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am 30. August 2013
(Kinoversion)

Anfang der 90er Jahre gab es in den USA eine Reihe von sehr ungewöhnlichen Telefonstreichen, die 2004 ihren so erschreckenden wie grausamen Höhepunkt fanden. Ein Anrufer, der sich seltsamerweise Fast Food-Restaurants als Ziel für seine Streiche ausgesucht hatte, gab sich als Polizist aus und forderte die Angestellten zu immer absurderen Aktionen heraus, die sogar sexuelle Übergriffe nicht ausschlossen. In seinem Film „Compliance“ nimmt sich Regisseur und Autor Craig Zobel dieser fatalen Telefonstreiche an und lässt den Zuschauer fassungslos darüber zurück, was Menschen bereit sind zu tun, sobald sie eine Obrigkeit am Telefon vermuten. Was in „Compliance“ geschieht, ist so unglaublich und macht den Zuschauer so wütend, dass der Film kaum zu ertragen ist, soviel Dummheit und Hörigkeit werden hier in 90 Minuten gezeigt. Ein durchaus guter und vor allem wichtiger Film, in seiner beängstigenden Aussage allerdings kaum auszuhalten. Und irgendwie mal wieder typisch für La La-Land…denn ich bin nicht sicher, ob sich andere Nationen ebenso manipulieren lassen würden und so bedingungslos an vermeintliche Autoritätspersonen glauben würden wie die Amerikaner…

Becky (Dreama Walker, „Gran Torino“) arbeitet in einem Fast Food Restaurant. Mit ihrer Chefin Sandra (Ann Dowd, „Der Informant“) und auch den Kollegen versteht sie sich gut. Eines Tages erhält Sandra den Anruf eines Police Officers, der behauptet, bei ihm sitze gerade eine Kundin des Fast Food Restaurants, die behaupte, Becky habe ihr Geld aus dem Portemonnaie gestohlen. Sandra soll nun Becky so lange festhalten, bis der Detective vorbeikommen kann, um Becky zu befragen. Im Verlauf des Gesprächs allerdings fordert der angebliche Polizist immer seltsamere Dinge von Sandra und auch anderen Gesprächspartnern des Restaurants, mit denen er sich munter verbinden lässt. Es fängt damit an, dass Sandra an Becky eine Leibesvisitation vornehmen soll, da das dann später auf dem Revier nicht mehr gemacht werden müsste. Dazu soll Becky sich komplett ausziehen und darf sich anschließend nicht wieder anziehen, da ihre Kleidung als Beweisstück gilt. Doch dies ist nur der Anfang eines stundenlangen Martyriums, nach dem für Becky nichts mehr ist, wie es einmal war. Das unschuldige Mädchen wird einer wahren Tortur an Demütigungen und psychischer Gewalt ausgesetzt, allesamt begangen durch angeblich gesetzestreue und aufrechte Bürger Amerikas, die der Polizei ja nur helfen wollten…

Es macht einen wirklich fassungslos zu sehen, wozu Menschen in blindem Gehorsam ohne nachzudenken fähig sind. Denn eigentlich ist schon die Ausgangssituation vollkommen absurd und lächerlich. Becky soll einer Kundin am Bedientresen Geld aus dem Portemonnaie gestohlen haben, direkt vor deren Augen. Aha. Dann behauptet der angebliche Detective, er könne gerade nicht vorbeikommen, um Becky zu befragen und abzuführen, da er so viel auf dem Revier zu tun habe. Mit völliger und leider überzeugender Selbstverständlichkeit macht er erst Sandra und dann auch noch andere zum verlängerten Arm des Gesetzes. Er fordert immer bedenklichere Sachen von seinen Zuhörern, die immer mehr Grenzen überschreiten und nichts des Geforderten ernsthaft hinterfragen. Zwar zögert man, aber dann fügt man sich doch immer wieder erschreckend schnell dem, was der autoritäre und psychologisch wirklich recht überzeugende Täter hier fordert. Dass hier allerdings fast ohne jegliche Gegenwehr moralische und auch legale Grenzen gesprengt werden, kann man kaum glauben. Und dennoch ist es wohl tatsächlich so geschehen, da Zobel hier eine wahre Geschichte verfilmt hat.

