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5.0 von 5 Sternen Adler Olsen holt uns aus der Realität ab ...
Durch die ersten 60 Seiten dieses neuen Thrillers von Adler Olsen habe ich mich mehr hindurchgequält, als denn einen Lesegenuss erlebt. In den verbleibenden 480 Seiten beweist der dänische Autor dann allerdings erneut, warum er mittlerweile Kultstatus besitzt. Die Handlung ist temporeich, der enorme Spannungsbogen wird sehr lange durchgehalten und was mir...
Vor 20 Monaten von Christian Döring veröffentlicht

versus
43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine brillante Idee - und doch nur oberflächlich konstruiert
Kurz vor der Vereidigung zum amerikanischen Präsidenten wird die hoch-schwangere Frau des liberalen, demokratischen Senators während eines Festakts kaltblütig erschossen, der Attentäter selbst stirbt durch ungeklärte Umstände und der schwer-reiche Gastgeber und Hotelier wird als angeblicher Auftraggeber des Attentats zum Tode verurteilt...
Vor 20 Monaten von Christian Mayr veröffentlicht


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43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine brillante Idee - und doch nur oberflächlich konstruiert, 3. Februar 2013
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Kurz vor der Vereidigung zum amerikanischen Präsidenten wird die hoch-schwangere Frau des liberalen, demokratischen Senators während eines Festakts kaltblütig erschossen, der Attentäter selbst stirbt durch ungeklärte Umstände und der schwer-reiche Gastgeber und Hotelier wird als angeblicher Auftraggeber des Attentats zum Tode verurteilt. Tragisch, dass gerade seine Tochter im Weissen Haus für den neuen Präsidenten arbeitet und fest von seiner Unschuld überzeugt ist: Doch auf eigene Faust zu ermitteln, erscheint unmöglich, da kurz nach dem Attentat der neue Präsident das 'Washington Dekret' verabschiedet. Das Ziel soll ein neues, lebenswertes Amerika ohne Kriminalität, ohne Arbeitslosigkeit, ohne Waffenindustrie sein. So ehrwürdig das Ziel auch klingt, werden mit dem Dekret jedoch die Rechte der Bürger massiv eingeschränkt, Demonstrationen werden blutig niedergeschlagen, die Opposition wird mundtot gemacht, die Medien zensiert, Kriminelle werden unbedacht aus der Haft entlassen und die Grenzen des Landes werden dicht gemacht. Die ehemals so ruhmreiche Demokratie beginnt, sich einer Diktatur zu unterwerfen und im Chaos zu versinken. Während die Tochter des angeblichen Attentatplaners versucht, ihren Vater vor der Todesstrafe zu bewahren und seine Unschuld zu beweisen, stösst sie auf Hinweise, die auf eine schier unglaubliche Verschwörung deuten. Und doch scheint es längst zu spät zu sein, ihren Vater und das Land zu retten...

Dieser bereits 2006 in der Originalfassung erschienene Roman ist mein erster 'Jussi Adler-Olsen', entsprechend unvoreingenommen und neugierig habe ich mich auf das Buch gefreut, das derzeit (Februar 2013) in riesigen Stapeln bei den stationären Buchhändlern ausliegt. Die zahlreichen, so positiven und kurzen Reviews in den Medien suggerieren darüber hinaus eine grandiose Idee und atemberaubende Spannung eines Meisters seines Fachs.

Diesem Lob kann ich leider jedoch nicht folgen: Die ersten Kapitel lasen sich langatmig und zäh und darüber hinaus verwirrend lückenhaft, denn wenn ein Staatsapparat so auf den Kopf gestellt wird, bedarf es Erklärungen und Erläuterungen für die Ursachen und Hintergründe. Diese fehlen vollständig. Aus dem anfänglich verwirrenden Polit-Thriller wird zunehmend und ausschließlich im weiteren Verlauf der Handlung ein Action-geladener Spionage- und Verschwörungsthriller, der Ludlum zweifelsfrei Konkurrenz hätte machen können. Doch fehlt jedwede Plausibilität, die Fiktion driftet unerklärlich in eine so starke Entfremdung der Realität ab, dass die später im Romane folgende Zusammenfassung der Geschehnisse als Vorab-Auflösung - mit Verlaub - lächerlich und lachhaft wird.

