.
Trotzdem sehr schade, dass er "nur" für 2 Grammy's nominiert war und keinen erhalten hat - aber was nicht ist kann (und soll) hoffentlich noch werden.
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am 28. März 2013
Große und tiefe Fußstapfen hat dieser Mann zu füllen. Wer mit Legenden wie Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughn verglichen wird,
dem wird zwar eine nicht unbedeutende Ehrung zuteil aber der Erwartungsdruck nimmt dadurch nicht gerade ab.
Das Gitarrenspiel beherrscht er jedenfalls. War ich von der "Bright lights EP" damals völlig geflasht,
so ist meine Euphorie mittlerweile doch etwas verhaltener geworden . In den Staaten längst ein Star der mit Clapton und Co. schon die Bretter
die die Welt bedeuten betrat , zählt er hier in Europa noch als Newcomer.
Was eigentlich verwundert , denn ob schnell mit viel Drive oder langsam mit fast endlosem Sustain – Gary Clark Jrs. Repertoire ist
schon bemerkenswert...
Soundtechnisch kommt hier wohl keiner zu kurz. Von dreckig verzerrten Gitarren über wunderschön cleanen Instrumenten und sogar
bis hin zu elektronischen Drums ist hier alles vertreten. Gary Clark Jr. scheut sich jedenfalls nicht, auch mal zu etwas
unkonventionellen Klängen für einen Blues Musiker zu greifen.
Stimmlich gesehen beherrscht Gary Clarke Jr. auch so einige Genres vom Blues Rock bis hin zum R'n B' , überzeugt er.

Vielleicht finden andere Menschen andere Momente auf diesem Album, die ihre Ohren klingeln lassen. Clark Jr. macht es allen recht. Und das mehr als weniger !!!

Mein Feuer wird letztendlich nur so richtig beim " When my train pulls in" entzündet. Dieses war aber auch schon auf der veröffentlichten November 2010er EP zuhören,
zwar etwas anders , aber nicht unbedingt schlechter. Weiteres Highlight meinerseits "Bright lights" aber auch hier gilt, kennt man schon...

Auf dieser Platte ist immer noch ein sehr guter Musiker mit einer sehr guten Band am Werk...
ich hoffe das bleibt auch so !
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Man will unwillkürlich "Platz da! Aus dem Weg!" rufen, während das Debüt-Album von Gary Clark jr. auf dem Plattenteller rotiert. Jeder Song, der sich aus den Boxen drückt, scheint alles was sich ihm in den Weg stellt absolut eben in den Boden einzuarbeiten, da bleibt keine Delle. Schwer, erdig, kraftvoll schiebt sich das Album Song für Song soweit die Frequenzen tragen durch die Räume und man starrt immer wieder ungläubig auf die Produktionsdaten der Platte - da steht wirklich 2012 und der Typ ist angeblich erst 1984 geboren! Sollten Dinosaurier tatsächlich doch noch Junge bekommen?

Mit Superlativen wurden Album und Künstler, insbesondere in den USA seit "Blak and blu" dort bereits im Oktober erschien, geradezu überhäuft. Zurecht! Mit einem knappen halben Jahr Verzögerung können wir uns nun auch in Europa davon überzeugen, daß mit Gary Clark jr. der Blues-Rock eine Frischzellenkur erfahren hat.
Man kann natürlich auch dieses Album kritisch hin und her wenden, aufdrüseln und solange auf und ab hören, bis man endlich was gefunden hat, was man bemängeln kann - man kann sich aber auch einfach nur darüber freuen, daß es doch immer wieder junge Typen gibt, die eine E-Gitarre wirklich als Instrument begreifen, dass man lieben muß, um ihm Klänge zu entlocken, die Spieler und Instrument gemeinsam unverwechselbar machen. Kein blindes, aggressives Geschnodder, kein talent-limitiertes, aber mit coolem Gesichtsausdruck und schnittiger Frisur drei Akkorde rauf und runter, sondern satten, kräftigen, stolzen Gitarrensound und jede Menge Mut zu alles plättenden Soli - weil's einfach geil ist! Clark jr. entlockt seiner Stromgitarre Klänge die das Zuführen jedweder Drogen unnötig machen.

Die bei einigen wenigen Songs unüberhörbaren R'n'B-Anleihen, sind nicht nur nicht störend, sondern tragen ganz wesentlich zum eigenen Charakter bei. Ich würde es jedenfalls nicht als Zugeständnis an moderne Bauchtanz- und Hüftschwung-Kurse interpretieren.