Die Crux von „Compliance“ ist, dass das Ganze manchmal eben doch zu unglaubwürdig wirkt. Oder vielleicht hofft man auch einfach nur, dass das alles so nicht wahr sein kann. Menschen können sich doch nicht über Stunden so einen fatalen Blödsinn erzählen lassen und auch noch danach handeln. Irgendwann ist die persönliche Schmerzgrenze erreicht, und man mag gar nicht mehr hinsehen oder -hören, was Regisseur Zobel einem hier noch alles zumuten will. Man ist entsetzt über die Dummheit, die Machtgeilheit und den Autoritätswahn, dem die Protagonisten hier erliegen. Wie schnell werden moralische Bedenken über Bord geworfen und Menschen, denen keine Schuld nachgewiesen werden kann, gedemütigt und erniedrigt. Das arme Mädchen muss sich komplett ausziehen, dann wird ihr ein männlicher Bewacher an die Seite gestellt, vor dem sie fast nackt sitzen muss, dann fordert der Detective seine Verbündeten auf, das Mädchen gymnastische Übungen machen zu lassen und schlussendlich soll sie auch noch den Hintern versohlt bekommen. Man kann irgendwann einfach nicht mehr hinsehen und ist nachhaltig schockiert von dem Verhalten dieser Menschen.

Dies ist vor allem ein Verdienst der guten Darsteller, die Zobel hier gewinnen konnte. Dreama Walker als eigentlich selbstbewusste, aber im Verlauf des Films immer kleiner und bedauernswerter werdende Becky gibt sehr gut das breite Spektrum der Gefühle wider, die sie hier durchlebt. Man hat Mitleid mit ihr und würde ihr so gerne helfen. Hervorragend ambivalent bleibt Ann Dowd als Filialleiterin Sandra, die eigentlich nur das Tagesgeschäft reibungslos über die Bühne bringen will und für solche Kinkerlitzchen wie angeblichen Diebstahl gar keine Zeit hat. Sichtlich mit sich selber ringend, aber immer wieder gegen den autoritären und manipulierenden Polizisten verlierend, tut sie, anfangs widerwillig, später mit wachsender Ungeduld und angewidert (von Becky, wohlgemerkt, nicht von ihrem eigenen Verhalten), immer ungeheuerlichere Dinge. Und auch Pat Healy („The Innkeepers“) als Detective Daniels liefert überzeugend ab, seine psychologischen Manipulationen fallen manchmal auf so fruchtbaren Boden, dass er selbst ganz erstaunt ist, wie einfach es ist, Menschen die schlimmsten Dinge tun zu lassen. Er variiert sein Spiel gekonnt zwischen freundlich-bestimmt, verständnis-, aber auch machtvoll und keinen Widerspruch duldend. Und auch die Nebenrollen sind gut besetzt, da auch von ihnen noch einige in den unheilvollen Kreis der Beteiligten gezogen werden.