Die Figuren sind an sich liebesvoll gezeichnet, Cliffhanger sorgen für hohes Tempo und die eigentliche Idee des Romans ist durchaus brillant - die Umsetzung und chaotische Konstruktion sowie die tatsächlich auf Fakten basierende, aber extrem weit hergeholte Fiktion des Plotts aber dürfte anspruchsvollen Lesern nicht genügen. Wer jedoch flotte, fiktionale Unterhaltung ohne großen Anspruch auf Realitätsnähe und Fakten mag, wird sich jedoch mit diesem Thriller sicherlich anfreunden und ein paar vergnügliche, kurzweilige Stunden verbringen können. Aber 'Tempo' und 'Action' sind eben nicht alles, um einen Roman als heraussragend oder perfekt zu bezeichnen - auch nicht im Genre der Spannungsliteratur.
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49 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Adler Olsen holt uns aus der Realität ab ..., 23. Januar 2013
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Durch die ersten 60 Seiten dieses neuen Thrillers von Adler Olsen habe ich mich mehr hindurchgequält, als denn einen Lesegenuss erlebt. In den verbleibenden 480 Seiten beweist der dänische Autor dann allerdings erneut, warum er mittlerweile Kultstatus besitzt. Die Handlung ist temporeich, der enorme Spannungsbogen wird sehr lange durchgehalten und was mir speziell in diesem Buch gefallen hat: Olsen weiß um die Ängste und Sorgen seiner Leser und genau diese greift er im "Washington Dekret" auf.

Weder Autor noch Verlag konnten ahnen das dieser politische Thriller wenige Wochen nach einem erneuten Amoklauf an einer amerikanischen Schule erscheinen würde. Wir Leser haben noch die Bilder von Obama vor Augen, wie er mit den Trauernden mitleidet, sich an der Verschärfung der amerikanischen Waffengesetze abmüht und den Widerstand der Konservativen und der Waffenlobby zu spüren bekommt. Die Kriminalität allgemein in Amerika wächst. Die Gesellschaft wird immer mehr zum Beobachter degradiert. Und genau in dieser Entwicklung holt uns Adler Olsen als Leser ab und zieht uns in sein Buch hinein.

Dort hat der neu gewählte amerikanische demokratische Präsident Jansen gerade seinen Wahlsieg gefeiert und am Wahlabend auf der Wahlparty wird seine hochschwangere Frau ermordet. Das noch ungeborene Kind kann nicht gerettet werden. Jansen gerät in eine tiefe Krise. Schon vor 16 Jahren hat er seine erste Frau durch ein Attentat verloren.

Nach Wochen der Trauer meldet sich Präsident Jansen mit dem "Washington Dekret" zurück in die Öffentlichkeit. Mit undemokratischen Mitteln will er den gesellschaftlichen Entwicklungen entgegenwirken. Er will unter anderem eine Zensur der Medien und er will sofort Munition in der Bevölkerung einsammeln. Weiter beginnt er am Gesetz vorbei mit der Hinrichtung der vielen Todeskandidaten die zum Teil jahrelang in ihren Todeszellen sitzen und auf ihre Giftspritze warten. Für andere Gefangene will Präsident Jansen eine Amnestie. Die finanziellen Mittel, über die der Justitzminister verfügt, überschreiten längst die Mittel, die in die Schulbildung gesteckt werden.

Sehr geschickt verbindet der Autor politische Fakten, das "Washington Dekret" wurde beispielsweise nach den Anschlägen vom September 2001 tatsächlich geschrieben, mit literarisch meisterlich umgesetzten Handlungssträngen.

Dieser Politthriller wird zum Bestseller werden, weil er thematisch genau auf die gegenwärtigen Ängste der Leser eingeht!
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Frechheit!, 9. August 2013
Ich will mich kurz fassen, da ansonsten eigentlich alles über dieses Machwerk geschrieben wurde: Die Handlung ist unfassbar flach und extrem durchschaubar. Hab selten so etwas schlechtes gelesen.

