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...und inmitten all des schwarz-weiß-bebilderten willkürlichen Mordens läuft ein Mädchen im roten Kleid. Es wird später noch einmal auftauchen...

Worte wie "Kino-Highlight" oder "Meisterwerk" sind zu abgegriffen, als dass sie auf "Schindlers Liste" zutreffen könnten. Hier müssten neue Worte her. An allen Filmen darf der Cineast notfalls aus Zeitmangel vorbei, aber nicht an diesem, der in dem Genre Kriegsdrama seinesgleichen sucht und ums Verrecken nicht findet. Diese Vielzahl intelligenter Mini-Episoden, die jede für sich die Absurdität und Barbarei des Holocaust auf eine neue Weise illustrieren (beispielsweise wie einer der Kriegsverbrecher vor seiner Morgentoilette als kleines Schmankerl nach dem Aufstehen von seinem Balkon aus wahllos ein Opfer aus der Menge niederschießt) ergeben insgesamt einen der sensibilisierendsten Filme, die je gedreht wurden. Keinen lässt er kalt, außer den, der ihn in einer mit Eiswürfeln gefüllten Badewanne guckt. Kein zweiter Film wird, wenn er im Privatfernsehen läuft, stets vor schrillen Werbeblöcken verschont, weil sogar die dämlichsten Programmgestalter begriffen haben, dass sie so tief nun wirklich nicht sinken dürfen.
Da niemand vor dem dunkelsten Kapitel seiner Landesgeschichte die Augen verschließen sollte, führt kein Weg vorbei an Spielbergs wahrscheinlich wichtigstem Film.
Was kann man heute noch tun, um die sechs Millionen Opfer des Holocaust nachträglich zu ehren und ihnen ihre geraubte Würde zurück zu geben? Man kann wenigstens an einem hohen Feiertag "Schindlers Liste" anschauen, sich davon bis ins Mark jedes einzelnen Knochens erschüttern lassen, und sich überlegen, wie man sich in Zukunft gegenüber Andersgläubigen verhalten möchte.
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am 17. Januar 2006
Steven Spielberg ist mit Schindlers Liste ein Film gelungen, der weit mehr ist, als nur ein perfektes filmisches Meisterwerk, weit mehr als nur eine Geschichtsstunde. Dieser Film ist Zeitgeschichte.
Es spielt keine Rolle, ob man Deutscher ist oder nicht, ob man Jude oder Nichtjude ist, diesen Film sollte jeder gesehen haben, denn er zeigt die Unmenschlichkeit, die nie vergessen werden darf und die Zivilcourage, die uns allen zum Vorbild unserer Menschlichkeit gereichen sollte.
Ein solches Vorwort ist sicher nicht typischerweise Teil einer Rezension, aber im Falle von Schindlers Liste muss man dies voranstellen, weil dieser Film eben anders ist. Vollkommen zu Recht gilt Spielbergs „Schindlers Liste" als einer der bedeutendsten Filme überhaupt und wurde mit 7 Oscars (u.a. als "Bester Film") ausgezeichnet.
Geschildert wird das Leben des Oskar Schindler (Liam Neeson). Ein Lebemann, Frauenheld und Kriegsgewinnler, der stets nach seinem eigenen Vorteil trachtete und zunächst Günstling des Naziregimes war. In Angesicht der unbeschreiblichen Unmenschlichkeit, mit der die Nazis millionenfach Menschen industriell versklavten und schließlich töteten, zeigte er dann aber doch die Zivilcourage, die leider viel zu wenige Deutsche aufbrachten.
Er nutzte seine Position als Fabrikbesitzer und sein zuvor aus Eigennutz angehäuftes Vermögen und die wohl gepflegten Kontakte zu Nazigrößen, um „seine Juden" zu retten. Zusammen mit seinem jüdischen Buchhalter Itzhak Stern (Ben Kingsley) erstellte er eine Liste, die „seine Juden", die Zwangsarbeiter in seiner Fabrik, vor der Vergasung im Konzentrationslager Auschwitz bewahrte.
„Diese Liste ist das Leben und um sie herum ist nur Tod."
Mit nahezu brutaler Authentizität, in quälenden, dokumentarisch anmutenden Schwarz/Weiß Bildern zeigt uns Spielberg, wie wahr diese Feststellung Sterns war. Es sind Bilder des Grauens aus dem Alltag des Warschauer Gettos, der Selektierung und Vernichtung im KZ, die man nicht vergessen kann, die sich einem in den Kopf hineinbrennen.
Da ist der kleine Junge, der sich in einer Jauchegrube vor der Selektion versteckt und uns verloren und ängstlich anblickt. Da ist das berühmte kleine Mädchen im roten Mantel im Meer der farblosen Unmenschlichkeit des Gettos, dessen Schicksal uns Spielberg zunächst nur vermuten lässt, um uns die grausame Gewissheit ihres Todes später - scheinbar beiläufig und gerade so noch eindringlicher - unter die Augen zu reiben. Da sind die Bilder beiläufiger, grausamer Tötungen, deren Augenzeuge wir werden. Da sind die Minuten in den Duschen von Auschwitz, denen wir beiwohnen müssen
Es gibt in diesem Film so viele Bilder und Schicksale, die unvergesslich sind, und das ist auch gut so, denn wir dürfen nicht vergessen.
Das bezieht sich auf alle Menschen, nicht nur auf uns Deutsche. Denn die unfassbare Unmenschlichkeit, die das Naziregime in uns Deutschen frei setzte, ist die Unmenschlichkeit, die bei allen Menschen zu Tage treten kann, wenn Hemmschwellen fallen, wenn Unrecht zu Recht und Wegschauen zur Tugend erklärt wird und der Wert jeden einzelnen Lebens verkannt wird.
