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336 von 388 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnitzeljagd mit Robert Langdon, die vierte
Es geht doch nichts über eine gute Schnitzeljagd, und Mr. Brown ist der gekrönte König dieses Genres. Nur ein kleiner Geheimtip am Rande: Ein Koffer voll Blut (Berlin Noir) ist auch ein Schatzsuche-Thriller, sehr spannend und außerdem echt witzig.
Aber nun zu Inferno. Nachdem Das Verlorene Symbol ja nicht so ganz das Gelbe war, bin ich froh, dass...
Vor 16 Monaten von Dino veröffentlicht

versus
26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thriller oder kunsthistorische Abhandlung ..... und am Ende sind alle gut
Inferno ist spannend und das Theama brisant. Es hält überraschende Wendungen parat, eigentlich ein typischer Dan Brown Roman. Allerdings kommt das Buch nicht an die Spannung und an das Tempo von Illuminati heran, auch die Brisanz des Themas kann Sakrileg nicht das Wasser reichen. Inferno wirkt hier eher etwas aufgesetzt und teilweise nicht so glaubwürdig...
Vor 16 Monaten von T. Brandt-Thiery veröffentlicht


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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre, 21. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Ich habe "Da Vinci Code" und "Illuminati" so richtig verschlungen bzw aufgesaugt. Das waren zwei spannendste Bücher, die ich je gelesen habe. Nach den ganzen negativen Rezensionen zu "Das Verlorene Symbol" wollte ich meine Meinung über Dan Brown nicht auf die Probe stellen und habe das Buch nicht gelesen.
Jetzt aber habe ich entschieden das neue Werk "Inferno" zu lesen um selber urteilen zu können.
Meine Menung zu dem Buch ist etwas gespalten.
Einerseits reicht das Buch in keiner Weise an die beiden ersten Robert Langdon Bücher. Andererseits ist "Inferno" schon sehr spannend und unterhaltend.
Mein grösster Kritikpunkt an das Buch: als leser, fühlt man sich fast das ganze Buch lang (fast bis zum Ende, oder bis zum letzten Viertel) etweder verarscht oder als für dumm verkauft.
Da hat man als Leser das Gefühl, dass die gesamte Logik nicht stimmt und dass die Hauptpersonagen ja nicht so blöd sein können, wie es fast das ganze Buch lang scheint.
Gegen Ende wird dann alles erklärt, und im Nachhinein stimmt alles dann komplett überein, und Logik ist auch da. Aber ich muss ehrlich sagen, wenn das nicht Dan Brown gewesen wäre, sondern irgendein (für mich) unbekannter Author, hätte ich in der Mitte des Buches aufgehört zu lesen! Das wäre mir teilweise echt zu doof gewesen!
Aber ich habe es bis zum Ende gelesen und muss letztendlich sagen, dass mir das Buch doch sehr viel Spaß gemacht hat, ich wurde sehr gut unterhalten und da nach dem Durchlesen auch die gesamte Logik stimmt und sich keine Unstimmigkeiten bei mir im Kopf breitmachen, finde ich das Buch letztendlich sehr gelungen.

Deswegen mein Appel an Leute, die das Lesen zu früh aufgegeben haben (da gibt es einige Rezensionen, wo man das liest), bitte lest das Buch zu Ende! ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inferno, 3. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Ein typischer Dan Brown Klassiker. Einmal angefangen kann ich nicht aufhören weiterzulesen. Wieder mit Prof. Langdon mit extrem guter historischer und lokaler Recherche. Ich kann mich immer seirh gut in den Professor einfinden und lebe so die einzelnen Abenteuer jedesmal mit.

Als Dan Brown Fan habe ich wohl nahezu alle in deutsch veröffentlichten Bücher von ihm gelesen. Hier wieder ein absolutes HighLight. Diesen Kauf kann ich nur jedem anraten, der gute und spannende Literatur lesen möchte.

Unbedingte Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erwartungsgemäß gut, 14. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Wer die Vorgänger Illuminati, Sakrileg und Symbol gelesen hat, weiß ungefähr, was auf ihn zukommt. Ich mag das Buch gerne, aber noch mehr mag ich Robert Langdon, und hier spielt vermutlich auch die Verfilmung der beiden ersten Bücher eine Rolle, da ich ein großer Verehrer von Tom Hanks als Schauspieler bin und die Figur des Robert Langdon für mich dadurch positiv profiliert wurde. Ich folge seinen Abenteuern noch lieber, seit ich ein "Gesicht" dazu habe, auch wenn man faktisch diverse Dinge für arg weit hergeholt oder anderweitig kritisch betrachten könnte. Dan Brown versteht es zu erzählen (jedenfalls vermittelt das die Übersetzung), und ich habe auch nach jedem seiner Bücher das Gefühl, ein wenig dazugelernt zu haben.
Für mich ein Autor, der verdient in den Bestsellerlisten steht und sie oft sogar anführt, was man wahrlich nicht von allen dort auftauchenden Autoren und Büchern sagen kann.
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88 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen MAINSTREAM MAINSTREAM MAINSTREAM MAINSTREAM, 13. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Audio CD)
Offenbar reicht es Dan Brown, dass man sich bei Robert Langdon einfach Tom Hanks vorstellt, um eine Charakterbeschreibung zu erhalten. Das reicht mir jedoch nicht aus. Ich würde schon gern etwas mehr von diesem Professor wissen. In der Tat ist er farblos und - abgesehen von seinem obskuren Halbwissen über mythische Symbole - ziemlich einfach gestrickt. Erstaunlich (so nebenbei bemerkt), dass ein des Italienisch nur mäßig mächtiger Wissenschaftler ausgerechnet über italienische Kunstgeschichte lehrt. Das ist völlig unglaubwürdig.
Das zweite Problem sind die anderen unglaubwürdigen Charaktere. Stets sind sie von einem Schein des Besonderen umgeben. Entweder sind es schöne, hoch intelligente Frauen oder Bösewichte mit der "Aura der Macht". Das ist mir einfach zu stereotyp. Das KENNE ich schon.
Die Story wird irgendwann ziemlich langweilig, und zwar aus folgenden Gründen:
1. Wie gut, dass der Professor sein Gedächtnis verloren hat. So lassen sich die wenigen Fakten quälend langsam erschließen, und ganz nebenbei 100 Seiten aufblähen. Der Roman strotzt nur so von Redundanz.
2. Die Ortsbeschreibungen und Geschichtslehrstunden sind überzogen oft und lang. Was die einen als gute Recherche bezeichnen, ist für mich nur solides Handwerk aber ohne Inspiration.
3. Die Action-Szenen sind ebenfalls stereotyp. So etwas habe ich tausendmal vorher schon gelesen.