Aber doch: Einen sehr guten/treffenden Vergleich kann und will ich schon ziehen. Die unglaubliche Diskrepanz zwischen der Qualität der Fälle um Carl Morck und das Sonderdezernat Q und diesem Pamphlet erinnert mich massiv an die Unterschiede zwischen Simon Becketts Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter ("Die Chemie des Todes") und seine diversen Frühwerke wie "Obsession". In beiden Fällen ist es den Autoren irgendwann gelungen eine wirklich tolle Krimiserie mit tollen Charakteren hinzulegen, die Frühwerke sind hingegen nahezu unlesbar. Hier wollen Verlag und Autor in beiden Fällen offenbar einfach mit den inzwischen erfolgreichen Namen der Autoren nochmal ein bißchen extra Kohle machen...

Was mich an dem "Washington Dekret" aber noch mehr geärgert hat: Auf den ersten rund 300 Seiten bin ich über locker 40-50 Rechtschreib-, Grammatik- und Übersetzungsfehler gestolpert. Lieber dtv, was habt Ihr für Lektoren??? Die würd ich sofort feuern! SO etwas ist mir (in DIESER Häufung) wirklich noch nie untergekommen!
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältige Meinung, 4. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem Erfolg seiner "Inspektoriat Q / Carl Moerk - Reihe" publiziert der DTV-Verlag auch ältere Romane von Jussi Adler Olsen. So ist auch "Das Washington Dekret" vor den Moerk-Romanen geschrieben und in seiner dänischen Heimat veröffentlicht worden. Über die Inhalte des Thrillers ist von anderen Rezensenten ausreichend geschrieben worden, so dass ich mich auf meine Bewertung konzentriere. Diese fällt überaus zwiegespalten aus.

Zum einen ist "Das Washington Dekret" nach etwas langatmigem Einstieg sehr spannend und durchaus actionreich gehalten. Ich muss zugestehen, dass ich mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt habe - vielmehr kann man vor allem bei der zweiten Hälfte durchaus von einem Pageturner sprechen. Also von dieser Unterhaltungsseite gibt es in meinen Augen an dem Roman nicht viel auszusetzen.
Auch die Grundidee hinter dem Roman, nämlich das Spielen mit der Fiktion "Was wäre wenn... von heute auf morgen in den USA Notstandsdekrete eingesetzt würden" ist hochinteressant... gerade mit dem Hintergrundwissen zu 9/11 oder auch den aktuellen Amokläufen in den Staaten.

Wo ich mir allerdings schwer tue, ist mit der inhaltlichen Umsetzung dieser Fiktion, denn da wirkt "Das Washington Dekret" nahzu naiv konstruiert. Dass ein Staat wie die USA ausschließlich auf Betreiben des Präsidenten (so schaut es ja zunächst mal in dem Thriller aus) mehr oder weniger von heute auf morgen in die Quasi-Anarchie rutscht, das ist doch zu unrealistisch. Adler Olsen bringt z.B. erst gegen Ende des Romans den Einfluss des Auslandes (hier: Großbritanien) ins Spiel - in Realität ist es jedoch unvorstellbar, dass ein solcher Richtungswechsel der USA ohne politische Intervention der Verbündeten, aber auch des Ostblocks und China erfolgen könnte. Und gleichzeitig können dann eine Handvoll Demokratietreue das neu entstandene System wieder stürzen und die USA retten - auch das ist ziemlich starker Tobak. Und in diesem Stil reihen sich unglaubwürdige Szenarien und Wendungen aneinander. Auch die Tatsache, dass die theoretische Möglichkeit solcher Dekrete in den USA nach dem 9.11. tatsächlich existiert, worauf Jussi Adler Olsen in einem Nachwort verweist, machen aus dem Roman nicht wirklich ein realistischers Scenario.