Der besondere Wert von Schindlers Liste liegt allerdings darin, dass diesem Film das gelingt, was mit den vielen realen Dokumentaraufnahmen und sonstigen historischen Dokumenten nicht erreicht werden kann: Die Schicksale der Opfer werden durch die hervorragende Inszenierung und das ausgezeichnete Spiel der Darsteller lebendig.
Es sind nunmehr nicht mehr gesichtslose Leichenberge, die wir sehen, sondern wir sehen jeden einzelnen Menschen unter diesen Opfern. Wir sehen in ihre Augen und Herzen, während sie von anderen Menschen abgeschlachtet werden wie Vieh. Lebendig wird also zugleich Menschlichkeit und Unmenschlichkeit.
Die Kritik, die an Schindlers Liste von manchen Seiten geübt wurde und wird, und die auch in diesem Forum sicher noch zu Tage treten wird, ist für mich nicht nur haltlos, schlimmer noch, sie ist allzu oft der gefährliche Versuch, bewusst vom Thema des Films abzulenken.
Sicher bedient sich Spielberg klassischer filmischer Mittel, um Emotionen bei den Zuschauern hervorzurufen, sicher entbehren einige Szenen nicht eines gewissen Pathosses, aber genau das ist notwendig, damit Geschichte lebendig wird, damit der Film jene zuvor beschriebene besondere Leistung erbringen kann.
Völlig verfehlt ist auch die Kritik, Spielberg würde in der Charakterisierung von Tätern und Opfern Klischees bedienen und Schwarzweiß-Malerei betreiben. Genau in diese Falle tappt Spielberg eben nicht.
Er zeigt Schindler nicht als fehlerlose Lichtgestalt, sondern er zeigt den Menschen in allen seinen Facetten. Er macht auch aus Schindler nicht den einzigen „guten" Deutschen, sondern er zeigt auch hier alle Facetten, die es in der deutschen Bevölkerung gab. Die Feigen und wenig Mutigen, die Gleichgültigen und die, die sich zumindest ein wenig Gutes taten.
Der Lagerkommandant Amon Goeth, brillant gespielt von Ralph Fiennes, ist schlicht und einfach unfassbar böse. Es macht keinen Sinn ihm Menschlichkeit zuzuschreiben, wenn er zu jenem Zeitpunkt keinen Hauch mehr davon besessen hat. Die Charakterisierung, die Spielberg von Goeth liefert, ist dennoch keineswegs eindimensional, sondern sie lässt erkennen oder zumindest vermuten, wie sich ein Mensch zu diesem Unmensch entwickeln konnte. Gerade im Zusammenhang mit der exakten Schilderung der zu jener Zeit gesellschaftlich akzeptierten, alltäglichen Unmenschlichkeit erscheint Goeths Charakter nicht im luftleeren, eindimensionalen Raum belassen. Beeindruckend ist etwa die Szene, in der Goeth sich Helene Hirsch „nähert", der jüdischen Gefangenen, die er in seinem Haus arbeiten ließ. Hier zeigt sich, dass Goeth von Naziparolen verblendet und aus einer Mischung eigener und übernommener Vorurteile und Hetzereinen zu einem Menschen geworden ist, der das Menschliche - in diesem Fall die Anziehung zu dieser Frau - bewusst verwirft und das Böse wählt.
So vielschichtig, wie Spielberg die Deutschen zeigt, so vielschichtig und kritisch zeigt er auch die Juden. So verschweigt er nicht, dass es auch Kollaborateure und Gewinnler unter den Juden gab, sondern er macht auch das zum Thema im Film. Auch unter den Opfern zeigt er Menschen, die mal mehr, mal weniger sympathisch sind.
Alles in allem kann und darf dieser Film nicht an einem vorbeigehen. Er muss immer wieder gezeigt und gesehen werden, damit wir Zivilcourage als Beispiel und Unmenschlichkeit als Abschreckung verinnerlichen.
In Zeiten, in denen Unbelehrbare „Tätervolk"-Diskussionen lostreten und andere mit der Angst vor Fremdem Wahlkampf betreiben, ist dieser Film wichtiger uns aktueller denn je.
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TOP 500 REZENSENTam 6. April 2015
Oskar Schindler ist ein legerer Lebemann der zu Zeiten des Krieges schnell zu Geld kommen will.
Er hat nur ein Problem.
In Krakau, wo er eine Emaille Fabrik in eine Fabrik für Kriegsbedarf umrüsten will, ist gerade das Juden-Ghetto entstanden und selbige dürfen eigentlich nicht außerhalb arbeiten.
Also beschließt er mit Hilfe seines Charmes und Präsentationsfähigkeit sich ins Gerede zu bringen bei den Machthabern und so Sonderrechte zu erlangen.
Dies gelingt und mit Hilfe seines genialen jüdischen Geschäftsführers Itzhak Stern baut er ein florierendes Unternehmen auf von dem auch die Juden profitieren....
Dann taucht jedoch der eiskalte und soziopathischen SS-Offiziers Amon Göth auf der das Lager im benachbarten Plaszow leiten wird.
Dieser macht sich schnell einen grausamen Namen.
Schon bald wird das Ghetto geräumt und alle Juden sind nun in der Hand des Sadisten.
Nun muss Schindler Farbe bekennen und sich zwischen Menschlichkeit oder Profit entscheiden.....

