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5.0 von 5 Sternen Urban - Cool - Modern - Extravagant - Genial
Im Vergleich zu anderen Rezensenten habe ich die "YYYs" vor diesem Album nicht gekannt. Und somit erfolgt hier keine Bewertung à la "leider nicht so punkig und frech wie früher" oder "dieses und jenes Album ist besser".
Auch werde ich keinen Riesenabsatz zu jedem einzelnen Song schreiben, denn jeder sollte sich selbst und unvoreingenommen ein Bild...
Vor 8 Monaten von TimmTimm veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zzzZZZzzz macht die Mücke.
Ich leider auch, denn irgendwie lässt er mich überraschend kalt, der neuste Wurf der Yeah Yeah Yeahs. Karen Os erblondete Mähne und auch das "mutige" Album Cover lösten bereits zu Beginn dieser neuen Ära leichtes Unbehagen aus. Doch diese beiden Dinge haben natürlich nichts mit dem Inhalt zu tun. Vor allem das Cover nicht, das steht nach...
Vor 14 Monaten von Flausen veröffentlicht


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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zzzZZZzzz macht die Mücke., 19. April 2013
Von 
Flausen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mosquito [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich leider auch, denn irgendwie lässt er mich überraschend kalt, der neuste Wurf der Yeah Yeah Yeahs. Karen Os erblondete Mähne und auch das "mutige" Album Cover lösten bereits zu Beginn dieser neuen Ära leichtes Unbehagen aus. Doch diese beiden Dinge haben natürlich nichts mit dem Inhalt zu tun. Vor allem das Cover nicht, das steht nach Hören des Albums fest - denn wirklich mutig, verrückt oder hart ist kein einziger Ton auf dem Album.

Wie schon beim letzten Album "It's Blitz!", dem gelungenen Ausflug in die Disko mit, arbeitete die Band mit den Produzenten Nick Launay und David Sitek zusammen. Umso überraschter bin ich, dass "Mosquito" bis dato die wohl uneinheitlichste Songsammlung der Band darstellt. Und das ist für mich die größte Schwäche der Platte.

Die bereits vorgeschickte Single und Eröffner des Albums "Sacrilege" ist solide und punktet durch den unerwarteten, einprägsamen Einsatz eines Gospelchors. Im Vergleich zu vorherigen Lead-Singles aber dennoch etwas schwächer. Ebenfalls ganz frisch klingt das bittersüße "Under The Earth" durch seinen leichten Dub-Einfluss, der aber nicht weniger zur Uneinheit beiträgt.

Es hätte besser funktioniert, wenn der in Interviews oft genannte "lo-fi"-Ansatz eine rote Linie des Albums bilden würde. Denn die ruhigen Töne funktionieren für mich viel besser und authentischer. Wie das verträumte Highlight "Subway": Hier schlägt Karen leise Töne an und singt über spukige, echte Samples einer U-Bahn. Oder das in der Wüste aufgenommene "These Paths", bei dem sich exotische Synths auf einem Drum Machine Beat züngeln. Hier singt sie sich in Hysterie, bis die Vocals schließlich im verspielten Ende abgehakt, verzerrt und überlagert werden. Der wohl atmosphärischste und frischste Moment des Albums. Der tropische Takt vom euphorischen "Always" wird ebenfalls von einer Drum Machine vorgegeben, helle Synths und Klatschbeat lösen sich wiederholende, leicht schräge Gesänge ab.

Im Gegenzug gibt es aber viele unausgegorene, fast müde wirkende Songs, die das Album einfach zu keiner Einheit werden lassen. So wird im Titeltrack vergeblich versucht, an die alten, härteren Tage anzuknüpfen - für mich ein eher dumpfes Ergebnis. Übertrumpft wird dies in "Area 52", einem Song über eine Alien Invasion - sollte doch eigentlich spaßig sein mit den Yeah Yeah Yeahs - ist es aber nicht. "It started off as the ultimative b-side song", kommentiert Nick Zinner ihn in einem Interview. Dieser Meinung hätten sie wohl bleiben sollen. Darauf folgt "Buried Alive", sowohl eine Kollaboration mit Kool Keith, der einen deplatzierten und recht miesen Rap-Part beisteuert, als auch eine Produktion von James Murphy (LCD Soundsystem). Insgesamt kein schlechter Song, eher eine unfertige, vertane Chance, denn hier und da zeigt sich Potential.

