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WIRE schaffen es immer wieder mich aufs neue zu Überraschen. Eine, der ganz ganz wenigen Bands, die aus der Zeit des damals populären Punk.-und New Wave Rocks (Wire gründeten sich 1976) übriggebliebenen Bands, die sich zwar mittlerweile 3x Auflösten und zum Glück wieder vereinigten, haben sich mit den letzten drei Alben kontinuierlich weiterentwickelt. Gut, die ersten drei Wire-Alben stehen schon seit vielen, vielen Jahren in meinem CD-Regal, aber die Alben von "Play Pop" bis "The First Letter" fand ich dagegen etwas arg langatmig um es mal sehr soft auszudrücken. "Send" von 2003 gefällt mir wieder richtig gut und ab "Object 47" von 2008 hatte ich den Londoner Draht, wieder richtig lieb. "Red Barked Tree" von 2011 gehört zu meinen absoluten Lieblingsalben der Band und auch "Change Becomes Us", so gut es auch ist, kommt nicht ganz an "Red Barked Tree" heran. Aber gut, dass ist luxoriöses "kritisieren" auf hohem Niveau. Zur Platte:
"Change Becomes Us", besteht aus 13 Stücken die auf 48:36 Minuten verteilt sind. Im Gegensatz zu "Red Barked Tree", brauchte ich bei diesem neuen Output doch einige Durchläufe bis es mich dann auch überzeugte. Die Stücke erschließen sich erst nachdem man der Platte mehrere Hördurchgänge zugestanden hat und ob des erstmaligen, etwas diffusen Songbildes nicht allzu irritiert war/ist. "Red Barked Tree", ist wesentlich flüssiger und geht schneller ins Ohr als eben "Change..."
"Change...", ist für mich jedoch auch ein weiteres interessantes Puzzleteilchen um die musikalisch eminent interessante Welt von WIRE komplett zu genießen.
Herausheben möchte ich keines der Stücke, sind sie doch für mich als "musikalische Einheit" zu sehen/hören. Wire haben es mal wieder geschafft. Ich bin begeistert. 4 Sterne für meine interne "Wire-Plazierung", da ich "Red Barked Tree" einen Tick besser finde, jedoch allgemein gesehen, 5 Sterne (Genrebezogen).
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TOP 500 REZENSENTam 30. März 2013
Die Synthiepopper von Depeche Mode bekommen ja gerade wieder mächtig auf die Mütze, weil sie sich partu nicht von den verschiedenen Einflüssen ihrer jahrzehntelangen Karriere verabschieden wollen und mit ihrem aktuellen Album – gleichsam erwartungsresistent – neben den zu obligatorischen Maschinenbeats auch wieder reichlich dem Soul und dem Blues huldigen. Wären Wire heute noch mit derselben Bedeutung aufgeladen wie die Jungs aus Basildon (wobei noch zu klären wäre, ob man ihnen das wirklich wünschen will), sie hätten wohl mit ähnlichen Beschwerden zu rechnen. Denn auch die Männer um Colin Newman und Graham Lewis haben im Laufe der Jahre Veränderungen nicht gescheut und den Sound der Band mehreren Häutungen unterzogen – und abgesehen davon, dass sie bei Depeche Mode Ende der 80er tatsächlich mal als Vorband auf der Bühne standen, hatten sie für Frühwerke mit Gareth Jones ja einen Toningenieur in Lohn und Brot, der auch schon für manche Perle von Gore & Co. verantwortlich zeichnete.

“Change Becomes Us” ist jedenfalls nach “Object 47” und “Red Barked Tree” die dritte einer Reihe von Platten, die Wire in aktueller Besetzung nach langer Pause wieder in die Spur zurückgeführt haben, mehr noch als ihre beiden Vorgänger ist dieses Album ein imposanter Querschnitt der bisherigen Schaffensperioden (Parallele, s.o.). Den Bezug zu den punkigen Anfängen der Pink-Flag-Ära setzen am ehesten “Adore Your Island”, “Stealth Of A Stork” und das (w)irre “Attractive Space”, den Postpunkwave Marke Devo und Gang Of Four liefern wiederum “Magic Bullet”, “Eels Sang” und “Love Bends”. Zwischendrin noch etwas Pop oder mit “And Much Besides” eine Art rezitativer Meditation, es geht hin und her und scheint nicht mehr ganz so geschlossen wie zuvor. Man merkt aber, dass Wire noch viel Lust am Probieren und Ausloten ihrer Grenzen haben – anders als bei Depeche Mode wird ihnen das jedoch kaum ein Fan vorhalten wollen. Insofern kann der kleinere Rahmen, in welchem die Londoner mittlerweile agieren, eher als Segen verstanden werden – man bleibt, auch mit diesem Album, weiter zufrieden unter sich. mapambulo:blog
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am 5. Mai 2013
Wire haben zwischen 1977 und 1979 drei bedeutende und jeweils einzigartige Alben ("Pink Flag", "Chairs Missing", "154") aufgenommen, die Punk, Post-Punk und New Wave stark beeinflusst haben. Besonders das 3. Album "154" halte ich für einen Geniestreich. Die Band kam in den folgenden Jahrzehnten immer mal wieder aus der Versenkung und hat Platten veröffentlicht, konnten aber nie ernsthaft an die Frühphase anknüpfen. Aus der besagten Phase stammen interessanterweise die Vorlagen für die Songs auf "Changes Become Us", die damals nur als Raritäten und Live-Aufnahmen in den Umlauf kamen. Klingt doch irgendwie vielversprechend. Der Sound erinnert tatsächlich an "154", allerdings weit weniger düster und bedrohlich. Die Atmosphäre ist eher entspannt. Leider kann das Songmaterial nicht ganz mithalten. Das ist für mich der größte Schwachpunkt des Albums. Die Songs plätschern so am Ohr vorbei, nicht schlecht, aber auch nichts was dauerhaft in Erinnerung bleibt.
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