So bleibt als Fazit: wer "Das Washington Dekret" als rein fiktionalen und nicht wirklich an den realen Möglichkeiten orientierten Thriller versteht, der kommt allemal auf seine Kosten, denn die Plot ist kurzweilig und sehr spannungsgeladen gestaltet. Wer aber ein cleveres "Was wäre wenn..."-Szenarion mit gut recherchiertem Hintergrund erhofft, der wird enttäuscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend - Faszinierend - aber erschreckende Vision der Manipulationsmöglickeiten durch Notstandsgesetze, 9. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Washington-Dekret: Thriller (Kindle Edition)
Ich habe bisher alle 5 Bände von Adler-Olsen Carl Morck / Dezernat Q gelesen, die ich sehr als "Urlaubslektüre" empfehlen kann. Mangels eines 6. Bandes war ein ausweichen auf andere Bücher unausweichlich.

Im Washington-Dekret wird in geradezu erschreckender Deutlichkeit klargestellt, wie durch geschicktes Taktieren weniger Politiker Notstandsgesetze in Kraft treten können, die Gewaltenteilung der Legislative - Exekutive und Judikative und damit die 3 fache Absicherung durch demokratische Kontrollmechanismen aufgehoben wird. In bemerkenswerter Deutlichkeit stellen Adler-Olsen an Hand der in den USA möglichen Notstandsgesetzgebung im Anhang des Buches dar, dass vom Grundsatz her genau dieser beschriebene Fall eintreten kann, weil die "Sollbruchstellen" im US Rechtssystem so vorgesehen sind. Bemerkenswert aber auch die Darstellung der Auswirkungen auf staatlicher Seite und seitens der Bevölkerung.

Parallelen zum "3. Reich" und der Transfer in die heutige Zeit sind sicherlich nicht nur gewollt sondern auch gelungen. Es drängt sich immer wieder die Frage auf, kann so etwas auch bei uns wieder erfolgen? Die Antwort muss der Leser für sich finden....

Dieses Buch ist nicht nur eine Lektüre für Leser, die sich in dem juristischen Dschungel der Gesetzgebung auskennen, sondern auch für die, mehr über Fallstricke und Fallgruben des Missbrauchs der juristischen Möglichkeiten und die Reaktionen darauf erfahren möchten. In bemerkenswerter Art und Weise wird das so dargestellt, das ein Jurastudium zum Lesen dieses Buche nicht erforderlich ist.
ich empfehle die Lektüre während de Urlaubs, denn einmal angefangen ist es sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen und es in Etappen zu lesen - der Stoff ist faszinierend dargestellt und durch die unverhofften Wendungen in zeitgleich laufenden Handlungssträngen mehrerer Personen - sicherlich darauf angelegt, es in einem durchzulesen.
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42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Washington Dekret, 1. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Washington-Dekret: Thriller (Kindle Edition)
Die Kriminalromane des Autors habe ich verschlungen, aber dieser "Politkrimi" war eine grosse Enttäuschung.Durch die ersten 200 Seiten habe ich mich hindurchgequält.Rechtschreibefehler und seitenlange Wiederholungen , die auch im weiteren Verlauf der Handlung auf die Nerven gehen, bremsen die Lesefreude.Der Ablauf der Ereignisse ist unglaubwürdig und schrecklich vorhersehbar . Auch wenn der Roman teilweise auf Fakten der politischen und sozialen Wirklichkeit in den USA beruht, wirkt das Ganze unverdaut , künstlich und schnell heruntergeschrieben.Diese Lektüre war für mich alles andere als packend.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Adler Olson: Das Washington Dekret, 9. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Washington-Dekret: Thriller (Kindle Edition)
Dieses Buch ist kein typischer "Adler Olson" - fast wäre man geneigt zu denken, dass es sich bei diesem "Frühwerk" um eine Jugendsünde des Autors handelt. Dieses Buch ist der beste Beweis, wie man als Verlag aus einem schlechten Buch noch ein bißchen mehr Umsatz mit einem prominenten Autor machen kann!

Es ist langweilig - zu keinem Zeitpunkt packend und an keiner Stelle fesselnd geschrieben. Man möchte das Buch nach den ersten 100 Seiten am liebsten wegwerfen!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, 13. Februar 2013
Ich habe keine Ahnung, was oder wer den Autor dazu brachte, mir 3 unwiederbringliche Nächte durch diesen Roman zu stehlen, Ich hoffe für ihn, es war finzanziell gut dotiert, sodass wenigstens einer aus dem Tandem Autor/Leser mit Gewinn aussteigt.
Jeder Plot der TV-Serie "24" hat wesentlich mehr Bezug zur Realität als diese inhaltiche Bankrotterklärung an denkende Menschen. Das wahrlich traurige ist aber, dass die zentralen Punkte, um die der Roman konstruiert wurde, den Plot für einen wunderbaren Roman abgeben würden.