Viele der restlichen Songs sind gut und erinnern oft an frühere Zeiten: "Slave" könnte auf "It's Blitz" platziert sein und hat Potential, aber so richtig in Fahrt kommt nur kurz gegen Ende. Die Ballade "Despair" geht zurück in "Show Your Bones" Tage. Jedoch haben sie durch diese Ähnlichkeiten starke Konkurrenten, die sie nicht einholen können. Da fehlt mir dieses Mal einfach das Feuer.

Durchweg makellos ist aber Karen O's Stimme, das muss man sagen. Sie kann innerhalb eines Songs meisterlich von nachdenklich zu schrill springen. Deshalb bleibe ich wohl auch Fan der sympathischen Band. "Mosquito" bleibt aufgrund der teils so schlechten Momente, die ich ihnen kaum abkaufe, nur gutes Mittelmaß.
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5.0 von 5 Sternen Urban - Cool - Modern - Extravagant - Genial, 12. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Mosquito (Audio CD)
Im Vergleich zu anderen Rezensenten habe ich die "YYYs" vor diesem Album nicht gekannt. Und somit erfolgt hier keine Bewertung à la "leider nicht so punkig und frech wie früher" oder "dieses und jenes Album ist besser".
Auch werde ich keinen Riesenabsatz zu jedem einzelnen Song schreiben, denn jeder sollte sich selbst und unvoreingenommen ein Bild machen.
Also hier eine Kurzfassung: Ich gebe dem Album eine 4.5, aufgerundet 5. (leichter Abzug durch "Always" und "Mosquito", die mir nicht ganz so gefallen).

Der erste Song auf dem Mosquito-Album "Sacrilege" war auch jener Song, der mich gleich zum Fan werden ließ. Diese Megaproduktion, diese Steigerung bis hin zum Gospelchor und dazu dieses grandiose Video (war nominiert für die MTV Video Music Awards 2013) sprechen für sich.

Ich gebe zu, dass nach so einem Bombenstart die weiteren Songs erst mal blass aussehen. Beim ersten Durchhören nebenbei wurde ich erst wieder bei "Despair", dem vorletzten Lied erst wieder aufmerksam, da dieser als Singleauskopplung veröffentlicht wurde. Der letzte Song plätscherte dann nur vor sich hin und die CD war zu Ende.

Nun gut - ein weiteres Mal angehört. Dann beim zweiten Mal blühten die Songs allmählich auf. Bilder in meinem Kopf entstanden, wie ich auf meiner nächsten Party diese CD laufen lasse und wie cool dann die Atmosphäre wird.
Und so geht mein Herz bei jedem weiteren Durchhören auf und die Liebe zu diesem grandiosen und abwechslungsreichen, wichtigen Stück der Musikgeschichte. Wer auf Indie steht, kommt an den Yeah Yeah Yeahs nicht vorbei.

Zum Schluss sei noch gesagt: Ja, ich habe mir das hochgelobte Debütalbum gekauft. Und ja, es ist, als ob das eine andere Band wäre (aber genau so genial, wenn nicht noch einen Tuck genialer). Aber auch wie andere namhafte Indiebands wie z.B. Arcade Fire, ist es ein normaler (und gewünschter) Vorgang, sich weiterzuentwickeln. Sonst endet man wie Blink 182 oder Eminem, deren Fans auch älter werden und deren Geschmack sich ebenfalls ändert. Und dann stehen diese Künstler ohne da, denn:

Stillstand ist der Tod.

Danke fürs Lesen :-)
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5.0 von 5 Sternen YYYs, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Geilste Band ever !!!

live der Hammer !!!

tolle Musik !!!

mehr ist nicht zu saegn !!!