Schindlers Liste aus dem Jahr 1993, von Steven Spielberg inszeniert, ist härter und erschütternder als jeder Horrorfilm.
Die Tatsache das es sich wirklich so abspielte und es beispielsweise ein Monster wie Amon Göth tatsächlich gab lassen einen mit einem flauen Gefühl im Magen und vielen Gedanken im Kopf zurück.
Sicher gibt es viele andere Filme die auch erschütternd über das Leid der Juden im Dritten Reich berichten aber in meinen Augen ist Schindlers Liste der Referenz-Titel.
Kein Film berührt mich mehr und bei keinem werden solche ohnmächtigen Gefühle ausgelöst wie bei diesem.

In voller ungefilterter Härte wird hier eine Geschichte erzählt die sich so zutrug und aus einem kalten Geschäftsmann einen Retter von tausenden Tot geweihter macht.
Die Dialoge sind brillant, die Atmosphäre ist schlicht grandios, die schauspielerischen Leistungen sind atemberaubend und der Plot ist Perfekt inszeniert.
Auch Soundtrack und Kameraarbeit sind vom Feinsten.
Das Schwarz-Weiß verstärkt die Wirkung des Films und seine Wucht nur.

Darsteller sind u.a.: Liam Neeson, Sir Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Friedrich von Thun, Embeth Davidtz, Geno Lechner, Mark Ivanir, Hans-Michael Rehberg, Jochen Nickel, Ludger Pistor, Martin Semmelrogge und Norbert Weisser.
Final bleibt zu konstatieren das Schindlers Liste nicht nur ein ergreifender wie grausamer Film ist sondern vielmehr ein cineastisches Zeitdokument das gegen Vergessen, Ignoranz und Rassismus aufruft.

