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am 4. August 2014
Hab mir den Film mal vor einiger Zeit "blind" bestellt. Dann lag er ein paar Monate rum und gestern hab ich ihn mir dann in den Player gelegt! Übrigens ohne zu wissen, um was es geht und die Hülle zu lesen. Etwas, was ich ab und an gerne mal mache und den Filmspaß erheblich erhöht. Gut manchnmal auch nicht ;-)

Jedenfalls hätte ich während des ganzen Films nicht gedacht, dass es sich NICHT um eine Hollywood, sondern eine holländische Produktin handelt. Schon mal dafür einen Stern extra.

Ich persönlich kannte die Geschichte nicht, fand es aber höchstspanned und gut gemacht. Gerade WEIL es KEIN Actionspektakel ist und man gut mitfühlen kann, was für ein Horrortrip eine solche Schiffsreise in der damaligen Zeit sein konnte oder wahrscheinlich so gut wie immer war!

Alle die Kritiken von "Langeweile" kann ich nur insofern nachvollziehen, wenn man sich nicht auf den Film und die Handlung einlässt und ein Actionspektakel a la Hollywood erwartet. Dort wären sicher noch ein paar Seeungeheuer und andere unglaubliche Geschehnisse eingebaut worden. Aber DANKE dass nicht!

Schauspielerisch top, gut die weibliche Hauptrolle war schon wirklich sehr durchgestylt, aber da drückt man fürs Auge auch mal ein Auge zu!

Ich kann den Film empfehlen, jedoch vielleicht nicht als Männerabendfilm, sondern eher mit Freundin auf der Couch und dann sich einfangen lassen von der trostlosen Landschaft von Polarmeer und Nova Zembla, dass ich überraschedner Weise trotz fundierter Geographiekenntnisse noch nie auf dem Radar hatte. Zum Urlaub machen jedoch nicht an vorderster Front!
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Neben den Flodders und Action bzw. Horrorfilmen kenne ich keine Streifen aus den Niederlanden.
Der geschichtsträchtige Streifen "Nova Zembla - Unbekanntes Land" hat dies gändert.
Die wahre Geschichte die auf den Aufzeichnungen von Gerrit de Veer beruht ist schnell erzählt: 1596 leiden die Niederlande unter spanischer Seeblockade und versuchen einen Handelsweg nach China zu finden. Dabei fährt ein Schiff an Afrika und Kap Horn vorbei, während Willem Barents und Kapitän Jacob von Heemskerk über die Ostsee am Eis vorbei den Weg dorthin erreichen wollen. Der junge Gerrit de Veer will seinem Chef dem Astronom Petrus Plancius imponieren dessen Tochter er liebt. Damit aus ihm ein Mann wird, soll er mitfahren und alles mitschreiben was passiert. Die Seeleute gehen nicht zimperlich mit ihm um und er muss sich beweisen. Das ist in den meisten Abenteuerfilmen so. Toll gefilmt mit grandioser Naturkulisse und mit echtem, großen Schiff wurde richtig geklotzt und das Ganze sieht sehr echt aus. Kälte, Hunger und wilde Tiere machen den Seefahrern das Leben zur Hölle.
Viel mehr möchte ich über diesen guten Film nicht verraten und der Ausgang der Mission hat mich sehr überrascht, das hätte ich so nicht erwartet. Gute, für uns Deutsche unbekannte Darsteller und gute Kulissen und Kostüme machen diesen klassischen, unkitschigen Abenteuerfilm für die ganze Familie zu einer spannenden Sache. Lediglich Beweggründe und allgemeine Informationen über die Nebenrollen im Film selbst fallen etwas dürftig aus.
Das Bild ist messerscharf und einer Blu-ray würdig. Als Extras gibt es ein nettes Making Of und einen Bericht von der Premiere aus Amsterdam.
Fazit: Bitte mehr solche Filme aus den Niederlanden!
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am 22. Oktober 2013
+ Sehr schöne Landschaftsbilder.
+ Sehr, sehr schöne Schiffsaufnahmen (allein wegen des Schiffes lohnt sich 3D).
+ Einige nette Ausrüstungsdetails bez. der Expeditionen ins Polarmeer jener Zeiten.