Fazit: Handwerklicher Mainstream ohne Anspruch auf etwas bleibendes Wertvolles. Aber genau das ist wohl das Erfolgsrezept der meisten. Nur nicht meins. Sicherlich gibt es noch weitaus schlechtere Literatur als Dan Brown und manche mögen sich dann wundern, weshalb ich nur einen Stern gebe. Doch ich habe beim Lesen bzw. Hören von "Inferno" fast pausenlos meinen Kopf schütteln müssen wegen der dramaturgischen Schwächen, sodass ich nach der Hälfte abbrach. Und dafür kann es nun mal keinen zweiten Stern geben. Geschmäcker und Ansprüche sind eben verschieden. Um Klassen besser beurteile ich z.B. von Andreas Wilhelm "Projekt Babylon", obgleich es auch hier etwas zu kritisieren gibt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Literarisches Mobbing außergewöhnlich befähigter Menschen, 12. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Die letzten 80 Seiten sind ertrag- und lesbar. Der Rest ist ein Reiseführer, der mit Angstmache vor außergewöhnlich begabten Menschen durchzogen ist.

Die Geschichte verläuft zu 98% überraschungsfrei. Wie viele andere scheitert auch dieses Buch an seinen hyperintelligenten Figuren. Wieder einmal werden nur die Klischees verzweifelte Einsamkeit und Gefahr für alle „Normalos‟ bedient. Als Figur ist Robert Langdon ein Witz. Auf S. 375 steht z.B. im Klartext, wo es ab S. 589 weitergeht. Selbst ohne Griechischkenntnisse und mit wenig kultrellem Wissen wäre dieses „Rätsel‟ durch Google in ein paar Sekunden gelöst, aber im Buch verirren sich ein Spezialist auf dem Gebiet und ein hübsches Dummchen mit einem IQ von 208 in eine falsche Stadt? Solche Brüche durchziehen das Buch.

Die Geschichte als solche bietet brisanten Stoff, der tatsächlich bedacht werden muss, und die Strategie, solch eine Diskussion durch eine Erzählung niederschwellig zu vielen Menschen zu bringen, ist uralt. Aber bitte achtsamer und intelligenter. Grundsätzlich finde ich die Idee charmant, Orte und Kunst auf diese Art und Weise zu vermitteln. Jedoch mag ich das Produkt aus Oberflächlichkeit und Holzhammermethode nicht.

Mich beuunruhigt nun der Dan Brown Hype.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unlesebar ist es vielleicht nicht...., 30. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
... aber man muss schon ein echter Fan von Dan Brown sein, wenn man sich dieses Buch wirklich von Vorne bis Hinten durchliesst.
Ich habe es nicht durchgehalten den immer wieder gleichen Aufguss der selben alten Soße von Aktion, seitenweise Traktate über Symbolik und haarsträubenden Logikfehlern und andere Brüche in der Story Seite für Seite zu lesen. Am Ende habe ich nur noch quer gelsen. Das Buch ist einfach gähnend langweilig wenn man die anderen Brown Bücher schon kennt, kennt man auch dieses.
Held mit Frau an Seite versucht sich durch sein plötzlich aus den Fugen geratenes Leben zu wurschteln und gerät dabei von einer Verfolgungsjagd in die nächste. Was im Kino wenigstens noch visuell aufgepeppt werden kann, kommt in diesem (Dreh-) Buch einfach nur grotesk und langweilig rüber, da man eh schon ahnt wie es ausgeht.
Die Story an sich ist auch so abstrus das man nur den Kopf schütteln kann.

Na ich spare mir weitere Worte und spart Ihr euer Geld für das Buch und geht lieber in's Kino.... Von mir gibt es für diesen Schund nur einen Stern und das auch nur weil man hier keine null vergeben darf.
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81 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dan Brown liefert wieder genau das, was man von ihm erwartet, 16. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Dan Brown ist ohne Zweifel ein außerordentlich fähiger Autor, aber ich möchte seine (Robert Langdon-)Romane einmal mit den Hits von Modern Talking vergleichen: Diese wurden kritisiert, den gleichen Song immer und immer wieder unter anderem Namen herausgebracht zu haben. Ein ähnliches Gefühl beschleicht mich auch bei den - immer wieder nach dem völlig gleichen Muster gestrickten - Abenteuern von Robert Langdon. Uraltes Rätsel - geheimnisvolle Gesellschaften - eine moderne Technologie, von der eine unvorstellbare Gefahr ausgeht - actionreiche Jagd mit knappem Entkommen - Frau an Langdons Seite - überraschende Wendung/Ende. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Browns Verleger/Leser erwarten nun genau das auch im neuen Roman wieder und sie erhalten es auch (warum das Erfolgsrezept ändern?).
Das Problem dabei ist aber: es gibt eben nicht unbegrenzt viele geheimnisvolle Gesellschaften oder gefährliche, neue Technologien, um die herum sich eine Geschichte basteln ließe, die in obiges Schema passt. Die bekanntesten und interessantesten sind bereits in den vorherigen Werken ausgeschlachtet worden, Brown muss also immer tiefer in der Kiste wühlen, um noch etwas Neues und Brauchbares daraus hervorzuzaubern - kein Wunder, wenn diese "Reservekanditaten" nicht mehr die gleiche Faszination erwecken wie in den ersten Büchern.
Die Geschichten, die Brown sich einfallen lässt, um diese Elemente zu verbinden, wirken meiner Ansicht nach immer gekünstelter und realitätsferner und es tauchen immer öfter Logikfehler und Situationen auf, bei denen man mangels Nachvollziehbarkeit unweigerlich den Kopf schüttelt.
Das zweite Problem ist - denke ich - der enorme zeitliche Druck, der auf Brown lastet. Der Mann ist schließlich ein Goldesel, was er schreibt, wird sowieso gekauft, Hauptsache also, er liefert so schnell wie möglich neues Material - so könnte man die Meinung des Verlags zusammenfassen. Und solange er Romane dieser Machart verfasst, wird Brown wahrscheinlich auch Erfolg haben, man kann ihm also schlecht einen Vorwurf daraus machen, dass er auf seiner eigenen Erfolgswelle weiterschwimmt. Man sollte sich aber darauf einstellen, dass in Zukunft die seinen Romanen zugrunde liegenden Stories immer seichter und absurder, dafür aber immer aufgebauschter werden. Denn das ist BrownŽs Stärke: Seine Romane möglichst bombastisch zu präsentieren. Er versteht es auch wie kaum ein anderer, die Spannung aufzubauen. Allerdings finde ich persönlich dies mit der Zeit auch äußerst lästig (typischer Satz am Ende eines Kapitels: "Was er sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren." Es folgen 2 -3 kurze, nebensächliche Kapitel; erst dann erfährt der Leser, was denn nun so Furchtbares passiert - und meist ist es gar nicht so furchtbar)
Fazit zu Inferno: Spannende aber völlig absurde Geschichte mit belanglosen aufgesetzten Ausschweifungen. Im direkten Vergleich zu "Das verlorene Symbol" macht Inferno meiner Ansicht nach den besseren Eindruck, da der Vorgänger über die Maßen gestreckt wurde.
Kein völliger Verhau also, wer die anderen Brown-Romane gelesen hat weiß ja, was ihn erwartet. Die Geschichten sind austauschbar.
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82 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lasst alle Hoffnung fahren!, 17. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Von Dan Brown kannte ich vorher nur „Sakrileg“ („The Da Vinci Code“). Etwas ähnliches habe ich mir auch für „Inferno“ erwartet: Einen flott geschriebenen Thriller, der uns an einige malerische Schauplätze führt, geführt von Robert Langdon, Dan Browns Alter Ego und Held wider Willen. Die Plot-Idee in „Sakrileg“ mag haarsträubend und unhistorisch gewesen sein, doch wenn man sie als solche akzeptierte, funktionierte das Buch als Thriller – mit gewissen Einschränkungen, auf die ich hier nicht eingehen werde.