Ein immens wichtiger Film der von jedem gesehen werden sollte.....
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am 31. Januar 2004
Steven Spielberg ist mit der Schilderung des Lebens von Oskar Schindler ein Film gelungen, der weit mehr ist, als nur ein perfektes filmisches Meisterwerk, weit mehr als nur eine Geschichtsstunde, dieser Film ist Zeitgeschichte.
Es spielt keine Rolle, ob man Deutscher ist oder nicht, ob man Jude oder Nichtjude ist, diesen Film sollte jeder gesehen haben, denn er zeigt, die Unmenschlichkeit, die nie vergessen werden darf und die Zivilcourage, die uns allen zum Vorbild unserer Menschlichkeit gereichen sollte.
Ein solches Vorwort ist sicher nicht typischerweise Teil einer Rezension, aber im Falle von Schindlers Liste muss man dies voranstellen, weil dieser Film eben anders ist. Vollkommen zu Recht gilt Spielbergs „Schindlers Liste" als einer der bedeutendsten Filme überhaupt und wurde er mit 7 Oscars (u.a. als "Bester Film") ausgezeichnet.
Geschildert wird das Leben des Oskar Schindler (Liam Neeson). Ein Lebemann, Frauenheld und Kriegsgewinnler, der stets nach seinem eigenen Vorteil trachtete und zunächst Günstling des Naziregimes war. In Angesicht der unbeschreiblichen Unmenschlichkeit, mit der die Nazis millionenfach Menschen industriell versklavten und schließlich töteten, zeigte er dann aber doch die Zivilcourage, die leider viel zu wenige Deutsche aufbrachten.
Er nutzte seine Position als Fabrikbesitzer und zuvor aus Eigennutz gepflegten Kontakte zu Nazigrößen, um „seine Juden" zu retten. Zusammen mit seinem jüdischen Buchhalter Itzhak Stern (Ben Kingsley) erstellte er eine Liste, die „seine Juden", die Zwangsarbeiter in seiner Fabrik, vor der Vergasung im Konzentrationslager Auschwitz bewahrte.
„Diese Liste ist das Leben und um sie herum ist nur Tod."
Mit nahezu brutaler Authentizität, in quälenden, dokumentarisch anmutenden Schwarz/Weiß Bildern zeigt uns Spielberg, wie wahr diese Feststellung Sterns war. Es sind Bilder des Grauens, die man nicht vergessen kann, die sich einem in den Kopf hineinbrennen.
Da ist der kleine Junge, der sich in einer Jauchegrube vor der Selektion versteckt und uns verloren und ängstlich anblickt. Da ist das berühmte kleine Mädchen im roten Mantel im Meer der farblosen Unmenschlichkeit des Gettos, dessen Schicksal uns Spielberg zunächst nur vermuten lässt, um uns die grausame Gewissheit ihres Todes später - scheinbar beiläufig und gerade so noch eindringlicher - unter die Augen zu reiben. Da sind die Bilder beiläufiger, grausamer Tötungen, deren Augenzeuge wir werden. Da sind die Minuten in den Duschen von Auschwitz, denen wir beiwohnen müssen
Es gibt in diesem Film so viele Bilder und Schicksale, die unvergesslich sind, und das ist auch gut so, denn wir dürfen nicht vergessen.
Das bezieht sich auf alle Menschen, nicht nur auf uns Deutsche. Denn die unfassbare Unmenschlichkeit, die das Naziregime in uns Deutschen frei setzte, ist die Unmenschlichkeit, die bei allen Menschen zu Tage treten kann, wenn Hemmschwellen fallen, wenn Unrecht zu Recht und Wegschauen zur Tugend erklärt wird und der Wert jeden einzelnen Lebens verkannt wird.
Der besondere Wert von Schindlers Liste liegt darin, dass diesem Film das gelingt, was mit den vielen realen Dokumentaraufnahmen und sonstigen historischen Dokumenten nicht erreicht werden kann: Die Schicksale der Opfer werden durch die hervorragende Inszenierung und das ausgezeichnete Spiel der Darsteller lebendig. Es sind nunmehr nicht mehr gesichtslose Leichenberge, die wir sehen, sondern wir sehen jeden einzelnen Menschen unter diesen Opfern. Wir sehen in ihre Augen und Herzen, während sie von anderen Menschen abgeschlachtet werden wie Vieh. Lebendig wird also zugleich Menschlichkeit und Unmenschlichkeit.
Die Kritik, die an Schindlers Liste von manchen Seiten geübt wurde und wird, und die auch in diesem Forum sicher noch zu Tage treten wird, ist für mich nicht nur haltlos, schlimmer noch, sie ist allzu oft der gefährliche Versuch, bewusst vom Thema des Films abzulenken.
Sicher bedient sich Spielberg klassischer filmischer Mittel, um Emotionen bei den Zuschauern hervorzurufen, sicher entbehren einige Szenen nicht eines gewissen Pathosses, aber genau das ist notwendig, damit Geschichte lebendig wird, damit der Film jene zuvor beschriebene besondere Leistung erbringen kann.
Völlig verfehlt ist auch die Kritik, Spielberg würde in der Charakterisierung von Tätern und Opfern Klischees bedienen und Schwarzweiß-Malerei betreiben. Genau in diese Falle tappt Spielberg eben nicht. Er zeigt Schindler nicht als fehlerlose Lichtgestalt, sondern er zeigt den Menschen in allen seinen Facetten. Er macht auch aus Schindler nicht den einzigen „guten" Deutschen, sondern er zeigt auch hier alle Facetten, die es in der deutschen Bevölkerung gab. Die Feigen und wenig Mutigen, die Gleichgültigen und die, die sich zumindest ein wenig Gutes taten.
So vielschichtig, wie Spielberg die Deutschen zeigt, so vielschichtig und kritisch zeigt er auch die Juden. So verschweigt er nicht, dass es auch Kollaborateure und Gewinnler unter den Juden gab, sondern er macht auch das zum Thema im Film. Auch unter den Opfern zeigt er Menschen, die mal mehr, mal weniger sympathisch sind.
Alles in allem kann und darf dieser Film nicht an einem vorbeigehen. Er muss immer wieder gezeigt und gesehen werden, damit wir Zivilcourage als Beispiel und Unmenschlichkeit als Abschreckung verinnerlichen.
In Zeiten, in denen Unbelehrbare „Tätervolk" Diskussionen lostreten und andere mit der Angst vor Fremdem Wahlkampf betreiben, ist dieser Film wichtiger uns aktueller denn je.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. April 2013
Der Film:

Was ich da sah, eine der bewegensten Holocaust-Dramen, die bis jetzt gedreht wurden. Die besten und zugleich schockierensten Szenen sind die, in denen kaum ein Wort fällt. Spielberg ist mit Schindlers Liste ein Film gelungen, der weit mehr ist, als nur ein perfektes filmisches Meisterwerk, weit mehr als nur eine Geschichtsstunde. Dieser Film ist Zeitgeschichte. Es spielt keine Rolle, ob man Deutscher ist oder nicht, diesen Film sollte jeder gesehen haben, denn er zeigt die Unmenschlichkeit, die nie vergessen werden darf und die Zivilcourage, die uns allen zum Vorbild unserer Menschlichkeit gereichen sollte. Es ist für mich einer der wichtigsten und besten Filme der 90er Jahre wenn nicht sogar der Beste aller Zeiten.

Info zur Box:

Das besondere an dieser hochwertigen Limited Edition Box sind neben der exclusiven Verpackung (stabiler Pappschuber/Digipack) vielmehr die diversen Extraprodukte, die das Herz eines Filmfans höher schlagen lassen :-))

>Hartkartonschuber
>Digipack mit eingearbeiteten Fotobuch :-)
>Diverse Art Karten
>Poster
>Digitale Filmkopie zum Herunterladen
>DVD mit Specials
>Blu-ray mit dem Film

Die Vorteile der Box sind also für den Käufer, der nur seinen Lieblingsfilm in Blu-ray-Qualität erleben will, klar zu vernachlässigen. Die Box wendet sich vielmehr an den ambitionierten Sammler, der neben dem Film noch einen Faible für die ansprechende Verpackung und die diversen Beigaben hat.

Bild & Ton:

Die Blu-ray Edition von Schindlers Liste hat ein deutlich besseres, schärferes und klareres Bild als bei der DVD. Sowohl Nahaufnahmen als auch Panorama-Bilder lassen jedes feinste Detail sauber erkennen. Auch der Ton ist deutlich räumlicher und dabei auch differenzierter geworden. Der Film bietet einen sehr guten DTS 5.1 Sound, der gerade während der Musik-Szenen sehr eindrucksvoll klingt. Die Back-Surrounds bzw. Surrounds werden immer wieder mal einzeln angesprochen!

Fazit:

Für diesen doch relativ alten Film eine super Leistung von Universal! Das ist nicht irgendein Film, es gibt Geschichtsstoff, den darf man einfach nicht bestreiten oder vergessen. Steven Spielberg und Liam Neeson sorgen schon dafür, dass man diesen Film und diese brutale Vergangenheit nicht vergisst. Ganz ganz großes Kino.

Ich kann dieses Meisterwerk auf Blu-ray nur weiterempfehlen - Ob Amaray oder Limited Edition Box ist ja bekanntlich Geschmacksache, das sollte jeder für sich entscheiden.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. November 2011
1993 gelang dem erfolgreichsten Filmemacher aller Zeiten, Steven Spielberg, der vielleicht sensationellste Doppelschlag eines Regisseurs in der Filmgeschichte: Im Sommer dieses Jahres brachte er mit "Jurassic Park" den perfekten Blockbuster und damalig lukrativsten Film aller Zeiten ins Kino, im Winter dann den ultimativen Spielfilm zum vielleicht düstersten Kapitel der Menschheitsgeschichte und einen der zweifellos größten Filme überhaupt: "Schindlers Liste".

Zwei Filme, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, beide aber für sich perfekte Beispiele der Filmkunst. Wie es Spielberg gelungen ist, während der Post-Produktion von "Jurassic Park" an Originalschauplätzen in Krakau einen psychisch so unvorstellbar auslaugenden Film wie "Schindlers Liste" zu drehen, weiß er wohl selbst nicht. Jedoch ist dies ein Testament für sein unglaubliches Können, seine pure Virtuosität als Filmemacher. "Schindlers Liste" ist mit einer nicht in Worte zu fassenden fiebrigen Intensität in Szene gesetzt, dass einem schon beim alleingen Gedanken an den Film der Atem stockt.

Zu der Materie empfand er schon seit langer Zeit eine tiefe Verbindung. In seiner amerikanischen Vorstadtjugend oft mit antisemitischen Bemerkungen beschimpft und mit jüdischer Erziehung aufgewachsen, hatte Spielberg schon seit seiner Jugend ein großes persönliches Interesse und Einfühlungsvermögen für den Holocaust und seine sechs Millionen Opfer.