- Schlechte bzw. nicht vorhandene Hierarchien in der Mannschaft und extrem schlechte Organisation des Alltags - auf einem Segler dieser Zeit undenkbar.
- komplett überstylte weibliche "Hauptfigur", die nicht die Spur zum Rest des eher grauen, realistisch-dreckigen Films passt, sondern aussieht wie aus dem Taylor-Swift-Musikvideo "Romeo & Juliet".

Fazit: Das HÄTTE ein guter Film werden können. Die Optik stimmt, auch wurde offenbar an viele Details gedacht und die Schauspieler sind größtenteils auch solide, aber die Chemie stimmt einfach nicht. Die Story ist sehr dünn, die spannenden Entwicklungen und Situationen werden nur angerissen. Irgendwie wirkt es, als wäre ein sechsstündiger Film auf zwei Stunden zusammengeschnitten.

Außerdem ärgere ich mich über Details, die den Realismus zugunsten der Dramaturgie zurückstellen. Beispiele: Eisbären schleichen um das Lager, trotzdem gehen Männer alleine und unbewaffnet raus. Ein Matrose versucht, dem bettlägerigen Expeditionsleiter (bei Bewusstsein) zu bestehlen. Konsequenzen? Keine. Ein unverheiratetes Paar, dass sich in einer Kirche küsst, und alle applaudieren. Ende des 16. Jahrhunderts. Ja, klar.

Natürlich darf man von solcherlei Filmen keinen Realismus erwarten. Aber sämtliche Plausibilität und historisch angemessene Verhaltensweisen der Dramaturgie zu opfern, zerstört die Stimmung für mich mehr, als wenn ein Flugzeug über das Schiff geflogen wäre.
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am 7. Mai 2015
Holland leidet im Jahr 1596 unter der Seeblockade der Spanier. Unter dem Kommando von Willem Barents und Kapitän Jacob von Heemskerk bricht eine Schiffsexpedition auf, um eine neue Route nach China zu finden. Auf dem Weg durch das Polarmeer muss die Insel Nova Zembla umfahren werden. Dabei bleibt das Schiff im Eis stecken und für die Mannschaft beginnt ein erbitterter Überlebenskampf im arktischen Winter.

*

Ich hatte mir einiges bei dem niederländischen Historienfilm vorgestellt, aber was ich dann zu sehen bekam, übertraf meine Erwartungen. “Nova Zembla” ist Abenteuer pur und erinnert an Klassiker wie “Die Schatzinsel”, “Meuterei auf der Bounty”,“Das Boot” oder den neueren “Kontiki”. Sehr routiniert wurde die Schiffsexpedition á la “Shackleton” oder die Arktiskatastrophe der “Terror” und “Erebus” in Szene gesetzt. Da kam gleich von Anfang an eine unglaublich spannende Atmosphäre auf, die sich bis zum Ende durch den ganzen Film zog.

Die Schauspieler haben mir allesamt gefallen. Sie können es durchaus mit weitaus bekannteren Persönlichkeiten im internationalen Filmbusiness aufnehmen. Die Stimmung auf dem Schiff könnte besser nicht dargestellt werden und hat mich richtig in den Bann gezogen. Durch die hervorragende Musik der Komponisten Melcher Meirmans, Merlijn Snitker und Chrisnanne Wiegel, letztere lieferte auch die Musik zu der Mo Hayder Verfilmung “Die Behandlung”, wurde diese Stimmung optimal unterstützt.

Am herausragendsten fand ich allerdings die unglaublich gute Kameraarbeit von Lennert Hillege. Seine Kamerafahrten und -einstellungen fielen mir durchwegs positiv auf und ließen mich bei den Abenteuern der Seefahrer hautnah mit dabei sein.

Inwieweit sich das Drehbuch an die Aufzeichnungen des echten Gerrit de Veer hält, kann ich leider nicht beurteilen. Für mich war “Nova Zembla” auf jeden Fall ein unglaublich gutes, intensives und spannendes Abenteuer, das ich mir gerne noch einmal ansehen werde.

