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Les Revenants
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Februar 2013
Eine Platte der Schotten von MOGWAI zu rezensieren ist bei Leibe nicht so einfach. Zu viele Eindrücke, zu viele unterschiedliche Gefühlswallungen spielen da, jedenfalls bei mir, eine relativ große Rolle. Eine Rezension sollte nicht das Spiegelbild meiner Gefühlswelt beim hören dieser Platte wiederspiegeln, sondern musikinteressierte User, die diese Band vieleicht nicht kennen sollten, dafür zu interessieren. Vieleicht gelingt mir das nicht immer, aber immer öfter. So viel, dazu.
"Les Revenants", ist eine Filmsoundtrack-Platte der Schotten und ihr achtes Studioalbum, wenn man es denn als solches dazu zählen möchte. Sie haben bisher auch schon vier Soundtrackplatten herausgebracht und natürlich kann man "Les Revenants", auch dazu zählen, wie auch immer.
Zur Musik.
MOGWAI, spielen einen sehr ruhigen Post-Rock, der zum zuhören annimiert. Mogwai ist keine Band die man ebenso mal nebenbei hören sollte. Man sollte sich schon Zeit nehmen, am besten unter Ohrhörern und in die Klangwelt besonders von "Les Revenants" eintauchen.
Die 14 Stücke sind auf 50:04 Minuten verteilt und bieten eine Reise in das Vergessen. Vergessen der Alltagssorgen, Vergessen der Probleme, usw, usw. "Les Revenants", ist für mich eine pure Entspannungsplatte geworden. Sehr dezente Klangtupfer, die sich immer wieder zu einem ganzen, großen Klangbild zusammenfügen, vermitteln mir ein sehr intensives Hörerlebnis. Wenn man sich auf "Les Revenants" nicht komplett einläßt, wird diese Platte eventuell etwas langatmig, ja sogar langweilig wirken, dass wäre dann aber nur ein oberflächiger Eindruck.
Fazit: "Les Revenants", ist ein Klangerlebnis, dass man am besten unter Ohrhörern geniessen sollte. 5 Sterne (Genrebezogen).
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Schon wieder eine neue Mogwai-Platte, wobei ich zugeben muß, daß ich die letzte Ladung Remixe (wie damals auch schon "Kicking A Dead Pig") links liegen gelassen habe. Hier handelt es sich um den Soundtrack zu einer französischen Untoten-Fernsehserie, die (der Cover- und Booklet-Bebilderung nach zu urteilen) vielleicht ein Gegenstück zu „The Walking Dead“ ist. Viel graublaugrün, schon gar keine leuchtenden Farben, bedrückend diesige, kontrastarme, fast monochrome Bilder. Bonjour tristesse, mon chère Zombi. Macht einen interessanten Eindruck und kommt hoffentlich auch hierzulande mal im Fernseh.
Die Musik auf diesem Album ist typisch Mogwai, wenn auch zurückgenommener - vor allem, was verzerrte Gitarren, ja überhaupt Gitarren angeht (Sie sind da, nur weniger prominent als sonst). Ambient-Indie, fast. Bei Stücken wie dem gemächlich mäandernden „Jaguar“ oder „Kill Jester“ dominiert vielmehr ein andächtig und sparsam angeschlagenes Piano, gern auch von einer gewissen Sonja Cromarty am Cello unterstützt. Und ein Fender Rhodes kommt reichlich zum Einsatz. Drummer Martin Bulloch hat auf „Les Revenants“ vergleichsweise wenig zu tun. Verglichen mit dem 2006 erschienen „Zidane“-Score zum gleichnamigen Film über die franzöische Kopfnuß-Fußballikone trägt dieses Album der allgemeinen Entwicklung im Mogwai-Sound Rechnung: Mehr Fokus, mehr Fluß, eine gewisse Glättung des Ensembleklangs und überschaubarere Dynamiksprünge. Die bereits angesprochene Zurückgenommenheit markiert den Unterschied zwischen einer tatsächlichen Soundtrack-Arbeit wie dieser Platte und den regulären Mogwai-Alben. Die Bilder im Kopf kommen ja automatisch, wenn man Mogwai hört. Da braucht es keinen Film. Man übersieht allerdings leicht, daß die visuelle Kraft so mancher Mogwai-Stücke oft viel zu mächtig ist, um z.B. irgendeine Hollywood-Schmonzette zu untermalen.
14 Einheiten hat's hier, alles aus einem Guß, alles gut. Ausgerechnet eine Nummer mit dem bei genauerer Betrachtung gar nicht mal so unlustigen Titel "Relative Hysteria" ist der reinste Wohlklang, mit diesen tröstenden, beruhigenden, Sicherheit und Hoffnung spendenden Harmonien, die Mogwai schon so oft verwendet haben, ohne daß es je langweilig wurde. DAZU würde ich nun wirklich gern mal die Bilder sehen. Moderat die Contenance verlierende Normalbürger angesichts plötzlich durch die Einkaufsstraße marodierender, stöhnender Wiedergänger?
Es fällt schwer, hier einzelne Tracks hervorzuheben. Es geht ja auch gar nicht so sehr um DAS BESTIMMTE MOGWAI-STÜCK. Aufs erste Hören mag das alles sogar etwas routiniert und zum allerersten Mal eine Nuance unspannender klingen als sonst, aber nach 2-3 Durchläufen fängt man schon wieder an, sich selbst zu verlieren in diesem traurig schönen Unwohlfühlsound. Aufmerken läßt ein Traditional namens "What Are They Doing In Heaven Today?", auf dem Stuart Braithwaite zur Abwechslung mal wieder so wunderbar summend und introvertiert singt, als würde er sich vergewissern, ob er den Text noch draufhat. Das wäre dann also der schottisch-kumpeligste Mogwai-Moment, den wir je erleben durften. Schunkeln with death. Klasse!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2014
Tolle Musik. Kein Mainstream. Wehr Radiohead, Dead Can Dance oder Ef mag ist hier auch gut bedient. Wer noch dazu die Möglichkeit hat die Band aus Glasgow Life zu sehen sollte dies m.E. in diesem Frühjahr nicht verpassen.
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am 16. Januar 2015
Ich verfolge die Veröffentlichungen dieser Band schon länger und fand alle Alben bis "Rock Action" richtig gut. Zwischendurch hatte ich allerdings das Gefühl der Zenit von Mogwai sei überschritten. Dieser Soundrack belehrte mich eines Besseren. Sie haben sich selbst neu erfunden. Für mich eine der musikalischen Überraschungen des Jahres. Die Serie ist auch äußerst sehenswert. Im Gegensatz zu den Gitarrenklängen der Vergangenheit entsteht nun aus Retro-Synthie-Klängen die markante melancholische Mischung, die Mogwai so unverkennbar macht. Ich hab sie jedenfall wieder auf dem Schirm und warte gespannt auf das nächste Album.
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am 9. August 2015
Sehr gute CD. Wie bei jeder CD gibt es Lieder die nicht so besonders sind. Aber die CD ist trotzdem zu empfehlen
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2013
Dass weniger mehr ist, klingt wie eine Binsenweisheit – im Falle dieser Platte stimmt sie aber 100%ig. Wer sich mit der härteren Gangart die Mogwai auf "The Hawk ..." und "Hardcore will .." nicht anfreunden kann, findet hier meditative, melodiöse Klanglandschaften, die trotzdem nie in die Beliebigkeit abgleiten. Besonderes Highlight für Spiritualized Fans: "What are they doing in heaven".
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am 30. August 2013
wenn man bedenkt, dass dieses Werk für eine mystische Serie made in france gemacht wurde, ist das Resultat passend. Für mogwai fans fällt es bis auf "what are they doing in heaven" nicht so sehr aus der Reihe. gewohnt ruhig, dahinfließend aber auch ohne besondere Höhepunkte und Gänsehautattacken (was auch an der Gewöhnung ans post-rock Genre liegen kann)
Das Herunterladen ging super einfach und schnell-keinerlei Dinge hieran auszusetzen.
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am 15. März 2013
MOGWAI liefert gewohnte Klasse ab allerdings diesmal recht ruhig. Mir haben die Gitarrenwände schon etwas gefehlt. MOGWAI FAns können hier auf jeden fall nichts falsch machen.
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am 12. Mai 2013
nach dem letzten recht kommerzielen album,wieder mal ein typisches album,mogwai für mogwai-fans...das einzige was fehlt ist ein knaller,das ganze album wirkt ruhig,manchmal fast etwas zu verhalten.wer mogwai gut findet kann sich die scheibe aber mit gutem gewissen kaufen.
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am 11. Oktober 2013
Wieder eine gelungene LP von den Jungs aus Schottland. Obwohl man die Serie hierzulande nicht kennt, ist die Platte wieder eine Meisterwerk. Klare Kaufempfehlung
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