Die Ausschaltung des Parlaments durch juristische Winkeklzüge (war alles schon da, siehe Österreich März 1933), Stärkung der Sicherheitskräfte, das sich Entwickeln des Widerstandes gäben alles Ansatzpunkte her, um einen kontroversiellen, spannungsgeladenen und aufrüttelnden Polit-Thriller der Güteklasse A abzuliefern.
An dieser Umsetzug ist der Autor aber gescheitert, und zwar in allen Belangen. Wüsste man nicht, dass Adler-Olsen durch die Krimi Reihe um Morck in der Lage ist, clever gestrickte Handlungsbögen, irreführende Fährten und verschiedenste Perspektiven kunstvoll umzusetzen, müsste man das zuständige Verlagshaus einer Tauglichkeitsprüfung unterziehen.
Man kann an einer guten Idee scheitern, stilvoll daran zugrunde gehen oder vollends versagen. Adler-Olsen hat nach dem ersten Drittel des Romans den direkten Weg zur dritten Variante genommen.

Die 2 Sterne, welche Ich vergebe, sind einzig Lohn dafür, sich die Kernpunkte einer an sich vielversprechenden Geschichte grob durchskizziert zu haben. Bitte verschonen Sie uns in Hinkunft mit dieser Form des Literaturdilletantismus und investieren Sie Ihre Zeit nutzbringender in das Gespann Carl Morck & Hafez el-Assad.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr schwach., 10. Februar 2014
Gute Idee jedoch führt die Umsetzung mehr zu einem Kopfschütteln als zu einer Begeisterung. Eine unrealistische Handlung folgt der nächsten. Einfach völlig realitätsfremd wie sich am Schluss auch alles ins Gute wendet ohne weitreichendere Folgen. Schlicht lächerlich.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zeit- u. Geldverschwendung, 17. November 2013
Der Inhalt des Buches wurde hier mehrfach beschrieben, deshalb möchte ich mich auf meine persönliche Meinung beschränken.

Und die lautet: Es ist das mit Abstand schlechteste Buch, das ich je gelesen habe. 0 Sterne kann ich leider nicht vergeben.

Ich habe es nur deshalb fertig gelesen, weil ich im Urlaub war und dort keine deutschen Bücher erhältlich waren. Nach den Carl Morck-Büchern und dem Alphabethaus hatte ich mich eigentlich darauf gefreut. Wäre dies mein erster Adler Olsen gewesen, ich hätte keines seiner Bücher mehr in die Hand genommen.
Das Thema - eigentlich ein interessanter Stoff - ist nur oberflächlich abgehandelt, aus dem änfänglichen Polit-Thriller wird ab der zweiten Hälfte nur noch ein Aktion-Thriller, und das nicht mal besonders spannend. Dilettantische Abhandlung. Anfangs noch gut zu lesen, die letzten hundert Seiten sind nicht mehr wert, gelesen zu werden.

Kleine Kostprobe gefällig? S.513: "Sie fühlte sich wie eine Ratte, die man in die Enge getrieben hatte. Und so fühlte sie sich auch." Oder: sie fährt durch halb Amerika in einem Tankwagen, stunden- tagelang, ohne Essen, ohne Trinken, ohne Schlaf, immer in Angst, geschnappt zu werden. Dann krabbelt sie aus dem dunklen, stinkenden Ungetüm, als ob nichts wäre, und ihre erste Frage lautet: "Hat jemand ein Handy?" Wie realitätsfern ist das denn?

Ach ja, ich habe noch nie ein Buch gelesen, das so viele Rechtschreibfehler hatte! Haben die Lektoren komplett geschlafen??

Ich freue mich jetzt übrigens auf den neuen Carl Morck!
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Das Washington-Dekret: Thriller
Das Washington-Dekret: Thriller von Jussi Adler-Olsen
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