Schon Anfang der 80er Jahre stieß er auf das Buch "Schindlers Ark" des australischen Autors Thomas Kennealy, das auf den persönlichen Aufzeichnungen von Poldek Pfefferberg basiert, der im Film von Jonathan Sagall verkörpert wird. Diesem, er lebte mittlerweile unter dem Namen Leopold Page in L.A., war es ein großes Bedürfnis, die Geschichte von Oskar Schindler zu verbreiten, dem deutschen Geschäftsmann, der ihnm und über 1.000 Juden vom sicheren Tod bewahrte, indem er sie für sich in seiner Emaille- und später Patronenhülsenfabrik arbeiten ließ. Spielberg war fasziniert von der Geschichte, doch er fand nicht, dass er Mitte der Achtziger Jahre reif genug war, den Stoff adäquat umzusetzen. Dennoch verließ ihn die Geschichte nie (kurzfristig gab er sie an Martin Scorsese weiter), bis er kurz nach der schwierigen Produktion von "Hook" wusste: "Das wird mein nächster Film".

Für "Schindlers Liste" wusste der "Showman" Spielberg, dass er all sein technisches Können, all seine Virtuosität als visueller Geschichtenerzähler, über Bord werfen musste. Das Credo lautete keine Kamerakrans, keine Schienen, keine Zoomobjektive, ein dokumentarischer, zweckmäßiger Stil (oft mit Handkamera), Schwarz-Weiß-Film und vor allem: Dies ist kein Film zur Unterhaltung. Mit einem schier unbeschreiblichen Druck und einem großen Zweifel, der in der Industrie seine Runden machte, ob Spielberg der geeignete Regisseur für ein solches Mammutunterfangen war, machte er sich ans Werk.

Seine Vorgabe nicht unterhalten zu können, ging schon mal nicht auf. Mit 187 Minuten Laufzeit bewegt sich "Schindlers Liste" in einem energischen Rhythmus, Spielberg brachte sein großartiges Können auf filmischer Ebene einzigartig an und entwickelte einen Film, der seine Geschichte enorm selbstbewusst, atmosphärisch und damit auch unterhaltsam erzählt. Keine Sekunde wirkt verschwendet, jeder Moment hat seine Rechtfertigung. Doch "Schindlers Liste" ist ein Film, der dem Zuschauer auf unglaublich unmittelbare, nüchtern-sachliche und ungeschönte Art und Weise mitnimmt, ihm den Horror des Holocaust so spürbar macht, wie es das Medium Film nur erlaubt. Was den Film neben den gerade genannten und vielen anderen Qualitäten so auszeichnet, ist die Tatsache, dass er dem Zuschauer eine Katharsis bietet, einen Funken Hoffnung hinterlässt, der einen die Welt mit anderen Augen sehen lässt und den Zuschauer dazu bewegt, ein besserer Mensch zu sein. Spätestens an diesem Punkt ist "Schindlers Liste" weit mehr als ein Film.

Man kann die Bedeutung von "Schindlers Liste" gar nicht hoch genug ausdrücken, ein paar Sätze reichen da ganz sicher nicht aus. Dieses Meisterwerk war ein regelrechtes Wunder und es ist es immer wieder. Die Perfektion dieses Films lässt einen immer wieder, auch nach vielen Jahren, in großer Ehrfurcht zitternd und weinend zurück, zum einen als filmische Errungenschaft, aber natürlich hauptsächlich wegen der ungeheuer erschütternd-bewegenden Relevanz und Aussage, die der Film macht und die für immer nachhällt: "Wer ein Menschenleben rettet, der rettet tausende."

Spielberg zeigt Schindler als ambivalente, fehlerhafte Gestalt, eine Figur, die nicht leicht zu verstehen ist. Er beschönigt nichts. Es handelt sich um einen Kriegsgewinnler, um einen Frauenheld, der seine eigene Frau nicht immer besonders gut behandelt. Über weite Stücke lässt Spielberg es unklar, er gibt keine klaren Antworten über seinen Protagonisten, welche Ziele Schindler überhaupt verfolgt. Es wird auch deutlich gemacht, dass seine Geschäfte vor und nach dem Krieg nie besonders gut liefen. Doch nach allem ist dem Zuschauer eins klar: Man muss kein großartiger Mensch sein, um eine großartige Tat zu begehen, dass man unter den richtigen Umtänden zu etwas Größerem und Außergewöhnlichem werden kann.