Schon die Leseprobe wirkte auf mich teils wie ein schlechtes Dan-Brown-Imitat. Kurioserweise hatte der Kritiker der New York Times einen ähnlichen Eindruck: „The early sections of “Inferno” come so close to self-parody that Mr. Brown seems to have lost his bearings“ (NY Times, 12. Mai 2013).

Dieser Eindruck besserte sich bei mir im Laufe des Buches nicht; im Gegenteil. Eines hat „Inferno“ freilich gemein mit „The Da Vinci Code“: Nämlich den unpassenden Titel! Letzteres Buch hätte korrekterweise „The Leonardo Code“ heißen sollen: „Da Vinci“ ist einfach eine Herkunftsangabe, kein Nachname. Man spricht ja beispielsweise auch nicht vom „Von Nazareth-Evangelium“, sondern vom Jesus-Evangelium, und der neue Papst nennt sich nicht „Von Assisi“, sondern Franziskus.

„Inferno“ müsste nun eigentlich „Purgatorio“ heißen (siehe dazu unten), aber entweder war das Autor und Verlag nicht griffig genug, oder Dan Brown hat die „Göttliche Komödie“ von Dante Alighieri schlichtweg nicht gelesen oder nicht verstanden. Denn wie sich der Plot von „Sakrileg“ an den Werken von Leonardo da Vinci entlang hangelt, so dient in „Inferno“ Dantes episches Gedicht als ‚Aufhänger’ für Langdons kulturhistorische Schnitzeljagd.

(Von hier an seien alle vorgewarnt, die das Buch noch nicht kennen und sich die erhoffte Spannung nicht nehmen lassen wollen; ich werde nun auf Details des Plots eingehen!)

Zur Handlung: Mit Kapitel 1 wacht Robert Langdon in Florenz im Krankenhaus auf. Er leidet unter Amnesie; wie bzw. warum er von Harvard nach Florenz gekommen ist, weiß er nicht mehr. Somit muss er innerhalb der nächsten 24 Stunden nicht nur seine eigenen Schritte rekonstruieren, sondern auch ein grauenvolles Komplott entschlüsseln, das ein mysteriöses Superhirn gesponnen hat. Und damit Langdon trotz seiner Amnesie weiß, dass „die Zeit drängt“, beginnt das Ganze mit einem unheilverheißenden Alptraum des Protagonisten.

Indem Langdon nach und nach dahinter kommt, was er an dem „lost Weekend“ gemacht hat und was eigentlich vor sich geht, wird die Geschichte der eigentlichen Verschwörung hauptsächlich von hinten nach vorne erzählt. Das ist recht geschickt gemacht von Dan Brown: Einerseits dient dies natürlich dem Spannungsaufbau und -erhalt; andererseits werden damit auch klaffende Lücken in der Logik des Plots verschleiert. Daher hier ein knapper Abriss des Plots in chronologischer Folge: Der Schweizer Bertrand Zobrist – reich, exzentrisch und genial – plant, die (vermeintliche) Überbevölkerung der Menschheit zu reduzieren. Um ein Mittel dafür zu entwickeln, taucht er für ein Jahr unter. Dies ermöglicht ihm – gegen Bezahlung – das „Konsortium“, eine kriminelle Organisation unter der Leitung des „Provost“. Als eine Art Leibwächterin fungiert eine Killerin namens Vayentha. Unbemerkt vom Rest der Welt, entwickelt Zobrist ein Virus, das ein Drittel der Menschheit unfruchtbar macht. Darüber schreibt er einen Brief an Sienna Brooks, eine Anhängerin und einstige Geliebte. Diese will die Freisetzung des Virus verhindern, weiß aber nicht, dass diese in Istanbul erfolgen soll. Dies verschweigt auch das Bekenner-Video, welches das Konsortium für Zobrist verbreiten soll.

Noch vor seinem Abtauchen hatte Zobrist versucht, die WHO-Chefin Elizabeth Sinskey von seinen Zielen zu überzeugen. Diese hat stattdessen eine weltweite Fahndung nach Zobrist in Gang gesetzt. Kurz vor der geplanten Ausstrahlung des Videos, aber bereits nach der Freisetzung des Virus kommen die Agenten der WHO Zobrist auf die Spur. Dieser begeht Selbstmord. Von dem Virus weiß noch niemand, und als Hinweis, um Zobrists Plänen auf die Spur zu kommen, haben Sinskey und ihre Agenten nur eine Art Projektor in der Hand, der eine Darstellung von Dantes „Inferno“ zeigt.

Um diese Spur zu deuten, fliegt Sinskey in die USA, um Langdon um Rat zu fragen. Der löst dieses erste Rätsel rasch, und zusammen fliegt man zurück nach Florenz. Dort führen die nächsten Spuren Langdon zur ‚Totenmaske’ von Dante, die er aus dem Museum entwendet. Dies entgeht dem Konsortium nicht. Es schickt Vayentha aus, um zu verhindern, dass Langdon und die WHO Zobrist auf die Spur kommen. Als Langdon sich weigert, die Seiten zu wechseln, wird ihm ein Mittel verabreicht, das die Amnesie auslöst. Um sein Vertrauen zu gewinnen bzw. Langdon unwissentlich fürs Konsortium anstatt für Sinskey arbeiten zu lassen, wird ihm vorgespielt, dass er eine Schusswunde erlitten haben und die Agenten der WHO für das Konsortium arbeiten. Vor allem aber soll ihm Sienna zur Seite stehen. Infolge seines Verschwindens glaubt Sinskey wiederum, Langdon habe tatsächlich die Seiten gewechselt.