Hinzukommt Clarks Granit-sprengende Stimme. Der Typ hat Talent und beste Voraussetzungen uns ein paar Jahrzehnte zu begleiten. Würden es nun nur ein paar Schreiberlinge so sehen, die gerade mal keine Lust hatten einen Artikel wie ein Fallbeil zu schreiben, sondern zur Abwechslung auch einfach mal nur nett sein wollten, könnte man ja noch argwöhnisch sein, ob die Plattenfirma die freundlichen Worte nicht vielleicht mit einem Präsent-Wurstkorb ein klein wenig aufgepäppelt hat. Doch es sind auch hochkarätige Altvordere, die den Youngstar protegieren bis es qualmt. Eric Clapton pickte ihn aus dem von ihm seit einigen Jahren veranstalteten Crossroad-Festival heraus (Clark bedankt sich auch im Booklet) und die Rolling Stones machten ihn zum Gast bei ihren beiden New Jersey Konzerten Mitte Dezember 2012 im Rahmen ihrer bisher nur wenigen "50 & Counting" Konzerte. Mehr Ehre geht nicht.

Doch völlig egal, was nun Schreiber und Rock-Götter sagen, die eigenen Ohren sind die wichtigste Instanz. Und meine würde heulen vor Freude, wenn dafür nicht die Augen zuständig wären. Gary Clark jr. liefert mit seinem Debüt ein wahrhaft großes Album ab, über das wohl in einigen Jahrzehnten so gesprochen werden wird, wie heute über die frühen Meilensteine von Hendrix oder Clapton.
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am 8. März 2014
Der neue Hendrix wird er genannt und manchmal klingt er auch so aber dieser Mann ist keiner der vielen Kopisten,denn er kann auch Funk,Rock und Soul vom Feinsten. Er kann Songs schreiben welche die Grenzen der Stile überschreiten und fusionieren. Ein sehr guter Gitarrist,Sänger,Songschreiber,Performer-ein Multitalent welches unbedingt mal probegehört werden sollte.
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am 31. Oktober 2013
Auf den ersten Blick klingt er wie ein singender Bluesgitarrist wie man sie zu dutzenden kennt. hört man sich das Album jedoch etwas genauer an sind deutlich mehr Einflüsse zu erkennen. Mein erster Gedanke war, dass er versucht den Hörer auf eine Zeitreise durch die amerikanische Musikgeschichte zu nehmen. Man hört Funk- Rhythmen der 70er und Blues-Rock riffs a la zz Top. Dabei versäumt mr Clark es aber nicht dem ganzen seine eigene Note zu verpassen. Am besten gelungen finde ich persönlich die Songs"when my Train pulls in" und den titeltrack"blak and blu" Die Balladen wie"please come Home" sind allerdings gewöhnungsbedürftig und mir persönlich etwas zu dick aufgetragen aber ich denke, dass er hier lediglich versucht hat eine möglichst breite Palette an Musik zu liefern um viele Hörer anzusprechen
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am 6. April 2013
Früher oder später wird der gute Gary ein Problem bekommen. Es gibt wahrscheinlich nur ganz wenige Leute die z.B. "Numb" gleich gut finden wie "Blak and Blue". Soll heißen: Wer in ein Bluesrock-Konzert geht, wird dort nicht R&B, Soul oder Hip Hop hören wollen und umgekehrt. Gleich verhält es sich natürlich beim Album-Kauf. Ich persönlich glaube ja, dass Gary Clarke Jr. ein waschechter Rocker ist, der das andere Zeug nur als Zugeständnis an die Plattenfirma macht. Wenn es schon sein muss, dann sollte der Stile-Mix nicht ganz so extrem ausfallen. Kravitz hat das ganz gut hinbekommen. Die bluesigen Nummern sind jedenfalls alle absolute Knaller und top produziert. Clarke ist sicher einer der besten Gitarristen der letzten Zeit und man kann, spätestens nach diesem Album, noch einiges von ihm erwarten.
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am 25. Februar 2013
Ein neuer Bluesgitarrist, unheimlich kraftvolles Spiel, tolles Auftreten, eine Persönlichkeit. Das muss ich möglichst bald LIVE erleben. Bin wirklich begeistert!
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am 22. Juli 2013
Das Album von Gary Clark Jr. gefällt mir außerordentlich gut. Ich mag seinen Stil Gitarre zu spielen. Das Album ist sehr vielfältig. Kann ich nur weiterempfehlen.
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