Was "Schindlers Liste" auch auszeichnet, ist sein weitläufiger Blick für eine Vielzahl von Charakteren, neben Schindler ist es natürlich der für das KZ Plaszów verantwortliche SS-Hauptsturmführer Amon Goeth, der sensationell von Ralph Fiennes in einer legendären Performance verkörpert wird. Seine Darstellung gehört ganz klar zu den erinnerungswürdigsten Bösewichten der Filmgeschichte, eine dämonische Präsenz, die wegen ihrer Alltäglichkeit und hin und wieder aufflackernden Menschlichkeit noch schockierender wird, die Banalität des Bösen sozusagen. Großartig ist selbstverständlich auch Ben Kingsley, der Izhak Stern, Schindlers rechte Hand spielt. Ihre aufkommende, subtile Freundschaft gehört auch zu den vielen ungemein bewegenden Aspekten des Films. Es ist beeindruckend, wie sehr sich Spielberg zurückhält, vieles unausgesprochen lässt, aber spürbar macht zwischen den Charakteren.

Doch Spielberg zeigt auch die Schicksale vieler betroffener Juden und ihren Familien, die in der Erzählung nie zu kurz kommen. Besonders ist hier Embeth Davidtz zu nennen, die Göths Hausmädchen Helene Hirsch spielt. Sie bleibt ebenso im Gedächtnis wie viele andere einprägsame Gesichter wie Mark Ivanier als Marcel Goldberg oder Miri Fabian als Chaja Dresner. Aber das sind nur ein paar unter vielen, die hervorragende Auswahl an kleinen Rollen und Statisten (es gibt 126 Sprechrollen und 30.000 Statisten) ist schlicht makellos und versetzt einen tief so in die damalige Zeit, wie es ein Film erreichen kann.

Die Zielstrebigkeit und Klarheit in Spielbergs Regie ist schier beeindruckend und er zieht alle mit, inklusive den Darstellern, wo Liam Neeson in seiner perfekt ausgewogenen, nuancierten Darstellung als Oskar Schindler natürlich noch besonders gelobt werden muss. Aber auch das Produktionsdesign von Allan Starski, die Kostüme vonn Anna Sheppard, der Schnitt von Michael Kahn, natürlich die sensationelle Kamerarbeit von Janusz Kaminski und die unaufdringliche, aber gefühlvolle und effektive Musik von Maestro John Williams erzeugen eine schmerzhaft spürbare, unglaublich lebendige und athentische Atmosphäre.

Spielberg gelang ein wohl als perfekt zu bezeichneinder Film, vielleicht der bedeutendste und beste Film, der je gemacht wurde. Aus persönlicher Sicht kann ich nur sagen, dass ich den Film an alleroberste Stelle setzen würde. Es ist ein überwältigender und in höchstem Maße profunder Film, ein Film, der einem einiges abverlangt, ein wütender und zugleich einfühlsamer Film, der die Beschaffenheit von Gutem und Bösem portraitiert. "Schindlers Liste" strahlt für mich so viel Inspiration aus, zum einen durch die Aussage des Films selbst, aber zum anderen auch durch die enorme Errungenschaft von Steven Spielberg. Es ist ein Film, der nie seine Bedeutung verlieren wird, der immer in den Köpfen der Menschen, die ihn kennen, existieren wird und an die weitergegeben werden muss, die ihn noch nicht gesehen haben.
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am 12. Dezember 2015
Liam Neesons größte und beste Rolle und auch Spielbergs bester Film,meiner Meinung nach.Es wird wie man am Rechtsruck in ganz Europa sehen kann immer wichtiger,dass essentielle Lehren der Geschichte nicht vergessen werden und nicht verdrängt werden.Dieser Film ist in dieser Hinsicht ein Fels in der Brandung der Verdrängung.
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am 15. Juni 2016
Auch wenn es nur ein Film ist und die schrecklichen Verbrechen, welche zu dieser Zeit begangen wurden wohl nicht einmal im Entferntesten angemessen darstellen kann, ist er ein Meisterwerk der Filmkunst und gehört in jeden Klassenraum! Wiedergutmachen können wir diese Greueltaten niemals, doch wir haben die Pflicht uns darüber bewusst zu werden, damit so etwas niemals wieder geschieht!! Anschauen
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am 17. Juli 2015
Über die Geschichte des Films brauchen wir nicht mehr viel sagen: einer der besten Filme die ich je gesehen habe!
Hier muss ich nur aber wiedetmal dazu sagen, dass man sich nicht allzu viel von den negativen Rezensionen beeinflussen lassen sollte... Filme waren und bleiben sehr subjektiv. Einen Film zu produzieren bleibt immer Geschmackssache, dafür habrn wir ja auch dutzende von verschiedenen Genres. Das der Film zu viel "Spielberg" drin hat ist ja auch sein gutes Recht. Jeder Künstler verleiht seinem Werk seinen Stempel, warum sagen wir bei Malern nicht: "das ist mir zu sehr Picasso", oder bei Sängern:"das ist mir zu sehr Michael Jackson". Das gilt auch für Regisseure: das ist ihr Meisterwerk und ihre Art der Interpretation und der eigenen Recherche. Dafür hat man sich diesen Namen erarbeitet und möchte auch einen gewissen Wiedererkennungswert. Deshalb finde ich es nicht gut, einen Film zu kritisieren, denn das ist nun mal ein Spielfilm und keine Dokumentation. Der braucht nun mal gewisse Höhepunkte und eigene Mittel um spannend zu sein und offen für eine eigene Meinung.
Noch ein Punkt wäre, dass gesagt wurde, Schindler würde in dem Film nur als Gutmensch dargestellt: damit bin ich so nicht einverstanden. Er betont oft genug selbst dass er mit der Fabrik viel Geld machen will, dass die Juden billigere Arbeitskräfte sind und dass sie ihm helfen werden reich zu werden. Er sträubt sich anfangs dagegen etwas Gutes für diese Menschen zu tun. Außerdem kommt der entschluss diese Menschen zu retten erst nach und nach. Ich finde man braucht keinen gewissen punkt an dem man merkt dass er sich dazu entschließt. Das war ja eben nicht sein ursprüngliches Ziel.
Ein letztes Kommentar noch: wer wirklich etwas geschichtliches und wirklich Fakten erfahren möchte , sollte sich meiner meinung nach keinen Spielfilm ansehen. Das ist zwar auf realen Fakten basierend, aber der Kern eines Spielfilms ist und bleibt es, Leute zu unterhalten, im positiven wie auch im negativen sinne.
Ansonsten nur: sehr empfehlenswerter Film, jederzeit wieder!!!!!
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am 1. Oktober 2006
"Schindlers Liste" erschien 1993 und brachte Regiesseur Steven Spielberg viel Respekt ein. Der Film behandelt das Leben Oskar Schindlers während des zweiten Weltkrieges und wie dieser 1200 Juden das Leben rettete. In den Hauptrollen sind Liam Neeson und Ben Kingsley zu sehen.

