wintersale15_70off Hier klicken Jetzt Mitglied werden Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More madeinitaly Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen298
4,7 von 5 Sternen
Format: Blu-rayÄndern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. Januar 2002
Der Film, Schindlersliste von Steven Spielberg, ist in meinen Augen einer der besten und wichtigsten Filme, den man gesehen haben sollte, weil er eine Zeitepoche, die eine der Schlechtesten unserer deutschen Geschichte war, unglaublich authentisch darstellt. Auf mich wirkt der Film allein deshalb so authentisch, weil er mit hoch moderner Technik gedreht wurde, aber trotzdem ein schwarz-weiß Film ist. Es gibt genau zwei Szenen in dem Film, in denen gezielt Farbe eingesetzt wird, nämlich in Form eines roten Mantels von einem kleinen Mädchen, das Oskar Schindler in der ersten der beiden Szenen dabei beobachtet, wie es sich versucht vor den Nazis zu verstecken. Dadurch das Oskar Schindler in der zweiten der beiden Szenen den roten Mantel mit dem Mädchen bei einer Massenverbrennung sieht, wird die Tragik des Filmes sehr verstärkt. Dieser Trick gehört zu der übergeordneten Art und Weise, wie Spielberg den Film dreht. Spielberg stellt nämlich in dem Film nicht nur die eigentliche Handlung, die sich um Oskar Schindler dreht, dar, sondern führt die umgebende Handlung, die wegen der besonderen Zeitepoche sehr wichtig ist, sehr eindrücklich aus. Diese Methode wird zum Beispiel genau dadurch deutlich, das Oskar Schindler über mehrere Szenen ganz aus dem Blick verloren wird und man kann vielleicht sogar behaupten, dass Oskar Schindler zwischenzeitlich gar nicht mehr der Mittelpunkt des Filmes ist und sich der ganze Film nur noch um die Grausamkeiten, die Nazis verbrochen haben, dreht. Dieser Sachverhalt ist sicher einer der Gründe, warum dieser Film auf mich und auch auf Andere sehr authentisch und mitreißend wirkt. Zusätzlich dazu wird bei den Grausamkeiten kein „Blatt vor die Kamera“ genommen, denn sie werden in all ihrer Ausführlichkeit und Häufigkeit gezeigt. Steven Spielberg macht vor allen Dingen noch die Sinnlosigkeit des Denkens der Nazis deutlich, indem er Hinrichtungen von Juden ohne Vorbehalt zeigt, was bei dem Zuschauer zu der Frage führt, warum diese Hinrichtung gerade durchgeführt wurde und was der Nazi sich überhaupt dabei gedacht hat. Eins der besten Beispiele dafür ist, als die Bauherrin des Konzentrationslagers in Plaszow Amon Göth sagt, dass das Fundament neugebaut werden muss, sie daraufhin direkt hingerichtet wird und Amon Göth trotzdem alles neu bauen lässt, genau wie sie es gesagt hat. Solche Szenen lösen beim Zuschauer Unverständnis aus und verstärken um so mehr die Freude und Begeisterung für so einen Mann, wie Oskar Schindler. Der Zuschauer sympathisiert deshalb sofort mit Oskar Schindler und seine Gefühle werden sehr stark angeregt, weil die Kluft zwischen Gut und Böse so groß ist, dass der Zuschauer sich eigentlich nicht anders entscheiden kann, als Oskar Schindler wie einen Helden zu sehen. Ich finde es sehr gut, dass Steven Spielberg auf der einen Seite die Grausamkeiten des Nazi-Regimes so entsetzlich darstellt, weil es, glaube ich, verheerende Folgen haben könnte, wenn sie nicht so ausführlich beschrieben würden. Man sollte sich nur einmal versuchen vorzustellen, was es für die nächsten Generationen bedeuten könnte, wenn sie nicht das Gefühl gewinnen, dass die Nazis nicht absolut grauenhafte Geschichte für Deutschland und für die ganze Menschheit geschrieben haben. Auf der anderen Seite finde ich es ebenfalls sehr gelungen, dass Oskar Schindler's Zivilcourage derartig hervorgehoben wird und dass deutlich gemacht wird, dass er sich trotz großem Widerstand für die Juden eingesetzt hat, weil es den Zuschauer sehr stark anregt, genauso zu handeln. Vor allen Dingen regen Szenen, wie die der Verabschiedung von „seinen“ Juden, in der er den Ring mit den Worten „Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt“ bekommt und er anschließend zusammenbricht, stark die Gefühle der Nachahmung und Begeisterung an. Diese Begeisterung für derartige Zivilcourage ist sehr begrüßenswert, weil Menschen wie Oskar Schindler brauch die Menschheit und dazu lädt der Film sehr eindrücklich ein.
0Kommentar42 von 56 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2015
Das Werk, durch das Steven Spielberg mit dieser Zeit abschließen möchte, hat ihm allein schon durch die Thematik und Inszenierung des Films Erfolg beschert. Der Film ist an einigen Stellen eindrucksvoll, fast schon verstörend. Letztlich kommt der Regisseur nicht umhin, die Tatsachen stellenweise etwas sehr vereinfacht darzustellen und sich stattdessen auf Herschmerz-Kino zu konzentrieren. Die Musik ist wunderbar traurig, in Kombination mit den Bildern zum Teil etwas melodramatisch, was die angestrebte ernsthafte Optik (Schwarz-Weiß) teils unterwandert.
Mit seiner epochalen, über dreistündigen Laufzeit kann dieses Hollywood-Epos über die dunkelsten Jahre der modernen Menschheitsgeschichte nun endlich ohne Wechseln der Discs am Stück angesehen werden. Warum der Film ab 12-Jahren freigegeben sein soll erschließt sich mir dagegen nicht. Diese selbstverständliche Nutzung der BluRay-Technik hat die Macher jedoch nicht dazu verleitet, die Bild- und Tonqualität dieses Werks noch einmal ordentlich aufzuarbeiten, geschweige denn dem Käufer irgendeine Art von Hintergrundinformationen in Form von Bonusmaterial zukommen zu lassen. Man kann den Film ungeschnitten "genießen".