*

Fazit: Spannende Schiffsexpedition, die manchmal an das Schicksal der “Shackleton-Reise” erinnert, und die mit guten Schauspielern und einer hervorragenden Kameraarbeit und Filmmusik aufwarten kann.

© 2015 Wolfgang Brunner
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TOP 500 REZENSENTam 25. Januar 2015
Nova Zembla schildert die Story, wie ein niederlaendisches Schiff versucht, im Jahre 1595 einen neuen Seeweg nach Indien zu finden, um spanischen Seeblockaden ein Schnippchen zu schlagen. Schliesslich bleibt das Schiff jedoch bei der Insel Nova Zembla im Eis stecken und der Kampf ums Leben in Eis und Dunkelheit beginnt....
Das die Verfilmung dieser Story unserem Nachbarland eine Herzensangelegenheit gewesen ist, wird jedem einleuchten, der in dem Captain der Expedition - Barents - den Namensgeber der Barents-See erkennt.
Der Aufwand, der hier betrieben wurde, kann sich in Punkto Realismus sehen lassen und muss sich hinter teureren Historienfilmen nicht verstecken. Wer zudem mit einem langsamen Storyverlauf klar kommt, ist mit diesem Film gut bedient.
Ich finde jedoch an Seefahrerabenteuer wie die Serien 'Wind & Sterne' oder 'Hornblower' mit Ioan Gruffud oder die Verfilmung einer Expedition, die ebenfalls im Eis stecken blieb, in 'Shackleton' mit Kenneth Branagh reicht 'Nova Zembla' nicht ganz heran.
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am 29. Januar 2016
Kurz gesagt die Story des Films ist okay, allerdings tut es hier auch die 2D Version man muss nicht Zusätzlich mehr Geld ausgeben für einen normalen (nicht besonderen) 3D Effekt.

Story:

Die Story ist für Leute (die solche Filme Interessieren) durchaus akzeptabel. Der Film Unterhält bis zum Schluss sehr gut :-)

3D:

Die 3D Qualität ist für mein Erachten Normal, und bei weitem nicht so gut wie hier meist angepriesen. Es gibt zwar mehr oder weniger Gute Räumliche Tiefe, ist bei diesem Film aber kein muss. Ich Finde hier tut es auch die 2D Fassung. Wer diesen netten Effekt haben möchte kann hier getrost zugreifen (den das 3D Funktioniert) mehr aber auch nicht.

Popouts: sind mir keine Besonderen Aufgefallen.
Räumliche Tiefe: Die Räumliche Tiefe ist gegeben mehr aber auch nicht (Kein Avatar, Sanctum oder Patagonien) Vergleich.
Ghosting: Fiel mir wenn überhaupt nur sehr selten auf.

Zusammenfassung:

3D Bildqualität Allgemein: 4 von 5 Sternen.
Popouts: 0 von 5 Sternen.
Räumliche Tiefe: 4 von 5 Sternen.
Ghosting: (gibt es keins).
Bild: 5 von 5 Sternen.
Ton: 4 von 5 Sternen.
Story: 3 von 5 Sternen.
Umsetzung: 3 von 5 Sternen.
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am 14. März 2013
Woher hat der Barentssee seinen Namen? Nach diesem Film sind wir schlauer als zuvor. Ende des 16. Jahrhunderts brach ein niederländisches Schiff auf, um statt der Südroute nach Indien, die durch die Spanier versperrt gewesen ist, den Weg nach Norden anzutreten und so an der Insel Nova Zembla vorbei, nach China, Japan und Indien zu gelangen. Das alles ist historisch verbrieft, inklusive einer neuen Idee, die Willem Barents einführte, im Film aber eher unterschwellig mitklingt. Zudem erfasste erstmalig ein Schreiber die Handlung und sein Buch wurde ein Erfolg. Nova Zembla" ist der erste niederländische 3D-Film; der aber auch auf DVD überzeugt.

Ein beeindruckendes Werk, das visuell und akustisch überzeugen kann, aber auch vom Inhalt her. Die Figur des jungen Gerrit de Veer ist sehr positiv für die Zuschauer gezeichnet, die schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten und die Story sind gut. Vielleicht bleibt einiges zu sehr an der Oberfläche, dennoch ist es ein beeindruckendes Werk. Leider wird am Ende nicht herausgestellt, das die Barentssee tatsächlich nun von diesem Mann den Namen hat.