„Compliance“ ist ein guter, aber hochgradig verstörender Film. Er macht einen fassungslos und wütend und ist psychologisch überwiegend nur schwer zu ertragen. Irgendwann kann man einfach nicht mehr hinsehen, weil man Becky nicht mehr leiden sehen mag und nicht glauben kann, zu welchen Dingen Menschen fähig sind, nur weil eine Telefonstimme behauptet, sie sei Polizist. Ob solche Vorfälle in anderen Ländern zu ähnlichen Resultaten bzw. Straftaten geführt hätten, wage ich fast anzuzweifeln, zu sehr geht Zobel hier auf typisch amerikanische Durchschnittsbürger ein und legt ihre dunklen Seiten bloß. Dass einen „Compliance“ an die ein oder andere eigene Grenze führt, sollte man wissen, bevor man sich den Film ansieht, denn mit dem Maß an Wut und Fassungslosigkeit rechnet man vielleicht nicht, wenn man sich nur die Inhaltsangabe auf dem DVD-Cover durchliest. Compliance hat übrigens mehrere Bedeutungen, u. a. Zustimmung, Folgsamkeit und Einwilligung… Trotz wirklich verstörender 90 Minuten vier von fünf Telefonstreichen, die böse enden können…sehr, sehr böse.
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am 2. Juli 2013
Sie kennen doch sicher noch das Gefühl, das sich früher unweigerlich einstellte, wenn man als halbwegs vernünftiger Mensch "aus Versehen" eine Nachmittagstalkshow im deutschen Fernsehen einschaltete. Ungläubiges Staunen, gekoppelt mit Sensationslust, Ärger, Bauchschmerzen, Mitleid und verächtlichem Kopfschütteln über die Dummheit der Protagonisten trifft es vermutlich am ehesten. Der Film "Compliance" kramt diese längst verloren geglaubten Emotionen wieder hervor. Er ist ein Lehrfilm über die Zustände im amerikanischen Hinterland, über Obrigkeitsgläubigkeit, Naivität, persönliche Dummheit und die Gefahren, die darin bestehen, unaufgeklärt-schwachköpfigen "Hillbillies" ohne persönliche Integrität in welcher Form auch immer Verantwortung zu übertragen. Die Geschichte des Films ist schnell erzählt. Es geht um einen Telefonstreich, der gehörig aus dem Ruder gelaufen ist. Ein Anrufer meldet sich in einem McDonalds in der tiefsten amerikanischen Provinz. Er gibt an, ein Polizist der örtlichen Dienststelle zu sein. Eine junge Mitarbeiterin sei beschuldigt worden, einer Kundin Geld gestohlen zu haben. Wegen Zeitmangels könne er aber nicht selbst erscheinen. Stattdessen soll die Filialleiterin ihre Angestellte festhalten, untersuchen, entkleiden und am Ende einer vollständigen Leibesvisitation unterziehen. Jeder vernünfige Mensch legt spätestens jetzt auf. Nicht so die Filialleiterin des McDonalds. Und sie steht nicht alleine da. Derselbe Streich beschäftigt die amerikanische Justiz seit mehr als 20 Jahren. Die Vorfälle gehen mittlerweile in die Hunderte. Eine einfache Mischung aus psycholoschem "Sweet-Talking" und engstirniger Obrigkeitsgläubigkeit reicht aus, sich die Autoritätsposition eines dummen Naivlings zu erschleichen. Beim Anschauen dieses Films fühlt man sich wie bei einer Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Am liebsten wäre man ganz woanders, denn das was hier abläuft tut einfach nur noch unendlich weh. Der eigene Verstand rebelliert vehement und die Tatsache, dass uns am Anfang unmissverständlich deutlich gemacht wurde, dass es sich hierbei um die ziemlich exakte Wiedergabe einer wahren Begebenheit handelt, lässt den Dampf im Kessel gehörig ansteigen. Ärger, Wut und Verzweiflung über die grenzenlose Dummheit der Menschheit brechen sich Bahn und am Ende erreicht dieser kleine, fiese Film etwas, was anderen Produktionen sehr oft misslingt. Er sendet eine Botschaft und erzeugt zugleich eine Megatonne an "geladenen" Emotionen. Viel mehr kann man von einem Film eigentlich nicht erwarten.

Anmerkung: Ich habe soeben herausgefunden, dass die Filialleiterin (!) im echten Leben ihren Arbeitgeber McDonalds auf 10 Mio Dollar Schadensersatz verklagt hatte, da sie nicht vor den Gefahren von Telefonstreichen dieser Art gewarnt worden war. Sie hat den Rechtsstreit 2012 gewonnen. God bless America!
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am 11. Juni 2016
Kaum zu glauben, dass das auf einer wahren Begebenheit beruhen soll! Der Film ähnelte eher einem Tatsachenbericht, als das er hätte mit spannenden Wendungen oder Kniffen hätte aufwarten können, das ist das einzige was ich ein wenig bedauere.
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am 27. April 2013
Also wenn das so oder so ähnlich wirklich an die 70 Mal in den USA passiert sein soll, dann fragt man sich wirklich wo die Leute ihren Menschenverstand gelassen haben.
In Deutschland wäre sowas kaum möglich, da man hier nicht diesen Respekt vom schnellen weggesperrt werden hat wie bei den Amis(In Deutschland wird man nicht gleich getassert und auch nicht von 5 Beamten gleichzeitig auf den boden geworfen, wenn man mal an ne Hecke gepiselt hat)

Spoiler:-----------------------

Also bis zur Szene wo sie ihre Oberbekleidung ablegen muss geht das ganze für mich noch einen einigermaßen nachvollziehbaren Weg, alles was danach kam ist unrealistisch.
Die einzigen zwei die darauf so reagieren wie man das für normal hält, sind der Junge und der Typ der die Automaten auffüllt oder wass er gemacht hat.
Alleine schon dieses stundenlange telefonieren "am Stück" ist so extrem merkwürdig.
Die angedeutete Blowjob Szene setzt dem ganzen dann die Krone auf.
Mann hat trotz dieser für mich unrealistischen Szenen, ein komisch dominates Machtgefühl beim zusehen, so nach dem Motto, da geht noch mehr.