[BLU RAY] Format: 1,85:1 // Laufzeit: 195min (uncut) // Audio: DTS-HD 5.1 Englisch, DTS 5.1 Deutsch, Italienisch, Spanisch, Türkisch // Untertitel: Englisch, Deutsch, Italienisch, Griechisch, Hebräisch, Portugiesisch, Rumänisch, Türkisch // Extras: - // Wendecover: Ja // Region: ABC // Sonstiges: "Meine Szenen"-Feature
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Dezember 2015
"Schindler Liste" ist für mich ein sehr eindrucksvoller und benachdenklicher Film, der auf wahrer Begebenheit basiert. Als ich ihn mir den gleich nach Erhalt angesehen habe, sagte ich mir selbst:,,Sowas darf niemals mehr auf der Welt passieren". Leider gibt es aber noch Leute, die vom Holocaust nichts wissen oder sogar diesen noch verleugnen. Den gehört mal ein Klapps gegen den Hinterkopf.

Nun zum Film: Er zeigt in seiner Handlung reell über die Verfolgung, die Abschlachtung der Juden in den Ghettos, Selektion und Deportation nach Auschwitz, bis hin in die Gaskammern des Krematoriums. Insbesondere auch über ein mutigen Mann, namens Oscar Schindler der trotz großer Gefahr 1100 Juden das Leben rettete. Das besondere an diesen Film ist, dass er in s/w gedreht wurde. So wirkt dieser, als hätte man ihn auch in dieser Zeit gedreht. Wenn man den Film einmal angeschaut hat, gibt es doch schon etwas, worüber man nachzudenken hat.
Auch der Cover passt sehr gut dazu. Der schlicht, schwarz und hinten ohne Bilder, die man sonst bei anderen Filme sieht. Ich denke, dass dort auch keine hingehören. Ich würde diesen Film jeden empfehlen, den mal anzuschauen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juni 2015
Auch wenn das Thema gerne verdrängt wird, es wird immer "bleiben" auch noch in 1000 Jahren.. Denn so lange wollte das Nazi Reich ja herrschen. Gott sei Dank kam es anders. Auch Menschen zu verdanken wie einem Oscar Schindler. Dieser Film sollte in jeder Europäischen Schule Pflichtlektüre werden um somit einem Vergessen Vorschub zu leisten. Denn das was in dieser Zeit passierte - darf nie vergessen werden. Der Film ist ein Denkmal für all die Toten Juden, vergasten Behinderten, Sinti und Roma und all denen die man im Dritten Reich ermordet hat. Dieser Film soll auch keinen Hass predigen sondern Vesöhnung zwischen den Generationen! Dieser Film soll auch zeigen das man in "solchen Zeiten" anständig bleiben kann, auch wenn das nicht immer einfach war.
Ein monumentales Meisterwerk - mehr fällt mir zu diesem Film nicht ein.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2016
"Schindler's Liste" u.ä. fast dokumentarische Filme (z.B. auch "Nackt unter Wölfen") zur menschenverachtenden und unfassbar schlimmen Wirklichkeit des industrialisierten Massenmordes der Faschisten im Dritten Reich stellt ein wichtiges Gegengewicht zur Realitätsverzerrung dumm-dreister Alt- & Neo-Nazis dar, die versuchen, die kranken Verbrechen der NS-Zeit zu leugnen und ungeschehen zu machen. Als Aufklärung gegen Geschichtsfälschung und fortdauernde manipulative Verblödung und Verführing junger Menschen durch die "ewig Gestrigen" ist es unverzichtbar, sich und andere zu erinnern..