Der Film beginnt mit der Besetzung Polens durch deutsche Truppen. Und mit der Ankunft Oskar Schindlers in Krakau. Spielberg konzentrierte sich im Film darauf wie Oscar Schindler begann Juden für seinen Rüstungsbetrieb einzusetzen und Ihnen durch dieses und weiteres Handeln das Leben rettete.

Spielberg hat die Handlung des Films stark auf Oskar Schindler fokusiert. Sein Handeln ab dem Zeitpunkt des Einmarschs Deutschlands in Polen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wird dargestellt. Spielberg ist es dabei gelungen das heikle Thema rund um die Ermordung Millionen von Juden und anderen Menschen offen zu zeigen. Die Bilder sind dabei schonungslos und lassen einen nachdenklich werden. Gleichzeitig schafft es Spielberg aber auch die Rettung von 1200 Juden durch Oskar Schindler nicht nur einfach zu zeigen sondern auch zu würdigen. Der Film ist an vielen Stellen unglaubliich emotional. Ausgelöst durch Bilder die zeigen wie menschenverachtend manche Deutsche mit Menschenleben umgegangen sind oder wie ernst es Oskar Schindler war sich um seine Juden zu sorgen und zu kümmern. Und ihnen so am Ende das Leben zu retten. Auch die letzte Szene des Films, die in der damaligen Gegenwart des Films (1993) spielt oder eher gesagt stattfindet.

Viele Namenhafte Stars konnte Spielberg für das ambitionierte Projekt gewinnen. In erster Linie Liam Neeson als Oskar Schindler und Ben Kingsley als Itzhak Stern. Beide Darsteller sind ein Gewinn für den Film. Eine unglaubliche Leistung beider Darsteller. Ein weiterer bekannter Name ist Ralph Fiennes, dazu kommen noch bekannte deutsche Namen wie Ludger Pistor und Martin Semmelrogge.

Der Film hat bei den Oscars wie auch anderen Preisverleihungen abgeräumt. Es gab den Oscar für den besten Film wie für die beste Regie. Für Spielberg, der bis dahin schon einige Kassenerfolge vorzuweisen hatte, war Schindlers Liste auch der Durchbruch bei den Kritikern die ihm so ein ernstes Thema nicht zugetraut haben. Als Folge des Films bekam Steven Spielberg 1998 auch das Bundesverdienstkreuz verliehen. Wenn jemand aus Hollywood dan er.

"Schindlers Liste" ist ein Film der gut unterhält aber in erster Linie zum Nachdenken anregt. Die NS Zeit und der Holocaust sind in Deutschland zurecht allgegenwärtig, doch selten werden die Geschehnisse einem so deutlich vor Augen geführt und wird gleichzeitig gezeigt das es auch in den dunkelnsten Momenten Menschen geben kann die doch den Mut haben das richtige zu tun. 1200 Juden verdanken Oskar Schindler ihr Leben und die meisten erweisen ihm am Ende des Films die Ehre eine Szene die ich seitdem ich sie das erste mal gesehen haben nicht mehr vergessen kann.
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