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am 15. März 2014
Nicht nur die Dauer seiner Karriere ist beeindruckend. Schon seine erste Marienvesper ,1974, machte auf ihn aufmerksam.Ziemlich schnell wurde sein Monteverdi-choir und er ein Markenzeichen, zuerst bei Erato, Anfang der achtziger Jahre, mit noch immer gültigen Aufnahmen der Motetten und einiger Kantaten von Bach.

Als er dann 1984 die h moll Messe bei Archiv herausbrachte, jubelten die Kritiker. Es kam dann eine Phase mit den großen Werken Bachs, mir zu kalt ,zu virtuos, zu schnell,aber andere jubelten wieder.

Dann kamen sehr schöne Aufnahmen von Mozart-Sinfonien mit den english baroque soloist.

Mit einem neuen Orchester ,revolutionär und romantisch,eroberte er Beethoven und machte 1989 eine großartige Aufnahme der missa solemnis.

Händel, Purcell und französische Musik waren ebenfalls ein Schwerpunkt. Bei den Händel-Festpielen in Göttingen hat er viele heute noch gültige Aufnahmen gemacht.

Schumann und Brahms, die Sinfonien, nicht nur die großen Chorwerke stellte Gardiner vor und hatte meist eine sehr eigene Sichtweise auf die Werke, bestimmt nicht breit romantisch, sondern eher straff, geschult an der Klarheit der alten Musik.

Angesichts der Fülle seiner Aufnahmen sind die 30 CDs natürlich nur ein kleiner Ausschnitt. Am schmerzlichsten vermisst man die Aufnahmen der Bach-Kantaten von der äußerst anspruchsvollen pilgramige,2000, die bei seinem eigenen Label, SDG, veröffentlicht wurden. Deswegen schmerzlich, weil er bei vielen Kantaten zu einer Referenz-Wiedergabe gefunden hat.

Gardiner soll die hier zusammengefassten Werke selbst ausgewählt haben.Aus meiner Sicht sind da bleibende Interpretationen bei, wie die Marienvesper aus dem Markusdom 1989, leider in dieser Version reichlich halltg und Aufnahmen, die ich niemals empfehlen würde, wie die Matthäus-Passion.

Aber die Zusammenstellung zeigt die Breite seines Wirkens.Mit dem immer hervorragenden Monteverdi choir hat er Bleibendes geleistet. Wer zB würde die bedeutenden Chorstellen Indomeneo eindruckvoller singen? Seine Solisten sind oftmals nicht von der Qualität des Chores,nicht schlecht, aber eben nicht so herausragend wie der Monteverdi choir.

Es ist ihm immer wieder gelungen,Maßstab-setzende Aufnahmen zu präsentieren. Nicht zuletzt zu seinem 70zigsten Geburtstag eine überwältige Wiedergabe der missa solemnis.

Wenn man auf diese vierzig Jahre zurückblickt, gehört Sir John Eliot Gardiner ganz bestimmt zu den großen Dirigenten.
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am 14. August 2015
Eine gute Auswahl und Vielfalt von Musik, die - wie bei gardiner üblich- nach historischer Aufführungspraxis eingespielt wurde und den Musikliebhaber begeistern dürfte. Ein bisschen zuviel Oper allerdings, wenn man kein Opernfan ist.
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am 7. Dezember 2014
Ein Dirigent, der seine Karriere auf dem Rücken freiberuflicher Musik- Tagelöhner aufgebaut hat, die beim kleinstem Widerspruch aus dem Ensemble fliegen- was soll man da sagen?
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