Bewertung bei Maschseeperlen.de: 8/10 Punkten
Spannung: 2/4 - Action: 2/4 - Humor: 1/4 - Erotik: 2/4 - Anspruch: 2/4
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am 25. März 2013
Nova Semlja (russisch: "neues Land") ist eine leicht sichelförmige, russische Doppelinsel im Nordpolarmeer. Das Klima ist eisig (jährliche Durchschnittstemperatur: minus 5,7 Grad Celsius), stürmisch und niederschlagsreich. Auf der Suche nach einer Nordostpassage von Europa nach Asien erforschte der Niderländer Willem Barents im ausgehenden 16. Jahrhundert die Inseln (niederländischer Name bis heute: Nova Zembla) und unternahm dabei die erste Überwinterung in der Arktis.

Amsterdam im Jahre 1596. Die Spanier haben eine Seeblockade errichtet. Unter der Führung von Willem Barents (Derek de Lint) und Kapitätn Jacob von Heemskerks (Victor Reinier) bricht eine Schiffsexpedition auf. Ihr Ziel ist es, eine kürzere Schiffsroute nach Indien durch die unerforschten Gewässer nördlich von Russland zu finden. An Bord ist auch der junge Gerrit de Veer (Robert de Hoog), der die spannende Seereise in seinem Tagebuch festhält. Barents und Heemskerk versuchen die Insel Nova Zembla nördlich zu umfahren. Doch das Schiff bleibt im Eis stecken und die Crew muss im arktischen Winter um ihr Überleben kämpfen...

Das Film-Epos des niederländischen Regisseurs Reinout Oerlemans ("Love Life - Liebe trifft Leben") basiert auf den ausführlichen Reisetagebüchern des Kartographen Gerrit de Veer und war 2011 in seinem Heimatland wochenlang ein Kino-Hit. Der Blockbuster braucht sich keinesfalls hinter Hollywood-Produktionen zu verstecken.

Das Historien-Abenteuer besticht durch beeindruckende Bilder. Wie das Schiff über das Meer steuert und meterhohe Wellen gegen das Holz schlagen oder wie das Packeis den Schiffsrumpf in Zeitlupe knirschend eindrückt - das ist mit Computer-Technik und überzeugender Kameraarbeit spannend dargestellt. Die detailgetreuen Kostüme runden neben der authentischen Leistung der Filmcrew den guten Gesamteindruck dieses tolles Kostüm-, Landschafts- und Kulissenspektakels ab.

In den Hauptrollen ist die Creme de la Creme der niederländischen Filmszene zu sehen. Neben Robert de Hoog ("Skin - Hass war sein Ausweg")brillieren Derek de Lint ("Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins") und Victor Reinier ("Resistance"). Dazu gibt das holländische Top-Modell Doutzen Kroes (vielbeschäftigtes Model bei den Modemarken Versace, D&G und Fendi) ihr Kinodebüt.

Das Bild der Blu-ray (2,35 : 1 / 1080 24p) ist hervorragend und sowohl in Nah- als auch Fernaufnahmen sehr scharf. Die Farben wirken gewollt ausgewaschen, und obwohl sich das Geschehen sehr oft im Dunklen abspielt, kann man trotz des leichten Grautons alles gut erkennen.

Ein einprägsamer Soundtrack (als Musikvideo auch in den "Extras" vorhanden) unterstreicht im DTS-HD Master Audio 5.1 Surround-Ton die atemberaubenden Bilder. Die Stimmen der guten deutschen Synchronisation und zahlreiche Effekte ertönen dazu immer gut verständlich aus den vorderen Boxen.

Das "Making of" (25 Minuten) vermittelt Einblicke in die Arbeit des Regisseurs und der Filmcrew. Am Set auf Island mussten die Szenen der Polarnacht immer nachts abgedreht werden. Bei Sturm und Kälte wurde den Schauspielern dabei viel abverlangt, einige von ihnen waren fast am Ende ihrer Kräfte. Der 10minütige Bericht über die Premiere in Amsterdam überrascht mit den Bildern vom Besuch des königlichen Paares Prins Willem Alexander und seiner Frau Maxima. .