All diese Informationen werden erst im letzten Drittel des Romans enthüllt; erst an dieser Stelle setzt die eigentliche Handlung von „Inferno“ ein, die dann innerhalb von gut 24 Stunden abgewickelt wird. Es folgt also die kulturhistorische Schnitzeljagd nach bewährten Brown’schen Muster, die Langdon und Sienna – samt Verfolger – von Florenz nach Venedig und Istanbul führt. Diese setze ich hier als bekannt voraus. Aber, wie obige Zusammenfassung zeigt: Diese ganze Schnitzeljagd ist völlig sinnlos! Ja, mehr noch: Das war von Anfang an so gedacht! Denn Zobrist will seine Tat nicht anlässlich der Freisetzung des Virus verkünden, sondern zu einem Zeitpunkt, an dem sich dieses bereits über die ganze Welt ausgebreitet haben wird!

Spätestens an dieser Stelle des Romans hatte ich den Eindruck, vom Autor schlichtweg verarscht zu werden. Denn, um dies nochmals zu unterstreichen: Die Hinweise für jene Schnitzeljagd werden ja von Zobrist selbst ausgestreut! Wozu!? Warum will er Sinskey jenen Projektor zu einem Zeitpunkt zukommen lassen, zu dem sich das Virus bereits weltweit verbreitet hat? Zobrist steht ja zu seiner Tat, ja, er ist sogar stolz darauf! Warum sagt er nicht einfach: ‚Ich habe einen Virus freigesetzt, der jeden Dritten von euch unfruchtbar macht. Wenn ihr mir nicht glaubt: Seht einfach nach, in Istanbul, in der antiken Zisterne!’ Aber nein; stattdessen eine Reihe dunkler Hinweise. Selbst Sienna, obwohl Anhängerin von Zobrist, verliert irgendwann die Geduld: „“Das macht keinen Sinn!“, sagt sie unruhig. „Nehmen wir an, Zobrist hat tatsächlich heimlich etwas auf die Rückseite der Totenmaske [Dantes] geschrieben. Und dann hat er sich die Mühe gemacht, den kleinen Projektor zu bauen, um damit auf die Maske hinzuweisen ... warum hat er dann nicht eine deutlichere Botschaft hinterlassen? [...]“ (Kapitel 56. Ich beziehe mich auf die eBook-Ausgabe und führe daher die Kapitelnummern als Belege an.)

Eine gute Frage! In Kapitel 17 erklärt Zobrist gegenüber dem Provost die Rolle des Projektors: „“Mehr ein Dorn in ihrer [d.h. Sinskeys] Seite ... Ein kleiner geistreicher Stachel, gefertigt aus einem Knochen. Sie wird feststellen, dass es sich um einen Plan handelt, eine Karte ... ihren persönlichen Vergil, den Führer in ihre private Hölle.““

Also ist die ganze Schnitzeljagd ein einziger, elaborierter, sadistischer Scherz? Aber wie soll der wirken, wenn Sinskey ja erst ganz zum Schluss erfährt, was Zobrist eigentlich getan hat? Und wie soll Zobrist all diese Hinweise eigentlich gelegt haben? Ist er quer durch Florenz, Venedig und Istanbul gereist, während er doch angeblich abgetaucht war? Und während er zugleich jenes Virus entwickelte und züchtete, ganz allein, vermutlich in seinem Badezimmer?

Aber der wahre Grund für die Schnitzeljagd ist nur allzu klar: Sie dient als Vorwand, um Robert Langdon in die Geschichte einzubinden und ihn nach bewährtem Muster auf die Reise zu schicken. Und praktischerweise ist er, der Kulturhistoriker, nun plötzlich auch Dante-Experte! Und selbstverständlich findet sich kein besserer Dante-Experte in Florenz selber, ja, nicht einmal in Europa, nein, Robert Langdon muss her, und so eilt man von Florenz nach Harvard und zurück, wohl wissend, dass „die Zeit drängt“!

Und was hat nun eigentlich Dante mit jenem Plot zu tun? Die verblüffende Antwort: GAR NICHTS! Dantes „Göttliche Komödie“ ist nur Zobrists Lieblingswerk, ja, er meint gar: „Dieses Buch wurde für mich geschrieben.“ (Kap. 17) Denn: „Der Weg zum Paradies führt direkt durch die Hölle, wie Dante uns gelehrt hat.“ (Kap. 31) Oder, ebenfalls von Zobrist: „Um das Paradies zu erreichen, muss der Mensch durch das Inferno.“ (Kap. 10)

Hierauf bezieht sich der Titel des Buches. Als Paradies sieht Zobrist offenbar seine ‚schöne neue Welt’, bevölkert von einer Art Übermensch; als Inferno die Reduzierung der Bevölkerung um ein Drittel wie weiland bei der Pest im 14. Jahrhundert.

Diese Zitate zeigen freilich, dass Zobrist (und damit wohl auch Brown) nicht viel Ahnung von der Sache hat: Denn wer im Inferno – also in der Hölle – drin ist, kommt da selbstverständlich nicht mehr raus! Was gemeint sein dürfte, ist das Purgatorio, also das Fegefeuer, das bei Dante eher mit Läuterungsberg übersetzt werden sollte: Durch dieses müssen die Verstorbenen durch, die nicht in der Hölle landen, aber auch nicht sofort ins Paradies kommen. Wie so viele heute, weiß Brown nicht zwischen Hölle und Fegefeuer zu unterscheiden.

Betreibt Brown einfach nur hemmungsloses Name-dropping, oder hat er sich wirklich mit der „Göttlichen Komödie“ auseinandergesetzt? Auf jeden Fall zitiert er nur sehr sparsam aus dem Werk, und das vorangestellte Motto („Die heißesten Orte der Hölle sind reserviert für jene, die in Zeiten moralischer Krisen nicht Partei ergreifen.“) ist nicht von Dante, sondern von Brown selber. (Man beweise mir das Gegenteil! Ich habe es jedenfalls nicht im Text gefunden.) Selbst jener Hinweis, den Zobrist auf Dantes ‚Totenmaske’ hinterlässt, ist ein schwaches Dante-Imitat.