Spoiler Ende:------------------

Fazit: Sehenswerte Hauptdarstellerin(Dreama Walker) und bis zu der besagten erste auskleide Szene nachvollziehbar, der Rest eher nicht(ist aber verstörend gut dargestellt, wenn auch nur angedeutet), falls das doch so oder so ähnlich passiert sein sollte kann ich mich echt nur wundern.
Der Anrufer wird wohl extrem dominant und wortgewand gewesen sein, falls es ihn wirklich gab bzw. er das 70x durchgezogen hatte.(hatte dazu unter Wiki aber nichts richtiges gefunden)

EDIT: Den Fall gabs tatsächlich in echt und es gibt sogar das Video(auch teilweise die harten Szenen) im Netz, hätte ich nicht gedacht.(einfach mal nach Louise Ogborn Strip Search googlen)
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am 29. Januar 2015
Ich hatte schon vor ein paar Jahren von diesem berüchtigtem McDonalds Vorfall gehört auch von Einem weiteren aber das es 70 waren ist mir erst seit Compliance bewußt. Und das ist doch verdammt verstörend, traurig und vorallem bedauernswert.
Man wundert sich doch über diese unglaubliche Naivität und diesen absoluten Gehorsam, als ob die meisten Amerikaner glauben das sie in einem totalitärem Polizeistaat leben würden, ich glaube nicht das so etwas in Deutschland oder selbst in Amerikas Nachbarland Kanada möglich währe.
Aber Compliance zeigt was in Amerika möglich ist, ein Prank Caller hat sich die junge und vollkommen unschuldige Fast Food Angestellte Becky als sein Hauptopfer ausgesucht und schafft es das ihre Vorgesetzte und eine Kollegin sie im Hinterraum des Restaurants festsetzen und sie zu einem Stripsearch nötigen, später wird auch noch der Verlobte ihrer Vorgesetzten hinzugezogen und an diesem Punkt sind dann ein für allemal die Grenzen überschritten.
Compliance ist ganz und gar kein angenehmer Film aber das sollte nicht davon abhalten ihn anzusehen, denn er ist fesselnd, irritierend, schockierend und auch alarmierend. Denn das wichtigste was Compliance anprangert ist blinder Gehorsam und irrationale Angst vor authoritären Einrichtungen wie in diesem Falle der Polizei.
Es heißt doch so schön in Amerika: To serve and to protect (Zu dienen und beschützen) und nicht: Zu nötigen und zu mißbrauchen.
Compliance ist mehr Horrorfilm als wie so mancher der dies von sich Behauptet, Horror braucht keine großen Blutfontänen, keine Folterszenen oder wilde Monster, den das schlimmste Monster ist immer noch der Mensch selbst.
Compliance ist mehr als empfohlen und sollte am besten in einer Gruppe gesehen werden, denn er wird zum Diskutieren inspirieren.
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am 16. Juni 2013
COMPLIANCE ist alles andere als ein dem Cover nach zu urteilender B-Horror oder Thriller.

Wir haben es hier mit einem unglaublich überraschenden Stück Film zu tun, das nach eigenen Angaben auf wahren Begebenheiten beruht und sich diese Form von Psycho- und ja fast auch Physioterror in den USA in über 30 Bundesstaaten zugetragen haben soll. Zuzutrauen wäre es diesem großen Land mit den vielen labilen Kleinbürgern, die unter täglichem enormen Druck stehen, ist die Jobfluktuation hier doch deutlich höher als andernorts. Dieser Druck ist auch ausschlaggebend für das Befolgen der immer drastischer werdenden Anweisungen des Police Officers via Telefon, will man doch nicht mit dem Gesetz aneinandergeraten. So hat die junge, des Diebstahls bezichtigte Becky (Dreama Walker) wirklich keinen leichten Stand in diesem energetisch aufgeladenen und beklemmenden Psycho-Drama.