<3 <3 <3
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht zu fassen, 12. April 2013
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mosquito (Audio CD)
Diesmal war man vorbereitet oder, um im Bild zu bleiben, ganz so überraschend wie ein Mückenstich traf einen dieses Album nicht. Das sah beim Vorgänger „It’s Blitz“ noch ganz anders aus, da mochte man sich über die neuartigen, synthetischen Klänge, über die plötzliche Lust am Tanzbaren noch diebisch freuen oder bei Bedarf auch die Haare raufen – die Yeah Yeah Yeahs unter der Diskokugel, what the hell…? Für den „Mosquito“ jedenfalls war, spätestens als James Murphy, DFA- und LCD-Gott a.D., für seine Mittäterschaft offiziell gepriesen wurde, schon im Vorfeld klar, wohin die Reise ging: nicht zurück jedenfalls. Karen O, Nicholas Zinner und Brian Chase würden den eingeschlagenen Weg nicht ändern, es würde weiterhin beides geben – den keifenden, kratzigen Riffrock und die garstigen Beats, im besten Falle sogar beides zusammen in ein widerborstiges MashUp gepresst.

Schon die erste Single „Sacrilege“ hat viel von allem, Gitarren, Geschrei, dicke Drums und sogar einen Gospelchor, von Sparsamkeit keine Rede. Dass mit „Subway“ schon an zweiter Stelle eine eher zarte, bedächtige Nummer platziert wurde, zeugt vom Selbstverständnis der Band, zum Klappern der Schienen tönt da auch ein trotziges „Wir machen was wir wollen“ im Subtext mit. Der Titelsong dann natürlich wie erwartet wild, mit fast schon lustvoller Schadenfreude feiert Karen O den Stich des Insekts: „Mosquito sing, mosquito cry, mosquito live, mosquito die. They can see you but you can’t see them, they’ll suck your blood.“ Stücke wie „Under The Earth“ und „Slave“ gehören jetzt zum fixen Repertoire der Band, mal Reggae, mal Dance, für „Burried Alive“ gibt’s noch ein paar flotte Raps obendrauf, fertig ist das KLF-Soundalike.

Gitarren? Sehr wohl, auch wenn die reine Lehre von „Fever To Tell“ und „Show Your Bones“ wohl endgültig perdu ist. Da wirkt dann so ein Ungetüm wie „Area 52“ beinahe schon befremdlich und verbleibt im Gesamtbild der Platte als Außenseiter. Dann doch lieber „These Paths“, in der Wüste von Texas entstanden, es wabert und wackelt, geloopte Beats, die O mal dominahaft, mal kieksig als wohltuende Konstante: “These paths we'll cross again, again, these pants come off against, against, take your seat on that tip of the star that you see, take your piece, take a sip or you'll starve from that s****” – Andacht bitte. Selbige auch für “Despair”, das Licht-am-Ende-des-Tunnels-Liedchen der Yeah Yeah Yeahs: „Through the darkness and the light, some sun has got to rise, my sun is your sun.”

Auf die Spitze getrieben dann das Pathos im Schlußkapitel „Wedding Song“, irrlichternde Stimmschnipsel zu düsterem Pochen: “With every breath I breathe , I'm making history, with your name on my lips, the ages fall to bits … you’re the breath that I breath … I lay at your feet, im dying without you here” – puh, da bekommt man schon satt was mit auf die Reise. Doch sind es genau solche Sachen, diese verquere Mixtur des kompletten Albums, welche die Yeah Yeah Yeahs vor der Verwechselbarkeit schützen. Man steht mit dem Hammer und dem Nagel vor der Wand, starrt den Pudding an und lässt es lieber bleiben. „Mosquito“ ist vielleicht nicht der ganz große Wurf, dennoch gelingt den New Yorkern auch im dreizehnten Jahr ihres Bestehens noch allerhand Überzeugendes. mapambulo:blog
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 28. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine super CD, auch die Bonustracks sind spitze! Definitiv zu empfehlen! Vor allem für alle Fans der Yeah Yeah Yeahs!
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Mosquito
Mosquito von Yeah Yeah Yeahs (Audio CD - 2013)
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