"Schindler's Liste" müsste -zusammen mit anderen 'Zeitzeugen' wie historischen Dokumentationen- in die Stoff- und Unterrichtspläne unserer Schulen eingebunden sein.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2014
Wer die letzten 20 Jahre noch zur Schule ging hat diesen Film zu 100% im Geschichtsunterricht gesehen, da kein Film die Geschehnisse rund um den Holocaust so realistisch (und erschreckend) darstellt, wie "Schindlers Liste". Ob einem der Film gefällt oder nicht, sei dahingestellt, ich persönlich möchte den Film eigentlich auch nie wieder sehen, aber gesehen haben muss man ihn trotzdem, denn nichts erlaubt einem einen so starken Einblick in die damaligen Ereignisse, was einfach ein unglaublich wichtiges Thema ist, über das jeder aufgeklärt sein sollte.
Kein Film, den man sich oft ansehen kann und auch kein Film für einen gemütlichen Fernsehabend, da er wirklich zutiefst erschütternd, bewegend und realistisch ist.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2015
Ich kann schon verstehen, wenn einige Deutsche sagen: "Ja ich weiß, daß damals etwas unsagbar schlimmes geschah, was nie wieder geschehen darf. Aber das muß man mir nicht jeden Tag unter die Nase reiben!". Es vergeht kein Tag, an dem nicht ein Spielfilm oder eine Dokumentation ausgestrahlt wird. Auch etliche Pseudo-Dokus, die sich an Peinlichkeit zu übertreffen gedenken, wie z.B.:

- Hitlers Walküren
- Hitlers Atombombe
- Hitlers Ufos
- Hitlers geheime Bruderschaft
- Hitlers Kontakt mit Außerirdischen
- usw.

Diesen Film, SCHINDLERS LISTE von 1993, sollte man sich aber mindestens alle zwei Jahre anschauen!!!

Steven Spielberg gelang es ohne tadelnden Finger auf die Deutschen zeigend, den Holocaust schonungslos darzustellen, und uns einen couragierten "Vaterlandsverräter" namens Oskar Schindler ins Gedächtnis zu rufen, der vielleicht nicht aus Barmherzigkeit handelte, sondern weil es Richtig war!

Übrigens: In diesem schwarz/weiß-Film taucht hin und wieder ein kleines jüdisches Mädchen auf, welches man farblich coloriert heraus hob. Wenn Du also diesen Film anschaust, stelle dir vor, Du seist dieses Kind!

°°°

Der Hauptfilm (ca. 187 Minuten) ist auf beide DVDs aufgeteilt!
5353 Kommentare2 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2012
Es ist nicht ganz einfach einen Film zu rezensieren, den man im Grunde sehr mag, aber trotzdem auch kritische Worte dafür übrig hat. Wenn man ihn nämlich aus einem bestimmten Blickwinkel heraus betrachtet, kann man ihn nur als Meisterwerk titulieren. Aus einem Anderen erkennt man widerum ziemliche Schwächen. Dies verursacht zumindest bei mir eine bestimmte Art von Zerrissenheit, die nicht einfach zu beschreiben ist. Die Kritikpunkte sind nämlich manchmal die Gleichen wie die Pluspunkte. Zum Einen bin ich von der Art der Inszenierung absolut begeistert, aber auf der anderen Seite auch wieder nicht. Ähnlich geht es mir mit dem Inhalt, aber der Reihe nach.