Ein klassischer Abenteuerfilm und eine spannende Geschichtsstunde über die Pionierzeit der Seefahrt. Allerdings ist der langsame Erzählstil nichts für die Fans krachender Action-Filme mit schnellen Cuts.
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am 27. Februar 2013
Amsterdam, 1596. Während Holland unter der Seeblockade leidet, bricht eine gefährliche Schiffsexpedition unter dem Kommando von Willem Barents und Kapitän Jacob von Heemskerk auf, um eine neue Seeroute nach China zu finden. Auf ihrem Weg durch das Polarmeer versuchen Barents und von Heemskerk die Insel Nova Zembla nördlich zu umfahren, doch dann bleibt das Schiff im Eis stecken. Die Crew muss fortan im arktischen Winter um ihr Überleben kämpfen...

Dieses zweite Projekt des niederländischen Filmemachers Reinout Oerlemans basiert auf den ausführlichen Reistagebüchern des Kartographen Gerrit de Veer und behandelt seine Reise mit Willem Barents und seiner Crew.

Die Niederlande ist zwar nicht wirklich als große Filmnation bekannt, mit "Nova Zembla" zeigen sie allerdings eindrucksvoll, dass sie dies ebenfalls sensationell gut beherrschen. Reinout Oerlemans gelang ein episches Abenteuer, welches sich gewiss nicht vor Hollywood-Produktionen zu verstecken braucht. Anfangs wird der Zuschauer in einigen Sequenzen in die Szenerie und die Handlung eingeführt. Der Sprecher, welcher den Zuschauer mit auf diese Reise nimmt, tut dies mit einer sehr ruhigen, festlichen Stimme. Verstärkt wird dies durch den gelungenen Soundtrack. Ein Streichorchester untermalt diesen Film so gekonnt mit spannender, tragender Musik, so dass man sich bereits seit Beginn in einem großen Abenteuer wähnt.

Die Kostüme und Szenerie wurden sehr gut durchdacht, so dass sich ein stimmiges Bild ergibt. Diese sind klar an das 16. Jahrhundert angelehnt, offensichtlich wurden keine Mühen gescheut. Besonders erwähnenswert ist die überragende Kameraarbeit. Das Team leistet hier ganze Arbeit. Vor allem Szenen aus dem Meer, z. B. wenn das Schiff aus Weitsicht gefilmt wird, sind sehr beeindruckend.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch der Cast. Die Darsteller sind in Deutschland kaum bekannt. Dies spielt allerdings keine Rolle, handelt es sich doch um die Creme de la Creme der niederländischen Schauspielkunst. Ohne Ausnahme liefern sie ein wirklich intensives, beeindruckendes Spiel ab. Egal ob Derek de Lint, Victor Reinier, Robert de Hoog oder Doutzen Kroes. Es ist einfach ein genuss, ihnen zuzuschauen.

Noch ein kleiner Tipp: Wer die Möglichkeit hat, sollte sich diesen Film in 3D anschauen. Der erste niederländische 3D-Film...

Fazit:

Ein Abenteuerfilm, welcher sich vor anderen Hollywood-Blockbustern gewiss nicht zu verstecken braucht. Qualitativ hochwertig. Unbedingt zu empfehlen!
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am 1. November 2013
Sehr gute 3D-Effekte, die sich nicht hinter Avatar oder Titanic verstecken müssen.

Auf die Handlung will ich nicht weiter eingehen, es ist eine Entdecker-Story, ob sie sich so zugetragen hat, weiß ich nicht,
weil ich mit der holländischen Geschichte nicht so vertraut bin und nicht dabei war.
Was jedoch die Handlungen auf dem Schiff angeht, möchte ich (aus Ungewissheit) bemerken, daß nicht alle Seefahrer-Nationen ähnlich wie die Engländer agiert haben müssen. Auf einem englischen Schiff wäre sowas nie vorgekommen. Aber wer kennt sich denn mit den Holländern so genau aus?

So oder so. Alleine für 3D ist der Film sein Geld wert (12,99)
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