Die Dante-Thematik dient Brown aber sowieso nur als Aufhänger für Langdons kulturhistorische Schnitzeljagd. Wichtig scheint dem Autor die Thematik zu sein, der sich Bertrand Zobrist verschrieben hat: Die sogenannte Überbevölkerung. Weite Teile des Buches sind Debatten und Erörterungen über dieses Thema gewidmet. Auffallend dabei: Es werden nur Argumente aufgelistet, die das Bevölkerungswachstum bzw. -explosion als Gefahr schildern, als Bedrohung, die mit mathematischer Sicherheit auf uns zukomme. Browns Liebslings-Vokabel: Exponentielles Wachstum bzw. geometrische Progression. Dies illustriert Brown bzw. Zobrist in Kapitel 22 mit einem bekannten Bild: Man nehme ein Blatt Papier, zerreiße es, lege beide Hälften aufeinander, zerreiße dies wieder, lege die vier Viertel aufeinander, zerreiße sie, und so fort. Mit jedem Schritt wird der Stapel also doppelt so dick. „Unser Stapel Papier würde [bei einer Papierstärke von 0,1 mm] nach nur fünfzig Verdoppelungen ... beinahe bis zur Sonne reichen.“

Rein mathematisch, stimmt das von der Größenordnung her (ca. 110 Millionen Kilometer bei einem Sonnenabstand von 150 Millionen Kilometer). Natürlich wäre dieser ‚Stapel’ dann auch etwa 10-16 m dünn: Das ist ein Millionstel des Durchmesser eines Atoms! Ein unpassendes Bild also, um die Gefahren des Bevölkerungswachstums zu illustrieren; aber dies nur nebenbei.

Als Kronzeuge wird Thomas Robert Malthus zitiert, der bereits vor gut 200 Jahren vor den Gefahren des Bevölkerungswachstums warnte. Freilich verschweigt uns Brown, dass Malthus seinerzeit auf eine maximale Erdbevölkerung von einer Milliarde Menschen kam. Robert Langdon seinerseits, der angebliche Harvard-Professor, könnte zur Widerlegung eine Studie des örtlichen Center for Population Studies zitieren, wonach die Erde bequem 40 Milliarden Menschen (!) ernähren könnte. Er könnte auch erwähnen, dass die Weltbevölkerung gar nicht exponentiell wächst, da die Wachstumsrate kontinuierlich fällt. Er könnte anführen, dass einige Szenarios erwarten, dass die Weltbevölkerung nur bis auf 8 bis 10 Milliarden steigt, um dann sogar zu sinken.

Langdon tut es nicht; stattdessen lässt Brown seine (und Sinskeys) Gegenargumente wie die Ausflüchte von naiven Gutmenschen klingen, die von den brillanten Köpfen Zobrist und Brooks mühelos widerlegt werden.

Sympathisiert Brown also mit den Zielen seines ‚Schurken’ Zobrist? Befürwortet auch er eine Reduzierung der Bevölkerung – wenn auch nicht mehr durch Seuchen und Völkermord, sondern durch schmerzlose Sterilität? So viel Zynismus will ich dem Autor dann doch nicht unterstellen. Eher dürfte er ein Thema gesucht (und gefunden?) haben, das – ähnlich wie seinerzeit bei „Sakrileg“ – gut ist für Kontroversen, für Publicity und somit letztendlich für den Absatz seines Buches.

Man kann diese Message ignorieren oder auch akzeptieren. Ich könnte sie Brown sogar verzeihen, falls sein Buch ansonsten wenigstens handwerklich ordentlich gearbeitet wäre.

Weit davon entfernt!

Ich schätze gut geschriebene Thriller durchaus, habe etwa einiges von John Grisham und Michael Crichton durchaus mit Vergnügen gelesen. Deren Niveau erreicht „Inferno“ nie; selbst hinter „Sakrileg“ bleibt das Buch zurück. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wo anfangen ... Am besten mit jenem bereits erwähnten großen Twist, bei dem Langdon (und mit ihm der Leser) erfährt, dass er den Großteil des Buches über unbewusst für die falsche Seite gearbeitet hat. Ich weiß es durchaus zu schätzen, wenn der Leser vom Autor in die Irre geführt wird. Meisterin dieser Disziplin war natürlich Agatha Christie; man nehme nur „Zeugin der Anklage“. Aber auch J.K. Rowling gelang es mustergültig, den Leser über 7 Potter-Bände Sand in die Augen zu streuen, was die wahre Rolle von Prof. Snape betrifft.

Ein Handlungs-Twist muss gut konstruiert, glaubhaft und nachvollziehbar sein. Gut konstruiert hat Brown seine große Wendung, doch baut sie auf allzu vielen Zufällen auf, um glaubhaft zu sein: Die scheinbare Narkotisierung von Dr. Sinskey, die nur eine harmlose Medikamentation war; die scheinbare Krankheit von Ferris, die sich als harmloser Bluterguss erweist; das Auftreten von Vayentha und Agent Brüder, die immer gerade noch rechtzeitig unterbrochen werden, ehe sie ihre wahre Rolle enthüllen können; die wahrlich geniale Schauspielerei von Sienna, die immer wieder wider besseres Wissen „erschrickt“, verwundert dreinblickt und sich unwissend stellt. Besonders in letzterem Fall erweist sich die von Brown präferierte Erzählperspektive als problematisch: Stets schreibt er aus der auktorialen Erzählsituation heraus, und dabei hört er den Charakteren auch ab und an beim Denken zu. Aber selbst dabei verraten die Figuren ihre wahre Rolle nicht – bis es dem Autor passt, versteht sich.

Und selbst wenn man all dies akzeptiert, so verheddert sich Brown dennoch ab und an in seinem eigenen Konstrukt. Siehe etwa die Rolle von Vayentha: In Kapitel 82 enthüllt der Provost, dass sie bei jenem (scheinbaren!) Anschlag auf Langdon in Kapitel 2 und 4 nur mit Platzpatronen geschossen habe. Wie sind dann aber folgende Beschreibungen zu verstehen: „Draußen prasselte ein Kugelhagel gegen das Metall der Tür“; „Das Prasseln von schallgedämpften Schüssen [...] hielten an“, und noch einmal: „Kugeln prasselten gegen den massiven Türknauf.“ Mal ganz abgesehen von dem dünnen Vokabular klingt das eher, als habe die Angreiferin mit einer Maschinenpistole geschossen – und zwar mit echten Kugeln. Und ähnliches wiederholt sich in Kapitel 48: Hier will Vayentha Langdon wohl beweisen, dass sie nur Platzpatronen in der Waffe hat. Und dennoch: „Noch während sie abdrückte, wandte sie den Kopf ... und als sich der Schuss löste, wusste sie, dass sie Langdon verfehlt hatte.“ Kann man jemanden verfehlen, wenn man gar keine Kugeln in der Waffe hat? Nun, bei Brown geht das!

Aber gut, kommen wir jetzt zu Browns vermeintlicher Paradedisziplin, dem Aspekt, der ihn von anderen Thriller-Autoren abhebt: Dem kulturellen Zierrat, dem bildungsbürgerlichen Bombast, um es böse auszudrücken. „Alle Werke der Kunst und Literatur in diesem Roman existieren wirklich. Die wissenschaftlichen und historischen Hintergründe sind wahr.“ protzt Brown in der kühn mit „Fakten“ betitelten Vorbemerkung. Und wie üblich, ist dem Autor dabei das Beste gerade gut genug. Diesmal geht es nach Florenz, Venedig und Istanbul, in den Palazzo Vecchio, den Markusdom und die Hagia Sophia, um nur die prominentesten Stationen zu nennen. (Das hat stets auch den Vorteil, dass jeder von uns da schon ein Bild vor Augen hat, so dass Brown nicht auf seine bescheidenen Beischreibungs-Talente angewiesen ist.) Und was kommt Langdon in den Sinn, als er Florenz’ prächtige Piazza della Signoria betritt? „Zusammen [...] sind es mehr als ein Dutzend entblößter Penisse, die den geneigten Besucher des Palazzo willkommen heißen.“ (Kapitel 34) Ich würde das ja für eine Parodie des prüden US-Touristen halten, wenn nicht das Buch ansonsten völlig humorfrei wäre.

Nachgezählt habe ich jedenfalls nicht – und damit zurück zu den „Fakten“. Browns Verkündigung seiner eigenen Unfehlbarkeit wird durch sein eigenes Werk widerlegt. Ein Fehler erschien mir dabei freilich derart krass, dass ich ihn selbst Brown nicht zutrauen mochte: Bei dem bereits erwähnten Bild mit dem 50-fach gefalteten Blatt erklärt Zobrist die Berechnung der ‚Stapeldicke’ wie folgt: „Ein Zehntel Millimeter hoch Fünfzig.“ Und wie um zu unterstreichen, dass dies kein Flüchtigkeitsfehler war, wird dies (wie so vieles) gleich nochmals wörtlich wiederholt. Darauf schlug ich im Original nach, und siehe da, dort war es korrekt: „One-tenth of a millimeter times two to the fiftieth power“. Ein ähnlich krasser Übersetzungsfehler findet sich in Kapitel 69: Dort wird aus „the home church of Antonio Vivaldi“ plötzlich „das Geburtshaus von Antonio Vivaldi“. Ersteres war zwar nicht ganz richtig (die heutige Pietà-Kirche, auf die sich Brown offenbar bezieht, wurde erst nach Vivaldis Tod erbaut), aber zumindest nicht ganz falsch wie die deutsche Version. Derartige Schnitzer dürften auf den Zeitdruck und die skurrilen Umstände zurückzuführen sein, unter denen die Übersetzung zustande kam: Die beiden deutschen und weitere Übersetzer wurden bei Mailand in einer Art Bunker ‚interniert’ und praktisch von der Außenwelt abgeschirmt, während sie zu Beginn dieses Jahres an der Übersetzung arbeiten. Als hätten sie irgendetwas von Wert verraten können ...

Ansonsten liste ich im Folgenden nur die krassesten der Irrtümer Browns auf, über die ich auf Anhieb gestolpert bin.

• Kapitel 15: Wagner hat kein Werk geschrieben, das sich auf Dantes Inferno bezieht.

• Kapitel 18: Die Società Dante Alighieri (di) Vienna: Offenbar verwechselt Brown sie mit der deutschen Dante-Gesellschaft. Letztere hat tatsächlich das Ziel, Person und Werk von Dante Alighieri zu erforschen. Erstere widmet sich „der Pflege und Verbreitung der italienischen Sprache und Kultur“ (Zitat Homepage), ähnlich wie die deutschen Goethe-Institute. Die Società Dante Alighieri würde somit auch keine solche Konferenz veranstalten, wie sie Brown schildert. Und selbst wenn: Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Zuhörer in Wien den gesamten Vortrag über stehen sollten ...

• Kapitel 26: Die allererste Oper wurde nicht im Amphitheater im Park des Palazzo Pitti aufgeführt. Tatsächlich wurde die zweite Oper von Jacopo Peri im Jahre 1600 im Palazzo selber uraufgeführt.

• Kapitel 32: Jener Mord auf dem Ponte Vecchio war sicher nicht die Ursache des Konfliktes zwischen Ghibellinen und Guelfen; bestenfalls der Auslöser.

• Kapitel 37: Die angebliche Totenmaske Dantes gilt den meisten Experten als nicht authentisch. Darauf deutet schon die völlig unübliche Darstellung des Poeten mit halboffenen Augen hin.

• Kapitel 68: Die zweite Erwähnung meiner Heimatstadt Wien; der zweite massive Schnitzer: Langdon behauptet, er habe Klimts Gemälde „Der Kuss“ bei einer Ausstellung im Ca’ Pesaro in Venedig gesehen. Sehen wir einmal davon ab, dass diese Bemerkung nichts zur Handlung beiträgt: Wie Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ niemals Paris verlässt, so verlässt „Der Kuss“ niemals Wien. Entweder verwechselt Brown das besagte Gemälde mit Klimts „Judith“, das tatsächlich im Ca’ Pesaro hängt, oder er erinnert sich an die Klimt-Ausstellung des Jahres 2012 im Museo Correr – wo „Der Kuss“ freilich auch nicht zu sehen war.

• Kapitel 69: Die berüchtigten Bleikammern befinden sich nicht im sogenannten neuen Gefängnis Venedigs neben dem Dogenpalast, sondern unter dem Dach des Dogenpalastes selber. Hätten Langdon bzw. Brown Casanovas Bericht von der Flucht aus den Bleikammern, den sie erwähnen, auch gelesen, so wüssten sie das.

• Kapitel 70: Die beiden Säulen auf der Piazzetta Venedigs haben nie ein „Zeremonientor“ oder etwas in der Art gebildet. Tatsächlich gilt es unter Venezianern als unglückbringend, zwischen den Säulen durch zu gehen.

• Kapitel 71: Die Pferderasse der Friesen wurde nicht „erst vor wenigen Jahren“, sondern vor ziemlich genau 100 Jahren vor dem Aussterben bewahrt. „Equus robustus“ ist auch kein anderer Name für die Friesen, sondern die Bezeichnung einer ausgestorbenen Pferdegattung, von denen einige ev. Vorfahren der modernen Pferde (Equus caballus) bzw. der Friesen waren. Wie Brown darauf kommt, dass diese nordeuropäischen Pferde einem antiken griechischen Bildhauer als Modell gedient haben könnten, kann ich nicht nachvollziehen.

• Kapitel 75: Die korrekte lateinisierte Form des Dogennamens „Enrico Dandolo“ ist „Henricus Dandulus“, nicht „Henricus Dandolo“; siehe die Inschriften auf Münzen und Gemälden und der nächste Punkt.

• Die Platte in der Hagia Sophia mit der Aufschrift „Henricus Dandolo“ markiert nicht das Grab des Dogen. Dieser wurde zwar mutmaßlich in der (seinerzeitigen) Kirche bestattet, doch wurde sein Grab später zerstört. Die heutige Gedenkplatte oder Kenotaph stammt erst aus dem 19. Jahrhundert; daher auch die inkorrekte Inschrift.

• Kapitel 90: Liszt Dante-Symphonie sieht zwar im letzten Satz einen Chor vor. Dort wurden aber keine Textpassagen aus der „Göttlichen Komödie“ verwendet, sondern der lateinische Text des Magnificat.

Besonders viele Fehler fielen mir somit in den Venedig-Kapiteln auf. Das mag daran liegen, dass ich mich dort besser auskenne als in Florenz oder Istanbul. Es mag auch eine andere Ursache haben: Ich habe den Verdacht, dass Brown den Abschnitt über Venedig – und vor allem den über Istanbul – relativ spät und dementsprechend schlampig(er) verfasst hat; vermutlich hat er irgendwann gemerkt, dass er mit Florenz allein keinen angemessen dicken Wälzer zustande kriegt. Daher wurde Langdon durch die Inschrift auf der ‚Totenmaske’ über den Hinweis auf Enrico Dandolo völlig unmotiviert erst nach Venedig, dann nach Istanbul gelotst. In seinen Danksagungen erwähnt Brown zwar viele Italiener, aber keine Türken. Das könnte den ziemlich peinlichen Fehler mit dem ‚Grab’ Dandolos erklären, der einem ortskundigen Fremdenführer sicher nicht passiert wäre. Offenbar hat Brown die Informationen über Dandolo direkt Wikipedia entnommen: Dort findet sich auch der von Langdon erwähnte Stich von Gustave Doré, zusammen mit der wortwörtlich zitierten, aber falschen Bild-Unterschrift.

Würde man die Wege der Protagonisten nachvollziehen, so würde man zweifellos noch weitere Fehler finden. Einige Punkte erscheinen mir besonders fragwürdig. So genügt etwa ein Blick auf die Decke des Saales der 500 im Palazzo Vecchio, um zu erahnen, dass jene Flucht von Langdon und Sienna über den Dachboden kaum so nicht funktionieren haben kann, wie sie Brown schildert. Ohne dies vor Ort nachgeprüft zu haben, kann ich dessen seriöserweise aber nicht sicher sein.

Nun behaupte ich nicht, der erste zu sein, der bei Brown auf Unstimmigkeiten gestoßen ist; einige Punkte werden auch auf den Rezensionen auf Amazon erwähnt oder in diversen Zeitungs-Kritiken. (Ich empfehle die köstliche Kritik im Daily Telegraph.) Eine übliche Antwort von Kommentatoren war dann: „Es ist doch nur ein Roman! Und was ist mit der künstlerischen Freiheit?“

Ich hätte nichts dagegen, wenn Brown gelegentlich – falls es der Story dient – die Fakten etwas beugt und zurechtbiegt. Aber in der Vorbemerkung leugnet er ja explizit, dies zu tun. Und während er sich bei „Sakrileg“ als Kirchenkritiker gab, so wird Brown nun zum Demographie-Experten: „I talked to a lot of scientists who are also concerned about it and I came to understand that overpopulation is the issue to which all of our other environmental issues are tied.“ (BBC-Interview, 20. Mai 2013)

Also hat Bertrand Zobrist recht mit seiner Lösung? „I always try to choose the grey area and argue both sides," Brown says. "If I've done my job, you close this book saying 'Oh my God, what an enormous problem, and there is no simple solution, and I kind of see Zobrist's point.'“

Wie bereits gesagt: Browns Argumentation in dieser Sache ist im Gegenteil einseitig. Weiß er, dass von den Thesen Malthus’ eine direkte Linie zur ‚Lehre’ der Eugenik und der Rassenhygiene führt?

Wie gesagt, vermute ich in der Wahl dieser Thematik eher kommerzielles Kalkül. Dennoch kann jene Ideologie, die Zobrist und Brooks in „Inferno“ vertreten (immerhin zwei vorgebliche Genies!), bei manchen der Millionen Leser auf fruchtbaren Boden fallen. So veröffentlichte 1926 Hans Grimm ein Buch, in dem die (angebliche) Überbevölkerung bzw. Raumnot in Deutschland thematisiert wurde. Es hieß „Volk ohne Raum“, wurde Schullektüre im NS-Staat, und wir wissen ja, wie es weiterging ...

Aber die meisten Leser werden „Inferno“ gewiss als reine Unterhaltungslektüre konsumieren. Ich will auch Brown nicht unterstellen, dass er irgendwelche radikalen Ideologien verbreiten will. Gelegentlich (oder eigentlich sehr oft) bricht bei ihm bzw. seinem Alter Ego Robert Langdon zwar der (Ober-)Lehrer durch, aber ich habe den Verdacht, dass seine wichtigsten Inspirationsquellen kulturgeschichtlich eher, sagen wir, umstritten sind. So erwähnt Langdon beiläufig beim Betreten des Markusplatzes eine Szene aus dem Bond-Film „Moonraker“, die dort spielt. Zur Erinnerung: In jenem Film plant Hugo Drax, ein genialer Milliardär (und Schweizer?) die Züchtung einer menschlichen ‚Superrasse’ auf einer Raumstation, während der Rest der Menschheit auf der Erde durch Gift vernichtet werden soll. Gewissermaßen also ein ideologischer, wenn auch radikaler Vorgänger von Bertrand Zobrist.

Eine andere potentielle Quelle kam mir in den Sinn, als ich kürzlich durch die Comic-Abteilung meiner Lieblings-Buchhandlung streifte. Als ich dort die klassischen Donald-Duck-Geschichten von Carl Barks sah, fiel mir ein, dass Brown in „Sakrileg“ ja Walt Disney erwähnt. In Kapitel 61 vergleicht er ihn gar mit Leonardo da Vinci: „Beide Männer waren begnadete Künstler.“ Zwei der wenigen Eigenheiten, die der Leser über Robert Langdon erfährt, haben mit Disney zu tun: Seine Mickymaus-Uhr, deren (verübergehenden) Verlust er in „Inferno“ mehrfach bedauert, und dass „Zeichentrickfilme von Walt Disney [Langdons] erste Begegnung mit der Magie von Form und Farbe gewesen“ seien. Hat womöglich auch Dan Brown in seiner Jugend die Disney-Comics gelesen, in denen Carl Barks und andere Zeichner die Familie Duck gerne auf Abenteuer in die weite Welt schickten? Hat dies womöglich – bewusst oder unbewusst – auch sein Schreiben beeinflusst? Mit Robert Langdon als eine Art Daniel Düsentrieb der Kulturgeschichte? Falls jedenfalls jemand je auf die schräge Idee gekommen wäre, Carl Barks ein Szenario für einen Bond-Film entwerfen zu lassen, es hätte dabei etwas ähnliches herauskommen können wie „Inferno.“ Nur so ein Gedanke ...

Soll ich mich noch zum Stil von Brown äußern? Aber ich glaube, diese Kritik ist schon lang genug, und auf dem Fach gibt es kompetentere Kritiker.

Angesichts all dessen muss man vielleicht froh sein, dass Dan Brown nicht mehr als Lehrer für Englisch arbeiten muss. Und glücklicherweise sind seine Bücher meines Wissens nach auch noch nirgends Schullektüre, so dass man sie ja nicht lesen muss ...
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79 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen LASST, DIE IHR EINTRETET, ALLE HOFFNUNG FAHREN, 14. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Steifer Rücken, flimmernde Augen, schmerzende Blase, denn stundenlang bin ich nicht aufs Klo gegangen – ich wollte den Lesefluss nicht unterbrechen. Jetzt bin ich durch. Zur Vorbereitung hatte ich mir noch Dantes „Göttliche Komödie“ reingezogen, zumindest den „Inferno“-Teil.

Das war es wert, denn so konnte ich dem komplizierten Suspense-Netz, das Brown auf Basis des infernalischen Dante-Codes gesponnen hat, gut folgen. Die Puzzle-Handlung ist noch kleinteiliger als in früheren Büchern des Autors.

Der Harvard-Symbolforscher Robert Langdon wacht mit einer Kopfschussverletzung und einer Erinnerungslücke von zwei Tagen in Florenz auf – Tausende Kilometer von dem Ort entfernt, wo er zuletzt zu sein glaubte. Wacht auf in einem Krankenhaus, und er hat nicht lange Zeit sich zu wundern, denn schon wird ihm wieder nach dem Leben getrachtet: Ab geht’s – wie mit einem Spezialsauger hinein in ein tosendes, gemeingefährliches Labyrinth scheinbar ohne Ende und Ausgang, bei dem bald nur eins klar ist: Die Weltbevölkerung ist in Gefahr.

Ein durchgeknallter Dr. Seltsam, ein Biochemiker namens Bertrand Zobrist möchte sie um ein paar Milliarden nach unten korrigieren, weil er der Meinung ist, dass die Überbevölkerung Wurzel aller Übel ist, als da wären Klimawandel, Ressourcenschwund, Ökokatastrophen, Kriege… Der Weg ins Paradies führt für den wahnwitzigen Wissenschaftler durch die Hölle, womit wir wieder bei Dante wären.

Dieser Roman ist ein echter Brownie. Niemand dürfte sich wundern, dass der Autor seinem Patentrezept, das ihm eine weltweite Zig-Millionen-Leserschaft eingebracht hat, treu geblieben ist. Wie bei den Spültabs, die ich benutze, könnte man von drei Komponenten sprechen: Reiniger, Salzfunktion und Klarspüler, alles in einem. Da wären zum einen als Salzfunktion die Thriller-Handlung (Verfolgungsjagden durch Florenz, Venedig, Istanbul), zweitens ein ordentlicher Packen Gelehrsamkeit und Recherche (Sightseeing europäischer Kulturgeschichte, der Reiniger) und drittens die Verschwörungstheorie, gewissermaßen, ähh, der Unklarspüler. Eigentlich wie bei Umberto Eco, nur mehr auf Indiana Bond getrimmt. Codes und Kunst, Symbole und Satanisches, Geheimgesellschaften und Bioterrorismus, alte Zeiten und ein bisschen Science-Fiction, dazu eine schicke junge Ärztin von der WHO an Langdons Seite – alles drin in diesem Schmöker.

Wer ausgefeilten literarischen Stil, Innenleben und psychologische Plausibilität sucht, wer Zwischentöne und kriminalistischen Realismus schätzt, ist hier im falschen Buch. Hier bekommt man Blockbuster-Prosa, die ordentlich rumst. Eine rasante und total ausgedachte Schnitzeljagd, deren Ende zudem voraussehbar ist.

Dan Brown wird gehasst von gesetzten Literaturliebhabern, die sich stattdessen für ihre Nischenprodukte mehr Aufmerksamkeit wünschen und lange Zähne kriegen, wenn sie hören dass „Inferno“ allein in Deutschland eine Startauflage von 700.000 hat. Dan Brown braucht keine Stadtschreiber-Stipendien, denn er bietet Millionen, was sie wünschen: spannende Unterhaltung! Und bei der literarischen Schnitzeljagd fallen eine Menge Bildungsbröckchen ab, die die Leser aufpicken mögen. Viele, die zuvor den Namen Dante nicht einmal kannten, haben jetzt zumindest eine Ahnung… Früher gab es behäbige Bildungsromane, Dan Brown schreibt irrwitzige Quizwissen-Thriller.

Schönes Gefühl, das Buch zu lesen, dass gerade Millionen andere in Tausenden Städten dieser Welt lesen, allein und doch in einer weltweiten Gemeinschaft… Hallo, Ihr da draußen!!!!
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen War das Dan Brown?, 29. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Ich habe mich sehr gefreut, als ich gehört habe das bald einen neuen Roman von Dan Brown kommt.

Jetzt wo ich das Buch gelesen habe, frage ich mich: War das Dan Brown?
Ja, Robert Langdon ist wieder dabei, aber seien wir mal ehrlich: Wo ist nur der Dan Brown geblieben, dessen Bücher Sakrileg und Illuminati ich vor Spannung nicht mehr aus der Hand gelegt habe und die mich voll gefangen haben und meine "Liebe" zu Kirchenverschwörungsbüchern entfacht hat?

Nimmt man dieses Buch, ersetzt den Namen "Robert Langdon" gegen einen x-beliebig Namen und lässt etwas von der Symbolen weg, könnte es auch ein ganz normaler Thriller sein.

Reiseführer für Florenz, könnte man das Buch ab dem Zeitpunkt wo Langdon Florenz betritt, nennen. Es wird wirklich detailliert Florenz beschrieben. Für mich allerdings zu intensiv, dass ich gar nicht mehr wusste wo, was, wer, wie ist.

3 Sterne kann ich nur vergeben. Da sind noch so ein paar Sachen, die mir nicht gefallen haben, aber dann würde ich spoilern!

Ich ärgere mich etwas nicht bis zum TB gewartet zu haben, aber so ist eben, wenn man unbedingt ein Buch lesen will :)

Ich hoffe es stimmt das Dan Brown per Vertrag 4 Langdon-Bände schreiben musste um eine große Summe zu kassieren und hoffe weiterhin das jetzt wieder ein Dan Brown Buch kommt, dass wieder an Dan Brown erinnert.
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Inferno: Thriller
Inferno: Thriller von Dan Brown
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