Das der Film in schwarz/weiß gedreht wurde, finde ich absolut hervorragend. Das kann aber auch damit zusammenhängen, das ich damit keinerlei Probleme habe. Eher das Gegenteil ist der Fall, weshalb ich dieses Farbbild gewohnt bin. Das an vielen Originalschauplätzen gedreht wurde, finde ich ebenfalls absolut lobenswert und darüber hinaus ist das gesamte Setdesign fantastisch. Das Tempo ist gut und auch die Erzählstruktur bannt einen an den Schirm. Leider hat Spielberg aber zu viele Knöpfe eingebaut, die er immer mal wieder drückt, um den Zuschauern die provozierte Emotion zu entlocken. Das gelingt allerdings nur solange, bis man sie entdeckt und merkt das man gesteuert wird. Als Beispiel nehme ich da mal das Mädchen in rot, um den Zwiespalt genauer zu erklären. Visuell ist die Idee phänomenal und auch innerhalb der Bedeutung für das Umdenken von Oskar Schindler nötig. Allerdings ist sie mit einem Zeitzünder versehen, der dann hochgeht als der Wagen mit ihr vorbeifährt. Diese beabsichtigte Gefühlsexplosion hat man kommen gesehen, weshalb das dann eher eine Fehlzündung war. Solche Dinge finden sich aber häufiger an. Beispielsweise der Einarmige der sich bei Schindler bedankt, während er am Essen ist. Die Szene ist unnötig und bringt den Film nicht weiter. Sie ist wieder nur als Zeitzünder eingefügt worden, was aber auch hier sofort zu erkennen ist. Diese Art der Manipulation ist das was mir zumindest nicht gefällt, ich aber über die gesamte Spieldauer hinweg, wieder verschmerzen kann. Zusätzlich stören mich aber auch die Spielbergschen Emotions-Tsunamis, die mit weinenden Geigen unterlegt sind. Wie bei Schindlers Monolog, kurz bevor er sich verabschiedet. In diesem Moment wird die wirklich harte Realität der vorangegangenen Szenarien aufgeweicht, so das man aus der Fassungslosigkeit heraus, in einen gewohnheitsmäßigen Spielberg-Film deportiert wird.
Trotzdem gelingt das natürlich bei den meisten Zuschauern, weshalb das auch nicht als allgemeine Kritik verstanden werden sollte. Man kann sich nämlich nur bei Spielberg bedanken, das er das Thema aufgegriffen und auf diese Weise umgesetzt hat. Dadurch haben sich nämlich mehr Menschen damit beschäftigt, als das im Normalfall passiert wäre. Es wäre allerdings auch wünschenswert, wenn man sich mit der gleichen Intensität an andere Geschehnisse im 2.Weltkrieg filmisch herantrauen würde, um den durchschnittlich Interessierten weg von seinem Schulbuchwissen zu bringen, das höchstens für die Tonne taugt.

Damit sind wir dann auch schon beim Inhalt. Auch hier kann man Spielberg wieder loben, da er unglaublich viel Wissenswertes vermittelt und die Zustände verdammt gut darstellt. Sofern man das aus der Ferne überhaupt beurteilen kann, da ich natürlich ebenfalls nur von meinem Wissensstand ausgehe. Die zeitlichen Abläufe und Zahlen scheinen in jedem Fall zu stimmen, aber leider doktort Spielberg auch hier an den vermeintlich wahren Geschehnissen rum, um sie besser in einem Kinofilm unterzubringen. Itzhak Stern hat es in der Filmform nie gegeben. Hier wurden drei Charaktere zu einem umfunktioniert, was aus filmischen Gesichtspunkten auch durchaus Sinn macht. Aber im Kontext, die realen Ereignisse der Judenvernichtung wiederzugeben, finde ich solche Dinge immer ein wenig fragwürdig. Das hätte man bestimmt auch anders lösen können. Zusätzlich hat man auch Ermordungen durch Amon Goeth eingebaut, die so nicht belegt sind. Dafür aber andere weggelassen, die man nachweisen konnte. Der Sinn dahinter entzieht sich mir. Die sehr gut ausgebaute Figur von Goeth, gibt mir aber ebenfalls Rätsel auf. Warum hat man sich so viel Mühe gemacht sie wiederzugeben, wenn man dann wegläßt, das er 1944 bereits von den Nazis selbst verhaftet wurde?