Ein Film, der zu jeder Zeit glaubhaft die Schlinge immer enger um Becky's Hals zieht und dem Zuschauer nicht wie aus Hollywood gewohnt den Bauch pinselt, sondern vor Fassungslosigkeit eher den Magen umdreht.

Ein ganz klarer Tip und für JEDEN sehenswert. Just OUTSTANDING!!!
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am 23. Mai 2013
Wenn es in den letzten Jahren einen Film gibt, der die Naivität der Menschen am besten widerspiegeln kann, dann ist es „Compliance“. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass dieser Film auf wahren Tatsachen beruht, ob sie in denn in dieser Form und Intensität tatsächlich so passiert sind, sei mal dahin gestellt.
Die Geschichte ist auch eigentlich sehr simpel. Während der harten Freitagabendschicht in einem Fast-Food-Restaurant, bekommt die bereits eh gestresste Geschäftsführerin Sandra einen besorgniserregenden Anruf von der Polizei. Ihr wird mitgeteilt, dass die junge Kassiererin Becky im Laufe des Tages eine Kundin bestohlen hat. Sandra soll Becky zunächst festhalten, bis die Polizei sie abholen kommt. Da aber im Moment alle Polizisten im Einsatz sind, könne es etwas dauern. Um die Sache aber schnell abwickeln zu können, bezieht der anrufende Polizist Sandra immer mehr in die Untersuchung mit ein. Becky, die alles abstreitet, versteht die Welt nicht mehr, fügt sich aber und so beginnt die Befragung, die anscheinend nur ein Ziel hat, nämlich die vollständige Demütigung von Becky.
Es ist wirklich schade, dass das breite Publikum diesen Film bisher verschmäht hat. Er hätte und vor allem die Schauspieler, allen voran Dreama Walker als Becky (Apartment 23) und Ann Dowd als Sandra, mehr Beachtung verdient. Mir läuft es immer noch eiskalt den Rücken runter, wenn ich das Gesehene mit dem Wissen, dass es tatsächlich in ähnlicher Form stattgefunden haben soll, Revue passieren lasse. Und ich glaube, dass sich das hier gezeigte nicht nur auf die USA beziehen lassen kann. Meine Befürchtung ist eher, dass es überall passieren kann und ich hoffe, dass sich niemand berufen fühlt, dass hier zu testen. Daher schaut euch diesen Film an und lernt daraus.
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am 20. Oktober 2014
Ein Telefonstreich geraet ausser Kontrolle.

Ein Unbekannter, der sich als Polizist ausgibt, ruft in einem Fast Food Restaurant an und ueberzeugt die Managerin, davon, dass eine ihrer Angestellten ein Kundin bestohlen haben soll. Was folgt sind eine Reihe von sich steigernden Demuetigungen der angeblichen Diebin, bis hin zur koerperlichen Zuechtigung und zum erzwungenem Oralsex.

Es ist fuer mich schwer zu verstehen, wie sowas passieren kann. Die Managerin ist nicht gerade die Hellste, das Opfer ist nicht sonderlich selbstbewusst und der Taeter ist relativ geschickt im Manipulieren der Beteilgten. Trotzdem haette jeder, der schonmal einen Fernsehkrimi gesehen hat, wissen muessen, dass ein echter Polizist nie im Leben so handeln darf.

Ich kenne Leute, die in Call-Centern gearbeitet haben und es ist wohl auch in Dt'land so, dass Leute am Telefon viel zu viel glauben und sich viel zu leicht manipulieren lassen.
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am 21. Februar 2016
Ich war sehr überrascht. Man sieht, wie manipulierbar Menschen sind. Und man fragt sich, wie würde man in dieser Situation selbst handeln.
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am 23. Juni 2013
Inhalt, Qualität wurde ausreichend beschrieben! Es wundert mich allerdings, dass einige hier mehr Erotik erwartet hättet. Das Setting erinnert eher an ganz frühe, sozialpsychologische Experimente (z.b. Stanford-Prison-Experiment). Die Frage hier ist einfach: Wie weit gehen Menschen, einer vermeintlichen Autorität vertrauend, dabei sich eines jungen Mädchens zu bemächtigen.

Mir hat der Film gut gefallen- auch wenn man immer davor sitzt und sagt:"sowas würde ich nie machen"...naja, man weiss es nicht!

Gute Story, kurzweilig, Dasteller auch in Ordnung- einfach mal was anderes!!
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