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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Februar 2013
Hm, irgendwie war die Erwartungshaltung an das zweite Album der Arkells eine etwas andere, als sich Michigan left das erste Mal im CD-Player drehte. Zumindest wenn man noch die grandiose Eröffnung „Deadlines“ vom starken Debüt Jackson Square in den Ohren hat. Statt zackig anschiebenden Gitarren und einer aus sich heraus gehenden Band gibt es fröhlich vor sich hin schlendernde Melodien zu hören. Dass sich die Band hier ganz bewusst dem Pop zuwandte ist kaum zu überhören.

Und doch, es stecken immer noch ganz eindeutig die Arkells dahinter. Nur dass man dieses Mal den Melodien und Harmonien viel mehr Platz einräumte. Wie man damit um sich wirft ist schon fast waffenscheinpflichtig. Gerade der Opener „Book club“ und der Titeltrack „Michigan left“ sind so unverschämt eingängig und haben doch einen gewissen Tiefgang zu bieten, der die Band von den meisten 08/15-Radiobands unterscheidet. Denn man merkt dem Album an, dass die Band den Songs Zeit zum Reifen ließ und sich selbst die Gelegenheit mit Soundteppichen zu experimentieren und diese zu verfeinern. Zwischen dem Debüt und Michigan left liegen auch ziemlich genau drei Jahre - mit eineinhalb Jahren Verspätung erscheint der Zweitling jetzt auch bei uns.

Heraus kamen so einige Hymnen mit Stadionambitionen. Und doch tut es gut, wenn es mit „One foot out of the door“ etwas nachdenklicher wird oder sich die Arkells bei „Whistleblower“ ein Stück knorriger präsentieren. Dann wünscht man sich kurzzeitig auch mal etwas mehr Ecken und Kanten im Sound. Auf der anderen Seite wird man aber auch von der feinen Soulnote von „Where U been“ oder großen Melodiebögen wie bei „Coffee“ verwöhnt.

Mit dem anfangs melancholisch angehauchten „Agent zero“ endet das Album einer bodenständig sympathischen Band, der man gerne zuhört, das aber an mancher Stelle etwas mehr Biss vertragen könnte. Trotzdem: ein frühlingshaftes Hörvergnügen.
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am 5. Mai 2014
Arkells – Michigan Left (2011)

Wenn man krampfhaft versuchen würde eine provokante und aufregende Überschrift für dieses Album-Review zu finden, dann lasst mich mit folgender davonkommen: The Arkells goes Pop!
So, jetzt nachdem sowohl Fans als auch Neuankömmlinge genügend aufgeregt und verwirrt sind, können wir fortfahren und dem Zweitwerk einer zu Unrecht oft übersehenen, kanadischen Indie-Band hervorragende Qualität zugestehen.

Pop! Diese Bezeichnung kommt allerdings auch nicht von ungefähr, so setzen doch die ersten, beschwingt fröhlichen Lieder Book Club und Where u goin'? sehr auf liebliche Melodien und Rumspielereien auf cleanen Gitarren und bleiben dabei immer charmant und eingängig. Gewohnte Faktoren der Arkells-Formel sind ebenso schnell aufgezählt: Max Kermanns schnippische Stimme mit dem gewissen Springsteen-Flair, soulige Klavierkomponenten, einschmeichelnde Background-Interludes und - besonders bei zweiterem Lied - eine treibende Rhythmusgruppe. So ist man tanzbar eingestimmt auf ein tolles Frühlingsalbum.

Und jetzt Butter bei die Fische! Ab dem Titelsong Michigan Left werden die tollen griffigeren Zutaten des Vorgängeralbums wieder stärker ausgepackt und ordentlich aufgepeppt. Die Melodien sind gewohnt eingängig und erinnern besonders in der einfachen Melodielinie der Lead-Gitarre an vergangene Roots Rock-Großtaten a la Bruce Springsteen. Moderat verzerrte Gitarren leisten eine stimmige Rhythmusarbeit und Schlagzeuger Tim Oxford trommelt sich souverän durch aufreibende und aufreizende Rhythmen. So sieht moderne, authentische Rockmusik mit einem Spritzer Retro-Flair aus.

Eine weitere Stärke des Erstlings Jackson Square waren die ehrlich direkten, persönlichen Lyrics mit adäquater emotionaler Umsetzung. Und siehe da: Coffee schleicht sich leicht traurig in die Gehörgänge ergriffener Lauscher. So liebevolle Melodien und trotzdem eine deutlichere Auslegung auf eine gewisse Leichtfüßigkeit sind großartig umgesetzt. Wieder etwas freundlicher, treibender singt man sich durch On Paper. Das sehr treffend umgesetzte Zusammenspiel von Kermanns charismatischen Gesang auf der Grundlage von erdigen Lyrics und Akkordfolgen tun ihr Übriges um Gefallen zu finden, vor allem wenn man sich im Anschluss durch das beschwingte Liebeslied Kiss Cam mit seinem außergewöhnlich starken Refrain groovt.

Dass die Band sich auch ungewöhnlich ernst und atmosphärisch verhalten kann, das Schlagzeug einmal nicht knallt und die Gitarre leicht drohende Licks dahinzaubert, beweisen die Jungs in One Foot out the Door und haben mit emotional harmonischen Akkordfolgen im Refrain wieder einmal ein wunderschön trauriges Lied erschaffen. Ausgeweitet, sanftmütig und unbeschwert endend: Das passt auch auf den gelungenen Closer Agent Zero mit seinem beschwingtem, tanzbaren Outro.

Abschließen soll das Review dann mit der Auseinandersetzung mit der Lead-Single Whistleblower und hier werden wieder alle härteren Elemente überzeugend ausgepackt, so dass man sich auf starke akkordische Arbeit und eine noch stärker treibende Rhythmusgruppe freuen kann, welche nötige Aggression (!) transportieren, wenngleich die Band es schafft diese Komponenten mit poppig, freundlichen Melodielinien zu kreuzen. Und damit enden nun auch die Pop-Bezüge. Die Melodie nmögen vielleicht gefälliger geworden sein (siehe auch Bloodlines), doch ändert das nichts an der Authentizität dieser außergewöhnlichen Band.

Fazit: Mit etwas höherer Wertlegung auf stimmige Melodien nehmen die Arkells den Hörer mit auf eine Reise durch zehn kurze Songs, die jedem Indie-Fan gefallen werden. Ein gut gelungenes Zweitwerk, welches einem mit der Zeit noch stärker als der Vorgänger ans Herz wächst.

Wertung: ****
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am 8. April 2013
Nachdem ich auf deren Konzert in Berlin war, bin ich auf den Geschmack gekommen. Super entspannte,fröhliche Musik. Kann ich nur jeden mit guten Geschmack empfehlen.
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am 10. Oktober 2014
Diese Album ist für mich Zeitlos und Vielfältig hinsichtlich der Texte. Sie überzeugen mit indi-rock mäßigen Sounds und wirken nicht melancholisch.
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