Zudem ist das Portrait von Oskar Schindler etwas zu großzügig ausgefallen. Okay, auch hier muss man natürlich hinnehmen, das dies nunmal ein Film ist. Mit einem zwielichtigen Charakter in der Führungsrolle, hätte man das Publikum kaum begeistern können. Seine Erkenntnisse für ein Umdenken fanden ja innerhalb des Films durch das "rote Mädchen" statt. Dies gilt aber eben nur als Synonym, denn seine Entwicklung war mit Sicherheit schleichender. Das Wichtigste bei der Person Schindler ist nämlich für mich seine eigene Erkenntnis. Diese fand aber eben so nicht statt. Warum mir das so wichtig erscheint, muss ich anhand einer Hypothese festmachen: Wenn es nie zu einer Judenvernichtung gekommen wäre und man sie wirklich "nur" als Zwangsarbeiter eingesetzt hätte, wäre Schindler nicht als Lebensretter, sondern als Ausbeuter des jüdischen Elends in die Geschichte eingegangen. Schließlich startete er nur aus materiellen Gründen und war kein geborener Gutmensch. Mit der Darstellung seines Umdenkens hat man sich meines Erachtens nicht so richtig auseinandergesetzt und dafür lieber eine Erfindung benutzt. Nicht das ich Schindler kritisieren möchte. Der Mann hat großartiges geleistet, was man gar nicht in Worte fassen kann. Nur wie er zu dem Entschluß fand, hätte ich gerne authentischer umgesetzt gesehen.

Abschließend bleibt aber festzustellen das "Schindlers Liste" in jedem Fall zu den Filmen gehört, die man gesehen haben muss. Auch wenn ich viele Punkte kritisiere und gerne anders gesehen hätte, ist der Film in jeder Sekunde fesselnd. Wenn man an der Grundthematik interessiert ist, kann man eh nicht vorbeigehen. Wenn man daran nicht interessiert ist, trotzdem nicht. Dafür ist der Film zu wertvoll und auch wichtig. Wenn nur nicht die ganzen Kritikpunkte wären......
0Kommentar4 von 6 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 4. Januar 2016
SIEBEN Oscars, die ein Film abräumt, sprechen für sich. Ich halte den "Schindlers Liste" für Steven Spielbergs wichtigsten Film.

Bisher hatte ich den Film nur als DVD. Ich habe ihn mir wegen der besseren Bildqualität als Blu-ray zugelegt. Verglichen mit der 20 Jahre alten DVD ist beim Bild eine Qualitätsverbesserung vorhanden. Mir sind keinerlei Bildmängel aufgefallen. Auch der Ton ist nach meinem Empfinden kraftvoll und klar.

Nennenswerte Extras sind auf der Blu-ray nicht vorhanden.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2011
Den Film möchte ich nicht bewerten, der ist einzigartig und ein Meisterwerk. Ich möchte hier nur den Artikel DVD und dessen Ausstattung bewerten. Die Ausstattung ist ganz ordentlich, ich bemängle nur, daß irgendein "Genie" auf die Idee kam, diesen
tollen Film zu teilen. Das war völlig überflüssig und stümperhaft. Es wäre ausreichend gwesen, den Film auf eine DVD und das Bonusmaterial auf die zweite DVD zu legen. Von der Speicherkapazität hätten es die DVD's hergegeben. Aber irgend ein Stümper
mußte diesen Film trennen. Selbst die privaten Fernsehsender lassen diesen Streifen ohne Werbeunterbrechung laufen, meißtens
jedenfalls. Ich empfinde es als Frechheit, dieses Meisterwerk zu teilen. Bleibt nur zu hoffen, dass dies bei einer Veröffent-
lichung auf BlueRay nicht wieder geschieht.
Daher muß ich zwei Sterne abziehen. Ich betone es nocheinmal, die Sternvergabe bezieht sich nicht auf den eigentlichen Film,
dem würde ich auch zehn Sterne geben. Aber ich akzeptiere nicht, dass man solch Meisterwerk zerschnippelt, daher die zwei Sterne weniger.
0Kommentar26 von 38 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden